Posts Tagged ‘Jenseits’

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25. November 2019

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 30

21. September 2019

orgonometrieteil12

30. Gibt es eine geistige Welt?

Orgonomie und Christentum: Der Tod, das Christentum und die Emotionelle Pest

5. April 2019

Vorbemerkung: Der folgende Blogeintrag lag seit Wochen zur Veröffentlichung bereit. Ich schalte ihn jetzt frei auch als Reaktion auf den Tod von Dr. Richard Blasband und wie mit diesem umgegangen wird.

Ein beliebtes Argument gegen das Christentum sind Beerdigungen. Warum trauern die Leute am Grab, wenn sie doch so sicher sind, daß die Toten nunmehr im Himmel sind und glücklich ewig Party machen?!

Nein, so empfindet und denkt der Antichrist, nicht der Christ. Man schaue sich nur die Totenfeier des Satanisten L. Ron Hubbard an:

Trauern ist hier verpönt, geradezu verboten, denn die Seele ist ewig und nun endlich frei von den Beschränkungen des Körpers. Der Antichrist haßt Gottes Schöpfung und liebt deshalb den Tod. Für radikale Moslems beispielsweise ist das irdische Leben nur ein unwirklicher Traum, das wirkliche Leben beginnt erst mit dem Ablegen des Körpers, an dem so gut wie alles „haram“ ist.

Für Christen hingegen ist alles um uns herum die heilige Schöpfung Gottes und insbesondere unser Körper sein Tempel. Krankheit und Tod sind (ähnlich wie für den Animisten) nichts Gottgewolltes, nichts „Natürliches“, nicht „Teil des Lebens“, kein Teil des ursprünglichen Schöpfungsplans, sondern Frucht der Sünde.

Der Glaube an Jesus wischt die Sünde von uns und damit den Tod. Gott ist der Gott der Lebenden, nicht der Toten, weshalb er die Seinen körperlich auferstehen läßt. – Ich könnte hier ellenlang den christlichen Mystizismus weiter ausbreiten, doch für uns ist nur eins wichtig: daß das Christentum Raum für die natürliche Emotion Trauer läßt und dabei gleichzeitig verhindert, daß die Menschen der Hoffnungslosigkeit anheimfallen, etwa angesichts des sinnlosen Unfalltodes eines unendlich geliebten Kindes.

Alle anderen Religionen tun so, als gäbe es den Tod nicht und als sei er keine Tragödie (neurotische Verdrängung). Und der mechanistische Materialismus tut so, als wäre alles tot und das Leben eine Art anentropische Anomalie in einem entropischen nirwanischen Meer. Beides ist gleichermaßen Ausdruck der Emotionellen Pest der Menschheit.

Fliegende Wikinger

10. Januar 2019

Es gibt zwei grundlegende UFO-Mysterien: Erstens, daß angesichts der unüberbrückbaren Distanzen überhaupt jemals Besucher da waren! Das Problem Raum. Und zweitens, daß wir in einem 14 Milliarden Jahre alten Universum (oder gar in einem Universum ohne Anfang!) nicht von außerirdischen Besuchern geradezu überschwemmt werden und das seit unvordenklichen Zeiten. Das Problem Zeit. Man sieht: das Problem Zeit sticht das Problem Raum aus, d.h. jede Jahrtausende, gar Jahrmillionen ältere Zivilisation müßte auch die „unüberwindbaren“ astronomischen Distanzen überwinden können.

Die einzige Lösung dieses Dilemmas liegt m.E. darin, daß im Universum weite Teile einer gegebenen Galaxie, wenn nicht gar die gesamte Galaxie, durch Supernovae oder Ausbrüche des Galaxiekerns mehr oder weniger regelmäßig von jedwedem Leben sozusagen „desinfiziert“ wird. Was von den besagten überentwickelten Zivilisationen bleibt, entspricht dann dem, was von Menschen bleibt, die plötzlich aus dem Leben gerissen werden: Gespenster. Vielleicht neben ganz wenigen, gar nur einer, raumfahrenden Zivilisation, die (noch) nicht vernichtet wurde.

Dieses Szenario würde unsere beiden UFO-Mysterien in einem neuen Licht erscheinen lassen – es würde erklären, warum auf der Erde offensichtlich nie ein „Raumschiff Enterprise“ gelandet ist; und zweitens, warum wir ständig von „UFOs“ und deren Insassen heimgesucht werden. UFOs und „Außerirdische“, die nie wirklich greifbar sind, außer in Zeugenaussagen und in nichtssagenden verschwommenen Bildern. Die Geschichten über UFO-Entführungen sind von Berichten über Nahtodeserfahrungen und „Jenseitsreisen“, sowie über Begegnungen mit Geistern und Gespenstern kaum zu unterscheiden.

Man nehme die „Wikinger in Huyton“:

Im November 1965 peitschten über die britischen Inseln apokalyptische Sturmwinde. Gleichzeitig wurde in Nordengland, beispielsweise Liverpool und Manchester, am nördlichen Himmel in den Nächten ein seltsamer grüner Schein gesehen, der zeitweise extrem hell war. Es sei eindeutig kein Nordlicht gewesen. Als diese Erscheinung am intensivsten war, geschah in Huyton bei Liverpool etwas sehr seltsames. Gegen 23:00 Uhr beobachteten ein Polizist und ein Verdächtiger, den er vorläufig festgenommen hatte, ein intensives grünes Leuchten am nächtlichen Firmament:

In der grünen, glühenden Wolke, die sich vor ihnen bildete, war die schwarze Silhouette von etwas auszumachen, was offensichtlich ein Wikinger-Langschiff war. Es glitt durch die Luft, wobei knisternde Elektrizitätsblitze von ihm ausgingen. Das Schiff segelte durch die Straße und allmählich wurde der Schatten heller, so daß die beiden Männer das riesige viereckige Segel sehen konnten und etwa zwanzig Männer, die auf dem Deck saßen und an den langen Rudern zogen. (…) Sekunden später verschwand das Wikingerschiff langsam im Nichts, und auch die grüne Wolke verschwand. In der Luft roch es stark nach Ozon.

Nicht nur, daß es weitere Berichte über diese Erscheinung gibt, die über die Jahre an gleicher Stelle auftrat, sondern seit Jahrhunderten geistern überall in der Welt Schiffe, Reiter und ganze Armeen durch die Lüfte.

Der verdrängte Christus: 13. Christliche Spiritualität

1. Juli 2018

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS:

13. Christliche Spiritualität

Der verdrängte Christus: 2. „Erlösung“ ist Befreiung vom DOR

12. Januar 2018

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS:

2. „Erlösung“ ist Befreiung vom DOR

Die Linke und der Mystizismus

8. Februar 2016

Reich definierte Mystik als Glaube, daß der „Geist“, bzw. die „Seele“, unabhängig vom Körper existieren könne. Er führte diese „Weltanschauung“ auf die Panzerung des Organismus zurück. Der Panzer trennt den Menschen von der organismischen Orgonenergie, die dergestalt in ein „Jenseits“ versetzt (Mystizismus) oder ganz negiert wird (Mechanismus). Genauer betrachtet, stellt der Panzer eine unüberbrückbare Barriere dar zwischen der „körperlichen Welt“ (bioenergetische Erregung) und der „geistigen Welt“ (Wahrnehmung), die dergestalt, so das Empfinden des Mystikers, ein Eigenleben führt.

Normalerweise kommt dieses Weltgefühl in Religionen und Philosophien zum Ausdruck, die sich in einer ausgeklügelten Märchenwelt aus Engeln und Dämonen erschöpfen, die praktisch nichts mehr mit der Wirklichkeit zu tun hat; eine Parallelwelt, wie etwa im Volkskatholizismus, wo bioenergetische Erregungen auf verzerrte und „irreale“ Weise wahrgenommen werden, dabei jedoch die alltägliche Welt verhältnismäßig adäquat und realitätsgerecht gemeistert wird. In extremen Fällen kann es zu einer Art „Umkehr“ oder „Perspektivwechsel“ kommen: die „geistige Welt“ wird zur eigentlich realen Welt und die materielle Welt irreal. Es ist das kindische Weltempfinden, das von Hollywood mit seinen Superhelden a la „X-Men“ oder „Bruce allmächtig“ verbreitet wird. Offensichtlich hängt dies mit einer stärkeren Augenpanzerung zusammen, wie sie für die diversen religiösen Bewegungen des „New Age“ und für „östliche Weisheitsschulen“ typisch ist. „Gott“ (die verzerrte Wahrnehmung der kosmischen Orgonenergie) tritt zunehmend in den Hintergrund und der eigene „Geist“ (die von der Erregung abgespaltene Wahrnehmung) in den Vordergrund. Verzerrter Kontakt macht vollständiger Kontaktlosigkeit platz.

Nunmehr ist es die materielle Welt, die sich „dem Geist“ zu unterwerfen hat, der sich aus seiner „Gefangenschaft in der von ihm doch erschaffenen Materie“ wieder befreien soll. Das ist natürlich eine Travestie der von Reich in Die kosmische Überlagerung beschriebenen bioenergetischen Realität, daß die Materie durch Überlagerung aus der kosmischen Orgonenergie hervorgegangen ist und in Lebewesen diese Energie in einer materiellen Membran „gefangen“ ist. Entsprechend wirken diese extrem mystischen Doktrinen nicht nur teilweise geradezu rational (sie appellieren an unsere tiefsten bioenergetischen Empfindungen), sondern sie sind in einem gewissen Maße auch wirksam, d.h. mit ihrer Hilfe läßt sich teilweise die Orgonenergie tatsächlich „geistig“ beeinflussen. Auf diese Weise „fixen“ die diversen Kulte ihre Anhänger an, auch wenn sich später diese anfänglichen positiven Resultate nicht weiter vertiefen lassen und die Adepten selbst zunehmend „verflachen“. (Es ist wie beim Heroin, wo am Anfang der Rausch steht und am Ende Abhängigkeit, obwohl die „Highs“ immer flacher werden.) Man denke an Scientology, Geistheilung, Transzendentale Meditation, Neo-Satanismus und ähnlichen Unsinn, der anfangs manchmal recht überzeugend wirkt, aber nirgends hinführt.

Obwohl Linke wegen ihres mangelnden Kernkontakts gemeinhin einer eher „materialistischen“ Weltanschauung anhängen, ähnelt ihre Herangehensweise an gesellschaftliche Probleme auf verblüffende Weise dem Grundkonzept der extremen Mystiker: die Welt hat sich den „Postulaten“ der „Intellektuellen“ – den Postulaten des „Geistes“ zu unterwerfen (sozusagen: „Es werde Licht!“). Diese Leute glauben allen ernstes man könne die Wirtschaft mit einem „Plan“ regulieren. Das ist so, weil sie genauso wie die extremen Mystiker unter einer sehr starken Augenpanzerung leiden. (Beispielsweise wollen diese Spinner die Einwanderung von Fachkräften fördern, verlangen aber gleichzeitig die höhere Besteuerung „der Reichen“.)

Während die gemäßigte Linke, die traditionellen Sozialdemokraten, von einer „gerechten Gesellschaft“ träumen (Reich sprach von „sozialistischer Sehnsucht“), versucht die extreme Linke diesen Traum tatsächlich umzusetzen („demokratischer Sozialismus“, Kommunismus). Bei Licht betrachtet ist dieser Traum natürlich vollständiger Unsinn: je sozial durchlässiger eine Gesellschaft wird, desto schneller setzen sich die Fähigen gegen die Unfähigen durch – will man diese „Ungerechtigkeit“ korrigieren, ist das extrem ungerecht gegenüber den Fähigen. Am Anfang hat die extreme Linke beim Durchsetzen des dergestalt vollständig absurden sozialistischen Projekts teilweise tatsächlich Erfolge, weil „endlich mal etwas getan wird“, sie die Massen begeistern und mitreißen können (nicht zuletzt Reich selbst hat das Ende der 20er Jahre beeindruckt), – doch sehr schnell wird es zu einem Alptraum, eben weil „Gerechtigkeit“ ein natur- und wirklichkeitswidriges Unterfangen ist und nur mit extremer Brutalität künstlich durchgesetzt werden kann. (Ein echter Linker kriegt spätestens jetzt entweder einen Ohnmachtsanfall oder er entwickelt einen mörderischen Haß auf mich!)

