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Orgonenergie, Liebe und Raumschiffe (1955) (Teil 1)

4. Mai 2018

von David Boadella, B.A.*

(Dies ist der Nachdruck einer Vorlesung, die am Samstag, den 18. Juni 1955, auf Einladung der Flying Saucer Research Society London in Caxton Hall, Westminster, gelesen wurde. Die erste Rede, von Paul Ritter, war eine chronologische Einführung in und ein Überblick über die Arbeit von Wilhelm Reich, wobei der Kontext für diese zweite Hälfte geboten wurde. Der Vorsitzende war Leslie Shepard. Die Herausgeber [von Orgonomic Functionalism])

(Da die folgende Vorlesung vor einer Forschungsgesellschaft für Fliegende Untertassen gegeben wurde, brauchte sie nicht zu begründen, daß es Fliegende Untertassen gibt. Für die Leser dieser Zeitschrift jedoch, von denen für viele das Feld neu sein könnte, sind ein paar einleitende Worte notwendig.

Die Geschichte der Wissenschaft zeigt, daß Phänomene, die nicht in die orthodoxen Wissenskategorien passen, häufig abgelehnt, geleugnet und umgangen werden, ohne daß irgendein Versuch unternommen wird, Sachbeweise zu betrachten. Als Reich das Orgon entdeckte, wurde ihm gesagt, daß es nur „Statik“ sei oder „Hitzeflimmern“, daß die Temperaturerhöhung im Akkumulator „nur“ eine Frage der „Konvektion“ sei; und daß der Akkumulator einfach nur durch „Suggestion“ funktioniert. Als man beobachtete, daß sich Leben aus hochsterilisierten Kulturen entwickelte, wurde ihm gesagt, daß es sich wirklich nur um eine Frage der „Brownschen Bewegung“ oder um „Luftkeime“ handelte.

Dieses ständige Wegerklären objektiv nachprüfbarer Tatsachen veranlaßte Reich, das Schlagwort „Luftkeime“ zu benutzen, um jede Art von Einwand gegen sein Werk zu kennzeichnen, bei dem Beweise ignoriert und die Fakten willentlich verdreht werden.

Im Bereich der Fliegenden Untertassen ist das „Luftkeime“-Argument sehr verbreitet und sehr potent. Dementsprechend ist es sehr einfach Fliegende Untertassen zu verwerfen als „Halluzinationen“, „Stratosphärenballons“, „Meteoriten“, „Lichtbrechung bei Inversionswetterlagen“, „in der Luft schwebende Spinnennetze“, „der Planet Venus“, „Seifenblasen“ usw.

Während man zugestehen muß, daß ein gewisser Anteil an angeblichen Untertassen-Sichtungen auf diese Art und Weise erklärt werden können, gibt es doch eine große Anzahl von „Nichtidentifizierten Flugobjekten“, die in keiner Weise als nur dies oder das „identifiziert“ werden können.

Albert Einstein hat die Ansicht vertreten, daß es nur zwei Möglichkeiten gibt: Entweder gibt es keine Fliegenden Untertassen oder – sie kommen aus dem Weltall. Es gibt jetzt eine ausreichende Anzahl glaubhafter Berichte verantwortungsbewußter Piloten, Meteorologen, Astronomen und Radarbediener, ganz zu schweigen von vielen tausend Sichtungen von Laien, um bei vernünftigen Menschen jeden Zweifel an der Existenz dessen zu beseitigen, was wir als Fliegende Untertasse bezeichnen.

Trotz der Tatsache, daß die übliche Emotion, die durch das Thema der Fliegenden Untertassen hervorgerufen wird, frivole Heiterkeit ist, ist es bezeichnend, daß sowohl die australische als auch die kanadische Regierung Forschung über Fliegende Untertassen gefördert haben; und daß eine Gruppe von der naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität von Ohio nach einer streng objektiven Untersuchung des Themas zu dem Ergebnis gekommen ist, daß die Objekte materiell sind und unter intelligenter Kontrolle stehen.

Es ist bedauerlich, aber aussagekräftig, daß der Zusammenhang mit dem Weltraum viele Menschen in großer Zahl anzieht, deren Interesse nur im Sensationellen und Unorthodoxen liegt. Auf diesem Gebiet hat es Witzbolde und gefährliche Scharlatane gegeben, die pauschale und unbegründete Behauptungen von sich gegeben haben, aber das gab es auch in der Medizin und in jedem anderen Wissenschaftsbereich. Die Verzerrung, daran sollte man sich erinnern, liegt in der menschlichen Struktur begründet, nicht in der Wissenschaft. D.B.)

Während der letzten Stunde haben Sie eine Beschreibung der Methode des orgonomischen Funktionalismus und einiger der damit ermöglichten Errungenschaften gehört. Dies hat den richtigen Kontext geschaffen, um die Beziehung nachvollziehen zu können, die ich heute abend herstellen möchte: die Beziehung zwischen der Orgonenergie und vielen Erscheinungen, die Berichte über Fliegende Untertassen und Sichtungen charakterisieren.

Zunächst möchte ich jedoch klarstellen, daß die Orgonforschung noch keine endgültigen Schlußfolgerungen über Fliegende Untertassen getroffen hat, so daß jeder, der heute abend in der Hoffnung auf endgültige Schlußfolgerungen hierhergekommen ist, enttäuscht sein wird. Was die Erkenntnisse über das Orgon in anderen Bereichen aber tatsächlich möglich machen, ist ein neuer Zugang zu dem ganzen Problem der Nichtidentifizierten Flugobjekte und der Aura des Mysteriums, das sie umgibt. Dieser Ansatz basiert konkret auf den faktischen Entdeckungen, die durch die Orgonforschung bisher gemacht wurden. Ich glaube, daß dieser Ansatz, obwohl er sich noch in der Phase der Bildung von Annahmen und der Prüfung von Hypothesen befindet, auf lange Sicht am fruchtbarsten bei der Lösung vieler Probleme sein wird, die durch das Vorhandensein von Fliegenden Untertassen hervorgerufen werden.

Bei all den Tausenden von Berichten in den Akten der etwa zwanzig Organisationen, die seit etwa 1947 das Studium der Fliegenden Untertassen aufgenommen haben, finden sich bestimmte Merkmale, die in großer Häufigkeit auftreten. Heute möchte ich vier von ihnen für eine besondere Betrachtung herausheben: Da wäre erstens die Existenz einer Art von Erstrahlung; zweitens das Vorhandensein einer Art von Strahlungseffekt; drittens die Tatsache der großen Geschwindigkeiten, die sehr oft in völliger Stille möglich sind; und viertens die Art der Bewegung, die mit den Untertassen verbunden ist. Reich hat zuerst auf diese Eigenschaften und ihre Beziehung zu orgonotischen Funktionen aufmerksam gemacht, in CORE, Vol. 6, veröffentlicht im Juli 1954.

* Abdruck der Übersetzung aus dem Englischen mit freundlicher Genehmigung des Autors, Dr. Boadella. Der Originalaufsatz „Orgone Energy, Love and Space Ships“ findet sich in der von Paul und Jean Ritter in Nottingham, England herausgegebenen Zeitschrift Orgonomic Functionalism, Vol. 2 (1955), No. 5, S. 287-306.

Ein Blick 60 Jahre zurück in die Zukunft

2. Januar 2015

1939 gelang es dem aus Österreich stammenden, damals an seinem Forschungsinstitut in Norwegen tätigen, Arzt und Naturforscher Dr. Wilhelm Reich, an „Bion“-Präparaten eine organisches Material aufladende Energieform nachzuweisen. Nachdem Reich in die USA übergesiedelt war, glückt ihm 1940 der Nachweis derselben Energie in der Atmosphäre. Diese von ihm entdeckte Energie nannte Reich „Orgon“, sie entspricht in etwa der von Biologen schon immer postulierten Lebens- oder Bioenergie und dem von der klassischen Physik angenommenen Weltäther.

Die Entdeckung der Orgonenergie und die Möglichkeiten, das Orgon objektiv nachzuweisen, werden in Reichs Werk Der Krebs beschrieben. Unter anderen Wissenschaftlern bestätigte zum Beispiel auch Albert Einstein Reichs Versuchsergebnisse.

In Der Krebs hat Reich den Bau und die Funktionsweise des „Orgonenergie-Akkumulators“ beschrieben, mit dem es ihm, aufgrund einer besonderen Eigenschaft der Orgonenergie, gelang, diese zu konzentrieren. Die Orgonenergie funktioniert nämlich nicht nach dem im Zweiten Thermodynamischen Gesetz, einem der Grundpfeiler der klassischen und modernen Physik, beschriebenen Funktionsprinzipien. Das Orgon bewirkt also nicht etwa, wie alle anderen Energiearten, eine Zunahme der Entropie, sondern eine Abnahme derselben, d.h. Orgonenergie fließt vom niedrigeren zum höheren Energie- und Organisationsniveau.

Aufgrund dieser Gesetzmäßigkeit, die Reich als „Orgnomisches Potential“ bezeichnet hat, gelang es ihm Anfang der 1950er Jahre, die Orgonenergie aus der Atmosphäre abzuziehen und in Wasser zu leiten, da das Orgon in der Atmosphäre in einer niedrigeren Konzentration vorliegt als im Wasser und eine spezielle Affinität zwischen Orgon und Wasser besteht.

Im Jahre 1954 machte Reich die Beobachtung, daß einige „Sterne“ am Nachthimmel erloschen oder „davonschwebten“, wenn er einen „Cloudbuster“, so nannte er das Gerät, mit dem er die atmosphärische Orgonenergie abzog, auf sie richtete. Reich war aufgrund dieser und anderer Beobachtungen und Experimente und wegen theoretischer Überlegungen über die physikalischen Eigenschaften des Orgons davon überzeugt, daß es sich bei diesen „Sternen“ um Objekte handelt, die allgemein hin als „UFOs“ bezeichnet werden.

Er informierte die US-Behörden über seine Beobachtungen und Experimentalergebnisse und machte ihnen später seine theoretischen Überlegungen und mathematischen Berechnungen zugänglich. Ein enger Mitarbeiter Reichs traf im Air Technical Intelligence Command (ATIC) in Dayton, Ohio mit hohen Vertretern der US-Luftwaffe und des CIA zusammen und informierte sie über die Arbeiten Reichs.

Ende 1954 machte Reich eine Forschungsexpedition in die Wüste von Arizona, um die Beziehung zwischen der Wüstenentwicklung und der atmosphärischen DOR-Verseuchung zu untersuchen. „DOR“ ist eine Form der Orgonenergie, die Reich im sogenannten „ORANUR-Experiment“ entdeckt hatte, das im gleichnamigen Buch ausführlich beschrieben wird.

Hier sei erwähnt, daß DOR entstand, als Reich eine kleine Menge an nuklearem Material einer hochkonzentrierten Orgonenergie-Strahlung ausgesetzt hatte. DOR ist das Endpunkt der daraus resultierenden sogenannten „ORANUR-Reaktion“.

Reichs Forschungen in der Wüste von Arizona zeigten nun, daß „UFOs“ die kosmische Orgonenergie in ihren Antriebssystemen benutzen und als „Abgas“ das in DOR metabolisierte Orgon wieder ausstoßen. Durch die Wirkung des DORs auf den atmosphärischen Wasserhaushalt sind die „UFOs“ zu einem großen Teil für die zunehmende Wüstenentwicklung und die Versteppung weiter Landstriche auf diesem Planeten verantwortlich. Außerdem verursacht DOR die sogenannte DOR-Krankheit.

Da, wie am Anfang erwähnt, organismisches und atmosphärisches Orgon „funktionell identisch“ sind, hat die DOR-Verseuchung so auch einen direkten Einfluß auf unser physisches und psychisches Funktionieren und unsere Gesundheit.

Reichs Cloudbuster erlaubt nun zweierlei: Erstens kann man mit dem Cloudbuster das DOR aus der Atmosphäre abziehen und so den atmosphärischen Energiemetabolismus und Wasserhaushalt wieder normalisieren. Zweitens hat sich bei der praktischen Feldarbeit gezeigt, daß es möglich ist, direkt Energie von den UFOs abzuziehen und sie so an ihren, für die Atmosphäre und ihre Lebensformen schädlichen, Manövern zu hindern. Es scheint auch ein gewisser DOR-Gehalt der Atmosphäre für das Funktionieren der fremden Raumschiffe nötig zu sein.

Hier die UFOs, die Reich Mitte der 1950er Jahre beschrieben hat (Das ORANUR-Experiment II [Contact with Space]), aus dem Weltraum aufgenommen (Space Shuttle Columbia, Nov. 1996). Wie der Kommentator sagt: es sieht wirklich so aus, als würden sie die atmosphärische Orgonenergie aufnehmen und der den Strömen der Orgonenergie in der Atmosphäre folgen:

Mit den restlichen 9 Videos dieser YouTube-Reihe möchte ich nichts zu tun haben! Ich hätte lieber das LiveStreak-Video gebracht, aber da wird Reich nicht erwähnt.

YouTube regt zu neuen Überlegungen hinsichtlich dessen an, was Jerome Eden in Die kosmische Revolution beschrieben hat. Man gebe das Stichwort „Whitley Strieber“ ein und hangele sich so weiter.

Beispielsweise deutet die verwirrende Vielfalt der UFO-Erscheinungen darauf hin, daß es viele verschiedene Formen von Außerirdischen gibt. Und was ihr unsinniges, jeder offensichtlichen Logik widersprechendes Verhalten betrifft, könnte das teilweise mit den Wechselwirkungen zwischen diesen „Rassen“ zusammenhängen. Es könnte Hierarchien von Abhängigkeiten geben, sich widersprechende Agenden oder richtiggehende Kriege. Auch könnten sich diese Konflikte auf die „Astralebene“, das „Jenseits“ oder „was auch immer“ erstrecken.

Das meiste, was uns in dieser Hinsicht präsentiert wird, unterscheidet sich kaum von dem, was Psychiater alltäglich in geschlossenen Anstalten zu hören bekommen, aber aus dem Spintisieren über „Exopolitik“ und Botschaften aus „feinstofflichen Welten“ könnte man vielleicht die Wahrheit herausschälen, solange man kühlen Kopf bewahrt und nie vergißt, daß jeder Mystizismus von primitiven mechanistischen Vorstellungen durchzogen ist. „Dinge“ wie „die Seele“, die „Astralebene“ und Szenarien wie aus „Raumschiff Enterprise“ werden den energetischen Phänomen einfach nicht gerecht. Nicht von ungefähr spricht Reich von „Ea“, was sowohl für „Energie alpha“ (die primordiale kosmische Orgonenergie) als auch für „Enigma“ steht.

Der vielleicht wichtigste Aspekt dieses Themas ist die eigene Charakterstruktur: es ist nichts für Leute, die selbst einen Hang zur schizophrenen Spaltung und eine Tendenz zum Mystizismus haben.

Reichs Auseinandersetzung mit dem UFO-Phänomen war eng mit dem ORANUR-Experiment und seiner daran anschließenden Beschäftigung mit dem globalen „DOR-Notstand“ verbunden. In mancher Hinsicht ist der Schriftsteller Whitley Strieber eine zeitgenössische Entsprechung Reichs. Den meisten werden seine Theorien (oder besser gesagt Spekulationen) zu mystisch und „wirr“ sein, doch Strieber ist ein sehr guter Beobachter und anregender Denker. (Und m.E. einer der ganz wenigen Schriftsteller, der wirklich erzählen kann.) Er beschäftigt sich auf seine Weise genau mit jenen Themen, die auch Reich in seinen letzten Jahren umgetrieben haben: Ea („UFOs“), das Rätsel des menschlichen Bewußtseins, die Klimakatastrophe, den geheimen Projekte der US-Regierung, etc. Siehe www.unknowncountry.com und natürlich Ea und die Wellenfunktion.

Ich bin davon überzeugt, daß Reich zwischen 1954 und 1955 (vielleicht sogar früher) ähnliche Erlebnisse hatte, wie Strieber sie beschreibt. Beispielsweise berichtet Reich, daß auf Orgonon nach dem ORANUR-Experiment immer wieder Dinge verschwanden, umgestellt und verschoben waren, so als wären „Kobolde“ am Werke gewesen. Manche spekulierten über eine „hysterische“ Ilse Ollendorff, doch es könnten tatsächlich „Kobolde“ gewesen sein.

Nachdem ich mich neuerdings erneut wieder etwas mit Strieber beschäftigt habe, bin ich in meiner Überzeugung bestärkt, daß die „Greys“ genau das sind, wovon Reich und später Jerome Eden gesprochen haben: DOR-Wesen, die seit Jahrtausenden wie Parasiten von uns leben. Siehe auch Jerome Edens Die kosmische Revolution: 16. Die Kinder der Finsternis .

In Das ORANUR-Experiment II (Contact with Space) frägt sich Reich schließlich, ob die Außerirdischen „geisteskrank“ sind, weil ihr Verhalten, bzw. das Verhalten der Fliegenden Untertassen, keinerlei logischen Sinn macht. Strieber war mit weitaus absurderen Dingen konfrontiert, über die er ohne Angst sich lächerlich zu machen offen berichtete. Entsprechend wurde er zu einem Paria, der beispielsweise auf Flughäfen von vorbeigehenden Fluggästen angespuckt wurde.

Ein Beispiel für die ganze Absurdität ist beispielsweise, daß Strieber, ein passionierter Nichtraucher, die Anwesenheit der Besucher stets mit „Zigarettenqualm“ aussoziierte – und dann sogar beobachtete, wie einer der „Greys“ Kettenraucher war. Entsprechend halte ich beispielsweise das folgende vollkommen abwegige Video für möglicherweise authentisch:

Das ganze ist extrem heikel, weil damit, d.h. mit dem Versuch die außerirdische Invasion zu verstehen, einerseits immer die Gefahr des Mystizismus einhergeht – und andererseits genau dieser Mystizismus die vielleicht schärfste Waffe der Außerirdischen ist, weil sie die Erdenbewohner lähmt.

Reich hat die Mystik nicht rationalistisch wegerklärt, sondern ernst genommen, um ihr desto effektiver entgegentreten zu können. Sie beruht auf der verzerrten Wahrnehmung realer Energieströme im Körper.

Der Okkultismus, z.B. die Astrologie, ist in dieser Hinsicht weitaus problematischer, da man nicht nur mit subjektiven Befindlichkeiten, sondern immer wieder mit objektiven „Belegen“ konfrontiert wird, denen man Rechnung tragen muß, will man „wissenschaftlich unvoreingenommen“ vorgehen.

Ganze Kulturen haben sich unrettbar in der sich immer wieder bestätigenden Astrologie verfangen. Etwa die hochentwickelten Inka, die sich nicht gegen die Spanier wehrten, weil ihr Untergang in den Sternen vorgezeichnet war. In Sternkonstellationen und dunklen Flecken in der Milchstraße machten die Inka Tiergestalten aus, denen bestimmte Eigenschaften zugeordnet waren, so daß die Himmelsmechanik einen tiefgründigen Sinnzusammenhang nach dem anderen generierte.

Es scheint, daß wir heute auf breiter Front wieder auf dem Weg in solch ein wahnhaftes und im wahrsten Sinne des Wortes verhängnis-volles Weltbild sind. Man denke nur an den vom Maya-Kalender inspirierten malignen Schwachsinn, der mit dem Jahr 2012 getrieben wurde!

Geblendet durch immer neue „Bestätigungen in der Wirklichkeit“ wird nicht gesehen, daß Systemen wie der Astrologie, Numerologie, Kartenlegen, etc. jede Grundlage abgeht. Selbst wenn sie teilweise funktionieren, d.h. anekdotische Überzeugungskraft besitzen und vielleicht sogar hier und da statistische Überraschungen auftreten: jedes beliebige andere System, irgendeine willkürlich und künstlich erschaffene …ologie, würde ähnliche Ergebnisse zeitigen. Offenbar „erzeugen“ (?) derartige Systeme spontan und unkontrollierbar sinnvolle Zusammenhänge („Serialität“, „Synchronizität“). Sogenannte „Satanisten“ nutzen dies aus, um mit Hilfe von Magie Macht auszuüben und letztendlich zu einem Gott zu werden. (Ein „Satanist“ hat beispielsweise keinerlei Probleme damit die „klingonische“ Götter aus Star Trek anzurufen und sich davon reale Effekte zu versprechen!)

Ich würde niemals ein Horoskop lesen oder mir aus der Hand lesen lassen. Nicht nur, daß ich Angst vor sich selbst erfüllenden Prophezeiungen habe. Darüber hinaus habe ich Angst etwas „heraufzubeschwören“. Ich teile die Auffassung echter Christen, daß diese „Techniken“ durchweg dämonisch sind.

Magisches Denken kommt dem psychotischen und hochneurotischen Denken sehr nahe. Sich dem auszusetzen, verstärkt und verfestigt die eigene Neurose. Man hält sich davon fern, genauso wie man von sexuellen Perversionen Abstand hält. Es zieht einen hinunter! Nicht von ungefähr haben Esoteriker und Okkultisten eine dunkle Aura, sind unglücklich, übellaunig und von abstrusen Krankheiten geplagt.

Aber zurück zur Erklärung „okkulter“ bzw. „parapsychologischer“ Phänomene: sie scheinen eine makroskopische Entsprechung quantenphysikalischer Vorgänge zu sein. Der Schlüssel hat sicherlich mit dem Orgonomischen Potential zu tun, das entsprechend auf atomarer Ebene der statistisch-mechanischen Zufallsverteilung entgegenwirkt und so die Quantenphänomene hervorruft. Siehe dazu die beiden Aufsätze Ea und die Wellenfunktion und Orgonenergie-Kontinuum und atomare Struktur.

Jerome Eden: UFO-Sichtungen in Ohio (Teil 2)

15. März 2014

23.August 1976: Sehr geehrter Herr Eden,

danke, daß Sie meinen Brief so schnell beantwortet haben. Ja, ich erinnere mich, daß ich eine weitere Begegnung mit einem UFO hatte. Seit 1962 habe ich mindestens acht oder zehn UFOs gesehen. Meine erste Sichtung und Erfahrung im Juni 1962 war äußerst furchterregend und nervenzerreißend. Ich wurde vorübergehend mit einem leuchtenden weißen Strahl erfaßt, der mich buchstäblich wie angewurzelt stehen ließ. Nachdem er sich von mir weg bewegt hatte, war es mir möglich mich zu bewegen und ich tat es. Ich rannte weg und versteckte mich. Ich will es nicht mit Bestimmtheit sagen, aber ich denke, das UFO versuchte mich mit dem schrecklich durchdringenden Licht zu finden. Gottseidank versteckte ich mich gut genug, daß es mich nicht finden konnte. (Ich rief die Frau am 25. August 1976 an und erfuhr, daß sie vom UFO im Juni 1962 geblendet worden war; sie konnte danach eine Woche nicht weiter als 60 cm sehen. JE)

Es gab einige Dinge, die ich vergessen habe, Ihnen gegenüber im vorigen Brief zu erwähnen. Ich erinnere mich nicht der genauen Daten, aber sie ereigneten sich im April dieses Jahres (1976, JE).

Eines Nachts, als ich schon einige Zeit im Bett lag und schlief, wurde ich plötzlich durch das ungezähmte Knurren meiner Hunde geweckt. Als ich erwachte, wurde ich eines sehr bedrückenden Gestankes gewahr, der den Raum durchdrang. Ich war verwirrt, da ich kein Tier wußte, das so widerlich stank. Ich stand auf, um aus einem kleinen höher gelegenen Fenster zu schauen, aber ich konnte in der Finsternis der Nacht nichts sehen. Es klang, als ob sich etwas bewegte und Zweige zerbrach. Der Gestank, wie verfaulte Eier, drang stärker durch das Fenster, und ich mußte mich vom Fenster entfernen, da mich der Gestank krank machte.

Meine Hunde fuhren für mindestens ein paar Stunden fort heftig zu knurren, während der Gestank von verfaulten Eiern die Gegend durchdrang. Allmählich schwand der Gestank, meine Hunde beruhigten sich, und ich ging schließlich zurück, um zu schlafen. Am nächsten Tag schaute ich nach Spuren, fand aber keine, da der Boden ziemlich trocken war. Ich fand einige (ziemlich viele) zerbrochene Äste und Zweige. (alle Hervorhebungen hinzugefügt, JE)

Der nächste Vorfall war ein sehr furchterregender Alptraum. (Nie hatte ich einen Alptraum wie diesen gehabt.) Es schien, als wenn ich außerhalb meines Körpers war… Wie wenn ich an meinem Bett stand und auf meinen physischen Körper, der dort lag, hinabschaute – ich erinnere mich nicht, ob es ein leises Geräusch war oder nicht, aber meine Sinne schrien Alarm, ich solle aufschauen, da ich nicht allein war! Ich schaute auf und blickte auf die Türöffnung des Schlafzimmers – und da war er – es! Ein fremdes Wesen! Das ungefähr so aussah:

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Es schien ungefähr 180 cm groß zu sein – war mit einem gräulich gefärbten Gewand bekleidet, das am Nacken bogenförmig geformt zu sein schien. Das Gesicht erinnerte mich an einen Pilz, mit Löchern, wo die Augen sein sollten – groß und schräg – sich um die Seiten des Kopfes biegend. Ich nahm keinerlei Öffnung für eine Nase war, aber (es) hatte statt des Mundes einen geraden Strich.

Das fremde Wesen schien direkt durch mich hindurchzublicken, obwohl ich tatsächlich keinerlei Augen sehen konnte – nur Löcher! Ich war entsetzt! Das nächste, von dem ich wußte, war, daß ich hellwach war – im Bett aufrecht saß und schrie. Ich schlief diese Nacht nicht mehr ein. Jedesmal wenn ich meine Augen schloß, konnte ich dieses seltsame Wesen nach mir starren sehen.

Ich weiß nicht, ob beide Vorfälle irgendwas mit dem zu tun haben, was sich im folgenden Monat, im Mai, ereignete, aber ich dachte, ich sollte es Ihnen erzählen. (Anmerkung von JE: Die knurrenden Hunde und die Vorfälle mit dem faulen Geruch ereigneten sich im April 1976; das seltsame Licht auf den Storaxbäumen erschien im folgenden Monat, Mai 1976. Vermutlich trug sich der Alptraumvorfall auch im April 1976 zu. – Nun bezieht sich die Frau in der Antwort auf meinen Brief über den seltsamen Licht-Vorfall:)

Als ich keinerlei geparkte Autos mit angeschalteten Lichtern sah (um die Lichtphänomene auf den Büschen zu erklären, JE), vergegenwärtigte ich mir, daß ich etwas Ungewöhnliches sah und daß es gefährlich sein könnte. Ich folgte meinem gesunden Menschenverstand, der mir sagte, mich zurückzuhalten. Ich hatte nur gemischte Gefühle – vom Anfang der blitzenden Lichter bis zum Ende, als das Licht von den Büschen verschwand. Ich fürchtete mich, staunte, fühlte kalte, klamme Angst, war verblüfft und fragte mich, was passieren würde, wenn ein UFO landen oder über mir schweben und einen Lichtstrahl aussenden würde, so daß die fremden Wesen herabkommen könnten. Würde ich gefangen werden, bevor ich mich bewegen könnte, oder würde ich fähig sein, mit meinen Hunden zurück ins Haus zu kommen, bevor etwas geschehe? Auf der anderen Seite, würde ein Haus mit verschlossenen Türen und Fenstern und einer Gruppe von exzellenten Wachhunden tatsächlich irgendein fremdes Wesen davon abhalten, sein Ziel (zu erreichen)? Ich glaube es nicht. Ich denke diese Wesen in den UFOs sind fähig alles zu bekommen, was sie wollen.

Danach war ich sehr nervös und beunruhigt und ich konnte an nicht viel anderes denken. Tatsächlich bekam ich Kopfschmerzen und war magenkrank. Am nächsten Morgen waren die Drüsen in meinem Nacken geschwoIlen, mein Rachen war wund und ich hatte das kranke, schwache Gefühl, (als) ob ich eine Erkältung bekomme. (Zeichen von DOR-Krankheit. PN) Ich verarztete mich selber in der üblichen Art, wie ich es sonst bei einer Erkältung tue… Meine Gegenmittel funktionierten diesmal nicht, so mußte ich leiden.

Einige meiner Hunde fingen an, sich zu erbrechen und hatten Fieber. Häufig beobachtete ich meine Hunde, wie sie scheinbar wie auf Kohlen sitzen und wenn ich mit ihnen nach draußen gehe, benehmen sie sich, als wenn irgendwas in der Nähe sei und sie versuchten es zu finden.

Gewöhnlich gehe ich für 10 bis 15 Minuten mit den Hunden nach draußen. Eines meiner Hundeweibchen war zu der Zeit läufig und mußte separat ausgeführt werden, so hatte ich den großen Haufen (der Hunde, JE) 10 Minuten vor 22:00 genommen und ich war ziemlich überrascht, als ich hereinkam und es war 22:40. (Hervorhebung hinzugefügt, JE)

Soweit ich weiß, ist nichts aus dem Haus oder dem Auto entfernt worden. Wir hatten zu Zeiten ein sehr seltsames Wetter. Es konnte fast zwei Wochen nicht regnen und die hohe Luftfeuchtigkeit macht es fast unerträglich. Dann bekamen wir schwere Stürme – meist Wirbelstürme, die uns entweder übergingen, aber meist auf uns niedergingen und Schäden und Überschwemmungen verursachten. Als ich den ersten Brief an Sie schrieb, hatten wir ein dermaßen heißes, trockenes Wetter – der Boden war so trocken, daß große Risse in ihm waren…

Mit freundlichen Grüßen,
V.P.

Jerome Eden schreibt dazu: Es gibt keinen Zweifel, daß dies eine authentische multiple Begegnung mit einem oder mehreren UFOs ist. Die emotionalen und körperlichen Reaktionen der Frau, die Reaktionen ihrer Hunde und die Verflechtung atmosphärischer Ereignisse (DOR-Wolken) mit den Sichtungen sind sehr wichtig. Von besonderem Interesse ist, daß sie ihr Haus um etwa 21:50 verlassen hat und beinahe eine Stunde später nach einem „Routine“-Ausgang zurückkehrte, der im allgemeinen 10 bis 15 Minuten dauert! Bezüglich des schreckenerregenden Alptraums können wir uns hier mit einer Beurteilung nur zurückhalten.

Fußnote zu Jerome Edens DIE KOSMISCHE REVOLUTION (Teil 1)

9. März 2014

Jerome Eden im EDEN BULLETIN (Vol. 3, No. 4, Oct. 1976, S. 13):

Nachdem [ich, Eden] am 23. Dezember 1971 durch ein UFO-Lichtstrahl erfaßt wurde und eine Woche im Bett mit einer DOR-Krankheit (siehe Die kosmische Revolution) verbrachte, schrieben einige Skeptiker und fragten, warum das UFO mich nicht einfach gleich getötet habe, – wenn es „wirklich feindlich gesinnt“ gewesen wäre. Wie zum Teufel soll man eine solche Frage beantworten? Vielleicht war ihr Artillerist betrunken und schoß daneben! Vielleicht werde ich „langfristig“ noch an einer Leukämie sterben! Würde das die Skeptiker überzeugen? Und wenn man meinen verkohlten Körper auf dem Feld gefunden hätte – wäre das „Beweis genug“ für Feindseligkeit? Ich wage zu behaupten, nein. Die skeptischen Briefschreiber würde einfach sagen: „Es war wahrscheinlich ein Unfall.“ Oder: „Vielleicht ist Eden einem Fall von selbstinduzierter ‚Photophobie‘ erlegen!“ (Und woher stammt das „Photo“, um die Phobie hervorzurufen – etwa aus dem Inneren meines Kopfes?)

Wie auch immer – die Skeptiker können nun dieselben Fragen dem Polizeibeamten George Wheeler aus Elmwood (Wisconsin) stellen. Der Midnight (12. Juli 1976) zufolge, fand die UFO-Begegnung des Polizisten „in einer klaren April-Nacht“ um 23 Uhr während eines Polizeieinsatzes statt. Wheeler untersuchte ein „oranges Blendlicht über einem Steinbruch“. Er entdeckte ein seltsames Fluggerät und dessen Insassen. Wheeler:

Ein bläulich-grünes Licht umhüllte ihr Schiff, als es am Abheben war. Ich hörte ein zischendes Geräusch. Dann traf mich dieses Blitzlicht und ich sackte ohnmächtig zusammen. Ich wollte gerade das Büro des Sheriffs anfunken und um Hilfe bitten. Danach erinnere ich mich an nichts, bis ich am nächsten Tag mittags wieder zu mir kam.

Der Polizeibeamte Wheeler war für drei Tage nach dem UFO-Vorfall im Krankenhaus und wurde später wieder für weitere 14 Tage hospitalisiert, als er anfing beunruhigende Träume zu haben und starke Kopfschmerzen zu entwickeln. Er sagte: „Wir sollten diese Wesen fürchten.“

EDEN BULLETIN (Vol. 5, No. 1, Jan. 1978, S. 13):

Einer der wichtigsten Aspekte der UFO-Forschung sind die subjektiven Reaktionen des Betrachters: was fühlt der Beobachter während oder nach einer UFO-Sichtung? Während die meisten UFOlogen sich mit quantitativen Daten beschäftigen (Zeit und Ort, Höhe des UFOs, Flugbahn, Winkel, etc.), wird wenig Aufmerksamkeit dem gewidmet, wie genau die Zeugen biophysisch auf das UFO reagiert haben, ihre emotionalen Reaktionen. Der funktionelle Beobachter ist sich bewußt, daß die gleiche kosmische, atmosphärische Orgonenergie innerhalb des lebendigen Organismus als biologische Energie arbeitet. Deshalb sind Störungen des atmosphärischen energetischen Mediums (in denen die UFOs operieren) durch einen Organismus nachweisbar, der in Kontakt mit dem Orgon in sich selbst ist.

Am Donnerstag, dem 7. Oktober 1976 las ich, nachdem ich ein Feuer in unserem Kamin entzündet hatte, die Abendzeitung, als ich plötzlich anfing, mich sehr „müde“ und schwach zu fühlen. Die Schwäche betraf meinen gesamten Körper, als ob ein riesiger Magnet Energie von mir abzöge. Ich legte die Zeitung nieder, schloß die Augen und lehnte mich im Stuhl zurück. Vielleicht, so dachte ich, stammt das ORANUR von der neuesten rot-chinesischen atmosphärischen Atomexplosion. Jedoch gab es ein definitives Gefühl des „Abziehens“ in meinem Körper – das überhaupt nicht unangenehm war und einige Augenblicke lang gab ich mich der Strömung der Energie hin, die meinen Körper verließ. Dann riß ich mich mit dem Gedanken hoch, daß wegen dem Feuer im Zimmer vielleicht nicht genügend Sauerstoff vorhanden sei. Ich stand auf und überprüfte die Fenster, aber die waren geöffnet. Jetzt bemerkte ich, daß das Feuer Rauch entwickelte, der ins Wohnzimmer zog. Ich arbeitete ein paar Minuten am Feuer, aber es zog immer noch schlecht ab. Unsere drei Hunde und unsere zwei Katzen schliefen. Die andere Katze, Julius, war auf seiner üblichen nächtlichen Erkundungstour im Freien. Es war 20:30 und Julius würde nicht vor 22 Uhr oder später nach Hause kommen. Ich entschloß mich, noch einen Blick auf den Nachthimmel zu werfen und ein „Gefühl“ für die Atmosphäre zu gewinnen.

Es war Vollmond. Der Himmel war im Westen und Norden etwas diesig. Den Bergrücken fehlten ihre scharfen Konturen. Ein großer „Stern“ am westlichen Himmel pulsierte und wechselte seine Farben. Plötzlich erschien ein glühendes Licht über dem westlichen Horizont und begann sich langsam Richtung Nordost zu bewegen. Das Licht war größer als alle Sterne. Es hatte eine orange Farbe. Ich rief meine Frau und sie betrachtete es durch ein Fernglas, beschrieb es als „Masse von Licht, bei der es schwierig ist, eine klare Form zu erkennen“. Plötzlich „verschwand“ das Licht. Innerhalb von zwei bis drei Minuten, nachdem dieses Objekt verschwunden war, erschien ein zweites Objekt im Westen und zog über den Himmel in ungefähr der gleichen Richtung wie das erste Objekt. Keines der beiden Objekte gab ein Geräusch von sich.

Um etwa 21:45 klingelte unser Telefon. Eine Bekannte, die am Pend Oreille-Fluß (hier in Nord-Idaho) lebt, war im Freien gewesen und hatte den Himmel mit ihrem neuen Teleskop beobachtet, als sie mehrere orange-farbige Objekte entdeckte, die sich direkt über den Bergkämmen jenseits des vor ihrem Haus liegenden Flusses bewegten. Ich sagte ihr, daß wir in unserer Gegend gerade ähnliche Objekte beobachtet hatten, die sich zu ihrem Standort hinbewegten. Sie sagte, das Seltsame an den Objekten wäre, daß sie einfach „ausgingen“. Sie hätte Angst vor den Objekten gehabt und sei ins Haus zurückgekehrt, um ihrem Mann von ihnen zu berichten, bevor Sie uns anrief.

Fünf Minuten später ging ich wieder nach draußen. Der große pulsierende „Stern“ im Westen bewegte sich jetzt langsam und verschwand schließlich hinter dem Horizont. Ein niedrig hängender, milchiger Dunst durchdrang die Atmosphäre. Nachdem jedoch dieser „Stern“ unsere Gegend hinter sich gelassen hatte, fühlte ich mich sofort stärker. In Das ORANUR-Experiment II beschreibt Reich das subjektive Gefühl der Schwäche in Zusammenhang mit UFOs. Er stellte fest, daß diese Raumschiffe von unserem Planeten die Lebensenergie abziehen und ihr tödliches Abgas, DOR, in unsere Atmosphäre ausstoßen. Es ist daher äußerst wichtig, in Zusammenhang mit UFO-Sichtungen mit seinen Gefühlen in Kontakt zu bleiben.

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Das Neue Zeitalter (Teil 1)

4. August 2012

Was wollen die Außerirdischen von uns? Wahrscheinlich war ihr Interesse an der Tierart Homo Sapiens von Anfang an zweierlei: erstens bot sie ihnen langfristig die Möglichkeit, ihren „biologischen Pool“, ihre genetische Stärke und Variabilität aufzustocken; und zweitens konnten sie von einer fremden Intelligenz profitieren, die Entwicklungen zuwege bringt, die ihnen selbst unzugänglich sind. Es mag lächerlich klingen, daß eine technisch so überlegene Zivilisation von uns lernen will, aber tatsächlich ist es so, daß unsere Ingenieure und Soziologen selbst Ameisen- und Bienenvölker gewinnbringend beobachten. Voraussetzung für diesen Plan der Außerirdischen war erstens eine weitgehend von außen unbeeinflußte Entwicklung von Homo Sapiens, denn nur so konnte man diese Tierart effektiv abschöpfen, und zweitens war die Kontrolle von Homo Sapiens langfristig zu gewährleisten. Das bedeutete, daß die Außerirdischen niemals offen in Erscheinung treten durften und gleichzeitig doch Kontrolle ausüben mußten: dies gelang durch die Erschaffung der Religionen, den Glauben an „Überirdische“.

Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo sie ihr Ziel erreicht haben: ihre Zivilisation und unsere Biologie sind in eins geflossen, sie wissen wie wir „ticken“, so daß unsere Autonomie ihnen keinen Nutzen mehr bringt. Die Zeit ist gekommen, wo sie selbst die direkte Kontrolle übernehmen können, um diesen Planeten ganz ihren Bedürfnissen zu unterwerfen. Die Menschheit wird nur in jenen Bruchstücken weiterleben, die die Außerirdischen bei sich integrieren konnten: die eine oder andere kleine Erfindung und Denkungsart und ein paar hominide Mischwesen, die verhindern sollen, daß die Außerirdischen biologisch vollends degenerieren.

Die Außerirdischen müssen eine sehr große Angst vor uns haben, weil wir so fremdartig sind und durch unsere Spontanität unberechenbar und unkontrollierbar. Deshalb setzen sie alles daran, diese Spontanität zu brechen. In diesem Zusammenhang ist es aufschlußreich, wenn man sich die „außerirdische“ Ideologie anschaut, die uns von den Religionen und „Weisheitslehren“ eingetrichtert wird. Ich halte es jedenfalls für sehr wahrscheinlich, daß die Hochreligionen tatsächlich buchstäblich Offenbarungen „höherer“ Lebewesen darstellen, die telepathisch von entsprechend anfälligen Menschen empfangen wurden. Vielleicht sind tatsächlich die religiösen Gemeinschaften nichts weiter als feindliche Agenturen, die uns auf den Untergang der Menschheit einstimmen.

Die „esoterische“ Gerede über Licht, Liebe, Frieden und „Engelenergie“, mit dem sich das außerirdische Ungeziefer umgibt, hat exakt die gleiche Funktion, die dieses debile Geseire beim einzelnen Mystiker hat: das eigene DOR soll verborgen und die konkrete Auseinandersetzung zwischen OR und DOR verunmöglicht werden – also das genaue Gegenteil dessen, was gepredigt wird. Dieses undurchdringliche Gespinst aus Mystizismus und Obskurantismus entspricht dem Nebel, mit dem die Skeptiker das UFO-Phänomen umgeben, so daß sich die Außerirdischen frei zwischen uns bewegen können.

Reich schrieb 1956 über psychotische Mystiker (und zwanghafte Skeptiker):

Sicher, der Weg vor uns schien voller Hindernisse, aber wir schienen eine sichere Balance bei unserem Herangehen an das Raumproblem zu wahren – zwischen dem des schizophrenen Phantasten, der die Stimmen in seinem Kopf für Gespräche mit Außerirdischen hält, und dem des verängstigten kleinen Mannes in allen Berufsbereichen, dessen Welt sich um seine chronische Verstopfung und seinen Mangel an männlicher oder weiblicher animalischer Potenz dreht. Beide Typen gehörten der Vergangenheit an. (Das ORANUR-Experiment II, S. 248)

Die Geschichte (der historische Prozeß) ist nichts weiter als die Entwicklung der Orgonenergie auf dem Planeten Erde. Im materiellen Bereich äußert sie sich gegenwärtig hauptsächlich im Vordringen der Wüste, im emotionalen („geistigen“) Bereich im ansteigenden Irrationalismus in den Menschenmassen.

Die außerirdische Invasion geht wie die patriarchale Invasion dieses einst matriarchalen Planeten vor: in erster Linie „spirituell“. Cortez konnte das (bereits halbpatriarchale) Aztekische Reich nur zerstören, weil er als Vertreter Quetzalcoatls, als Sohn Gottes, als übermenschlicher Erlöser betrachtet wurde, was er mit seinen übermenschlichen Fähigkeiten bewies (die Pferd-Mensch-Waffen-Einheit und Immunität gegen die neuen Krankheiten, die aus Saharasia eingeschleppt wurden). Damit erlangte er die furchterregende gottgleiche Stellung, den tatsächlichen Charakter jedes einzelnen indianischen Individuums zu verändern, indem er die alten Wertesysteme zerstörte und durch neue ersetzte. Diese Umwertungen aller Werte wirken wie „T-Bazillen“, die die karzinomatöse Emotionelle Pest weitertragen. Saharasia hat sich wie ein Ansteckungskrankheit ausgebreitet. (Seit etwa 1960 erleben wir eine solche Umwertung in Gestalt des Wechsels von der autoritären zur antiautoritären Gesellschaft.)

Mit der „Patriarchalisierung“ der Menschheit bis hinab zum letzten Eingeborenenstamm ist ein Prozeß abgeschlossen. Das UFO-Geschehen nach dem Zweiten Weltkrieg signalisiert den zweiten Abschnitt dieser patriarchalen Invasion, die in Wirklichkeit „durch Stellvertreter“ immer eine außerirdische war. Jetzt, wo der Mensch vollkommen in der Falle steckt, ist seine Sehnsucht nach „Befreiung“ ebenfalls auf dem Höhepunkt. Und genau hier spielen die Drahtzieher der nicht enden wollenden Esoterikwelle ihre Rolle, die endgültige Transformation und „Einstimmung“ der menschlichen Charakterstruktur vorzubereiten. Dies ist die „kosmische“ Funktion des Blauen Faschisten (siehe Der Blaue Faschismus) und des UFO-Enthusiasten.

Das religiöse Moment findet man beispielsweise in Whitley Striebers UFO-Büchern Communion (deutsch: Die Besucher) und Transformation. Er ist einer der Hauptvertreter der Vorstellung einer himmlischen Erlösung durch einen deus ex machina. Besonders interessant ist seine Beschreibung einer „direkteren“ Einflußnahme in die Menschenwelt: spirituelle Kommunion, d.h. telepathische Techniken werden angewendet. Wir haben es mit einer ständig wachsenden Gruppe von Menschen zu tun, die vorgeben von Außerirdischen stammende Botschaften zu „channeln“. Aus „anderen Dimensionen“ wird die Gute Nachricht von einem bevorstehenden Neuen Zeitalter „geoffenbart“, in der der Mensch ein neues Bewußtsein und eine „höhere Frequenz des Daseins“ erlangen werde. Der Mensch wird endlich frei sein, wenn er nur der „inneren“ Stimme folge.

Ich bin davon überzeugt, daß ein Gutteil des religiösen Erbes von satanischen telepathischen „Eingebungen“ stammt, die bloß Schaden anrichten. Man denke an den Koran (– der nur Menschen als Menschen anerkennt, die einer solchen himmlischen Offenbarung folgen). Man muß sich nur die essentielle Botschaft aller Religionen vergegenwärtigen, die einen „Erlöser von oben“ versprechen – die Apokalypse, gefolgt von der Herabkunft der Geistigen Welt. Vielleicht sind tatsächlich alle religiösen Gemeinschaften nichts weiter als feindliche, außerirdische Agenturen, die uns auf den Untergang der Menschheit einstimmen. Die Geschehnisse um religiöse Gurus, die ihre Anhänger in den Selbstmord, den emotionalen und physischen Tod führen, sind die ersten beängstigenden Vorzeichen des ultimativen „Erlösers“, der aus dem kosmischen Orgonenergie-Ozean selbst kommt, aus Gott selbst sozusagen – der Sohn Gottes.

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