Posts Tagged ‘Luftverschmutzung’

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Der Cloudbuster

5. Februar 2021

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Der Cloudbuster

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Der DOR-Notstand und Saharasia

30. Januar 2021

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Der DOR-Notstand und Saharasia

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Smog, DOR und die Emotionelle Pest

29. Januar 2021

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Smog, DOR und die Emotionelle Pest

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Was ist mit der Atmosphäre los?

22. Januar 2021

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Was ist mit der Atmosphäre los?

Parkinson und die Arbeitsdemokratie

24. September 2015

In Äther, Gott und Teufel kritisiert Reich 1949 die übliche Vorstellung vom Gehirn als „Steuerzentrum“ des Organismus:

Der Mechanismus begreift das Prinzip der Organisation nicht. (…) Für ihn gibt es eine Rangordnung der Organe im Organismus. Das Gehirn als das „höchste“ Entwicklungsprodukt ist zusammen mit dem Nervenapparat des Rückenmarks der „Direktor“ des ganzen Organismus. Der Mechanismus nimmt ein Zentrum an, von dem alle Impulse ausgehen, die die Organe bewegen. Jeder Muskel hat, durch den betreffenden Nerv vermittelt, sein eigenes Zentrum im Gehirn oder im Zwischenhirn. Woher das Gehirn selbst seine Aufträge bekommt, bleibt ein Rätsel. (S. 123)

Reich zufolge funktioniert das menschliche Gehirn jedoch wie folgt:

Für den Funktionalismus gibt es kein „höheres“ Zentrum und kein „niederes“ Ausführungsorgan. Die Nervenzellen erzeugen nicht die Impulse, sondern vermitteln sie bloß. Der Organismus als Ganzes bildet ein natürliches Kooperativ gleichwertiger Organe verschiedener Funktion. Wenn die natürliche Arbeitsdemokratie biologisch begründet ist, so finden wir sie in der harmonischen Kooperation der Organe vorgebildet. (…) Die Funktion selbst steuert die Kooperation. (S. 124, Hervorhebungen hinzugefügt)

Dies läßt sich anhand der neusten Forschungsergebnisse über die Parkinsonkrankheit illustrieren, die das bisherige mechanistische Verständnis völlig auf den Kopf stellen.

Bislang glaubte man, daß der sogenannte Nucleus subthalamicus, eine erbsengroße Struktur in den Tiefen des Gehirns, wie eine Art „Störsender“ wirke, ständig fehlerhafte Signale an die Muskeln der Parkinsonpatienten sende und so zu einer versteiften Muskulatur und unkontrolliertem Muskelzittern führe. Der Neurologe Lars Timmermann und seine Forschungsgruppe von der Universitätsklinik Köln hat jedoch mit neuen Rechnungsverfahren, die sie aus der Volkswirtschaftslehre übernommen und auf neuronale Modelle übertragen haben, herausgefunden, daß es genau umgekehrt ist: die krankhafte Aktivität kommt aus den Muskeln selbst! Vom Muskel verlaufen „afferente“ Signale zum Nucleus subthalamicus hin. Er scheint „eine Art Relais zu sein, eine Art Umschaltstation, wo ganz viel Information von allen Seiten reinfließt, umgerechnet wird und dann als Output, an das weitere Gehirn weitergegeben wird“.

Sogar das Aussehen der Nervenzellen scheint diese These zu bestätigen, so Timmermann: „Die haben ganz viele Ausläufer, greifen von überallher Informationen und scheinen diese ganz gebündelt an einer Stelle weiterzugeben.“ Es scheint also tatsächlich so zu sein, daß der Nucleus subthalamicus im Gehirn die fehlerhaften Signalen aus den Muskeln aufnimmt und dadurch letztlich selbst zu krankhafter Aktivität angeregt wird. Dadurch entsteht eine Rückkopplungsschleife, die kaum unterbrochen werden kann.

Alles wie bei Reich, inklusive der Bezug auf die Arbeitsdemokratie (Volkswirtschaftslehre)!

Timmermanns Forschungen verweisen auf die Muskelpanzerung (versteifte Muskeln) als Ursprung der Parkinsonerkrankung.

Diese Sichtweise wird nun durch eine Untersuchung von Beate Ritz (University of Californnia) et al. gestützt, die eine starke Korrelation zwischen dem Risiko an Parkinson zu erkranken und der „muskelversteifenden“ DOR-Belastung („starke Luftverschmutzung“) fanden. Unabhängig vom Geschlecht ist das Risiko für Menschen in Großstädten (hier Kopenhagen) 21 Prozent höher als für Landbewohner, bei Kleinstädtern sind es 10 Prozent.

