Posts Tagged ‘französische Revolution’

David Holbrook, M.D.: „VERSCHWÖRUNGEN“ / ÜBER DAS PROBLEM, DIE MENSCHEN AUF DER ANDEREN SEITE DER POLITISCHEN KLUFT NICHT ZU VERSTEHEN / POLITISCHE DISKUSSIONEN AUF FACEBOOK / WOHER KOMMT DIE MORAL? VOM INDIVIDUUM ODER VOM STAAT? / SCHULD UND BEWEGUNG

17. November 2020

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

„Verschwörungen“

 

Über das Problem, die Menschen auf der anderen Seite der politischen Kluft nicht zu verstehen

 

Politische Diskussionen auf Facebook

 

Woher kommt die Moral? Vom Individuum oder vom Staat?

 

Schuld und Bewegung

 

Die Emotionelle Pest im Alltagsleben

24. Juni 2020


Die Kriminalisierung der Unschuld.

Die Emotionelle Pest im Alltagsleben

Der „Todestrieb“ als bioenergetische Grundlage dieses Linksstaates

3. Januar 2020

Es wird so getan, als sei dieser Staat von Links unterwandert worden und die „68er“ hätten ihren Weg durch die Institutionen gemacht. Ja, natürlich haben sie das, aber es soll sich doch niemand einbilden, sie seien vom Himmel gefallen. Es hat immer einen Bodensatz aus Anarchisten, Sozialisten und Kommunisten gegeben, die von jeher nur ein einziges Ziel hatten: alles organisch Gewachsene zu vernichten. Das ist Teil ihrer Charakterstruktur, die auf der kompletten Abtrennung vom biologischen Kern und auf der ewigen ödipalen Rebellion gegen „das Establishment“ beruht. Deshalb hassen sie alle Traditionen, ihr eigenes Herkommen, letztendlich das Leben selbst. Könnten sie, würden sie jeden Erfolg und Stolz („Antifaschismus“), die letzten Reste der Genitalität („Antisexismus/Antihomophobie/Antitransphobie“) und das Menschsein selbst („Antispeziesismus“) vernichten. Das Photo habe ich soeben am Eingang des örtlichen Gymnasiums gemacht:

Dieser „Todestrieb“, dieser nihilistische „Anti-Sein-ismus“, wirkt seit spätestens der Französischen Revolution in der Gesellschaft und ist nichts Neues. Man muß nur daran denken, daß die RAF, die nie für irgendwas anderes stand als Mord und Todschlag, von praktisch der gesamten Kulturelite und sogar weiten Teilen des Staatapparats getragen und aktiv unterstützt wurde. Diese Mordgesell*Innen konnten sich schon Anfang der 1970er Jahre wie Maos „Fische im Wasser“ frei bewegen – und können es noch heute. Wer erinnert sich nicht an die Posse um die „Isolationsfolter“, bei den einzigen Gefangenen weltweit, bei denen Männlein und Weiblein vereint waren. Was für ein degenerierter Scheißstaat läßt soetwas zu?!

Wir haben es hier nicht nur mit einer Ideologie zu tun, die sich ausgebreitet hat, sondern mit einem BIOENERGETISCHEN Problem. Einer Lebensenergie, die sich gegen sich selbst richtet. Nur so kann man die systematische Zerstörung Deutschlands durch Angela Merkel erklären. Ein Todesengel, der in seinem Tun eine breite gesellschaftliche Unterstützung findet, weil weite Kreise von diesem erfaßt sind: dem Vernichtungshaß gegen das Eigene. In der Panzerung richtet sich das Lebendige gegen sich selbst; etwas, was es in der Natur ansonsten nicht gibt. Die widernatürliche Linke (das Gutmenschentum) ist die ultimative Ausprägung der Panzerung per se.

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 46

31. Dezember 2019

orgonometrieteil12

46. Goethes Funktionalismus

Der verdrängte Christus: 23. Der zweite Jesus

8. September 2018

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS:

23. Der zweite Jesus

Die Emotionelle Pest in Rußland

27. Mai 2018

Die MH17-Ermittlungen, die Skripal-Affäre, das systematische staatlich gesteuerte Doping, etc. Putin-Bashing, kurz vor der Fußballweltmeisterschaft werde versucht, Rußland in Mißkredit zu bringen, etc.

