Posts Tagged ‘Amerika’

Der unerbittliche Angriff der Emotionellen Pest auf Amerika

31. Mai 2023

Der unerbittliche Angriff der Emotionellen Pest auf Amerika

Ein weiteres Symptom der antiautoritären Transformation unserer Gesellschaftsordnung

6. Mai 2023

Ein weiteres Symptom der antiautoritären Transformation unserer Gesellschaftsordnung

Das Jüngste Gericht begann 1960 (Teil 11)

15. April 2023

Daß wir es mit einer tatsächlichen Verschwörung zu tun haben, sieht man an den Hundekönigen Biden und Baerbock. „Hundekönige?“ Nach mittelalterlichen skandinavischen Chroniken setzte ein siegreicher schwedischer König in Dänemark bzw. Norwegen einen Hund auf den Thron des unterworfenen Landes, um dergestalt die Bevölkerung zu demütigen. Bekämpfte man den Hundekönig, ging man gegen den (jetzigen) König des eigenen Landes vor; unterwarf man sich ihm, unterstützte man den König des feindlichen Landes. Was man tat, konnte nur falsch sein und vor allem wurde durch diese denkbar hinterhältige Demütigung die gesamte Moral, der Widerstandswille des Landes auf fundamentale Weise untergraben.

Man schaue sich nun den hirntoten Stammler Biden an, der durch Lug und Trug, Propaganda und Wahlfälschung widerrechtlich an die Macht gebracht wurde und tatsächlich nichts weiter als ein „Hundekönig“ ist. Er wurde installiert, um die identitätsstiftende zentrale Institution Amerikas, nämlich die Präsidentschaft, im Kern zu zerstören. Dazu trägt der einfache Amerikaner bei, was immer er auch tut. Es ist einerlei, ob man Biden, den räudigen Köter auf dem Thron, unterstützt oder ob man zeigt, daß der Kaiser nackt ist.

Das Perfide ist aber vor allem, daß jeder, der diese Theorie vertritt, sich als nicht ernstzunehmender Verschwörungstheoretiker outet und sich damit selbst aus jedem rationalen Diskurs ausschließt. Die Theorie impliziert nämlich übermächtige Verschwörer im Hintergrund, deren Vorgehen man nur als diabolisch bezeichnen kann.

Und worum geht es Marionetten wie Biden und etwa Baerbock (Lauterbach, Habeck und anderen Menschendarstellern)? Um die monopolkapitalistischen Interessen der Pharmakonzerne („Rockefeller“) sowie „feministische Außenpolitik“ und ähnliches linksradikales Gedöns. Die Verschwörer sind dabei, die Restbestände von Demokratie und Gewaltenteilung zu schleifen und ein faschistisches Sklavensystem zu errichten. Ihr Motiv ist einzig und allein der Haß auf das Lebendige.

Das Jüngste Gericht begann 1960 (Teil 4)

22. März 2023

Reichs Lobpreisung des Konservatismus in der Zeit nach 1947, also dem Jahr der Attacke des linksliberalen bis sowjetfreundlichen Amerika auf Reich in der Gestalt Mildred Bradys, die sich vor allem in Christusmord (1953) niederschlug, entspricht weitgehend dem, was zur gleichen Zeit etwa sein ehemaliger Freund William Schlamm (in Deutschland „der Kalte Krieger Nr. 1“) von sich gab. Siehe dazu meine Ausführungen in Der Rote Faden.

