Posts Tagged ‘Trotzkisten’

Paul Mathews: Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters

22. März 2019

 

Paul Mathews:
Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters

 

Sexpol 2018 (Nachtrag): Die „Reaktion“ anklagen und gleichzeitig den „Konservativen“ markieren, wie geht das zusammen?

17. November 2018

Dazu ist zweierlei zu sagen: Die „wilden Männer“, auf die sich Linke so gerne berufen, von Karl Marx bis Frank Zappa, waren deutsch-national oder rechtslibertär und für freien Waffenbesitz und gegen die Einkommenssteuer, etc. Und die „Neokonservativen“ wurden nach dem Zweiten Weltkrieg aus beinharten linksextremistischen Trotzkisten zu Turbokapitalisten und NATO-Falken – beides übrigens in vollkommener Übereinstimmung mit dem Rußland-Todfeind Marx! Da ist gar nichts widersprüchlich!

Daß aus Reich, dem Linksaußen von KPÖ/KPD, ein Fan von Eisenhower und ein Verschwörungstheoretiker werden konnte, der auf den Pfaden der sich ein Jahr nach seinem Tod formierenden John Birch Society wandelte, ist nur für denjenigen überraschend, der keine Ahnung von der Geschichte der Arbeiterbewegung hat. Auch hatte Reich auch zu seinen linksradikalsten Zeiten nichts, aber auch rein gar nichts mit dem pseudointellektuellen Gesindel zu tun, das sich heute als Avantgarde des sozialen Fortschritts geriert.

Ich bin alles andere als ein Fan von Fritz Erik Hoevels (siehe hier), aber es ist kein Zufall, daß jemand, der sich dermaßen auf den ursprünglichen Marx und den ursprünglichen Freud bezieht „ausgerechnet“ auf pi-news.com Werbung für seine Bücher macht. Man denke auch an den Weg, den etwa Klaus Rainer Röhl und Jürgen Elsässer, beide einst bei konkret, gegangen sind!

Wie Reich in seinem Interview mit Kurt R. Eissler sagte: „I was never a communist in the usual sense. I was never a political communist.“ („Ich war nie ein politischer Kommunist.“) Es geht darum, daß man einst linksradikal war, weil man orgonotisch brannte, d.h. fremd in dieser gepanzerten Gesellschaft war. Derjenige, der das nicht nachvollziehen kann, war, ist und wird ewig ein blöder Wichser sein!

Pseudo-Orgonomen und ihr Kult des Unbedingten

30. Juni 2018

Politik löst keine Probleme, sie ist das Problem. Dabei geht es um die Einseitigkeit, Beschränktheit, die Unfähigkeit, über den Rand der eigenen Charakterstruktur hinauszusehen. Man betrachte nur das bizarre Ritual der Bundestagsdebatten, wo immer nur die eigene Partei klatscht. Man sieht immer nur die Gegensätze, nie das zugrundeliegende einheitliche Funktionsprinzip.

Die Untergang des Deutschen Reiches war unausweichlich, weil Stalin ein Trotzkist war und Hitler ein Nationalsozialist. Ganz nach Trotzkis Konzept war die Sowjetunion ein militärisch durchorganisiertes Land, dessen Ökonomie nur eine Funktion hatte: die von Trotzki geschaffene Rote Armee mit Offensivwaffen auszustatten und mit ihrer Hilfe die Grenzen der Union der Räte zu allen Meeresküsten des eurasischen Kontinents wenn nötig mit militärischer Gewalt vorzuschieben und schließlich den Planeten zu erobern. Wer etwas anderes glaubt, ist schlichtweg ein Idiot. Hitlers Krieg hat diesen Plan, den Durchbruch zum Atlantik, durchkreuzt. Die Sowjets, die sich in ihrer Hegelianischen Geschichtsmetaphysik auf dem Vormarsch und „die Reaktion“ auf dem Rückzug sahen, hatten sich gar nicht auf einen Abwehrkampf vorbereitet, so daß Hitler den Krieg hätte gewinnen müssen, wäre er nicht durch seinen rassistischen Wahn geblendet gewesen, der ihn in den „arischen“ Engländern natürliche Freunde, in den Juden natürliche Feinde und in den Slawen natürliche „Sklaven“ hat sehen lassen.

Stalin ein Trotzkist? „Ja, aber…“ Der Pseudo-Orgonom ist unfähig dialektisch (funktionell) zu denken! Liest der Pseudo-Orgonom die obigen Ausführungen, rastet er aus, denn in seinen Augen kann Hitler keinen „Abwehrkampf“ geführt haben und war Stalin ein nationalistisches Monster, ein zweiter Hitler. Beide seien absolut böse und sonst nichts. Und die Alliierten (die Alliierten Stalins!) waren die absolut Guten. Dieses widersprüchliche Wahngebäude wird uns dann als „Orgonomie“ verkauft! (Nebenbemerkung: Man lese die Ausgabe der Massenpsychologie des Faschismus von 1946, eine der vermeintlichen Hauptquellen des besagten Wahns: Reichs demonstratives Desinteresse am Zweiten Weltkrieg, seine offensichtliche Verachtung für den „Überlebenskampf“ der UdSSR und sein Diktum, daß man Faschisten in allen Lagern findet.)

So in allem: Pseudo-Orgonomen sind prinzipiell nicht in der Lage differenziert (funktionell) zu denken und bioenergetische Spannung auszuhalten: In ihren Augen gibt es keine Rassen, d.h. der Mensch ist plötzlich in dieser Hinsicht kein „Menschentier“ mehr! Andererseits sind wir „Menschentiere“ und daher sei die Genderideologie vollkommen falsch, so als gäbe es keine Grade von Männlichkeit und Weiblichkeit! Alles Mystische ist von vornherein Unsinn, d.h. weil die Pseudo-Orgonomen selbst „geistlos“ sind, muß auch die Welt „geistlos“ sein. Gnadenlos reduzieren sie alles auf mechanische „Ätherströme“. Der Mechanismus wird ebenfalls negiert, so als wäre unsere gesamte alltägliche Umwelt nicht durch und durch mechanisch! Daß man das Mechanische energetisch erklären müßte, kommt ihnen nicht in den Sinn, stattdessen leugnen sie beispielsweise die Existenz von Photonen und sogar von Atomen und alles löst sich in Wellen und einer mystischen „Energie“ auf. Daß Photonen und Atome ganz im Gegenteil unmittelbarer Ausdruck der Orgonenergie sind geht über ihren beschränkten Horizont.

Wenn man ihnen sagt, daß JEDER irgendwo Recht hat, sieht man in ihren Augen schiere Panik aufsteigen, denn ihre „Orgonomie“ ist ein Kanon fixer Glaubenswahrheiten. Sie sind nicht Eigner ihrer selbst, sondern von „orgonomischen“ Wahnideen, von Dämonen Besessene.

Der Charakter der Juden

29. Mai 2018

1. Wie in Der verdrängte Christus ausgebreitet, fokussiert sich in der Geschichte Israels und der Juden der kosmische Kampf zwischen OR und DOR, der lebendigen, lebensspendenden Lebensenergie und der giftigen „Todesenergie“. Es ist das auserwählte Volk, was biblisch betrachtet eine grauenvolle Auszeichnung ist, denn „rein“ zu sein, „ein priesterliches Volk“ zu sein, führt nicht nur zur Hybris, die Jesus beispielsweise ständig den Pharisäern vorwarf, sondern geht auch einher mit dem Bewußtsein das Opferlamm zu sein, das absolut fehlerlos sein muß. Deshalb auch die Befreiung, die Christus, das „perfekte Opferlamm“, bedeutet: er, der Messias der Juden, er der „auserwählte“ Sohn Gottes, wäscht mit seinem Blut alle Schuld hinweg. Die theologische und letztendlich bioenergetische Bedeutung des Alten und Neuen Testaments ist in ihrer kosmischen Tiefe schlichtweg unauslotbar. (Man schaue sich die diversen Videos auf One for Israel an!)

