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Deutschland und die Emotionelle Pest (Teil 35)

14. März 2026

Eine der größten Schandflecken in der neusten Geschichte unseres Vaterlandes bildet ein Ereignis Anfang 2009. Es könnte durchaus die Wasserscheide markieren hin zum endgültigen Untergang Deutschlands. Damals sind in Duisburg deutsche Polizisten in eine Wohnung eingebrochen, um eine israelische Flagge aus dem Fenster einer Wohnung zu nehmen! Warum? Der mohammedanische Nazi-Mob fühlte sich provoziert und die deutsche Polizei wollte die Situation „deeskalieren“. Soweit ist es schon gekommen! Deutsche Einsatzkräfte gehen gegen Juden und „Judenfreunde“ vor!

Es passiert in letzter Zeit tatsächlich immer wieder, daß die deutsche Polizei Solidarität mit Israel verbietet.

Das linke Gesindel („Die Grünen“) hat seit „1968“ diese Demokratie mürbe gemacht, die Gehirne weichgeklopft – „Deeskalation“ –, so daß jetzt der Nazi-Abschaum die Macht an sich reißen kann. Die Straße gehört ihnen schon und die deutsche Polizei hat gelernt zu kuschen!

Dazu zwei an sich vollkommen belanglose aber desto symptomatischere Vorkommnisse:

Der betagte Maler Markus Lüpertz (72) war bei Rot, d.h. nach zwei Schritten war Grün, über eine Fußgängerampel gegangen und wurde von hinten, wie er es empfand, unverschämt von einer Polizistin, die er zunächst als solche gar nicht erkannt hatte, gemaßregelt. Ende der Geschichte war ein Großeinsatz mit mehreren Streifenwagen und das Anlegen von Handschellen.

Der hartarbeitende biodeutsche Normalbürger gerät nie in den Genuß der „Deeskalation“, sondern muß jederzeit mit der vollen Härte des Gesetzes rechnen. Man kann durchs Bahnhofsviertel, etwa von Hamburg schlendern, und wird offensichtliche Drogendeals beobachten. Die jugendlichen Gestalten inszenieren es richtiggehend „auffällig unauffällig“, weil sie sich dabei so cool fühlen. Jeder weiß, was da abgeht, aber es ist undenkbar, daß ein Streifenpolizist auch nur vorbeischaut und sie anspricht! Doch kaum fährt man mit dem Fahrrad (!) durch eine Einbahnstraße in die falsche Richtung, weil beim Einbiegen aus einem Hinterhof weit und breit kein Einbahnstraßenschild zu sehen ist, wird man aggressiv von übereifrigen Polizisten angeblafft, so als wäre man ein asozialer Schwerverbrecher, der keinerlei Rücksicht kennt und Todesopfer billigend in Kauf nimmt.

Das zweite Beispiel ist Vera Lengsfeld, die dem Gerichtsprozeß gegen die kopftretenden Mörder von Jonny K. in Berlin beiwohnte und eine Pause machte.

Als ich das Gerichtsgebäude wieder betreten wollte, wurde ich an der Tür von zwei Jungtürken rigide beiseite geschoben, zwei weitere zwängten sich an mir vorbei.

Die Einlaßkontrolle bedauerte: sie könnten nicht sehen, was vor der Tür geschehe. Außerdem hätten die jungen Männer gesagt, ich hätte mich vordrängeln wollen. Als ich fragte, ob sie es für wahrscheinlich hielten, daß sich eine Dame meines Alters mit vier jungen Männern anlegt, zuckten sie hilflos mit den Achseln. Ich wüßte doch, wie das sei.

Jetzt müssen bereits ehemalige Bundestagsabgeordnete vor irgendwelchem jugendlichen Gesindel kuschen!

Dieser Staat kuscht vor nackter Gewaltandrohung und läßt seinen Frust an der deutschen Urbevölkerung aus, die diesen ganzen Wahnsinn finanziert.

Hierfür gibt es, wie für alle Phänomene, einen materialistische, eine idealistische und schließlich eine funktionelle Erklärung.

  1. In diesem Fall lautet die materialistische Erklärung, daß ganz nüchtern nach einer bewußten oder unterbewußten Kosten-Nutzen-Analyse vorgegangen wird: sich den Brutalos entgegenzustellen ist gefährlich und bringt nichts bzw. allenfalls eine Dienstaufsichtsbeschwerde wegen „Diskriminierung“. Siehe etwa diesen Vorfall mit Boris Palmer.
  2. Die idealistische Erklärung verweist auf einen „Masterplan“, d.h. eine von langer Hand inszenierte Verschwörung: die Südländer sollen die Biodeutschen buchstäblich in die Globalisierung prügeln, weswegen sie von den „Machteliten“ geschützt werden.
  3. Die funktionelle Erklärung bezieht sich auf die Veränderung der Charakterstruktur des abendländischen Menschen infolge der desaströs gescheiterten sexuellen Revolution der 1960er Jahre.

Im Durchschnitt kam es zu einer geringfügigen, in den meinungsbildenden Eliten (Medien, höheres Beamtentum, Justiz und vor allen bei den „Politikberatern“) zu einer drastischen Verschiebung nach links. Die muskuläre Abwehr („Aggression“) wurde teilweise bzw. vollständig aufgegeben und durch eine intellektuelle Abwehr ersetzt („Deeskalation“). Der westliche Mensch wird dergestalt zusehends unfähig Aggression zu ertragen, mit ihr umzugehen oder sie gar selbst anzuwenden. Die vage Drohung mit Gewalt reicht, um ihn zum Kuschen zu bringen. Das bißchen Aggression, das er noch aufbringen kann, wird an jenen ausgelassen, bei denen er sicher sein kann, daß sie harmlos sind.

Die Aufklärung und „Emanzipationsarbeit“ der Linken hat es zuwege gebracht, daß der Westen vollkommen schutzlos kriminellen Nazi-Horden preisgegeben wird.

