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Ergänzung zu: Peter im Netz (Teil 2): Fickt sich Peter selbst ins Knie?

18. Dezember 2018

Es widert mich an über Sex zu reden. Der Student der Orgonomie denkt an Überlagerung, Pulsation, Anziehung und Erstrahlung, an Bione und Galaxien, an den Duft von Heu und samtene Mitsommernächte. Was ihm entgegenschlägt, ist krankhaftes Gerede über „Gender“, „Sexarbeiter“ (sic!) und die Abgründe des Darknet. Das, was allenfalls in den Behandlungsraum eines Psychiaters oder den Besprechungsraum eines Landeskriminalamtes gehört, wird in die Öffentlichkeit gerissen, während das Lebendige, etwa die sexualökonomischen Probleme der Jugend, schlichtweg nicht vorkommt:

Es widert mich an über Politik zu reden. Statt sich mit Elsworth F. Bakers soziopolitischer Charakterologie zu beschäftigen, die mittlerweile durch schier zahllose wissenschaftliche Studien vollauf bestätigt wurde, wird Politik behandelt als ginge es bei ihr um rationale Entscheidungsprozesse. Die mit Lehrern, Beamten, Rechtsanwälten und berufslosen Studienabbrechern gefüllten Parlamente sind zu sadomasochistische Arenen verkommen, wo Halbirre sich gegenseitig mit ihrer soziopolitischen Charakterpathologie quälen. Arbeit hat in diesen Quasselbuden keinen Platz mehr. Was die Liebe betrifft… – siehe oben! Das Wissen, die Wissenschaft, wurde durch Ideologie verdrängt:

Es widert mich an über Religion zu reden. Zunächst möchte ich Leute erwähnen, die in ihren Büchern und auf ihren Websites Reich als eine Art „mystischer Naturphilosoph“ hinstellen und eine „orgonomische Theologie“ (sic!) ausbreiten. Von wirklicher Tiefe findet sich da nichts, sondern nur krankhaftes Geschwafel. Das Lebendige wird zerredet. Es ist nichts anderes als eine Art von unappetitlicher PORNOGRAPHIE. Und was den gesellschaftlichen Diskurs betrifft: hier denke ich an Rudi Dutschke, Die Grünen und die Merkel-CDU die, da sie jedwede persönliche Beziehung zu „Christus“, dem bioenergetischen Kern, verloren haben, d.h. nicht „erlöst“ sind, ihre Seele durch pharisäerhaften Aktionismus retten wollen, indem sie der Welt mit schierem Terror ihren vermeintlich „christlichen“ Hypermoralismus aufzwingen: