
DER ROTE FADEN (Band 2): 34. Orgasmusforschung
7. Oktober 2023Thomas Gast und Hermann Schmitz (eine Ergänzung zu „Pornosophie oder: Die Unfähigkeit etwas zu Ende zu denken“)
6. Oktober 2023Das ist nicht nur eine Ergänzung zum gestrigen Blogeintrag, sondern auch eine zu Thomas Gast.
Ich habe mich immer gefragt, warum ich eigentlich Thomas Gast-Videos anschaue, obwohl mich das jeweilige Thema meist vollkommen kalt läßt und er nicht so „intellektuell“ (verkopft!) ist wie ich. Da wäre als Erklärung das Thema meiner persönliches Haß-Liebe-Trauma mit dem Militär, aber jetzt, als ich seine Reise nach Guayana verfolgte, ist mir bei einer Szene (ausgerechnet bei „Gast putzt sich die Zähne im Boot“) plötzlich der wahre Grund für mein persönliches „Faszinosum Thomas Gast“ aufgegangen: er kennt keinen Zynismus und, vor allem, er ist vollkommen frei von Ironie, d.h. einer meiner zahlreichen Charakterfehler.
Als Exmilitär und von seiner ganzen unmittelbaren Art her verkörpert er das Gegenteil dessen, was ich an mir selbst verabscheue.
Ironie ist Distanz. „Ist es nicht ironisch, daß jetzt ausgerechnet das eintritt?“ Womit wir sagen wollen, daß das Leben nur Theater ist und es zu einer „Deus ex machina“ kommt – eine Gottheit mit Hilfe einer Bühnenmaschinerie auftaucht, wenn der Autor bzw. Regisseur sich beim Entwirren des Handlungsfadens sonst nicht mehr zu behelfen weiß. Doch das Leben ist kein Spiel und wenn wir das Leben nicht leben, nicht „funktionell leben“, wird im realen Leben keine „Gottheit“ auftauchen, um uns den Arsch zu retten!
Wenn wir ironisch werden, werden wir selbst zum Schauspieler, der affektiert das eine sagt („Du bist aber schlau!“) und dabei das andere kommuniziert („Du bist saublöd!“).
Was fehlt ist der Ernst, die Konsequenz, die Unmittelbarkeit, die organische Entfaltung. Stattdessen sitzen wir sozusagen am Rande der Welt und wahren Distanz. Wir können, frei nach dem Philosophen Hermann Schmitz, „ironistisch“ jeden Standpunkt einnehmen und uns von jedem Standpunkt ebensogut auch wieder distanzieren, weil wir nicht wirklich in der Welt involviert sind. Am „Ironismus“ erkrankt, kann uns nichts wirklich für sich vereinnahmen, genauso wie umgekehrt wir uns für bzw. an nichts ganz hingeben.
In der Orgontherapie geht es um nichts anderes: die Distanz überwinden, es geschehen lassen, funktionell leben, orgastische Potenz.
Pornosophie oder: Die Unfähigkeit etwas zu Ende zu denken
5. Oktober 2023Indien ist durch zwei Dinge gekennzeichnet: eine schier unfaßbare sexuelle Repression und zweitens das ständige Bemühen „den Geist zu bändigen“. Wirklich alles dreht sich darum, die Gedankentätigkeit zu fokussieren mittels Atemtechnik, „Mantras“, Konzentrationsübungen, etc. Beides gehört untrennbar zusammen! Zwischen dem freiflottierenden Grübeln und der freiflottierenden unbefriedigten genitalen Erregung besteht ein unmittelbarer Zusammenhang, den wir tagtäglich am eigenen Leibe erfahren.
Ich glaube, die Unfähigkeit, in den Schlaf zu fallen und den Schlaf aufrechtzuerhalten, ist darauf zurückzuführen, daß eine Gestalt nicht geschlossen wird und uns das Bemühen des Abschließens im „Tagesmodus“ hält. Diese Unfähigkeit etwas zu Ende zu denken, ist ein Element der orgastischen Impotenz, die ihrerseits in gewisser Weise auch die Unfähigkeit ist, eine „Gestalt zu schließen“. In beiden Fällen bleibt die Erregung bestehen und damit auch die geistige Aktivität, insbesondere die Phantasie.
Eigentlich ist alles übliche Denken, Grübeln, Theoretisieren, alle übliche „Wissenschaft“, Religion, Philosophie und Kultur nichts anderes als eine Funktion von Energie, die nicht vollständig entladen wurde und nun sozusagen im Leerlauf agiert. Sie hält, ähnlichem einem vollen Magen mit unverdaulichem Zeugs, die Menschen nachts wach und, nachdem die Sonne aufgegangen ist, hält es sie am Träumen („Tagträume“). Die ganze gepanzerte Gesellschaft ist nichts anderes als ein pornographisches Trauerspiel aus nicht entladener genitaler Energie.
Ist das nicht eine verrückte Übertreibung? Nein! Es ist das, was ohnehin jeder glaubt, jedenfalls war genau das die Theorie von Freud: daß die Kultur auf die Unterdrückung der genitalen Lustfunktion zurückzuführen ist und nichts anderes darstellt als umgelenkte Libido.
Man kann nicht einmal ansatzweise verstehen, wie grundlegend revolutionär Reich war, wenn man nicht sieht, daß er die Freudsche Irrsinnstheorie vom Kopf auf die Füße gestellt hat: diese „Kultur“ ist Ersatzbefriedigung und ihre vermeintliche Weisheit und Gelehrsamkeit ist nur „Pornosophie“. Eines Tages wird die Orgonomie diesem unappetitlich ranzigen Chaos, das wir Zivilisation nennen, ein Ende setzen – und die wahre Zivilisation wird anbrechen.
Nochmals: das gesamte gepanzerte Denken ist nicht Philosophie (die Liebe zur Weisheit), sondern Pornosophie (ja, das ist ein Wort!). In der antiautoritären Gesellschaft wird die Pornosophie ganz offen zur Staatsdoktrin.
Und was wird man dagegen tun? Statt zu einer genuin sexuellen Revolution zu führen, werden die Konservativen genau das gleiche tun, wie einst in Indien: der Kreis wird nicht geschlossen werden (orgastische Potenz), sondern der Kreis selbst wird angegangen werden (Abpanzerung). Das Leben selbst wird unter das Joch gespannt (Yoga), auf das die Seele endlich Ruhe und Schlaf findet.
Epikur, die praktische Klugheit (Phronesis) und das „rationale Über-Ich“ – Ergänzung zu: Reflektionen über Max Stirner von konservativer Warte (Teil 83)
4. Oktober 2023Auf Wikipedia heißt es zu Epikur:
Die innere Logik der epikureischen Lehre wird unter anderem in der Begründung der zentralen Stellung von Lust und Lebensfreude deutlich (…). Demnach gibt das noch durch keinerlei soziale Konditionierung geprägte frühkindliche Empfinden die natürliche Richtung menschlichen Strebens an: Lust suchen (…) – Unlust vermeiden. (…) Die starken Schwankungen, denen das kindliche Lust- und Glücksempfinden ausgesetzt ist, können in der Jugend durch das Hinzukommen vernunftgegründeter Einsicht (Phronesis) unter Kontrolle gebracht und allmählich in stetigere Bahnen gelenkt werden. Einsicht und stabile Daseinslust bedingen einander (…). Ohne diese Funktion und Ausrichtung aber wäre die Fähigkeit, vernünftig zu denken, aus der Sicht Epikurs nutzlos, wie er mit einer Spitze gegen die philosophische Konkurrenz in dem Brief an Menoikeus ausgeführt hat: „Daher ist die Einsicht sogar wertvoller als die Philosophie: ihr entstammen alle übrigen Tugenden, weil sie lehrt, daß es nicht möglich ist, lustvoll zu leben, ohne einsichtsvoll, vollkommen und gerecht zu leben, ebensowenig, einsichtsvoll, vollkommen und gerecht zu leben, ohne lustvoll zu leben.“
Tugend und Lust bedingen einander. Das eine ist ohne das andere nicht denkbar. LaMettrie war in dieser Hinsicht der moderne Epikur.