2. Das Judentum ist sowohl Volkstum als auch Religion. Entsprechend geht es ständig um den Kleinen Mann und dessen Überwindung, um Enge und Gemeinheit auf der einen und einem großherzigen Humanismus auf der anderen Seite. „Ist der Mensch für den Sabbat da oder der Sabbat für den Menschen.“ In Israel gibt es rabbinische Institute, die sich mit nichts anderem beschäftigen als Apparaturen zu bauen, mit denen man Gottes Vorschriften zum Sabbat austricksen kann, Gott betrügen kann, statt sich darauf zu konzentrieren, daß der Sabbat die erste und gleichzeitig bis heute wichtigste Sozialgesetzgebung der Menschheitsgeschichte ist.

3. In den USA wählen 90% aller Juden die Demokraten, also „humanistisch“ und links. Wie Charles Konia („Why are Jews Liberal?“, The Journal of Orgonomy, Fall 2009/Winter 2010, volume 43, number 2, S. 68f) ausgeführt hat, geht die überwiegend liberale Charakterstruktur („intellektuelle Abwehr“) der Juden darauf zurück, daß sie im Mittelalter und der frühen Neuzeit in intellektuelle Berufe abgedrängt wurden, insbesondere kein Land bewirtschaften und sich nicht bewaffnen durften. Israelis sind auffällig „unjüdisch“.

4. Der Kapitalismus ging aus der Überwindung der rigiden Welt der Gilden hervor. Dabei spielten die Juden als „übernationale“ Gruppe eine entscheidende Rolle. Siehe die entsprechende Kapitalismustheorie von Werner Sombart (vgl. Ökonomie und Sexualökonomie). Wie Reich in Die Massenpsychologie des Faschismus dargelegt hat, hat der Kapitalismus zwei Aspekte: er verbiegt den Charakter, indem er zur Unehrlichkeit zwingt („der Kunde ist König“, die eigenen Produkte werden wider besseres Wissen als besser als die der Konkurrenz angepriesen, etc.), andererseits ist er die ökonomische Struktur, die der biosozialen Gegebenheit Arbeitsdemokratie noch am nächsten kommt. (Nach Marx mündet der vollendete Kapitalismus im Kommunismus!)

5. Reich waren Leute wie Otto Fenichel wirklich peinlich, denn durch ihr wildes Gestikulieren und andere Manierismen wurde jedem sofort augenfällig, daß es sich um Juden handelte, – wenn man so will um „Südländer“. Mitarbeitern wie Silvert sagte er, wenn sie im Rahmen der charakterologischen Umstrukturierung durch Orgontherapie gesundeten, würden sie aufhören wie Juden auszusehen und sich so zu bewegen. Im Zusammenhang mit seiner Geschichte mit den fast durchweg jüdischen Psychoanalytikern, Marxisten, Trotzkisten, etc. wirkt Reich aus der Distanz wie die Wiederkehr Christi, der sein Volk „vom Joch des Gesetzes“ befreien will.

Die Linke und die Psyche

19. April 2018

Von Rechtswegen sind Linke Materialisten, „Dialektische Materialisten“, die nichts mit Psychologie am Hute haben. Reich mußte sich in den 1920er und 1930er Jahren zur Genüge mit diesem „Vulgärmarxismus“ herumschlagen. Dieser extreme Materialismus ist die Ideologie der Roten Faschisten, der Trotzkisten, Stalinisten, Maoisten, DKPler und andere derartige Sektierer am äußersten linken Rand. Man muß mit eigenen Augen gesehen haben, wie sich solche Kommunisten auf Operationstischen buchstäblich ausschlachten lassen, weil sie partout keine „psychosomatischen“ Krankheiten anerkennen wollen!

