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Novartis & Co., die Pharma-Modjus. Ein Nachtrag zu DER ROTE FADEN: 5. Reich in Amerika, f. Gangster in der Regierung

23. März 2018

DER ROTE FADEN: 5. Reich in Amerika, f. Gangster in der Regierung

Die amerikanische Ärztin Lee Hieb, Ex-Präsidentin der Association of American Physicians and Surgeons klagt die Pharmaindustrie an. Bei Impfprogrammen gehe es nicht um die Volksgesundheit, sondern einzig und allein um die Profite der Pharmariesen, die durch die Zusammenarbeit mit US-Behörden, insbesondere die FDA realisiert werden sollen. Der „Crony Capitalism“ der Nomenklatura, kapitalistische Vetternwirtschaft, bei der sich die Machtelite in einer Art kommunistischem Neo-Feudalismus gegenseitig die Bälle zuspielt. Die FDA, die Food and Drug Administration, ist jene Behörde, die Reich ins Gefängnis brachte und bis zum heutigen Tag die Orgonomie zu einem Schattendasein verbannt.

Dr. Hieb spricht von Mord! Der Mörder ist die Mafia aus FDA und Pharmakonzernen. Man nehme etwa das „Golfkriegs-Syndrom“ (GWS) von Anfang der 1990er Jahre. Zu Beginn glaubte man an „Streß“ aus Auslöser von GWS. Später schälten sich dann Anthrax-Impfungen als Verursacher heraus und in diesem Zusammenhang Antikörper gegen Squalen, einem Zusatzstoff in der Impfflüssigkeit.

Eine Studie aus dem Jahr 2000 stellte einen Zusammenhang mit squalenhaltigen experimentellen Impfstoffen, die US-Soldaten vor dem Einsatz im Golfkrieg verabreicht wurden und dem sogenannten Golfkriegssyndrom her: Sämtliche betroffene Soldaten hatten Antikörper gegen Squalen, die nicht erkrankten Soldaten dagegen nicht. Die Symptome: Chronische Müdigkeit und Schwäche, Hautausschläge, chronische Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Haarausfall, Nichtverheilung von Verletzungen, schmerzhafte Schleimhautentzündungen, Benommenheit, epileptische Anfälle, Blutarmut, Lymphknotenschwellungen, Durchfall, Vergeßlichkeit, autoimmune Schilddrüsenerkrankungen, erhöhte Empfänglichkeit für Autoimmunerkrankungen, Umweltgifte und neurologische Störungen.

Während auf dem linken Wikipedia dieser Zusammenhang vehement bestritten wird, klagt Hieb die FDA an, Novartis zu erlauben, Squalen einem der diesjährigen Grippe-Impfstoffe erneut beizufügen. (Etwas, was in Deutschland seit 1997 ohnehin gang und gäbe ist!) Dabei macht dieser Zusatzstoff die Impfung gar nicht effektiver. Hieb zitiert Barbara Loe Fisher vom National Vaccine Information Center, daß verglichen mit Impfstoffen die kein Squalen enthalten, daß neue Novartis-Produkt weit mehr Schmerzen verursacht, mehr Rötungen und Schwellungen, mehr Todesfälle und ein erhöhtes Triggern von chronischen Krankheiten. Warum dann, fragt sie, die Eile mit der die FDA diesen neuen Impfstoff genehmigt? Tatsächlich gehe es um die Lizenzvergabe für den Zusatzstoff „MF-59”, d.h. Squalen, so daß er in Zukunft allen möglichen Impfstoffen etwa für Kleinkinder und Schwangere beigefügt werden kann. Im Golfkrieg mag der Gebrauch von Squalen noch zu rechtfertigen gewesen sein, um die Soldaten vor Anthrax zu schützen und weil man schlichtweg nicht wußte, was man tat, doch daß heute Novartis Squalen unter dem nichtssagenden Deckmantel „MF-59“ den Amerikanern aufzwingen wolle, sei nur als verbrecherisch zu bezeichnen. Manche, etwa Leute wie Hieb, die im Gesundheitswesen arbeiten, können ihren Job verlieren, wenn sie keine Impfung nachweisen!

Hieb schließt (und man denke dabei auch daran, was Reich widerfahren ist!):

Warum passiert dies? Schau dir das große Bild an. Die großen Pharmaunternehmen sind das größte Geld im Spiel. Sie geben den Politikern mehr Geld als jeder andere. Sie zahlen für mehr Werbung als jeder andere. [Die durchweg linksliberalen Medien in den USA sind nichts anderes als die PR-Abteilungen der Pharmakonzerne! PN] Und sie positionieren ihre Leute in Leitungspositionen in den Regierungsbehörden, die sie beeinflussen. Laut einer aktuellen Studie waren etwa 60 Prozent der FDA-Prüfer ehemalige Forscher mit Zuschüssen von der Regierung. Julie Geberding, war Direktorin des CDC [eine Behörde des Gesundheitsministeriums, die sich um Infektionskrankheiten und Impfungen kümmert], als die Agentur dabei ertappt wurde, bei der Meldung von Grippe-Todesfällen zu übertreiben, während die Meldungen von Spontanaborten bei Frauen, die den Grippeimpfstoff nahmen, heruntergespielt wurden. Auch wurde während dieser Zeit Gardasil [ein Impfstoff gegen Papillomaviren] gepusht gegen die Einwände vieler und trotz der Todesfälle und Fällen von Sterilität, die aufgetreten waren. Wohin ist sie gegangen, nachdem sie ihre Arbeit bei der CDC gemacht hatte? Sie wurde Leiterin der Sparte Impfstoffe bei Merck. Sowas kann man sich nicht ausdenken.

Die Führungskräfte der Großen Pharmakonzerne haben auf brillante Weise ein „Fünfeck des Profits“ geschaffen: 1. sie produzieren die Medikamente; 2. sie besitzen die FDA, die ihre Industrie regelt; 3. sie besitzen die Köpfe der CDC, die ihre Medikamente für notwendig erklärt; 4. sie machen Lobbyarbeit bei den Gesetzgebern auf Bundeseben, die die ihnen erwiesene Gunst zurückgegeben haben, indem sie sie vollständig immun gemacht haben, wegen Impfschäden verklagt zu werden; und 5. jetzt haben sie Geld für Politiker auf Landesebene ausgegeben, die dann alle möglichen Impfungen für den Eintritt in öffentliche Schulen vorschreiben. Es ist ein perfektes korruptes Gewinnsystem.

Und noch etwas: Medizinische Orgonomen warnen immer wieder vor Impfungen, insbesondere von Kindern, da die orgonenergetischen Auswirkungen absolut verheerend sein können. Sind Impfungen vielleicht einer der Gründe dafür, daß der Prozentsatz verhaltensauffälliger Kinder Jahr für Jahr wächst? Man unterhalte sich mal mit Grundschullehrern! Um Modju, den mörderischen Todfeind des Lebendigen, zu erkennen, muß man nur danach schauen, was die Folgen seiner Aktionen sind.

Der Rote Faden: Gangster in der Regierung

30. Dezember 2017

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

b. Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

c. Psychoanalyse und Kommunismus

d. Otto Fenichel und seine „Rundbriefe“

e. Die Leninistische Organisation

4. Polithygiene

a. Reich in Norwegen

b. Reich und Marx

c. Reich und Lenin

d. Reich und Trotzki

e. Reich und Stalin

5. Reich in Amerika

a. Drei Sozialistinnen

b. Reich und der Kalte Krieg

c. Der rote Faden einer Verschwörung

d. Reich vor Gericht

e. Reichs Verfolgungswahn

f. Gangster in der Regierung

 

Robert (Berlin) schrieb 2011:
http://www4.dr-rath-foundation.org/Books/paging.php?sdir=Rockefeller%20Medicine%20Men&latin=&dir=Rockefeller%20Medicine%20Men&start=0&page_nums=1)#=eng
http://www4.dr-rath-foundation.org/THE_FOUNDATION/history_of_the_pharma_cartel.html

O. dazu:
Wie kommt man an Informationen über solche Bücher?

Robert:
Einfach für den Newsletter anmelden.

O.:
Hier mal Dr. Raths Bestellformular: Wenn man einiges davon braucht, kommt man schnell mal eben auf 500 € pro Monat.

http://www.dr-rath.com/de/bestellen/products.php

Seine Vorträge sind teilweise sehenswert.

Robert:
Mir sind seine Tabletten auch zu teuer!

