Posts Tagged ‘Kopfschmerzen’

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: UFO-Sichtungen in Ohio

22. April 2021

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EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: UFO-Sichtungen in Ohio

David Holbrook, M.D.: „NICHT SO SCHNELL!“: DIE BEHANDLUNG EINES PARANOID-SCHIZOPHRENEN CHARAKTERS (Fallbeschreibung und Beobachtungen – Fortsetzung)

10. November 2019

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

„Nicht so schnell!“: Die Behandlung eines paranoid-schizophrenen Charakters

 

Orgonenergie, Liebe und Raumschiffe (1955) (Teil 5)

22. Mai 2018

von David Boadella, B.A.*

TEIL 2: STRAHLUNG (Fortsetzung)

Es gibt häufige Berichte über magnetische und elektrische Geräte, die in der Nähe von Fliegenden Untertassen nicht funktionieren. In der Tat kann man spekulieren, wie viele unerklärliche Flugzeugabstürze auf einen unbekannten FELD-Effekt von ungesehenen Untertassen zurückzuführen sein könnten. Einer dieser Crash‘ scheint auf diese Art von Dingen zu weisen. Ich meine natürlich Captain Mantells Absturz über Fort Knox, Anfang 1948, nachdem er ein riesiges glänzendes metallisches Zigarrenobjekt verfolgt hatte.

Beobachtungen des Verhaltens von Orgon in dieser Hinsicht gibt es im Moment nur sehr wenige. Aber Reich berichtet, daß in den frühen Tagen, in denen er versuchte, das Orgon in seinem Keller zu isolieren, alle Metallobjekte, wie Scheren, Zangen, Nadeln usw., hochgradig magnetisch wurden. Weiteres kann aus dem Oranur-Experiment gelernt werden.

Dieses Experiment, bei dem Orgon mit Kernmaterial irritiert wurde, erzeugte ein Kraftfeld, das viel größer war, als die Radiummenge erklären konnte, die im Experiment verwendet wurde. Es wurde nur ein Milligramm Radium verwendet und dieses wurde durch einen 1/2 Zoll-Bleibehälter abgeschirmt. Dennoch wurden die Wände des mit Metall ausgekleideten Raumes, in dem das Experiment durchgeführt wurde, sehr bald unerträglich aufgeladen und strahlten, in einer Entfernung von 16 Fuß vom Bleibehälter. Die Luft war schwer und drückend und die Mitarbeiter litten unter Kopfschmerzen und Übelkeit. Doch dieser Effekt hörte auf, sobald das Radium aus dem Akkumulator genommen und in einen normalen Raum gebracht wurde. Offensichtlich hatte das Radium allein, noch in seiner Abschirmung, diesen intensiven Strahlungseffekt nicht erzeugt. Bemerkenswert war, daß selbst nach der Entfernung des Radiums die Reaktion anhielt und sich sogar schnell ausdehnte. Das stark ausgeweitete Orgonfeld konnte auf viele Arten nachgewiesen werden: Die Erstrahlung von fluoreszierendem Gas konnte normalerweise dadurch bewirkt werden, daß man seine Hand der Glasröhre näherte. Nun konnte diese Reaktion in einer Entfernung von zwei Fuß von der Röhre, statt der normalen zwei Zoll erzeugt werden. Der Geigerzähler maß einen starken Anstieg der Hintergrundstrahlung in der Atmosphäre des Orgonraumes, lange nachdem das Radium aus dem Orgonraum entfernt worden war, während der Raum, in dem sich das Radium befand, eine viel schwächere Reaktion gab. Dieses hoch geladene strahlende Orgonfeld erstreckte sich über eine Entfernung von 50 bis 100 Fuß über die Außenwände des Labors hinaus und war mit einem ungewöhnlichen und unerklärlichen Zerfall in den Granitwänden des Labors verbunden.

Reich beschreibt diese Wände wie folgt:

In ein und demselben Gestein, das vor wenigen Monaten noch glatt und grau war, sieht man schwarze runde oder gestreifte Flecken, die sich entweder vom Rand zur Mitte oder umgekehrt ausbreiten. Bei vielen Steinen haben die Oberflächen ihre Glätte verloren; die Gesteinsoberfläche sieht schwammig aus, als ob in das Gestein gebohrt worden wäre und unzählige Löcher von einem Durchmesser und einer Tiefe von ungefähr 1/16 oder 1/8 Zoll in die Oberfläche gearbeitet worden wären.

Lassen Sie uns jetzt hören, was Leonard Cramp über den Mantell-Crash zu sagen hat:

Das Wrack von Captain Mantells Maschine ging über ein weites Areal nieder und Gerüchten zufolge wurden bei der Untersuchung der Teile ziemlich unerklärliche Schnitte entdeckt, sehr winzig und von sehr kleinen Löchern begleitet. Dies war nicht nur ein Fall von gewöhnlichem Versagen der Struktur; es war möglicherweise Versagen auf molekularer Ebene aufgrund eines Zusammenbruchs der natürlichen Kohäsion, verursacht durch das Eindringen in das Randgebiet eines Kraftfeldes, das weit jenseits unserer Vorstellungskraft liegt. (Space, Gravity and the Flying Saucer, S. 94)

Ich werde das, was ich über die Strahlenwirkung von Untertassen und von Orgon zu sagen habe, mit einigen Worten über die Wirkung der Strahlung auf photographische Platten abschließen. Die Ausgabe der britischen Zeitschrift Flying Saucer News vom März 1955 enthält einen höchst interessanten Artikel mit dem Titel „Fuzzy Photos – radiation?“, in dem auf drei Fotografien von Untertassen aus Delft, Helsinki und Neuseeland Bezug genommen wird. Jedes dieser Fotos zeigt einen sehr deutlichen unscharfen Ring bzw. eine Halo, der die Untertasse umgibt.

