Archive for Januar 2026

Orgontherapie 2026 (Teil 3)

31. Januar 2026

Ich habe mit mehreren Orgontherapeuten und „Orgonpatienten“ darüber gesprochen: Orgontherapie über eine Videokamera ist möglich. Damit fällt (mal abgesehen von den Finanzen!) jedwede Ausrede weg, sich keiner Orgontherapie lege artis zu unterziehen.

Kann man sich selbst therapieren? Könnte es nicht ein „Muskelrelaxans“ geben, das die Panzerung auflöst? Wie kann Orgontherapie funktionieren, wenn der Therapeut seinen Patienten während der gesamten Therapie nicht ein einziges Mal anfaßt? Wie sollen mir bloße Gespräche weiterhelfen?

Praktisch alle Fragen zur Orgontherapie lassen sich mit folgendem funktionellen Schema erklären (nach Die Funktion des Orgasmus, Fischer TB, S. 110):

Man nehme etwa eine Frau, die vollkommen übertriebene Angst vor Einbrechern hat. Der drängende Sexualtrieb wird von der verinnerlichten Moral unterdrückt und kommt stattdessen durch das Symptom (das letztendlich Ausdruck einer Vergewaltigungsphantasie ist) zum Ausdruck. Entsprechend läßt sich ausnahmslos jedes neurotische Symptom mittels des obigen Funktionsschemas erklären.

Man kann sich nicht selbst therapieren, weil die neurotische Erkrankung soziale Ursachen hat. Wir haben die triebfeindliche (heute permissive) Moral verinnerlicht und können uns entsprechend auch nur mit Hilfe anderer Menschen wieder von ihr befreien. Es geht um weit mehr als bloße Muskelverspannungen!

Die Panzerung entstand im frühen Kindesalter im Umgang mit unseren unmittelbaren Bezugspersonen, also größtenteils durch die Eltern. Das therapeutische Setting bedingt, daß wir uns zunehmend in diese Zeit zurückversetzen. Man kann sich in der Therapie gegen diesen Vorgang der „Übertragung“ gar nicht wehren. (Mehr dazu gleich!) Der neue „Elter“ (der Orgontherapeut) macht die Verinnerlichung der gesellschaftlichen lebensfeindlichen Moral rückgängig, so daß wir die Triebabwehr aufgeben können. Wir sind befreit!

Voraussetzung ist natürlich das absolute, wirklich vorbehaltlose Vertrauen in den Therapeuten. Ohne dieses ist eine Orgontherapie vollkommen sinnfrei! Und genau hier fängt das ganze Elend des sogenannten „Reichianismus“ an. Viele Patienten hintertreiben bzw. verunmöglichen nämlich eine Heilung, indem sie sich exzessiv mit den Orgontherapeuten, deren Organisationen, Ausbildung, jeweiligem „Hintergrund“, etc. beschäftigen. Unbewußt suchen sie nach „Schmutz“, der eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung verunmöglicht, damit sie in ihrer gepanzerten Existenz verharren können. Sie können in alle Ewigkeit Atmen und den Muskelpanzer bearbeiten – sie werden niemals gesunden, weil es kein menschliches Wesen gibt, das ihren Anforderungen jemals genügen wird. Sie werden nie jemanden finden, der den Knoten ihrer Existenz wieder löst!

Das obige Funktionsschema sagt auch, daß es eine von gesellschaftlichen Auseinandersetzungen isolierte, sozusagen „unpolitische“ Orgontherapie nicht geben kann. Leute, die sagen, daß Orgonomen sich auf Wissenschaft und Therapie beschränken und sich nicht als eine Art „Sozialreformer“ betätigen sollen, wissen schlichtweg nicht wovon sie reden! Panzer ist verinnerlichte Gesellschaft. Orgontherapeuten haben immer die Gesellschaft im Auge – oder sie sind gar keine Orgontherapeuten.

Bernd A. Laska liest den Roman IDEALISTEN von Hans Scherfig (Teil 2)

30. Januar 2026

Bernd A. Laska liest den Roman IDEALISTEN von Hans Scherfig (Teil 2)

Deutschland und die Emotionelle Pest (Teil 29)

29. Januar 2026

Aus funktioneller Sicht war der Erste Weltkrieg ein Angriff Frankreichs (das Rußland wirtschaftlich „in der Tasche hatte“) wegen nationalistischer Rache (Emotionelle Pest) im Verein mit England, das seinen wirtschaftlichen Rivalen Deutschland ein für allemal zu vernichten trachtete (Emotionelle Pest). Da der Versailler Vertrag nicht funktioniert hat, war der Zweite Weltkrieg einfach eine Fortsetzung des Ersten Weltkriegs. Oder glaubt irgendjemand ernsthaft, daß Frankreich und England sich um Polen oder gar um die Juden geschert haben? Hitlers Präventivkrieg gegen die Sowjetunion muß man separat einordnen.

Zunächst einmal ist es völlig irreführend, die Wehrmacht als militärisch überlegen zu betrachten. Tatsächlich war die französische Armee in ihrer Qualität und der Menge an Ausrüstung der deutschen Armee weit überlegen. Diese konnte nur aufgrund des militärischen Genies von General von Manstein und der völligen Inkompetenz der französischen Generäle, die sich hinter der idiotischen Ligne Maginot sicher fühlten, gewinnen. Während die Deutschen ohne nennenswerten Widerstand nach Paris marschierten, bewachten Hunderttausende französischer Elitesoldaten die Maginot-Linie… Als Deutschland die UdSSR angriff, war das nur deshalb ein spektakulärer Erfolg, weil sich die Rote Armee im Angriffsmodus befand, Angriffsstellungen eingenommen hatte und daher so gut wie wehrlos war. In Filmen werden nie die alten Doppeldecker gezeigt, die die Luftwaffe noch im Einsatz hatte, oder die Pferdefuhrwerke, mit denen das Heer gen Osten zog. Ohne Hitlers Angriff hätte die Rote Armee wenig später Europa erobert („vom Hitler-Faschismus befreit“). Währenddessen war die Roosevelt-Regierung im Wesentlichen ein Haufen von Kommunisten…

Im Jahr 1945 hat Stalin nicht wirklich gesiegt, sondern wurde schließlich hinter dem Eisernen Vorhang eingesperrt und seiner Dynamik beraubt. Ein halbes Jahrhundert später brach die Sowjetunion endgültig zusammen.

Was ist mit dem Holocaust? Dessen völlige Sinnlosigkeit macht ihn noch tragischer, – wenn das überhaupt möglich wäre. Bin ich ein deutscher Nationalist und Hitler-Fan? James DeMeo glaubte das schließlich von mir! Eigentlich hätte ich eine Fortsetzung des alten friedlichen „Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation“ vorgezogen, das strukturell unfähig war, überhaupt irgendjemanden anzugreifen, aber leider durch die Emotionelle Pest (Napoleon) zerstört wurde. Ich würde jetzt in einem unabhängigen Staat leben, „Die Freie und Hansestadt Hamburg“, und neben dem freigewählten Hamburger Senat ansonsten nur einem in Wien oder sonstwo hofhaltenden, blassen römisch-deutschen Kaiser Untertan sein – und das auch nur weitgehend symbolisch. Hitler war einfach ein krimineller Psychopath (Reich nannte ihn „Generalpsychopath“) – und meine Verachtung für die deutsche Generalität ist maßlos, weil sie diese Witzfigur nicht rechtzeitig ausgeschaltet hat. Bin ich ein Nazi, wenn ich mich frage, warum Hitler am Ende des Krieges gegen die chemische und biologische Kriegsführung ein Veto eingelegt hat? Ich bin schlichtweg an Details interessiert, die nicht in die Erzählung passen, die uns etwa das Staatsfernsehen jeden Tag von neuem eintrichtert. Ansonsten verweise ich auf A.J.P. Taylors Die Ursprünge des Zweiten Weltkrieges – einem passionierten Deutschenhasser.

Die Schönheit Deutschlands vor der Katastrophe des Großen Krieges war schlichtweg unermeßlich. Durch das Erbe der Kleinstaaterei gab es praktisch keine „Provinz“. Jedes Kaff war irgendwann mal „Residenzstadt“, florierende Hansestadt oder „Pfalz“ gewesen und barst geradezu vor Kulturgütern. Selbst Fabriken sahen wie Schlösser aus (man denke nur an die Hamburger Speicherstadt). Ein Gutteil dieses Kulturerbes wurde von dem alliierten Bombenterror unwiederbringlich zerstört. Die Landschaft war noch nicht zersiedelt und durch „Flurbereinigung“ ruiniert. Ich schreibe dies in einem Waldstück am Rande Hamburgs. Ohne den Zuzug der Vertriebenen, Opfer des zweiten Menschheitsverbrechens nach dem erwähnten Bombenterror, würde ich jetzt nicht eine Siedlung zwischen den Bäumen erkennen, sondern mein Blick würde über Felder und Wiesen gleiten. Dieses Land ist geradezu abenteuerlich übervölkert. Und was tun wir? Der Hamburger Senat baut auch noch die letzten verwilderten Grünflächen mit Häusern für fremdrassische Neusiedler zu, die nichts, aber auch rein GAR NICHTS auf diesem geheiligten Boden zu suchen haben. Und das alles nur, um eine imaginäre „deutsche Schuld“ zu tilgen. Eine „Schuld“, die uns von Leuten ständig eingebleut wird, die zu einem Großteil Todfeinde Israels sind und dieses Land, DEUTSCHland, mit Antisemiten fluten! Deutschland und die Emotionelle Pest…

Wilhelm Reich, Physiker: 2. Orgonbiophysik, h. Wie unten, so oben

28. Januar 2026

Wilhelm Reich, Physiker: 2. Orgonbiophysik, h. Wie unten, so oben

Bernd A. Laska liest den Roman IDEALISTEN von Hans Scherfig (Teil 1)

27. Januar 2026

Bernd A. Laska liest den Roman IDEALISTEN von Hans Scherfig (Teil 1)

Wilhelm Reich, Physiker: 2. Orgonbiophysik, g. Elektroskopische Orgonometrie

26. Januar 2026

Wilhelm Reich, Physiker: 2. Orgonbiophysik, g. Elektroskopische Orgonometrie

Deutschland und die Emotionelle Pest (Teil 28)

25. Januar 2026

Ich habe mich nie sonderlich für den Versailler Vertrag interessiert. Wer tut das schon? Seit seiner Zeit haben sich derartig viele Tragödien in und an unserem Vaterland zugetragen, daß das eine Thema, welches einst alle, von ganz Rechts bis ganz Links befeuerte, zu einer bedeutungslosen Fußnote wurde. In Anbetracht der Tatsache, daß Deutschland durch den Wilson-Plan, der weniger wert war als das Papier, auf dem er geschrieben war, in diesen „Frieden“ gelockt wurde, werde ich jedoch zunehmend wütender. Ich will mein Geld zurück! (Die letzte Zahlung an die Kriegsverbrecher der Entente erfolgte am 3. Oktober 2010!)

Ohne Eingriff der Amerikaner wäre der zermürbende Stellungskrieg im Sande verlaufen, und man hätte sich politisch auf Einflußsphären einigen müssen. Alle Parteien waren erschöpft und am Ende ihrer Kräfte. Aber selbst, wenn Deutschland nicht kapituliert hätte, hätte es selbst angesichts der amerikanischen Truppen die Front (es gab ja nur noch die Westfront!) spätestens am Rhein stabilisieren können, der mit der damaligen Technologie für die westlichen Alliierten unter Beschuß ein unüberwindliches Hindernis darstellte. Auch wurde der Krieg in den USA angesichts der heimkehrenden Toten immer unpopulärer. Zudem konnte man die GIs kaum als Soldaten bezeichnen – sie waren naive Farmerjungen, die man in Uniformen gesteckt und auf einen fernen Kontinent verfrachtet hatte… Wenn ich an die Pogrome gegen Deutsche bei Kriegsausbruch in den USA denke oder daran, was mit Kriegsdienstverweigerern in den USA zu dieser Zeit getan wurde…

Wenn Deutschland nicht durch Wilsons haltlose Versprechungen in die vorzeitige Kapitulation gelockt worden wäre – es wäre kaum möglich gewesen, eine solche zu erzwingen. Stattdessen wurde Deutschland zusammen mit der Sowjetunion zum Paria der Welt. Daß die beiden von 1920 bis Ende 1932 im Geheimen militärisch kooperierten, war nur pragmatische Realpolitik und nicht sonderlich bemerkenswert, zumal Stalin 1937 90% aller von den Deutschen ausgebildeten Offiziere töten ließ, so daß nur die Deutschen langfristig davon profitierten. In den 1920er Jahren konnten sie in Rußland heimlich Waffen entwickeln und testen. Welche Nation auf der Erde hätte diese Gelegenheit nicht genutzt? Es ist irrational, daraus großartige Theorien über den Zusammenschluß des Schwarzen mit dem Roten Faschismus abzuleiten. Vergessen wir nicht, daß die Rote Armee 1945 über eine enorme Menge US-amerikanischer Militärausrüstung verfügte. Realpolitik!

Angesichts der beschriebenen Vorgeschichte eines durch und durch verlogenen Westens war es für Hitler ein Leichtes, als Wahrheitskrämer zu reüssieren. Er hatte vollkommen recht, als er beispielsweise die völlige Heuchelei des imperialistischen plutokratischen Westens verurteilte, der die sprachlos machende Impertinenz hatte, Italien hinsichtlich Abessiniens zu kritisieren. Wir wollen auch nicht vergessen, daß Churchill einer der blutrünstigsten Massenmörder und rassistischsten Kriegsverbrecher aller Zeiten war.

Was heute die Moslems sind, nämlich eine subversive Gruppe, die den Kern Europas angreift, waren damals die Kommunisten, die von Rechtsradikalen mit den Juden gleichgesetzt wurden. Aufgrund des Holocaust macht uns diese historische Parallele hilflos, und wir können der moslemischen Invasion Europas nicht entgegentreten. Täglich wird uns von den Massenmedien der Linken in den Kopf gehämmert, daß wir „wegen Auschwitz“ in Duldungsstarre zu verharren haben. Verständlicherweise ist es verlockend, die Nazis mit den Islamo-Faschisten gleichzusetzen, aber das ist meiner Meinung nach ebenso irreführend wie die Betonung der Liebesaffäre zwischen den Nazis und den Arabern.

Ich habe diesen Teil meiner Ausführungen vor allem gegen die in Amerika von orgonomischen Kreisen, insbesondere von dem mittlerweile verstorbenen James DeMeo, vertretene Geschichtsinterpretation geschrieben, die naiv an den „Wertewesten“ glaubt, wie wir ihn gerade beim planmäßigen Opfertod der ukrainischen Nation erleben – für die Profite der Rüstungsindustrie und die Zukunftsträume der Großkonzerne. Hier zur Ergänzung zwei „revisionistische“ Blicke auf den Zweiten Weltkrieg:

Die sekundäre Rolle der Ökonomie in der Ökonomie

24. Januar 2026

Orgonomen haben von jeher die These vertreten, daß ökonomische Zwänge und angeblich „eherne Gesetzmäßigkeiten“ zwar zweifellos bestehen (wie sollte es auch anders sein!), aber in der Ökonomie nur eine sekundäre Rolle spielen. Sie werden von emotionellen Zwängen bei weitem in den Schatten gestellt.

Reich mußte in den 1930er Jahren konstatieren, daß die arbeitenden Massen gegen ihre eigenen ökonomischen Interessen handelten und mit Begeisterung ihrem eigenen Ruin zustrebten. In den USA mußte er feststellen, daß sie nicht das geringste Interesse zeigten, etwa über Aktienbeteiligung selbst die Herrschaft über die Produktionsmittel zu erlangen, sondern sich in einer Art, wenn man das so bezeichnen kann, „gewerkschaftlichem Betriebsfaschismus“ verschanzten („closed shop“), der beispielsweise „Schwarze“ ausschloß – und der schließlich etwa General Motors zerstörte. Der verantwortungslose, kurzsichtige, kleingeistige Kleine Mann triumphierte über alle Träume von einer wirklich genuin „sozialdemokratischen“ Zukunft.

Parallel dazu handelte die Gegenseite, handelte „Rockefeller“, ebenfalls alles andere als rational. Darauf hat beispielsweise Edward Pell in seiner Besprechung von Antony Suttons Wall Street and the Bolshevik Revolution hingewiesen. In dem Buch hat Sutton nachzuweisen versucht, daß die amerikanische Großfinanz den Weltkommunismus aktiv befördert hat, um sich Märkte und Monopolstellungen zu sichern. Schaue man, so Pell, jedoch genauer hin, und vor allem darauf, wohin das ganze geführt hat, reichte die ökonomische Erklärung kaum aus:

Diese Erklärung des Verhaltens der Wall-Street-Banker führt zu kurz. Sie ist mechanistisch und alle mechanistischen Erklärungen lassen das Irrationale im Verhalten des gepanzerten Mannes außen vor. Menschen folgen zweifellos dem rationalen wirtschaftlichen Kalkül, der auf Eigeninteresse beruht, aber sie handeln auch aus vernunftwidrigen Motiven heraus, die nur von einem funktionellen, charakterologischen Standpunkt her erklärt werden können. (The Journal of Orgonomy, Vol. 11, No. 2, November 1977, S. 271-276)

Als aktuelles Beispiel ließe sich anfügen, daß die Occupy-Wall-Street-Bewegung (genauso wie später all das schwachsinnige Klima-Gedöns) tatsächlich von Wall Street finanziert und durch die von Wall Street finanzierten Massenmedien hofiert wird. Medien, die man als geradezu linksextrem bezeichnen könnte.

In was für einem gewaltigen Ausmaß die sozio-politische Ausrichtung, d.h. die biophysische Charakterstruktur, grundlegende ökonomische Gesetzmäßigkeiten außer Kraft setzt, zeigt Hollywood. In einem noch immer weitgehend konservativ und christlich geprägten Land werden reihenweise Filme auf den Markt geworfen, die das amerikanische Nationalgefühl, das konservative Sittlichkeitsgefühl und vor allem die religiösen Gefühle der Amerikaner bis weit über die Schmerzgrenze hinaus verletzen. Oder kennt etwa jemand einen Film, der den Krieg gegen den Terror heroisiert hat? Das geht soweit, daß die vermeintlich „amerikanische“ Filmindustrie, d.h. Hollywood, zu einem einzigen großen Medium zur Verbreitung des Antiamerikanismus in der Welt geworden ist.

Wenn das ganze wenigstens ökonomischen Sinn machen würde! Es macht definitiv keinen, zumindest nicht auf dem alles entscheidenden heimischen US-Markt.

The Hollywood Reporter stellte eine Studie vor, die gezeigt hat, daß „konservative“ Filme mehr Geld machen als „liberale“ (linke) Filme. Um in Hollywood Geld zu verdienen, müsse man patriotische Filme produzieren, die konservative Werte verbreiten und nicht das Christentum herabsetzen. Doch Hollywood macht seit Ende der 1960er Jahre konsequent das Gegenteil – gegen jedwede ökonomische Vernunft oder „Gesetzmäßigkeit“.

Die Filme wurden daraufhin unterschieden, ob sie den Kapitalismus oder den Sozialismus propagieren, biblische Prinzipien hochhalten oder herabsetzen; wie sie mit den Themen Gewalt, Sex, Political Correctness, revisionistische Geschichtsauffassungen, Umweltpolitik, Feminismus, Homosexualität, etc. umgehen. Dabei zeigte sich, daß 7 der 10 ökonomisch erfolgreichsten Filme einen hohen konservativen Index hatten. 2011 erbrachten 91 überwiegend konservativ geprägte Filme im Durchschnitt jeweils Einnahmen von 59 Millionen Dollar, während es bei 105 liberalen Filmen entsprechend gerade mal 11 Millionen Dollar waren.

Das neuste Beispiel aus dem Fernseher: Für Fans der Star Trek-Serie (The Next Generation, Voyager, Deep Space Nine oder Enterprise) sind die neuen Folgen nichts, die als Star Trek 90210 bzw, Starfleet Academy bezeichnet werden. Hier geht es um diverse bzw. perverse „Liebe“, Identität, die Seelenfürze und die Ängste junger verpeilter „Erwachsener“. In der Serie wird die moderne Gesinnung des 21. Jahrhunderts zum Ausdruck gebracht, die nichts mehr mit dem bisherigen Star Trek-Universum zu tun hat. Der Kapitän ist eher ein weiblicher Barfuß-Hippie, die durch Einfühlungsvermögen und Akzeptanz führt, statt eine militärische Führungsfigur zu verkörpern. Kadetten und Ausbilder sind teilweise fettleibig. Der Bösewicht steht für „Haß und Hetze“ und gegen „Diversität“. Die alte Sternenflotte war böse und die Botschaft lautet, daß das Militär und alles Konservative schlecht sind. Doch jetzt entwickele sich die Sternenflotte in eine neue Richtung, indem sie Charaktere einführt, die mit Neopronomen angesprochen werden. Zu den Hauptfiguren gehören eine vereinsamte lesbische Ausbilderin, die in den kommenden Episoden wieder „Liebe“ finden wird, ein homosexueller Klingone, der von der „Bigotterie“ des Mainstreams abgelehnt wird, und eine hybride LBGTQ+-Figur, bei der sich alles um ihre Identität dreht. Es gibt keine ernsthaften Charaktere, keine guten Geschichten, keine stimulierend-optimistische Science-Fiction, keine traditionellen Werte und vor allem keine weißen Männer. Die neue Serie bricht völlig mit Star Trek und macht aus der beliebten Serie eine Plattform des Normalisierens, Propagierens, Politisierens des Krankhaften und Perversen und Degenerierten. Vor allem Kindern soll eine bestimmte Agenda aufgezwungen werden. Geldmachen spielt bei all dem eine sekundäre, die antigenitale Emotionelle Pest die primäre Rolle.

Mein Dschungelkönig (Teil 2)

23. Januar 2026

Gestern ging es vor allem um Peer Kusmagk. In seinem ersten Interview als Dschungelkönig hatte er die wichtigste Lektion verraten, die er in der RTL-Show gelernt hat: „Wenn man seinem Herzen folgt, dann kann einem eigentlich nichts passieren.“ Zwei Jahre später war Joey mein Dschungelkönig.

Wieder hatte derjenige Ich bin ein Star – Holt mich hier raus gewonnen, der als einziger frei von der Emotionellen Pest war. Oder wie die Kommentare in den einschlägigen Foren lauteten:

  • Im Dschungel hat er sich als einziger fair und anständig benommen.
  • Glückwunsch lieber Joey, Du bist liebenswert, natürlich und keine angeschminkte Kunstfigur.
  • So ein natürlicher Jüngling, unverdorben und so naiv. Ja, man merkt eben, die Menschheit ist hier bei uns in Germanien noch richtig normal- – bei dem freundlichen Ergebnis für Joey.
  • Joey ist ein würdiger Sieger. Er war der einzige, welcher im Dschungel ehrlich und anständig den anderen gegenüber blieb. Der Intrigenstadl hat verloren und das ist gut so.
  • Joey kam mir vor wie vom anderen Stern. Herzlich, kindhaft direkt, neugierig, für sein Alter erstaunlich naiv.
  • Ich freue mich für Joey, dem ich es von Folge zu Folge immer mehr gegönnt habe. Er ist ein feiner Kerl der sich gibt wie er nun mal ist. Wo andere sich vor lauter Depressionen in den Keller begeben, weil sie im Leben nicht den Großen stand halten können, stand er seinen Mann! Er ist dankbar über jede kleine Freundlichkeit und hat ein riesengroßes Herz.

Auf die Frage an einen Holocaust-Überlebenden, was er aus seiner Zeit in Sobibor, das sonst so gut wie niemand überlebte, gelernt hat, antwortete er, daß er nur eins mitgenommen habe: in Extremsituationen zeigen Menschen ihren wahren Charakter.

Irgendwann bricht die Maske weg, wenn man (ohnehin schon pleite und vor dem Nichts stehend) mit wildfremden Leuten zwei Wochen unter offenem Himmel und Dauerbeobachtung schlafen muß, sich nur von Reis und Bohnen ernährt – und vielleicht sogar von Maden, Kakerlaken und Känguruh-Hoden.

Die meisten verzweifeln an der Menschheit, wenn sie diese „menschenverachtende“ Sendung sehen. Solche Leute haben nie unfreiwillig (!) ein Bundeswehrmanöver im Februar mitgemacht, wo man sich fast die Zehen abfriert, mitten in der Nacht bei der Wache im Nirgendwo von einem bizarr leise daher rasenden Leopard um Haaresbreite zermanscht wird, etc. pp. – Ich jedenfalls schöpfe aus dieser Sendung immer wieder Hoffnung, weil regelmäßig jene zum Dschungelkönig gewählt werden, die fast frei von der Emotionellen Pest sind.

Joeys 19jähriger Körper ist von Narben übersät, die ihm sein psychopathischer Vater, der unbedingt eine Tochter haben wollte, in nicht enden wollenden Prügelorgien während der Kindheit zugefügt hatte. Mit 14 rauchte er sich mit Marijuana und Crack den Verstand weg, bis er schließlich unmittelbar vor dem Selbstmord stand, nachdem er einfach nicht mehr tiefer sinken konnte. Seine Bildung tendiert gegen Null, sein IQ liegt wohl eher bei 75 als 85. Er ist schlichtweg dumm und hat das Gemüt eines Erstklässlers. Aber er ist so, wie oben beschrieben und genau deshalb wurde er zum Dschungelkönig gewählt.

Besonders anrührend ist die Liebesgeschichte mit seiner Freundin. Er war der einzige, der sich aller Anzüglichkeiten enthalten hat. Eine wirklich in jeder Hinsicht reine Seele.

Mag sein, daß die beiden Fragen, die sich stellen, zusammengehören:

  • Warum ist die Welt wie sie ist, wenn die weitaus meisten Menschen nicht auf die Emotionelle Pest hereinfallen, sondern zum stotternden Naivling „Billy Budd“ halten?
  • Wie können Menschen, die in ihrer Kindheit durch die Hölle gegangen sind, so verhältnismäßig gesund sein, während andere, die nie Probleme hatten, intrigante Seelenkrüppel sind?

Die Emotionelle Pest ist sozusagen ein, for lack of a better term, „Punktphänomen“. Gesellschaftlich ist sie dünn gesät, fast inexistent, bis ein Modju wie John Claggert auftaucht, um den herum sich die Pest kristallisiert. Der einzige Schutz ist, diese „Infektionsquellen“ rechtzeitig auszumachen und zu isolieren, „zu sequestrieren“.

Im Dschungelcamp, wirklich die einzige Sendung im deutschen Fernsehen die man sich anschauen sollte, gelingt genau das, weil sich hier niemand verstellen kann. Über kurz oder lang stellt sich hier jeder Pestkranke bloß und wird prompt aus der Horde ausgestoßen.

Ähnlich sieht es auch im Inneren der Menschen aus. Man kann die Emotionelle Pest sozusagen ignorieren. Es gibt Kinder, bei denen die schlimmsten Mißhandlungen, wenn man so will, „bei einem Ohr rein und beim anderen wieder rausgehen“. Es ist, als wenn „das Böse“ sich in ihrem Organismus nicht festsetzen kann.

Wie kann das sein? Warum ist es bei den einen so, bei den anderen – anders?

Jeder, der eine fachgerechte Orgontherapie am eigenen Leib erfahren hat, weiß, daß es immer einen Rest von „Willensfreiheit“ gibt. Das macht Orgontherapie, bei der sich wirklich alles nur um einen einzigen Faktor dreht: die MOTIVATION, erst möglich! Es geht nicht um „Körperübungen“, „Muskelquetschen“ und ausgefeilte charakteranalytische Interventionen, sondern darum in Kontakt mit der eigenen Kontaktlosigkeit zu kommen. Letztendlich ist man es immer selbst, der die Muskeln verspannt.

Deshalb, weil sie spontan diesen Rest an Selbstbestimmung wahrgenommen haben, bleiben Menschen wie Joey Menschen, während irgendwelche verwöhnten Ziegen eben das bleiben – blöde Ziegen.

Mein Dschungelkönig (Teil 1)

22. Januar 2026

Morgen beginnen die neuen 17 Folgen von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ Ich schaue schon rein aus Prinzip kein Fernsehen mehr.  Anfangs, 2011, war es tatsächlich die einzige Sendung, die ich mir anschaute. Ich schrieb über die damalige Folge:

Ich liebe diese Sendung. Die erste, die ich mir seit Monaten angeschaut habe, wenn ich denn die Gelegenheit dazu hatte. Sie ist so ungefähr das einzige Intelligente, was im Fernsehen zu sehen ist. Millionenmal besser als der Dreck, der uns als Hochkultur verkauft wird. Es ist die beste Erziehung für die Massen, die ich mir überhaupt vorstellen kann. Und zwar aus einem einzigen Grund: man lernt, daß es nichts bringt sich zu verstellen. Es ist vielmehr kontraproduktiv und fällt letztendlich auf einen selbst zurück.

Ansatzweise wird auch deutlich, wie Mobbing funktioniert. Sogar die Mechanismen der Emotionellen Pest zeichnen sich im Relief ab. Diesmal war der sensible und „merkwürdige“ („ein Depp“) Peer Kusmagk das Opfer. Wie das ganze im einzelnen abgelaufen ist, kann man im Boulevard nachlesen. (Auch das besser, als die widerlichen Ergüsse unserer „Intellektuellen“!) Ist es nicht schön, daß sich die Massen mit ihm identifizieren und nicht mit einem der blöden, vermeintlich „sozial kompetenten“ Arschlöcher, die ihn geschnitten und gemoppt haben?!

Was war sein Verbrechen? Während alle anderen auf ihre Außenwirkung und ihre Karriere bedacht waren, blieb Peer naiv, „unbedarft“. Während alle anderen über die tatsächlich sehr nervige und teilweise schlichtweg asoziale Sarah herzogen, blieb Peer objektiv und versuchte auch Sarahs Standpunkt nachzuvollziehen. Das erste zog ihm die Verachtung der Gruppe zu, das letztere deren Aggression. Geradezu klassisch für Mobbing war eine Szene, in der Mathieu und Indira sich auf herablassende Weise über Peer unterhielten in dessen Hörweite. So kann man Leben vernichten!

Obwohl so etwas hunderttausendfach in diesem Land geschieht, bleibt es doch immer verborgen. Jeder weiß davon, doch niemand will es wahrhaben. Diese Sendung wirft Licht auf die alltägliche Sauerei.

Peer ist einfach der beste im Dschungel 🙂 Am Anfang war mir das ganze total egal, aber jetzt freue ich mich schon in der Schule darauf wieder Dschungelcamp zu schauen und ich hab Angst, dass er raus fliegt. Die anderen sind einfach alle nur falsch, lästern über ihn und machen ihn schlecht. Die können doch gar nicht wissen, was in ihm vor ging. Und wenn er weint muss man fast schon mit weinen. Das macht ihn nur sympathischer ::-)

Ganz genau.!! Leute, die sich über weinende Männer lustig machen sind einfach niveaulos. Er steht zu seinen Gefühlen, er ist ECHT, er spielt keinem was vor, & wenn alle auf eine Person rumkacken, & er glaubt, dass nur DIESE Person Recht haben könnte, dann schenkt er diesem einzelnen Menschen Unterstützung. In diesem Moment ist ihm es egal, wenn er dann auch gegen die Gruppe läuft. Er ist eben KEIN Mitläufer & hat sehr wohl viel Rückgrat, was Jay, Thomas, Indira, Katy & Mathieu nicht haben. -__-

Soweit 2011. Fünf Jahre später habe ich, soweit wie möglich, die Sendung erneut verfolgt. Sie war langweilig, da mittlerweile jeder begriffen hat, daß man in solchen Situationen, wo man seiner Würde beraubt und dabei ständig videoüberwacht wird, schon verloren hat, wenn man etwas spielt, was man nicht ist. Praktisch in jeder Folge kommentiert einer der Stars nach einigen Tagen über seine Mitstreiter: „Die Fassade fällt, der Charakter zeigt sich!“ Oder wie damals Menderes, der neue Dschungelkönig, am Ende sagte: „Ich habe gelernt, daß man sich nicht verstellen, sondern man selbst sein soll.“

Die Tusse hat es ins Finale geschafft, die auf den ersten Blick die Verliererin schlechthin zu sein schien: Sophia Wollersheim, mit ihren grotesken Silikontitten, dem blondierten Haar, dem Botox-Gesicht, den überlagen Fingernägeln und einem Gesamtbild, das der Karikatur einer geistig minderbemittelten Friseuse entsprach. Tatsächlich gewann sie ganz am Anfang alle Herzen, als sie auf Nachfrage erklärte, daß sie früher in der Schule gemoppt worden sei, sich ihrer dicklichen Figur und ihres kleinen Busens geschämt hatte, daß sie mit ihrem Auftreten, dem Botox und dem ganzen „Plastik“ ihre tiefsitzende Unsicherheit kaschiere; freimütig davon erzählte, wie sie über My Space jede Menge Promis angeschrieben hatte, aber der Zuhälter Wollersheim der einzige war, der geantwortet hatte und daß sie ihn nach wenigen Monaten geheiratet habe, um nicht für eine seiner Nutten gehalten zu werden. Sie war im Camp dazu prädestiniert das Opfer zu sein, wie einst der „Porno-Star“ Dolly Buster, die nach wenigen Tagen fliehen mußte, weil sie die Verachtung und das Mobbing nicht mehr ertrug. Sophia entging diesem Schicksal, indem sie die Emotionelle Pest durch etwas entwaffnete, was Reich wie folgt angeraten hatte:

Wenn nötig, enthülle offen deine Schwachpunkte, sogar deine Geheimnisse. Die Menschen werden verstehen. („Truth Versus Modju“, Orgone Energy Bulletin, Vol. 4, 1952, S. 162-170)

Der Ex-Fußballprofi Thorsten Legart, der es ebenfalls ins Finale schaffte und Dritter wurde, erzählte freimütig von seiner traumatischen Kindheit, in der der alkoholkranke und gewalttätige Vater die Familie tyrannisierte und seinen eigenen Sohn, nämlich Thorsten Legart, mißbrauchte. Und schließlich die von allen verachtete „Witzfigur“ Menderes Bağcı, der, wie er freimütig zugab, mit 31 noch nie eine Frau geküßt, geschweige denn mit ihr geschlafen hat.