O.:
Die Tabletten sind wohl vergleichbar teuer mit denen, die man wohl auch über die Apotheke beziehen kann (vgl. Omega 3 Tabletten für Herz- und Gefäßerkrankungen). Nun man sollte wohl auch nicht alle auf einmal schlucken, dann wird es wohl billiger. Aber wenn ich ernsthafte Probleme mit einer Erkrankung hätte, würde ich sie wohl probieren und dann wären sie noch preiswerter als die Folgen und die Behandlung der Schulmedizin, die weitere Erkrankungen produziert.
Für den Alltag heißt das nur: auf seine Nahrung achten und Obst und Gemüse essen in ausreichenden Mengen. Außerdem ist der Orac dann auch als Ergänzung ökonomischer.
Die Tabletten sind aber auch eine gute Geschäftsidee, also so ganz uneigennützig ist der Aufwand auch nicht, um nicht zu sagen: geschicktes Marketing.

Robert:
„Die Tabletten sind aber auch eine gute Geschäftsidee, also so ganz uneigennützig ist der Aufwand auch nicht, um nicht zu sagen: geschicktes Marketing.“
Das alles ist eine Stiftung, die nicht profit-orientiert arbeitet.
„Die Dr. Rath Health Foundation ist eine Stiftung, die gemeinnützige Ziele verfolgt. Sie finanziert sich vor allem aus den Erlösen der Produkte der Gesundheitsunternehmen von Dr. Rath. Zu den damit finanzierten Projekten gehören insbesondere die weitere Forschung zu wissenschaftlich begründeten Naturheilverfahren und die weltweite Verbreitung dieser Forschungsergebnisse.“

http://www.dr-rath-stiftung.de/

Manfred:
Meines Wissens werden die Tabletten von einem Pharmakonzern hergestellt, also künstlich. Als ich mal dort anfragte, bekam ich keine richtige Antwort. Seine Geschäftsmethoden erinnern mich irgendwie an Scientology. Mach Geld, mach mehr Geld, mach noch mehr Geld.

Robert:
@Manfred
Seine Methoden des Verkaufssystem ähnlich Tupperware finde ich auch zweifelhaft.

Robert:
Rath ist de facto eine Ergänzung von Reichs Krebsforschung. Während Reich herausfand, warum jemand Krebs bekam, hat Rath herausgefunden, wie sich Krebs im Körper ausbreitet und wie sich diese Ausbreitung verhindern lässt.

http://www.victory-over-cancer.org/de/buch/index.html

Robert:
http://www4ger.dr-rath-foundation.org/THE_HAGUE/reden/niedz1.html

„Es ist die Familie Rockefeller, die die Richtung der Politik am „Memorial Sloan-Kettering“ vorgibt. Ein ehrenamtliches Mitglied des geschäftsführenden Vorstands und Aufsichtsrats ist Laurence S. Rockefellers, Urenkel des verstorbenen Ölmagnaten John D. Rockefeller. Der Vorstandsvorsitzende, Douglas Warner, kümmert sich um die finanziellen Aspekte der Krebsinvestitionen. Mr. Warner ist Vorstandsmitglied von JP Morgan, der Bank der Rockefellers. Deshalb kann es keinen Zweifel geben, dass die finanziellen und petrochemischen Investitionen tatsächlich geschützt werden.“

Robert:
“Kritischen Geistern werden Dinge wie ‚9/11‘, ‚HARP‘ oder beispielsweise ‚Chemtrails‘ vor die Füße geworfen, damit sie mit Unsinn beschäftigt sind und sich vollständig diskreditieren. Die Massen sollen gefälligst David Icke studieren, statt etwa Wilhelm Reich!“
Da wird wieder alles durcheinandergeschmissen, was nicht zusammengehört. So als wenn W. Reich und R. Steiner beide gleich sind, weil sie außerhalb der Schulwissenschaft stehen und alles was sie schreiben, die gleiche Soße ist.
Nach dieser Logik müssten David Icke und W. Reich auch gleich sein, weil sie beide als Spinner und Verschwörungstheoretiker gelten.
Die 9/11 Truth-Movement ist eine ernsthafte, von Akademikern und Wissenschaftlern getragene Bewegung und die Beweise sind gigantisch und unglaublich viele. Bei HARP und den Chemtrails kann ich es nicht beurteilen mangels Zeitaufwand.
Weil die bushistischen „Orgonomen“ fanatische Änhänger skrupelloser Pseudo-Konservativer sind (die nichts weiter als die Handlanger Rockefellers sind), werden alle Fakten ignoriert, die nicht in ihr Konstrukt passen.

Pierre Says:
„…verbindet Charaktere wie J.P. Morgan und Stalin.“
„„Rockefeller“ und die Kommunisten wieder Hand in Hand marschieren…“
„Das 20. Jahrhundert hätte Reichs Jahrhundert sein können. … Wall Street und die Kommunisten haben das gemeinsam verhindert.“

Unverhältnismäßig mehr Raffinesse und Energie haben diese ‚Alliierten‘ in ihrem Kampf gegen „Deutschland“ mobilisiert.
Gewonnen haben sie in beiden Fällen: die Besiegten existieren nur noch als historische Objekte und dienen heute, in entstellter Form, zur Rechtfertigung und Stabilisierung des Bestehenden.

Peter Nasselstein Says:
Warum Occupy Wall Street Emotionelle Pest ist und wie diese Emotionelle Pest zum Mainstream wird:
Die Beziehung zwischen dem echten liberalen und dem pseudo-liberalen Charakter (https://orgonomie.wordpress.com/2011/12/)

O. Says:
Konia dürfte mal vor die Tür gehen und mit den Menschen sprechen, die auf der „Wall“-Straße sind, um zu hören, was sie sagen und um sich mitzuteilen … statt dessen wird vorab geurteilt, so sieht es zumindest aus: Es passt ins Links-liberale Schema also rein damit und die vielleicht letzte historische Chance mit Füßen getreten, weil der eigene Narziss Recht behalten soll.
Welche Linken????? Weil da mal auch natürlich ein Linker dabei ist, gehe ich dann nicht auf die Straße? Und alle sollen schweigen? Weil vermutlich auch eine B.S. da irgendwo herumläuft, der mir ohnehin unter 100.000 Menschen nicht auffällt,muss ich zu Hause bleiben? Es wird nicht mit einem Wort erwähnt, dass die Menschen sich längst „arbeitsdemokratisch“ „unorganisieren“ – das Wort muss erst neu geschaffen werden.
Es gibt keine Wortführer und keine Parteien, die etwas zu sagen hätten. Nur einer muss mal zum Marsch blasen, damit es mal losgeht. Das kann jede beliebige Gruppe sein (Schüler, Studenten, Arbeiter, Rentner, das ist völlig egal). Irgendeiner nimmt dann die Rolle, sich aufs Podium zu stellen und Ergebnisse vorzutragen und vielleicht wächst da einer in eine Sprecher Position, die Medien brauchen den bekannten Medienstar für ihre Kamera, weil sie den einfachen Leuten nicht das Mirko überlassen wollen.
Das Massen nicht „orgonomisch“ oder charakteranalytisch behandelt worden sind, bevor sie auf die Strasse gehen, bedarf wohl keiner Erklärung – sie als Emotionelle Pest zu betiteln – oder Pöbel (laut Hr. „Dr.“ Kohl) – ist schwach und zeigt nur, dass man selbst keinen Mut hat, hinzugehen und mitzumachen. Und man legitimiert gleichzeitig den Einsatz von bewaffneten Sturmtruppen, die mit Gewalt und unter Todesdrohung, die friedliche Auseinandersetzung vernichten. Der Sturm der faschistoiden Robotertrupps und Panzer werden zu „orgastisch potenten Verteidigern“ der „Demokratie“ oder „Republik“ hochstilisiert, die die Rockefellerinteressen durchprügeln, koste es was es wolle. Reichianisch Interessierte sollten den Prozess der Selbstregulation und Selbstorganisation in den protestierenden „Massen“ studieren. Das ist nichts für jederman, da viele Individualisten starke sozialphobische Tendenzen haben. Dessen sollte man sich einfach bewusst sein und sich nicht überfordern.
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Linke in den USA: Die gibt es nicht, zumindest sind sie weit und breit nicht zu sehen. Einstein hat sein angebliches Linkssein privat gehalten und versteckt. Wer „ein linksorientierter“ Mensch in den USA ist wird ausgegrenzt und jeder der in diesen Verdacht gerät. Daher hat die USA-Regierung sich ein neues Feindbild geschaffen: den „Moslem“ etc. J-Lo gilt als „links“, wenn sie einen sozialkritischen Film dreht, in dem sie die Vergewaltigung und anschließende Ermordung von unterbezahlten „farbigen“ lateinamerikanischen Arbeiterinnen an der Grenze zu Mexiko kritisiert. Dies hätte ihr fast die Karriere gekostet.
Kritische Studenten in Amerika sind auch alles andere als „Kommunisten“.Die würden hier in Europa tatsächlich unter die Liberalen (Konservativen) fallen.
Linke in Europa: Ja, die gibt es eindeutig und sind nicht dem roten Faschismus des Ostens verbunden – heute nicht mehr. Nach der Extacy-Techno-Rentnerfraktion kam eine neue junge „linke“ Identität wieder auf. Doch klare Strukturen fehlen hier und es läßt sich eben nicht mehr alles unter die „Linken“ (die Partei ist nicht gemeint) subsumieren. Die amerikanische Erweiterung des „orgonomisch-liberalen Charakters“ passt hier nicht. Sowie Bakers Orgonomie sprachlich nicht zur Psychoanalyse passt, dass sind unterschiedliche Konzepte. Auch die orgnomisch Konservativen sind nicht die europäisch politisch Konservativen. Die fehlende und unsaubere sprachliche Definition (z.B. bei Bakers Mensch in der Falle) führt immer wieder zur Verwirrung.
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Bezogen auf den Satz von Konia: Occupy Wallstreet Bewegung ist sofort die Emotionelle Pest – in meinen Augen ein fetter Fehler. Dann folgt der zweite fette Fehler: die kleine Bewegung wird, weil sie für Amerika ein großes Ereignis ist gleich zum Mainstream.
Konia hat das Wort Mainstream nicht verstanden??? Dann soll er zurück an die Uni, da lernt er was Mainstream ist, nämlich seine Meinung ist Mainstream, dafür braucht er kein Reichsches Vokabular. Konservatives Denken wird hier mit Reich begründet, mehr kann ich daraus nicht erkennen. – Bitte sagt mir, dass ich unrecht habe.
Sharaf hat dazu ganz offen zugegeben, dass er junge Liebespaare hasst, die vor ihm im Park sich küssen und Händchen halten: Er ist schon so alt und kann das nicht mehr so leben – daher auch nicht ertragen.
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Ich kann sicherlich auch alles negativ sehen und mir nur das betrachten – dazu neigt man ja mehr oder weniger oft. So könnte ich auch die Sachen aufzählen und mir die Menschen rauspicken, die mir nicht gefallen. Ebensowenig gefällt mir die Dynamik der Eskalation nicht, weder die hilflosen PAROLEN noch die Gewalt. Sie beendet die Möglichkeit zum selbstregulativen Prozess absichtlich. Danach herrscht nur noch Wut, Angst und Chaos, um die Gewaltherrschaft „Demokratie“ wieder aufrecht zu erhalten. Erst dann frisst die (Counter-)Revolution die Kinder und die Emotionale Pest hat wieder gewonnen.

Peter:
http://charleskonia.com/2011/10/22/the-relationship-between-the-true-liberal-and-the-pseudo-liberal-characters/#comment-1001

Peter:

die Banken sind also doch neben der Politik ein richtiger Adressat der Proteste. Nur eben nicht von Occupy, die nicht gegen die EUdSSR sind und eine EU-Diktatur wollen. Von deren Seite aus sind die Anti-Banken-Proteste Verdummung und Verschleierung, auf die hoffentlich kein PI-Leser mehr reinfällt.

http://www.pi-news.net/2011/10/finanzkrise-mister-dax-spricht-klartext/

Peter:
Wer glaubt, den Gegensatz zwischen der rationalen Tea Party-Bewegung in den USA („no taxation without representation“) und der pestilenten Occupy Wall Street-Bewegung („taxation“) gäbe es nur in den USA – siehe hier:
Nun zurück zur Eingangsaussage. Weshalb glauben wir, dass es wichtig ist, dass es uns gibt?

http://eurodemostuttgart.wordpress.com/2011/10/22/bericht-von-der-heutigen-demo-in-frankfurt/

Die Antwort ist, dass wesentliche Teile der Occupy-Bewegung – zumindest nach dem was wir in Frankfurt gesehen und erlebt haben – intolerant und gesinnungsgeschlossen sind. Wir wollen hier nicht auf die Einzelheiten eingehen, was alles zu uns gesagt wurde. Wichtig ist eigentlich nur dieses – Occupy wird nach unserer Einschätzung:

– Weder kompromisslos für die Direkte Demokratie eintreten

– Noch einen echten Systemwechsel anstreben

sondern eher einen verschärften Zentralstaat, womöglich sogar EU-Zentralstaat

O.:
Woher kommen die Unterstellungen, für Menschen die ihre Gesundheit und Leben letztlich riskieren? Wer denkt denn an einen „Zentralstaat“, den wir ja ohnehin schon haben, gegen den ja gerade demonstriert wird.
Die PI kommt mir vor, als wolle sie ihren eigenen … retten.
Was wurde denn in Frankfurt „erlebt“ außer einem Marsch durch die Innenstadt? Ein Systemwechsel läßt sich nicht durch einen Samstagsspaziergang erreichen … und wenn die BRD GmbH beim ersten Husten umfällt, ist das ein Problem der eigenen Standhaftigkeit, aber ein solches Problem erwarte ich nicht.
Vielleicht bin ich im Moment von den Medien auch zu wenig „informiert“, aber ich kann dem nicht folgen. Welche Bedeutung soll die UdSSR haben? Wir müssen vor unserer Haustüre kehren und nicht irgendwo im Osten, wo wir kein Wort verstehen. So wie ich das hier im Blog mitbekomme, wird gegen die Meschen die in New York auf die Straße gehen,Position bezogen, weil jemand Angst vor einer „Amerikanischen Revolution“ hat. Im Gegenteil, damit wird schon mal die Argumentation geliefert, hier „mit Recht“ ein Blutbad anzurichten oder dies mit Gewalt zu beenden. Das Argument, „das sind Kommunisten“, rechtfertigt mal wieder alles. Keiner in Berlin oder Frankfurt hat sich für einen EU-Zentralstaat (oder wie man es auch nennen möchte) ausgesprochen, sondern gegen diesen wird gerade agiert.
Bei der PI scheint es wohl darum zu gehen, wie rette ich „meine“ Banken, „meinen“ Staat und „meine“ Regierung. Warum bringen die sich nicht ein? Warum sitzen die nicht auf der Wallstreet und diskutieren mit? Weil da Kommunisten sind mit roten Fahnen??? Ich habe noch keine (auf youtube) oder in Deutschland in Frankfurt oder Berlin gesehen, weil es nicht um einen Kommunismus geht. Keiner denkt mehr in politischen Parteisystemen (auf der Straße) außer vielleicht Spiegelleser, die sich die Welt durch die „revolutionär-intellektuelle Brille“ von Spiegel erklären müssen. – Aber ich höre auch gerne andere Meinungen. Ich muss ja nicht Recht haben.
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Intollerante Leute oder „Gesinnungsgeschlossene“ gibt es überall, das kann uns doch nach Reichs Charakteranalyse nicht wirklich verwundern. Deswegen heißt es aber nicht, dass wir nicht gemeinsam umdenken müssen, was ein Prozess ist. Auch eine Charakteranalyse ist ein Prozess und nicht ein Medikament für Orgastische Potenz. Warum werden die vielen offen denkenden jungen Menschen nicht gehört und ignoriert? Warum werden alternativ verbissen aussehende in die Jahre gekommene, vereinsamte 68 Freaks (und Imitationen) mit verbissenem Gesicht ins Licht gerückt, die kein Wort sagen, sondern nur solidarisch mitlaufen? Sie dienen als Ausrede für die eigene Feigheit, sich jetzt einzubringen. Das ist (pseudoliberales) Gerede (für mich) … Wer jetzt zu Hause bleibt, kann sein Gold und Silber kaufen und seine Wasser und Lebensmittelrationen horten und sich auf den Krieg vorbereiten oder die unterirdischen Bunkersysteme stürmen.
An einer Möglichkeit zu einer Veränderung hat er sich nicht beteiligt, im Gegenteil …
Wir gehen ein bischen auf die Strasse und bitten die Regierung doch etwas klüger uns zu regieren, dass soll ja wohl nicht die Idee sein, um eine EU-Diktatur abzuschaffen. Diese Bitten wurden längst abgelehnt. Wir sollten von der „Regierungsdiskussion“ wegkommen und uns fragen, was wir für ein sinnvolles System etablieren könn(t)en. Und hier fehlen noch die Antworten.

