Posts Tagged ‘Physiologie’

David Holbrook, M.D.: ÜBER DIE GEGENWAHRHEIT

31. August 2019

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Über die Gegenwahrheit

 

David Holbrook, M.D.: ERGEBNISSE DER ZEITGENÖSSISCHEN NEUROWISSENSCHAFT UND PSYCHOTHERAPIE, DIE PARALLELEN ZUR ORGONOMISCHEN PERSPEKTIVE AUFWEISEN

22. Mai 2019

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Ergebnisse der zeitgenössischen Neurowissenschaft und Psychotherapie, die Parallelen zur orgonomischen Perspektive aufweisen

 

David Holbrook, M.D.: EMOTIONEN SPRECHEN LAUTER ALS WORTE

12. Mai 2019

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Emotionen sprechen lauter als Worte

 

Der Orgon-Akkumulator (Teil 2)

18. April 2019

von Bernd Laska

2. Entstehungsgeschichte

Der Akku war nicht eine geniale Idee, die Reich plötzlich hatte, sondern das Resultat jahrelanger, intensiver Forschungsarbeit.

Nach gut einem Jahrzehnt klinischer Arbeit auf psychoanalytischer Grundlage war Reich etwa um 1932/33 an die Grenzen der Psychologie gestoßen. Sicher gab es (und gibt es auch heute) noch zu erforschende Details; aber das war für den Pionier Reich keine Aufgabe, er wollte nicht in die Breite forschen, sondern in die Tiefe.

Da Reichs Orientierung von Anfang an naturwissenschaftlich war, hielt er sich neben seiner sonstigen Tätigkeit über die Entwicklungen in anderen Wissenschaften wie Biologie, Medizin, Physiologie etc. auf dem laufenden. Zudem wuchs mit seinen Einsichten in die Ursachen der Neurosenentstehung sein gesellschaftspolitisches Engagement, sodaß man kaum erwarten konnte, daß Reich sein Leben wie die meisten Psychoanalytiker mit dem einträglichen Kurieren von Neurosen verbringen würde.

Die wesentlichen Erkenntnisse, die mit der psychoanalytischen Methode gewonnen worden waren, hielt Reich gegen die ‚revisionistischen‘ Bestrebungen von vielen Analytikern und Freud selbst fest und brachte sie mit Erkenntnissen in Verbindung, die aus anderen Naturwissenschaften kamen. Er integrierte ausgewählte Ergebnisse aus Physiologie, Biochemie (speziell Kolloidchemie) und Biologie, die er mit eigenen charakteranalytischen Erkenntnissen zu einer ganzheitlichen Theorie vom Menschen zu entwickeln suchte. So stammt zB das Konzept der vegetativen Strömung vom Berliner Internisten Friedrich Krause. Auch die Untersuchungen von Walter und Käthe Misch zur Biochemie von Lust und Angst sowie L.R. Müllers Forschungen zum vegetativen Nervensystem ergänzten sich in Reichs Sicht gegenseitig und mit seinen eigenen Konzepten. Während dieses Jahres intensiven Studiums (1934) im dänischen Exil machte Reich selbst keine neuen Entdeckungen; er verarbeitete die erwähnten und weitere bisher kaum miteinander in Beziehung gebrachte Ergebnisse der Spezialwissenschaften zusammen mit eigenen Theorien zu dem fundamentalen biologischen Konzept der „psychosomatischen Identität und Gegensätzlichkeit“.

In diesem Prozeß der Aufarbeitung aller ihm in diesem Zusammenhang relevant erscheinenden Theorien tauchten bald Fragestellungen auf, deren Beantwortung er selbst in Angriff nehmen mußte. Er frischte also seine alten experimentellen Kenntnisse wieder auf, erweiterte sie und ging mit einigen speziell ausgebildeten Mitarbeitern diese neuen Probleme an. So kam es zu den elektrophysiologischen Versuchsreihen zur Angst und Sexualität (lange vor Masters/Johnson und mit anderer Zielrichtung) und zu den Bionversuchen.

Trotz der schlechten äußeren Bedingungen der Emigration waren die Jahre 1933-39 eine sehr fruchtbare Periode in Reichs Leben. Auch im ideologischen Bereich fand in diesen Jahren eine entscheidende Veränderung statt. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem französischen Vitalisten Roger DuTeil bei den Bionversuchen und unter dem Eindruck der Entwicklung im ‚sozialistischen Lager‘ löste sich Reich langsam vom offiziellen Marxismus, ohne jedoch die Ziele aufzugeben, die einst ihn und viele andere zum Marxismus geführt hatten.

