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Bewußtsein und Orgasmusfunktion

29. Juni 2026

Das profane Alltagsbewußtsein ist, frei nach Konrad Lorenz und Hans Hass, kaum mehr als „Probehandeln“. Unsere Vorfahren mußten jeweils „abschätzen“, bevor sie von einem Ast zum anderen sprangen! Allein von daher ist es abwegig zu glauben, daß das Bewußtsein in irgendeiner Weise etwas „Höheres“ sei. Wenn wir schon tiefer ins „Geheimnis Bewußtsein“ tauchen wollen, nähern wir uns seinem eigentlichen Wesen am besten anhand des Träumens, einfach weil das etwas Autonomes ist, was sich unserer Kontrolle entzieht. Hier herrscht das Vegetativum, nicht der „Wille“!

Der Traum ist, frei nach Freud, immer eine animalische Wunscherfüllung. In ihm leben wir uns unwillkürlich aus. Er hat etwas „Sexualökonomisches“ und wir sind in diesem Bereich Tier, ganz Tier. Aus dem Bewußtsein etwas „Überweltliches“ zu machen, ist auch von daher einfach lächerlich. Bewußtsein ist wie der Traum seinem Wesen nach „triebhaft“ und all unsere hehren „hochgeistigen“ Vorstellungen über Gott, das Jenseits, ein Leben nach dem Tode, „höhere Welten“ etc. sind eine Funktion davon. Unsere Imagination ist eine minderwertige Ausformung der Orgasmusfunktion. Man betrachte doch bitte alle Paradiesvorstellungen und alle Vorstellungen einer „geistigen Welt“: die Welt der Glückseligen…

Grundlegend anders als jedes „Computerprogramm“, das seine Daten konsolidieren und die Festplatte „reinigen“ muß, geht es im Traum vor allem um Emotionen. Es ist eine bioenergetische Entladung, die im Schlafen ähnlichen Prozessen im Wachen entspricht, insbesondere der Sexualität. Der Traum ist, frei nach Charles Konia, sozusagen der Orgasmus im Funktionsbereich der koexistenten Wirkung. Da wir im Schlaf körperlich paralysiert sind, entladen wir uns in der Imagination = Bewußtsein!

Wichtig für das Thema „Traum und Bewußtsein“ ist vor allem die Assoziationsleistung. Denkbar separate Dinge werden miteinander verknüpft. Das ist die Grundlage von aller Kreativität und Imagination. Das mag in der mechanistischen Schlafforschung unter „Gedächtniskonsolidierung“ verbucht werden, aber es ist eindeutig mehr. Es ist eine direkte Entsprechung der genitalen Überlagerung. Zwei Funktionsvariationen vereinigen sich und schaffen etwas Drittes.

Daß das Träumen eine Vorform des Tagesbewußtseins ist, sieht man eben daran, daß es nicht nur um die Vergangenheit („Gedächtniskonsolidierung“) geht, sondern vor allem auch um die Zukunft. Nach der Threat Simulation Theory ist auch der Traum von „Probehandlungen“ geprägt, d.h. es werden mögliche Gefahrenlagen für den Tag durchgespielt.

Charakteristisch für die heutige Traumforschung ist die vollständige Fixierung auf Hirnleistungen, d.h. das ZNS, während tatsächlich im Schlaf das Vegetative Nervensystem den Organismus dominiert. Der Tiefschlaf wird durch einen Überhang des Parasympathikus geprägt („Aufladung“), im Traumschlaf tritt der Sympathikus hinzu („Entladung“) – genauso wie der Orgasmus sympathisch innerviert ist. Während sich dergestalt das Vegetativum austobt, ist – zeitgleich mit unserem Wachbewußtsein – die Kontrolle des ZNS über die Skelettmuskulatur abgeschaltet (Schlafparalyse).

Im Traum hören wir nichts und wir sprechen nicht, sondern wir werden zu „Telepathen“. Entsprechend muß unser Wachbewußtsein etwas mit unserem Sprechapparat, der vollständig zur Skelettmuskulatur gehört, zu tun haben. Bewußtsein ist folglich, wenn zur koexistenten Wirkung (traumhafte Imagination) und Pulsation (Vegetativum) die relative Bewegung (Skelettmuskulatur) und die KRW hinzutritt.

