Posts Tagged ‘Mikroskopie’

Zur Entstehungsgeschichte der Orgonomie

2. November 2020

Diese Arbeit von Klaus Heimann spiegelt die Orgonomie in Deutschland bzw. das orgonomische Wissen in Deutschland Mitte/Ende der 1970er Jahre wider. In diese Zeit reichen die Bemühungen zurück, die Orgonomie in Deutschland, nach der restlosen Zerstörung erster Anfänge auf deutschem Boden, die 1933 erfolgte, erneut zu etablieren. Das damalige orgonomische Wissen ist der Ausgangspunkt des NACHRICHTENBRIEFes und sollte deshalb von jedem, der neu zu unseren Netzseiten stößt, als Einführung gelesen werden, damit wir alle eine gemeinsame Grundlage haben. Klaus Heimanns Arbeit hat den Zauber des Anfangs an sich und möge in einer neuen Generation das Feuer von neuem entzünden:

ZUR ENTSTEHUNGSGESCHICHTE DER ORGONOMIE von Klaus Heimann

Zur Entstehungsgeschichte der Orgonomie (Teil 4)

11. September 2018

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Funktionelle Betrachtungen zu Verbrennung und Erstrahlung

Das Radio in meiner Küche wurde verstellt!

31. Juli 2018

Wilhelm Reich und Hans Hass hatten einen funktionellen Forschungsansatz. Bei der Betrachtung einer Gegebenheit, etwa eines Mikroorganismus unter dem Mikroskop oder eines Korallenriffs beim Tauchgang, geht es weniger um die Gestalt der Dinge, ihre Entwicklungsgeschichte oder gar darum sie richtig mit ihrem lateinischen Namen zu benennen, sondern primär im ihre Funktion. Leider macht die Gewöhnung unser Auge wie blind für die Funktion. Deshalb verbannte Reich jedes Wissen über Mikrobiologie aus seinem Gehirn und weigerte sich, sich in die aktuelle Fachliteratur einzuarbeiten, um sich ganz auf das Funktionelle konzentrieren zu können. Desgleichen Hans Hass, der beispielsweise in seiner anthropologischen Erforschung von Menschenmassen Filme benutzte, die er im Zeitraffer, verlangsamt, rückwärts, etc. abspielte, aus der Vogelperspektive aufnahm, etc. Er wollte so sein Gehirn austricksen und es dazu zwingen auf die Menschen zu blicken, als sei er ein Außerirdischer. Reich sprach vom funktionellen Blickwinkel „aus dem Flugzeug“. Darauf beruht auch die gesamte Ethnographie: der Fremde sieht Dinge, funktionelle Zusammenhänge, für die der Einheimische wie blind ist. Oder nehmen wir Leute, die nach Jahren im Ausland nach Deutschland zurückkehren und denen Dinge auffallen, für die wir vollkommen „betriebsblind“ sind: die wachsende Rücksichtslosigkeit im Alltag, die Überfremdung, der Verfall der Infrastruktur, die Erosion aller Standards, der Dreck auf den Straßen und in den Parks, die schlechte Stimmung und Angespanntheit der Leute, etc.

Seit vielen Jahren höre ich, wenn überhaupt, ausschließlich Deutschlandfunk, weil ich dort weitgehend von „Musik“ verschont werde, jetzt habe ich durch Zufall und weil ich zu faul war, das Radio wieder richtig einzustellen, in der Küche über längere Zeit NDR2 gehört, die neusten Hits. Fremde Klänge, nie zuvor vernommen – und ein Kulturschock. Ein geschmackloser Geräuschbrei und darüber ein Geknödel aus verkrampften Hälsen, das eher an den Toilettengang bei chronischer Verstopfung als an Gesang gemahnt. Neulich habe ich irgendwo den kurzen Kommentar eines Angestellten der Musikindustrie gelesen: das, was man heute im Radio an Sprechgesang-„Musik“ hört, hätte man noch vor 20, wenn nicht 10 Jahren sofort in den Mülleimer geschmissen, wenn das als Demo eingesendet worden wäre. Und das bei Rap-„Musik“, die ohnehin nie besonders anspruchsvoll war! Das Niveau fällt ins Bodenlose.

Hier ein Beispiel aus der Sparte Fäkalmusik:

Genauso geht es mir mit meiner mittlerweile jahrzehntelangen Fernsehabstinenz. Manchmal kriege ich Sekunden- und Minutenfetzen mit. Wer tut sich diesen Dreck nur freiwillig an? Jeder muß doch spüren, daß beim Zuschauen reihenweise Hirnzellen aus Verzweiflung Selbstmord verüben! Und selbst wenn man den Ton abdreht: jeder Schauspieler, insbesondere aber die jungen, wirkt konturlos, ohne jede Persönlichkeit. Bioroboter!

