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Orgonotische Erregungseffekte II (1958) (Teil 3)

30. November 2018

von David Boadella

2. Die Erstrahlung von Isolatoren (Fortsetzung)

Harvey hat in seinem Buch über LIVING LIGHT (lebendiges Licht) einige Beispiele von Erstrahlung vorgebracht, die den gegenwärtigen näher zu kommen scheinen. Sein Absatz dazu ist interessant genug, um ihn vollständig zu zitieren:

Was häufig als Reibungselektrizität bezeichnet wird, ist tatsächlich Elektrizität, die aus der Trennung von Oberflächen hervorgeht. Viele Beispiele sind bekannt. Die vorübergehende grünliche Lumineszenz, die an der Stelle auftritt, wo der Film des Elektrikers oder des Chirurgen oder „Scotch“ von einer Rolle abgezogen wird, ist bereits erwähnt worden. Der Autor hat beobachtet, daß diese Lumineszenz bei einigen Proben so hell sein kann, daß sie bei nur teilweise dunkeladaptierten Augen sichtbar ist. Das Phänomen kann wiederholt werden, wenn das Band zurückgespult und dann wieder abgezogen wird, und erscheint auch, wenn die klebrigen Seiten des Bandes zusammengepreßt und dann voneinander getrennt werden. Montagekleber, ob es nun zwei Stücke aus Metall, Glas, Papier, Zellophan oder zwei beliebige unterschiedliche Materialien sind, luminesziert, wenn die Oberflächen getrennt werden. Viele andere Substanzen, wenn sie eng aneinander haften, werden auch beim Auseinanderziehen lumineszieren. Filme, die von Glas oder Metall abgezogen werden, geben einen Lumineszenzblitz, zum Beispiel Kollodium, gelöst in einer Äther-Alkohol-Mischung, das auf eine Glasplatte gegossen wird und das man trocknen läßt. (7, S. 105f)

Harvey fährt fort, um seine Erklärung für diese Effekte zu geben:

Die Erklärung für alle derartigen Lumineszenzen scheint folgende zu sein: Immer wenn zwei Oberflächen voneinander getrennt werden, nimmt die Kapazität ab und die Spannung steigt an, bis eine Entladung stattfindet, wodurch das umgebende Gas angeregt wird zu lumineszieren. Daß eine Entladung tatsächlich stattfindet, kann leicht durch Abstreifen von Klebeband oder Scotch-Band in einer Neongas-Atmosphäre von 2 bis 4 cm Hg Druck gezeigt werden. Dann ist die Lumineszenz rötlich … Rote Lumineszenz tritt auch auf, wenn zwei Streifen Glimmer auseinander gezogen werden oder wenn Kollodium- oder bernsteinähnliche- oder Gummifilme in einer Niederdruck-Neon-Atmosphäre von Glas abgelöst werden. (7, S. 105)

So werden wir wieder zu Volt gebracht und zu der Art von Satz, der den Brief von der NPL charakterisiert: die Erklärung ‚scheint‘ dies oder das zu sein. Die Nuanciertheit oder Sanftheit der Aktivität, die notwendig ist, um eine Erstrahlung zu erzeugen, ist mit der elektrischen Vorstellung von Volt völlig unvereinbar.

An diesem Punkt müssen zwei weitere bemerkenswerte Beobachtungen aufgezeichnet werden. Ich lud einen Ethilon-Streifen [eine Art von Nylon] auf, indem ich ihn durch meine Finger zog, und bemerkte das Flackern, das dadurch entstand, als es so schien, daß einige der Lichtpunkte außerhalb des Bereichs des Ethilon lagen. Zuerst sah es so aus, als würde ein Teil des Lichts in den angrenzenden Raum „geschleudert“ werden, als ob ich ein Tuch in eine phosphoreszierende Farbe getaucht hätte und einen Teil der Farbe abschüttelte. Aber bei näherer Betrachtung zeigte sich, daß die Lichtpunkte tatsächlich kurz an der Kante eines nahegelegenen Holzregals leuchteten. Durch weiteres Wiederholen des Aufladens des Ethilon konnte dies viele Male wiederholt werden. Irgendwann konnte ich eine lange Reihe von Leuchtpunkten am Rand des Regals erzeugen, wenn ich in seiner Nähe über das Ethilon strich. Das Holz wurde überhaupt nicht berührt, daher wurde keine Reibung ausgeübt, und es gab keine Trennung von Oberflächen. Es war auch möglich, winzige Lichtpunkte auf dem Handrücken hervorzurufen, auf die gleiche Weise, ohne Kontakt und ohne Funkenbildung. Der emotionale Eindruck dieser leuchtenden Punkte, die in totem, unbeweglichem Holz und in einer untätigen Hand erschienen, war sehr bewegend. Besonders die Punkte auf dem Holz, die zahlreicher waren, erinnerten mich an einen wolkigen Nachthimmel, in dem eine Wolke zeitweise dünner geworden ist, so daß die Sterne für eine Sekunde durchscheinen, bevor sie im nächsten Augenblick wieder überdeckt werden.