Reichs phänomenologische Naturwissenschaft (Teil 5)

19. Februar 2026

Der Staat beruht darauf, daß jeder seinen eigenen Polizisten in sich trägt, sein Über-Ich. Doch führen Max Stirners Beispiele für den über-ich-freien „Verein“, wie Spielgemeinschaften von Kindern und auch Bernd A. Laskas Beispiel Liebesbeziehungen von Erwachsenen (Laska: Der sexuelle „Verein“ Prototyp des Stirner’schen „Vereins“, 2002), kaum weiter. Interessanter ist da Stirners Vorschlag der praktisch identisch ist mit Reichs anfänglichen Entwürfen einer „natürlichen Arbeitsdemokratie“, die geradezu „rätekommunistische“ Züge trugen. Stirners Alternative zu den überkommenen Gilden und den damals neuen kapitalistischen Unternehmungen ist, daß sich die Betroffenen beispielsweise über das Brotbacken verständigen und eine öffentliche Bäckerei einrichten. Das Backen sei dann „Sache der Vereinten“ (Der Einzige und sein Eigentum, reclam, S. 306). Dieses Beispiel führt deshalb weiter, weil das Brotbacken „naturgegebene“ Regeln aufzwingt, für die der Besessene taub ist.

Stirner hat sich ja selbst praktisch in die „Milchwirtschaft“ eingebracht, eine an sich hervorragende Idee, die sicherlich auch schließlich mit Erfolg gekrönt worden wäre, hätte er gebührend berücksichtigt, daß damals Frischmilch eine extrem verderbliche Ware war, die keinerlei Anlaufschwierigkeiten einer solchen Unternehmung toleriert. Seine Unternehmung war eine Kopfgeburt und deshalb nicht wirklich arbeitsdemokratisch, d.h. „natürlich gewachsen“.

Bei der „Charakteranalyse“ haben wir gesehen, daß die Wahrheit bzw. die „richtige Deutung“ den Menschen nicht aufgedrängt werden darf. Reich nannte das Aufdrängen von zu tiefen Wahrheiten bei Menschen, die strukturell dazu nicht bereit sind, „Wahrheitskrämerei“. Sie führt nicht zur Wahrheit, sondern endet im Chaos und führt zur Lüge. Genauso gibt es, Reich zufolge, auch eine „Freiheitskrämerei“. Es war praktisch zwangläufig, daß die Marxsche „freie Assoziation der Produzenten“ im Gulag mündete. Menschen, die dazu strukturell nicht bereit sind, geraten in einen Freiheitstaumel und das Ergebnis ist wieder Chaos und letztendlich Unfreiheit, um dieses Chaos zu bändigen. Willkürliche, „unnatürliche“ Befreiung führt zwangsläufig in die Unfreiheit.

Stirner kommt diesem Gedanken nahe, wenn er schreibt, daß an die Stelle der Revolution die Empörung treten müsse. Für ihn haben die Unterdrückten keinerlei Recht auf Freiheit – „weil sie die Freiheit nicht haben, haben sie eben das Recht dazu nicht“. Sie wüßten die Freiheit nicht zu nutzen, wenn man sie ihnen geben würde – und deshalb sind sie nicht schon längst frei (ebd., S. 207).

Dies ist exakt der gleiche Gedanke, der auch hinter Reichs Kampf gegen die verantwortungslose „Freiheitskrämerei“ steht. Beide Männer hatten die gleiche Lösung für das menschliche Dilemma: die Kinder von Anfang an so zu erziehen, daß sie ihre natürliche Freiheitsfähigkeit beibehalten.

Die alles entscheidende Lücke bei Stirner ist jedoch der Mangel an Körperlichkeit allgemein und am Sexuellen im allgemeinen. Ein Stirnerianer könnte „Pride“ sein, ein LaMettrieaner oder Reichianer nie und nimmer.

Natürliche Wollust, das was Reich als „orgastische Potenz“ bezeichnete, führt zur Tugend und umgekehrt führt die wohlverstandene Tugend zur Wollust.

Ankündigung von Reichs Vortrag „Sozialpolitik und Kulturrevolution“

6. Januar 2026

In der Roten Fahne* der KPÖ war folgende Ankündigung zu finden:

Sozialpolitik und Kulturrevolution

Zum Vortrag des Gen. Dr. Wilhelm Reich am Sonntag, den 3. Jänner.

Die Herrschaft der bürgerlich-kapitalistischen Klasse über die Arbeiterschaft wird so lange als möglich durch ideologische Beeinflußung gestützt, die zeitweise sogar wichtiger erscheint, als die Gewalt des bewaffneten Staatsapparates. Jahrhundertelang sehen wir, wie Kirche, Literatur, Kunst und Wissenschaft in den Dienst der herrschenden Klasse gestellt werden, um bei den unterdrückten und ausgebeuteten Massen Unterwerfung, Angst, das Gefühl der Machtlosigkeit zu erzeugen.

Mit steigender Radikalisierung der Arbeiter-und Bauernschaft, wenn das Klassenbewußtsein sich andauernd verstärkt, tritt daher nicht bloß eine Verschärfung der bewaffneten Gewalt ein (Steigerung des Budgets für Heer, Polizei, Gendarmerie, Aktivität der Gummiknüttel, grundlose und willkürliche Verhaftungen und lang dauernde Untersuchungshaft, während fette, reiche Hochverräter nach kurzer bequemer Scheinhaft entlassen werden, brutale Behandlung der Proletarier usw.), sondern auch eine Verschärfung der Kulturreaktion zeigt sich auf allen Gebieten.

Weil man die Freidenkerbewegung (allerdings in zahmen, sozialdemokratischen Formen) jahrelang toleriert hat, werden jetzt revolutionäre Spieltruppen verhaftet, weil sie sogenannte Gottlosenszenen aufführen. Proletarische Literatur und Zeitungen werden in großem Maße beschlagnahmt. Und auch in den Fragen der Sexualpolitik – diese ist eines der wunderbarsten Mittel, um vor allem die Frauen des Proletariats und durch sie auch die Männer in Angst und Abhängigkeit zu erhalten – zeigen sich verschärfte Maßnahmen gegen die Aufklärung, gegen die Abschaffung des Paragraph 144 usw.

In Deutschland, wo die gewaltige, revolutionäre Arbeiterbewegung die Kulturreaktion bekämpft, sind in den letzten Jahren zahlreiche Organisationen im Kampf gegen die Kulturreaktion entstanden. Genosse Dr. Wilhelm Reich, der sich im letzten Jahre in Deutschland aufgehalten hat, hält nun zu diesem Thema einen Vortrag am 3. Jänner 1932, in Dreher Saal, Wien, 3. Bez., Landstraßer Hauptstraße 97.

