Posts Tagged ‘UFO’

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Fußnote zu Jerome Edens DIE KOSMISCHE REVOLUTION

18. Februar 2021

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Fußnote zu Jerome Edens DIE KOSMISCHE REVOLUTION

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Die Entdeckung des Orgons und die UFO-Forschung

27. Oktober 2020

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Die Entdeckung des Orgons und die UFO-Forschung

Orgonenergie, Liebe und Raumschiffe (1955) (Teil 1)

4. Mai 2018

von David Boadella, B.A.*

(Dies ist der Nachdruck einer Vorlesung, die am Samstag, den 18. Juni 1955, auf Einladung der Flying Saucer Research Society London in Caxton Hall, Westminster, gelesen wurde. Die erste Rede, von Paul Ritter, war eine chronologische Einführung in und ein Überblick über die Arbeit von Wilhelm Reich, wobei der Kontext für diese zweite Hälfte geboten wurde. Der Vorsitzende war Leslie Shepard. Die Herausgeber [von Orgonomic Functionalism])

(Da die folgende Vorlesung vor einer Forschungsgesellschaft für Fliegende Untertassen gegeben wurde, brauchte sie nicht zu begründen, daß es Fliegende Untertassen gibt. Für die Leser dieser Zeitschrift jedoch, von denen für viele das Feld neu sein könnte, sind ein paar einleitende Worte notwendig.

Die Geschichte der Wissenschaft zeigt, daß Phänomene, die nicht in die orthodoxen Wissenskategorien passen, häufig abgelehnt, geleugnet und umgangen werden, ohne daß irgendein Versuch unternommen wird, Sachbeweise zu betrachten. Als Reich das Orgon entdeckte, wurde ihm gesagt, daß es nur „Statik“ sei oder „Hitzeflimmern“, daß die Temperaturerhöhung im Akkumulator „nur“ eine Frage der „Konvektion“ sei; und daß der Akkumulator einfach nur durch „Suggestion“ funktioniert. Als man beobachtete, daß sich Leben aus hochsterilisierten Kulturen entwickelte, wurde ihm gesagt, daß es sich wirklich nur um eine Frage der „Brownschen Bewegung“ oder um „Luftkeime“ handelte.

Dieses ständige Wegerklären objektiv nachprüfbarer Tatsachen veranlaßte Reich, das Schlagwort „Luftkeime“ zu benutzen, um jede Art von Einwand gegen sein Werk zu kennzeichnen, bei dem Beweise ignoriert und die Fakten willentlich verdreht werden.

Im Bereich der Fliegenden Untertassen ist das „Luftkeime“-Argument sehr verbreitet und sehr potent. Dementsprechend ist es sehr einfach Fliegende Untertassen zu verwerfen als „Halluzinationen“, „Stratosphärenballons“, „Meteoriten“, „Lichtbrechung bei Inversionswetterlagen“, „in der Luft schwebende Spinnennetze“, „der Planet Venus“, „Seifenblasen“ usw.

Während man zugestehen muß, daß ein gewisser Anteil an angeblichen Untertassen-Sichtungen auf diese Art und Weise erklärt werden können, gibt es doch eine große Anzahl von „Nichtidentifizierten Flugobjekten“, die in keiner Weise als nur dies oder das „identifiziert“ werden können.

Albert Einstein hat die Ansicht vertreten, daß es nur zwei Möglichkeiten gibt: Entweder gibt es keine Fliegenden Untertassen oder – sie kommen aus dem Weltall. Es gibt jetzt eine ausreichende Anzahl glaubhafter Berichte verantwortungsbewußter Piloten, Meteorologen, Astronomen und Radarbediener, ganz zu schweigen von vielen tausend Sichtungen von Laien, um bei vernünftigen Menschen jeden Zweifel an der Existenz dessen zu beseitigen, was wir als Fliegende Untertasse bezeichnen.

Trotz der Tatsache, daß die übliche Emotion, die durch das Thema der Fliegenden Untertassen hervorgerufen wird, frivole Heiterkeit ist, ist es bezeichnend, daß sowohl die australische als auch die kanadische Regierung Forschung über Fliegende Untertassen gefördert haben; und daß eine Gruppe von der naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität von Ohio nach einer streng objektiven Untersuchung des Themas zu dem Ergebnis gekommen ist, daß die Objekte materiell sind und unter intelligenter Kontrolle stehen.

Es ist bedauerlich, aber aussagekräftig, daß der Zusammenhang mit dem Weltraum viele Menschen in großer Zahl anzieht, deren Interesse nur im Sensationellen und Unorthodoxen liegt. Auf diesem Gebiet hat es Witzbolde und gefährliche Scharlatane gegeben, die pauschale und unbegründete Behauptungen von sich gegeben haben, aber das gab es auch in der Medizin und in jedem anderen Wissenschaftsbereich. Die Verzerrung, daran sollte man sich erinnern, liegt in der menschlichen Struktur begründet, nicht in der Wissenschaft. D.B.)

Während der letzten Stunde haben Sie eine Beschreibung der Methode des orgonomischen Funktionalismus und einiger der damit ermöglichten Errungenschaften gehört. Dies hat den richtigen Kontext geschaffen, um die Beziehung nachvollziehen zu können, die ich heute abend herstellen möchte: die Beziehung zwischen der Orgonenergie und vielen Erscheinungen, die Berichte über Fliegende Untertassen und Sichtungen charakterisieren.

Zunächst möchte ich jedoch klarstellen, daß die Orgonforschung noch keine endgültigen Schlußfolgerungen über Fliegende Untertassen getroffen hat, so daß jeder, der heute abend in der Hoffnung auf endgültige Schlußfolgerungen hierhergekommen ist, enttäuscht sein wird. Was die Erkenntnisse über das Orgon in anderen Bereichen aber tatsächlich möglich machen, ist ein neuer Zugang zu dem ganzen Problem der Nichtidentifizierten Flugobjekte und der Aura des Mysteriums, das sie umgibt. Dieser Ansatz basiert konkret auf den faktischen Entdeckungen, die durch die Orgonforschung bisher gemacht wurden. Ich glaube, daß dieser Ansatz, obwohl er sich noch in der Phase der Bildung von Annahmen und der Prüfung von Hypothesen befindet, auf lange Sicht am fruchtbarsten bei der Lösung vieler Probleme sein wird, die durch das Vorhandensein von Fliegenden Untertassen hervorgerufen werden.

Bei all den Tausenden von Berichten in den Akten der etwa zwanzig Organisationen, die seit etwa 1947 das Studium der Fliegenden Untertassen aufgenommen haben, finden sich bestimmte Merkmale, die in großer Häufigkeit auftreten. Heute möchte ich vier von ihnen für eine besondere Betrachtung herausheben: Da wäre erstens die Existenz einer Art von Erstrahlung; zweitens das Vorhandensein einer Art von Strahlungseffekt; drittens die Tatsache der großen Geschwindigkeiten, die sehr oft in völliger Stille möglich sind; und viertens die Art der Bewegung, die mit den Untertassen verbunden ist. Reich hat zuerst auf diese Eigenschaften und ihre Beziehung zu orgonotischen Funktionen aufmerksam gemacht, in CORE, Vol. 6, veröffentlicht im Juli 1954.

* Abdruck der Übersetzung aus dem Englischen mit freundlicher Genehmigung des Autors, Dr. Boadella. Der Originalaufsatz „Orgone Energy, Love and Space Ships“ findet sich in der von Paul und Jean Ritter in Nottingham, England herausgegebenen Zeitschrift Orgonomic Functionalism, Vol. 2 (1955), No. 5, S. 287-306.

Jerome Eden: UFO-Sichtungen in Ohio (Teil 2)

15. März 2014

23.August 1976: Sehr geehrter Herr Eden,

danke, daß Sie meinen Brief so schnell beantwortet haben. Ja, ich erinnere mich, daß ich eine weitere Begegnung mit einem UFO hatte. Seit 1962 habe ich mindestens acht oder zehn UFOs gesehen. Meine erste Sichtung und Erfahrung im Juni 1962 war äußerst furchterregend und nervenzerreißend. Ich wurde vorübergehend mit einem leuchtenden weißen Strahl erfaßt, der mich buchstäblich wie angewurzelt stehen ließ. Nachdem er sich von mir weg bewegt hatte, war es mir möglich mich zu bewegen und ich tat es. Ich rannte weg und versteckte mich. Ich will es nicht mit Bestimmtheit sagen, aber ich denke, das UFO versuchte mich mit dem schrecklich durchdringenden Licht zu finden. Gottseidank versteckte ich mich gut genug, daß es mich nicht finden konnte. (Ich rief die Frau am 25. August 1976 an und erfuhr, daß sie vom UFO im Juni 1962 geblendet worden war; sie konnte danach eine Woche nicht weiter als 60 cm sehen. JE)

Es gab einige Dinge, die ich vergessen habe, Ihnen gegenüber im vorigen Brief zu erwähnen. Ich erinnere mich nicht der genauen Daten, aber sie ereigneten sich im April dieses Jahres (1976, JE).

Eines Nachts, als ich schon einige Zeit im Bett lag und schlief, wurde ich plötzlich durch das ungezähmte Knurren meiner Hunde geweckt. Als ich erwachte, wurde ich eines sehr bedrückenden Gestankes gewahr, der den Raum durchdrang. Ich war verwirrt, da ich kein Tier wußte, das so widerlich stank. Ich stand auf, um aus einem kleinen höher gelegenen Fenster zu schauen, aber ich konnte in der Finsternis der Nacht nichts sehen. Es klang, als ob sich etwas bewegte und Zweige zerbrach. Der Gestank, wie verfaulte Eier, drang stärker durch das Fenster, und ich mußte mich vom Fenster entfernen, da mich der Gestank krank machte.

Meine Hunde fuhren für mindestens ein paar Stunden fort heftig zu knurren, während der Gestank von verfaulten Eiern die Gegend durchdrang. Allmählich schwand der Gestank, meine Hunde beruhigten sich, und ich ging schließlich zurück, um zu schlafen. Am nächsten Tag schaute ich nach Spuren, fand aber keine, da der Boden ziemlich trocken war. Ich fand einige (ziemlich viele) zerbrochene Äste und Zweige. (alle Hervorhebungen hinzugefügt, JE)

Der nächste Vorfall war ein sehr furchterregender Alptraum. (Nie hatte ich einen Alptraum wie diesen gehabt.) Es schien, als wenn ich außerhalb meines Körpers war… Wie wenn ich an meinem Bett stand und auf meinen physischen Körper, der dort lag, hinabschaute – ich erinnere mich nicht, ob es ein leises Geräusch war oder nicht, aber meine Sinne schrien Alarm, ich solle aufschauen, da ich nicht allein war! Ich schaute auf und blickte auf die Türöffnung des Schlafzimmers – und da war er – es! Ein fremdes Wesen! Das ungefähr so aussah:

Edenohio003

Es schien ungefähr 180 cm groß zu sein – war mit einem gräulich gefärbten Gewand bekleidet, das am Nacken bogenförmig geformt zu sein schien. Das Gesicht erinnerte mich an einen Pilz, mit Löchern, wo die Augen sein sollten – groß und schräg – sich um die Seiten des Kopfes biegend. Ich nahm keinerlei Öffnung für eine Nase war, aber (es) hatte statt des Mundes einen geraden Strich.

Das fremde Wesen schien direkt durch mich hindurchzublicken, obwohl ich tatsächlich keinerlei Augen sehen konnte – nur Löcher! Ich war entsetzt! Das nächste, von dem ich wußte, war, daß ich hellwach war – im Bett aufrecht saß und schrie. Ich schlief diese Nacht nicht mehr ein. Jedesmal wenn ich meine Augen schloß, konnte ich dieses seltsame Wesen nach mir starren sehen.

Ich weiß nicht, ob beide Vorfälle irgendwas mit dem zu tun haben, was sich im folgenden Monat, im Mai, ereignete, aber ich dachte, ich sollte es Ihnen erzählen. (Anmerkung von JE: Die knurrenden Hunde und die Vorfälle mit dem faulen Geruch ereigneten sich im April 1976; das seltsame Licht auf den Storaxbäumen erschien im folgenden Monat, Mai 1976. Vermutlich trug sich der Alptraumvorfall auch im April 1976 zu. – Nun bezieht sich die Frau in der Antwort auf meinen Brief über den seltsamen Licht-Vorfall:)

Als ich keinerlei geparkte Autos mit angeschalteten Lichtern sah (um die Lichtphänomene auf den Büschen zu erklären, JE), vergegenwärtigte ich mir, daß ich etwas Ungewöhnliches sah und daß es gefährlich sein könnte. Ich folgte meinem gesunden Menschenverstand, der mir sagte, mich zurückzuhalten. Ich hatte nur gemischte Gefühle – vom Anfang der blitzenden Lichter bis zum Ende, als das Licht von den Büschen verschwand. Ich fürchtete mich, staunte, fühlte kalte, klamme Angst, war verblüfft und fragte mich, was passieren würde, wenn ein UFO landen oder über mir schweben und einen Lichtstrahl aussenden würde, so daß die fremden Wesen herabkommen könnten. Würde ich gefangen werden, bevor ich mich bewegen könnte, oder würde ich fähig sein, mit meinen Hunden zurück ins Haus zu kommen, bevor etwas geschehe? Auf der anderen Seite, würde ein Haus mit verschlossenen Türen und Fenstern und einer Gruppe von exzellenten Wachhunden tatsächlich irgendein fremdes Wesen davon abhalten, sein Ziel (zu erreichen)? Ich glaube es nicht. Ich denke diese Wesen in den UFOs sind fähig alles zu bekommen, was sie wollen.

Danach war ich sehr nervös und beunruhigt und ich konnte an nicht viel anderes denken. Tatsächlich bekam ich Kopfschmerzen und war magenkrank. Am nächsten Morgen waren die Drüsen in meinem Nacken geschwoIlen, mein Rachen war wund und ich hatte das kranke, schwache Gefühl, (als) ob ich eine Erkältung bekomme. (Zeichen von DOR-Krankheit. PN) Ich verarztete mich selber in der üblichen Art, wie ich es sonst bei einer Erkältung tue… Meine Gegenmittel funktionierten diesmal nicht, so mußte ich leiden.

Einige meiner Hunde fingen an, sich zu erbrechen und hatten Fieber. Häufig beobachtete ich meine Hunde, wie sie scheinbar wie auf Kohlen sitzen und wenn ich mit ihnen nach draußen gehe, benehmen sie sich, als wenn irgendwas in der Nähe sei und sie versuchten es zu finden.

Gewöhnlich gehe ich für 10 bis 15 Minuten mit den Hunden nach draußen. Eines meiner Hundeweibchen war zu der Zeit läufig und mußte separat ausgeführt werden, so hatte ich den großen Haufen (der Hunde, JE) 10 Minuten vor 22:00 genommen und ich war ziemlich überrascht, als ich hereinkam und es war 22:40. (Hervorhebung hinzugefügt, JE)

Soweit ich weiß, ist nichts aus dem Haus oder dem Auto entfernt worden. Wir hatten zu Zeiten ein sehr seltsames Wetter. Es konnte fast zwei Wochen nicht regnen und die hohe Luftfeuchtigkeit macht es fast unerträglich. Dann bekamen wir schwere Stürme – meist Wirbelstürme, die uns entweder übergingen, aber meist auf uns niedergingen und Schäden und Überschwemmungen verursachten. Als ich den ersten Brief an Sie schrieb, hatten wir ein dermaßen heißes, trockenes Wetter – der Boden war so trocken, daß große Risse in ihm waren…

Mit freundlichen Grüßen,
V.P.

Jerome Eden schreibt dazu: Es gibt keinen Zweifel, daß dies eine authentische multiple Begegnung mit einem oder mehreren UFOs ist. Die emotionalen und körperlichen Reaktionen der Frau, die Reaktionen ihrer Hunde und die Verflechtung atmosphärischer Ereignisse (DOR-Wolken) mit den Sichtungen sind sehr wichtig. Von besonderem Interesse ist, daß sie ihr Haus um etwa 21:50 verlassen hat und beinahe eine Stunde später nach einem „Routine“-Ausgang zurückkehrte, der im allgemeinen 10 bis 15 Minuten dauert! Bezüglich des schreckenerregenden Alptraums können wir uns hier mit einer Beurteilung nur zurückhalten.

Das Neue Zeitalter (Teil 1)

4. August 2012

Was wollen die Außerirdischen von uns? Wahrscheinlich war ihr Interesse an der Tierart Homo Sapiens von Anfang an zweierlei: erstens bot sie ihnen langfristig die Möglichkeit, ihren „biologischen Pool“, ihre genetische Stärke und Variabilität aufzustocken; und zweitens konnten sie von einer fremden Intelligenz profitieren, die Entwicklungen zuwege bringt, die ihnen selbst unzugänglich sind. Es mag lächerlich klingen, daß eine technisch so überlegene Zivilisation von uns lernen will, aber tatsächlich ist es so, daß unsere Ingenieure und Soziologen selbst Ameisen- und Bienenvölker gewinnbringend beobachten. Voraussetzung für diesen Plan der Außerirdischen war erstens eine weitgehend von außen unbeeinflußte Entwicklung von Homo Sapiens, denn nur so konnte man diese Tierart effektiv abschöpfen, und zweitens war die Kontrolle von Homo Sapiens langfristig zu gewährleisten. Das bedeutete, daß die Außerirdischen niemals offen in Erscheinung treten durften und gleichzeitig doch Kontrolle ausüben mußten: dies gelang durch die Erschaffung der Religionen, den Glauben an „Überirdische“.

Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo sie ihr Ziel erreicht haben: ihre Zivilisation und unsere Biologie sind in eins geflossen, sie wissen wie wir „ticken“, so daß unsere Autonomie ihnen keinen Nutzen mehr bringt. Die Zeit ist gekommen, wo sie selbst die direkte Kontrolle übernehmen können, um diesen Planeten ganz ihren Bedürfnissen zu unterwerfen. Die Menschheit wird nur in jenen Bruchstücken weiterleben, die die Außerirdischen bei sich integrieren konnten: die eine oder andere kleine Erfindung und Denkungsart und ein paar hominide Mischwesen, die verhindern sollen, daß die Außerirdischen biologisch vollends degenerieren.

Die Außerirdischen müssen eine sehr große Angst vor uns haben, weil wir so fremdartig sind und durch unsere Spontanität unberechenbar und unkontrollierbar. Deshalb setzen sie alles daran, diese Spontanität zu brechen. In diesem Zusammenhang ist es aufschlußreich, wenn man sich die „außerirdische“ Ideologie anschaut, die uns von den Religionen und „Weisheitslehren“ eingetrichtert wird. Ich halte es jedenfalls für sehr wahrscheinlich, daß die Hochreligionen tatsächlich buchstäblich Offenbarungen „höherer“ Lebewesen darstellen, die telepathisch von entsprechend anfälligen Menschen empfangen wurden. Vielleicht sind tatsächlich die religiösen Gemeinschaften nichts weiter als feindliche Agenturen, die uns auf den Untergang der Menschheit einstimmen.

Die „esoterische“ Gerede über Licht, Liebe, Frieden und „Engelenergie“, mit dem sich das außerirdische Ungeziefer umgibt, hat exakt die gleiche Funktion, die dieses debile Geseire beim einzelnen Mystiker hat: das eigene DOR soll verborgen und die konkrete Auseinandersetzung zwischen OR und DOR verunmöglicht werden – also das genaue Gegenteil dessen, was gepredigt wird. Dieses undurchdringliche Gespinst aus Mystizismus und Obskurantismus entspricht dem Nebel, mit dem die Skeptiker das UFO-Phänomen umgeben, so daß sich die Außerirdischen frei zwischen uns bewegen können.

Reich schrieb 1956 über psychotische Mystiker (und zwanghafte Skeptiker):

Sicher, der Weg vor uns schien voller Hindernisse, aber wir schienen eine sichere Balance bei unserem Herangehen an das Raumproblem zu wahren – zwischen dem des schizophrenen Phantasten, der die Stimmen in seinem Kopf für Gespräche mit Außerirdischen hält, und dem des verängstigten kleinen Mannes in allen Berufsbereichen, dessen Welt sich um seine chronische Verstopfung und seinen Mangel an männlicher oder weiblicher animalischer Potenz dreht. Beide Typen gehörten der Vergangenheit an. (Das ORANUR-Experiment II, S. 248)

Die Geschichte (der historische Prozeß) ist nichts weiter als die Entwicklung der Orgonenergie auf dem Planeten Erde. Im materiellen Bereich äußert sie sich gegenwärtig hauptsächlich im Vordringen der Wüste, im emotionalen („geistigen“) Bereich im ansteigenden Irrationalismus in den Menschenmassen.

Die außerirdische Invasion geht wie die patriarchale Invasion dieses einst matriarchalen Planeten vor: in erster Linie „spirituell“. Cortez konnte das (bereits halbpatriarchale) Aztekische Reich nur zerstören, weil er als Vertreter Quetzalcoatls, als Sohn Gottes, als übermenschlicher Erlöser betrachtet wurde, was er mit seinen übermenschlichen Fähigkeiten bewies (die Pferd-Mensch-Waffen-Einheit und Immunität gegen die neuen Krankheiten, die aus Saharasia eingeschleppt wurden). Damit erlangte er die furchterregende gottgleiche Stellung, den tatsächlichen Charakter jedes einzelnen indianischen Individuums zu verändern, indem er die alten Wertesysteme zerstörte und durch neue ersetzte. Diese Umwertungen aller Werte wirken wie „T-Bazillen“, die die karzinomatöse Emotionelle Pest weitertragen. Saharasia hat sich wie ein Ansteckungskrankheit ausgebreitet. (Seit etwa 1960 erleben wir eine solche Umwertung in Gestalt des Wechsels von der autoritären zur antiautoritären Gesellschaft.)

Mit der „Patriarchalisierung“ der Menschheit bis hinab zum letzten Eingeborenenstamm ist ein Prozeß abgeschlossen. Das UFO-Geschehen nach dem Zweiten Weltkrieg signalisiert den zweiten Abschnitt dieser patriarchalen Invasion, die in Wirklichkeit „durch Stellvertreter“ immer eine außerirdische war. Jetzt, wo der Mensch vollkommen in der Falle steckt, ist seine Sehnsucht nach „Befreiung“ ebenfalls auf dem Höhepunkt. Und genau hier spielen die Drahtzieher der nicht enden wollenden Esoterikwelle ihre Rolle, die endgültige Transformation und „Einstimmung“ der menschlichen Charakterstruktur vorzubereiten. Dies ist die „kosmische“ Funktion des Blauen Faschisten (siehe Der Blaue Faschismus) und des UFO-Enthusiasten.

Das religiöse Moment findet man beispielsweise in Whitley Striebers UFO-Büchern Communion (deutsch: Die Besucher) und Transformation. Er ist einer der Hauptvertreter der Vorstellung einer himmlischen Erlösung durch einen deus ex machina. Besonders interessant ist seine Beschreibung einer „direkteren“ Einflußnahme in die Menschenwelt: spirituelle Kommunion, d.h. telepathische Techniken werden angewendet. Wir haben es mit einer ständig wachsenden Gruppe von Menschen zu tun, die vorgeben von Außerirdischen stammende Botschaften zu „channeln“. Aus „anderen Dimensionen“ wird die Gute Nachricht von einem bevorstehenden Neuen Zeitalter „geoffenbart“, in der der Mensch ein neues Bewußtsein und eine „höhere Frequenz des Daseins“ erlangen werde. Der Mensch wird endlich frei sein, wenn er nur der „inneren“ Stimme folge.

Ich bin davon überzeugt, daß ein Gutteil des religiösen Erbes von satanischen telepathischen „Eingebungen“ stammt, die bloß Schaden anrichten. Man denke an den Koran (– der nur Menschen als Menschen anerkennt, die einer solchen himmlischen Offenbarung folgen). Man muß sich nur die essentielle Botschaft aller Religionen vergegenwärtigen, die einen „Erlöser von oben“ versprechen – die Apokalypse, gefolgt von der Herabkunft der Geistigen Welt. Vielleicht sind tatsächlich alle religiösen Gemeinschaften nichts weiter als feindliche, außerirdische Agenturen, die uns auf den Untergang der Menschheit einstimmen. Die Geschehnisse um religiöse Gurus, die ihre Anhänger in den Selbstmord, den emotionalen und physischen Tod führen, sind die ersten beängstigenden Vorzeichen des ultimativen „Erlösers“, der aus dem kosmischen Orgonenergie-Ozean selbst kommt, aus Gott selbst sozusagen – der Sohn Gottes.

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=VllkkfW3tYE%5D