O.:
Ok, ich hätte den link zuerst öffnen müssen, um darüber orientiert zu sein, dass ein Haufen von 400 Leuten, von einer Frankfurter „Demo“ spricht – ähnliche Themen mit „Direkte Demokratie“ ausruft und die bisherige Bewegung direkt anfeindet. Also ich habe keine Ahnung was sie wollen, außer Verwirrung stiften und zum NATIONALEN Tag aufrufen. Guten Tag auch bei solcher Wortwahl. Sie sind gegen den EURO und gegen die EU, … sie sind aber wohl nicht 99% und sie gehen auf die Strasse (da habe ich mich auch geirrt), jedoch als eigene Fraktion, „von was?“ ist die Frage. Ich glaube ich hätte mir die Vorrede auch sparen können.

O. Says:
http://medikamente.blogspot.com/2010/01/verflechtung-rockefeller.html

Robert:
Uranmunition, HAARP & Chemtrails: Besorgte Bürger fordern Greenpeace zum Handeln auf
http://infokrieg.tv/wordpress/2011/10/09/uranmunition-haarp-chemtrails-besorgte-burger-fordern-greenpeace-zum-handeln-auf/

Peter:
Ja, jetzt nachdem die Illuminati mit Lybien durch sind, wird die unbotmäßige Türkei mit einem Erdbeben bestraft… – In solchen Gedankengängen denken heute Millionen und Abermillionen. Das ist unmittelbarer Ausdruck der zunehmenden Rolle der Augenpanzerung in der antiautoritären Gesellschaft.

O:
„Antiautoritäre Gesellschaft“ dieser Vorwurfsbegriff begegnete mir von 68-Anti-Vietnam-Medizinstudenten, die, als sie viel Geld verdienten als Ärzte ihr „Wissen“ an ihre Söhne weitergaben (Kinder der 68-Revolution) und genau die gegenteilige konservative Rolle einnahmen. In den Diskussionen wird man mit Parolen und Vorurteilen überhäuft, die unterstellen, dass man eine Haltung habe, die man selbst nicht geäußert hat. Ich wurde also in eine Gegenposition (Rolle) gedrängt, damit das eigene Selbstbild kohärant bleibt.
Als Antiauthoriäte Erziehung galt dann der Ansatz von zwanghaften 68-Eltern, die ihre Kinder nicht schlagen wollten und keine Grenzen setzen konnte. Zum Verdruss der Eltern, wuchs dann der Sohn als „Revolutionär“ gegen die eigenen kontaktlosen auf und ging in die Punkszene nach Berlin. Dieser Mechanismus wiederholt sich auch heute wieder. Noch zu erwähnen ist, dass es sich um Trennungskinder handelt, was vermutlich der größere Wirkfaktor ist, als jene „theoretische“ Summerhill-Neill Philosophie. (Reich ist irgendwie auch nie bekannt, was merkwürdig ist)
Die konservativen Revoluzer (JU-Fans) und Punk-Kids stehen sich nun ideologisch gegenüber, aber diskutieren nicht miteinander und daher muss nun ein „Vermittler“ die Rolle des vermeintlich „Linken/Grünen/etc.“ zugeschrieben werden, damit man selbst diskutieren kann. – Diskussionen, die letztlich nichts bringen.
Das Antiautoritäre Konzept von A. S. Neill dürfte hier bekannt sein und wird absolut falsch verstanden, da es um Selbstregulation des Kindes geht, das natürliche erwachsene Vorbilder braucht, die aber nicht Authoritär, das hieß damals auch im Sinne des Faschismus, auftreten und mit Gewalt als Mittel drohen, wenn bei ihnen die Argumente ausgehen. Das Problem ist, das Erwachsene den Kontakt zum Kind nicht hingebkommen, weil sie so gepanzert sidn, wie Reich das beschrieben hat. Unter der Prämisse greift das Summerhillkonzept, das die Eltern aus der Erziehung lieber außen vor lässt, als dass sie ihre Kinder neurotisch erziehen.
Das ist eine Bankrotterklärung der elterlichen Kompetenz, die in den 70-er Jahren weit verbreitet war. Und gute Vorsätze der „Antiautoritären Erziehung“ konnten nicht umgesetzt werden, so dass das Bild entsteht, von elterlicher Inkompetenz und eine autoritäre Erziehung sei besser. In der Pädagogoik (Jugendhilfe) ist heute klar, dass Eltern Erziehungshilfe in vielen Fällen benötigen, von außenstehenden päd. Psychologen/ Sozialpädagogen.
Die Eltern sind nach Reich einfach nicht therapiert worden und kommen mit sich selbst nicht zurecht – schlicht ausgedrückt. Das emotioanle Erleben ist so verkümmert, dass die Lebendigkeit der Kinder sie provoziert und sie diese Lebendigkeit zerstören werden (auch wenn sie das nicht wollen). Reich ist 68 mit seiner „sexuellen Revolution“ als ‚“Fick mich frei“ verstanden worden, der Zugang zu Liebesgefühlen (gepanzerter Mescneh) wurde damit weitestgehend verschüttet. Es ging um die Abschüttelung der autoriären Strukturen – in first place. Die Umweltbedinungen zu verändern waren wichtiger als individuelles Erleben. Die Familie wurde in Frage gestellt.
Die „revolution“ wurd auf halbem Wege durchgeführt und blieb dann stecken mit einem erschreckenden Ergebnis, was heute und danach gerne als Schreckgespenst hingestellt wird.
Für mich ist es unsinnig von „Antiautoritärer Erziehung“ zu sprechen, wenn man Neill und Reich nicht verstanden hat oder es in einem „konservativen“ Zusammenhang als Argument zu benutzen, wie oben geschildert. Es ist nicht der Begriff der 68 Hippies, die sich haben unter Drogen setzen lassen, um ihre „Freiheit“ zu erträumen. Nackte Kiffer/LSD-Konsumenten mit benebeltem Verstand und in Gruppen übereinanderherfallend hat nichts mit Reich und Neill zu tun.
Die „Augenpanzerung“ offensichtlich auch durch Drogen ausgelöst ist nicht antiautoritär zu interpretieren.
Eine antiautoriäre Grundhaltung fördert die Selbstregulation und Entfaltung der Kinder, wie es Reich im Projekt Kinder der Zukunft auch gezeigt hat. Wer Peter Reich als Mensch kennenlernen konnte, hat ein Bild vom Potential dieser Idee. Angewandt auf die eigenen Kinder kann man sich in der Praxis davon überzeugen wie wichtig dies ist, wenn man selten angewandt auch Grenzen setzen muss. Die meisten Grenzen setzen sich die Kinder selbst in vernünftiger Weise, wenn die Eltern unterstützend und präsent sind. Der Erwachsene kann hier einiges vom Kind lernen, so ist es ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Autoritär muss der Erwachsenen der Außenwelt gegenübertreten können, um sein Kind zu schützen, doch das ist ein anderes Kapitel.