Im Zusammenhange mit den gestellten Problemen wird Gen. Dr. Wilhelm Reich auch über die Sexualfrage der Arbeiterklasse sprechen.

* Quelle: Die Rote Fahne, Zentralorgan der Kommunistischen Partei Oesterreichs, Wien, Samstag, 2. Jänner 1932, Seite 4

„Gummiknüttel“: altes Wort für Gummiknüppel

„revolutionäre Spieltruppen“: siehe https://www.akweb.de/gesellschaft/agutprop-kpd-kunst-bretter-die-die-revolution-bedeuten/

„gegen die Abschaffung des Paragraph 144“: bezieht auf den Abtreibungsparagraphen (Fassung bis 1974), der lautet: „§144. Eine Frauenperson, welche absichtlich was immer für eine Handlung unternimmt, wodurch die Abtreibung ihrer Leibesfrucht verursacht, oder ihre Entbindung auf solche Art, daß das Kind tot zur Welt kommt, bewirkt wird, macht sich eines Verbrechens schuldig.“

Dreher Saal: https://www.dasrotewien.at/seite/drehers-etablissement

Gastbeitrag von Robert Hase

Max Stirner, Soter (Teil 27)

9. September 2025

Durch Freundschaften, Handelsaustausch und andere Formen des lustvollen „Verkehrs“ löst sich die ursprüngliche Gesellschaft auf und es entsteht der Verein. Betrachtet man, so Stirner, das alltägliche Leben, hat man hunderte von solchen teils schnell vorübergehenden, teils dauernden egoistischen Vereinen vor sich: Kinder die sich zum Spielen zusammenfinden, Freundschaften, Liebespaare, etc. (Parerga, S. 204). Im Verein findet man zusammen, um einander zu genießen, wobei keiner der Partner „zu kurz kommt“ (Parerga, S. 204). Aus diesen Vereinen kann wiederum aufgrund der Charakter-Deformationen ihrer Mitglieder eine (sekundäre) Gesellschaft hervorgehen: die berüchtigte „Vereinsmeierei“, Gilden, Parteien, der Staat und andere „heilige“ Gebilde. Sie sind abgestorbene Vereine, in denen das unaufhörliche Sich-Vereinigen zum Stillstand gekommen ist (Der Einzige, S. 342). Reich hat beschrieben, wie aus Lustangst die Menschen aus den „Vereinen“ in eine Ersatzfamilie flüchten, in der das Heimatland die Mutter verkörpert und der „Führer“ den strengen, gerechten und gütigen Vater. (Darauf beruht heute der Antikapitalismus der roten und schwarzen Faschisten.)

Mit der Unterdrückung des Vereins, also des freien „bioenergetischen und arbeitsdemokratischen“ Austausches zwischen den Menschen, wird auch die primäre Gesellschaft zerstört. Das sieht man z.B. daran, daß die Eltern der öffentlichen Schule immer größere Teile der Erziehungsaufgabe zuschanzen. Mit dem generellen Zerfall der Gesellschaft bricht auch die ursprüngliche, die organisch gewachsene Gesellschaft, also die Familie, sogar die Mutter-Kind-Bindung, und damit der unverzichtbare „Mutterboden“ des Einzigen und des Vereins, zunehmend weg. Es ist wie Bodenerosion: die Wüste wächst. Stirner konnte noch wie selbstverständlich aus dem „Nichts“, d.h. der „schaffenden Gedankenlosigkeit“ (Der Einzige, S. 380), der Körperlichkeit, der „Natur“ schöpfen, während die gegenwärtig heranwachsende Generation buchstäblich ins „Nichts“ fällt, in ein inneres Vakuum. Daher die Sucht nach Unterhaltung und Ablenkung – die innere Leere soll gefüllt werden. Stirner konnte noch davon ausgehen, daß es nur Vorteile hat, wenn sich die Kinder von ihren Eltern loskoppeln und in freien Austausch mit ihren Altersgenossen treten (Der Einzige, S. 342). Heute ist es so, daß der Einfluß der Altersgenossen derartig negativ ist, daß verantwortungsvolle Eltern sich weigern müßten, ihre Kinder auf öffentliche Schulen zu schicken. Daß die Grundlage des Vereins zunehmend verschwindet, insbesondere dadurch, daß Frauen „sich selbst verwirklichen wollen“, ist der ultimative Verrat an der Aufklärung.

Neben den angeborenen Instinkten fehlt ihnen auch das erworbene Wissen, das sich quasi in einen „Trieb“ verwandelt hat. Stirner spricht bei diesem „Trieb“ von „bewußtlosem Wissen“ und „Instinkt des Geistes“ und nennt etwa das Taktgefühl (Parerga, S. 93). Zum Beispiel ist unser Organismus seit wir uns von Insektenfressern zu Halbaffen entwickelt haben, auf „Süßigkeiten“ programmiert: süße Früchte, die praktisch nie im Überfluß vorhanden sind. Heute werden wir damit bombardiert. Da ist Selbstzucht gefragt und es gilt Stirners Diktum:

Ich nehme mit Dank auf, was die Jahrhunderte der Bildung Mir erworben haben; nichts davon will Ich wegwerfen und aufgeben: Ich habe nicht umsonst gelebt. Die Erfahrung, daß Ich Gewalt über meine Natur habe und nicht der Sklave meiner Begierden zu sein brauche, soll Mir nicht verlorengehen; die Erfahrung, daß Ich durch Bildungsmittel die Welt bezwingen kann, ist zu teuer erkauft, als daß Ich sie vergessen könnte. Aber Ich will noch mehr. (Der Einzige, S. 374)

Auch spricht Stirner nicht dem sozialen Chaos das Wort. Selbstverständlich ist es den Menschen unbenommen sich zu wehren und „asoziales“ Verhalten zu bestrafen. „Das ist keine Sündenstrafe, keine Strafe für ein Verbrechen.“ Es geht dabei nicht um die Verletzung irgendwelcher „heiligen Gesetze“, sondern um den freien Entschluß des Einzelnen die Folgen etwaiger Taten tragen zu wollen oder nicht (Der Einzige, S. 263f). Es geht darum, daß sich die Geschädigten an jenen gütlich tun, die ihnen Gewalt angetan haben, nicht darum, daß irgendein „heiliges Recht“ befriedigt wird (Der Einzige, S. 266). Oder mit anderen Worten: die Gruppen von Menschen geben sich Regeln, die das Verbrechen zu einer Dummheit machen – oder die Regeln setzen sich so im Einzelnen fest, daß das Verbrechen zu einer Sünde wird.