Die breite Masse der Linken ist vollkommen anders: „Psychosomatik“ ist ihr Lebenselixier, sie lieben Freud, sind ständig am psychologisieren, gehen ganz in der „Kultur“ auf und ihr vermeintlicher „Marxismus“ ist kaum mehr als verweltlichtes „Christentum“, d.h. alles dreht sich um Moral, den Kampf gegen Ungerechtigkeit und die Sünde an den Armen und Geknechteten. Alles dreht sich ums Bewußtsein. Es durchzieht wirklich die gesamte Existenz dieser Klientel: Bewußtmachen des Unbewußten im Sinne der Psychoanalyse, die Pornographisierung des Alltags, die spezifisch „buddhistische“ Spiritualität („Achtsamkeit“), der Wahn alles regulieren und bestimmen zu können, etc.

Warum die, für einen Linken auf den ersten Blick so unnatürliche, Faszination mit dem so „unmaterialistischen“ Bewußtsein? Bewußtsein steht für das einheitliche, koordinierte Funktionieren des Organismus als Ganzheit. Aber gleichzeitig (Vorsicht: Dialektik!) unterbindet das Bewußtsein das einheitliche Funktionieren. Und genau das ist der Hauptmechanismus der linken Charakterstruktur: das, was Reich als „intellektuelle Abwehr“ bezeichnet hat. Der Intellekt dient der Abwehr bioenergetischer Strebungen, was mit einer Verlagerung der organismischen Orgonenergie vom Becken ins Gehirn einhergeht. Während der Konservative im Solar plexus zentriert ist (vegetatives Nervensystem), geht der Linke ganz im Zentralen Nervensystem („energetisches Orgonom“) auf: er ist sein Gehirn. Ein Gehirn, das alles analysiert und in seine Einzelteile „zersetzt“ – entsprechend dem Materialismus. Je weiter die Abwehr sich steigert, d.h. je neurotischer der Linke wird, desto offen materialistisch wird er, bis das anfangs beschrieben Syndrom in reiner Form vorliegt, der beinharte, knochentrockene Kommunist.

Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters (Teil 4)

1. April 2018

 

Paul Mathews: Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters York: Macmillan Co., 1967

Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters (Teil 2)

27. März 2018

 

Paul Mathews: Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters

Der Rote Faden: Der rote Faden einer Verschwörung

13. Dezember 2017

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

b. Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

c. Psychoanalyse und Kommunismus

d. Otto Fenichel und seine „Rundbriefe“

e. Die Leninistische Organisation

4. Polithygiene

a. Reich in Norwegen

b. Reich und Marx

c. Reich und Lenin

d. Reich und Trotzki

e. Reich und Stalin

5. Reich in Amerika

a. Drei Sozialistinnen

b. Reich und der Kalte Krieg

c. Der rote Faden einer Verschwörung

Der Rote Faden: Reich und der Kalte Krieg

6. Dezember 2017

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

b. Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

c. Psychoanalyse und Kommunismus

d. Otto Fenichel und seine „Rundbriefe“

e. Die Leninistische Organisation

4. Polithygiene

a. Reich in Norwegen

b. Reich und Marx

c. Reich und Lenin

d. Reich und Trotzki

e. Reich und Stalin

5. Reich in Amerika

a. Drei Sozialistinnen

b. Reich und der Kalte Krieg

Der Rote Faden: Reich und Stalin

24. November 2017

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

b. Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

c. Psychoanalyse und Kommunismus

d. Otto Fenichel und seine „Rundbriefe“

e. Die Leninistische Organisation

4. Polithygiene

a. Reich in Norwegen

b. Reich und Marx

c. Reich und Lenin

d. Reich und Trotzki

e. Reich und Stalin