Posts Tagged ‘Grippe’

nachrichtenbrief153

17. Mai 2020

Die drei Krankheitslehren

17. März 2019

Nehmen wir mal an, du hast ein etwas umfassenderes Krankheitsbild. Also keinen gebrochenen Finger, keine gewöhnliche Grippe oder so etwas, sondern etwas, was nie richtig auskuriert wird und dich zum Dauergast in den Wartezimmern diverser Fachärzte macht, die mit ihrem Latein am Ende sind. Da gibt es prinzipiell drei möglich Annäherungen an deine Gesundheitsprobleme:

Erstens haben wir die heutige Medizin. Du hast ein Magengeschwür? Heute wissen wir, daß das bestimmte Krankheitserreger auslösen, die man gezielt mit speziellen Antibiotika bekämpfen kann. Problem gelöst. Prinzipiell ist das wie beim Auto oder bei irgendeinem Küchengerät: irgendwelche kaputten Module werden ausgetauscht und die Maschine läuft wieder rund. So in allem, selbst bei denkbar komplexen Erkrankungen wie Prostatakrebs oder einer schweren bipolaren Störung. Man muß nur lange genug suchen!

Zweitens gibt es das, was dieser mechanistischen Medizin vorangegangen ist. Ein Weltbild, das sich am klarsten in der klassischen griechischen Philosophie findet. Wenn es dir schlecht geht, dann liegt das daran, daß du DEIN LEBEN verfehlst. Du leidest beispielsweise nicht unter „Depressionen“, sondern alles in deinem Leben schreit nach Veränderung, beruflich, familiär, „spirituell“. Diese Annäherungsweise hat der Outdoor Illner perfekt formuliert:

Die dritte Annäherung ist die Reichs. Sein Kozept der „Biopathie“ faßt unterschiedlichste psychische und somatische Symptome zu einer sinnvollen Einheit zusammen, ohne die Arbeit der mechanistischen Mediziner negieren zu wollen. Reich sieht den Menschen in seinem sozialen und „kosmischen“ Zusammenhang, in dem wirkliche Heilung erst möglich ist, doch macht er dies auf eine nicht mystische oder gar moralistische Weise und redet nicht von der „Lebensaufgabe“, die angeblich verfehlt wurde, oder von „kosmischen Hierarchien“, in die man sich einzufügen habe, um inneren Frieden zu finden und zu gesunden.

Das heißt aber EXPLIZIT nicht, daß man bei eindeutigen und einfachen Diagnosen nicht der modernen Medizin vertrauen sollte. Wer nicht sieht, daß sie lebensrettende Wunder wirken kann, ist ein gemeingefährlicher Sektierer! Ähnlich ist es mit dem im weitesten Sinne „mystischen“ Rat „weiser Männer“ bestellt. Es kann durchaus sein, daß deine einzige Rettung ist, daß du alles fahrenläßt und Mönch in einem Kloster wirst oder in eine Blockhütte in die Wildnis Alaskas ziehst, um von der Jagd, dem Fallenstellen und dem Pilz- und Beerensammeln zu leben, weil es, frei nach Adorno, kein Gutes im PRINZIPIELL Schlechten gibt.

The Journal of Orgonomy (Vol. 39, No. 1, Spring/Summer 2005)

11. Dezember 2012

In der Zeit nach dem ORANUR-Experiment haben Reich und seine Mitarbeiter aufgrund der anhaltenden DOR-Atmosphäre angefangen, an der „DOR-Krankheit“ zu leiden, die in vieler Hinsicht einer Art „Virusinfektion“ glich: körperliches und seelisches Unwohlsein, Müdigkeit, Übelkeit, Druck im Kopf, Brust, in den Armen und Beinen, Probleme beim Atmen mit einem Gefühl von Sauerstoffmangel, Durst, Hitzewallungen, aber auch Kälteschauer, schwarzer Stuhl.

In dieser Ausgabe des Journal of Orgonomy beschäftigt sich Dean T. Davidson, ein Orgonforscher aus Australien, in seinem Aufsatz „DOR-Sickness and the CO-Hemoglobin Reaction in Overcharged Blood“ (S. 24-33) mit der funktionellen Identität von Kohlenmonoxid-Intoxikation und DOR-Krankheit. Beide gehen typischerweise mit „Grippesymptomen“ einher. Bei akuter Kohlenmonoxid-Intoxikation kommt es zu Kopfschmerzen, Benommenheit, Schwindelgefühl und Übelkeit. Bei chronischer Vergiftung mit CO kommt es zu einer generellen Leistungsverminderung: man wird geistig und körperlich „schlapp“.

Reich schreibt in seinem Protokoll aus dem Jahre 1952:

Um etwa 09:30 Uhr, beim Observatorium, waren meine Handfläche und Handrücken hellrot und gefleckt. Dieser Anblick erschreckte einige meiner Freunde, die die Bedeutung von hellem Blut kannten. Sie hatten meine Hände schon gefleckt gesehen, aber noch nie so leuchtend rot.

Man sollte seine Aufmerksamkeit auf die betonte Beschreibung „hellrot“ richten, denn die CO-Hämoglobin-Reaktion des Blutes ist in der Regel leuchtend rot und spiegelt einen Zustand wider, bei dem das Hämoglobin CO bindet, das dergestalt nicht mehr in der Lage ist O2 aufzunehmen. Dies entspricht einem Prozeß des inneren Erstickens. Wir alle hatten noch den Anblick der zyanotischen Mäuse im Sinn, die in Scharen im Labor im Februar 1951 an Oranur gestorben waren. (Reich: „The Blackening Rocks“, Orgone Energy Bulletin, Vol. 5, S. 30)

Tödliche, giftige Orgonenergie (DOR) ist mehr als einfach nur Radioaktivität, entsprechend ist die DOR-Krankheit mehr als einfach nur Strahlenkrankheit. Ein schönes Beispiel hat der Arzt Max Bloom präsentiert („Observations“, Offshoots of Orgonomy, No. 3, Autumn 1981, S. 36-39).

Bloom beschreibt eine einfache Beobachtung aus dem Klinikalltag: Vier Blumenkübel auf dem Weg zum Strahlenzentrum der Klinik, in der er arbeitet. Im Blumenkübel, der dem Strahlenzentrum am nächsten steht, ist alles Pflanzenleben abgestorben, im zweiten Kübel ein oder zwei Meter weiter weg sind die Pflanzen stark verkümmert, im dritten sieht es besser aus, während die Pflanzen im vierten, am weitesten entfernten Kübel einigermaßen normal zu wachsen scheinen. Techniker des Krankenhauses konnten mit Geigerzählern kein Strahlenleck feststellen.

So ist es überall bei der Wirkung von ORANUR und DOR: die toxischen Wirkungen sind fast durchgehend mit bekannten Gefahrenquellen korreliert, wirken aber „auf mysteriöse Weise“ fort, wenn die toxische elektromagnetische und Teilchen-Strahlung eingedämmt wurde bzw. die Giftstoffe beseitigt wurden.

Trotzdem ist es berechtigt, wenn Davidson fragt, ob durch die Einwirkung von DOR das Stickstoff-Molekül (N2) in CO umgeformt wird und so der Organismus von innen her erstickt. In diesem Zusammenhang verweist er auf die Arbeit des französischen Wissenschaftlers C. Louis Kervran.

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