Posts Tagged ‘hoher Blutdruck’

Paul Mathews: Antwort auf David Boadellas „The Breakthrough into the Vegetative Realm“

22. Mai 2021
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Antwort auf David Boadellas „The Breakthrough into the Vegetative Realm“

Der Orgon-Akkumulator (Teil 8)

24. April 2019

von Bernd Laska

5. Hinweise für die Benutzung des Akkus (Fortsetzung)

Örtliche Bestrahlung

Während die Körperganzbestrahlung im großen Akku durch Stärkung des gesamten Bio-Energie-Systems wirkt, kann man mittels eines kleinen Akkus, dem sog. „shooter“ auch lokale Bestrahlungen vornehmen, so zB bei Schnittwunden oder Verbrennungen. Die im Innern des Akku konzentrierte Orgonenergie wird dabei durch einen mit isolierendem Material (zB Tesakrepp) umwickelten, flexiblen Eisenschlauch gezielt an die gewünschten Stellen geleitet.

Bel kleinen Stellen genügt es, das Ende des Schlauchs mit einem Abstand von etwa 3 mm an die entsprechende Stelle zu halten, bei größeren Stellen ist ein ebenfalls mit Tesakrepp umwickelter (nur außen) Eisentrichter am Schlauchende anzubringen.

Nach einiger Zeit der Bestrahlung spürt man Prickeln und Wärme. Sofern Schmerz da ist, beginnt er, gelegentlich nach einer ganz kurzen Periode erhöhter Intensität, zu schwinden. Bei Verletzungen sollte man nicht länger als 15 bis 20 Minuten hintereinander bestrahlen. Bestrahlungen anderer Körperteile, ohne daß diese verletzt wären, sollten nur so lange erfolgen, bis man das Wärmegefühl verspürt. Solche Bestrahlungen können täglich vorgenommen werden, während man zur Körperganzbestrahlung im großen Akku (auf dem kleinen als Sitzbank) sitzt. Empfohlene Stellen sind zB die Augen (nur bei geschlossenen Lidern etwa 1 Minute), die Gegend zwischen den Augen, die Gegend der unteren Herzspitze und der Herzbasis, der Mund und der Solarplexus.

Obwohl im Normalfall und bei Beachtung der genannten Empfehlungen die Anwendung von Orgonenergiebestrahlungen harmlos ist (denn Orgon ist eine körpereigene Energie), empfiehlt Reich eine spezielle ärztliche Überwachung in allen folgenden Fällen:

(a) bei allen Überladungsbiopathien, also bei zu hohem Blutdruck, hysterischem Charakter, akuter Sexualstauung; außerdem bei: dekompensierten Herzleiden, systolischem Blutdruck über 150, Gehirntumoren, Arteriosklerose, vorhergegangenen Schlaganfällen, Entzündungen der Haut und Bindehaut;

(b) bei Krankheiten, bei denen der Einfluß von Orgonbestrahlung noch nicht erforscht worden ist;

(c) in allen Fällen der Überladung durch übermäßige Akkubenutzung;

(d) in allen Fällen der Verwendung von Akkus mit mehr als drei (Doppel-) Schichten.

Diese Hinweise sind der Akku-Broschüre von Reich aus dem Jahre 1950 entnommen. Fachkundige ärztliche Betreuung ist heute kaum erhältlich. Deshalb sei allgemein zur Vorsicht geraten. Wenn es einem irgendwie unangenehm erscheint, sollte man die Bestrahlung abbrechen.

Neurosen können nach Reich mit physikalischer Orgontherapie allein nicht behandelt werden, es kann lediglich der biopathische somatische Hintergrund verbessert werden.

 

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Autors. Aus: Wilhelm Reich Blätter 4/76.

Antwort auf David Boadellas „The Breakthrough into the Vegetative Realm“ (Teil 1)

12. März 2019

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Antwort auf David Boadellas „The Breakthrough into the Vegetative Realm“

ZUKUNFTSKINDER: 5. Säuglingspflege und Kindererziehung, d. Schläge machen dumm und fett

8. März 2018

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

ZUKUNFTSKINDER:

5. Säuglingspflege und Kindererziehung, d. Schläge machen dumm und fett

The Journal of Orgonomy (Vol. 7, No. 1, May 1973)

14. September 2011

Alle Erkrankungen des Rachens, der Larynx, der Trachea, des Ösophagus und der Schilddrüse können Fokus einer Biopathie sein (Morton Herskowitz: „4. The Segmental Armoring“, Annals of the Institute for Orgonomic Science, Vol. 4, No. 1, September 1987, S. 75). Als Beispiel werde ich kurz auf die Hyperthyreose eingehen:

Mit der Basedowschen Krankheit hat sich Reich schon in den 1920er Jahren auseinandergesetzt. In Die Funktion des Orgasmus hatte Reich anhand (u.a.) des Morbus Basedow (Nervosität, hoher Blutdruck, Herzrasen) gezeigt, wie sich unabgeführte genitale Erregung in Angst umwandelt, indem sie das Herz innerviert.