Dazu ist dreierlei zu sagen: Der Kalte Krieg ist lang, sehr lang. Seit der französischer Revolution galt Rußland nicht ganz zu Unrecht als DER Hort der Reaktion in Europa. Ein auf faktischer Sklaverei beruhendes mittelalterliches Land, in dem es ständig Pogrome gab und das mit seiner Barbarei permanent Europa bedrohte. Der junge Reich konnte noch gerade so eben dem Schicksal entgehen, von zaristischen Kosaken in die Weiten Sibiriens verschleppt zu werden. Und ein Mann wie Edward Teller hat sein Leben der Wasserstoff-Bombe und Krieg der Sterne gewidmet, nicht etwa, weil er so sehr Antikommunist war, sondern weil er als gebürtiger Ungar den russischen Imperialismus fürchtete. Es wird gerne vergessen, daß die Sozialdemokratie, insbesondere Marx und Engels, Rußland abgrundtief gehaßt haben.

Daß ausgerechnet Rußland Marxistisch wurde (und zwar durch einen lächerlichen Putsch, der so nur im durch und durch maroden Rußland möglich war!), ist eine schlichtweg nicht zu überbietende Farce. Warum es früher linke und heute rechte Dorftrottel gibt, die diese Sauerei voller Begeisterung beklatschen und mit absonderlichster Hirngymnastik rechtfertigen, läßt sich durch ein Zitat erklären, das Maximilien Rubel seiner rororo-Bildmonographie über Stalin voranstellte:

Solcherart ist die russische Propaganda, unendlich variierend, je nach den Völkern und den Ländern. Gestern sagte sie uns: „Ich bin das Christentum“. Morgen wird sie uns sagen: „Ich bin der Sozialismus“. (Jules Michelet, 1854)

Orgonomisch interessiert uns am heutigen Rußland, das Auftritt wie DAS christliche Land, viererlei:

  1. Rußland war von jeher der Prototyp einer „orientalischen Despotie“, ein Herd Saharasias. „Saharasia“ ist Staatsdoktrin! Siehe dazu meinen Aufsatz Wladimir Putin und Lew Gumiljow.
  2. Die Sowjetunion war ein Krebsgeschwür, das in lauter „T-Bazillen“ zerfallen ist: ein „Staat“ voller Krimineller, eine Mafia, an deren Spitze Putin steht.
  3. Reich und Paul Mathews haben die UdSSR nicht etwa deshalb erbarmungslos GEHASST wegen der Abschaffung der Demokratie oder etwa den Verstaatlichungen, noch nicht einmal wegen dem GULAG, sondern aus einem Grunde: weil die Kommunisten die individuelle und gesellschaftliche Selbststeuerung nicht etwa unterstützt und ausgebaut haben, sondern weil sie sie systematisch und praktisch endgültig zerstört haben. Putin, dieser Wiedergänger Mussolinis, und all das Gesindel, das nach Gorbatschow von den Massen umjubelt wurde, sind nur ein Symptom dieser biophysischen Katastrophe. Kaum waren sie frei, sind die Russen politischen Scharlatanen zum Opfer gefallen, haben Stalin nachgetrauert, das Volksvermögen ließen sie sich willenlos von irgendwelchen „Oligarchen“ entwenden und nicht zuletzt krochen sie auf allen Vieren vor irgendwelchen Okkultbetrügern a la Levashov.
  4. Liberale Charaktere wie Gorbatschow können weder Aufbauen noch erhalten. Alles, was sie anfassen, zerstören sie, selbst das System, das sie (also liberale Charaktere) selbst aufgebaut haben. Gegenwärtig zerstören sie den liberalen Westen, also IHR System. (Deshalb wollte Elsworth F. Baker auch keine Liberalen in der Orgonomie.)