Dies entspricht sehr genau der Tatsache, daß Reich ähnliche nebel- bzw. wolkenartige Schatten gefunden hat, als er zum Beispiel eine photographische Platte dem Einfluß von Bionkulturen oder dem Orgonfeld zwischen den Handflächen aussetzte. Das angeregte Orgonfeld scheint die Eigenschaft zu haben, den Durchgang von normalen Lichtstrahlen zu behindern, und dies könnte wohl die Wurzel vieler rätselhafter Effekte auf Untertassenfotos sein.

* Abdruck der Übersetzung aus dem Englischen mit freundlicher Genehmigung des Autors, Dr. Boadella. Der Originalaufsatz „Orgone Energy, Love and Space Ships“ findet sich in der von Paul und Jean Ritter in Nottingham, England herausgegebenen Zeitschrift Orgonomic Functionalism, Vol. 2 (1955), No. 5, S. 287-306.

ZUKUNFTSKINDER: 7. Das Drogenproblem, b. Die vegetative Strömung und ihre Drosselung

18. April 2018

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

ZUKUNFTSKINDER:

7. Das Drogenproblem, b. Die vegetative Strömung und ihre Drosselung

Chronisches Erschöpfungssyndrom, Kopfschmerzen, Migräne

29. November 2015

Menschen, die an chronischem Erschöpfungssyndrom leiden, berichten von Problemen mit dem Sehen. 2013 konnten Claire Hutchinson und ihr Team von der University of Leicester zeigen, daß bereits einfachste Augenbewegungen auf sich nicht bewegende Ziele bei Leuten, die unter dem chronischen Erschöpfungssyndrom leiden, weniger genau sind als bei normalen Menschen und daß schon die Bewegung der Augen über kurze Zeitabschnitte zu einer Ermüdung der Augen führt. Außerdem hat dieser Personenkreis eine Reihe von Problemen bei der „visuellen Aufmerksamkeit“. Viele Patienten berichteten von Kopfschmerzen infolge von Lesen.

In ihrer neusten Studie konnten Hutchinson et al. nachweisen, daß Patienten mit chronischem Erschöpfungssyndrom unter „visual system abnormalities“ leiden, was einen Durchbruch bei der schwierigen Diagnose dieser Krankheit sein könnte, die nur mit einigen Problemen und ständiger Unsicherheit dingfest gemacht werden kann. Mit der, in orgonomischen Begriffen, okularen Panzerung („eye movement difficulties“) der Patienten scheint man endlich ein eindeutiges und leicht nachweißbares Diagnosekriterium auf der Verhaltensebene gefunden zu haben.

Über Spannungskopfschmerz hat Elsworth F. Baker in Der Mensch in der Falle geschrieben, daß sie durch Panzerung im okularen und oralen Segment verursacht sein könne. Frontale Kopfschmerzen können dadurch entstehen, daß man aus Angst ständig die Augenbrauen hochzieht. Kopfschmerzen im Hinterkopf können durch eine Haltung entstehen, als hätte man ständig Angst „von hinten einen drauf zu kriegen“. Temporale Kopfschmerzen können dadurch entstehen, daß man Impulse im Kiefer zurückhält.

Reich fordert den Leser zum Selbstversuch auf: Die Nackenmuskulatur stark anspannen und man sieht, daß Hinterhauptschmerzen mit chronischen Nackenverspannungen zusammenhängen. Ängstlich nach oben gezogene Augenbrauen erzeugen Kopfschmerzen am Vorderhaupt (Die Funktion des Orgasmus, Fischer TB, S. 229).

In seinem Aufsatz „The Biopathic Diathesis: Headache“ (The Journal of Orgonomy, Vol. 8, No. 2, November 1974) legt Robert A. Dew dar, daß bei Spannungskopfschmerz die Erregung ziemlich frei den Rücken hinauf fließt. Diese unbehinderte Energie trifft dann auf den gepanzerten Kopf, was zu vaskulärem und Spannungskopfschmerz führt. „Man kann sich den Kopfschmerz so vorstellen, daß er mehr oder weniger direkt einer Behinderung des vor- und auswärts gerichteten energetischen Flusses (…) am Kopfende entstammt“ (S. 143). Dieser Mechanismus werde noch dadurch verstärkt, daß die Segmente unterhalb des Kopfes ebenfalls gepanzert sind, wodurch die Erregung zusätzlich aufgestaut wird und nicht im Genital abfließen kann:

Was Migräne betrifft schreibt Dew, sie könnte durch eine Erregung des Kopfendes verursacht sein, bei der die oberflächliche Panzerung überwältiget wird,

worauf der Patient mit einer akuten Kontraktion in den tiefen Strukturen des Kopfes reagiert, d.h. dem Gehirn und dem Gefäßsystem, was die Vorsymptome bzw. die Aura hervorruft. Die daran anschließenden Migräne-Kopfschmerzen scheinen einer reaktiven Parasympathikotonie zu entstammen. (S. 154)

Diese Abpanzerung des Gehirns bringt die Migräne in eine funktionelle Nähe zur Epilepsie und schließlich zur Schizophrenie. Um diese vier verschiedenen Erkrankungen, die im okularen Segment fundiert sind, orgonenergetisch einordnen zu können, hilft folgendes Diagramm nach Dew (S. 151):

Es geht um die Seele, nicht um den Geist!

