Posts Tagged ‘LaMettrie’

Das Jüngste Gericht begann 1960 (Teil 8)

6. April 2023

Marxisten, wie sie etwa in Neu Beginnen (siehe Der Rote Faden, Bd. 1) organisiert waren, oder die Mitglieder der Fabian Society, waren durchaus nicht antikapitalistisch im üblichen Sinne. Sie waren gegen das Unternehmertum, die „Anarchie“ der Märkte, glaubten aber, ganz im Sinne etwa der Rockefeller, daß das Monopolkapital dazu instrumentalisiert werden könne eine utopische Gesellschaft zu kreieren, in der es keine nationalen und Klassenunterschiede mehr gibt und in „Hegels“ Sinn absolute Freiheit und absolute Sklaverei identisch sind; das „Du wirst nichts besitzen aber glücklich sein“. Das Ziel war der Menschenzoo geleitet von einer wohlmeinenden Verwaltung und voller sedierter wohlgenährter, ähhh, „Menschen“, die man mit günstigem Insektenmehl füttert.

Aber bleiben wir beim Zoo und seiner Direktion. Worum geht es wirklich bei dieser sozialistischen Utopie? Du bist ein sexloses und aggressionsloses Neutrum, das unter einer strengen aber gerechten Leitung steht, die nur dein bestes will. Dieser technokratische Traum ist nichts anderes als „Über-Ich gegen irrationale, ich-hafte Triebe“. Der exakte Gegenentwurf ist Reichs selbstorgansierte „über-ich-freie“ Arbeitsdemokratie. Geistesgeschichtlich kann man das zurückverfolgen auf Max Stirner vs. Marx und weiter auf LaMettrie vs. Rousseau (der Spiritus rector der zentralistischen Französischen Revolution). Von daher auch der Vernichtungswille, der Reich sowohl von der Pharmindustrie als auch ihren vermeintlichen linken Gegnern (Mildred Brady) entgegenschlug.

Reflektionen über Max Stirner von konservativer Warte (Teil 60)

4. April 2023

[Diese Reihe soll zur Auseinandersetzung mit Bernd A. Laskas LSR-Projekt animieren.]

Während Rohrmoser Stirner zum Ahnherrn der atomistischen Revolution (die einem neuen Totalitarismus die Bahn ebnet) macht, ist für den ebenfalls Konservativen Klaus Hornung LaMettrie geradezu das Paradebeispiel eines Ahnherrn des totalitären Zeitalters, sozusagen ein Ur-Lenin:

Zuerst spielt Hortung auf Reich an („natürliche Ordnung als archimedischer Punkt“), dann auf Stirner („demiurgischer Allmächtigkeitsanspruch“), um schließlich bei LaMettrie zu landen:

Das philosophische Konstrukt der „Natürlichen Ordnung“ („Ordre Naturel“) schien einen archimedischen Punkt zur Entschleierung der Gesetze von Natur und Menschenwelt und damit auch zu ihrer vernünftigen Anwendung und Ordnung zu liefern. ([…] Jacov L. Talmon: Die Ursprünge der totalitären Demokratie, Köln und Opladen 1961, S. 15). Je mehr man sich der Französischen Revolution näherte, desto mehr verbreitete sich ein geradezu „demiurgischer Allmächtigkeitsanspruch“ (Joachim Fest: Der zerstörte Traum. Vom Ende des utopischen Zeitalters, Berlin 1991, S. 17), ein ingenieurhaftes Verständnis von Staat und Gesellschaft. Julien Lamettrie (1709-1751), Vorleser Friedrichs des Großen und dessen „Hofatheist“, wie Voltaire spottete, verstand in seinem Buch „L’Homme machine“ die Maschine als Schlüssel für die Erkenntnis auch von Mensch und Gesellschaft. (Giselher Wirsing: Schritt aus dem Nichts. Perspektiven am Ende der Revolutionen, Düsseldorf und Köln 1951, S. 91) Und die Abgeordneten der Nationalversammlung und des Konvents sahen sich als „Ingenieure der richtigen Ordnung“, mit der Aufgabe betraut, die gesellschaftlichen Verhältnisse so einzurichten, daß sie den Menschen zu einem „vernünftigen und tugendhaften“ Verhalten geradezu nötigen (Wilhelm Hennis: Motive des Bürgersinns, in ders.: Politik als praktische Wissenschaft, München 1968, S. 221)“ (Hortung: Das totalitäre Zeitalter. Bilanz des 20. Jahrhunderts, Berlin: Propyläen, 1993, S. 27).

Imgrunde haben wir hier das gleiche Mißverständnis in bezug auf L wie bei Rohrmoser in bezug auf S und bei praktisch jedem in bezug auf R. Verblüffend wie Rechts und Links stets L+S+R als den eigentlichen Kern der Sauerei dingfest machen – und das praktisch mit identischen Argumenten.