Das wird in der Darstellung des Erregungsverlaufs im energetischen Orgonom unten beschrieben. Dazu paßt auch, wie etwa der schizophrene Geisterseher Rudolf Steiner zeitlebens sexuelle Erfüllung in der „geistigen Welt“ suchte und davon überzeugt war, daß eines Tages der Mensch sich nicht mehr mittels der Genital- sondern der Sprachorgane fortpflanzen werde.

Die Janusköpfigkeit der Quantenmechanik

25. August 2022

Die Begriffsbildung in der Physik ist zeitbedingt, wenn nicht teilweise sogar vollkommen willkürlich. Beispielsweise ist, wie ich in Orgonenergie-Kontinuum und atomare Struktur ausgeführt habe, die „Ultraviolettkatastrophe“ das physikalische Grundproblem schlechthin, wobei „Ultraviolett“ einfach für die kurzwelligste Strahlung steht, die man am Ende des 19. Jahrhunderts kannte. Worum es dabei geht, kann man sich vielleicht am besten am Planetenmodell des Atoms vergegenwärtigen. Die Elektronen kreisen um den Atomkern, wie die Planeten um die Sonne. Problem ist, daß Kreisbewegung eine andauernde Beschleunigung bedeutet, werden aber elektrisch geladene Teilchen, hier die Elektronen, beschleunigt, strahlen sie Energie ab. Die Elektronen würden wegen rapide abnehmender Bewegungsenergie in Sekundenbruchteilen in den Atomkern stürzen. Alle Materie würde sich in hochenergetische Strahlung auflösen, kaum daß sie entstanden ist.

Die Quantenphysik löste das Problem, indem sie eine ganzheitliche Sichtweise einführte. Die „Elektronenorbits“ sind gar keine „Bahnen“, auf denen sich „Dinge“ mechanisch bewegen, sondern sozusagen „energetische Zustände“, die man nicht mit mechanistischen, maschinenartigen Modellen beschreiben kann. Mit anderen Worten: die Welt ist keine Maschine, da sich die mechanistischen Gesetze gegenseitig aufheben würden, wäre sie eine. Alles weist auf eine „organismische“, funktionelle Deutung der Wirklichkeit hin!

Das Problem fängt an, wenn man quantenmechanisches Geschehen beschreiben will. Ein Elektron springt von einem Orbit zum anderen, darf sich dabei aber nicht bewegen bzw. es ist „zwischen den beiden energetischen Zuständen nicht definiert“. Was wir hier vor uns haben, ist sozusagen die „Digitalisierung“ der Physik: es gibt „0“ und es gibt „1“, was besonders an der Heisenbergschen „Matrizenmechanik“ deutlich wird, die tatsächlich aus dem ganzen Universum ein Computerprogramm macht ganz so wie im Film „Matrix“.

Die Physik vor dem Jahr 1900 mag zwar mechanistisch gewesen sein, doch es gab immerhin Platz für einen strömenden „Äther“. Die Physik des 20. Jahrhunderts mag in vielerlei Hinsicht „ganzheitlich“ sein, doch kehrte sich das praktisch instantan in einen mechano-mystischen Platonismus um, bei dem statt „Bewegung“ und „Energie“ die Größe „Information“ im Mittelpunkt steht.

Dieser neue Ansatz wurde in den 1930er Jahren auf die Mikrobiologie übertragen, als man sich auf die Suche nach der „Information“ machte, die das Leben im Kern ausmacht. Heute sitzt der Molekularbiologe nicht mehr vor dem Mikroskop, sondern vor dem Computer, um mit Gensequenzen zu hantieren. Für den modernen sogenannten „Biologen“ ist der Mensch nicht mehr als ein Computerprogramm, genauso wie für den modernen sogenannten „Physiker“ das gesamte Universum eine „Matrix“ ist.

Heutzutage haben Physik und Biologie praktisch nichts mehr mit der Wirklichkeit zu tun. Sie haben keinerlei Zugang zum Orgon und zu ORANUR, zu den Bionen und überhaupt zum Lebendigen selbst. Die „Energiewende“ und der ganze Covid-Terror lassen jeden naturwissenschaftlich Gebildeten ob ihrer ganzen Unsinnigkeit zusammenschrecken, soweit bei ihm nicht der gesunde Menschenverstand von all dem lächerlichen UNSINN weggeätzt wurde, der heute an den naturwissenschaftlichen Fakultäten in die Gehirne getrichtert wird. Die Orgonomie ist DIE EINZIGE Wissenschaft, die geblieben ist.