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Der DOR-Notstand und Saharasia

19. März 2016

Seit 1998 herrscht, so die NASA, in Arabien die schlimmste Dürre seit 900 Jahren. Diese Dürreperiode sei länger und um 50 Prozent trockener als alle in den letzten 500 Jahren. Der Bericht in der Welt setzt das in Zusammenhang mit dem sich zuspitzenden Religionsstreit zwischen Sunniten und Schiiten, dem eklatanten Demokratiedefizit und dem Mangel an Frauenrechten im Nahen Osten. Hinzu kommt eine Bildungskatastrophe und eine ökonomische Katastrophe: die Region war 2005 weniger industrialisiert als 1975!

Daß es in Arabien irgendwann kriseln mußte, war also klar. Doch warum ausgerechnet 2011? Und warum überall zugleich? Darauf lieferte die NASA einen Teil der Antwort. Im Sommer 2010 kamen mehrere extreme klimatische Ereignisse zusammen, die das labile Gleichgewicht des Nahen Ostens kippten: In China herrschte eine Jahrhundertdürre, riesige Steppenbrände in der Ukraine und Rußland und starke Überschwemmungen in Kanada und Australien führten zu Mißernten und verdoppelten den Weizenpreis.
Das traf vor allem den Nahen Osten – eine Region mit fünf Prozent der Weltbevölkerung, aber nur einem Prozent der weltweiten Süßwasserreserven. Neun der zehn größten Weizenimporteure der Welt sind hier. Besonders devisenarme Staaten wie Ägypten litten darunter. Hinzu kam besagte, von der NASA belegte Dürre.

Zwischen 2006 und 2011 waren in Syrien 85 Prozent der Herden verendet und 800 000 Bauern hatten ihren Lebensunterhalt verloren. Der Artikel verweist sodann auf den Untergang der Hethiter, Assyrer, Ägypter, etc. in der Antike, später der Untergang von Byzanz. All diese Reiche scheiterten an ähnlichen Faktoren. Europa wird heute dank der Flüchtlinge in einen neuen Strudel des Zivilisationsuntergangs hineingezogen.

Es ist der in Saharasia konzentrierte DOR-Notstand, den Reich in den 1950er Jahren entdeckt hatte.

Die WHO hat eine „Hitliste der Luftverschmutzung“ vorgelegt. Die UNO-Organisation untersuchte die Feinstaubkonzentration in der Atmosphäre von 1.100 Städten in 91 Ländern. Demzufolge ist die Luftverschmutzung in einigen iranischen Städten weltweit am schlimmsten. Es folgen die Nachbarländer Indien, Pakistan und die Mongolei. Genauer: Ahvaz im Iran, gefolgt von Ulan Bator in der Mongolei, Sanandaj ebenfalls im Iran, Ludhiana in Indien und Quetta in Pakistan. Am saubersten sei die Luft in Städten in Norwegen, der Schweiz, den USA, Neuseeland, Irland, Kanada, den baltischen Staaten, Mauritius und Australien. Das sei auch bedingt durch geringere Bevölkerungsdichte und günstigere Windverhältnisse.

Es ist allzu offensichtlich, daß Umweltstandards hier eine wichtige Rolle spielen. In einem rein agrarischen Indien, wie Gandhi es vorgeschwebt hat, wäre die Situation besser und vom berüchtigten Smog im Los Angeles der 1960er und 70er Jahre brauchen wir erst gar nicht reden. Trotzdem spielt mit Sicherheit auch die Selbstreinigungskraft der Atmosphäre selbst eine Rolle und hier geht es um mehr als nur „günstige Windverhältnisse“. Es geht darum, ob die Atmosphäre „lebendig“ ist und „pulsiert“ oder ob eine tote Wüstenatmosphäre vorherrscht, die der Luftverschmutzung nichts entgegensetzt, sondern sie nur noch weiter verschärft.