Jene Hingebung an das Heilige bewirkt denn auch, daß man, ohne lebendigen, eigenen Anteil, die Übeltäter nur in die Hände der Polizei und Gerichte liefert: ein teilnahmsloses Überantworten an die Obrigkeit, „die ja das Heilige aufs Beste verwalten wird“. Das Volk ist ganz toll darauf, gegen Alles die Polizei zu hetzen, was ihm unsittlich, oft nur unanständig zu sein scheint, und diese Volkswut für das Sittliche beschützt mehr das Polizeiinstitut, als die Regierung es nur irgend schützen könnte. (Der Einzige, S. 267)

Die seit Kindertagen zurechtgestutzten „unterdrückten Massen“ betreiben ein universelles Mobbing gegen den Einzelnen, „den seine Kühnheit, sein Wille, seine Rücksichtslosigkeit und Furchtlosigkeit leitet (…) Das Volk – ihr gutherzigen Leute, denkt Wunder, was Ihr an ihm habt – das Volk steckt durch und durch voll Polizeigesinnung. – Nur wer sein Ich verleugnet, wer ‘Selbstverleugnung’ übt, ist dem Volke angenehm“ (Der Einzige, S. 219f).

Die drei Faktoren der 2020er Jahre

28. Juli 2025

Bei meiner heutigen Fahrradtour, übrigens in Winterkleidung, durch den reichen Grüngürtel im Norden Hamburgs ist mir aufgefallen, wie viele traumhaft gelegene Häuser zum Verkauf stehen. Die letzte prosperierende Generation in diesem dem Untergang geweihten Scheißloch von linksversifften Land stirbt weg. Ich fantasierte vor mich hin, wenn ich denn Geld hätte, wie schön es wäre ein solches Haus zu kaufen, – und schon stieg eine schier unbändige gleißende Wut in mir hoch. Diese Häuser kann man nicht kaufen, denn dieser Staat ist absolut unberechenbar. Das reicht von Heizung- und Energievorgaben über die Grundsteuer bis hin zu immer absurderen Auflagen etwa für die Müllentsorgung, das Abstellen des eigenen Autos etc.pp. „Unsere“ Demokratie sorgt dafür, daß das Individuum und kleine Firmen praktisch null Planungssicherheit haben. Und mit einiger Sicherheit wird bald in der Nähe ein Asylantenheim hingestellt, was das Haus vollkommen wertlos machen und ohnehin mein Leben in dieser vormaligen Idylle in eine scheiß Hölle verwandeln wird. Auf die Polizei kann man sich nicht mehr verlassen und die gesamte Infrastruktur nähert sich DDR-Verhältnissen. Die Steuern steigen ohne jedwede adäquate Gegenleistung. Und wenn du dich wehrst, bist du ein Feind „unserer“ Demokratie. Drei denkbar harmlose Worte („für“ „alles“, „D……land“) bringen dich in den Knast, während der Vergewaltiger deiner Tochter frei herumläuft und dich bedroht. Der Staat verkommt zu einer Institution des blanken Roten Terrors. Fast zu 100% organisiert von genau jener Klasse reicher Erben, die jetzt die Häuser ihrer Eltern und Großeltern verkaufen wollen. Und, ja, ich kenne den typischen einfach nur verachtenswerten Grünen und modernen Sozialdemokraten nur allzugut! Dieses gottverfluchte Parasitenpack kann mich nicht verarschen.

Von oben wurde der Gesellschaftsvertrag gekündigt, d.h. wir zahlen Steuern und erhalten als Gegenleistung einen Tritt in die Eier. Gleichzeitig wurde ab 2020 („Wir impfen euch alle!“) nicht nur das Gehirn jener, die so dumm waren, für ein Linsengericht bzw. eine Bratwurst ihr Erbrecht zu verscherbeln, mittels Lipidnanopartikel und modRNA irreparabel lobotomiert, so daß sie kaum noch unabhängig denken können. Hinzu kommt, daß sie durch „social distancing“ und „home office“ in die soziale Isolation getrieben wurden und die Gesellschaft endgültig atomisiert wurde, so daß von einer sich noch vielleicht noch wehren könnenden „Gesellschaft“ gar keine Rede mehr sein kann. Das Smartphone tat ein Übriges. Man fahre mit einem beliebigen öffentlichen Verkehrsmittel. Wirklich alle starren auf ihr Smartphone und keiner ist mehr wirklich da. Wenn irgendwas passiert, etwa ein Unfall, ist es, als würden die Menschen einen Film sehen. Sie zücken ihr Smartphone und filmen, wie jemand um sein Leben kämpft. Niemand kommt auf den Gedanken einzugreifen, denn das wäre, als würde man in das Geschehen eingreifen wollen, das sich auf einer Kinoleinwand oder einem Bildschirm ereignet. Schizoide Digitalzombies!

Nach der Zerstörung der Arbeitsfunktion und Herstellung kompletter Kontaktlosigkeit (in jeder Bedeutung des Wortes!) kommt als dritter Faktor die systematische Zerstörung der Genitalität hinzu. Fahre ich in eine andere Stadt, ist der ICE mit Regenbogenfarben geschmückt, ich betrete die Stadt über einen Regenbogenzebrastreifen, die Laternenmasten des Bahnhofsvorplatzes und der angrenzenden Straßen sind mit Regenbogenfolien umwickelt und vor jedem Geschäft prangt eine Regenbogenfahne. Habe ich gaaanz großes Pech, gerate ich in eine gigantische CSD-Parade, wo jeder sich dafür feiert, daß er ein ekelhafter sexuell degenerierter Perversling ist. Das alles scheint niemandem aufzufallen oder zu stören. Das ganze ist so unbeschreiblich und alle denkbaren Grenzen sprengend krank und schlichtweg beknackt! Es ist so, als würden wir alle ins Wasserwerk gehen und in unser Trinkwasser pissen, scheißen und kotzen und uns dann dafür gegenseitig feiern! Der Ursprung und Kern unserer Existenz wird verhöhnt, beschmutzt und zerstört und dabei die eine große Ursünde, der Stolz, der Luzifer zu einem gefallenen Engel machte, gefeiert. Und am Rande des Geschehens schmücken die sich vor Begeisterung gar nicht mehr einkriegenden Pfaffen in ihren Kirchen ihre Roben mit Regenbogenschals. Es ist, als wäre ich in einen surrealen unbeschreiblich abgefeimten und geschmacklosen apokalyptischen SciFi-Horrorfilm geraten.

Orgonomische Soziologie am Beispiel der deutschen Polizei

30. Mai 2025

Ich präsentiere hier erneut einen Blogeintrag aus dem Jahre 2013. Die angegebene Quelle, pi-news.net, ist nicht mehr aufrufbar. Trotzdem ist das ganze immer noch lesenswert. Zwar gibt es nichts Unbedeuteneres als die Zeitung von gestern, aber die von vor-vor-vor-vorgestern ist teilweise interessanter als das Exemplar von heute, denn die Gegenwart gewinnt an Tiefenschärfe. Hat sich ein abzeuchnender Trend abgeschwächt oder verschärft? Hier sehen wir, daß sich die beschriebenen Probleme verschärft haben. Die Polizei ist diverser, die Bürokratie noch grotesker und die Apartheid noch ausgeprägter geworden: deutsche Gesetze gelten nur noch für treudoofe Biodeutsche:

Die orgonomische Soziologie wurde, angefangen mit dem 1942 verfaßten Vorwort zur Massenpsychologie des Faschismus in Amerika von Wilhelm Reich, Elsworth F. Baker und Charles Konia entwickelt. Ist das ganze auf deutsche Verhältnisse übertragbar?

Auf pi-news ist neulich der Erfahrungsbericht eines Polizeibeamten mit mehr als 30 Jahren Diensterfahrung erschienen. Dieser Text ist bemerkenswert, weil er in jedem Punkt die orgonomische Soziologie bestätigt.

Die Polizei werde seit den 1980er Jahren systematisch geschwächt. Der Abbau der „bewaffneten Organe“ (Militär und Polizei) ist ein typisches Syndrom des Einflusses des liberalen Charakters auf den Gang der Zeit. Die Energie wird von der Muskulatur auf das Gehirn verlagert, weil der liberale Charakter aufgrund seiner Charakterstruktur gesunde Aggression nicht ertragen kann. Er wehrt sich gegen seine Orgasmusangst nicht primär mit muskulärer Panzerung, sondern durch „intellektuelle Abwehr“.

Das zeigt sich auch in der Polizeiorganisation selbst, wo diverse „Polizeireformen“ dafür sorgten, daß immer mehr Polizisten am Schreitisch sitzen und „Wachtmeister“ einen immer größeren Teil ihres Tages für Papierkram verschwenden. Energieverlagerung von der „Muskulatur“ ins „Gehirn“!

Folge ist, daß die Streifenwagen derartig mit Aufträgen überlastet sind, daß der Bürger nach einem Notruf immer länger auf Hilfe warten muß. Aus Sicht des linken Gesindels, das heute das öffentliche Leben in Deutschland beherrscht, sind Leute, die die Polizei rufen, verachtenswerte Spießer („Nazis“!), die sich an ihren auf Ausbeutung beruhenden Wohlstand klammern. Der Linksliberale identifiziert sich mit den Kriminellen (zu einem Gutteil „Migranten“), die die wahren Opfer seien. Er identifiziert sich mit den Verlierern und Außenseitern, weil er seinen Ödipuskomplex nicht bewältigt hat und entsprechend in ewiger subversiver Rebellion gegen den kastrierenden Vater verharrt, statt in offene Konkurrenz (Kapitalismus!) mit ihm zu treten und sich entsprechend mit ihm zu identifizieren (Nationalismus!).

Unter der geradezu orgonomisch wirkenden Überschrift „Charakterliches und ideologisches Desaster“ fährt der Polizeibeamte fort, daß der einzelne Polizist kaum noch auf Rückendeckung durch die Vorgesetzten und übergeordneten Behörden rechnen kann: alle folgen dem linken Zeitgeist und möchten nicht ihre Karriere gefährden. Was bleibt ist eine allgemeine Verunsicherung. „Der selbstsichere, sich seiner Autorität bewußte und Autorität ausstrahlende ‚Herr Wachtmeister‘ ist schon lange ausgestorben!“ Er kann keine Macht mehr ausüben.

Das hat natürlich mit der anti-autoritären Degeneration der Gesellschaft zu tun, die Charles Konia beschrieben hat.

Die Kompetenzen, die der frühere Wachtmeister noch hatte, wurden immer mehr beschnitten. Die Zeiten, wo ich als junger Polizeibeamter auf der Wache noch Schreiben amtlich beglaubigen durfte, sind schon lange vorbei. Das war ein schöner, freundlicher Dienst am Bürger – kostenlos. Viel schlimmer aber ist, daß man uns auch bei den für Polizisten rudimentär wichtigen Ermächtigungen beschnitt. Früher durften wir Blutproben bei betrunkenen Autofahrern selbständig anordnen. Heute müssen die Kollegen erst umständlich und zeitraubend eine richterliche Erlaubnis für eine simple Blutprobe einholen!

Das ist ein schlagendes Beispiel für ein Grundcharakteristikum der anti-autoritären Gesellschaft, in der die lokalen, „bürgernahen“ Autoritäten immer mehr geschwächt werden, während zentrale, „bürgerferne“ Autoritäten gleichzeitig eine Stärkung erfahren. Folge ist ein wachsendes Chaos und Gesetzlosigkeit. Der einzelne Polizist wird bloßgestellt und irgendwelche Randalierer können ihm auf der Nase rumtanzen: er muß „verhandeln“ und „deeskalieren“.