Epikur vertrat den Atomismus Demokrits, wenn auch mit einer entscheidenden Abweichung, denn nach Epikur läßt die Natur geringe willkürliche Bahnabweichungen der Seelenatome zu.
Diese geringen Abweichungen machen es den Lebewesen möglich, willentlich eine Bewegung in Gang zu setzen, sind aber so klein, daß sie die beobachtete Regelmäßigkeit der Natur nicht tangieren.
Dieses spontane Agieren entspricht der Orgonenergie. Ihre Spontanität ist die Grundlage von „freiem Willen“, Autonomie und der Eigenheit im Sinne Stirners.

David Holbrook, M.D.: Liebe, Mut, Kontrolle, Direktheit, Spekulationen über die Motive, Masochisten, Religion, Lebe!
2. Oktober 2023Kontrollieren oder nicht kontrollieren: Ist das die Frage?
Direktheit
Über Spekulationen über die Motive von Menschen, Paraphrasieren und darüber, daß politische Diskussionen manchmal auf Projektionen beruhen
Die Emotionelle Pest macht Menschen zu Masochisten
Die der religiösen Erregung innewohnende Verzerrung
Lebe!
Marx und Nietzsche
30. September 2023Es wird immer wieder versucht Marx und Nietzsche zu vereinigen und so die Widersprüchlichkeiten der europäischen Aufklärung aufzulösen und auf diese Weise diese zu vollenden. Wohlan:
Was macht das Verständnis von Bernd A. Laskas LSR-Projekt so schwierig? Die vermeintlichen „Mitaufklärer“ insbesondere Stirners, haben praktisch nie mit offenen Visier gefochten, sondern fast ausschließlich hochmanipulativ. Beispielsweise hat Marx den Stirnerschen „Eigner“ nicht frontal angegriffen, sondern sozusagen von hinten rum „ent-eignet“, d.h. zu einem Ensemble klassen-gesellschaftlicher Beziehungen gemacht, während umgekehrt Nietzsche aus dem Eigner einen „Enteigner“ machte, d.h. eine Karikatur dessen, was ohnehin die Klassengesellschaft bestimmt. Bei Marx wird der Eigner zu einem „kleinbürgerlichen“ Naivling, der keine Ahnung hat, an welchen Marionettenschnüren er baumelt. Bei Nietzsche wird der Eigner zur rücksichtslosen „blonden Bestie“, die sich alles gewaltsam aneignet, aus dem angeeigneten eine neue Synthese erzwingt, um dergestalt über den Menschen hinauszuwachsen. Mit anderen Worten: es geht um Zucht und Züchtung und nicht zuletzt um Züchtigung – genauso wie beim vollkommen vergesellschafteten Menschen bei Marx.
Aber genau das ist der Stand der „Aufklärung“, wie sie heute von der meinungsbildenden „antibiologistischen“ Intellektuellenklasse vertreten wird. Es geht schlicht um die Selbstermächtigung einer Nomenklatura, die die Massen „dekonstruiert“, um sie zu einer formbaren „Masse“ zu machen. Man schaue sich doch die moderne Kindererziehung an von der Krippe an aufwärts mit all dem Vegan-, Gender-, Antirassismus- und Klimawahn und der damit einhergehenden kompletten Verblödung von neuen Generationen von „Menschen“, die immer mehr wie leere Hüllen wirken, die sich von einer kleinen Machtelite an der Nase rumführen lassen und schier ausrasten, wenn man es wagt, diese „Elite“ zu kritisieren: dann bist du ein „Schwurbler“ und Schlimmeres.
Marx reduzierte den Menschen auf den Klassenkampf, Nietzsche auf den Rassenkampf. Die Synthese aus beidem finden wir heute beispielsweise im „Intersektionalismus“ und seiner vermeintlichen Entlarvung von Klassismus, Sexismus, Rassismus, Spezie-ismus, Able-ismus etc. durch die eine Hierarchie der Opfer konstituiert wird, an deren Spitze die mittellose körperbehinderte schwarze Lesbe steht, die sich als Ozelotweibchen identifiziert und nach einem Schlaganfall nur noch maschinell unterstützt atmen und kommunizieren kann. Dabei sind die wirkliche Elite an der Spitze natürlich jene intersektionalistischen Linken, die die vermeintlich wahren Interessen dieses Transozelotcyberweibchens vertreten!
Es sind diejenigen, die noch vor wenigen Jahren ihr Zucht-, Züchtungs-, Züchtigungsprogramm offenbarten, als sie uns sagten, wir sollen uns auf eine urbanere und buntere Zukunft einstellen, in der das Zusammenleben hart und brutal sein wird und das Miteinander täglich neu ausgehandelt werden muß. Jetzt sagen sie uns ganz offen nicht nur, was wir sagen dürfen, sondern sogar was wir FÜHLEN sollen. Ich höre jetzt auf, weil ich sonst etwas schreibe, was ich bereuen werde. FUCK YOU!
Der LaMettrie-Werbetag im NACHRICHTENBRIEF!
29. September 2023Anfang 1740er Jahre kam es bei dem bretonischen Arzt Julien Offray de La Mettrie zu einer wachsenden Entfremdung gegenüber medizinischen Lehrmeinungen, die sich, wie es weiter in dessen von Ursula Pia Jauch verfaßten Monumentalbiographie Jenseits der Maschine (S. 132f) heißt, in eine Distanz zu metaphysische Dogmen ausdehnen sollte. Ausgangspunkt war das Totalversagen der Medizin angesichts der damaligen Seuchen, die teilweise ganze Dörfer auslöschten.
Zuvor hatte er ein Jahrzehnt darum gerungen, durch medizinische Aufklärung der Kollegen und des breiten Publikums die Welt zu verbessern. Doch schließlich sieht La Mettrie keinen Sinn mehr darin, „weiterhin mit allen Mitteln um das Leben einzelner Patienten zu kämpfen, während doch die ‚hohe‘ Fakultätsmedizin aus ihrem Jahrhundertversagen angesichts der bretonischen Choleraepidemie keine besonderen Konsequenzen abzuleiten für nötig erachtet“.
LaMettries Desillusionierung angesichts einer körperlichen Seuche geht dergestalt unmittelbar in seine Registrierung der seelischen Seuche über. Es geht um die Emotionelle Pest, deren Bekämpfung ab nun in den Mittelpunkt von LaMettries aufklärerischen Arbeit tritt. Wie sich das gestaltete und zu welchen Schlußfolgerungen er gelangte, ist in den von Bernd A. Laska übersetzten und jeweils ausführlich eingeleiteten vier Hauptwerken LaMettries nachzulesen:
DER MENSCH ALS MASCHINE, XL+100 S., 12.00 EURO
ÜBER DAS GLÜCK oder DAS HÖCHSTE GUT („ANTI-SENECA“), XXIX+162 S., 18.00 Euro
PHILOSOPHIE UND POLITIK, XIV+118 S., 12.00 Euro
DIE KUNST, WOLLUST ZU EMPFINDEN, XXX+125 S., 15.00 Euro
Informationen zu Bestellungen und Nachfragen folgen demnächst.

Reflektionen über Max Stirner von konservativer Warte (Teil 82)
28. September 2023[Diese Reihe soll zur Auseinandersetzung mit Bernd A. Laskas LSR-Projekt animieren.]
Max Stirner von konservativer Warte? Nehmen wir Edmund Burkes klassische Betrachtungen über die Französische Revolution, die eine brillante Verteidigung der Institution der Erbmonarchie und anderer „Vorurteile“ darstellen. Burke positioniert hier die Legitimität der Vorurteile gegen die „rationalen“ Kopfgeburten der französischen Aufklärer. Damit inspirierte er den Freiherrn vom Stein und dessen Mitarbeiter und späteres Mitglied der Paulskirche Ernst Moritz Arndt. Dieses Dreigestirn („BSA“) meine ich, wenn ich von „Konservativen“ spreche. Es sind jene, die die absolutistische Tyrannei aufbrechen wollten (und es auch praktisch getan haben), indem sie die Legitimität wiederherstellten: der preußische Staat zog sich (praktisch einmalig in der Weltgeschichte) vollkommen aus der Gesellschaft zurück, die Gemeinden erhielten ihr Recht zurück, sich selbst zu verwalten, etc. Nichts weltbewegendes, aber genau jenes Maß an Freiheit („Wahrheit“), die die Strukturen der Menschen noch gerade so eben aushalten konnten. Der Weg in die richtige Richtung: Dezentralisierung ohne „krebsigen“ Zerfall, Selbstverantwortung und Selbstbestimmung ohne „krebsiges“ Chaos, Demokratie ohne „krebsige“ Verantwortungslosigkeit.
Die Gegner von BSA waren die verdammten Wahrheits- und Freiheitskrämer mit ihren heeren Ideen. BSA ist zwar nicht gerade aufregend, nicht weltbewegend, nicht sexy, aber es ist der erste Schritt hin zu mehr Lebensfreude (weil es buchstäblich der Weg zurück zur Erde ist, weg von den hehren Ideen), zu mehr „Einzigkeit“ (weil nicht mehr die Idee der „Freiheit“ der Leitfaden ist, sondern das praktische Leben), zu mehr Arbeitsdemokratie.
Nehmen wir mal an, die Stirnerity würde sich durchsetzen. Wäre sie wirklich tragfähig? Wäre das nicht vielleicht ein ziemlich lustloser Haufen, der fatal an jene Pseudo-Stirnerianer im Paris der 1940er und 1950er Jahre erinnern würde: die grämeligen, kreidebleichen, schwarz-in-schwarz gekleideten Existentialisten, die „aus sich heraus ihre selbstverantwortete eigene Welt schaffen“ (oder so)? – Ich meine, wann kommt in einem „Verein“ (von der Betriebsfeier, über die Dorffeier bis zum Fest der Pygmäem im Kongo) wirklich genuine gemeinsame verbindende buchstäblich ansteckende Lebensfreude auf? Wenn der gemeinsamen Tradition gedacht und diese „Vorurteile“ (die für den Außenstehenden vollkommen gaga sind) zelebriert werden! Wenn es über Kopfgeburten, gemeinsame „kalte Interessen“ und Unverbindlichkeiten hinausgeht, d.h. wenn die gemeinsame Einzigkeit gefeiert wird. Identität. Legitimität. „Justified and ancient!“
Linke/Liberal und Konservative (BSA) sind eben nicht die gleiche Kategorie. Auf BSA kann man nicht „hereinfallen“!
Desgleichen mit der „Wissenschaft“: man kann auf den „Szientismus“ hereinfallen, aber eben nicht auf die Wissenschaft. Das eine ist ein Wahngebilde (und gerade die moderne „Wissenschaft“ entwickelt sich immer mehr zu einem solchen bloßen Wahngebilde, das jeden bezug zur Wirklichkeit verliert) – das andere ist Faktizität.
LSR (die totale Gegnerschaft) und BSA („Legitimität“) gehören zusammen: ohne das „anti-aufklärerische“ BSA kann sich die Aufklärung (LSR) nie durchsetzen. Ja sie darf sich sogar nicht (ohne BSA) durchsetzen! (Siehe oben alles zusammengenommen.)
Faschismus ist Ausdruck der Mittleren Schicht. Roter Faschismus ist Ausdruck der Mittleren Schicht mit Hilfe der sozialen Fassade. Und da sind wir gewisserweise immer noch, trotz des Sieges über den Kommunismus: in der kontaktlosen sozialen Fassade. Eine „illigitime“ (also „unechte“) Kontaktlosigkeit, gegen die schon BSA ankämpften, als sie mit der Französischen Revolution und ihren Folgen konfrontiert waren.
