Die zentralasiatischen und teilweise auch die südasiatischen Länder liegen im Zentrum oder Grenzen unmittelbar ans Zentrum Saharasias, dem größten geschlossenen Wüstengebiet des Planeten, das von der Westküste Marokkos bis vor die Tore Pekings reicht. Luftverschmutzung hat hier fatale Folgen, da die Selbstreinigungskraft der Atmosphäre kompromittiert ist. Ich würde dabei soweit gehen, das Menschentier und seine Technologie als integralen Teil dieser Atmosphäre zu betrachten, so daß man „Umweltstandards“ durchaus zu den „Selbstreinigungskräften“ hinzuzählen könnte. Umgekehrt trägt zweifellos auch die Luftverschmutzung zur Ausbreitung Saharasias bei. Es gibt eine funktionelle Identität zwischen Wüstenatmosphäre und Smog. Das sieht man am typischen „Wüstendunst“, der von Smog kaum zu unterscheiden ist.

Amato Evan, University of Virginia, et al. zufolge hat sich in den letzten dreißig Jahren die Stärke der Frühjahrs-Wirbelstürme im nördlichen Indischen Ozean verdoppelt, im letzten Jahrzehnt sogar verdreifacht. Bisher hätten vertikale Scherwinde, die durch die großen Temperaturunterschiede zwischen der aufgewärmten Meeresoberfläche und den kalten oberen Luftschichten hervorgerufen wird, derartige Frühjahrstürme weitgehend verhindert, doch die zunehmende Luftverschmutzung zerstöre diesen Mechanismus, der Zyklone geradezu zerschreddert. In den letzten 80 Jahren habe sich die Luftverschmutzung versechsfacht, so daß 10 Prozent der Sonnenstrahlung die Meeresoberfläche nicht mehr erreicht, entsprechend kühlt sie ab. Es geht dabei um eine große, immer weiter anwachsende und mittlerweile drei Kilometer dicke braune Smogschicht über Nordindien.

Diese Asian Brown Cloud ist funktionell identisch mit dem was Reich als DOR-Wolken beschrieben hat. Die vermehrt auftretenden Zyklone könnte man als Versuch der Natur betrachten, dieses DOR zu sequestrieren bzw. „auszutreiben“.

Reich hat in den 1950er Jahren ähnliches in Nordamerika beobachtet, wenn auch auf einer kleineren Größenebene, d.h. bei lokalen Wettererscheinungen. 1955 schrieb er dazu:

Es wird uns nicht überraschen, wenn wir hören, daß dasselbe Prinzip, den eindringenden Störer der Integrität des Organismus abzustoßen[, d.h. die „Sequestration“], sich auch in der unbelebten Natur findet, und zwar bei der Bildung von Windhosen, Tornados und ähnlichen atmosphärischen Störungen. DOR-Wolken sind von hocherregter OR-Energie umgeben. Wenn aus dem Westen oder Südwesten frische OR-Energie herangezogen wird, entwickeln sich Wirbelwinde ähnlich den Windhosen in Wüsten und Gebieten, die im Begriff sind, zur Wüste zu werden. […] Heftige Winde entwickeln sich, meist in Form von plötzlichen Böen, die schwärzliche, schmutzig aussehende Wolken vor sich hertreiben. Diese Wirbelwinde jagen den Staub hoch, daher die englische Bezeichnung „dust devil“ = „Staubteufel“. Doch hat dies wenig mit „Staub“ zu tun. Es handelt sich vielmehr um die Reaktion erregter atmosphärischer Energie auf die tödliche, verderbenbringende DOR-Energie, die das Leben abtötet. Der Wirbelwind kann sich zu einem regelrechten Sandsturm oder einem Tornado entwickeln. Die Ursachen für die Unterschiede in Stärke und Form dieser Erscheinungen sind noch ungeklärt. Das allgemeine Prinzip ist jedoch klar: die Sequestration und Eliminierung des verderbenbringenden Eindringlings aus einem integralen System. (Ausgewählte Schriften, S. 469)

Für den indischen Subkontinent, Iran und Oman ist diese energetische Reaktion absolut verheerend; die Schäden gehen in die Milliarden und Dutzende, wenn nicht Hunderte von Menschenleben sind zu beklagen. Vor 1998 in den Monaten vor und nach der Monsun-Zeit hatten die Wirbelstürme selten Windgeschwindigkeiten, die über 80 km/h hinausgingen. Seitdem erreichten fünf Monsterstürme doppelt so große Geschwindigkeiten, manchmal mehr als 185 km/h.