Aus der Sichtweise von Reichs späteren Erkenntnissen über die segmentäre Panzerung des Körpers hat der Orgonom und Internist Robert A. Dew insbesondere mit Bezug auf das Orgonom die Basedowsche Krankheit wie folgt interpretiert:

Am Anfang der biopathischen Diathese von Basedow steht ein oraler Block (wie er durch die psychiatrische Untersuchung von Basedow-Patienten evident wird), der den Energiefluß nach unten in das Halssegment blockiert, „was ein Gebiet verminderter orgonotischer Ladung erzeugt. Auf diese Weise könnten der Terror und die Wut, deren Ausdruck durch diese Panzerungen blockiert ist, den Weg für die Schilddrüsenerkrankung bereiten“ (Dew: „The Biopathic Diathesis: Hyperthyroidism“, S. 67). Kommt nun zusätzlich eine Blockade im Hals hinzu, der die Pulsation weiter einschränkt, wehrt sich der Körper gegen die derart eingeschränkte orgonotische Ladung des Halsbereichs durch vermehrte Hormonausschüttung der Schilddrüse, sodaß sich ein biopathischer Basedow entwickeln kann. Allgemeiner betrachtet liegt dieser Krankheit eine chronische Angst vor Expansion zugrunde.

Die damit verbundene Sympathikotonie ruft die Schwellung und Hypersekretion der Schilddrüse als Antwort auf Streß hervor. Das überschüssige Hormon verstärkt den Kontraktionsprozeß. Der Organismus reagiert mit kräftigen Versuchen die Sympathikotonie zu durchbrechen, was zu schwerer Angst führt, weiterer Kontraktion und weiterer Hormonabgabe. Die Schilddrüse wird so in ein verzweifeltes Verteidigungsmanöver auf endokrinem Niveau verstrickt. (Dew, S.74)

Offensichtlich verbindet das klinische Bild den Basedow eng mit Herzstörungen (Tachykardie, hoher Blutdruck, etc.). Dew schreibt dazu:

Die Erkrankung ist spezifisch mit der Panzerung im Hals und möglichweise im Kiefer verbunden. Dies unterscheidet sie von den Hochdruck- und kardiovaskulären Biopathien, bei denen eine ähnliche Kontraktion gegen Expansion vorherrscht, die herausragende Panzerung jedoch im Brustbereich zu finden ist. (Dew, S. 69)

Reich selbst zeigte im Halsbereich biopathische Störungen, so erwähnt Myron Sharaf z.B. eine Episode aus dem Jahre 1953, als Reichs Sekretärin und zeitweilige Geliebte, Lois Wyvell, einen anderen Mann in der Kleinstadt Rangeley, in dessen Nähe Orgonon liegt, kennenlernte:

Da ihr Freund in Rangeley keine Anstellung finden konnte, entschied sich Lois nach Farmington zu ziehen, einer größeren Stadt, die 65 Kilometer entfernt lag. Sie plante weiter für Reich zu arbeiten, Reich entschied sich jedoch das Arbeitsverhältnis zu beenden. Sprachlos vor Enttäuschung und Wut erlebte er die gleiche Halsblockade, die er in seinem allerersten klinischen Aufsatz beschrieben hatte – seiner getarnten Autobiographie. Er schrieb nieder [da er nicht sprechen konnte]: „Du bist gefeuert!“ (Fury on Earth, S. 407)

In dem erwähnten Artikel von 1920 schreibt Reich über seinen vorgeblichen Patienten, d.h. über sich selbst: „wenn er sprechen solle, ’schnüre ihm etwas die Kehle‘ aus Furcht, Unsinn zu sagen“ (Frühe Schriften, S. 78). Ende 1919 notierte er eine Szene, die in etwa der mit Lois Wyvell entspricht:

Als ich mit [der unglücklichen Liebe] Lia in der Oper war, fühlte ich etwas in mir, das mich in eine andere Welt zog, anders, anders als ich, ich wollte sprechen – und das Wort stak mir in der Kehle, ich kam mir stupide vor, und wenn dies einmal der Fall ist, dann ist’s aus und geschehen! (Leidenschaft der Jugend, S. 129)

Reichs Halsblockade sollte auch eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des „Medical DOR-Busters“ 1955 spielen.