Das Orgon und die Kunst (Teil 3)

19. April 2015

An anderer Stelle habe ich bereits eine Beobachtung von Elsworth F. Baker über den Wind erwähnt:

Ende 1950 saßen Baker und einige andere Orgonomen abends mit Reich zusammen im Obergeschoß von Reichs Anwesen auf Orgonon. Baker schreibt, daß der Wind damals „stöhnte“ und er fährt fort: „Heute (1978) kann der Wind so stark blasen wie er will, ohne daß es stöhnt. Offensichtlich war es die Orgonenergie, die stöhnte. Ich merkte an, daß es klang, als ob die Orgonenergie leiden würde. Reich stimmte dem zu und wies darauf hin, daß sie Emotionen ausdrücken könne.“ 1950 litt die Atmosphäre noch emotional, heute, ein halbes Jahrhundert später, ist sie weitgehend auf ein rein mechanisches Funktionieren reduziert und kämpft in Form von „Unwettern“ verzweifelt um ihr Überleben. Sie ist schon fast tot – und keiner weiß, wovon überhaupt die Rede ist, wenn man darauf hinweist!

Ich selbst habe den Eindruck, daß die Atmosphäre früher lebendiger war. Aber das könnte natürlich auch an mir, meinem eigenen Alterungsprozeß, liegen und es ist schwer bis unmöglich darüber mit irgendjemanden zu reden. Allenfalls kann man die Dimension Zeit durch die des Raumes ersetzen, etwa wenn man von Nizza nach Hamburg fährt, d.h. von einem Gebiet, das unmittelbar an Saharasia grenzt, in eine noch ziemlich DORfreie Region. (Zum Nordpol hin nimmt das DOR wieder zu.)

Eine Möglichkeit, in die Vergangenheit der atmosphärischen Orgonenergie zu blicken, ist die Kunst, in der Emotionen unmittelbar ausgedrückt werden: Literatur, Poesie, vor allem aber die Musik. Ein denkbar direkter Weg, das ORANUR und DOR der Atmosphäre auf der Zeitachse zu verfolgen, könnte die Malerei sein.

Ein Forscherteam um Christos Zerferos vom National Observatory in Athen hat die vielen Bilder von Sonnenuntergängen untersucht, die im Laufe der letzten Jahrhunderte gemalt wurden. Die Atmosphärenphysiker ermittelten anhand der farblichen Darstellungen, wie viel Vulkanstaub, der besonders farbenprächtige Sonnenuntergänge erzeugt, sich in der Atmosphäre befand.

Auf dem Gemälde „Sonnenuntergang“ von William Turner aus dem Jahr 1833 dominieren beispielsweise glühende Rottöne. Solche Sonnenuntergänge könnten in diesem Jahr tatsächlich typisch gewesen sein: 1831 war der Vulkan Babuyan auf den Philippinen ausgebrochen. Ein Bild Turners aus dem Jahr 1828 wird dagegen von einem eisblauen Himmel bestimmt.

Die Forscher wählten mehr als 500 Gemälde aus der Zeit zwischen 1500 und 1900 aus. 54 der Bilder waren in einem Zeitraum von drei Jahren nach einer größeren Vulkaneruption entstanden. In den vier Jahrhunderten hatten sich elf Vulkanausbrüche von katastrophalem Ausmaß ereignet.

Zerefos und seine Kollegen ermittelten bei allen Werken das Verhältnis von Rot- zu Grüntönen und rechneten dies in einen Index um, der die Menge von Schwefel-Aerosolen in der Atmosphäre der mittleren Breiten der nördlichen Hemisphäre angibt. Das Ergebnis stimmte erstaunlich gut mit anderen Meßreihen der Vulkanaktivität überein, schreiben die Forscher.

Sie kommen zu dem Schluß, daß die Künstler die natürlichen Farbenverhältnisse recht präzise wiedergeben und daß Kunstwerke eine bislang ungenutzte Fundgrube für Umweltinformationen aus früheren Jahrhunderten sein können.

Was das mit unserem Thema zu tun hat? Da die Maler die Umwelt offensichtlich ziemlich akkurat widergegeben haben, könnte man mit Hilfe entsprechender Gemälde die Entwicklung von ORANUR und DOR in der Atmosphäre im Laufe der Jahrhunderte verfolgen!