Ein „Außerirdischer“ wie ich sieht die letzten Zuckungen einer sterbenden Kultur.

In vivo!

24. April 2018

Erstmals wurden mit einer innovativen Mikrokopiertechnik und der gleichzeitigen Verwendung von drei Mikroskopen Zellen innerhalb eines Organismus in 3-D betrachtet. Zunächst verwendet man Lebendpräparate unnd beispielsweise mehr oder weniger durchsichtige Zebrafische, doch wahrscheinlich wird dies eines Tages auch beispielsweise bei Menschen möglich sein.

Diese Entwicklung ist voller orgonomischer Motive. Da ist zunächst die Frage, wie man überhaupt durch die Haut und das Gewebe hindurch in den Körper blicken kann und das auch noch auf mikroskopischer, auf zellulärer Ebene. Interessanterweise half hier die Astronomie weiter, die vor dem Problem des „schlechten Sehens“ steht, das Reich mit dem atmosphärischen Orgon gleichgesetzt hat. Schaut man mit einem guten Teleskop etwa auf die Mondoberfläche, wird einem das Vergnügen schnell durch das „Wabern“ vergält, zumal es mit besseren Teleskopen immer schlimmer wird. Zum Glück kann man die Verzerrungen durch die Erdatmosphäre heute mit Hilfe von Computern kompensieren („adaptive optics“) und kann dergestalt klare Photos machen und sogar entsprechende Filme drehen. Diese Technologie hat man nun auf die Mikroskopie übertragen, d.h. die Zellen, die sich vor den Zellen bewegen, die man beobachten will, werden „weggerechnet“. Auf diese Weise kann man betrachten, wie sich etwa Immunzellen im Körper bewegen.

Reichs Forderung wird immer realistischer lebende Zellen unter dem Mikroskop zu beobachten. Bei ihm waren das Lebendpräparate auf einem Objektträger, was revolutionär genug war, aber jetzt kann man Zellen in ihrer natürlichen organismischen Umwelt betrachten, was der orgonomischen Forschung vollkommen neue Möglichkeiten eröffnet. (Es ist, als wenn man früher Geparden nur in Käfigen hat beobachten können und nun erstmals in der Serengeti selbst bei der Jagd nach Gazellen!) Gleichzeitig wird die durch staatliche Stellen und die großen Stiftungen finanzierte (und kontrollierte!) Biologie zwangsläufig immer orgonomischer werden.

Ein dritter Punkt ist ORANUR: In der normalen Lichtmikroskopie werden die Zellen mit einer Lichtintensität bestrahlt, die millionenmal (sic!) höher ist, als das Licht, dem sie normalerweise ausgesetzt sind. Dazu gehört natürlich auch Reichs Art der Mikroskopie. Es ist fragwürdig, ob unter diesen Extrembedingungen die Zellen sich noch normal und „lebendig“ verhalten. Im hier beschrieben neuen Ansatz werden die Zellen mit einer weitaus geringeren Lichtintensität „gescannt“.

nachrichtenbrief99

23. Dezember 2017

Jones: Artificers of Fraud (2013)

10. Februar 2017

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Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

Jones: Artificers of Fraud (2013)

Strick: Wilhelm Reich, Biologist (2015)

4. Februar 2017

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Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

Strick: Wilhelm Reich, Biologist (2015)

Zwei Fragen zu Reichs DER KREBS

23. August 2016

1. Warum bewegen sich T-Bazillen, die doch durch einen Mangel an (Orgon-) Energie, bzw. durch das immobilisierende DOR gekennzeichnet sind, so erratisch und schnell unter dem Mikroskop, verglichen mit gesunden Bionen?

T-Bazillen sind funktionell identisch mit einer Angst- und Panikreaktion, d.h. durch Anorgonie in der Peripherie bei gleichzeitiger, durch die extreme Kontraktion bedingte, Konzentrierung der kläglichen Restenergie auf einen kleinen Punkt, der wie wild gegen den endgültigen Erstickungstod ankämpft.

2. Warum werden bei einer Bestrahlung im Orgonenergie-Akkumulator nur die Erythrozyten (die Roten Blutkörperchen) und nicht auch die pathogenen Mikroorganismen aufgeladen und dadurch resistenter?

Weil die gesamtorganismische Funktion gestärkt wird (Expansion), während die Partikularinteressen (d.h. die Mikroorganismen), die auf Reorganisation auf niedrigerer, primitiverer Ebene zurückzuführen sind (Kontraktion), geschwächt werden.