Haben diese Vorgänge wirklich rein mechanische Ursachen (Abkühlung der Meeresoberfläche und damit Nachlassen der vertikalen Scherwinde) oder energetische (OR sequestriert DOR)? Erst mal ist nicht recht einzusehen, warum nachlassende Scherwinde derartig dramatische Folgen zeitigen sollten. Und zweitens hat man die geringere Oberflächentemperatur des Meeres nicht direkt gemessen, sondern schließt darauf ausgehend von Computersimulationen. Könnte das Nachlassen der vertikalen Scherwinde nicht auch direkter Ausdruck der atmosphärischen (energetischen) Stagnation sein, die durch das DOR hervorgerufen wird?

Was darf man über den Islam sagen?

11. April 2015

In unseren Medien, etwa jeden Morgen um kurz vor 10 im Buntlandradio, wird der Koran wie folgt dargestellt: Alle Passagen, die nicht in die heutige Zeit passen wollen, sind den damaligen Bedrängnissen des unschuldig verfolgten Mohammed zu schulden, während alle passenden Passagen überzeitliche Offenbarungen sind. Diese Art von öffentlich-rechtlicher Aftertheologie beinhaltet darüber hinaus eine deftige Lüge, denn nach islamischer Lesart werden die friedlichen frühen Verse durch die späteren kriegerischen Verse ersetzt, d.h. kein gläubiger Moslem darf ihnen folgen.

Man könnte die ungeheuerlichsten Dinge über diesen Schönheitswettbewerb in Saudi Arabien sagen. Oder darüber, daß Mohammed eine 6jährige geheiratet und die Ehe mit ihr vollzog, als sie 9 war. Was darüber zu sagen ist, wurde beispielsweise in Political Incorrect geschrieben. Ich kenne keine andere Religion, abgesehen von irgendwelchen abgedrehten „Satanisten“, die Sex mit Babys (sic!) und Tieren ausdrücklich gutheißt.

Überhaupt: Welche andere Religion muß in vom Innenminister anberaumten „Konferenzen“ beschwichtigt werden, um sie in die Zivilisation einzubinden?!

Bei allem, was Moslems an Bösem tun, wird gesagt, daß dies selbstverständlich nichts mit dem Islam zu tun habe. Für Christen würde eine solche Herangehensweise richtig sein, denn niemand wird beispielsweise einen Banküberfall als in irgendeiner Weise „christlich“ rechtfertigen können. Wenn jedoch ein Moslem eine Bank überfällt, sieht die Sache schon anders aus, aus dem einfachen Grunde, daß der „perfekte, sündenlose Mensch“ Mohammed entsprechendes getan hat, als er Karawanen überfiel.

Oder man nehme nur den Karikaturenstreit. Mohammed ließ jeden umbringen, der über ihn spottete:

[youtube:https://www.youtube.com/watch?v=rIg3jrOUxl0%5D

Anschläge auf Moscheen von „abtrünnigen“ Glaubensbrüdern? Mohammed hat exakt dasselbe getan.

Und (was) diejenigen (angeht), die sich eine (eigene) Kultstätte (masdschid) gemacht haben, um (den Gesandten) zu schikanieren (diraaran), dem Unglauben zu frönen (kufran) und unter den Gläubigen ein Zerwürfnis hervorzurufen, und als Stützpunkt (irsaadan) für (gewisse) Leute, die früher gegen Allah und seinen Gesandten Krieg geführt haben – und sie schwören bestimmt, daß sie es in bester Absicht getan haben. Aber Allah bezeugt, daß sie lügen. (Sure 9: 107-108)

Robert Spencer kommentiert dies wir folgt:

Auf dem Rückweg von Tabuk erhielt Mohammed die Nachricht von einer Moschee, die eine Gruppe von Muslimen in Opposition zu seiner Autorität gebaut hatte. Allah gab ihm eine Offenbarung, die die böswillige Absicht der Erbauer klar machte, trotz deren Beteuerungen guter Absichten (Vers 107). Mohammed befahl seinen Anhängern, die Moschee niederzubrennen. Ibn Kathir sagt, daß ihre Erbauer „sie zu einem Vorposten für die, die gegen Allah und seinen Gesandten Krieg führten, machten.“

DiaLüg? Als Mohammed noch schwach war, und in Mekka als harmloser Spinner geduldet wurde, galt, daß es keinen Zwang im Glauben geben dürfe. Die Lieblingsstelle der Moslems, die sich in der Diaspora befinden. Kaum gewannen sie die Oberhand, galten fortan jene Verse, die Mohammed „offenbarte“, als er unumschränkte politische Macht ausübte: Tod den Ungläubigen!

Eine der grundlegenden Irrtümer des westlichen Menschen ist, daß er Geistiges und Allegorisches in den Islam hineininterpretiert. Dabei besaß der denkbar einfach gestrickte Mohammed überhaupt kein Konzept von „Geist“. Das Abstraktionsvermögen ging gegen Null. Man denke nur daran, daß Mohammed davon ausging, daß Christen drei Götter anbeten: den Vater, den Sohn und die Mutter (sic!, nicht etwa den Heiligen Geist!). Allah könnte keinen Sohn haben (entsprechend dem Sohn des christlichen Gottes), weil er keine Frau hat!

Besonders lustig ist es, wenn Schiiten den Sunniten vorwerfen, sie würden Allah vermenschlichen, – und umgekehrt die Sunniten den Schiiten exakt dasselbe vorhalten.

Kaum zitiert man aus dem Koran (in einer wortgetreuen und nicht geschönigten Übersetzung), den Aussprüchen des Propheten oder seiner offiziellen Biographie – schon wollen ein Moslems umbringen.

Alle Religionen blühen durch das Internet auf, nur der Islam ist dem Untergang geweiht; nur der Islam muß den freien Zugang zu seinen eigenen Quellen fürchten wie der Teufel das Weihwasser.

Meines Erachtens ist dies auch der wahre Grund, warum so viele westliche angeblich „linke“ und „liberale“ „Intellektuelle“, und überhaupt die westliche „Elite“, den Islam so fanatisch verteidigen: ihre gesamte Existenz beruht auf Lüge und Verdrängung. Deshalb identifizieren sie sich mit dem Islam, der das Aufdecken der Lüge unter Todesstrafe stellt. Kritiker fallen dem Fememord anheim.

Der iranische Islam-Dissident Ali Sina schreibt auf seiner Website www.faithfreedom.org:

Die Gefahr liegt darin, daß Mohammed ein pathologischer Narzißt war und nun eine Milliarde Menschen, die ihm folgen, Zeichen der narzißtischen Persönlichkeitsstörung aufweisen. (…) Es ist der Narzißmus von einer Milliarde Moslems, der aus der Welt einen unsicheren Ort macht, nicht die Lügen, an die sie glauben. Als Narzißten sind Moslems paranoid, haben eine Opfermentalität, fühlen sich gedemütigt, haben ein aufbrausendes Wesen, sind rachsüchtig, es mangelt ihnen an Empathie, sie sind sich nicht der Schmerzen bewußt, die sie anderen zufügen, haben kein Gewissen, betrachten sich anderen gegenüber als überlegen, verlangen nach einer Vorzugsbehandlung, während sie anderen die grundlegenden Menschenrechte verweigern. Sie verachten und beleidigen andere, erwarten aber selbst Respekt und eine Anerkennung, die sie sich nicht verdient haben. Es mangelt ihnen an Selbstachtung, sie sind aber sehr auf ihr Image bedacht. Es ist nicht etwa so, daß sie sich selbst lieben würden: sie tun es nicht, sie schämen sich ihrer selbst, aber sie sind in ihrer eigenen Gedankenwelt gefangen. Wichtig ist ihnen nicht etwa, was sie sind und wie es in ihrem Inneren aussieht, sondern wie andere sie sehen. Das Image ist wichtiger als ihr wahres Selbst. Ihre Welt liegt in Trümmern, aber es geht ihnen einzig darum, das Image des Islams zu wahren. Alles dreht sich um das äußere Erscheinungsbild.

Ganz ähnlich ist die Charakterstruktur, die gegenwärtig im „anti-autoritären“ Westen gezüchtet wird – siehe Max Stirner und die Kinder der Zukunft.