20. Mai 2015

In Wachkomapatienten sind keine seelenlosen Körperhüllen! habe ich mich mit der von der Katholischen Kirche bekämpften modernen Kultur des Todes auseinandergesetzt, in der Leben und Leiden zu einem Störfaktor werden, die durch Abtreibung und Euthanasie zu beseitigen sind.

In dem besagten Blogeintrag beschäftigte ich mich insbesondere mit neuen Entdeckungen, die darauf hinweisen, daß man Wachkomapatienten zwar nicht auf „geistiger“ Ebene, dafür jedoch auf emotionaler erreichen kann. Das läßt sich mittels Magnetresonanztomographie nachweisen. Auch wenn sich Wachkomapatienten uns nicht mitteilen können und kein Bewußtsein ihrer selbst haben, emotional „sind sie da“!

Eine Studie von Justin Feinstein (University of Iowa, Iowa City) et al. hat mit Probanden, die unter ständigem Gedächtnisverlust litten, gezeigt, daß man immer noch Gefühle empfindet, nachdem deren Ursachen längst vergessen sind. Die Versuchsteilnehmer litten unter Verletzungen am Hippocampus, der für das Abspeichern von neuen Erfahrungen verantwortlich ist. Betroffene vergessen neue Erlebnisse gleich wieder.

Die Forscher zeigten ihnen jeweils einen kurzen Film, einer davon mit lustigen Inhalten, der andere mit trauriger Grundstimmung. Fünf bis zehn Minuten nach Filmende wurden die Versuchspersonen über Details befragt. Wie erwartet, erinnerten sich die Probanden kaum mehr an den Film (…). Bei einer Befragung nach dem Gedächtnistest zeigte sich aber, daß die Emotionen immer noch vorhanden waren, die die Probanden während des Films erlebt hatten. Bei zwei Patienten blieben die Gefühle sogar deutlich länger bestehen, als bei den Gesunden, die den Film noch präsent hatten.

Diese Befunde zeigen, daß ein liebe- und respektvoller Umgang mit Menschen, die unter stark eingeschränkten Geistesfunktionen leiden, etwa Alzheimer-Patienten, alles andere als „vergebliche Liebesmüh“ ist. Feinstein erläutert dazu:

Ein Besuch oder Anruf kann also bei Menschen, die an Alzheimer erkrankt sind, anhaltende Freude auslösen – auch wenn sie den Besuch oder das Telefonat bereits wieder vergessen haben.

Im übrigen bestätigen die Forschungen Feinsteins Reichs psychotherapeutischen Ansatz, bei dem es, anders als bei der von der Psychoanalyse beeinflußten tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie und der kopflastigen kognitiv-behaviouralen Therapie, in erster Linie um die Befreiung der Emotionen geht. Sie sind weitaus fundamentaler als die „Psyche“ und machen den eigentlichen Wesenskern des Menschen aus. Sie machen uns zu liebesbedürftigen Menschen, auch wenn die höheren (d.h. oberflächlicheren) mentalen Funktionen weitgehend erloschen sind.

Emotionen haben primär gar nichts mit dem Gehirn zu tun, sondern sind unmittelbarer Ausdruck der Bewegung der Orgonenergie in einer geschlossenen Membran. Selbst Amöben spüren Lust (Expansion) und Angst (Kontraktion gegen die Expansion). Mit der Entwicklung einer Muskulatur tritt die Wut hinzu (expansive Bewegung der Energie in die Muskulatur hinein). Reich hat die Emotion Sehnsucht als Energiefluß definiert, der in den Brustbereich und die Arme geht. Unsere Sprache bringt die Verbindung zwischen Trauer, Sehnsucht und dem Herzbereich sehr klar zum Ausdruck.

Ich habe mich bereits mit Botox beschäftigt. Dieses Zeugs ist so bedeutsam, weil es viel über die muskuläre Panzerung sagt. Beispielsweise verschwinden Kopfschmerzen, wenn man die Gesichtsmuskulatur lahmlegt.

In Amerika machen sich konservative Kommentatoren häufig über die fast durchweg extrem linken „Reichen und Schönen“ (insbesondere in Hollywood) lustig, deren Markenzeichen mittlerweile jugendlich entspannte und gleichzeitig puppenhaft tote Gesichter sind: offensichtlich sei das Botox auf ihr Gehirn geschlagen.

Neuere Forschungen zeigen, daß das tatsächlich passiert. Botox setzt die kognitiven Funktionen herab, insbesondere das Sprachverständnis.

Ein Team um David Havas von der Universität Wisconsin-Madison habe 20 Frauen vor und nach einer Botox-Behandlung einem Sprachtest unterzogen. Nach der Therapie benötigten die Frauen eine Sekunde länger, um etwa folgenden Satz zu verstehen: „Sie verabschieden sich von einem guten Freund, den sie nie wieder sehen werden.“
Eine Sekunde Verzögerung klinge zwar nicht besonders lang, sagte Havas laut Magazin, sie genüge aber, um gewisse emotionale Schwingungen in einem Gespräch nicht mitzubekommen. Nach Vermutungen der Forscher benötigt das Gehirn ein Feedback der Gesichtsmuskeln, um Emotionen steuern zu können.

Jeder, der die Orgontherapie aus eigener Erfahrung kennt, weiß, daß Emotionen Ausdruck unseres gesamten Körpers sind. Botox und geradezu tragikomische Sätze wie „Nach Vermutungen der Forscher benötigt das Gehirn ein Feedback der Gesichtsmuskeln, um Emotionen steuern zu können“ – zeigen, wie weit wir auf dem Weg fortgeschritten sind, zu seelenlosen Barbiepuppen zu werden.

Die Panzersegmente (Teil 4): Der Brust- und Zwerchfellpanzer

8. November 2014

In Funktionelle Medizin habe ich Beispiele dafür gebracht, wie ernsthafte medizinische Probleme durch denkbar einfache Maßnahmen, die die muskuläre Panzerung entweder auflockern oder verstärken, behoben werden können.

Ein britisch-französisches Forscherteam hat herausgefunden, daß man mit einer einfachen „Atemtechnik“ die Seekrankheit (Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Kopfschmerzen) lindern, wenn nicht sogar ganz verhindern kann. Alles, was man tun muß, ist entgegen der Intuition zu atmen.

In Versuchen in einem Flugsimulator neigten Freiwillige nämlich dazu, während der Rückwärtsbewegungen ein- und während der Vorwärtsbewegungen auszuatmen. Um körperlichen Beschwerden entgegenzuwirken, muß der Atemrhythmus jedoch genau umgekehrt sein. Wer zusätzlich ein wenig schneller oder langsamer atmet, als es der Bewegungsrhythmus vorgibt, kann die Symptome noch weiter lindern, berichten die Wissenschaftler.

Nun, Babys lieben es geschaukelt und sogar durch die Luft geschleudert, fallen gelassen und dann aufgefangen zu werden. Sie schreien vor Vergnügen und können gar nicht genug davon haben, dabei kein Anzeichen von „Seekrankheit“ – obwohl sie sicherlich „intuitiv atmen“.

Sie leiden noch nicht unter „Lustangst“ wie wir. Diese treibt uns dazu, während der aus bioenergetischer Sicht expansiven Hingabe (der Bewegung nach hinten) angstvoll einzuatmen (Kontraktion) und entsprechend bei der aus bioenergetischer Sicht kontraktiven Bewegung nach vorne auszuatmen (Expansion). Dabei folgen wir ängstlich angespannt sklavisch dem von außen vorgegebenen Takt.

Die Forscher verhalfen ihren Versuchspersonen wieder wie Kinder zu empfinden, indem sie sie „kontra-intuitiv“ dazu brachten, lustvoll auszuatmen, wenn es nach hinten ging und voller Erwartung einzuatmen, wenn es nach vorne ging. Außerdem brachten sie sie dazu, bei dem ganzen ihre „bioenergetische Autonomie“ zu wahren, d.h. locker zu bleiben.

Das ganze erinnert mich an einen Bericht des pseudointellektuellen Schmierantenmagazins Der Spiegel, das 1985 eine Geschichte über Lifte wie folgt abschloß:

Ihre (pseudo-)wissenschaftliche Deutung fanden „die verwirrten Sinne in der Vertikale“ [pornographische Anspielung auf „Horizontale“] schließlich bei dem österreichischen Marxisten und Freud-Schüler Wilhelm Reich. In seiner Untersuchung „Zur Funktion des Orgasmus“ befand der Analytiker: „Auch beim Schaukeln, im rasch abwärts fahrenden Lift (…) verspürt man am Herzen und am Genitale Empfindungen, die angst- und lustbetont zugleich sind.“

Ja, bei ganz gewöhnlichen Alltagsphänomenen kann es wirklich um die bioenergetischen Grundlagen unserer Existenz gehen!

Und woher kommt die Übelkeit beim „gepanzerten Atmen“? Sie ist eine direkte Folge der Unterbrechung der natürlichen Pulsation. Das Ergebnis ist mit jenem sehr unangenehmen Zustand vergleichbar, in den man gerät, wenn man kurz vor der orgastischen Entladung beim Geschlechtsverkehr gestört wird. Reich schreibt dazu:

Die prä-orgastische Erregung ist der Ansatz zu einer unwillkürlichen Zuckung des Plasmasystems. Ist eine solche Zuckung aus Angst abgewehrt, dann entwickelt der Organismus mitten in der Expansion, die in der Zuckung enden sollte, eine entgegenwirkende Kontraktion, anders ausgedrückt, eine Bremsung der Expansion. Dadurch kommt das Empfinden zustande, das man erlebt, wenn man in einem Fahrstuhl rasch abwärts fährt oder in einem Flugzeug rasch landet. (Der Krebs, Fischer TB, S. 196).

Vor 65 Jahren schrieb Reich in Äther, Gott und Teufel (S. 68):

Unter der Maske idealen oder hygienischen Verhaltens versteht es der gepanzerte Organismus, jede spontane Lebensregung in sich selbst und in anderen Organismen zu ertöten.

Das illustriert Reich mit „Atemübungen“, die 1945 in einer New Yorker Zeitung veröffentlicht worden waren.