Sebastian:
Danke für diesen super Kommentar. Ich sehe das fast genauso, außer dass ich die Begrifflichkeiten anders verwenden würde.
„Antiautoritär“ ist vom Wortsinn her ein sinnloser Begriff: Gegen Autorität. Autorität wird geleugnet. Damit steht er für laissez-faire, also Kontaktlosigkeit.
Historisch wird der Begriff aber anders verstanden. Er richtet sich gegen eine Form von Autorität, die durch Herrschaftsverhältnisse, also institutionalisierte, dauerhafte Über- und Unterordnungsverhältnisse, die mithilfe von Zwang durchgesetzt werden, entstanden sind. Sie beschreiben ihn als „Unterstützung“ im Sinne von Begleitung. Ich denke nicht, dass dieser Begriff im Alltagsverständnis und fachlich so verstanden wird. Fachlich nennt man das, was sie beschreiben, eher Antipädagogik.
MMn beruht die unterschiedliche Auslegung auf dem weitreichenden Unverständnis gegenüber der begrifflichen Abgrenzung von Macht und Herrschaft. Autorität gibt es überall, wo jemand Kompetenz und/oder Charisma hat. Autorität beschreibt ein Machtverhältnis. Macht ist wiederum die Fähigkeit auf den Willen von Personen oder Gruppen einzuwirken. Das ist doch nichts Schlimmes, oder? Wenn eine Löwenmamahre Löwenkiddies von A nach B trägt, würde ich das als autoritär bezeichnen.
Einen Bedeutungswandel kriegt der Begriff erst, wenn Herrschaftsverhältnisse etabliert sind. Dann braucht Autorität nicht mehr auf Kompetenz oder Charisma beruhen, sondern wird zu einem rein formalen Begriff. Es ist verständlich, wenn sich Menschen gegen diese Art von Autorität wenden. Und genau gegen diese Bedeutung haben sich Reich und Co. gewandt, wenn sie mal das Wort Autorität verwendeten. Sie wussten gleichzeitig, dass Selbstregulation nichts mit „antiautoritär“ zu tun hat.
Systematisch passt der Begriff demnach auch nicht zur historischen Bedeutung. Wenn man also allgemein Widerspruchsfreiheit in der Theorie erreichen will, dann würde er nur unter dem Wortsinn Sinn ergeben.
Kann man generalisierend sagen, dass wir in einer antiautoritären Gesellschaft (laissez-faire) leben? Glasklare Antwort: Nein. Wie soll man den Trend am besten beschreiben? Meine Erfahrung ist, dass man grundsätzlich physischen Zwang ablehnt. Wenn es aber um das Ausleben der primären Emotionen geht, soll es immer „maßvoll“ sein. Das wird den Kindern pausenlos mit liberaler Ignoranz eingeflößt: Selbstbeherrschung! Warum? Es wird auf verschiedene Weisen begründet, aber im Kern ist es die allgemein bekannte Begründung: Wegen der Kultur. Hingebung wird als Ekstase, Unkultur oder Chaos beschrieben.

Jean:
„Das wird den Kindern pausenlos mit liberaler Ignoranz eingeflößt: Selbstbeherrschung! Warum? “
Weil wir Erwachsenen die Lebendigkeit nicht ertragen, wenn ein 10jähriger uns anbrüllt, weil wir nicht auf ihn eingehen können, wenn eine 14jährige zickt und uns fiese Sachen an den Kopft wirft, weil sie sich nicht verstanden fühlt, wenn „sogar“ ein 16jähriger einen Wutanfall bekommt usw. Das rührt an unsere eigene Geschichte der Unterdrückung, und ähnlich dem sexuellen Neid, sollen die Kinder ihre Gefühle nicht leben dürfen, wenn wir das uns schon nicht erlauben.
Rationalisiert wird es immer damit, dass dann, wenn wir uns anbrüllen und „schlimme“ Sachen an den Kopf werfen, die Konflikte eskalieren. Das stimmt natürlich in Fällen, wo viel unterdrückte Wut herrscht, und damit laufen viele Menschen herum, dann erfolgt der Einstieg in die Abwärtsspirale. Aber bei einigermaßen gesunden Erwachsenen führt doch ein Anbrüllen oder ein anderer „lauter“ Streit zur Vertiefung der Beziehung, weil die Probleme auf den Tisch kommen, weil wir uns wahrnehmen in unseren Bedürfnissen und spüren, was der andere braucht.
Wenn wir Kindern und Jugendlichen den Ausdruck verbieten, konditionieren wir sie auf ein Verhalten, das den Umgang mit Konflikten enorm schwierig macht. Im Berufsleben wird dann krampfhaft „political correctness“ eingefordert, damit sich alle „wohl fühlen“, die Konflikte werden verdrängt, das Mobbing gedeiht und viele fühlen sich so unwohl, dass Zusammen-arbeit, Wertschätzung und Engagement vor die Hunde gehen.

Jean:
„dass Zusammenarbeit, Wertschätzung und Engagement vor die Hunde gehen.“
Besser passt: Dass sich diese Eigenschaften nicht entwicklen können, denn normalerweise wachsen sie ja, je länger man mit anderen lebt und arbeitet.
Ich kann ganz schlecht mit Leuten, die diese „Correctness“ einfordern umgehen, ich habe immer das Gefühl, auf Abstand gehalten zu werden.

Peter schreibt 2015:
Hier wird das beschrieben, was Reich am Ende seines Lebens angeprangert hat: die Zusammenarbeit der äußersten Rechten (die internationalen Kapitalisten) und der äußersten Linken („Moskau“):

Robert (Berlin) schreint 2016:
„In den 1920er-Jahren begann die Rockefeller-Stiftung damit, eine völlige Umgestaltung der amerikanischen Ausbildung im Medizinbereich durchzusetzen, die sich auf medikamentöse Behandlung und chirurgische Eingriffe konzentrierte, während zahlreiche andere alternative Behandlungsmethoden diskreditiert oder verteufelt wurden. Im Prinzip strebte die Stiftung im medizinischen Bereich und im Gesundheitswesen das Gleiche an, was Standard Oil weltweit im Bereich Erdöl gelungen war: Dominanz.“
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/f-william-engdahl/was-die-medien-im-zusammenhang-mit-der-affaere-um-den-film-vaxxed-und-robert-de-niro-verschweigen.html

stephan schreibt 2017:

Robert schreibt 2014:
Dass Rockefeller eine One World will, kann man schon seit 10 Jahren auf allen Illuminati-Seiten lesen. Nur hat das wenig mit dem klassischen Kommunismus zu tun, sondern eher mit dem Freimaurer-Programm (von dem der Kommunismus allerdings abstammt).

Noch immer sehenswert das Interview mit Aaron Russo (gest. 2007), der mit einem Rockefeller eng befreundet war

http://vimeo.com/13224838

Peter:
OK, ich habe mir das Original angesehen:

1. Aaron Russo war alles andere, als nur ein Spinner, der irgendeinen Blödsinn erzählt. Er war Teil von Hollywood (bzw. das wofür „Hollywood“ steht), hätte Governeur, vielleicht sogar Präsident werden können.

2. Ich weiß (!), woher, ist nicht von belang, daß wir in den Augen der Superreichen, also jener, die ihren Reichtum ererbt haben und da reingeboren wurden, nichts anderes sind als Sklaven, Verfügungsmasse, bloße Biomasse, Schlachtvieh.

Wie gesagt, daß ist nicht nur so zusammengesponnen. Mein Problem fängt an, wenn man daraus großartige lückenlose Verschwörungspläne konstruiert. So funktioniert das ganze einfach nicht. Der Beleg dafür ist offensichtlich: wenn alles so planbar wäre, dann bräuchte es diese Pläne nicht, denn dann könnten „sie“ „einfach so“ die Macht übernehmen.

Übrigens spielten die Rockefeller in Reichs Leben eine bedeutende Rolle. Man schaue nur ins Register von Turners ADVENTURES IN THE ORGASMATRON! Die medizinische Orgonomin Barbara Koopman hatte einst einen Rockefeller in Behandlung und der hat mit einer Großspende das American College of Orgonomy vor dem finanziellen Ruin bewahrt.

O.:
Zufällig musste ich heute über finanzielle Zuwendungen von Psychotherapieschulen nachdenken (PA u. VT). Warum lief der Geldfluss über Mrs. Koopman? Ein Rockefeller in Behandlung??? (Quelle Turner, woher er das wieder weiß)
Sie war so esoterisch vorgebildet, dass ich sie nicht ins ACO aufgenommen hätte.
Die Rockefeller waren schon 54 an Reichs Arizona Projekt interessiert.

Peter:
Nicht Turner, ich bin die Quelle

O.:
Rockefeller gibt sich für mich „konservativ“ oder besser (MK)ultrarechts und wenn er die Gelegenheit hatte auch im Kommunismus mitzumischen, wird er dies genutzt haben. In der Person von ihm scheint sich zu zeigen, das rechts und links alles eine Mischpoke ist. Reich wird hier nur die halbe Wahrheit erfasst haben, denke ich.

Victor Corgo:
Lawrence Rockefeller spendete große Mengen an Geld, um die ACO mehrere Gelegenheiten . Er hat auch von James DeMeo , der zu der Zeit noch mit dem ACO verbunden Cloudbusting finanziert .
Es ist interessant , dass ein Ehrenmitglied der ACO war Edward Pell , ein New Yorker Anwalt, der zuvor gewesen war Programmdirektor von Radio Liberty, der CIA Propagandasender broadcastinb CIA -Nachrichten nach Osteuropa. Er war eng mit der New York State Administration von Nelson Rockefeller verbunden ist und in dieser Funktion war er in der Lage , ein Gesetz zu erlassen, die von allen Formen der Wetteränderung in diesem Zustand kontrolliert hätte, zu verhindern. Das Gesetz würde ein Problem für die Arbeit der Cloudbusting ACO gewesen .
In den späten 1980er Jahren hat der ACO eine große Spendenaktion , um Geld für ein neues Gebäude zu bekommen. Der Kopf dieser Kampagne war Patricia Humphrey, die Ehefrau von US-Senator Gordon Humphrey . Sie hob mehr als $ 5.000.000 für den ACO Gebäude Fonds , aber das Gebäude wurde nie gebaut. Das war in der Zeit, dass Dr. Richard Blasband und Dr. Barbara Koopman waren Präsidenten der ACO . Beide verließen die Organisation bald nach der Gebäude-Kampagne beendet.
Zur gleichen Zeit wird die ACO hatte auch eine Spendenaktion , um Geld für eine “ letzte und endgültige “ To- t -Experiment von Dr. Blasband zu bekommen. Sie haben etwas von dem Geld aus der Fetzer -Stiftung, einige davon von den Patienten und ehemalige Patienten der orgonomists und einiges davon – $ 48.000 – von Lawrence Rockefeller . Was auch immer die Ergebnisse dieser Um -t Experiment wurden , sie wurden nie veröffentlicht.
All dies kann von der ACO Newsletter , dass der ACO veröffentlicht zu der Zeit bestätigt werden.

Peter:
Hier die Spiritualität, die Kissinger, die Rockefellers, die EU-Fanatiker, etc. beseelt:
http://kath-zdw.ch/maria/schattenmacht/lucis.trust.html
Sie stand auch hinter der Kampagne gegen Reich.

stephan 2017:
Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die ranghöchsten Militärs Nixon und Kissinger ab einem gewissen Punkt beide ausspionieren ließen, Der Präsident und sein Berater hatten die Joint Chiefs von wichtigen Sitzungen die die Außen- udn Sicherheitspolitik der USA betrafen ausgeschlossen.
„…According to this historical perspective, it began when the Chairman of the Joint Chiefs of Staff, Admiral Thomas H. Moorer became suspicious of the foreign policy decisions of Nixon and National Security Advisor Henry Kissinger. These policies included how Nixon was running the war in Vietnam, his pursuit of détente with the Soviets and his plans to open up trade with China. In short, the military feared that Nixon was selling out the United States to our greatest enemies: the Communists. For this reason, a spy ring was organized inside the White House’s National Security Council office for the purpose of stealing the President’s most important secrets and to undermine his policies. This led to the dramatic events of December 21, 1971 — the seventh day.
On that day, Nixon learned of the spy operations in all its minute details, and made a fateful decision, one that would deeply affect the curse of his administration and be a factor in its demise in 1974. When told of the spy operation, Nixon initially declared it a „federal offense of the highest order.“ But he did not demand that anyone be prosecuted. Rather, he covered up what he learned that day, and would later re-appoint Moorer as the chairman of the Joint Chiefs. The spy ring and his lack of reaction and retaliation would remain the deepest and most closely guarded secret of his Administration.“
http://www.watergate.com/Military-Spy-Ring/Military-Spy-Ring.aspx

Manuel schrieb 2009:
Ist das nicht eine schöne, wahre Geschichte von der „freien“, kapitalistischen und unregulierten Marktwirtschaft, die hier so vehement vertreten wird?! Solange die Menschen so sind, wie sie sind, ist der Bildung von Kartellen, Monopolen, Filz und Klüngel nur durch regulierende Marktaufsicht beizukommen – ansonsten werden Menschen, die über weniger Macht oder Bildung verfügen einfach nur ausgesaugt und dann weggeschmissen… wie daraus irgendeine Art von positiver Entwicklung entstehen soll ist mir vollkommen schleierhaft. Sicher sind Regulierungen nur Krücken, aber ich würde jemandem, der beide Beine gebrochen hat nicht einfach die Krücken wegnehmen – ein schrittweises Training ist hingegen sinnvoll…

Manuel:
P.S.: Haben nicht die skandinavischen Länder das erfolgreichste UND billigste Gesundheitssystem, eine staatliche Einheitskasse ?! Und ebenso dass laut PISA erfolgreichste Bildungssystem, eine Schule für alle, aber mit individueller Förderung, statt unseres antiquierten Standes-Dünkel-Systems, das CDU/FDP jetzt für immer betonieren wollen?!

Tino 2014:

Weil es Panzerung (Modju-Kartelle) gibt, Panzerung vergrößern (staatliche Marktaufsicht)?
Vor allem: Was hat denn das amerikanische Kartellamt bisher gegen die Pharma-Modjus getan?

Peter:
In der heutigen BILD:
In Deutschland werden heute fünfmal so viele starke Anti-Depressiva verschrieben wie 1995: „So viele schwere Depressionen gibt es gar nicht“, kritisiert Professor Tom Bschor, Mitglied der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft.

Blogeinträge September-Dezember 2010

12. September 2016

Im Augist 2010 stellte Dr. Konia folgende Blogeinträge ins Netz, auf die hier erneut hingewiesen wird, damit sie nicht verlorengehen:

Blogeinträge September-Dezember 2010

  • Wie ich das amerikanische Gesundheitssystem erlebt habe
  • Die Tea-Party-Bewegung und die Emotionelle Pest
  • Der Bau des Cordoba House ist ein Beispiel für eine emotionell pestkranke Reaktion
  • Sind moslemische Gesellschaften mit Demokratie vereinbar?
  • Ahmadinedschads Strategie
  • Zwei gegensätzliche Betrachtungsweisen des intrauterinen Lebens
  • Die Gefahren des Multikulturalismus
  • Integrieren sich die Moslems oder „übernehmen sie das Ruder“?
  • Sollte der Liberalismus tot sein, dann ist er ein sehr mächtiger Leichnam
  • Homosexualität bei Jugendlichen
  • Der Mut zum Auffinden eines Heilverfahrens für Krebs
  • Das Marihuana-Problem

 

 
Kommentare zu „Der Bau des Cordoba House ist ein Beispiel für eine emotionell pestkranke Reaktion“

Robert schrieb 2012:
http://de.wikipedia.org/wiki/49%E2%80%9351_Park_Place

Robert:

Kommentar zu „Ahmadinedschads Strategie“

Robert 2013:
„Mit seiner respekteinflößenden Stellung als Präsident des Iran gelang es ihm, Zweifel über die wahre Täterschaft des Angriffs vom 11. September in die Köpfe jener zu streuen, die stets die Schuld bei Amerika suchen.“
Hier verwischt Konia mehrere Themen und hinterläßt ein großes Durcheinander. Die Fakten sprechen eindeutig für eine Sprengung der 3 Hochhäuser am 11. September. Wer keine ACO-induzierte Augenblockade hat, kann es kinderleicht erkennen.
Ahmadineschad hat dieselben Ziele wie andere Musels, die Weltherrschaft des Islam. Das ist schließlich das Ziel ihrer Religion.
Der Iran hat in den lezten 500 Jahren kein Land angegriffen, wieso sollte er es jetzt tun?
Die USA sind mit viel größeren Verbrechern (z. B. Bahrain, Saudi-Arabien) verbündet, als es das muselmanische Iran ist.
Weil Konia eine schwere Augenblockade hat, kann er nicht die Verbrechen der US-Regierung sehen (und was ist mit Obama?) und leugnet alles in Bezug auf dieses Thema. Damit zerstört er die orgonomische Soziologie stärker, als es jeder linke Schreiberling, der sich auf Reich beruft, machen könnte.

Kommentare zu „Zwei gegensätzliche Betrachtungsweisen des intrauterinen Lebens“

Peter 2012: Wie verpeilt doch unsere Kultur seit langer Zeit ist!
In Faust I sagt Mephistopheles:

Das kommt nur auf Gewohnheit an.
So nimmt ein Kind der Mutter Brust
Nicht gleich im Anfang willig an,
Doch bald ernährt es sich mit Lust.
So wird’s Euch an der Weisheit Brüsten
Mit jedem Tage mehr gelüsten.

O.:
Unterschätzt bzw. nicht geschätzt wird hier von einer Frau/ „Orgonomin“ das Beisein des Vaters. Dieser wird nicht einmal erwähnt. Also auch in der Orgonomie eine mechanistische Sicht über die überpotente Rolle der Frau. Ist dies nicht ein Zeichen des liberalen Feminismus beim ACO? Ich bin froh, dass man aus Reich nicht mehr eine Frau machen kann. War es doch ein Mann, der auf die wichtigsten Dinge bei der Geburt hinweist, wenn auch ein Arzt.
In mystischer „reichianischer“ Idealisierung wird auf den Mutter-Kind-Kontakt gleich nach der Geburt verwiesen und sogar dem Fötus bei Geburt eine aktive Rolle zugewiesen (new!).
Verschwiegen wird bei dieser Annahme, dass der Fötus auch genau so aktiv sich der „Austreibung“ und dem Zur-Welt-kommen sich über Tage hinweg verweigern kann, wenn diese durch ärztliche, mechanistisch-orientierte Prozesse gestört und verschreckt wird. Beispielsweise durch die Ankündigung einer gewaltvoll einzuleitenden Kaiserschnittgeburt mit Narkotisierung der Mutter. (Totaler Kontaktverlust zum Kind!)
Und hier muss der Vater mit klarem Kopf dabei sein, um die „medizinischen“ Phanastereien der ständig wechselnden Ärzte entgegen zu wirken, damit das Kind in Ruhe und nach eigenem Rhythmus kommen kann, wenn Mutter und Kind bereit sind. Das Fötus bestimmt den Zeitpunkt nicht die Mutter oder die Medizin.
Kein Wort hiervon von der ACO-Orgonomin? Wo ist der Vater nach ihrer Vorstellung? Dies ist (liberale) Freiheitskärmerei, nach dem „Ich weiß es besser“ Muster neoreichianischem Theoretisierens.
Hier wird eben gerade nicht aus der Praxis gesprochen, sondern eine „politische“ (reichistische) Position vertreten, die vorgibt es besser zu wissen.
Für die Einzelsequenz, dass evtl. das Kind zur Brust allein finde, steckt insofern ein Funke Sinn, als dass der Kontakt zwischen Mutter und Kind nicht in diesem Moment zu stören ist. Das Neugeborene braucht den sofortigen Kontakt zur Muttern auf dem Bauch.
Ob es wie es hier mechanistisch-orgonomisch anklingt, die Strecke vom Bauch zur Brust leistungsorientiert selbstständig zurücklegen muss, darüber muss man wohl wieder streiten und dies nicht zum Dogma machen. Der Vater wird auch vom ersten Moment an vom Kinde wahrgenommen. Wer diesen Zeitpunkt verpasst, liebe „abwesende Väter“, ist emotional raus aus dem Kontakt zum Kind! Welcher Orgonom hat dies erzählt? Ich.
____________________
Das ACO wird zunehmend auch an ihren eigenen Ansprüchen gemessen werden und diesem sozialpolitischen Ansichten Bakers konfrontiert, wenn es dem nicht zu genügen scheint. – „Die Geister, die ich rief …“ (aus Zauberlehrling)
Es kann auch nicht annehmen, dass sie alleine sich um die „Kinder der Zukunft“ bemüht haben. Andeutungen in Halbsätzen über die Kompetenz von Säuglingen reicht nicht, um zu beeindrucken.

Kommentar zu „Integrieren sich die Moslems oder ‚übernehmen sie das Ruder‘?“

Robert schrieb 2013: Über diese Spaltung in extreme und moderate Moslems sagt auch dieser Artikel etwas aus
http://www.spiegel.de/schulspiegel/ausland/harlem-shake-bringt-schuelern-in-tunesien-und-aegypten-aerger-ein-a-886364.html

Kommentar zu „Wenn der Liberalismus tot ist, dann ist er ein sehr mächtiger Leichnam“

Peter: Gegen „sozialdemokratische“ Kryptokommunisten wie Helmut Schmidt, der für die Niederschlagung des Tiananmen-Aufstands von 1989 Verständnis zeigte:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/tibeter_und_andere_chinesen/

Kommentare zu „Homosexualität bei Jugendlichen“

Marcel 2013: Zu viele weibliche Hormone während der Schwangerschaft sollen eine Rolle spielen, das wäre dann eine Art Behinderung. In 20 Jahren werden sie sich wahrscheinlich Behindertenausweise austellen lassen.

Robert 2015: Furcht vor Familie
Familie vernachlässigen und Einzelgängertum überbetonen: Die Politik der vergangenen Jahre wirkt. Glaubt man der Shell-Jugendstudie, würden inzwischen sogar mehr Jugendliche lieber neben einem schwulen Pärchen (88 Prozent, Tendenz steigend) als neben einer deutschen Familie mit vielen Kindern (82 Prozent, Tendenz gleichbleibend) wohnen.

Furcht vor Familie

Kommentare zu „Das Marihuana-Problem“

Robert 2013:
„befreit sie aus ihrer sexuellen Not“
„and putting them out of their sexual misery“
Etwas grob übersetzt, weil eine Befreiung ist es ja nicht, eher ein wegdrängen/ausschalten.
a) to put somebody/something out of business jdn/etwas aus dem Geschäft drängen;
b) to put somebody out of a job jdn entlassen;
c) to put somebody/something out of one’s mind jdn/etwas vergessen
d) (extinguish) fire löschen; candle, cigarette ausmachen; (turn off) lights ausschalten

Peter:
„put him out of his misery“ meint an sich Gnadenschuß!

O.: Konia könnte auch mal darauf eingehen, dass das Leben des Kiffers schon vorher abgestumpft ist und die Droge der missglückte Versuch ist, dieser Realität sich zu entziehen und zu entspannen (was man von der heutigen Droge M. auch nicht mehr sagen kann, weil da so manches beigemischt wird – was auch den Medizinern entgeht).
Das Marijuanna der Siebziger ist nicht das von heute und wird ganz anders (exzessiver) konsumiert. Warum darüber kein Wort?
Ferner sei auch erwähnt, dass das M. mal wieder modern ist und wohl zu einem Großteil den Konsum der harten Drogen verdrängt, zumindest in der Menge, damit ist die Chance eines Entzuges hoffnungsvoller als bei Heroin.
Medizinisch auch interessant, dass es in der Medizin als anerkanntes Medikament gegeben wird, um Schmerzzustände zu betäuben oder den Appetit zu beeinflussen.

O.:
Die Frage nach der Legalisierung von Drogen sollte endlich entschieden werden. Sie gehören reszeptfrei in den Apotheken zu erwerben, damit sie von der Straße und aus den Schulen verschwinden. Natürlich können sich dann Kriminelle keine goldene Nase mehr verdienen. Drogen würden an Reiz und Attraktivität verlieren, weil sie legal sind und eine ordentliche Aufklärung hierzu liegt im Interesse der Allgemeinheit.
Eltern haben Vorbildfunktion, wenn sie weitestgehend drogenfrei leben, werden auch die Kinder in der Regel keine Drogen nehmen, es sei denn, sie haben eine absolute verklemmte Haltung dazu.
Die freigewordenen Polizeikräfte könnten sich dann mal den Wirtschaftskriminellen widmen, insbesondere denen der Nahrungsmittelindustrie, es wäre doch schön, wenn keine Gifte und vergammeltes Essen (statt Bio) auf den Tisch kämen.

Johannes:
Genau, Drogen gehören weg von der Straße und auch das Elend in den Hohn-Häusern kann dadurch nur besser werden. Durch „reine“ Repression kann man das Elend nur verlagern. Apotheken sind ein guter Vorschlag.
Hier schmeißen Leute Flaschen und Müll aus ihren Fenstern, hören nachts rücksichtslos lauten Dreck… Inwieweit sie ihre Rezeptoren befeuern, weiß ich nicht, doch ihr Verhalten spricht für sie.
Cannabis ist v.a. nicht ohne…, weil es nicht ausschließlich entspannend, oder „nur“ psychedelisch wirkt, etwa das Innere offenbaren würde, sondern dabei gleichzeitig auch betäubt, also Empfindungen blockiert, wobei man hierbei bedenken muss, dass es um verschiedene Rezeptoren mit unterschiedlicher Rezeptoraffinität geht. Sogesehen denke ich, dass manche Sorten möglicherweise schon geeignet sein können, um Schmerzpatienten zu behandeln.
Bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehe ich das anders. Es sollte aber auch mehr über Ritalin und SSRI gestritten werden.
Diese vielen angeblichen Räuchermischungen mit synthetischen Cannabinoiden wurden hier bislang nicht diskutiert. Diese sind weitaus schlimmer und trotzdem sehr verbreitet. Seit einigen Jahren werden sie immer häufiger und besser getarnt in Cannabisprodukten gefunden.
Echte Psychedelika könnten hingegen wieder therapeutisch wirklich sinnvoll eingesetzt werden.

Das ist die andere Seite: http://youtu.be/XKVGKU-NzRQ
Dieser eine Prozentanteil, welcher in dem ersten Video erwähnt wird, bedeutet tatsächlich nicht wenige „Fälle“.
Die vielen vorher erzeugten, ausgeblendeten, sogenannten latenten Psychosen, oder auch „Hausfrauen“- und Minipsychosen, geförderten Neurosen und Psychosen durch unsere „nette“ und verpestete Gesellschaft sollten als Ursachen aber auch miteinbezogen werden.

O.:
Insbesondere südländische Menschen kommen schnell in psychotische Zustände, wenn ihnen der Boden unter den Füßen weggerissen wird: Sie den Arbeitplatz verlieren und die Frau sich daraufhin von ihnen trennt und den Sex verweigert.
Bei einer Häufung oder erhöhten Intensität von Stressoren, scheint mir das „Gehirn“ abzuschalten oder in die Psychose zu flüchten, um die Realität nicht mehr wahrnehmen zu können, da sie unerträglich geworden ist für den Betroffenen.

Klaus:
„Drogen würden an Reiz und Attraktivität verlieren.“ Da habe ich Zweifel, da diese Drogen ja nicht NUR deshalb einen Reiz haben, weil sie illegal sind.

O.:
Mangels alternativer Erlebnissweilten werden auch viele Jugendliche noch vom Techno der Oma- und Opageneration angezogen. Die Drogen müssen schließlich auch verkauft werden, somit ist die Unterhaltungsindustrie als „Subkultur“ hierauf spezialisiert. Eine komatisierte Drogengeneration wird nicht kritisch denken wollen, noch können, zu gravierend sind die „gelochten Hirne“, die in der Substanz geschädigt sind. Diese Zielgruppe wird man nicht mehr erreichen. Aber wenn sie zu Apotheke laufen müssen, wie Rentner, die ihre Medikament abholen, dürfte dies ihnen wohl auch langsam uncool erscheinen. Der coole Drogendealer wird dann nicht mehr ihr Lieferant sein, sondern die weißkittelige Apothekenhelferin (auf 400,00 € Basis angestellt). Das BTM wird von Fahrern für 3,30 € Stundenlohn zur Apotheke mehrfach täglich vorbeigefahren.
Nun könnte auch der Drogenkonsum in Discos untersagt werden, wer konsumiert, bleibt draußen, wie die Raucher. – Man kann sich noch einiges ausdenken … Schließlich ist das heimische Konsumieren vor dem Fernseher doch sinnvoller, um das Programm der privaten Sender zu ertragen.

Klaus Says:
Die alten grünen Standardargumente. Eignen sich die Erfahrungen in Holland zum einen und in Zürich zum anderen ( http://de.wikipedia.org/wiki/Platzspitz ) dazu, diese doch recht gutmenschliche Sicht zu stützen?

Die Sache mit dem „originalen Orgonenergie-Akkumulator“

5. Mai 2014

Nach der Energiesparlampe, die u.a. eine gewaltige Quelle zusätzlichen Elektrosmogs darstellt, will uns die trügerische Ökobewegung erneut beglücken:

Bereits vor einigen Jahren hat der Elektrotechniker Bernd Halbedel eine Tapete entwickelt, die elektromagnetische Strahlen absorbiert, indem sie sie, anders als metallische Abschirmungen, die die Strahlung reflektieren, in Wärme umwandelt. Die Pigmente in der Tapete sind nanometerwinzige Teilchen aus Bariumhexaferrit, einer Mischung aus Eisen- und Boroxid sowie Bariumkarbonat. Normalerweise wird sie für magnetische Antriebe verwendet.

Einerseits ist es natürlich eine gute Nachricht, daß vielleicht bald eine einfache und praktikable Abschirmung vom Elektrosmog greifbar ist. Andererseits ist zu befürchten, daß sich dergestalt flächendeckend Wohnungen in „Orgonräume“ verwandeln, in denen lauter kleine „ORANUR-Experimente“ ablaufen.

Noch Schlimmeres kündigt sich hinsichtlich der Kleidung an. „Farabloc“-Gewebe, in dem für das Auge unsichtbar extrem feine Fäden aus einer Eisenlegierung eingewoben sind. Man stelle sich vor, derartige Gewebe würden Teil unserer Alltagskleidung!

Allein schon die Propagierung des Orgonenergie-Akkumulators berührt mich teilweise unangenehm. Es geht hier nicht nur um Extreme, wie ich sie in meiner Besprechung der Emotion Nr. 9 beschrieben habe, sondern: man stelle sich eine Gesellschaft vor, in der der Akkumulator ähnlich verbreitet wäre, wie heute etwa Trimmdichgeräte – das ORANUR wäre nicht mehr zum aushalten. Man muß erlebt haben, wie stickig und imgrunde unbenutzbar ein Raum wird, in dem seit Jahren ein Orgonenergie-Akkumulator steht, der nicht regelmäßig gelüftet und nicht regelmäßig mit einem feuchten Tuch innen abgewischt wurde. (In dem konkreten Fall, an den ich jetzt denke, war der Übeltäter ein „Engelenergie-Akkumulator“.)

Eines der Grundprobleme der Orgonomie ist, daß Amerika zunehmend zu einer Art Wüste für die Orgonomie wird: das Interesse an Reich in der breiten Bevölkerung, speziell aber bei Wissenschaftlern und Ärzten, hat in den letzten Jahren eher abgenommen. Außerdem ist es nach wie vor unmöglich, mit dem Orgonenergie-Akkumulator in Amerika zu arbeiten. Und das nicht etwa so sehr wegen der FDA (der US-Arzneimittelbehörde) bzw. nur sekundär wegen der. Direkt geht es um das Problem, daß die Haftpflichtversicherungen für Ärzte nicht mitspielen und ohne die kann man nicht praktizieren. Europa scheint empfänglicher für die Orgonomie zu sein, doch leider sitzen die von Reich und seinem Schüler Elsworth F. Baker ausgebildeten Orgonomen fast ausschließlich in den USA.

Entsprechend sollte man erwarten, daß in Europa zumindest die physikalische Orgontherapie entwickelt ist. Doch leider ist die noch weitgehend auf dem Stand vor dem ORANUR-Experiment und deshalb eher eine Gefahr für Gesundheit und Wohlergehen.

Gegen Ende seines Lebens, als sich alles um das ORANUR-Experiment und die globale DOR-Notlage drehte, hat Reich darauf gedrängt, die Akkumulatoren in Wasser zu erden. Siehe dazu die entsprechenden Ausführungen von Jerome Eden. Ich bin immer ganz erstaunt, wenn ich darüber mit altgedienten Reich-Forschern spreche und die nie davon gehört haben.

Hier die Beschreibung eines Berichts eines Agenten der FDA vom Juli 1955. Es wird etwas beschrieben, was später einfach ignoriert wurde, so als hätte Reich keine Autorität und als wäre die globale DOR-Verseuchung eine Kinderei:

Der verdeckte Ermittler behauptete gegenüber Mangravite [dem Assistenten des Orgonomen Michael Silvert], er habe vor einigen Jahren einen Akkumulator von der Wilhelm Reich Foundation gekauft, aber seit geraumer Zeit nicht mehr benutzt. Vor kurzem habe er von Dr. Silvert die Mitteilung erhalten, ob er seinen Akkumulator nicht vielleicht verbessern wolle, indem er einige Kabel anbringe. Er wolle nun versuchen, mit diesen Umbauten Probleme zu behandeln, die er mit Sinusitis, einem steifen Nacken und seinem tauben linken Ohr habe. Mangravite erklärte, daß die Kabel durch Bohrungen in den Wänden des Kastens geführt werden sollten, um dann in fließendes Wasser oder, falls das nicht möglich sei, einfach in einen Wassereimer gehalten zu werden, so daß der Akkumulator „geerdet werde“. So werde etwas von der tödlichen Orgon-Energie (DOR) abgezogen, die sich ansonsten im Akkumulator ansammeln könnte. (Christopher Turner: Adventures in the Orgasmatron, New York 2011, S. 381)