Ali Sina weiß, wie man die mohammedanische Pest effektiv bekämpfen kann:

Ali Sina ist ein Apostat, ein Ex-Moslem. (…) Würde seine Existenz in der moslemischen Welt öffentlich gemacht und seine Website offen gebrandmarkt werden, würde sich die gesamte moslemische Welt fast sofort im Zusammenbruch befinden. Dem durchschnittlichen „gläubigen“ Moslem würde der Gedanke kommen, daß er den Islam verlassen könnte. Ali Sina zu popularisieren, und wäre es durch einen Mordanschlag, würde genau das erreichen. Moslems würde gewahr werden, daß Menschen den Islam verlassen und einige von ihnen könnten die Website lesen und anfangen nachzudenken. Dieses Risiko kann kein Mullah auf sich nehmen. Zum ersten Mal in der blutigen, 1400 Jahre umspannenden Geschichte des Islam hat der Hooliganismus und die schamlose Takiya ihren Meister gefunden. www.faithfreedom.org ist die Achillesferse des Islam.

Ali Sina ist wahrscheinlich der aktuell wichtigste Denker auf diesem Planeten. Beispielsweise ist sein Artikel The Problem with the Left ein Muß!

Ähnlich wichtig für den baldigen Zusammenbruch des Islam sind die von Arabern betriebenen Netzseite Idiot’s Guide to Islam.

Diese Heroen der Freiheit zeigen, daß und wie man zwischen der schrecklichen Ideologie Islam und der Persönlichkeitsstörung, mit der sie ihre Anhänger ansteckt, einerseits und dem einzelnen Moslem andererseits unterscheiden muß. Man muß die Emotionelle Pest „in den eigenen Reihen“ in Gestalt der sogenannten „Ausländerfeindlichkeit“ bekämpfen und statt der abstoßenden moslemischen Fassade den einzelnen Menschen wahrnehmen, ihn als solchen akzeptieren und an seine unverdorbenen Kernfunktionen appellieren. Nur so kann man einen Keil zwischen dem Islam und dem einzelnen Moslem schieben und ihm helfen, sich von dem pestilenten Kult „Islam“ zu lösen.

Wir akzeptieren und lieben ihn, weil er unterhalb der islamischen Fassade ein unverwechselbares Individuum ist. Die Politisch Korrekten, die uns regieren und unsere Medien dominieren, „akzeptieren“ ihn, weil er ein auswechselbarer Moslem (oder Vertreter irgendeiner anderen Perversion) ist…

Wegen seiner Kontaktlosigkeit steht der Linke hilflos zwischen Multikulturalismus (Islamisierung) und Tribalismus (Antisemitismus). Was immer er auch tut: er leistet dem Schwarzen Faschismus Vorschub. Eine ähnliche Situation hat Reich in Die Massenpsychologie des Faschismus analysiert.

Es ist schlichtweg ungeheuerlich, was diese Gesellschaft akzeptiert. Der „Zentralrat der Ex-Muslime“ wurde Anfang 2007 ins Leben gerufen – und prompt mußten die Gründungsmitglieder unter Polizeischutz gestellt werden. Siehe www.ex-muslime.de. Der Aufschrei in der Gesellschaft blieb aus. So überantwortet man eine Gesellschaft dem Faschismus!

Der Kampf der Götter

5. Oktober 2013

Vor einigen Jahren machten Gerüchte Moslems nervös, daß die Matriarchin Rahel israelischen Soldaten in Gaza erschienen sei und ihnen im Gefecht den Weg gewiesen habe. Israels ehemaliger Hauptrabbiner Mordechai Eliyahu hat bekanntgegeben, daß er selbst es gewesen sei, der sie gesandt habe. Gewöhnlich sind es Moslems, die sich durch Gottes Hand geführt fühlen, während die Juden als ungläubig und verweltlicht verteufelt werden. Die Juden hätten sich von ihren Geboten abgewandt und hätten ihre Propheten verfolgt und seien deshalb von Gott verflucht. Auf der Website the elder of ziyon heißt es abschließend:

Die Terroristen, die beten, daß ihre Kassam-Raketen jüdische Kinder töten, scheint ein wenig unbehaglich zu werden, daß die Juden zur gleichen Zeit um Hilfe beten, die Terroristen zu töten. Es ist fast so, als würden sie im Innersten begreifen, daß Gott tatsächlich eher auf Seite der Juden steht, wie Er es offenbar schon bei anderen Kriegen zwischen Juden und Arabern getan hat.

Leute wie Peter Scholl-Latour haben immer wieder darauf hingewiesen, daß atheistisch-rationalistische Intellektuelle, insbesondere sogenannte „Islam-Experten“, den Nahost-Konflikt strukturell, d.h. von ihrer Charakterstruktur her, niemals werden verstehen können. Ihre „Expertise“ etwa über die „Road Map“ ist von vornherein nichtig. Ob wir es akzeptieren können oder nicht: es geht um den Kampf zwischen Göttern und die einzige Hoffnung auf Frieden ist der Untergang des einen Gottes. Schließlich sind auch die germanischen und die hellenistischen Götter sang- und klanglos verschwunden, nachdem sie sich als impotent erwiesen hatten.

Die Atheisten glauben, daß im Lichtglanze der Aufklärung sich schließlich auch der christliche Gott in nichts aufgelöst hat, wie zuvor Wotan, als die christlichen Priester die heiligen Eichen fällten, ohne vom Blitz erschlagen zu werden. „Der Himmel ist leer!“ Das ist jedoch eine grausame Illusion: es kann kein Vakuum geben. Ihr habt Gott getötet – und dadurch zwangsläufig seinem Widersacher den Weg geebnet.

Das Böse wird zunehmend zu einem Faszinosum, mit dem man sich identifizieren und dem man nacheifern kann. Es ist cool, böse und ohne Gefühl zu sein. Je sinnloser und nihilistischer die Tat ist, um so besser. Der Aufbau, der Erhalt und die Verteidigung des Lebens ist langwierig, mühsam und mit einem langen Spannungsbogen verbunden. Die Zerstörung des Lebens ist leicht, schnell und mit einem lustigen Knalleffekt verbunden. Das Böse ist marktgängiger als das Gute. Und da man gelernt hat, daß diese Gesellschaft im Kern böse ist („strukturelle Gewalt“), ist es gewissermaßen sogar gut und progressiv das Böse zu propagieren.

Ihr lacht über die Unvernunft der Moslems, Juden und Christen und glaubt doch tatsächlich allen ernstes ihr wäret „Atheisten“ und „aufgeklärt“ und ihr bringet das Licht, wenn ihr euch von Gott abwendet. In Wirklichkeit seid ihr verflucht, seid Sklaven Satans.

Aber zurück zum Nahen Osten: auch in Syrien geht es nicht wirklich um Geostrategie, nicht um Öl, nicht mal um Israel. Es geht um Gott. Genauer gesagt geht es spätestens seit 1979 nur um eins: den Endkampf zwischen den Sunniten und den Schiiten. Die ersteren unter dem Banner des Hauses Saud, die letzteren unter dem Banner Khomeinis.

Es ist so wie einst im Bolschewismus: mit allen anderen Gruppen, ob bürgerlich oder sozialdemokratisch, konnte man gegebenenfalls zusammenarbeiten, aber unter keinen wie auch immer gearteten Umständen mit den Trotzkisten bzw. umgekehrt mit den Stalinisten! Man war sich zu nahe (der Stalinismus ist kaum mehr als plagiierter Trotzkismus!), um koexistieren zu können. Ganz ähnlich sieht es bei Sunniten und Schiiten aus. Es gibt keine substantiellen Unterschiede, aber trotzdem ist der Graben unüberbrückbar, denn es geht um die Frage, wer das Werkzeug des Weltgerichts ist.

Die Schiiten waren von Anfang an die Underdogs der islamischen Welt und vertraten entsprechend ein apokalyptisches Weltbild. Eine Befreiungstheologie, die den triumphalistischen Sunniten fremd ist. Die Schiiten sind die islamischen „Trotzkisten“. Über Jahrhunderte wurden sie von den diversen Kalifen unterdrückt und wie Ungläubige behandelt. Die Schiiten, die sich stets bedrängt sahen, wollen Rache und Legitimität durch Aktionismus.

Das Problem ist, daß, wenn die akute pestilente Gefahr (die Schiiten) erst einmal niedergerungen ist, und sie ist tatsächlich nicht tolerabel, der sunnitische Machtanspruch um so absoluter sein wird. Man kann aber auch nicht zynisch zuschauen, wie sich die beiden Parteien gegenseitig abschlachten. Das hat man während des ersten Golfkrieges getan, als der Irak und der Iran ausbluteten. Für so etwas ist die Welt mittlerweile zu klein, auch ohne Öl! Und wie im ersten Irakkrieg wird der Ausgang ohnehin nichts richten.