Auch in dieser Hinsicht ähneln sich die extreme Mystik und die extreme Linke: am Ende sind sowohl mystische Kulte als auch kommunistische Staaten kaum mehr als Konzentrationslager voller halbtoter Zombies. Man denke etwa an Falun Gong und den Maoismus in China.

Hitler und Mao waren mit ihrem absurden Voluntarismus, der Haltung, daß der „Wille“ bzw. das „richtige Bewußtsein“ alle materiellen Widerstände hinwegfegen würden, zwei Hauptbeispiele einer mystischen Geisteshaltung, die mit bloßen Postulaten die „materielle Welt“ beeinflussen, ja beherrschen will. Der gemäßigten Rechten und gemäßigten Linken ist derartiger Triumphalismus fremd. Sie sitzen passiv da und träumen von einer „besseren Welt“ im Jenseits bzw. in der Zukunft. Gott oder „der Gang der Dinge“ werde sie bringen.

Der verborgene Mystizismus der Linken ist letztendlich darauf zurückzuführen, daß das mechanistische Weltbild seine Lücken und Ungereimtheiten nur mit mystischen Konzepten flicken kann. Beispielsweise dürfte es nach materialistischer Geschichtsauffassung gar kein „proletarisches Klassenbewußtsein“ geben. Lenin hat das offen eingestanden: das Klassenbewußtsein müsse von außen in das Proletariat hineingetragen werden – durch Hegelianer!

Dieser Planet ist ein Irrenhaus.

Jerome Eden lebt! (Teil 1)

11. Juni 2014

Daß Jerome Eden an ein Leben nach dem Tode glaubte (siehe Ein Besuch bei Jerome Eden), war nicht einfach seiner Angst vor dem Tod zu schulden, sondern war Ausfluß seiner Beschäftigung mit dem „Animalischen Magnetismus“ Franz Anton Mesmers, mit UFOs und anderen „paranormalen Phänomenen“ (siehe etwa Uri Geller und Bigfoot). Zentral schien auch die Lektüre des Sachbuchautors John Grant Fuller zu sein. Fuller hatte 1966 das erste Buch überhaupt über den vielleicht berühmtesten UFO-Entführungsfall, den von Betty und Barney Hill, veröffentlicht. Sein Buch über den brasilianischen „Wunderheiler“ Arigo hat Eden im EDEN BULLETIN (Vol. 5, No. 4, Nov. 1978, S. 20) besprochen und es in höchsten Tönen weiterempfohlen:

ARIGO – Surgeon of the Rusty Knife von John Fuller, Pocket Books, N.Y. 1975

In einer stürmischen von Streit bestimmten Welt hilft dir dieses Buch, dich an die Möglichkeiten der Größe des Menschen und seiner Welt festzuhalten und sie zu bestaunen.

Arigo war ein einfacher, warmherziger Brasilianer aus der Landbevölkerung, der sich gegen seinen Willen gezwungen sah, die Kranken und Siechen zu heilen. Tag für Tag, Jahr für Jahr arbeitete er beständig an Hunderten, Tausenden von Menschen – jung und alt, reich und arm – die in einem ungebrochenen Zustrom von nah und fern zu ihm kamen, um geheilt zu werden. Und er hat nie einen Pfennig für seine Arbeit genommen.

Die chirurgischen Leistungen, die von diesem ungebildeten Mann erbracht wurden, sind einfach unglaublich, aber dennoch faktisch dokumentiert. Er führte große Operationen an Tausenden von hoffnungslosen Menschen durch, von denen viele vor dem Tod standen, aufgegeben und verlassen von der Schulmedizin. Er wandte keine Anästhesie an, führte keine antiseptischen Maßnahmen durch und gebrauchte oft die gröbsten Instrumente (daher der Untertitel des Buches), doch die Patienten fühlten keine Schmerzen, es traten so gut wie keine Blutungen auf und die chirurgischen Wunden wurden nie vernäht.

Darüber hinaus stellte Arigo die ausgefeilsten Rezepte aus mit modernen und altertümlichen Medikamenten. Rezepte, die in einer fast unleserlichen Schrift in unglaublicher Geschwindigkeit geschrieben und dann von seinem Gehilfen transkribiert wurden.

Und all dies wurde erreicht, während Arigo sich in einem vollständigen Trancezustand befand. Als er aus der Trance erwachte, hatte Arigo keine Ahnung von dem, was er getan hatte. Doch seine Arbeit konnte nicht in Abrede gestellt werden: da waren die geheilten Patienten, die Krebstumoren, die er entfernt hatte, die Hunderten von Augenzeugen, als auch die photographischen Beweise, von denen einige in diesem Buch erscheinen.

Die Emotionelle Pest, organisiert und unorganisiert, kochte vor Wut wegen dieser Provokation, dieser Blasphemie. Die katholische Kirche verurteilte Arigo offiziell, obwohl viele in der Kirche ein Auge zudrückten und einige ihn sogar priesen. Das gleiche galt für die Schulmedizin. Wie konnte man einen Mann verurteilen, der nur Gutes getan hatte? Doch die Emotionelle Pest verurteilte, agitierte, zettelte Verschwörungen an, verleumdete und kochte vor Haß. Gegen Arigo wurde Anklage erhoben, ohne Lizenz Medizin zu praktizieren. Mehrmals wurde er inhaftiert. Er stellte seine Arbeit nie in Abrede, er bestritt nur, daß er es war, der sie getan hatte. Er behauptete, daß seine Arbeit nicht von ihm, sondern durch ihn von einem verstorbenen Arzt Fritz geleistet wurde, ein deutscher Arzt, der von Arigo „Besitz nahm“. Der Bauer Arigo war lediglich ein Instrument.

Der Autor, John G. Fuller, hat große Anstrengungen unternommen, eine gründlich dokumentierte, „unglaubliche“ Geschichte glaubwürdig darzustellen. Bemerkenswert ist auch die intensive persönliche Beschäftigung mit Arigo von Dr. Andrija Puharich (Autor von URI). Viele bedeutende Ärzte und Chirurgen aus Brasilien und Amerika haben die von Fuller beschriebenen Ereignisse persönlich erlebt. Studien wurden durchgeführt. Ausschüsse wurden gebildet. Sitzungen fanden statt. Und während es mit dem Hin und Her weiterging, fuhr Arigo fort zu arbeiten und für den Tag zu beten, an dem ein großes Krankenhaus gebaut werden könnte, um seine Arbeit zu unterstützen. Arigo starb bevor sein Traum realisiert werden konnte.

Es ist bedauerlich, daß weder Fuller noch Puharich sich mit Wilhelm Reichs Entdeckung der Lebensenergie befaßt haben. Anscheinend wissen sie auch nichts über Franz Anton Mesmers Arbeit, die ich in meinem Buch Animal Magnetism and The Life Energy beschrieben habe. Somit hängt Fullers brillante Arbeit trotzdem kraftlos im „leeren Raum“ und wird nicht vom faktischen, funktionellen Wissen über die Lebensenergie gestützt, aus dem sich weitere fruchtbare Forschung entwickeln könnte. Dennoch ist dieses Buch ein zeitloses Juwel.

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Es geht darum, daß ein Team verstorbener Ärzte, unter Leitung von „Dr. Fritz“, aus dem „Jenseits“ heraus agiert und zu diesem Behufe einen ungebildeten Bauern als ihr Instrument benutzt.

In dem Buch The Airmen Who Would Not Die, das ein Jahr nach dieser Besprechung erschienen ist, beschäftigt sich Fuller mit den überprüfbaren Botschaften von Verstorbenen, die über „Medien“ mitgeteilt werden.

Was an Fullers Buch überzeugend ist, ist zweierlei: Die „Botschaften“ aus dem Jenseits waren alles andere als „spirituell“, sondern es waren technische Mitteilungen von „Airmen“ über Ventile in Flugzeugs- und Luftschiffsmotoren, Informationen über ungeklärte Flugzeug- und Luftschiffabstürze, Verstecke, in denen ihre Witwen wichtige Dokumente finden würden, etc. Es ging also nicht um das übliche unerträgliche Geschwafel, das „gechannelt“ wird, sondern um knochentrockene denkbar irdische Details. Die Zuhörer wurden also durch die Medien nicht mit „Offenbarungen“ zugetextet und es wurden ihnen im „Dialog“ keine persönlichen Informationen aus der Nase gezogen, die dann instantan für überraschende Botschaften aus dem Jenseits verwurstet wurden. Wenn es sich bei den Sitzungen doch um Details aus dem Familienleben handelte: die Sitzungen erfolgten größtenteils anonym, außerdem war das Medium in Trance und hatte keine Fragen gestellt, durch die es durch Psychotricks das hätte erfahren können, was es dann aus dem Jenseits angeblich „offenbart“.

Wirklich schockierend ist noch nicht mal, daß das individuelle Bewußtsein überlebt, sondern wie es überlebt, denn das ist dermaßen vernunftwidrig und – zeugt geradezu von schlechtem Geschmack… Ein Jenseits, das sich praktisch in nichts von unserem unterscheidet und in der die Verstorbenen fast bruchlos ihr Leben fortsetzen, ihren alten Interessen nachgehen, etc. Der einzige Unterschied ist, daß alles „feinstofflich“ ist.

Man muß die ganze überaus verwickelte und vielschichtige Geschichte von The Airmen Who Would Not Die im Zusammenhang lesen, um trotz des „offensichtlichen Schwachsinns“ ihre Überzeugungskraft ermessen zu können. Eine kurze Zusammenfassung wird man wegwischen oder akzeptieren je nach dem persönlichen Weltbild. Man muß so etwas persönlich erlebt oder sich zumindest in die Sache eingelebt haben, etwa indem man sich auf die einige Hundert Seiten einläßt, auf denen diese Geschichte erzählt wird.

Eden hatte hier zwei unterschiedliche „Beweise“ dafür, daß es tatsächlich „ein Leben nach dem Tode“ gibt. Skeptiker werden das schlichtweg in Abrede stellen und Parapsychologen werden darauf hinweisen, daß selbst wenn „Paranormales“ vorliege, dies erklärt werden könne, ohne gleich eine „zweite Welt“ neben unsere stellen zu müssen. Genauso könnte man aber auch mit dem UFO-Phänomen umgehen, d.h. auch dort alles wegerklären!

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Was ist Orgonenergie?

3. Juni 2012

Wie in Erstrahlung, Überlagerung und Relativität ausgeführt, gibt es nicht etwa eine unüberschaubare Anzahl von verschiedenen Arten Energie, sondern prinzipiell nur Lageenergie („potentielle Energie“) und Bewegungsenergie („kinetische Energie“). Bewegungsenergie steckt beispielsweise im Wind, der zur Erzeugung sogenannter „Windenergie“ genutzt wird. Diese „Windenergie“ läßt sich speichern, beispielsweise indem man mit ihr Wasser aus dem Tal hinauf in hochgelegene Staubecken pumpt. Bei Windstille kann man dann das Wasser ins Tal stürzen lassen, um so Turbinen anzutreiben (sozusagen „Wasserenergie“). Die im Stausee gespeicherte Energie nennt sich „Lageenergie“. Sie kann dort (mal abgesehen vom Versickern und Verdunsten des Wassers) beliebig lange ruhen. Tatsächlich ist wirklich alles, was um uns herum „ruht“, d.h. die Materie, Lageenergie bzw. Ruheenergie (eine Gleichsetzung, die ich im eingangs verlinkten Artikel erkläre). Man denke etwa an die Energie, die frei wird, wenn wir Holz verbrennen. Da es ansonsten (gelinde gesagt) sehr schwer ist, die in der Materie gebundene Energie freizusetzen, macht es Sinn zwischen Materie und Energie zu unterscheiden. Aber „im Grunde“ gibt es wirklich nur Bewegungsenergie und Lageenergie!

Wo bleibt da Platz für die von Reich entdeckte „Orgonenergie“? Ist sie wirklich nur eine besondere Art von „Plasma“, wie manche behaupten? Etwas „Feinstoffliches“? (Was immer das auch sein soll!) Handelt es sich um „Skalar-Wellen“, die „Nullpunktenergie“ oder was immer sonst Physiker anzubieten haben?

Reich zufolge hat die Orgonenergie folgende Eigenschaften, die offensichtlich unvereinbar mit den vorgeschlagenen „Erklärungen“ sind:

  • Sie ist primordial, d.h. vor und unabhängig von Materie vorhanden. „Windenergie“ kann es beispielsweise ohne die Gasmoleküle, aus denen sich die Luft zusammensetzt, nicht geben. Orgonenergie hingegen ist massefrei.
  • Sie ist die Lebensenergie, d.h. sie bewegt sich spontan ohne äußeren Anstoß und dem „orgonomischen Potential“ gemäß, sie fließt sozusagen „aufwärts“. Es wäre etwa so, als würde das Wasser aus dem obigen Beispiel von selbst vom Tal ins Staubecken hochfließen und sich so spontan Bewegungs- in Lageenergie umwandeln.
  • Im Gegensatz zur „sekundären Energie“ bewegt sich diese „primäre Energie“ langsam und „kurvig“. Man denke beispielsweise daran, wie sich nach und nach eine Wolke bildet und plötzlich ein Blitz (sekundäre Energie) aus ihr hervorbricht.
  • Die Orgonenergie bildet ein den ganzen Raum lückenlos ausfüllendes Substrat und ähnelt in dieser Hinsicht dem früher postulierten „Äther“.

Die Orgonenergie ist schlichtweg die Energie, die letztendlich die Lageenergie erzeugt, aus der sich wiederum die kinetische Energie befreien kann. In Die kosmische Überlagerung beschreibt Reich, wie sich die Materie aus der spiralförmigen langsamen Überlagerung von primordialer Energie bildet. Was danach geschieht, wird zu einem Gutteil von der Schulphysik beschrieben. Ein „Rest“ bleibt, denn natürlich verwandelt sich nicht alle primordiale Energie in Materie. Dieser „Rest“ ist für die atmosphärischen und biologischen Phänomene verantwortlich, die Reich beschrieben hat.

Materie und die mit ihr verbundene sekundäre Energie sind nichts anderes als hochkonzentrierte Orgonenergie. Sozusagen „Orgonenergie auf höherer Ebene“. Abstrakt betrachtet haben wir ein „Substrat“ (den „Orgonenergie-Ozean“, den „Äther“, die „Nullpunktenergie“), aus dem sich aufgrund des „orgonomischen Potentials“ spontan „Orgonenergie-Einheiten“ bzw. „Orgonenergie-Ströme“ konzentrieren, aus denen dann wiederum die „höhere Ebene“ aus Materie und sekundärer Energie hervorgeht.

Das ganze wird von Reichs Darstellung des „Orgonenergie-Metabolismus“ in Äther, Gott und Teufel beschrieben:

Was ist Orgonenergie? Der „blaue Bereich“! Dieser setzt sich aus zwei Unterbereichen zusammen:

  1. Die mechano-mystische Weltanschauung geht davon aus, daß sich ein gottgegebenes Kapital aus Lageenergie nach und nach in Bewegungsenergie auflöst. Genauer gesagt in ungeordnete Molekularbewegung, d.h. „Wärmeenergie“. Das ist der berüchtigte „Wärmetod des Universums“. Es entspricht dem „mechanischen Potential. Der Funktionalismus kennt zusätzlich das „orgonomische Potential“, womit „Gott“ aus der Gleichung verschwindet.
  2. In der relativistischen Physik ist an sich gar kein Platz für die Größe Energie. Da der universelle Bezugsrahmen fehlt, ist Lageenergie prinzipiell eine Sache der Definition. Erst das Orgonenergie-Substrat (die „Nullpunktenergie“) macht die Definition von Lageenergie („Stand über Normalnull“) überhaupt sinnvoll.

Mystiker und Psychotiker nehmen intuitiv und auf verzerrte Weise diese sozusagen in schwarz („Materie“) und blau („Orgonenergie“) gespaltene Welt wahr, bzw. sie nehmen die „blaue Welt“ jenseits der „schwarzen Welt“ wahr und sprechen dann, je nach dem Ausmaß ihrer Störung, von „Gott“, „Geistern“, „Engelwesen“, „dem Jenseits“, „der Anderswelt“, „der geistigen Welt“, „der feinstofflichen Ebene“, „übernatürlichen Wirkstrukturen“, „der Astralebene“, etc. Das manche Möchtegern-Orgonomen das gleiche tun, mag tragisch und zutiefst lächerlich sein, ist aber in einer gepanzerten Welt wohl unvermeidlich. Man soll sich über Irre nicht lustig machen!

Zu diesen Ausführungen gibt es auch teuflisch geilen Sex!