Die deutsche Pharmaindustrie macht Werbung mit der Broschüre Durchatmen mit Martina Ertl (Mehr Leistungsfähigkeit und Vitalität mit der deutschen Skiweltmeisterin), die auf www.gesundheit.de auch ins Netz gestellt wurde. Dr. Dr. Hans-Herbert Vater schreibt zum Geleit:

Gesundes Atmen sollte eine Mischung aus Brust- und Bauchatmung sein. Doch die meisten von uns atmen völlig unbewußt und viel zu selten tief in den Bauch hinein.

So etwas wie eine natürliche, „unbewußte“ Innervation scheint es in diesem Weltbild nicht zu geben. Der von Ertl propagierte Umgang mit der universellen Atemhemmung sieht wie folgt aus:

Nehmen Sie beim Einatmen die Arme nach vorne und strecken Sie sie dann nach oben. Spannung halten. Beim Ausatmen die Arme langsam senken.

Und so in allen sieben Übungen: Einatmen und Spannung halten!

In der gegenwärtigen „Gesundheitsbewegung“ sind wir keinen deut weiter, als zu Zeiten von Turnvater Jahn und Schrebers Ärztlicher Zimmergymnastik (32 Auflagen bis 1909). Yoga (Einatmen, Spannung halten), der den Faschismus im „Volkskörper“ verankert….

Die Panzersegmente (Teil 1): Der Augenpanzer

5. November 2014

Das Auge ist keine tote Kamera, wie wir im „Biologie“-Unterricht gelernt haben, sondern ein lebendiges Organ, dessen Funktionieren in jeder Hinsicht von Bewegung abhängt.

Der Neurologen Michele Rucci (University of Boston) zufolge stehen die Augen beim „Fixieren“ eines Objekts keineswegs still, sondern bewegen sich unwillkürlich hin und her. Werden diese Augenbewegungen in einer entsprechenden Versuchsanordnung kompensiert, kann der Proband feine Details schlechter wahrnehmen.

Sehen funktioniere nicht wie bei einer Kamera, mit der ein Bild aufgenommen und anschließend analysiert wird, sondern der eigentliche Prozeß des Schauens beeinflusse, was man sehe, erklärt Michele Rucci.

Leuten, die mit Pferden zu tun haben, wird Michael Geitners Methode der „Dual-Aktivierung“ ein Begriff sein. Mit ihr lassen sich Probleme wie Schreckhaftigkeit, Schwierigkeiten beim Verladen, Bewegungsschwächen und Taktfehler in den Griff bekommen. Geitner hat denkbar einfache Übungen entwickelt, die das Pferd dazu zwingen, Reize gleichzeitig mit beiden Augen zu verarbeiten und von beiden Seiten zu erfassen.

Diese Methode erinnert an EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) zur Behandlung des posttraumatischen Streßsyndroms beim Menschen. Beim EMDR folgt, ähnlich wie in der klassischen Orgontherapie, der Blick des Patienten dem Finger des Arztes, der vor seinen Augen hin und her geführt wird, während der Patient die auslösende Situation seines Traumas innerlich visualisiert. In der Orgontherapie wird zur weiteren Stimulierung des Augensegments eine Penlight-Taschenlampe benutzt.

In einem ganz anderen Zusammenhang kann man Augenpanzerung bei Hunden beobachten. Hunde sind uns gewisserweise näher als unsere nahsten genetischen Verwandten, die Schimpansen. Hunde können nämlich unseren Gesichtsausdruck weit besser deuten als jeder Menschenaffe.

Seit geraumer Zeit ist der Golden Retriever „Modehund“. Um die ungeheure Nachfrage zu decken, nimmt man es mit der Zucht nicht so genau, so daß vermehrt die Produkte von Inzucht auf den Markt kommen. Ein Kennzeichen der Inzucht sind neben körperlicher Krankheitsanfälligkeit psychische Auffälligkeiten, insbesondere die sogenannte „Retriever-Wut“, die man auch als “Mental lapse syndrome“ bezeichnet. In einem entsprechenden Forum heißt es dazu:

Die Sudden Onset Aggression äußert sich in plötzlicher und unvorhersehbarer anfallsartiger Aggression. Das Verhalten tritt völlig unprovoziert und unkontrollierbar auf. Die Hunde machen dabei einen abwesenden Eindruck und greifen Personen (…) an. Dabei erscheinen die Augen des Tieres häufig glasig und die Pupillen sind weit dilatiert.

Es ist extrem wichtig, ein Gefühl für okulare Panzerung zu gewinnen, da groteskerweise ausgerechnet sogenannte „Reichianer“ ganz besonders darunter leiden. Das liegt daran, daß in den sogenannten „Körperpsychotherapien“ oder gar „Körpertherapien“ die Panzerung des Augensegments vernachlässigt wird.

Resultat sind dann Menschen, deren Stirn unbeweglich ist und die, was besonders gruselig wirkt, kaum die Augenlider bewegen. Einer der lebensnotwendigen Grundreflexe!

Durch Zufall bin ich auf folgendes Video gestoßen. Eine interne Werbesendung der Sekte „Scientology“. Was dort gesagt wird, ist vollkommen gleichgültig (es geht um die Mobilisierung der Mitglieder). Wichtig sind nur die starren Augen. Es wirkt so, als wären diese Leute in einer ständigen Hypnose.