Die zweite Beobachtung wurde erstmals gemacht, als die Kunststoffolie von der Akkumulatorwand gezogen wurde, wie oben beschrieben. Als ich meinen Arm in der Nähe hielt, um die Erstrahlung zu induzieren, spürte ich auf der Rückseite meines Armes ein sehr ausgeprägtes und unverwechselbares Gefühl von Wärme und Kribbeln. Am bemerkenswertesten und überzeugendsten ist die Tatsache, daß dieses Gefühl des Prickelns genau das ist, was man von der Akkumulatorwand erhält, wenn der Arm in geringem Abstand von ihr gehalten wird. Der Hauptunterschied besteht darin, daß der Effekt des Isolators viel stärker ist, solange er anhält, wobei er in einer Entfernung von sechs Zoll oder mehr vom Material besonders stark ausgeprägt ist, aber schnell nachläßt, während die Empfindungen, die durch die Akkumulatorwand induziert werden, kontinuierlich sind und nur mit dem Wetter variieren.

Ich habe diesen Effekt auch außerhalb des Akkumulators leicht erhalten, und er war am stärksten mit dem Ethilon-Streifen. Die Empfindung kann am besten als die beschrieben werden, die mit dem sehr leichtem Kontakt mit Fell verbunden ist oder mit Fäden, die man sich über die Haut ziehen läßt. Die Akkumulator-Empfindungen wurden auch mit dieser Art von Effekt verglichen (8).

Ich habe versucht herauszufinden, ob es in der Literatur über statische Elektrizität einen Hinweis auf einen solchen Effekt gibt. Leider sind die meisten modernen Lehrbücher mit der quantitativen und mathematischen Beschreibung des statischen Feldes beschäftigt und ignorieren dessen qualitative Eigenschaften. Es war notwendig, sich in Bücher zu vertiefen, die im letzten Jahrhundert geschrieben worden sind, bevor ich das Glück hatte, den folgenden kurzen Hinweis zu finden:

Andere Eigenschaften von elektrifizierten Körpern – Exp. 67. Elektrifiziere ein Glasrohr stark und halte es nahe dem Gesicht. Es wird eine besondere Empfindung wahrgenommen, die mit der des Kontakts mit Spinnweben vergleichbar ist. (12, S. 59)

Als ich aus dem Akkumulator kam, nachdem ich ungefähr eine Stunde lang mit einer Plastikfolie, die lose an den Innenwänden befestigt war, in ihm gesessen hatte, rief meine Frau überrascht, daß ich sehr rot aussähe. Ich schaute mich im Spiegel an und sah, daß mein Gesicht tatsächlich viel röter als sonst war und mein Hals fleckig war, als hätte ich einen leichten Ausschlag. Dies ließ bald nach. Bioenergetische Reaktionen wie diese sind Benutzern des Akkumulators in milderer Form bekannt. Sie können nicht im geringsten durch solche Bemerkungen erklärt werden, wie: „Du sitzt einfach da drin und es wird heiß und stickig“ (Washington Daily Post, 28.09.56). Das Vorhandensein einer Strahlung irgendeiner Art, ausgehend von dem angeregten Plastik oder Ethilon-Streifen, ist unverkennbar. Und diese Strahlung hat alle Eigenschaften, die wir mit dem Orgon verbinden.

 

Literatur

7. Harvey, E. Newton: LIVING LIGHT, Princeton University Press, 1940

8. Boadolla, David und Fancroff, Schleim: „Subjective reactions to the orgone accumulator“. Orgonomic Functionalism, Vol. II, 1955

12. Poyser, A.W.: MAGNETISM AND ELECTRICITY, Longmans, Green, & Co. 1895

 

Abdruck der Übersetzung aus dem Englischen mit freundlicher Genehmigung des Autors, Dr. Boadella. Der Originalaufsatz „Orgonotic Excitation Effects II“ findet sich in der von Paul und Jean Ritter in Nottingham, England herausgegebenen Zeitschrift Orgonomic Functionalism, Vol. 5 (1958), No. 4, S. 211-232.

Orgonotische Erregungseffekte II (1958) (Teil 1)

26. November 2018

von David Boadella

 

[Vorbemerkung des Übersetzers: Der erste Artikel findet sich hier ff.]

1. Einige theoretische Überlegungen

Die in der letzten Ausgabe dieser Zeitschrift (1) beschriebenen Erstrahlungseffekte wurden von einer Reihe von Personen wiederholt. Ich antwortete auf den Brief des National Physical Laboratory (NPL) und wies in erweiterter Form auf die Widersprüche zwischen ihrer Erklärung und dem beobachteten Verhalten der Glühbirnen hin. Eine kurze Antwort ist eingegangen, die ihre Überzeugung wiederholt, daß die Phänomene abhängen von „der Art und dem Druck des gegebenen Restgases, der Zusammensetzung des Glases der Glühbirne (da es die isolierenden Eigenschaften und die Leichtigkeit des Elektrisierens beeinflußt) und wahrscheinlich von mehreren anderen Faktoren, wie die atmosphärische Luftfeuchtigkeit zu der Zeit“. Sie schließen das Thema, indem sie hinzufügen: „Es gibt unserer Meinung nach wenig zu gewinnen, wenn man der Sache weiter nachgeht, außer wenn man sich dafür entscheidet … durch sorgfältig kontrollierte Experimente.“ Die Bedeutung der weiteren Experimente, von denen ihnen berichtet wurde, wird ignoriert.

Zwei Kritikpunkte sind von einem Leser des Originalartikels aufgeworfen worden. Der erste bezieht sich auf den Vakuumdruck und der zweite auf die Ladung der Hände. Beide sind von Interesse für die Art von Komplikationen, die auftauchen, sobald jemand versucht zu zeigen, daß die Leuchteffekte „einfach genug“ durch orthodoxe physikalische Konzepte erklärt werden können.

Es wurde von dieser Person angeführt, daß, in Übereinstimmung mit der Anmerkung der NPL, je weniger Gas es gibt, desto geringer die Lichtausbeute sei. Um diese Sichtweise zu unterstützen, hat sie eine 20 Jahre alte Vakuumlampe mit geradem Heizfaden vorgelegt und mich aufgefordert, hier irgendwelches Licht hervorzurufen. Sie sagte, daß diese Lampe ein viel höheres Vakuum als moderne vakuumgefüllte Lampen hätte und deshalb nicht leuchte. (Vergleiche das mit der NPL-Aussage: „Wir wiederholen, daß der Grad des Vakuums den Effekt bestimmen wird, so daß einige gut gemachte moderne Vakuumlampen ihn nur schwer oder gar nicht zeigen könnten.“) Zur weiteren Unterstützung ihrer Ansicht, erklärte sie kategorisch, daß unterhalb eines bestimmten Drucks, ein Vakuum überhaupt nicht leuchte, und daß der Druck von 0,5 Mikron (in dem Artikel angegeben und von Reich verwendet) unerreichbar sei.

Was man beachten muß, um den Widerspruch, der die Vakuumfrage umgibt, zu entwirren, ist der Kontrast zwischen der normalen Methode eine Erstrahlung im Vakuum hervorzurufen und den Ergebnissen, die über die Hände berichtet werden und von Dr. Ola Raknes mit Vakuums bestätigt wurde, deren Druck bekannt war. Dr. Raknes erhielt seine Ergebnisse bei Vakuums mit einem Druck von 1/10 000 und 1/100 000 einer Atmosphäre. Hier eine Beschreibung aus einem Lehrbuch über Physik über den normalen Ablauf der Vakuumentladung:

Wenn die Luft nach und nach aus einer Röhre mit zwei Plattenelektroden gepumpt wird, die auf einer Potentialdifferenz von einigen tausend Volt gehalten werden, erscheint eine leuchtende Entladung, wenn sich der Druck einem 1/1000 einer Atmosphäre nähert. Angenommen, wir setzen die Entleerung unserer Entladungsröhre fort. Die leuchtenden Wolken schrumpfen von der Mitte der Röhre zurück, und der dunkle Raum nimmt zu, bis der Druck in der Röhre nur ein Millionstel einer Atmosphäre ist (d.h. 0,75 Mikron), die leuchtenden Erscheinungen im Gas haben vollständig aufgehört, obwohl Elektrizität immer noch geleitet wird. Die Wände der Röhre leuchten mit einem grünlichen Licht. Unsichtbare „Strahlen“ durchdringen die Röhre. Diese Strahlen sind ein Hagel von Elektronen, die sich mit großer Geschwindigkeit vom negativen Pol zum positiven bewegen. (2, S. 292)

Bei der 20 Jahre alten Glühbirne, die mir übergeben worden war, erwies es sich als sehr schwierig, mit den Händen irgendwelches Licht zu erhalten. Aber sie wurde leicht zum Leuchten gebracht, indem man sich mit einem geladenen Isolator irgendeiner Art näherte. Ich habe nicht herausgefunden, wie hoch der Druck dieser Lampe ist. Die G.E.C. hat mich jedoch informiert, daß die modernen 25 Watt Glühbirnen mit einem Druck von 0.0001 mm, d.h. 1 Mikron hergestellt werden. Dennoch muß die Leichtigkeit dieser Erstrahlung der NPL-Aussage [National Physical Laboratory] gegenübergestellt werden: „Von daher wird die schnellstmögliche Annäherung eines geladenen Hartgummistabes keine Wirkung zeitigen, da sie immer noch nicht schnell genug ist.“

Der zweite Kritikpunkt der gleichen Person war eine direkte Leugnung, daß die Ladung der Haut in Millivolt meßbar sei. Sie behauptete, daß die Hände leicht mehrere tausend Volt enthalten könnten, deshalb gäbe es nichts Bemerkenswertes bei den Erstrahlungseffekten. Sie sah daher keinen Grund, die Aussage zu akzeptieren, daß die elektrische Spannung der Hände tausendmal schwächer sei als die, die zur Erzeugung der normalen Vakuumentladungen verwendet wurde, wie oben zitiert. Die oszillographischen Experimente von Reich, zitiert als Beweis für die niedrige Spannung der Haut, akzeptiere sie nicht, da, wie sie sagte, „der Oszillograph keine Spannung mißt, er mißt Strom“. Der Punkt ist von einiger Wichtigkeit, denn, wenn man ohne Zweifel zeigen kann, daß die normale elektrische Spannung der Hände in der Tat im Bereich von Millivolt liegt, dann wird es tatsächlich sehr schwierig zu verstehen, wie das sanfteste Streicheln zu einer Erstrahlung führen kann, die Tausende von Volt erfordert. Ein Blick auf Reichs Bericht über seine Experimente machte deutlich, daß es sich um Spannung handelte, die er gemessen hatte. Reich verband die an der Haut befestigten Elektroden mit Hilfe von Drähten an die Gitterplatten in der Elektronenröhre seines Oszillographen. Ein Elektronenstrom floß durch diese Platten von einer Kathode zu einer Anode. Jede Ladung auf den Platten lenkte den Elektronenstrahl ab, und die Ablenkung konnte auf einem Bildschirm beobachtet werden.

Der Oszillograph wurde auf 10 Millivolt kalibriert. Die beobachtete Ablenkung konnte daher direkt mit der Kalibrierung verglichen werden. Der Widerstand des Oszillographen betrug 2 Millionen Ohm, die von den Händen erzeugte Strommenge war daher außerordentlich niedrig: Reich gibt sie als 0.000001 eines Ampere an, d.h. 1 Mikroampere (3).