Es ist wirklich zu blöd, daß, dank Sharaf, Boadella & Co. auf der einen Seite und Schlamm auf der anderen Seite, Reich neben dem schwulen „Proto-68er“ Paul Goodman und den linken Opfern des McCarthyismus gestellt wurde. Dazu der konservative Vordenken Günter Rohrmoser in seinem Buch Ernstfall (Ullstein 1994):

Die konservative Bewegung in den USA hat als „geistige Strömung“ begonnen. Während des ersten Jahrzehnts nach dem Krieg bestand sie aus einem versprengten Häuflein Intellektueller, die sich in Büchern und Aufsätzen verzweifelt gegen den linksliberalen Zeitgeist zur Wehr setzten. 1955 und 1957 wurden die ersten Zeitschriften gegründet; und erst Anfang der sechziger Jahre wurde ernsthaft der politische Kampf aufgenommen…

Das ist schon eine etwas andere Sichtweise, als die, die von linken Reich-Biographen propagiert wurde, nämlich daß das freiheitliche Licht Reichs sich in einem von den Konservativen restlos beherrschten Dunkelamerika nicht gegen die Finsternis durchsetzten konnte. Tatsächlich war Reich Teil der ersten Anfänge einer konservativen intellektuellen Revolution, die erst nach Reichs Tod wirklich Fahrt aufnahm.

Damit ist praktisch alles, was über den damaligen Reich geschrieben wurde, auf fundamentale Weise schief und krumm. Nochmal: Reich wäre in einem stickig-stinkigen rechtskonservativen Amerika gefangen gewesen (dem er sich aus opportunistischen Gründen teilweise sogar angepaßt habe), das alles Linke und Progressive marginalisierte und erst die „68er“ hätten Reichs Erbe aus diesem Panzer befreit. Unsinn!

Das bedeutet natürlich nicht, daß nach 1960 Amerika konservativer geworden ist, sondern daß Leute wie Barry Goldwater, Ronald Reagan und schließlich Donald Trump etwas taten, was vorher undenkbar gewesen wäre: sie wurden etwas, was ein Widerspruch in sich selbst ist, „progressive Konservative“, und schlugen mit der Faust auf den Tisch. Berühmt ist Senator Goldwaters Wutausbruch, er könne nicht nachvollziehen, warum die CIA (die Fortführung Neu Beginnens) in Amerika ausgerechnet sozialistische Bewegungen und die „Gegenkultur“ aktiv fördere. Auf Goldwater folgte Reagans Versuch beide Bewegungen einzuschränken und schließlich Trumps Kampf gegen diesen mittlerweile offen linksradikalen „tiefen Staat“.

Während bis um das Jahr 1960 herum, Amerika weitgehend apolitisch war bzw. vielmehr „a-ideologisch“, sondern pragmatisch und man vor allem einfach amerikanisch war, kam es nunmehr zu einer Aufspaltung:

Seit der Roosevelt-Administration in den 1930er Jahren hatten es die Linken mit ihrer ideologischen Dominanz in den USA einfach zu wild getrieben und das allumfassende „Amerikanertum“ ausgenutzt, um eben diesem „Leben und Leben lassen“-Pragmatismus ein Ende zu setzen. Es kam zu einer anfangs eher zaghaften ideologischen Gegenreaktion von konservativer Seite, was schließlich im Verlauf der 1960er Jahre sich zu einer sich immer weiter voneinander entfernenden Spaltung führte, die spätestens seit dem Wahlbetrug, der Trump das Amt kostete, in einem Bürgerkrieg kulminiert, wenn die beiden Seiten „aufeinander losgehen“: Stadt gegen Land, die beiden Küsten gegen das Kernland, „Drag Queen Book Hour“ gegen die christliche Nation, „Kopf gegen Bauch“.

„1960“ beschränkt sich dabei nicht auf Amerika, sondern ist ein weltweites Phänomen. „Weltgeschichtlich“ ist das Jahr 1960 aber aus einem anderen Grund. Wie Charles Konia ausgeführt hat, begann um dieses Jahr herum, eine 6000 Jahre alte Kultur sich erstmals FUNDAMENTAL zu verändern. Erstmals veränderte sich die individuelle und gesellschaftliche Panzerstruktur fundamental. Der Körperpanzer verlagerte sich praktisch vollständig auf den Augenpanzer und parallel dazu lösten sich alle lokalen Autoritäten, angefangen vom Familienoberhaupt bis hin zu regionalen Funktionsträgern, in ihrer Bedeutung in nichts auf und alles verlagerte sich auf die ferne Autorität des Zentralstaates, was zu einer unglücklichen Mischung von Anarchie und Tyrannei führt. Typisch sind die „kritischen Geister“, die, mit blaugefärbten Haaren und ultraaggressivem Auftreten, sich von nichts und niemandem etwas sagen lassen, aber fanatische Verfechter der Corona-Todesspritze sind. Seit 1960 erleben wir buchstäblich die Zombie-Apokalypse. Der kleine konservative Haufen, der das sieht und noch etwas retten will, darunter die paar wenigen Orgonomen, die Reich treu geblieben sind, werden als „Nazis“ diffamiert und zum Abschuß freigegeben.

Trotzdem ist es korrekt, daß in der obigen Abbildung die beiden divergierenden bzw. konvergierenden Pfeile gleich stark sind, denn sowohl die Waffenträger als auch die, die die Güter produzieren, von denen wir alle leben, haben von Natur aus eine konservative Struktur. Die Linken mögen die ideologische Hegemonie haben und alle Kinder von der Krippe an indoktrinieren, wir haben die Gewehre und das Brot – und wir haben Eier!

DER ROTE FADEN (Band 2): 2. Wilhelm Reich wird ins Fadenkreuz Moskaus genommen

27. Februar 2023

DER ROTE FADEN (Band 2): 2. Wilhelm Reich wird ins Fadenkreuz Moskaus genommen

Orgonometrie ist unerläßlich, um soziale Funktionen zu verstehen

22. Januar 2023

Orgonometrie ist unerläßlich, um soziale Funktionen zu verstehen

Die Politisierung des Justizministeriums

16. Januar 2023

Die Politisierung des Justizministeriums

Zur Judenfrage (Teil 3)

30. Dezember 2022

Anläßlich der Massenirrationalität der 1930er Jahre in Deutschland und Italien stellte Reich fest, daß der „Faschismus das Resultat jahrtausenderalter Verunstaltung der Menschen (ist). Er hätte in jedem Lande, in jeder Nation zur Entwicklung kommen können“ (Massenpsychologie des Faschismus, Fischer TB, S. 284). In diesem Sinne war der Nationalsozialismus nur die konsequenteste Ausprägung des Patriarchats, dessen Doktrin im Alten Testament archetypisch niedergelegt ist.

Rassistisches (wenn auch sicherlich nicht im modernen biologistischen Sinne) kann man auch im Alten Testament finden. Unter den Neubegründern (bzw. den eigentlichen Begründern) des Judentums, Esra und Nehemia, herrschte nach dem babylonischen Exil ganz offener Rassismus. So „schalt und verwünschte“ Nehemia jene Juden, die Mischehen geschlossen hatten und „ließ auch einige von ihnen schlagen und ihnen die Haare ausraufen“ (Neh 13,25). Esra meinte, Mischehen würden das Land mit Unreinheit von einem Ende zum anderen erfüllen (Esra 9.10). Fremde Frauen und ihre Kinder sollten verstoßen werden.

Nicht vergessen sei aber auch, daß bis zu David Israel ohne zentralen König war und auch später nie einen wirklichen „orientalischen Tyrannen“ geduldet hat. Für die despotischen Zustände im antiken Orient ist es ohne Beispiel wie etwa Judas König Joschija (638-609), nachdem er sich von der assyrischen Tyrannei befreit hatte, den aufgefundenen Text des Deuteroniums vor dem Volk verlas. Michael Grant zufolge scheint Joschijas Regierungsstil demokratischer als der der anderen Herrscher seiner Zeit gewesen zu sein.

