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Der Orgon-Akkumulator (Teil 3)

19. April 2019

von Bernd Laska

3. Funktionsprinzip des Orgon-Akkumulators

Der Akku funktioniert aufgrund der folgenden Eigenschaften der Orgonenergie, die Reich in ausführlichen Versuchsreihen ermittelt hat:

1) Orgonenergie erfüllt den gesamten Raum, durchdringt alle Materie, aber verschiedene Stoffe mit unterschiedlicher Geschwindigkeit. Sie ist also überall vorhanden, lediglich in unterschiedlicher Dichte bzw. Konzentration. Akkus funktionieren also überall.

2) Material, das ein guter Isolator bzw. eine schlechter Leiter für elektrische Energie ist, zieht Orgonenergie an. Gute Leiter (in der Regel also Metalle) dagegen ziehen Orgon zwar ebenfalls an, stoßen es aber sofort wieder ab.

In den Schriften Reichs wird für Isolator auch oft ‚organisches‘ oder ‚nicht-metallisches‘ Material verwendet. Konkret wird heute als Metall verzinktes Stahlblech (Aluminiumblech wirkt schädlich!) und Stahlwolle und als Isolator Dämmplatten und Mineralwolle (nicht Watte, da wasseranziehend!) benutzt.

Der Akku besteht nun im Prinzip aus einem allseitig geschlossenen Kasten, dessen Wände aus beliebig vielen Doppelschichten von elektrisch leitendem und isolierendem Material bestehen, und zwar so, daß die Metallschicht jeweils auf der Innenseite liegt. Einzelheiten siehe Bauanleitung.

Die Wirksamkeit eines Akkus hängt von folgenden Parametern ab:

(a) Art des Isolatormaterial: zB Plastik besser als Holz

(b) Art des Metalls: für med. Zwecke nur Eisen bzw. Stahl

(c) Höhe der relativen Luftfeuchtigkeit in der Atmosphäre, weil Wasser Orgon absorbiert: je trockener desto besser

(d) Geografische Breite: je näher am Äquator desto besser

(e) Höhe über Meeresspiegel: je höher desto besser

(f) Anzahl der Schichten: je mehr desto besser. Die Wirksamkeit nimmt aber nicht linear mit der Schichtzahl zu, wie durch elektroskopische Messungen festgestellt wurde. So ergab sich für einen 1-schichtigen (dh. mit einer Doppelschicht) Akku eine Konzentration 3 mal so hoch wie in der Atmosphäre, ein 3-schichtiger Akku hatte aber nur die 4-fache Konzentration und ein 10-schichtiger gar nur eine 6-fache, also nur eine doppelt so starke wie der 1-schichtige.

(g) Abstand des Körpers zur Innenwand während einer Sitzung: je näher desto besser, aber nicht berühren!

(h) Anzahl der Akkus in einem Raum oder Gebäude: je mehr desto höher ist schon die allgemeine Orgonkonzentration, also auch Akkumulation.

Konzentration der Orgonenergie im Akku ist objektiv demonstrierbar durch Messung der Temperaturdifferenz zwischen oberem Akkuinneren und der Umgebung. Dieser Effekt wurde seinerzeit zuerst von Einstein bestätigt, dann aber (wohl wegen seiner fundamentalen Erschütterung des theoretischen Gebäudes der Physik) konventionell weggedeutet, zu Unrecht, wie Reich meint und belegt hat (siehe hierzu auch den Artikel „Die Begegnung Einstein-Reich“ in den WRB 1/76).

Weitere Möglichkeiten zur Objektivierung des Orgons durch Messungen am Akku bestehen mit dem Elektroskop und dem Geiger-Müller-Zähler. Einzelheiten hierzu würden jedoch im Rahmen dieses Artikels zu weit führen.

 

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Autors. Aus: Wilhelm Reich Blätter 4/76.

 

The Journal of Orgonomy (Vol. 10, No. 1, May 1976)

12. Dezember 2011

C. Fredrick Rosenblum (d.i. C.F. Baker) stellt in seinem Aufsatz „The Electroscope III: Atmospheric Pulsation“ den „Baker-DOR-Index“” vor. In deutscher Übersetzung erschien er auf Dr. Nicolas deutscher Website, deshalb hier im amerikanischen Original:

Mit diesem Index wird auf eine ziemlich objektive Weise der DOR-Gehalt der Atmosphäre gemessen. Wie objektiv er ist, läßt sich leicht erkennen, wenn mehrere Personen ihn (nach einiger Übung) unabhängig voneinander gleichzeitig erheben und dann die Zahlenwerte miteinander vergleichen.

Ich habe mit Orgonomen gesprochen, die nichts mit dem Baker-DOR-Index anfangen können. Siehe etwa die Aufstellung, die Jerome Eden verwandt hat. Meines Erachtens ist der Vorteil von C.F. Bakers Aufstellung, daß sie wie alle derartigen Versuche zwar auf subjektiven Einschätzungen beruht, aber sozusagen eine „disziplinierende“ Wirkung auf den Beobachter hat. Es ist mir schon häufiger passiert, daß ich spontan von einem niedrigen DOR-Index ausgegangen bin („schönes Wetter!“), um dann, nachdem ich die fünf Punkte des Baker-DOR-Index durchgegangen war, einzusehen, daß objektiv die Lage schlimmer ist.

Beim Abgleich des Baker-DOR-Index mit elektroskopischen Messungen im Orgonenergie-Akkumulator zeigte sich ein klares Muster: bei einem niedrigen Baker-DOR-Index blieb das Goldblättchen des Elektroskops (30 Sekunden nach der Aufladung) weiter gespreizt als bei einem hohen Baker-DOR-Index:

Beim Vergleich des Baker-DOR-Index mit der Relativen Luftfeuchtigkeit zeigte sich eine enge Korrelation: niedriger Baker-DOR-Index, niedrige Relative Luftfeuchtigkeit – hoher Baker-DOR-Index, hohe Relative Luftfeuchtigkeit. Entsprechend ergab der Abgleich der Elektroskopwerte mit der Relativen Luftfeuchtigkeit ein ähnliches Muster wie oben beim Baker-DOR-Index:

Je höher der Baker-DOR-Index ist, desto weniger ist die Atmosphäre in der Lage eine orgonotische Ladung aufrechtzuerhalten. DOR ist, „als würde einem die Energie abgesaugt werden“.