„Ein weiterer Schritt in den Abgrund, neben Personalabbau, fehlender Rückendeckung und Kompetenzentzug, waren die ständigen Reformen der Ausbildung!“ Ganz im Sinne der linksliberalen und anti-autoritären Gesinnung wurde die Ausbildung der Polizisten konsequent entmilitarisiert. Kasernen mit morgendlichem Antreten, Marschieren, Kameradschaft, Sauberkeit, korrekte Kleidung, Korpsgeist, etc. sind heute undenkbar. Außerdem dürfen sich heute nur noch Abiturienten bei der Polizei bewerben.

Und wenn diese Abiturienten bei der Polizei einsteigen, erleben sie heute eine „entmilitarisierte“ Ausbildung und durchlaufen, mehr oder weniger als Einzelkämpfer, einsam ihr dreijähriges Bachelor-Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung! Werden da die Kerle geschmiedet, die man im harten Polizeialltag braucht?

Zur Schwächung der Polizei trage auch der hohe Frauenanteil bei. „(W)enn der Frauenanteil zu hoch wird, schwächt das, rein körperlich betrachtet, die Polizei. Ich selbst war jedenfalls bei mancher Schlägerei froh, einen kräftigen männlichen Kollegen neben mir zu haben! (…) Frauen müssen bei der Polizei nicht die gleichen sportlichen Leistungen erbringen, wie ihre männlichen Kollegen. Warum eigentlich?“

Es geht um die Durchsetzung irgendwelcher ideologisch vorgegebener weltfremder „Gleichheitsgrundsätze“, wobei kurioserweise das eine Geschlecht „gleicher ist“ als das andere. Und es geht um die muskuläre Schwächung der Polizei – siehe oben.

Der Polizeibeamte resümiert:

Personalabbau, fehlende Rückendeckung, Kompetenzentzug, polizeifeindlicher Zeitgeist, falsche Ausbildung und Rekrutierung – das alles über Jahrzehnte kann nicht ohne böse Folgen für die innere Sicherheit unseres Landes bleiben!

Dieser ganze Wahnsinn ist nur vor dem Hintergrund der von Reich, Baker und Konia ausgearbeiteten soziopolitischen Charakterologie begreiflich.

Hinzu kommt die ideologisch gewollte Bereicherung, die uns das vaterlandslose Dreckspack beschert hat, dessen Agenda die Ausmerzung des deutschen Volkes ist. Der Polizeibeamte spricht das zwar in seinem Text nicht direkt an, aber jedem ist klar, welche Klientel er meint, wenn er über den Alltag des Bonner Polizisten schreibt:

Er zieht sich zurück, fährt vielleicht „erst mal um den Block“, schaut woanders hin, meidet gefährliche Gegenden. (…) Selbst bei kleinen Verkehrsdelikten eskaliert die Situation heute häufiger, als noch vor 25 Jahren, weil eben kein Respekt mehr vorhanden ist. Der lächerliche nichtangelegte Gurt kann heute schnell zu einer körperlichen Auseinandersetzung führen. Glauben Sie es mir! Ich weiß, wovon ich spreche! Warum also den Verkehrsverstoß ahnden, wenn man keine Lust auf diesen Streß hat?

Polizeibeamter

Moral, Augenpanzerung und die Medien (Teil 3)

29. August 2022

Eine Diskussion wird vollkommen sinnlos, solange beide Parteien nicht einen „dritten Faktor“ anerkennen: objektive Maßstäbe jenseits der beiden subjektiven Standpunkte. Es kann nur darum gehen, welcher der beiden Kontrahenten der objektiven Wahrheit näher kommt. Alles andere ist nur sinnloses Geschwafel und zutiefst neurotisch. Das ist die große Lüge von Leuten, die ständig den „gesellschaftlichen Dialog“ im Munde führen, aber tatsächlich nur an einem Interesse haben: daß die gesellschaftliche Panzerung sich verfestigt.

Man erinnere sich an die in Teil 2 erwähnte „Sarrazin-Debatte“, wo die eine Seite mit dem „objektiven dritten Faktor“ hantierte (insbesondere Statistiken), während die andere nur mit einem aufwarten konnte: ihrer vorgefaßten Meinung.

Eine Gesellschaft, in der alle objektiven Maßstäbe wegbrechen, ist dem Untergang geweiht. Das nationalsozialistische Deutschland und der Realsozialismus sind daran zugrundgegangen. Was zählte, waren nicht die objektiven Gegebenheiten, sondern reine Wahnkonstrukte.

In einer gepanzerten Gesellschaft sind die Menschen wie blind. Die gesamte Weltliteratur handelt davon, daß Einzelne die autoritäre Gesellschaft aufrütteln, in was für einem verlogenen Wahnsinn doch alle leben. Reich war zu Zeiten der autoritären Gesellschaft der Kulminationspunkt dieser untergründigen „Bewegung“. Dabei waren die Menschen nicht einfach nur „blind“, sondern es konnte, wie man so schön sagt, „nicht sein, was nicht sein darf“. Beispielsweise konnten Autoritätspersonen Kinder nicht sexuell ausbeuten, weil das einfach nicht ins moralische Konzept der Gesellschaft paßte. Und wenn die Evidenz partout nicht mehr zu leugnen war, wurde alles unter den Teppich gekehrt, „um den Schein zu wahren“, d.h. das Gesellschaftssystem nicht zu gefährden, oder, als letzter Ausweg, wurden den „verdorbenen“ Kindern die Schuld in die Schuhe geschrieben.

Heute, in Zeiten der „Drag Queen Hour“, werden die Kinder in eine „Kultur“ eingeführt, die sich ausschließlich durch ihre Sexualität definiert. Einer Sexualität, die explizit prägenital und damit „kindlich“ ist. Eine normale sexuelle Entwicklung wird behindert, bis hin zur chemischen und chirurgischen Kastration. Die „Gender-Moral“ macht die Menschen wie blind. Immer, wenn sie doch sehen (biopysische Expansion, „Aufhellung“), setzt ihr politisch korrektes Gewissen ein und die rosarote Brille wird aufgesetzt (biophysische Kontraktion, „Dunst“).

Die okulare Panzerung der Individuen und die gesellschaftliche Moral halten einander aufrecht und verstärken einander. Ein besonders hervorstechendes Beispiel ist die Ausländerproblematik in Deutschland. Je schlimmer die Zustände werden (einfach mal in die Stadt, mittlerweile reicht auch das Dorf, gehen und die Augen aufmachen!), desto verschleierter wird der Blick der Menschen und desto brutaler wird die grünrote Moral.