Beispielsweise konnte der Meteorologe Hans Neuberger 1970 nachweisen, daß der Himmel auf Gemälden, die zwischen 1550 und 1849 entstanden, also zur Zeit der „kleinen Eiszeit“, erwartungsgemäß 10 bis 15 Prozent mehr Wolken zeigt, als man nach heutigen Maßstäben erwarten sollte. Dazu untersuchte er 12000 Gemälde aus 41 Museen.

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[youtube:https://www.youtube.com/watch?v=aIo5lBROfa4%5D

DOR-Notstand, Schmuddelwetter und Bienensterben

20. Januar 2015

Das größte, imgrunde das einzige, Problem der Gesellschaft ist das Ausweichen vor dem Wesentlichen.

Statt angesichts der weltweiten Wetterkapriolen sich daran zu erinnern, daß Wilhelm Reich und Jerome Eden dies schon vor Jahrzehnten vorausgesagt haben, werden die Menschen mit mechanistischen CO2-Szenarien für dumm verkauft. Statt die von Reich und Eden beschriebene gemeinsame lebensenergetische Grundlage von „Werteverfall“, „Orientierungslosigkeit“, „Anspruchsdenken“, „Esoterikwelle“, „demographischer Katastrophe“, „Jugendgewalt“, „drohende Versteppung der ostdeutschen Agrarflächen“, „Absterben der Korallenriffe“, etc.pp. zu sehen – wird hilflos an den Symptomen herumgedoktert (von hochgiftigen Energiesparlampen bis seelenzerstörende Kinderkrippen) und mit diesen Maßnahmen die Situation teilweise noch verschlimmert. Es ist wie beim „Bioenergetiker“, „Radix-Lehrer“ oder Möchtegern-„Orgontherapeuten“, der seinem Patienten helfen will, aber nicht weiß, was er tut und darum alles nur weiter verschlimmert.

Bleiben wir beim „Klimawandel“, wie er sich in unseren Breiten konkret darstellt. In den letzten Jahren werden wir, mit einigen bemerkenswerten Ausnahmen, von warmen, verregneten Wintern und kalten, feuchten Sommern mit vorherrschenden Westwinden geplagt. Ostwind hingegen bringt uns „knackige“ Winter und heiße Sommer, d.h. eine gesunde atmosphärische Pulsation. Ich habe darüber bereits in Woher weht der Wind? geschrieben.

Der Orgonom Charles Konia hat die These aufgestellt, der verheerende El Nino (also der ausbleibende natürliche Ostwind in den Tropen und das Vorherrschen von Westwind) sei Folge einer schrumpfenden Orgonenergie-Hülle des Planeten, in der nur noch Platz ist für die West-Ost-Bewegung der atmosphärischen Orgonenergie, aber nicht mehr für komplexere gegenläufige Energieströme (R.A. Harman: „Recent Advances in Cosmic Superimposition“, Journal of Orgonomy, Nov. 1986).

Vielleicht steckt hinter ausbleibenden Wintern und Sommern in unseren Breitengraden ein ähnliches Phänomen.

Zum DOR-Notstand gehört zentral auch das „drohende Aussterben der Honigbienen“. Weltweit werden Bienenstöcke von ihren Völkern verlassen und Bienen sterben massenhaft aus unerklärlichen Gründen.

Den wenigsten Menschen ist bewußt, daß die Honigbiene zu den wichtigsten Nutztieren überhaupt gehört. Vielleicht könnten wir auf den Honig verzichten, aber auf das Bestäuben etwa von Obstbäumen auf keinen Fall.

Die mechanistische Forschung ist vollkommen hilflos und kann keine eingrenzbare Verursachung dieser schleichenden Menschheitskatastrophe benennen.

Am nächsten an die Wahrheit kommen vielleicht Forscher von der University of Virginia. Sie führen das rätselhafte Bienensterben auf die allgemeine Luftverschmutzung zurück. Die Geruchsmoleküle von Blumen würden beispielsweise mit Ozon chemisch reagieren, wodurch das Pflanzenaroma nicht mehr wie früher einen Kilometer, sondern vielleicht nur noch 200 Meter weit reichen würde. Entsprechend müßten die Bienen länger nach ihren Nahrungsquellen suchen.

Siehe dazu Das ORANUR-Experiment II (Contact with Space), wo Reich das atmosphärische DOR mit Luftverschmutzung im allgemeinen und Ozon im besonderen in Zusammenhang bringt.

dorbienen

Vor dem Kamin

4. Februar 2014

jeromeedenseite

Ein Auszug aus Jerome Edens Buch View from Eden (New York 1976): Vor dem Kamin