Seine öffentliche Verlesung des heiligen Textes weist darauf hin, daß er offensichtlich davon überzeugt war, daß die Bevölkerung ein Recht habe, über Dokumente von nationaler Bedeutung informiert zu werden, und der Prophet Jeremia [22,15f], der gewiß nicht leicht zufriedenzustellen war, erklärte, der König habe recht gehandelt, indem er sich den Niedrigen und Armen zugewandt habe. (Grant: Das Heilige Land, Bergisch Gladbach 1988, S. 224f)

Wie Ernst E. Vardiman schreibt, gab es in Israel im Gegensatz zu Hellas keine unterdrückte Urbevölkerung und keine Massensklaverei (Vardiman: Die Frau in der Antike, Düsseldorf 1982). Außerdem war die Unterdrückung der Frau weit geringer.

Es läßt sich eine gerade Linie ausmachen, die vom alten Israel, über das Christentum (man denke etwa an die Kreuzzüge) bis zum heutigen Westen ausmachen und seinem Bemühen, die Welt zu „demokratisieren“. Hier zieht sich wie eine Leitlinie das Gefühl hindurch, man sei von Gott ausgewählt „das Licht der Welt zu sein“. Genau hier beginnt das Problem, das Sendungsbewußtsein.

Über das Sendungsbewußtsein Amerikas und des Christentums brauchen wir nichts weiter sagen. Problematisch wird es bei den Juden. Man schaue sich nur die Geschichte de Orgonomie selbst an: Marxismus, Bolschewismus, Psychoanalyse, die Sexpol, Reich in Skandinavien und New York: das waren durch und durch jüdische Veranstaltungen. Wogegen haben sie sich gewendet? Gegen die Produktionsverhältnisse (ökonomische Revolution) und gegen die, wenn man so will, „Reproduktionsverhältnisse“ (sexuelle Revolution). Frankfurter Schule, die westliche Kulturrevolution seit den 1960er Jahren, heute vor allem rassische und sexuelle „Diversity“, was nichts anderes bedeutet als weißer Genozid.

Es gibt zwar keine Rassen aber „BPoCs“ (Black and People of Color)! Es gibt zwar Dutzende Geschlechter, aber merkwürdigerweise kann man sich nur an zwei von ihnen medikamentös und chirurgisch anpassen lassen!

Hier, in diesem widersprüchlichen und bösartigen Mumpitz, scheint die ganze Dialektik auf, die von Anfang an unsere christliche Kultur geprägt hat. Man denke nur daran, wie Jesus gegen die Pharisäer gewettert hat, die weitgehend identisch mit den späteren Talmud-Juden sind. Er hat sie nicht etwa angegriffen, weil sie von Natur aus böse waren, d.h. ihr Grundimpuls in irgendeiner Weise falsch war, schließlich war ja auch er in mancher Beziehung einer von ihnen, sondern er griff sie an, weil sie eben diesen Grundimpuls verraten und verkauft hatten; hochmütig, weltfremd und niederträchtig auftraten. Nichts wurde logisch zuendegedacht – d.h. es wurde nicht funktionell gedacht. Der humanistische Grundimpuls des Judentums wurde zu einer subversiv-suprematistischen Scheußlichkeit.

Genau das war auch Reichs Problem mit den Juden: daß der Grundimpuls der Befreiung der „Arbeitsenergie“ in einen elenden Marx-Talmudismus entartete, der dazu führte, daß Leute wie Erich Fromm und andere Stubengelehrte dem Straßenkämpfer Reich den „Marxismus“ absprachen; der Bolschewismus entartete zu etwas, was der krypto-religiöse Franz Kafka hätte entwerfen können; der Grundimpuls der Psychoanalyse, nämlich die Befreiung der Sexualenergie, wurde zu einem „Befreien Sie mich von Reich!“; die Entartung von Reichs eigener Lehre durch seine Schüler beschreibt er in seiner Rede an den Kleinen Mann. Beschränkte und bösartige Pharisäer!

Ersetzung der üblichen Politik durch die soziale Orgonomie

24. Oktober 2022

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Über den Zusammenbruch des amerikanischen Zweiparteiensystems

8. Oktober 2022

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