Reflektionen über Max Stirner von konservativer Warte (Teil 54)

8. März 2023

[Diese Reihe soll zur Auseinandersetzung mit Bernd A. Laskas LSR-Projekt animieren.]

In seinen Ausführungen über „die Hybris der Vernunft“ und „das Elend der Aufklärung“ finden sich bei dem christlich-libertären Ökonomen Roland Baader, ein Schüler von Friedrich A. Hayek, folgende Aussagen:

Der Fortschritt der Naturwissenschaften führte dazu, daß mehr und mehr der Gesetzmäßigkeiten des materiellen Weltverlaufs entdeckt und erklärt werden konnten. Entsprechende Gesetzmäßigkeiten glaubte man deshalb auch im Geistigen, Sittlichen und Sozialen erkennen zu können, wenn nur die Denkmethoden entsprechend den logisch-exakten der Naturwissenschaften gestaltet werden könnten. In dieser Methodensuche wurde Descartes mit seiner Verfahrensweise des „methodischen Zweifels“ zum Wegbereiter des sogenannten philosophischen Kritizismus. Das wäre noch kein Beinbruch gewesen; der Weg dieser Erkenntnismethode jedoch führte über Hobbes und Locke zur Überzeugung, daß sich alle Erkenntnis aus der Erfahrung ableiten lasse. In einem solchen Denksystem ist Metaphysik nicht mehr möglich. Wo aber Metaphysik ausgeschlossen ist, da ist nur noch Physik. Übertragen auf Geistiges bedeutet das: krasser Materialismus. Physik als singuläre Erklärung und Substanz des Menschen, des Menschlichen und der Menschheit, der Person wie der Gesellschaft, endet konsequent in den Schlächtereien der Revolution, den Gaskammern von Auschwitz und den Friedhöfen der Gulags.

Institutionell und historisch wurde daraus anschließend die Säkularisation (modern: „Emanzipation“) nicht nur des Staates von der Kirche, sondern auch des Menschen von Gott, und schließlich die des Menschen von seinesgleichen und von sich selbst. In perfekter Konsequenz entspricht dem nur noch ein einziges „Glaubensbekenntnis“: der Nihilismus.

Anders erklärt: Aus dem „richtigen“ Erkennen – so der aufgeklärte Geist – müsse das „richtige“ Tun folgen. „Richtiges“ Handeln heiße „sittliches“ Handeln, denn Elend, Mangel und Not könnten ihre tiefste Ursache nur in fehlender oder mangelhafter Einsicht haben; weshalb der durch Vernunftgebrauch vollständig erkennende oder nur das Vernünftige anerkennende Mensch auch nur noch tugendhaft (weil „richtig“) handeln könne.

Der entscheidende logische Schritt des Aufgeklärten: Die „Tugend“ muß (vermittels Vernunft) aus ihm selbst kommen. Somit lehnt der mit den Waffen der eigenen Vernunft Befreite die Bindung an moralische Autorität oder an Tradition ab.

Am Ende dieses Denkens stehen Männer wie Holbach und de la Mettrie – später auch Marx –, für die Metaphysik nur mystischer Firlefanz und dumpfes Unwissen bedeutet, und deren Theorien folglich in krassesten, primitivsten Materialismus münden. Soweit Tugend, Sittlichkeit, Moral, Religion überhaupt noch angeführt werden, sind sie zweckrationale Instrumente einer utilitaristisch-eudämonistischen Sinnes-Glückseligkeit. Logische Konsequenz dieser geistigen Bodenbereitung ist die politische (also faktische) Säkularisation. Ihr irdischer Gott ist der neue Staatsbegriff. Wenn das Individuum nicht mehr eingebunden ist in die (vermeintlich „unvernünftigen“) Zwänge der Tradition, der Religion und der hierarchischen Autoritäten, wer soll dann seinen autarken Willen zügeln? Wer soll die Souveränität des einen Bürgers daran hindern, die Souveränität des anderen Bürgers zu verletzen? Konstruktivistisch (und „systemlogisch“) gedacht, kann das nur einer leisten: die Summe der vernünftigen Einzelindividuen und ihrer Rechte, also die „Supervernunft“ und das „Superrecht“ – und somit die höchste und einzige Autorität mit unbeschränkter Souveränität: der neue Staat. Er ist das Ergebnis eines Vertragsschlusses seiner (vernünftigen) Mitglieder. (Rousseau’s Contract [PN: sic!] Social). (Baader: Kreide für den Wolf. Die tödliche Illusion vom besiegten Sozialismus, Böblingen: Anita Tykve Verlag, 1991, S. 87)

Das Problem mit derartigen Ausführungen ist, daß Holbach und La Mettrie natürlich denkbar scharfe Gegensätze waren, der erstere etwa eine „Ethokratie“ schrieb und LaMettrie einen „Wahnsinnigen“ nannte. Leute wie Holbach glaubten an die Gesellschaft und deren Ethik, während LaMettrie diese Gesellschaft transzendierte. Natürlich nicht im Sinne Baaders, denn er wußte, daß all das Böse, das Baader zurecht bekämpft, auf den Einfluß der Gesellschaft zurückgeht, dem die „frei Geborenen“ ausgesetzt sind, und daß die metaphysische Ethik (die stets an ihren „ethischen Dilemmata“ verreckt) nur eine pervers verzerrter Ausfluß dieses Naturempfindens sind.

Dagegen nun quasi „gnostisch“ zu argumentieren, daß es (ganz im Sinne der in Teil 53 erwähnten „Familie“) kein „Wahres im Unwahren“, kein „Gutes im Schlechten“ geben könne, also in Radikalopposition zu gehen, ist, wenn man so will, eine „linke“ Interpretation des LSR-Projekts. Eine die logisch-abstrakt durchaus zu rechtfertigen ist, die aber meiner „rechten“ Warte, die nicht an eine im Kern verdorbene Welt, einen „teuflischen Demiurgen“ glaubt, diametral entgegengesetzt ist: die „Familie“ ist mein Todfeind.

Reflektionen über Max Stirner von konservativer Warte (Teil 53)

5. März 2023

[Diese Reihe soll zur Auseinandersetzung mit Bernd A. Laskas LSR-Projekt animieren.]

Immer auf Kontra zu setzen und Reich stets draußen zu halten, ist billig: er habe nicht wirklich zu Marx, zu Freud, zu „Wilson“, „Roosevelt“, zu „Eisenhower“ (von denen er jeweils zu ihren Hochzeiten ein großer Fan war) etc. gehört. Das ist einfach eine Selbstverständlichkeit. (Es sollte zumindest eine Selbstverständlichkeit sein.) Was erst mal wichtiger ist, ist doch, wie Reich sich eingebracht hat: wie der wahre Reich, der „LSR-Reich“, sich in dieser Welt einbringen wollte. Mir persönlich hat immer imponiert, wie er sich einpassen konnte, wie er eben nicht in eine „Peer Gynt-Existenz“ versank, sondern sich in den Institutionen festsetzte und, zumindest anfangs, durchsetzte: in der Psychoanalyse, nach dem „Konflikt mit Freud“ in der KP, danach im Exil, wo er eine eigene Organisation nach der anderen aufbaute, um schließlich in seinen letzten Versuchen bis nach „ganz oben“ durchzudringen.

Dieser unbedingte Wille sich durchzusetzen und zwar in dieser Welt und ihren Institutionen, die einen rationalen Kern haben (siehe seinen Aufsatz „Die Entwicklung des autoritären Staatsapparats aus rationalen sozialen Beziehungen“ in Die Massenpsychologie des Faschismus). Siehe dazu auch seinen Brief an Neill vom 3. März 1956. Dort schreibt er, er sei immer ein „Konservativer“ gewesen. Was bedeutet das? Ein Konservativer ist jemand, der an die überkommenen Institutionen glaubt und der sie nutzen will, um im schlechtesten Fall den Status quo zu erhalten und im besten Fall, um diese Welt organisch zu den besagten „rationalen sozialen Beziehungen“ zurückzuführen.

Dem steht der Progressive gegenüber, der gegen die Institutionen ankämpft im Namen aller denkbar guten Ziele: soziale Gerechtigkeit und Gleichberechtigung. Das führt entweder zum Zerfall (z.B. der Familie und damit der Psyche der Kinder) oder (bzw. und) zur Gegenreaktion.

Ich habe wahrhaftig nichts gegen den progressiven Reich, der diese scheiß Gesellschaft (die mein Lebensglück, die dein Lebensglück und das Lebensglück von 8 Milliarden Menschen für nichts und wieder nichts geopfert hat) „zerschlagen“ will. Die Frage ist nur, wie man das (die Veränderung der Gesellschaft) erreichen soll. Indem man sich den Institutionen anpaßt!

Bei aller „Anpassung“ hat Reich nie das Ziel aus den Augen verloren: siehe die Schlußsätze von Christusmord, siehe die „Kinder der Zukunft“ und sein Testament. Er war der einzige Denker (oder was auch immer), den ich kenne, der einen realistischen, gangbaren, sicheren, humanen Weg gewiesen hat, um das zu verlassen, was er als „die Falle“ bezeichnet hat. Er war der einzige (neben Stirner und LaMettrie), der überhaupt wußte, daß wir in dieser Falle stecken.

Es geht nicht an, die „sechs Jahrtausende“ einfach so vom Tisch zu wischen. Alles hat einen rationalen Kern. – Und dieser Satz ist eben nicht nur eine Platitüde, sondern der Dreh- und Angelpunkt. Es ist erstens rational, weil es sich durchgesetzt hat und schlichtweg existiert, zweitens weil es einem natürlichen Muster entspricht, das sich im gesamten Tierreich und „Menschenreich“ widerfindet und drittens weil es eine Entstellung der Arbeitsdemokratie ist – des bioenergetischen Kerns, d.h. seine Irrationalität keine eigene Substanz hat.

Es ist kein Zufall, daß ausgerechnet das erzkonservative England (mit Königshaus, Perücken und all dem Zeugs) so ungefähr das demokratischste Land ist (bzw. war!), während Frankreich mit all seinen „revolutionären“ Umwälzungen geradezu eine grotesk undemokratische Gesellschaft ist. – Selbst die blödsinnigsten Institutionen, wie etwa die Erbmonarchie, haben eine rationale Funktion. Es ist vollkommen unproduktiv, ja kontraproduktiv sie zu zerschlagen. (Monarchien verankern den Staat sozusagen „vertikal“ in der Geschichte und sozusagen „horizontal“ in der Welt – der Adel ist international verzweigt und nur ein König kann einem „Commonwealth“ vorstehen.)

Es geht um einen Punkt, den kein Linker jemals nachvollziehen wird: um die Legitimität der Institutionen bzw. um ihre schrittweise Wiederherstellung. Endziel ist eine rationale Gesellschaft mit Institutionen, die man als genauso legitim hinnehmen kann, wie man etwa die Gravitation oder das Hebelgesetz akzeptieren kann: die „Freiheit“ wird auf eine nachvollziehbare und vernünftige Weise eingeschränkt, aber nicht mehr die Eigenheit im Sinne Stirners.

Man schaue sich dazu Charlton Hestons Endzeitfilm The Omega Man an und dessen Gegensatz zwischen der kulturrevolutionären „Familie“, die alle bisherige Geschichte hinwegfegen will, weil diese im Kern irrational und lebensfeindlich ist und die Menschheit an den Rand der Auslöschung geführt hat – und dem einsamen „Omega-Mann“, der alles tut, um das, was an der untergegangenen gut und lebenspositiv war:

Dieser Film drückt eigentlich alles aus, was ich mit meinen Reflektionen über Max Stirner von konservativer Warte aus sagen will.

Email [L & S & R] (2009)

21. Februar 2023

Email [L & S & R] (2009)

Email [der LSR-Tod] (2009)

13. Februar 2023

Email [der LSR-Tod] (2009)

Orgonbiophysik und LSR (Teil 5)

3. Februar 2023

Ja, was ist denn nun „LSR“? Bernd Laska schrieb mir 2004:

Für mich eine uralte Erfahrung seit wrb[Wilhelm Reich Blätter]-Zeiten 1975: die Leute, die zu Reich stoßen, sind nicht die Richtigen (= sehen Reich völlig anders als ich 😉 ). (…) Eine weitere Erfahrung seit auch schon ca. 20 Jahren: die Leute, die zu Stirner stossen, sind nicht die Richtigen (= sehen Stirner völlig anders als ich 😉 ). Sie „tolerieren“ mich, diskutieren aber nicht meine einschlägigen Bücher und Artikel (obwohl ich in „Der Einzige“ schreiben darf). Im „Gästebuch“ der MS-Ges. [Max Stirner Gesellschaft] tauchte seit Jahren mein Name nicht einmal auf. Dito im Stirner-Forum. (…) Für La Mettrie gibt’s keine Szene, glaube ich. Ab und zu jemand, der enthusiastisch die 4 Bände [von und über LaMettrie] bestellt – dann Funkstille, keine Kritik, keine Nachfrage, kein Schulterklopfen, nix. Das soll kein Gejammer sein. Es ist eine sachliche Feststellung, die „an sich“ nicht verwunderlich, sondern sogar folgerichtig ist: jedenfalls die Ratlosigkeit des Publikums, das entweder Philosophie lernen will oder Philosophiegeschichte. LSR ist keins von beiden. Was dann ???“

Was ist LSR in seiner Essenz? Laska schrieb mir ebenfalls vor nunmehr fast 20 Jahren in einem bestimmten konkreten Zusammenhang:

(der und der und der) sehen sich als heute zeitgemäße Kämpfer für Aufklärung und Rationalität, wie einst die Psychoanalytiker (Freud, Federn…) und Marxisten (KP, Fromm, Bernfeld, Fenichel…). Sie sehen in Reich einen ganz speziellen Feind und bekämpfen ihn (seine von ihnen geahnte Idee, in deren Licht ihr Rationalismus irrational erscheint) fanatischer als sie ihre Alltagsgegner bekämpfen – und vor allem nicht offen.

Das ist es: LSR wird sozusagen „beschwiegen“. LaMettrie wurde als unwürdig aus der Gemeinschaft der Aufklärer ausgestoßen, Marx’ Mammutbuch zu Stirner vergammelte in der Schublade, Nietzsche verschwieg ihn peinlich krampfhaft, Reich wurde schlichtweg aus dem Gedächtnis der Psychoanalyse getilgt. Der endgültige Todesstoß war die Rehabilitierung der drei: LaMettrie als Vordenker DeSades und Rousseaus, Stirner als Prophet des modernen Egoismus und Reich als Antifaschist. Helden des demokratischen und vor allem bunten Westens! (Wüüürggghhh!) Hauptsache es wird nie der Kern berührt oder auch nur durch das bloße Begründen der Sequestration dieser drei Aufklärer angedeutet.

Den besagten Kern hat Reich genannt, als er schrieb, daß „keine andere Stelle meiner Theorie meine Arbeit und Existenz derart gefährdet (hat) wie gerade die Behauptung, daß Selbststeuerung möglich, natürlich vorhanden und allgemein durchführbar ist“ (Die Funktion des Orgasmus, Fischer TB, S. 141). Er „betone die Rationalität der primären Emotionen des Lebendigen” (Äther, Gott und Teufel, S. 54) und behauptet entsprechend: „Alle Ethik ist im Grunde antisexuell” (Menschen im Staat, 1995, S. 143).

Die Menschen rasten darob aus, weil es sie gar nicht gibt! SIE SIND BESESSEN! Will sagen, aus ihnen spricht die verinnerlichte gepanzerte Gesellschaft, die verzweifelt um ihre Existenz ringt. Reich und Laska waren nie Teil dieser Gesellschaft der lebenden Toten. Was ich hier von Reich zitiert habe, ist der gemeinsame Ursprung der Orgonbiophysik und des LSR-Projekts.

Liquidar

Super-Ego

Radicalmente

Orgonbiophysik und LSR (Teil 4)

31. Januar 2023

Fakt ist und bleibt, daß Bernd Laska das Orgon als Ablenkung vom Wesentlichen bei Reich betrachtete. (Ähnlich der Egoismus bei Stirner und der Maschinenmensch bei LaMettrie.) Darauf will ich nicht, wie unter Studenten der Orgonomie üblich, mit „wissenschaftlicher Evidenz“ antworten (zumal es Laska gar nicht um Reich selbst, sondern um die vermaledeiten „Reichianer“, „Stirnerianer“ und „LaMettrieaner“ geht), sondern von dem, wie ich finde, stichhaltigsten und immer wieder gegen Laska vorgebrachten Argument gegen das LSR-Projekt ausgehen: statt auf den Punkt zu kommen, verweise Laska, kündige an, mache Andeutungen, „raune“ hinsichtlich der übergroßen Komplexität der Sache, sage nie, was er denn meine, vielmehr werde der Leser mit einem „Augenzwinkern“ auf seinen eigenen detektivischen Sinn zurückverwiesen, als gehe es um einen Kriminalroman. Das gleiche quasi „okkulte“ Geraune, daß die Philosophie von Nietzsche bis Derrida prägte!

Genau dieser Sackgasse wollte Reich entgehen, als er nach 1927 bzw. nach 1933 zunächst der Psychologie („bloßes Gerede“, „Philosophie“) durch konkreten gesellschaftlichen Aktionismus entgehen wollte und danach dem „politischen Gerede“ durch den „Einbruch ins biologische Fundament“, der schließlich in der Entdeckung des Orgons mündete. Das Orgon ist sozusagen die „greifbare materielle Substanz“ dessen, worum es Reich ging. Eine „Substanz“ die, so Reich, die Menschen zwingt, sich selbstreguliert und ungepanzert zu verhalten bzw. zu werden, wenn sie mit ihr umgehen wollen.

Mit dem Ankämpfen gegen die Entdeckung der kosmischen Orgonenergie wird unausweichlich ein allmählicher, aber höchst effektiver Prozeß einsetzen, in dem sich die starre Panzerung der Charakterstrukturen löst. Auch die härteste, gemeinste und grausamste Charakterstruktur wird sich gezwungenermaßen mit der grundlegenden Tatsache konfrontiert sehen, daß eine Lebensenergie existiert, und damit wird zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit die Verhärtung in der menschlichen Charakterstruktur aufbrechen, sie wird weicher, nachgiebiger werden, wird beginnen zu weinen, sich Sorgen zu machen, das Leben aus seinen Fesseln zu befreien, wenn auch vielleicht zunächst noch auf feindselige, mörderische Weise. Die orgonomischen Ärzte werden in diesem Lösungsprozeß wertvolle Hilfe leisten. (Die kosmische Überlagerung, S. 146)

Die Beziehungen zwischen Denkmethoden, Charakterstrukturen und sozialen Begrenzungen sind einfach, logisch. Sie erklären, woher es kommt, daß noch alle Menschen, die das Lebendige in der einen oder anderen Form erfaßten und vertraten, sich immer wieder außerhalb fanden; außerhalb der Denkgesetze, die die menschliche Gesellschaft seit Jahrtausenden lenken; weshalb sie so oft litten und zugrunde gingen. Und wo sie durchzudringen scheinen, läßt sich regelmäßig nachweisen, daß die gepanzerten Träger der mechanistisch-mystischen Zivilisation noch jedesmal das Lebendige dieser Lehre ihrer eigenartigen Eigenschaften beraubte und sie durch Verflachung oder durch „Korrektur“ wieder dem gegebenen Denkrahmen einverleibte. (…) [D]as funktionelle Denken (findet sich) außerhalb des Rahmens unserer Zivilisation, weil sich das Lebendige selbst außerhalb befindet, weil es unerforscht, unverstanden und gefürchtet ist. (Äther, Gott und Teufel, S. 10f)

Die Orgonbiophysik und das LSR-Projekt zwingen dich, die gepanzerte Gesellschaft zu verlassen, d.h. deine eigene Panzerung zu überwinden.

Orgonbiophysik und LSR (Teil 3)

28. Januar 2023

In seiner „paraphilosophischen“ Forschungsarbeit hat Laska stets seine „serendipity“ geleitet. Ein Wort, das bei ihm immer wieder und wieder auftaucht und das nur annähernd mit „glücklicher Zufall“ übersetzt werden kann. Es war immer das Vertrauen, sozusagen „Urvertrauen“ in den eigenen guten Riecher, der ihn Mitte der 1960er Jahre über das zufällige Hören eines Vortrags des Kirchenkritikers Karlheinz Deschner in Frankfurts Club Voltaire zu Reich brachte, dessen Die sexuelle Revolution 1966 erschien. Ende der 1970er Jahre stolperte er über die marginale Erwähnung Max Stirners im Reichschen Werk (insbesondere in der Literaturliste zum Christusmord, das er zu dieser Zeit übersetzte), die sonst niemand groß beachtet hatte. Auf LaMettrie stieß er schließlich über den nihilistisch, anti-universalistischen Philosophen Panajotis Kondylis. Auf www.lsr-projekt.de heißt es dazu:

(Durch die Auseinandersetzung mit Reich und Stirner) sensibilisiert für die Problematik „Aufklärung“, die mir allenthalben inadäquat behandelt worden zu sein schien, kam mir Kondylis‘ große Studie von 1981 (Die Aufklärung im Rahmen des neuzeitlichen Rationalismus) in die Hände. Nachdem ich Kondylis‘ einleitende Bemerkungen über seinen „nihilistischen“ Standpunkt und seine Methode gelesen hatte, fand ich schnell und treffsicher jenes Kapitel heraus, das auf 15 Seiten das gedankliche Zentrum der 725-seitigen Abhandlung und zugleich die Achillesferse der Kondylis’schen Philosophie enthielt: „VII. Formen des Nihilismus in der Aufklärung. 3. Die Konsequenten: La Mettrie und Sade“ (S. 503-517).

Darin fiel mir sofort als krampfhaft und gewaltsam auf, daß Kondylis diese beiden Autoren unbedingt zusammenspannen, d.h. zu gleichgearteten „Nihilisten“, stilisieren will. Daraufhin befaßte ich mich intensiv mit den Originalschriften von La Mettrie und Sade und stellte, konträr zu Kondylis, deren im Kern geradezu gegensätzliche Positionen fest. Zugleich entdeckte ich in einer Art serendipity, daß die Kernidee La Mettries der von Stirner und der von Reich im Grunde gleicht und nur in anderen Begriffen zum Ausdruck gebracht worden ist – und daß es eben diese Kernidee gewesen sein muß, die L/S/R zu jeweils in ihrer Epoche einzigartigen Aufklärern gemacht hat, die insbesondere von den politisch erfolgreichen Aufklärern – also Voltaire, Diderot et al.; Marx, Nietzsche et al.; Freud et al. – geradezu verfemt worden sind.

Dieser grundsätzliche Ansatz, der von einem bestimmten „Lebensgefühl“ ausgeht und diesem vertraut, ist von der Struktur her identisch mit Reichs Vorgehen in der Orgonbiophysik.

Man nehme etwa Reichs bioelektrische Experimente: seit dem Band Jenseits der Psychologie wissen wir, wie Reich mit seinen Mitarbeitern aus dem Kaiser Wilhelm Institut (heute Max Planck Institut) ringen mußte. Für ihn waren die Ergebnisse gut genug, weil sie seine Intuition bestätigten und in den Gesamtrahmen (Kraus, Hartmann, Müller, Vegetotherapie, etc.) paßten. Die Kaiser Wilhelm-Leute wollten (auf Reichs Kosten, der das ganze aus eigener Tasche finanzieren mußte) das ganze weiter „absichern“. Man kann davon ausgehen, daß bei dieser „Absicherung“ das versickert wäre, um was es Reich ging. (Später haben Dew und Braid sowie Hebenstreit Reichs Experimente mit modernen Geräten wiederholt und weitgehend bestätigt.)

Und so in allem. Man kann Forschung auch scheinobjektiv betreiben, nämlich so, daß die zu erforschenden Phänomene buchstäblich im Datensalat versickern. Sei das nun, daß de Sade und LaMettrie beide der gleichen Kategorie zugeordnet werden und dergestalt der letztere sich von der Bedeutung her in nichts auflöst, oder etwa im Falle der beiden Sexualforscher Masters und Johnson bei der elektrophysiologischen Untersuchung der Sexualreaktion der Sadomasochismus und die Genitalität auf die gleiche Ebene gehoben werden, weil man „objektiv“, d.h. „wissenschaftlich“ an die Sache herangeht. „Liebe ist Liebe!“ – und deshalb bedeutungslos… Alles löst sich in bedeutungslose Willkür auf, entsprechend dem folgenlosen „Gelaber“ der Philosophen. Man landet in diese entropische Beliebigkeit, weil man nicht auf seinen guten Riecher vertraut, bzw. weil man sich nicht selbst vertraut, bzw. weil man eine „un-LSR-sche“ psychische Struktur hat und jedes Vertrauen zerstört ist.

Ähnliches läßt sich über die heutige psychiatrische Diagnostik sagen, die wirklich alles und zwar angeblich „ganzheitlich“ absichern will und dermaßen ins Detail geht, daß die zentralen Probleme des Patienten verschwinden. Reich hingegen hat seine Schüler immer gemahnt, bei Fallpräsentationen doch bitte auf diese Scheingenauigkeit zu verzichten und den Fall in vielleicht 10 Sätzen zu umreißen. Er hat in diesem Zusammenhang jedes „mechanische und systematische“ Denken verdammt (wie es heute von den ICD- und DSM-Manualen verkörpert wird) und an seine Stelle ein „funktionelles und strukturelles Denken und Vorstellen gesetzt“ (Charakteranalyse, KiWi TB, S. 426). Sozusagen: Nerven Sie mich nicht mit Details und systematischen Auflistungen, sondern streichen Sie hervor, welche Strukturen eine wichtige Funktion einnehmen!

Und genau hier ist eine Nähe zu LSR! Laskas Gegner würden zu gerne in abseitige Details gehen, vermeintlich „wissenschaftlich“ arbeiten, während Laska stur auf dem beharrt, was funktionell und strukturell wichtig ist. Klar, daß eine solche Arroganz, ein solches Vertrauen in die eigene serendipity, provoziert.

Das Problem mit den Forschungsobjekten Reichs ist doch, daß sie fast durchweg ziemlich „elusiv“ sind. Gut möglich etwa, daß jemand die Wirkung von Orgonenergie-Akkumulatoren (ORACs) auf Krebsmäuse untersucht, nichts findet und dann ausklamüsert, wie wohl Reich auf seine vermeintlich fehlerhaften Ergebnisse gekommen ist. Ohne daß dieser Jemand je auf den Gedanken kommt, daß seine ORACs zu groß sind; daß es bei ORACs nicht um eine mechanische „Bestrahlung“, sondern um den Kontakt zweier Energiefelder geht, wo es zu einer wechselseitigen „Erstrahlung“ kommt. Das mit der „Erstrahlung“ ist für ihn schon „unbewiesene Metaphysik“ und wenn man ihm sagt, daß er das doch selbst unter dem Mikroskop bei Bionen beobachten, auf der Couch eines Medizinischen Orgonomen erfahren und im ORAC spüren soll: „Bin ich hier in eine Sekte reingeraten?!“ Und wenn man ihm dann gar noch erklären muß, daß heutzutage die meisten ORACs energetisch tot sind und daß er sich doch bitte nach Maine oder Oregon begeben muß, um einen wirklich funktionstüchtigen ORAC zu erleben und daß er am besten dort seine Krebsmäuse-Experimente durchführen soll, aber nur wenn der (rein subjektive) DOR-Index unter „5“ ist…

Ja, wenn das so einfach mit der Orgonbiophysik wäre wie etwa mit der Festkörperphysik… Es ist ähnlich wie bei LSR: keine andere Theorie muß mit „Widerstandanalyse“ arbeiten. Foucault & Co. können ihre Ergebnisse auf den Tisch knallen und vor einem aufgeschlossenen Publikum mehr oder weniger klug darüber diskutieren. Laska kann das nicht!

Ich muß auch ständig an eine Anekdote denken, die Reichs Sekretärin Lois Wyvell beschrieben hat: tagsüber versuchte Reich seinen Mitarbeitern die Orgonbiophysik nahezubringen, die aber ständig ihm gegenüber vorschützten, ihnen fehle dafür die wissenschaftliche Vorbildung. Und was taten sie an den langen Abenden? Sie trafen sich in Dr. Howard Lee Wylies Hütte, der dort unter begeistertem Zuspruch Seminare über Elektronik (sic!) abhielt! Reich hantierte mit elusiven Phänomenen, die nicht anerkannt waren. Wylie mit Transistoren und Widerständen. Alles greifbar und anerkannt. Als Reich das rausfand, ist er natürlich ausgerastet.

Ähnlich Laska: LSR ist angeblich zu ungreifbar und verschwommen – aber „die Leute“ haben unendlich viel Zeit und Geduld, um sich mit verwirrenden (aber „(geistes)wissenschaftlich“ anerkannten) Dingen wie Deleuze und Nietzsche abzugeben. Und dann geifern sie Laska an: er wäre der Obskurantist, der sich mit abwegigen Dingen beschäftigt.

Orgonbiophysik und LSR (Teil 2)

26. Januar 2023

Max Stirner geht es nicht um Egoismus, sondern um Einzigkeit, d.h. darum, vor allem die Kinder von jenen inneren Instanzen freizuhalten, die sie von sich selbst entfremden und es ihnen unmöglich machen situationsgerecht und rational zu denken und zu handeln. Das ist Aufklärung in Stirners Sinne, während es etwa Kant darum ging, diese inneren Instanzen, etwa „Pflicht und Gewissen“, vor dem Zugriff der Aufklärung zu schützen. Im Anschluß hat Hegel diese Okkupationsmacht des Inneren weiter ausgebaut. Daran hat Marx‘ materialistische Wende nichts geändert, sondern ganz im Gegenteil den Einzelnen vollends zu einem bloßen „Ensemble der gesellschaftlichen Verhältnisse“ gemacht.

Woher wissen „aufgeklärte“ Intellektuelle praktisch instantan worum es bei L & S & R geht bzw. daß das gefährlich ist? Sie regen sich auf, als wenn es um ihre schiere Existenz geht! Es ist keine im eigentlichen Sinne intellektuelle Reaktion, sondern eine energetische. Wer das „Gewissen“, die „inneren Hierarchien“, das Über-Ich angreift – mit einem Wort den eigentlichen Kern der Panzerung (ihren psychologischen Sinn) – der stellt sich gegen das DOR, versucht es zu sequestrieren. Umgekehrt versucht das DOR das OR zu sequestrieren. (siehe dazu auch den morgigen Blogbeitrag!)

LSR ist dermaßen energetisch aufgeladen, daß man bei Annäherung einen elektrischen Schlag verpaßt bekommt. Und das meine ich nicht nur im übertragenen Sinne. Es geht um PHYSIKALISCHE Vorgänge, die mit psychologischen Inhalten verknüpft sind – der terrorartigen Furcht, die Menschen dazu treibt, frei pulsierende, erstrahlende Babys zu domestizieren, d.h. ihnen ein schlechtes Gewissen, ein schlechtes Körper- und Eigengefühl zu verpassen und ihnen „Werte zu vermitteln“. Dem Toten, d.h. dem Gepanzerten (DOR), ist das Lebendige (OR) unerträglich, ruft unerträgliche Sehnsüchte hervor und erinnert an verdeckte unerträgliche Schmerzen eines verpfuschten Lebens. Man nimmt Rache, folgt seinem Ressentiment – das den Gegnern von LSR tief ins Gesicht gegraben ist.

Homo normalis reagiert aus seinem DOR-Sumpft heraus niemals derartig emotional heftig mit übersteuerten Haßreaktionen auf einen Mann wie Hegel und dessen bekanntes Diktum: „Die Pädagogik ist die Kunst, die Menschen sittlich zu machen.“ Kultur ginge vor Natur und man müsse die Eigentümlichkeit des Kindes brechen:

…bestimmt sich das Recht der Eltern über die Willkür der Kinder durch den Zweck, sie in Zucht zu halten und zu erziehen. Der Zweck von Bestrafungen ist nicht die Gerechtigkeit als solche, sondern subjektiver, moralischer Natur, Abschreckung der noch in Natur befangenen Freiheit und Erhebung des Allgemeinen in ihr Bewußtsein und ihren Willen. (Grundlinien der Philosophie des Rechts)

Gegen diese „Erhebung des Allgemeinen“, d.h. gegen die Zerstörung der Eigenheit des Kindes, die Zerschlagung seiner Fähigkeit zur Selbstregulation, die Zerstörung seiner freien Pulsationsfähigkeit, die Kreuzigung seiner Lebendigkeit sind nur drei Männer aufgestanden und haben dafür einen hohen Preis bezahlt: LaMettrie, Stirner und Reich. Ihre Gegner waren Diderot, Marx und Freud, die jeweils im Namen der Aufklärung alles in ihrer Macht taten, damit alle zukünftigen Kinder von Geburt an weiterhin „vergesellschaftet“ werden und das mit immer perfideren und durchschlagenderen Methoden. Ihr letztendliches Ziel war das Ersticken jedweder Lebendigkeit, der Triumph des Todes, DOR.

Leute, beschäftigt Euch mit dem LSR-Projekt!