Posts Tagged ‘Erblindung’

Die Biopathien

28. August 2026

Es geht in der Diagnostik der Biopathien und damit ihrer Therapie um die Differenzierung, da kann man mit der einen Grunderkrankung „orgastische Impotenz“ wenig bis gar nichts anfangen. Vielmehr geht es um die spezifische Genese streng definierter Krankheiten. Daß bei Diabetes (Zwerchfellsegment) und Bluthochdruck (Brustsegment) man erblinden kann, also das okulare Segment involviert ist, hat von der Genese der beiden Krankheiten aus gesehen überhaupt keinerlei Bedeutung. Man lese Emanuel Levine: “Treatment of a Hypertensive Biopathy with the Orgone Energy Accumulator” (Orgone Energy Bulletin 3(1):23-34, January 1951) und die Seiten 264f in Charles Konia: „Orgone Therapy (Part 7)” (The Journal of Orgonomy 22(2):256-267, November 1988).

Beispielsweise ist das Reiter-Syndrom keine Biopathie, sondern eine Folgeerkrankung einer Biopathie, etwa einer Dickdarmentzündung (Biopathie im Bauchsegment), genauso wie die Erblindung bei Diabetes eine Folgeerkrankung ist:

Das kann man in eine tertiäre Erkrankung (z.B. kann die Urethritis zu einer Nierenkrankheit führen) und so ins Unendliche weiterführen. Es geht darum, diesen biopathischen Prozeß rückgängig zu machen und ganz zu beseitigen, indem man das spezifische CFP (gemeinsame Funktionsprinzip) verändert: die Bauchpanzerung.

In der orgonomischen Medizin geht man von folgender alles bestimmender Grundgleichung aus:

Beim gegen die Bioenergie gepanzerten Organismus stellt sie sich dann, nach Reich, ganz allgemein wie folgt dar:

Nach diesem biopathischen Grundmuster lassen sich diverse biopathische Anlagen darstellen, je nach der speziellen Panzerstruktur. Im folgenden z.B. die Bluthochdruck-Diathese, wie Konia sie dargestellt hat:

So kann man alle biopathischen Diathesen nach einem ganz einfachen Grundmuster darstellen.

Bei der Krebs-Biopathie sieht es m.E. wie folgt aus, weshalb es ein Sonderfall ist – die Bioenergie wird nicht nur segmentär blockiert, sondern hört überhaupt auf als Bioenergie zu funktionieren (d.h. zu pulsieren):

Immer nach Schema F: spezifische bioenergetische Störung und ihre jeweiligen besonderen psycho-somatischen Folgen.

Orgontherapie 2026 (Teil 5)

24. Februar 2026

Ich habe mit mehreren Orgontherapeuten und „Orgonpatienten“ darüber gesprochen: Orgontherapie über eine Videokamera ist möglich. Damit fällt (mal abgesehen von den Finanzen!) jedwede Ausrede weg, sich keiner Orgontherapie lege artis zu unterziehen.

Panzerung kann man durchaus mit einer Art „Amputation“ vergleichen: wir haben ganze Bereiche unseres Körpers abgespalten, entsprechend erstarrt und zerstückelt ist unser Innenleben. Das spiegelt sich zweifellos auch in der neuronalen Struktur unseres Gehirns wider. Wir sind, mechanistisch ausgedrückt, sozusagen hoffnungslos „falsch verdrahtet“.

Neurologen aus den USA berichten jedoch über den Fall eines 56jährigen Mannes, dem vor 35 Jahren die rechte Hand amputiert worden war. Während dieser dreieinhalb Jahrzehnte wurde die betreffende Hirnregion anderweitig genutzt, doch offenbar kann sich dieses Areal nach der Transplantation einer neuen Hand seiner alten Funktion erinnern und von neuem beispielsweise dem Tastsinn dienen.

Schon allein die Erkenntnis, daß das Gehirn die Umstrukturierung während all der Zeit ohne Hand wieder rückgängig zu machen scheint, ist bemerkenswert, erklärt [Scott Frey von der Universität von Oregon in Eugene]. Für noch erstaunlicher hält er indes die Tatsache, daß dieser Vorgang eintritt, obwohl das Gehirn des Patienten zum Unfallzeitpunkt schon vollentwickelt war. Die Ergebnisse seien somit sehr bedeutsam für das Verständnis der Flexibilität des Gehirns bei Erwachsenen und in der Neurorehabilitation.

Das menschliche Protoplasma erstarrt nicht unwiderruflich, sondern bleibt bis ins hohe Alter erstaunlich flexibel und anpassungsfähig. Das ist ein weiterer Hinweis darauf, daß wir bis zum Zeitpunkt unseres Todes die Möglichkeit haben, uns mit Hilfe der Orgontherapie zu verändern und zu erneuern: wir sind durch die Panzerung nicht unwiderruflich verstümmelt.

Eine Fallstudie der Johns Hopkins University (Daniel Dilks et al.) über einen Patienten, der infolge eines Schlaganfalls teilweise erblindet war, deutet darauf hin, daß das Gehirn von Erwachsenen genauso formbar ist, d.h. neue Nervenbahnen bilden kann, wie das von Kindern.

Der Schlaganfall hatte einige Nervenbahnen geschädigt, die die Information von den Augen zum visuellen Cortex im hinteren Teil des Gehirns übertragen. Als Folge war im oberen linken Teil des Gesichtsfeldes ein blinder Fleck entstanden. Tests zeigten jedoch, daß der vom Auge abgeschnittene Teil des visuellen Cortex auf Bildinformationen anspricht, die vom unteren linken Gesichtsfeld kommen. Etwas, was bei Erwachsenen nach der gängigen Theorie gar nicht auftreten kann, weil alles sozusagen bereits fest und unveränderbar „verschaltet“ ist. Schon vorher hatten Forscher berichtet, daß bei „erwachsenen“ Mäusen Neuronen im Gehirn nachwachsen können.

Diese Forschungsergebnisse deuten erneut darauf hin, daß die orgontherapeutische „Umstrukturierung“ des Charakters mit dem Ziel einen neurotischen, d.h. „unveränderbar verschalteten“, Charakter in einen lebendigen, einen genitalen Charakter umzuwandeln, eine reale Möglichkeit ist. Es besteht keinerlei Grund für einen therapeutischen Nihilismus, der sich teilweise auf Reich beruft („Krumm gewachsene Bäume kann man nicht wieder geraderichten!“), der aber nichts anderes ist als Ausdruck von Lebensfeindlichkeit. Wer nicht an die eigene Veränderung glaubt, soll von den „Kindern der Zukunft“ gefälligst schweigen!