Dieser Ausdruck erinnert mich an die „Sehmänner“, wenn sie, lange vor dem Video- und schließlich Internetzeitalter, die Sexkinos und Sexshows auf Sankt Pauli verließen. Sie hatten genau den gleichen „Energiestau“ in den Augen, den gleichen Ausdruck. Es war sogar exakt das gleiche stagnierte und „schmutzige“ Gefühl, das ihr Augensegment vermittelte: DOR!

Hier ein weiteres Video, das Scientologen zeigt, bei denen diese „schmutzige“ okulare Panzerung extrem ausgeprägt ist. Interessanterweise sind sie auch voller schmutziger Gedanken:

Das traurige dabei ist, daß wir alle bis zu einem gewissen Grade an dieser Panzerung leiden. Der erste Schritt zur Freiheit besteht darin, sich dessen in sich selbst und bei seinen Mitmenschen bewußt zu werden. Kontakt!

Wir alle leben in einem derartigen depersonalisierten Trancezustand, in solch einer Nebelwelt, mit fremden, tauben, schweren Körpern. Es ist die gepanzerte, die kontaktlose Welt.

Seit einigen Jahren spritzen Schönheitschirurgen das altbekannte Nervengift Botulinus, um Gesichtsmuskeln lahmzulegen und auf diese Weise Falten zu beseitigen. Als willkommener Nebeneffekt stellte sich ein, daß bei den Klientinnen Kopfschmerzen verschwanden. Selbst bei hoffnungslosen Fällen von Migräne half das Botulinustoxin („Botox“). Die direkte Wirkung hält nur wenige Monate an, dann sind die neuro-muskulären Endplatten wieder toxinfrei und die Muskeln verkrampfen erneut, aber auch danach kehrten die Kopfschmerzen nicht oder nur in einem geringeren Umfang zurück.

In den letzten Jahren haben sich Forschungsergebnisse akkumuliert, die diese anekdotischen Berichte bestätigt haben. Seit 2011 wird Botox offiziell als Mittel gegen Migräne eingesetzt. Siehe dazu den Stern-Artikel mit der Überschrift „Bakteriengift löst verkrampfte Muskeln“.

Die New York Times meinte bereits 2003, es sei vielleicht übertrieben Botox, das ja auch ein von Bakterien stammendes Naturprodukt ist, als „das Penizillin des 21. Jahrhunderts“ zu bezeichnen, aber immerhin sei es denkbar breit einsetzbar: z.B. bei Gesichtszuckungen, Stottern, um Patienten mit verkrampften Stimmbändern ihre Stimme zurückzugeben, Tennisellenbogen, Karpaltunnel-Syndrom, Schreibkrampf; im Magenbereich zur Bekämpfung von Fettsucht und Geschwüren, Schmerzen im unteren Rückenbereich, Inkontinenz, Vaginismus; bei Lähmungen nach einem Schlaganfall und bei Klumpfüßen von Neugeborenen.

Tatsächlich ist Botox eine zweischneidige Sache.

Erstens bestätigt es erneut Reichs Theorie, daß emotionale und psychosomatische Störungen, etwa die Migräne, auf chronische Muskelverspannungen zurückgehen, die wir nicht willkürlich steuern können, sondern denen wir (ohne die Hilfe eines Orgontherapeuten) auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sind.

Andererseits zeigt der Schutzmechanismus Panzerung, daß wir einen funktionierenden Energieapparat haben. Im Endstadium der Krebserkrankung, die durch eine energetische Schrumpfung gekennzeichnet ist, und ganz allgemein beim Sterbensprozeß, hört die Energieproduktion auf und entsprechend löst sich auch unsere Panzerung auf. (Siehe dazu Reichs Der Krebs.) Gleichzeitig sind die Patienten bemerkenswert gelassen und angstfrei. Das, was sich auf den ersten Blick positiv anhört, ist eine Tragödie, denn sie bedeutet, daß das Leben in uns erstirbt: Tote haben keine Panzerung.

Wenn man sich die leeren, bewegungslosen, puppenhaften Gesichter von Hollywoodstars (angebliche Schauspieler!) und neuerdings sogar von Politikern anschaut, – es sind Totenmasken. Dort wo die Muskeln sich nicht mehr bewegen können, gibt es auch keine Emotionen mehr. Das Ende ist nahe, die Zombies übernehmen die Weltherrschaft!

Es gibt einen ganzen Kulturbereich, in der erstarrte Gesichtszüge seit jeher gang und gäbe sind:

In Der politische Irrationalismus aus Sicht der Orgonomie habe ich kurz Hans Hass‚ „Expedition zum Menschentier“ beschrieben. Dabei stellte sich heraus, daß, je nachdem es sich um mehr oder weniger „wilde“ (bzw. „indigene“), domestizierte oder „verwestlichte“ Menschentiere handelt, insbesondere der Gesichtsausdruck signifikant unterschiedlich ist: ungepanzert und offen (wie in indigenen Gesellschaften), gepanzert und erstarrt (wie in den asiatischen Gesellschaften) oder gepanzert und manipulativ (wie in den „aufgeklärten“ westlichen Gesellschaften).

Ein internationales Psychologen-Team um Takahiko Masuda (University of Alberta, Edmonton) zeigte japanischen und amerikanischen Testpersonen Darstellungen von Gesichtern, die diese am Computer so manipulieren konnten, daß die Münder und die Augen unterschiedliche Gefühle ausdrückten. Dabei stellte sich heraus, daß für die Japaner der Augenausdruck, für die Amerikaner die Mundstellung das entscheidende Kriterium für den Gefühlsausdruck ist.