Was bleibt ist die Stillegung der energetischen Quelle des Gottesglaubens. Was wir erleben, ist Sexualpathologie und nichts sonst! Oder wie Reich schrieb:

Biologisch ist [der religiöse Mensch] den sexuellen Spannungszuständen genauso unterworfen wie alle anderen Menschen und Lebewesen. Doch er hat durch die Aufnahme der sexualverneinenden religiösen Vorstellungen und im besonderen durch die Strafangst, die er erwarb, jede Fähigkeit natürlicher sexueller Spannung und Befriedigung verloren. Er leidet daher an einem chronisch überspannten körperlichen Erregungszustand, den er unausgesetzt zu meistern gezwungen ist. Das Glück auf Erden ist ihm nicht nur unerreichbar sondern erscheint ihm vielmehr gar nicht als wünschenswert. Da er die Begnadung im Jenseits erwartet, unterliegt er einem Gefühl der Glücksunfähigkeit in weltlichen Dingen. (…)

Der religiöse Mensch ist in Wirklichkeit völlig hilflos geworden, da ihm die Glücksfähigkeit und die Aggressivität Schwierigkeiten des Lebens gegenüber durch Unterdrückung seiner Sexualenergie verlorengingen. In Wirklichkeit hilflos, muß er um so mehr an übernatürliche Kräfte glauben, die ihn stützen und beschirmen. Wir verstehen daher, daß er in manchen Situationen auch eine unglaubliche Kraft der Überzeugung, ja des passiven Todesmuts entwickeln kann. Er schöpft diese Kraft aus der Liebe zu der eigenen religiösen Überzeugung, die ja von sehr lustbetonten Körpererregungen getragen ist. Er glaubt freilich, die Kraft stamme von „Gott“. Seine Sehnsucht nach Gott und zu Gott ist also in Wirklichkeit die Sehnsucht, die seiner sexuellen Vorlusterregung entstammt und nach Auslösung ruft. Die Erlösung ist und kann nicht anderes sein als die Erlösung von den untragbaren körperlichen Spannungen, die nur so lange lustvoll sein können, als sie sich mit einer phantasierten Vereinigung mit Gott, d.h. mit der Befriedigung und Entspannung vermengen können. Die Neigung fanatisch religiöser Menschen zu Selbstbeschädigungen, zu masochistischen Handlungen usw. bestätigt das Gesagte. (…) (Die Massenpsychologie des Faschismus, Fischer TB. S. 142f)

Es kann nur eine sexualökonomische Lösung geben oder die Menschheit ist dem Untergang geweiht!

Tribalismus und das Ende der westlichen Demokratien

6. Mai 2013

Demokratie ist nur mit Individuen möglich, unabhängigen Staatsbürgern, nicht mit Gruppen. Das letztere ist der Feudalstaat oder der Ständestaat, wie ihn sich Faschisten erträumen – oder der pseudodemokratische Parteienstaat. Die wahre Natur des letzteren wird in Afrika deutlich, wo die Parteien nichts anderes sind als die politischen Vertretungen der Stämme.

Der Parteienstaat ist eine Zerfallsform der Demokratie. In einem richtigen Parlament stimmen die Abgeordneten einzig und allein nach ihrem Gewissen ab, was dann ungefähr dem wahren Willen des Volkes widerspiegelt. In einer Parteiendemokratie wird nach ideologischen Blöcken abgestimmt, was den Volkswillen drastisch verzerrt und imgrunde nichts mehr mit Demokratie zu tun hat. Man denke doch nur an die Einführung des Euros und die daran anschließende Politik. Kein Diktator könnte sich leisten, dermaßen am Volkswillen vorbei zu regieren! In einer Demokratie werden Vertreter von Wahlkreisen gewählt, d.h. es werden jene gewählt, die das größte Vertrauen einer überschaubaren Gruppe von Menschen genießen. In einer Parteiendemokratie werden Parteivertreter gewählt, die sich allen Ernstes an eine „Parteilinie“ halten. Es wird nicht jemand in den Bundestag gewählt, der am besten die Werte und Interessen der Menschen in beispielsweise den nördlichen Stadtteilen Hamburgs vertritt, sondern eine Partei wird gewählt, die von einer beliebigen Person vertreten wird. Die „Parteilinie“ wird von irgendwelchen Verschwörern in Hinterzimmern ausgeheckt und von Parteitagen abgenickt, die kaum mehr sind als Wahlveranstaltungen.

