Posts Tagged ‘Verantwortungslosigkeit’

nachrichtenbrief152

10. Mai 2020

Orgonomie und Christentum: Die Abfolge Heidentum – Christentum – Neoheidentum – Orgonomie (Teil 6)

16. Januar 2020

Das römische Kaiserreich nach Christi Geburt zerfiel immer mehr und drohte in einem Morast aus „orientalischem“ Obskurantismus und Verantwortungslosigkeit zu ertrinken. Schließlich konnte es nur noch vom Christentum zusammengehalten werden. Tatsächlich hat das Christentum das Abendland gerettet, indem es die Kräfte der Selbstregulation mobilisiert hat, die schließlich in der Entwicklung von Wissenschaft, Kapitalismus und Demokratie mündeten. Vorher waren Menschen, jedenfalls die außerhalb der Familie und der eigenen Gesellschaftsschicht, kaum mehr als Dinge, die man versklaven und in jeder denkbaren Weise „instrumentalisieren“ konnte. Erst im Christentum gewann jeder Mensch als „Ebenbild Gottes“ einen unverlierbaren Eigenwert, was über die Jahrhunderte erst die Selbstregulation der Gesellschaft ermöglicht hat.

Ähnliches läßt sich über den gegenwärtigen Westen sagen, für dessen Untergang wir alle Zeugen sind. Erneut versinken wir im „orientalischen“ Obskurantismus und Verantwortungslosigkeit. Wenn man die Orgonomie mit den allesbestimmenden „Weltlehren“ des letzten Jahrhunderts, dem Marxismus und der Psychoanalyse, vergleicht, hatte AUSSCHLIESSLICH Reich einen Zugang zum biosozialen (Arbeitsdemokratie) und biologischen Kern, dem Quell der Selbstregulation. Entsprechend Ist die Orgonomie der EINZIGE Weg der Rettung wie vor fast 2000 Jahren das Christentum. Ausschließlich die Orgonomie kann die Kräfte der Selbstregulation mobilisieren, die den Westen erneut zu ungeahnten Höhen bringen werden.

Haltlose Utopie? Tatsächlich hat sich die Gesellschaft Reich schon längst zu eigen gemacht. Reich selbst hatte Ende der 1920er Jahre darauf hingewiesen, daß Marx und Freud bloße Instrumente der Entwicklung autonom verlaufender wirtschaftlicher und sexualökonomischer Prozesse waren, die in der „mental-hygienischen Bewegung“ des frühen 20. Jahrhunderts, dem Freudo-Marxismus und letztendlich der „sexuellen Revolution“ der letzten 60 Jahre zum Ausdruck kamen. Wo immer man hinschaut, gibt es sogenannte „Reichianische“ Therapeuten und Leute, die ähnliche Sachen praktizieren, teilweise ohne überhaupt den Namen „Reich“ zu kennen. Es ist alles eine gigantische Verzerrung, Emotionelle Pest, aber es ist eindeutig ein Ersatz für das Wahre. Das Problem ist, daß das Wahre bei all diesen pestilenten Überwucherungen unsichtbar wird. Trotzdem wird die Orgonomie diese „Bewegung“ übernehmen, eben weil sie das Original ist und nicht nur bloßer Ersatz. Sie kann nicht in die Irre führen, solange sie sich auf das Problem Emotionelle Pest konzentriert. Elsworth F. Baker, Paul Mathews und Charles Konia waren die EINZIGEN nach Reich, die dieses „Konzept“ am Leben gehalten haben. Reich war der deutlichste Ausdruck der biosozialen Entwicklung, die mit dem Verfall des Christentums begann, und die heutige Orgonomie ist nur eine Fortsetzung dieses unüberwindlichen Impulses.

Der biologische Rechenfehler und die gegenwärtigen Probleme des Menschen

19. Mai 2019

 

Paul Mathews:
Der biologische Rechenfehler und die gegenwärtigen Probleme des Menschen

 

Nachbemerkungen zu Dr. Koopmans Artikel (Teil 3)

11. April 2019

Was vor allem bei Drogenkonsum draufgeht ist die ohnehin sehr labile Funktion „Urteilsvermögen“. Bei der Urteilkraft geht es um die Befähigung eine Situation bzw. einen Sachverhalt korrekt einzuordnen und entsprechend rational zu entscheiden und entsprechend zu handeln.

Jeder Psychiater weiß, daß die Urteilsfähigkeit in der Kindheit sich als letztes entwickelt. Kinder, die ansonsten vollkommen selbständig sind, sind bis weit in die Schulpflicht hinein noch vom magischen Denken geprägt – und „glauben an den Weihnachtsmann“. Im Alter ist es das erste Geistesvermögen, das flötengeht. Entweder verhärten sich die Meinungen („Altersstarrsinn“) oder alle Prinzipien, die sie vorher hochgehalten haben, werden über Bord geworfen („die wilden Alten“). Man nehme eine Familienkonferenz, wo es um den Hausverkauf geht: Die Jungen und die Alten sind vollkommen benebelt von der Aussicht eine Million Euro in der Hand zu halten und bedenken gar nicht, daß man einen Sachwert gegen buntes bedrucktes Papier eintauscht. Was soll man damit machen? Eine Immobilie kaufen? Oder umgekehrt: Sie wollen partout nicht verkaufen, weil sie so am schönen alten Haus hängen und begreifen einfach nicht, daß alles getan werden muß, um die Insolvenz der Familie abzuwenden. Mit anderen Worten geht es beim Urteilsvermögen darum funktionelle Zusammenhänge zu erkennen – funktionell zu denken.

Insbesondere Drogen sind für diese Funktion absolut verheerend. Dieses Vermögen ist sozusagen der Schlußstein der orgonotischen Integration des menschlichen Organismus. Aber leider ist er sehr wackelig. Alkohol, Tabletten, Streß, eine manische Phase – schon fällt er herunter. Bei angeborener Minderbegabung ist er nie richtig da. Solche Leute brauchen zeitweise oder ständig einen Betreuer.

Das Erschreckende dabei ist, daß sich heute die gesamte Gesellschaft in einem solchen Zustand befindet. Die Massen schreien nach dem Staat und die Politiker schreien nach „Europa“. So als hätten sie alle zusammen nicht mehr alle Tassen im Schrank. Die Politiker verschleudern unser Volksvermögen an kriminelle Abenteurer („Flüchtlinge“), als gäbe es kein Morgen, und die Massen klatschen dazu wie geisteskrank – was sie auch tatsächlich sind. Das hatten wir schon mal, als die Gosse, das „Männerwohnheim“ und die infantile Massenhysterie Deutschland regierten und uns schnurrstraks nach Stalingrad und darüber hinaus führten. Schon damals spielten Drogen eine zentrale Rolle. Wie dem auch sei: wer ein Auge dafür hat, sieht, daß praktisch alle, dein Nachbar, dein Arbeitskollege, der Politiker im Fernsehen auf Droge ist (meistens natürlich legal, verschrieben von Hausarzt oder Psychiater).

Die Überschuldung des Staates, die Überschuldung der Individuen, auf allen Ebenen Verantwortungslosigkeit, Zerfall, Wahnsinn, Dekadenz, Sinnlosigkeit und der schiere Wahnsinn. Was wir um uns herum sehen, ist der Zerfall der orgonotischen Integration, der „bionöse Zerfall“ der antiautoritären Gesellschaft. Als erstes verschwindet das Urteilsvermögen – und dann ist der Untergang unausweichlich. Es wird keinen „Betreuer“, keinen Gott geben, der uns an die Hand nimmt.

Das ist übrigens auch der tiefere Grund, warum der Orgonomie das Menschenmaterial abhanden kommt: die Menschen können schlichtweg nicht mehr in Zusammenhängen denken, nicht funktionell denken. Die Zombieapokalypse ist da!

Das Tor zur Hölle öffnet sich (Teil 4)

21. Juli 2018

Das Fleisch wird ZERRISSEN…

„Anhänger Wilhelm Reichs“ sind drollig, wenn es um die Frage der Abtreibung geht, die sie handhaben, als lebten wir noch im Wien der späten 1920er Jahre bzw. im Berlin der frühen 1930er Jahre. Angefangen mit der sexualökonomischen Lebensforschung in Oslo Mitte bis Ende der 1930er Jahre, spätestens mit Die kosmische Überlagerung (1951), wurde für Reich das Embryo zur Verkörperung des schützenwerten Lebendigen. Wirklich in all seiner Tragweite bewußt wurde uns (allen Menschen, die sich ein Gefühl für das Leben bewahrt haben) das aber erst in den letzten etwa 40 Jahren mit der immer besser werdenden Bildgebung aus dem Mutterleib. Aus dem Beseitigen eines störenden „Zellklumpens“, gar „Geschwürs“, wurde der denkbar grauenerregende Mord an einem kleinen unschuldigen Menschen, der Schmerzregungen und Emotionen zeigt.

Die Antwort kann nicht der Appell an die vermeintliche „Freiheit (Verantwortungslosigkeit!) sein: „Mach es weg, wenn es dich stört!“, sondern der Appell an die Verantwortung. Es geht nicht an, daß Menschenleben geopfert werden, weil irgendwelche zugekifften Kids den schnellen Fick suchen, um ihr fragiles Ego zu befriedigen – und das wird dann auch noch durch „sexualökonomische“ Argumente abgesichert. Fundamentalistische Christen appellieren wenigstens an die Wachheit, das Verantwortungsgefühl und nicht zuletzt an die Macht der Liebe.

Millionen Menschen wurden geopfert, zerstückelt und im Klo heruntergespült, übrig blieben traumatisierte Überlebende und seelisch zerstörte Mörder. Und der „Reichianer“ ist ob des Fortschritts und der „Freiheit“ – glücklich! Während jede Hinrichtung eines sadistischen Mörders in den USA ihn in tiefste Depression verfallen läßt!

Hier ließe sich auch die Diskussion um das Waffenrecht in den USA anführen; der hysterische Angriff von Links-„Reichianern“ gegen den freien Waffenbesitz. Mal abgesehen von der hirnzerfetzenden Schizophrenie, daß sie einerseits in Trump einen „neuen Hitler“ sehen, andererseits aber die Bevölkerung entwaffnen wollen… Was wäre eigentlich, wenn man die Embryos und Föten ERSCHIESSEN würde?! Ich bin nicht zynisch. Nicht ich bin ohne Gefühl, sondern diese Leute, die von einer „Reichianischen“ Ideologie geblendet ihre Seelen dem Leviathan aus Hellraiser überantwortet haben, gegen den Reich mit seiner „sexualökonomischen Lebensforschung“ gekämpft hat.

Der biologische Rechenfehler und die gegenwärtigen Probleme des Menschen (Teil 7)

3. Juli 2018

 

Paul Mathews: Der biologische Rechenfehler und die gegenwärtigen Probleme des Menschen

Blogeinträge Oktober-Dezember 2011

23. August 2017

Ende 2011 stellte Dr. Konia folgende Blogeinträge ins Netz. Angesichts von Andreas Peglaus von mir besprochenem Buch Rechtsruck ein Beispiel dafür, wie Massenpsychologie nach Wilhelm Reich im 21. Jahrhundert wirklich aussehen muß:

Blogeinträge Oktober-Dezember 2011

  • Die weltweite Desillusionierung mit den Politikern und der Politik
  • Die Republicans können 2012 keinen starken Präsidentschaftskandidaten aufbieten
  • Um die Werke Wilhelm Reichs verstehen zu können, muß man die Emotionelle Pest verstehen
  • Der Wirtschaftsplan der Obama-Administration
  • Protestbewegungen damals und heute
  • Die Beziehung zwischen dem echten liberalen und dem pseudo-liberalen Charakter
  • Die notwendigen Komponenten für einen Großausbruch der Emotionellen Pest
  • Das Ende der persönlichen Autorität
  • Der Zusammenbruch der biologischen Arbeitsfunktion führt zum gesellschaftlichen Zerfall
  • Funktionelles Denken ist weder links noch rechts