Posts Tagged ‘Bullen’

Die Antifa aus metaphysischer Sicht (Teil 2)

26. Mai 2019

Eine schöne Komposition von Antifa-Aufklebern, die ich in einer Norderstedter U-Bahn-Station aufgenommen habe. Das ganze war mir wegen den deutschnationalen Farben Schwarz-Weiß-Rot aufgefallen. Der biosoziale Bedeutungsgehalt dieses Kunstwerks ist kaum auslotbar! Es wird einem geradezu schwindelig.

Erstmal die peinlichen Anglizismen: „rebel“ statt Rebell, „fascist“ statt faschistisch, „action“ statt Aktion, „cops“ statt Bullen (ACAB = „all cops are bastards“ = alle Bullen sind Schweine), etc. Man schämt sich seines eigenen Wesens, des eigenen Volkes – und dies, obwohl beim gegenwärtigen Bildungsstand des Durchschnittsdeutschen kaum jemand weiß, was „Sale“ bedeutet oder gar „Come in and find out“. Von schwachsinnigen Begriffen wie „Handy“ oder „service point“ will ich erst gar nicht anfangen. Das ist so bemerkenswert, weil diese Rebellen sich damit, wenn man so will (und weil mir kein besserer Begriff einfallen will) „metaphysisch“, auf die Seite des Fremden stellen. Das Über-Ich, die Panzerung, also das eigentliche Substrat jedweden Faschismus, ist das verinnerlichte Fremde. Das Kind identifiziert sich mit den strafenden Eltern und damit letztendlich mit der Gesellschaft, die ihm so fremd ist wie der Spruch „Come in and find out“, weil es Angst vor Vernichtung hat. So reproduziert sich die gepanzerte Gesellschaft. Wenn dann „Antifaschisten“ sich in Anglizismen ergehen… Mind-boggling!

Es gemahnt an Freud, wenn der Aufstand gegen das „Bullenschwein“ (ACAB) neben der ultimativen Jünglingshorde steht, den Fußballfans (hier von Sankt Pauli). Die Söhne, die sich gemeinsam gegen den Urvater erheben. Ödipus in Potenz. Und dann noch die Faust, die das Hakenkreuz zerschlägt, nach Reich das unbewußte Symbol des Geschlechtsverkehrs (hier von Mama und Papa). Rebellen gegen „Rechts“, das Recht, das Althergebrachte (verkörpert durch die altdeutsch Schrift). Papas strenges Gesicht.

Wie gesagt unausschöpflich, aber der wichtigste Aspekt ist, daß im linken Charaktersyndrom gegen den Vater („das Establishment“) rebelliert wird, während der konservative Charakter mit dem Vater in Wettbewerb tritt. Von daher die Subversion und Umverteilungsmanie des Linken (Sozialismus) und der Agon des Konservativen (Kapitalismus). Das erklärt alles, was man über die Antifa wissen muß.

Es bleibt allenfalls die Frage, wogegen die Jugend in einer antiautoritären Gesellschaft auf diese Weise überhaupt noch rebelliert. Es geht hier um Tiefenpsychologie. Von daher wird nicht notwendigerweise gegen den eigenen Vater rebelliert, sondern gegen das umfassende Vaterimago. Entsprechend kann der Antifant durchaus zusammen mit dem eigenen Vater, wenn nicht sogar durch diesen ermuntert und angestachelt, gegen DEN Vater rebellieren. Ein Gutteil der Antifanten sind Kinder von Funktionären der SPD, SED, Grünen und ähnlicher rotfaschistischer Organisationen. Das Gesindel kalbt.

Die Antifa aus metaphysischer Sicht (Teil 1)

25. Mai 2019

Wer könnte diese Spaken nicht lieben, die uns so tiefe Einblicke in die Soziale Orgonomie gewähren? Man nehme etwa folgendes Wandbild von St. Pauli Ultras (USP):

All Cops Are Bastards. Alle Bullen sind Schweine! Oink Oink:

Warum sind es Schweine? Weil sie Rassismus, Sexismus und Homophobie schützen. Nur der rote Schwarm kann sich gegen die Haie zur Wehr setzen:

Die ganze Infantilität, die hinter diesem Aufstand gegen Autoritätspersonen und dieses Gruppendenken „der Kleinen gegen die Großen“ steht! Typischerweise ist der Haß gegen die letzte Gruppe in dieser Gesellschaft gerichtet, die noch physische Gewalt ausübt, d.h. die durch ihre Muskulatur wirkt. Die letzte Gruppe, die dafür steht, daß Menschen eigenverantwortlich („vernunftgemäß“) handeln.

Letztendlich geht es der Antifa um die Vernichtung des bioenergetischen Kerns, der durch das Vaterimago verkörpert wird:

Der folgende Aufkleber einer weiteren rotfaschistischen Organisation faßt auf förmlich geniale Weise zusammen, womit wir es zu tun haben:

Auf lokaler Ebene herrscht der unmittelbare Rote Terror. Davon kann jeder Wahlhelfer der AfD ein Lied singen! Die einzige Institution, die das Recht aufrechterhalten kann, der Nationalstaat, wird abgeschafft. Ohne Grenzen kein Staat. Ohne Staatsvolk kein Staat. Darüber die Fremdbestimmung durch eine anonyme Bürokratie. Die Räterepublik, die Sowjetrepublik, die EUdSSR!

Zum folgenden will mir nichts rechtes einfallen:

Das ganze ist unglaublich dringend! Dieser Druck!

„Marxismuß“! Die Revolution als orgastische Befreiung! Tatsächlich sieht das sexualökonomische Geschehen aber so aus („SLM“ steht für Islam):

Diese ganze Mischung aus Ödipuskomplex (Papa ist ein Schwein!), ängstlichem Rückzug vom Genital in den Kopf („Intellekt!) und ins Kollektiv (buchstäblich das „Über-Ich“), diese Mischung aus Sadismus (Roter Faschismus) und Masochismus („I love Volkstod“) – das ist der Faschismus („Antifaschismus“) heute.