Bei seinen elektrophysiologischen Vorsuchen und bei der Arbeit mit den Bionkulturen arbeitete Reich noch immer mit dem Konzept der Bioelektrizität. Einige Ergebnisse paßten dort jedoch überhaupt nicht hinein, sodaß sich Reich gezwungen sah, die Existenz einer energetischen Strahlung außerhalb des elektromagnetischen Spektrums zu postulieren, die er Orgonenergie nannte.

Dieser so konsequente Weg Reichs, der hier nur ganz grob skizziert werden konnte, ist allgemein wenig bekannt und deshalb hier dem eigentlichen Thema vorangestellt.

 

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Autors. Aus: Wilhelm Reich Blätter 4/76.

David Holbrook, M.D.: ÜBER DIE GEGENWAHRHEIT

25. Februar 2019

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Über die Gegenwahrheit

 

Emotionen sprechen lauter als Worte (Teil 5)

5. Februar 2019

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Emotionen sprechen lauter als Worte

 

Emotionen sprechen lauter als Worte (Teil 2)

30. Januar 2019

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Emotionen sprechen lauter als Worte

 

nachrichtenbrief17

30. April 2017

nachrichtenbrief7

7. April 2017

Im Anschluß an „nachrichtenbrief3“: Das universelle Ideal von Schönheit und Gesundheit

30. März 2017

Das Idealbild des Menschen ist universell, seien dies nun die Statuen der Antike oder der Renaissance, die Heiligenbilder des Christentums oder die „Übermenschen“ der diversen sozialistischen und faschistischen Ideologien des 20. Jahrhunderts. Heute finden wir den gleichen Typus in der Werbung und den Produkten der Unterhaltungsindustrie. Trotz aller politischen Korrektheit ist jedem sofort klar, was ein attraktiver Mann bzw. eine attraktive Frau ausmacht. Man kann „Attraktivität“ buchstäblich mit mathematischen Formeln ausdrücken. Es kommt auf Symmetrie und den Goldenen Schnitt an. Orgonometrisch läßt sich das auf die Orgonomform und weiter auf die kosmische Überlagerung zurückverfolgen. Wir empfinden Formen als schön, die zeigen, daß die inerte Materie sich ganz der primordialen Energie unterworfen hat. In mystischer Verzerrung: daß die Materie ganz vom Geist durchdrungen und bestimmt wird. Bei den Bildnissen des „sozialistischen Realismus“ war es dann halt das „Klassenbewußtsein“, das die Menschen so durchdrungen hat, daß sie zu heroischen Gestalten werden.

Soweit das energetische Orgonom, das sich in der Anatomie zeigt. Das orgonotische System, dessen Pulsation im parasympathischen und sympathischen Nervensystem Struktur geworden ist, zeigt sich in der Physiologie, im Ideal der Gesundheit: ein guter, entspannter Muskeltonus, leuchtende Augen, leicht gerötete Wangen, eine gutdurchblutete Haut und den Umständen wohlangepaßte physiologische Reaktionen. Das Ideal ist eine ungehinderte Pulsation und entsprechende Strukturen, die die energetische Pulsation sozusagen materiell vermitteln.

Evolutionsbiologisch läßt sich aufzeigen, daß sich in der Entwicklung zum heutigen Menschen hin das oben beschrieben Idealbild, das etwas im Goldenen Schnitt zum Ausdruck kommt, immer klarer und „reiner“ ausgebildet hat. Man gehe nur der Säugetierreihe von den mäuseartigen Insektenfressern, die unsere Urahnen sind, über die Halbaffen, Affen, Menschenaffen bis hin zum Menschen nach. Beim orgonotischen System läßt sich zeigen, daß bei Fischen, Amphibien und Reptilien das autonome Nervensystem kaum ausgebildet ist und daß es in der Entwicklung hin zum Menschen immer ausgeprägter wurde und vor allem immer besser die orgonotische Pulsation verkörperte. Beim Menschen schließlich steht der Parasympathikus eindeutig für Expansion, der Sympathikus eindeutig für Kontraktion. Hier und da zeigt sich bei der Innervation jedoch, daß die Evolution noch nicht ganz abgeschlossen ist.

Eine Gesellschaft, die das Entartete, Mißgeformte, Degenerierte und Kranke idealisiert, ist dem Untergang geweiht, da sie sich gegen das Leben selbst stellt. Man denke nur an Degenerationserscheinungen wie den Feminismus oder den Transhumanismus.

Zu diesen Ausführungen siehe auch Biologische Entwicklung aus orgonomischer Sicht.