Apropos Liberale, die sich in der Orgonomie breitmachen: Jahrzehntelang haben sie sich implizit und sogar explizit über Reich lustig gemacht, von wegen „Moskau“ und „roter Verschwörung“. Heute stammeln exakt die gleichen Leute von „Russia Gate“, verbreiten die abstrusesten und durch weniger als nichts untermauerten Verschwörungstheorien und werfen Präsident Trump und Leuten wie Alex Jones und Roger Stone „Landesverrat“ vor.

nachrichtenbrief89

19. November 2017

Jones: Artificers of Fraud (2013)

10. Februar 2017

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Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

Jones: Artificers of Fraud (2013)

Die Irrationalität des Historischen Materialismus

15. Januar 2017

Reich war ein großer Verfechter der Marxschen Arbeits- und Mehrwerttheorie. An anderer Stelle habe ich meine, wie ich finde, schwerwiegenden Einwände ausgeführt. Marx gehört zweifellos nicht zur „Wiederentdeckung der Lebenden“, auch da er als Anhänger Hegels nicht an der Rationalität der gepanzerten Geschichte zweifelte („historischer Materialismus“). Reich:

Bleiben wir weiter außerhalb dieses St. Veitstanzes. Je länger wir um uns blicken, desto toller erscheint er. Hunderte kleiner Patriarchen, die sich zu Königen und Herzogen proklamiert hatten, beschuldigten einander der Sünde wider dies und jenes und führten Krieg, versengten die Landschaft, brachten Hunger und Epidemien über die Völker. Dies nannte sich später „Geschichte“. Und die Historiker zweifelten nicht an der Rationalität dieser Geschichte.

Allmählich begann das Volk auf den Plan zu treten. „Die Königin ist schuld“, riefen die Volksvertreter und köpften die Königin. Das Volk tanzte heulend um die Guillotine. Es produzierte Napoleon. „Die Österreicher, die Preußen, die Russen sind schuld“, hieß es nun. „Napoleon ist schuld“, klang es zurück. „Die Maschinen sind schuld“, schrien die Weber, und „Das proletarische Lumpenpack ist schuld“, klang es zurück. (…) (Äther, Gott und Teufel, S. 30)

Goethes Funktionalismus

20. September 2016

Das menschliche Gehirn erkennt auf Bildern andere Lebewesen weitaus schneller und zuverlässiger als tote Gegenstände. Forscher um Joshua New von der Universität von Kalifornien in Santa Barbara zeigten Probanden jeweils zwei Bilder ein und derselben Szene, die sich nur durch ein Detail unterschieden. Beispielsweise ein Elefant bzw. ein Auto in einer afrikanischen Savannenlandschaft, eine Kaffeetasse auf einem Schreibtisch oder eine menschliche Gestalt in einer Urwaldszene. Für jedes Bildpaar ermittelten die Forscher, ob und wie schnell die Probanden die Veränderung bemerkten. Dabei zeigte sich durchweg ein großer Unterschied zwischen toten Gegenständen und Lebewesen, selbst wenn die ersteren viel kleiner waren und sich mit deutlich weniger scharfen Kontrasten vom Hintergrund abhoben. Das Getreidesilo auf dem Bild einer Landschaft oder die Kaffeetasse auf dem Schreibtisch registrierten die Probanden bei weitem nicht so schnell wie eine vergleichsweise winzige Taube in einer Marktszene oder die menschliche Gestalt im tropischen Regenwald. Gerade die im Vergleich zu Lebewesen langsame Erkennung von Autos spreche dafür, so die Wissenschaftler, daß die Unterschiede nicht auf erlernten Fähigkeiten beruhen, sondern angeboren sind, denn für die meisten Menschen wäre es heute wohl eher ein Vorteil, Autos schnell zu erkennen. Eine Fähigkeit, die wir im Alltag ständig trainieren.

New und seine Kollegen erklären die Ergebnisse natürlich evolutionsbiologisch: unsere Vorfahren hätten vor Raubtieren auf der Hut sein müssen und wären vom Jagderfolg abhängig gewesen.

In Äther, Gott und Teufel beschreibt Reich den Animismus als natürlichen Geisteszustand. Die toten „mechanischen“ Gegenstände um uns herum sind unserem Wesen derartig fremd, daß wir sie “beseelen”. Durch die Dominanz der evolutionistischen Herangehensweise wurde diese „Goetheanische“ Betrachtungsweise fast vollständig verdrängt.

Dazu ein sehr interessanter Film auf YouTube in vier Teilen: