Posts Tagged ‘Vatikan’

Das ultimative Tabu (Teil 7)

13. September 2021

Ein Großteil der Verschwörungstheorien beruhen einfach auf einer erschreckenden humanistischen und naturwissenschaftlichen Unbildung und schlichter Dummheit. Etwa, das, was mir gestern auf Facebook widerfahren ist. Ein Photo, wo ein Flugzeug am Boden aus einer geheimnisvollen Öffnung am Heck dichten weißen Rauch ausstößt. „Der Pilot hat vergessen, die Chemtrails auszumachen.“ Auf mein Hinweis, daß das die Zusatzturbine ist, die jedes größere Flugzeug hat, eine Entsprechung zur Autobatterie, kommt die Antwort, davon habe er ja noch nie gehört, aber er glaube trotzdem weiter an Chemtrails. Diese Leute haben wirklich null Ahnung von Atmosphärenphysik, Flugzeugtechnik und den Vorgängen auf Flughäfen (mein engbefreundeter Nachbar war Techniker hier am Flughafen Fuhlsbüttel, der „Flugzeugwerkstatt“ der Lufthansa), vertreten aber mit eisernem Fanatismus die abstrusesten Theorien über „Chemtrails“.

Oder nehmen wir etwa das Christentum: „Alles Fake! Allein schon der Anfang: Jesus war Jude und hieß natürlich in Wirklichkeit Joschua!“ Nein, seine Alltagssprache war Aramäisch und in dieser Sprache hieß er „Jeschu“. Mit Sicherheit hat ihn nie jemand mit „Joschua“ angeredet, genausowenig, wie ich je mit „Petrus“ oder gar „Kaiphas“ angesprochen wurde! Die offizielle Sprache des östlichen Mittelmeers zur Zeit der Römer war Griechisch, entsprechend wurde er mit einiger Sicherheit auch schon zu Lebzeiten „Jesus“ genannt. Und dann natürlich die elende Geschichte mit dem auf dem Kopf gestellten Kreuz, das manchmal die Päpste benutzen. Nein, das ist kein Zeichen des Satanismus im Vatikan, sondern Petrus wurde auf eigenes Verlangen hin, da er sich als unwürdig erachtete, so wie sein Herr zu sterben, mit dem Kopf nach unten gekreuzigt und der Papst ist sein Nachfolger. Das umgekehrte Kreuz ist also kein Zeichen der Rebellion gegen Gott, sondern ganz im Gegenteil von nicht mehr zu toppender Frömmigkeit. Seufz! Aus solchen blödgrotesken Versatzstücken werden ganze Bücher gebastelt, aus denen dann fleißig zitiert und deren „bahnbrechenden Informationen“ weiter ausgeschmückt werden…

Der zweite Schritt in den Wahnsinn sind pathologische Lügner. Als normaler Mensch sind einem Lügen wesensfremd. Bis heute frage ich mich, warum ich vor 500 Jahren einem Klassenkameraden erzählt habe, unsere Familie hätte mal einen Hund besessen. Eine Geschichte, die ich aus mir nicht ersichtlichen Gründen frei erfunden hatte. Ich schäme mich bis heute! Es gibt aber Menschen, die bestehen praktisch ausschließlich aus Lügen. Wenn man einmal mit dem Lügen angefangen hat, kommt man nie mehr aus dem eigenen Lügengebäude heraus. „Welche Rasse hatte der Hund? In welchem Alter ist er gestorben? Wie hieß er?“ Du kommst da nie wieder raus! Man ersetze den „Hund“ mit einer „UFO-Entführung“ oder einer Gefangenschaft im GULAG oder ähnlichem. Es gibt ganze Bücher, etwa der berühmte „Erlebnisbericht“ So weit die Füße tragen, in denen buchstäblich kein einziges Wort stimmt! Gruseligerweise glaubt so mancher pathologische Lügner am Ende selbst an seine Geschichten. Eine Selbsthypnose, die uns zum dritten Schritt führt:

Der endgültige Wahnsinn: paranoide Schizophrenie. Ich habe schon vor dem PC-Bildschirm fast zwei Stunden gesessen, um mir die Ausführungen von Leuten anzuhören, die vollkommen normal auf mich wirkten und wo ich mir sagte: „Ist ja extrem merkwürdig und unwahrscheinlich, was die da erzählt, aber man muß einen offenen Geist bewahren.“ In sich ist das, was da präsentiert wird, meist alles folgerichtig und logisch, aber wenn man aus dem Bannkreis heraustritt: praktisch kein Punkt ist bei näherer Betrachtung stichhaltig (siehe „Schritt 1“ oben), das eine oder andere ist eindeutig konstruiert, um ins Gesamtgebäude zu passen („Schritt 2“) und schließlich springt einen die Paranoia ins Auge (Geheimdienste pflanzen dir nachts Computerchips ein, du wurdest schon als Fünfjährige „erwählt“ und ähnliches).

Der gesamte Nationalsozialismus beruhte auf diesem Humbug, angefangen bei seinen vermeintlich „esoterischen“ Anfängen Ende des 19. Jahrhunderts in der Runendeuterei (die „Edda“ bedeutet „es ist eh da“ und ähnlicher Schwachsinn) bis hin zu Himmlers festen Überzeugung, er würde indirekt Kontakt zu einer imaginären „jüdischen Weltregierung“ aufnehmen, als er gegen Ende des Krieges Vertreter jüdischer Hilfsorganisationen aus Schweden empfing.

Zig Millionen Menschen mußten wegen den pathologischen soziopolitischen und individuellen Charakterstrukturen von Leuten wie Wilson und Hitler elendig in der Blüte ihrer Jahre verrecken. Dabei sollten wir aber nie vergessen, daß diese bösen Clowns nur deshalb geschichtswirksam sein konnten, weil sie in den Charakterstrukturen der gepanzerten Massen Widerhall fanden! Dank des Weltnetzes und der zunehmenden okularen Panzerung der Menschen ist diese massenpsychologische Dynamik aktueller denn je.

nachrichtenbrief148

4. März 2020

Der verdrängte Christus: 10. Unsere christliche Kultur

15. Juni 2018

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS:

10. Unsere christliche Kultur

Schütze dich und das, was du liebst!

21. September 2015

Sie, die linken Pestratten, wollen uns vernichten, auslöschen, ausmerzen, verbrennen:

vernichtdeut

Bei den Sikh gehört es zur heiligen, religiösen Pflicht sich und seine Gruppe wenn nötig mit Gewalt zu schützen. Der Gläubige hat gar nicht die Option aufzugeben, kleinbeizugeben. Diese Haltung entwickelte sich in der Auseinandersetzung mit der militärisch bewaffneten, organisierten Emotionellen Pest, d.h. dem Islam. Das sollte auch die Haltung des Studenten der Orgonomie sein, zumal er heute unter ähnlichen Bedingungen lebt. Schütze dich und laß dich nicht verarschen!

Ich beschäftige mich schon seit längerem mit dem Thema Selbstverteidigung, denn wenn ich eins weiß, dann daß man niemals zum „Opfa“ werden darf. Es zerstört das Selbstbewußtsein und was immer deine Mitmenschen auch sagen und tun, im Herzen tragen sie doch Schadenfreude und Verachtung. Ganz offensichtlich ist das bei Vergewaltigungsopfern. Es schwingt immer ein „Selbst schuld!“ mit.

Was tun? Seine Freizeit für Selbstverteidigungskurse opfern? In die Welt der „martial arts“ mit ihren abgedrehten Philosophien eintauchen? Seinen Körper „stählen“? Ich hatte jedenfalls eines Tages genug davon, ständig mit Muskelkater durch die Gegend zu laufen, weil ich fortwährend meine atrophierten Armmuskeln mit Klimmzügen und Liegestützen malträtiert habe. Und gegen, beispielsweise, durchtrainierte Kickboxer hat man eh keine Chance. Ältere Herren wie ich sterben bei solchen Keilereien eh an Herzversagen.

Sich illegal bewaffnen? Ich für meinen Teil habe eine pathologische Aversion gegen Schießeisen und würde mir im Zweifelsfall wohl eher selbst in den Fuß schießen. Und wenn die Knarre in die falschen Hände gerät, wird man seines Lebens nie wieder froh.

Etwas, was niemals verboten werden kann, sind die beiden effektivsten und für den Gegner denkbar verheerendsten Verteidigungswaffen: Taschenlampe, Zeitschrift und Kugelschreiber.

Es sind jetzt lichtstarke LED-Taschenlampen auf dem Markt, die in jede Hosentasche passen. Die Dinger, inklusive Batterie, sind für wenig Geld überall zu haben. Sie blenden bereits bei Sonnenschein, wenn man sie direkt auf die Augen richtet. Bei Nacht machen sie den Gegner vollkommen blind und hilflos. Selbst Bruce Lee wäre einem schutzlos ausgeliefert.

Auf jeden Fall öffnet sich ein Fenster von wenigen Sekunden, in denen man Herr der Lage ist. Wenn dich jemand nachts unvermittelt aus dem dunklen Off anspricht: „Eh, hast du mal ‘ne Zigarette“, stehst dank des Flashlights nicht mehr du, sondern unvermittelt er entblößt auf dem Präsentierteller, während du hinter einer gleißenden Lichtwolke verschwindest. Die Lage hat sich um 180 Grad gedreht.

Das zweite, wenn das mit der Taschenlampe impraktikabel ist, sind ganz gewöhnliche Zeitschriften. Zusammengerollt ist so eine Zeitschrift hart wie ein Stahlrohr. Wenn man damit zuschlägt oder zustößt, kann man mit dem Informationsblatt der örtlichen Kirchengemeinde Knochen brechen!

Und schließlich haben wir alle immer eine Art „Kampfmesser“ dabei: einen ganz gewöhnlichen Kugelschreiber, der als Stichwaffe kaum weniger effektiv ist als ein Messer – mit dem Unterschied, daß man sich nicht selbst schneiden kann.

Es geht aber gar nicht darum, irgendjemanden zu verletzen, es geht darum, das subjektive Gefühl zu haben, daß man den üblen Gestalten nicht schutzlos ausgeliefert ist. Sie nehmen das instinktiv wahr und lassen einen in Ruhe. (Ich verweise auf den ersten Absatz!)

Außerdem geht es darum, die eigene Hemmschwelle zu senken: kein einigermaßen normaler Mensch kann selbst in Notwehr beispielsweise auf einen Mitmenschen mit einem Messer einstechen. Was aber jeder, selbst der eingefleischteste Pazifist tun kann, ist in der Nacht ein Gesicht auszuleuchten und einem Angreifer mit ein paar Blatt Papier entgegenzutreten.

Worum es geht, zeigt das Video unten. Das gute daran ist, daß man dem ganzen nicht einfach glauben muß: jeder kann selbst in eine solche spottbillige LED-Taschenlampe blicken und jeder kann selbst mit dem aktuellen Spiegel seine Wohnungseinrichtung zu Kleinholz verarbeiten – und danach das so gut wie unbeschädigte Nachrichtenmagazin weiterlesen. Ramme einen Kugelschreiber in eine Melone und male dir aus, was mit dem Hals oder Kopf des Bioabfalls geschieht, das dich vergewaltigen will!

Im übrigen muß man improvisieren. Beispielsweise sind neulich spät nachts, als ich mit meinem Koffer bepackt von der U-Bahn nach Hause ging, zwei Jugendliche von der Seite so auf meinen Weg eingeschwenkt, daß nur ich das Ziel ihres offensichtlichen Umweges sein konnte. Ein paar Schritte von mir zum nahen Glascontainer gemacht, mit einer leeren Schnapsflasche in der rechten Hand demonstrativ gelassen-aggressiv weitergegangen – und die Sache war geklärt.

Wie gesagt, es geht nicht darum irgendjemanden zu verletzen, sondern nur darum zu signalisieren, daß „sie“ einen sehr hohen Preis bezahlen werden, wenn sie versuchen sollten dich zu verletzen.

Das alles ist blutiger Ernst, wie die beiden folgenden Fälle zeigen. Es geht darum jederzeit mit maximaler Gewalt zurückschlagen zu können, die nicht nur den Täter lähmt, sondern die Gruppe (diese feigen Ratten treten fast immer in Gruppen auf!) vor Grauen paralisiert. Fall 1 und Fall 2. Die Polizei kann und will dir nicht helfen und die Richter… Lassen wir das!

Kommen wir zu einem Beispiel, wie arbeitsdemokratische Organisationen gefährdet sind:

Selbst unter eingefleischten Verschwörungstheoretikern sind die „reisenden Bischöfe“ so gut wie unbekannt, dabei spielen sie in der Schattenwelt der Geheimdienste, des Rechtsradikalismus und der organisierten Kriminalität (mit allen möglichen Überlappungen dieser drei Bereiche) durchaus keine marginale Rolle. Manchmal sind es auch nur Fälle für die Psychiatrie… – die Übergänge sind da fließend.

Priester, erst recht Bischöfe, insbesondere wenn sie in ihrer Berufskleidung, gar im vollen Ornat, auftreten, genießen automatisch jede Art von Privilegien und Immunitäten, selbst wenn sie ihnen formal rechtlich gar nicht zustehen. Das haben sich die „Agenten“ der oben genannten Kreise zunutze gemacht, indem sie sich gegen entsprechende Barzahlungen von irgendwelchen katholischen oder orthodoxen Kirchen zu Priestern und Bischöfen ordinieren lassen.

Da wäre etwa die „lateinisch-tridentische Kirche“, von der sich für viel Geld Sinéad O’Connor hat weihen lassen. Ähnliches geschieht in der nur noch in Rudimenten existierenden weißrussischen Orthodoxen Kirche. Wenn ich daran denke, was für ein Schindluder mit dem Erbe der Märtyrer der orthodoxen Kirchen getrieben wird, – zur Hölle!

Neuerdings kann man gegen Cash auch Lama, gar wiedergeborener „Tulku“ (also ein auf Erden inkarnierter Bodhisattwa) werden und damit fast die Ebene des Dalai Lama betreten. Der amerikanische Schauspieler Steven Seagal hat nach entsprechenden „Spenden“ diesen Status von der Nyingma-Sekte (dem ältesten Zweig des tibetischen Buddhismus) verliehen bekommen. Du darfst ihn also mit „Seine Heiligkeit“ ansprechen!

Diese Leute werden als „reisende Bischöfe“ bezeichnet, weil sie keine Gemeinde oder sonst irgendwelche sie bindenden religiösen Verpflichtungen haben, dafür aber alle Vorteile einer „Exzellenz“ genießen. Und welcher Polizist und sogar Paßbeamte an der Grenze kennt sich schon im Kirchenrecht bzw. in der Kirchengeschichte aus! Zumal die Priester- und Bischofsweihen in direkter apostolischer Linie stehen und deshalb gültige, unwiderrufbare Sakramente darstellen.

In dieses Gebiet fallen auch die diversen „Ritterorden“, die sich auf die Templer, die Malteser oder die Deutschritter berufen. Die wirklichen Malteserritter, die direkt dem Papst unterstehen und einen ähnlichen völkerrechtlichen Status besitzen wie der Vatikan (also beispielsweise weltweit gültige Pässe ausstellen können), sind ständig damit beschäftigt falsche Ritterorden abzumahnen.

Sogar Vertreter der Orgonomie sind einem solchen betrügerischen „Malteser-Orden“ zum Opfer gefallen. Ich diskutiere das kurz in Jerome Eden auf Abwegen. Unsäglich peinlich! Es war sowohl unverzeihlich in Bezug auf die Orgonomie als auch in Bezug auf die Malteser, die ihr Blut für den Schutz Europas vor der islamischen Unterjochung gegeben haben und bis heute humanitär tätig sind.

Wir alle sind isoliert und im Grunde verachtet man uns, beschäftigen wir uns doch mit „Orgasmusforschung“, UFOs und der Orgonkiste! Deshalb sind wir ganz besonders anfällig, wenn sich uns jemand einen respekthaschenden Titel andient. Ich bin da keine Ausnahme. Ein Freund von mir lästert des öfteren: „Peter und die Großen dieser Welt…“ Reichs Witwe Ilse Ollendorff beschreibt in ihrer Reich-Biographie wie ihr Ehemann immer wieder auf obskure Vereine hereingefallen ist und in seiner teilweise kindlichen Naivität ganz stolz auf deren Ehrungen war.

Ein ganz offensichtlich seriöser reisender Bischof ist der in Palermo, Sizilien ansässige Vittorio (Viktor Ivan) Busá. Er ist Präsident des „Internationalen Parlaments für Sicherheit und Frieden“, das Diplomatenpässe ausgibt und bei dem alle möglichen natürlich vollkommen seriösen Universitäten akkreditiert sind. Prof. Dr. Viktor Busà war nicht nur orthodoxer Erzbischof, sondern in Personalunion Präsident von Danzig und aufgrund einer 800jährigen Familientradition Nachfolger von Dschingis Khan, also Großkhan der Tartaren und Mongolen.

Im Spiegel ist 2008 ein sehr interessanter Artikel über den internationalen Titelhandel erschienen.