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Peters Indoktrination

1. Januar 2018

Ich habe mich immer gefragt, warum ich eigentlich einst ein so fanatischer Linker gewesen war. Ich wüßte niemanden, der mich indoktriniert hätte, zumal ich so gestrickt bin, daß jeder derartige Versuch zum Gegenteil geführt hätte. Nichts, was mich hätte links machen können. Ein Licht ist mir erst in letzter Zeit aufgegangen, als ich mir auf YouTube alte Beiträge aus Fernsehmagazinen aus der Zeit zwischen 1965 und 1975 angeschaut habe oder etwa die Udo Jürgens-DVDs und -Videos meiner Mutter. Etwa ein zeitgenössischer Bericht über eine Udo Jürgens-Tournee Ende der 1960er Jahre. Dieser schnoddrig-herablassende belehrende Ton in der Stimme des Sprechers. Insbesondere die Anklage in der Stimme, wenn auf einen von Udo Jürgens‘ Schlagertexten Bezug genommen wird – schließlich sei ja, so Udo, nicht alles schlecht. Nein, für den Marxisten ist alles schlecht, denn alles, ausnahmslos alles, beruht auf Ausbeutung und ist ungerecht. Wer das nicht sehen will, ist dem allumfassenden Verblendungszusammenhang erlegen, jener „Warenwelt“, die mittels des „Warenfetisch“ die Wahrheiten der Arbeits- und Mehrwerttheorie verkleistert.

Jedem normalen Menschen ist sofort einsichtig, daß die Marxistische „Theorie“ keine Wissenschaft ist, sondern nichts weiter als unbeweisbare Religion. Der Grundimpetus dieser modernen Gnosis ist, daß die Welt, wie sie uns erscheint, zutiefst böse und ungerecht ist. Alles Verblendung, sogar der Geschlechtsunterschied! In Kalifornien sind bereits mehr als ein Viertel aller Schüler „gender-nonkonform“. Von wegen Ekkehard Ruebsam: „Der heilige Wilhelm Reich und sein Fetisch Genitalität“. Das Argument Nr. 60, 1970, S. 178-191.

Die Orgonomie kann nichts tun, um den einen Faktor zu beseitigen, der die universelle Neurose und die Emotionelle Pest hervorruft: die Panzerung. Individuelle Therapie ist keine Größe und Kindererziehung („die Kinder der Zukunft“) angesichts des wachsenden Wahnsinns nicht die Hoffnung, die noch Reich in sie investierte. Das einzige, was erreicht werden kann, ist das Bekanntmachen des Faktors „Panzerung“ und insbesondere die Verbreitung der Kenntnisse über die soziopolitische Charakterologie nach Reich, Baker und Konia. Niemand sollte die Macht der Medien unterschätzen! Wo Marx war, soll Reich sein!