Der kulturelle Unterschied wird etwa anhand der „Emoticons“ deutlich: in Japan schreibt man nicht, wie auf der linken, sondern wie auf der rechten Seite:

japsmil

Takahiko Masudas Studien wurden durch Ryo Oda vom japanischen Nagoya Institute of Technology bestätigt.

Er fand mit Hilfe des so genannten „Vertrauensspiels“, daß unsoziale Einstellungen unmittelbar an der Mimik ablesbar sind. Bei Paaren von Probanden trat einer als Verteiler auf, dessen Aufgabe darin bestand, einen bestimmten Geldbetrag zwischen sich und seinem Partner aufzuteilen. Der Empfänger hatte die Option, das Spiel abzubrechen, wenn er kein Vertrauen in den Verteiler hatte. In diesem Fall erhielt der Empfänger vom neutralen Spielleiter einen relativ geringen Fixbetrag.

Oda hatte vorher per psychologischer Tests fünf reine Egoisten und fünf reine Altruisten ausgesucht, die als Verteiler agieren sollten, während 40 Studenten als Empfänger fungierten. Vor dem Spiel schauten sich die Studenten ein tonloses Video an, in dem sich die Verteiler vorstellten.

Im Schnitt brachten die Studenten den Altruisten mehr Vertrauen entgegen. Die beiden gegensätzlichen Charaktereigenschaften waren also an der Mimik erkennbar.

Oda hat (…) herausgefunden, daß freundlich gestimmte Altruisten öfter das Duchenne-Lächeln im Gesicht tragen. Dabei handelt es sich um das Gegenstück zum affektierten „Cheese!“ – ein natürliches, willentlich kaum kontrollierbares Lächeln, das eben nicht nur die Mundregion betrifft, sondern auch die Augen. Das könnte zumindest ein Anhaltspunkt sein, anhand dessen wir selbstlose und selbstsüchtige Menschen unterscheiden, vermutet Oda.

Asiaten haben die kulturspezifische Eigenheit, daß sie beim Interpretieren von Gesichtsausdrücken einseitig auf die Augen fixiert sind, weshalb es ihnen Schwierigkeiten bereitet emotionale Ausdrücke korrekt zuzuordnen. In den Augen ähneln sich die Ausdrücke für Angst und Überraschung sowie Ekel und Ärger so stark, daß Asiaten sie immer wieder verwechseln. Europäer hingegen haben keine Schwierigkeiten die unterschiedlichen Emotionen auseinanderzuhalten, weil sie ihren Blick gleichmäßig über das gesamte Gesicht schweifen lassen.

Von der Energiemedizin zur Orgontherapie

8. September 2013

Von manchen „Reichianern“ wird gerne so getan, als sei die Reichsche Orgontherapie (psychiatrisch, medizinisch, mit dem Akkumulator und dem Medical DOR Buster) unspezifisch und es bedürfe eines Rückgriffs beispielsweise auf die chinesische Akupunktur, um zu einer wirklichen „Energiemedizin“ durchzudringen. Hat doch die Traditionelle Chinesische Medizin die „Meridiane“, die den Energiefluß im menschlichen Körper bis in die kleinsten Verästelungen beschreiben („Leitbahnen“).

Mich fasziniert dieses Thema, weil seit Mitte der 1970er Jahre ausgerechnet die Akupunktur als ein Beleg für die Existenz der Orgonenergie vorgebracht wurde. Die Meridiane sollten dazu dienen, den Fluß der Orgonenergie im Körper genauer zu beschreiben, als es Reich vermochte. Diese Leute sprachen sogar von „Himmelsakupunktur“, wenn es um Reichs Cloudbusting ging.

Dazu ist zu sagen, daß die Sache mit den Meridianen eine Mär ist. Die Traditionelle Chinesische Medizin ist ein Maoistisches und westliches Kunstprodukt. Tatsächlich hatte jede Provinz und jede Meisterschule ihr eigenes System. Zu glauben, daß ausgerechnet eines dieser zahllosen Systeme oder gar das heute „offizielle“ System irgendeine bioenergetische Bedeutung hat, zeugt von einer Naivität, die betroffen macht.

Seit einigen Jahren belegen wissenschaftliche Studien, daß erstens Akupunktur wirkt und das teilweise sogar besser als die westliche Medizin und das auch noch ohne Nebenwirkungen – und zweitens ist es vollkommen gleichgültig, wo die Nadel reingesteckt wird. Jahrelanges Pauken der Meridiane für die Katz! Oder vielleicht doch nicht, denn das ganze quasi schamanistische Brimborium, einschließlich der subjektiven Überzeugung des Akupunkteurs, daß es auf Millimeter ankommt, scheint ganz entscheidend für das Eintreten des Placeboeffekts zu sein.

Egal wo man die Nadeln auch reinsteckt, steht doch fest, daß die Akupunktur bei unterschiedlichen Arten von Kopfschmerzen wirkt. Nun hat der italienische Forscher Francesco Cerritelli von der Italienischen Ostheopathischen Akademie in Pescara zusammen mit seinen Kollegen nachweisen können, daß sich die Beschwerden von Migräne-Patienten auch mittels Osteopathie positiv beeinflussen lassen.