Im folgenden muß der Unterschied zwischen der Ähnlichkeit von Einheiten und der Äquivalenz von Einheiten, der im ersten Artikel referiert wurde, ständig im Auge behalten werden. Es ist dann unerheblich, ob wir den Ausdruck „Statik“ verwenden oder „Orgon“, um bestimmte Effekte zu beschreiben, solange wir uns daran erinnern, daß „Statik“ mit Eigenschaften einhergeht, die die Strom-Elektrizität nicht besitzt. Wenn man in ein Geschäft geht, das elektrische Geräte oder elektrische Meßvorrichtungen verkauft, und nach einem Elektroskop fragt, ist die typische Reaktion „Ein Elektroskop? Was ist das? Wofür wird es verwendet?“. Dann kommt vielleicht eine Erinnerung an die Physik der Sekundarstufe zurück und ihnen wird dunkel bewußt, was ein Elektroskop ist. Der Begriff „Statik“ betont die Ähnlichkeiten zwischen Effekten bei Isolatoren und Effekten bei Metall und Drähten, die Unterschiede werden tendentiell vergessen oder übersehen, sie sind nicht wichtig. Der Begriff „Orgon“ betont die Ähnlichkeiten zwischen den Reaktionen von Isolatoren und Reaktionen des Lebendigen. Der Begriff „Elektrizität“ weist auf die mit Batterien verbundenen Phänomene und die Bewegung von Drähten in Magnetfeldern hin. Es ist lehrreich, sich daran zu erinnern, wie der Begriff auf Isolatoren angewendet wurde. Einige der frühesten Beobachtungen von „statischen“ Effekten wurden von Thales mit Bernsteinstücken gemacht. „Thales wußte nicht, warum Bernstein leichte Objekte anziehen konnte. Er wußte nur, daß Bernstein nach dem Reiben eine neue Eigenheit angenommen hatte. Wir sagen, daß der Bernstein elektrifiziert wurde, oder daß er durch Reiben ‚Elektrizität‘ erworben hat. Das Wort ‚Elektrizität‘ wurde gewählt, weil der griechische Name für Bernstein ‚Elektron‘ ist! Wenn wir also sagen, daß ein Kamm aus Hartgummi oder Plastik elektrisch aufgeladen (elektrisiert) wurde, sagen wir tatsächlich, daß der Kamm ‚bernsteinisiert‘ worden ist; der Kamm verhält sich wie Bernstein, wenn er gerieben wird“ (4, S. 306).

Es war das Erwägen der Unterschiede zwischen ‚Statik‘ und Elektrizität, und die Ähnlichkeiten zwischen ‚Statik‘ und atmosphärischer Orgonenergie, die Reich zu der Schlußfolgerung brachte, daß „der Begriff der ‚Reibungselektrizität‘ durch den der orgonotischen Erregung ersetzt werden könnte! ‚Reibungselektrizität‘ wäre dann nicht mehr als ein uninteressanter Spezialfall orgonotischer Erregung, der auf passiv absorbiertem Orgon basieren könnte, oder Orgon, das als Teil des lebendigen Funktionierens ausgestrahlt wird“ (5, S. 115).

 

Literatur

1. Boadella, David: „Some orgonotic lumination effects“. Orgonomic Functionalism, Vol. 5, No. 2, 1958

2. Taylor, Sherwood: THE WORLD OF SCIENCE, Heinemann, 1936

3. Reich, Wilhelm: EXPERIMENTELLE ERGEBNISSE ÜBER DIE ELEKTRISCHE FUNKTION VON SEXUALITÄT UND ANGST, Kopenhagen, 1937

4. Dees, Bowen C.: FUNDAMENTALS OF PHYSICS, Philadelphia, 1945

5. Reich, Wilhelm: „Orgonotic Pulsation: the differentiation of orgone energy from electro-magnetism. Presented in talks with an electro-physicist“ (insbesondere Part II: The orgonotic excitation of insulators. Questionable points in the concept of static electricity), International Journal of Sex-Economy and Orgone Research, Vol. 4, 1945

 

Abdruck der Übersetzung aus dem Englischen mit freundlicher Genehmigung des Autors, Dr. Boadella. Der Originalaufsatz „Orgonotic Excitation Effects II“ findet sich in der von Paul und Jean Ritter in Nottingham, England herausgegebenen Zeitschrift Orgonomic Functionalism, Vol. 5 (1958), No. 4, S. 211-232.

Einige orgonotische Erstrahlungseffekte. Eine vorläufige Mitteilung (1958) (Teil 4)

22. Juli 2018

Wilhelm Reich, Physiker: ANHANG; David Boadella über Erstrahlungseffekte

nachrichtenbrief99

23. Dezember 2017