Vergiß die Polizei oder gar die Justiz! Gegen einen tausendköpfigen Clan von Libanesen können sie dir nicht helfen. Du wirst gesetzlich gezwungen, deine Kinder mit den Kindern dieser Familien in eine Schule zu schicken. Niemand auf dieser Welt wird dein Kind und schließlich auch dir beistehen! Willkommen – im Libanon! (Politiker und Abgeordnete schicken ihre Kinder auf Privatschulen!)

Die Gangszene in Deutschland besteht zu 90 Prozent aus Migranten. Da können auch ethnische Konflikte auftreten. „Black Jackets“ sind zumeist Türken, während sich bei „La Fraternidad“ oder „Red Legions“ vor allem Kurden finden. Gang-Auseinandersetzungen können deshalb leicht zu bürgerkriegsartigen Zuständen eskalieren. Groteskerweise findet sich das sogar in der Politik: SPD gleich Türken, Grüne gleich Kurden.

Waren in der autoritären Gesellschaft die „Pfeiler der Gesellschaft“ unantastbar und konnten sich wie erläutert etwa an Kindern vergreifen, sind heute Ersin und Co. ebenfalls faktisch unantastbar. Auf der Straße kriegt es jeder gleich mit seinen unzähligen Cousins zu tun und die Polizei ist eh machtlos. Sollte es doch zu „polizeilichen Übergriffen“ kommen, wird das die linksliberale Justiz sofort korrigieren. Nicht die kleinen und großen Gangster, die dieses Land „libanon-isieren“ sind das Problem, sondern die liberale Gesinnung, die solche widerlichen Typen unantastbar gemacht haben.

Man schaue sich doch die zahllosen Polizeiserien im deutschen Fernsehen an: während die reale Polizeiarbeit überproportional vom Umgang mit „Migranten“ geprägt ist, was sich beispielsweise an den Belegzahlen der deutschen Gefängnisse ablesen läßt, bewegen sich die Handlungen dieser Fernsehserien in einem fast rein deutschen Umfeld. Man betrachte nur den krassen Kontrast zu Aktenzeichen XY ungelöst! Über nicht allzu großer Übertreibung kann man sagen, daß etwa Tatort-Krimis nur zwei Themen haben: Neo-Nazis und die eingangs erwähnten Kinderschänder.

Die Beweggründe für diese Fixierung auf das Deutsche werden kaum in einer deutsch-nationalen Gesinnung der Autoren liegen. (Auch wenn es lustig wäre, es in diesem Sinne anzuprangern!) Vielmehr inszenieren die rotgrünen Eliten, die die „Kulturindustrie“ praktisch lückenlos dominieren, ein flächendeckendes volkspädagogisches Projekt. Die Realität wird ausgeblendet und durch eine Scheinrealität ersetzt, die teilweise das diametrale Gegenteil der „wirklichen Realität“ ist.

Es geht den Volkspädagogen darum, die „beharrenden“ Kräfte funktionsunfähig zu machen, indem ihnen ihre Grundlagen entzogen werden. Das radikalste Mittel, um dies zu bewerkstelligen, ist, frei nach Bert Brecht, das Volk auszutauschen: die Politiker wählen sich ein anderes Volk! Ist das Land in sich gegenseitig befeindende Stämme zerfallen und die Restdeutschen ideologisch gleichgeschaltet, können die Sozialingenieure ungestört ihren mechanistischen Machbarkeitstraum ausleben.

Für Grüne und Jusos ist Deutschland etwas, daß es zu bekämpfen gilt, das „heterogenisiert und verdünnt“ werden muß. Und, nein, dieses linke Vernichtungsprogramm hat nichts mit der deutschen Vergangenheit zu tun! Das ist eine Mär, auf die so gut wie alle Konservativen, naiv und blöd wie sie sind, hereinfallen. Hätte es die Nazis nie gegeben, würde Herr Habeck den Deutschen ganz genauso ins Gesicht spucken. Seine Gesinnungsgenossen beispielsweise in Schweden, Großbritannien und den USA haben für ihre Länder genau das gleiche Anliegen: die biologische Vernichtung des Staatsvolkes.

Die Sozialdemokraten und Grünen wußten ganz genau, was sie taten! Wäre die Bevölkerung bewußt, wohin dieses Projekt bereits geführt hat, will sagen in eine multikriminelle Hölle, wäre das Spiel der Linksliberalen, die in Wirklichkeit subversive Kommunisten (pseudoliberale modern liberals) sind, am Ende. Aus diesem Grund kommt Realität im deutschen Fernsehkrimi nicht mehr vor. Ein sediertes, weggetrenes Volk, mit dem man tun und lassen kann, was man will.

Muslimische Suprematisten werden von den Medien zu Opfern stilisiert, während deutsche Opfer nicht beachtet werden. Die falsche Hautfarbe! Überhaupt dieses verlogene Doppelmaß, der allgegenwärtige Rassismus! Obama, der stotternde Teleprompter-Ableser, war superintelligent und sein Freund Michael die schönste Frau, die je gelebt hat. Man stelle sich Dumm & Häßlich einmal als weißes Paar vor! Einzig und allein weil sie negrid sind, im Falle Obamas zumindest schwarz aussehen, werden alle normalen Maßstäbe außer Kraft gesetzt. Der schiere Irrwitz grinst uns an! Der Witz dabei ist natürlich, daß das alles eine reine Reaktionsbildung ist, denn diese Umwertung aller Werte ist nur dann nachvollziehbar, wenn die Leute, die diese bizarren Sichtweisen verbreiten, heimlich in ihrem Inneren davon überzeugt sind, daß jugendliche Türken dumm und kriminell sind, und Neger dumm und häßlich. Um diese innere Stimme zu übertönen und letztendlich zu ersticken, überbieten sie sich darin, einen schmächtigen Dorfdeppen zum Genie und seine muskelbepackte Monsterfrau zur atemberaubenden Schönheit hochzujubeln.

Gleichzeitig überbieten sich die gleichen Leute darin, aus Akif Pirinçci einen Wiedergänger Adolf Hitlers zu machen und jeden Neger, der tatsächlich intelligent und gebildet ist, als „Onkel Tom“ zu denunzieren. Diese Leute werden erst zufrieden sein, wenn die menschliche Zivilisation restlos zerstört ist. „Diese Leute“ sind die Pseudoliberalen = Sozialisten = Kommunisten – und der dumme Pöbel, der ihnen folgt.

Die Flüchtlinge aus Afrika, die im Mittelmeer ertrinken, wenn sie ihr kostenloses Meerestaxi verpassen, sind nicht nur unmittelbar, sondern auch letztendlich Opfer der Gutmenschen, hat doch die sogenannte „Entwicklungshilfe“ in den letzten Jahrzehnten Afrika vielleicht irreparabel zerstört. Man lese dazu beispielsweise den Spiegel-Artikel von Kurt Gerhardt: Wie Afrika seine Würde verliert.

Auch wenn alle Bonos, Geldofs und Campinos dieser Welt auf „mehr Geld“ setzen, bleibt diese Politik gefährlich für die Entwicklung Afrikas.

Nicht nur, daß der nach Afrika exportierte Sozialismus der europäischen „Eliten“ Afrika im Kern zerstört und die Menschen nach Europa treibt. Die gleichen Leute, die (bzw. deren Ideologie) für diesen Exodus verantwortlich sind, tun alles, damit die Afrikaner sich hoffnungsfroh nach Europa aufmachen können. Die Todesverachtung der Afrikaner und die ideologische Verblendung der europäischen Gutmenschen werden dazu führen, daß Europa nach all den Abwehrschlachten doch noch in Saharasia integriert werden wird. Und genau dies, die Vernichtung des letzten Hortes des Lebendigen auf diesem Planeten, steht hinter der „rationalen Ausländerpolitik“.

Kriminalität und Arbeitsdemokratie

3. Februar 2022

Kriminalität ist etwas von einem anderen zu nehmen, was dieser nie freiwillig gegeben hätte. Damit wird etwas aufgekündigt, was die Grundlage jedweden menschlichen Zusammenlebens ist, das Vertrauen. Keiner könnte irgendein Geschäft eröffnen, wenn er Angst haben müßte, daß niemand sich an die Regeln hält und alle sich nach Belieben bedienen, ohne zu bezahlen. Soviel Polizei und Überwachung kann es gar nicht geben! Damit entsteht jedoch für den Kriminellen, der sich diesem stillschweigenden Übereinkommen entzieht, ein großes Problem. Er kann beispielsweise ein Auto stehlen und fortan selbst fahren. Macht er daraus aber ein Geschäft und versucht ständig gestohlene Autos weiterzuverkaufen, steht er vor dem Dilemma, daß er von genau jenem „Gesellschaftsvertrag“ abhängig ist, den er selbst aufgekündigt hat. Er kann nie entspannt sein, sondern muß bei seinen „Geschäftskontakten“ sozusagen oder wortwörtlich eine entsicherte Pistole griffbereit haben!

Tatsächlich organisiert sich die Gesellschaft auf krimineller Ebene neu. Es gibt kaum eine Branche, in der genauer auf Ehrlichkeit und Vertragserfüllung geachtet wird – und wo es absolut selbstmörderisch und schlichtweg wahnsinnig ist, den Geschäftspartner zu betrügen. Hat man mit Kriminellen zu tun, sollte man penibel darauf achten, daß man nicht übervorteilt wird, aber noch penibler, daß man etwa die Geldscheine in dem Umschlag, den man übergibt, wirklich ganz genau abgezählt hat. Im ersteren Fall wird man nur mit Verachtung gestraft und wird nie wieder einen Fuß auf den Boden kriegen und im zweiten Fall – kann man sich gleich selbst eine Kugel durch den Kopf jagen. Das ganze ist eine gesteigerte Version der legalen Gesellschaft. In dieser kann man eine Fünf gerade seinlassen, während in der Illegalität alles bis auf das letzte Gramm und den letzten Cent stimmen muß. Entweder unbedingte Pünktlichkeit, Vertragstreue, Verläßlichkeit, Etikette oder maximale Sanktionen!

Unmoral muß zwangsläufig zu Hypermoral führen (und umgekehrt), da bei Zerstörung des natürlichen bioenergetischen (bzw. biosozialen) Lebens, dessen gepanzerte Karikatur an seine Stelle tritt. Wird die gesellschaftliche Sexualökonomie zerstört, tritt der Jesus- und Marienkult, die „Familienehre“, „Reinheit“ und ähnliches an ihre Stelle. Wird die Marktwirtschaft durch Kriminalität zerstört, organisiert sie sich auf primitiver und „brutalisierter“ primitiverer Ebene neu – als Karikatur ihrer selbst. (Gesundes Gewebe, das zerfällt, reorganisiert sich zu Krebsgewebe!)

Man wird kaum irgendwo mehr „Moral“ und „Ehre“ finden als unter Ganoven. Das zeigt einerseits, daß die Arbeitsdemokratie absolut unzerstörbar ist, und andererseits, daß immer dann, wenn „Ethik“ in den Mittelpunkt gerückt wird, statt selbstverständlich zu sein wie Atmen und Essen, man es in Wirklichkeit mit Zerfall und potentiellem Verbrechen zu tun hat. Man sollte die „gute Gesellschaft“ und deren ach so hohe Moral nicht allzu ernstnehmen und umgekehrt nicht allzusehr auf die „schlechte Gesellschaft“ und deren angebliche Unmoral hinabblicken!

Blogeinträge Juni-November 2016

31. Januar 2022

Dr. Charles Konia über die Nachwirkungen der Wahlt von Donald Trump:

Blogeinträge Juni-November 2016

David Holbrook, M.D.: MORDE DURCH POLIZISTEN VERSUS MORDE AN POLIZISTEN / PSEUDO-MORALISCHE URTEILE ALS ERSATZ FÜR FAKTEN UND ALS TECHNIK DER „EMOTIONELLEN PEST“

11. August 2021

DAVID HOLBROOK, M.D.:

Morde durch Polizisten versus Morde an Polizisten

Pseudo-moralische Urteile als Ersatz für Fakten und als Technik der „Emotionellen Pest“