Dazu wurden 105 Migränepatienten in drei Gruppen aufgeteilt: die erste Gruppe erhielt die übliche schulmedizinische Behandlung mit Medikamenten, der zweiten wurden zusätzlich acht Sitzungen beim Osteopathen zuteil, mit einem speziell für Migräne entwickelten Programm, die dritte bekam zusätzliche eine unspezifische Art Massage.

Nach einem halben Jahr wurden die Behandlungsergebnisse mit Hilfe des Headache Impact Test (HIT-6) kontrolliert. In der schulmedizinischen Kontrollgruppe war der HIT-6-Wert um mehr als 2 Punkte angestiegen. In der Gruppe mit der Scheinbehandlung (unspezifische Massage) war er konstant geblieben und in der osteopathischen Gruppe um 6 Punkte gefallen. Die Unterschiede zu den beiden ersten Gruppen war jeweils statistisch signifikant (DBP- Der Neurologe & Psychiater, Juli/August 2013).

Osteopathie kommt der medizinischen Orgontherapie ziemlich nahe:

[youtube:https://www.youtube.com/watch?v=mgP7ZrEH1W4%5D

The Journal of Orgonomy (Vol. 39, No. 1, Spring/Summer 2005)

11. Dezember 2012

In der Zeit nach dem ORANUR-Experiment haben Reich und seine Mitarbeiter aufgrund der anhaltenden DOR-Atmosphäre angefangen, an der „DOR-Krankheit“ zu leiden, die in vieler Hinsicht einer Art „Virusinfektion“ glich: körperliches und seelisches Unwohlsein, Müdigkeit, Übelkeit, Druck im Kopf, Brust, in den Armen und Beinen, Probleme beim Atmen mit einem Gefühl von Sauerstoffmangel, Durst, Hitzewallungen, aber auch Kälteschauer, schwarzer Stuhl.

In dieser Ausgabe des Journal of Orgonomy beschäftigt sich Dean T. Davidson, ein Orgonforscher aus Australien, in seinem Aufsatz „DOR-Sickness and the CO-Hemoglobin Reaction in Overcharged Blood“ (S. 24-33) mit der funktionellen Identität von Kohlenmonoxid-Intoxikation und DOR-Krankheit. Beide gehen typischerweise mit „Grippesymptomen“ einher. Bei akuter Kohlenmonoxid-Intoxikation kommt es zu Kopfschmerzen, Benommenheit, Schwindelgefühl und Übelkeit. Bei chronischer Vergiftung mit CO kommt es zu einer generellen Leistungsverminderung: man wird geistig und körperlich „schlapp“.

Reich schreibt in seinem Protokoll aus dem Jahre 1952:

Um etwa 09:30 Uhr, beim Observatorium, waren meine Handfläche und Handrücken hellrot und gefleckt. Dieser Anblick erschreckte einige meiner Freunde, die die Bedeutung von hellem Blut kannten. Sie hatten meine Hände schon gefleckt gesehen, aber noch nie so leuchtend rot.

Man sollte seine Aufmerksamkeit auf die betonte Beschreibung „hellrot“ richten, denn die CO-Hämoglobin-Reaktion des Blutes ist in der Regel leuchtend rot und spiegelt einen Zustand wider, bei dem das Hämoglobin CO bindet, das dergestalt nicht mehr in der Lage ist O2 aufzunehmen. Dies entspricht einem Prozeß des inneren Erstickens. Wir alle hatten noch den Anblick der zyanotischen Mäuse im Sinn, die in Scharen im Labor im Februar 1951 an Oranur gestorben waren. (Reich: „The Blackening Rocks“, Orgone Energy Bulletin, Vol. 5, S. 30)

Tödliche, giftige Orgonenergie (DOR) ist mehr als einfach nur Radioaktivität, entsprechend ist die DOR-Krankheit mehr als einfach nur Strahlenkrankheit. Ein schönes Beispiel hat der Arzt Max Bloom präsentiert („Observations“, Offshoots of Orgonomy, No. 3, Autumn 1981, S. 36-39).

Bloom beschreibt eine einfache Beobachtung aus dem Klinikalltag: Vier Blumenkübel auf dem Weg zum Strahlenzentrum der Klinik, in der er arbeitet. Im Blumenkübel, der dem Strahlenzentrum am nächsten steht, ist alles Pflanzenleben abgestorben, im zweiten Kübel ein oder zwei Meter weiter weg sind die Pflanzen stark verkümmert, im dritten sieht es besser aus, während die Pflanzen im vierten, am weitesten entfernten Kübel einigermaßen normal zu wachsen scheinen. Techniker des Krankenhauses konnten mit Geigerzählern kein Strahlenleck feststellen.

So ist es überall bei der Wirkung von ORANUR und DOR: die toxischen Wirkungen sind fast durchgehend mit bekannten Gefahrenquellen korreliert, wirken aber „auf mysteriöse Weise“ fort, wenn die toxische elektromagnetische und Teilchen-Strahlung eingedämmt wurde bzw. die Giftstoffe beseitigt wurden.

Trotzdem ist es berechtigt, wenn Davidson fragt, ob durch die Einwirkung von DOR das Stickstoff-Molekül (N2) in CO umgeformt wird und so der Organismus von innen her erstickt. In diesem Zusammenhang verweist er auf die Arbeit des französischen Wissenschaftlers C. Louis Kervran.

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