Diese Art von Demokratie steuert automatisch ihrem Untergang entgegen, da ein Lager das andere unterdrückt. Wie kann es sein, daß 51% an Konservativen 49% der Progressiven (oder umgekehrt) beherrschen? Da lobe ich mir doch ein Land wie Syrien, wo die schwächste der größeren Gruppen, nämlich die Alawiten, die Masse der Sunniten beherrscht. Umgekehrt besteht nämlich die Gefahr eines Genozids. Genauso war es im Irak mit der Herrschaft der Sunniten und ist es im Iran mit der verdeckten Vorherrschaft der Türken in der religiösen/politischen Elite.

Diese Länder können nicht durch die Art von Demokratie gerettet werden, die George W. Bush ihnen bringen wollte, sondern nur durch eine, die näher an der Arbeitsdemokratie steht. In solchen sich entwickelnden Ländern, in denen noch so gut wie alles aufgebaut werden muß, was eine zivilisierte Nation im 21. Jahrhundert ausmacht, drängt sich diese Art von Demokratie sogar mehr auf als in unseren Breiten. An die Stelle des ideologischen („Klassen-“) und religiösen („Rassen-“) Bewußtseins tritt das, was Reich als „Fachbewußtsein“ bezeichnet hat, d.h. die Ausrichtung auf das, was getan werden muß, um das Land voranzubringen. Eine solche Ausrichtung ist in derartigen autoritär geprägten Gesellschaften sogar einfacher als in den antiautoritären Gesellschaften des Westens, denn man glaubt noch an die Autorität der Fachleute.

Aber zurück nach Deutschland: Welche rationale Rolle sollen eigentlich die Debatten im Parlament haben? Vom Grundgedanken der parlamentarischen Demokratie her sollte es eine Versammlung sein, wo, ähnlich wie bei einer Gruppe von Geschworenen, unabhängige Vertreter des Volkes das Für und Wider abwägen und um die besten Argumente gerungen wird, um schließlich durch Mehrheitsentscheid kluger Köpfe eine rationale Entscheidung zu treffen. Was wir stattdessen haben, ist bestenfalls Politik, bei der es um Macht und „Parteistrategien“ geht, und schlimmstenfalls um ideologische Auseinandersetzungen, die sich nur um eins drehen: welche Form von Neurose setzt sich durchsetzt.

Mit dem Zerfall der individuellen Autorität, die vom Volksvertreter, „der nur seinem Gewissen folgt“, geradezu archetypisch verkörpert wird, bahnt sich in der antiautoritären Gesellschaft das endgültige Ende der Demokratie an. Sogar der Rechtsstaat steht vor dem Ende, wenn man nur daran denkt, daß Straftäter zusehends nicht als Individuen wahrgenommen werden, sondern als Teile von Gruppen: Schwule, Türken, Linksextremisten, etc. haben informell ganz andere Freiräume als der Durchschnittsbürger. Beispielsweise dürfen sie mir buchstäblich alles an den Kopf werfen, aber wehe ich vergreife mich im Ton!

Im klassischen Liberalismus galt das Prinzip der „Farbenblindheit“. Jeder wird als Individuum angesehen, was sowohl Faschisten als auch Progressive an den Rand der Weißglut treibt, da man in ihren Augen die „völkische Struktur“ oder „Klassenstruktur“ der Gesellschaft nicht wahrhaben wolle. (In der multikulturellen Gesellschaft haben sich die Unterschiede zwischen linken und rechten Ideologien verwischt und die linken Obskurantisten sind die neuen Nationalsozialisten.)

Die Parteiendemokratie zerstört den gesamten gesellschaftlichen Diskurs. Sie zerstört die Arbeitsdemokratie, indem Sachfragen zu einer Marginalie werden und sich die Medien fast ausschließlich mit vollständigem Unsinn beschäftigen: dem Innenleben von Parteien, dem Zusammenspiel von Parteien und gar dem Privatleben von Politikern. Mit den wirklichen Problemen und dem wirklichen Leben der Massen hat das alles nichts zu tun. Vielmehr untergräbt es jedes „Fachbewußtsein“ und ersetzt es durch ein politisches Bewußtsein.

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