Der Fehler des Fragestellers ist jeweils darin begründet, daß er auf die „mechanischen“ Einzelphänomene (die „lebendigen“ pathogenen T-Bazillen und die im Orgonenergie-Akkumulator geschwächten pathogenen Mikroorganismen) fixiert bleibt und das „widersprüchliche“ Geschehen nicht primär im Rahmen der gesamtorganismischen Funktionen (in diesem Fall der Pulsation) betrachtet.

Diese mechanistische Sichtweise kennzeichnet sowohl die Argumente der meisten Reich-Kritiker als auch die teilweise wirklich nervtötenden Fragen von wohlmeinenden Studenten der Orgonomie.

Siehe dazu auch Chronik der Orgonomie.

Mechanistische Äquivalente zum Orgonenergie-Akkumulator: Maxwells Dämonen und die zweidimensionale Fermioberfläche bei SmB6

9. Dezember 2014

Ursprünglich betrachtete man „Wärme“ als eine Art „Fluidum“, was auch naheliegend ist. Man spürt wie einem im Freien die Wärme entweicht und am Ofen die Wärme zufließt. So stellte man sich die Sache auch in etwa vor, als Anfang des 19. Jahrhunderts die Thermodynamik formuliert wurde. Schließlich wurde jedoch erkannt, daß Wärme nicht eine Art „Ding“ ist, sondern sozusagen eine „Verhaltensweise“ der kleinsten mehr oder weniger frei beweglichen Einheiten der Materie, ihre chaotische, ungerichtete „Zitterbewegung“.

Damit trat jedoch ein gewichtiges Problem auf: Die Thermodynamik hatte gezeigt, daß, solange sich der Versuchsaufbau selbst überlassen bleibt, es stets zu einem Wärmeausgleich kommt. Schütte ich etwa heißes Wasser vorsichtig in einen Behälter mit kaltem Wasser, so daß sich ein „Warmwasserbereich“ bildet, wird über kurz oder lang das gesamte Wasser die gleiche Temperatur annehmen, die je nach dem Mengenverhältnis irgendwo zwischen den beiden ursprünglichen Wassertemperaturen liegt.

Daß das so sein muß, kann man sich vergegenwärtigen: wenn man das Wasser als eine Ansammlung von Molekülen betrachtet, die wild hin und her, vor und zurück, rauf und runter fliegen und dabei zusammenstoßen, – sehr schnell werden alle Moleküle das gleiche Bewegungsmuster annehmen. Das Bild ändert sich erst, wenn ich individuelle Moleküle betrachte: im Durchschnitt mögen sich alle gleich schnell und gleich ungeordnet bewegen, doch das individuelle Molekül A bewegt sich in einem gegebenen Zeitraum vielleicht weniger als das Molekül B.

Man könnte nun die etwas langsameren A-Moleküle individuell von den etwas schnelleren B-Molekülen trennen – und hätte wieder einen Warm- und einen Kaltwasserbereich vor sich. Auf diese Weise wäre das Zweite Thermodynamische Gesetz, das besagt, daß isolierte Systeme stets einen Temperaturausgleich anstreben, ad absurdum geführt.

Mitte des 19. Jahrhunderts spielte James Clerk Maxwell genau dieses Gedankenexperiment durch: kleine „Dämonen“ könnten die Thermodynamik auf den Kopf stellen, indem sie eine Barriere zwischen zwei Bereichen immer dann öffnen, wenn ein schnelles Molekül gegen diese zu knallen droht, während sie die Barriere bei einem langsamen Molekül geschlossen halten. Es wäre ungefähr so, als würde in der Tasse der Kaffee von alleine heiß werden!

Zwar nicht aus dem Nichts, aber aus der Information über das Verhalten individueller Moleküle, würde Energie entstehen.

Nach 150 Jahren hat der Japaner Shoichi Toyabe von der Chuo University, Tokio ein solches Experiment tatsächlich real durchführen können. Wie er das genau gemacht hat, soll uns hier nicht weiter interessieren. Das Problem bei der ganzen Sache ist natürlich, daß wir es nicht mit einer Art von „Geistwesen“ („Maxwells Dämonen“) zu tun haben, sondern mit Toyabe und der sehr aufwendigen und energieintensiven Apparatur, mit der er die einzelnen Moleküle identifiziert und manipuliert. Ein „Energiegewinn“ ist so nicht zu erzielen!

Andererseits hat auch Toyabe die Moleküle nicht berührt, also nicht direkt Energie auf sie übertragen, sondern nur Barrieren (bei ihm waren es elektrische Felder) je nachdem errichtet oder nicht errichtet. Das ist etwas grundsätzlich anderes, als einen Bereich zu erwärmen und den anderen Bereich zu kühlen, indem Wärmeenergie zu- oder abgeführt wird!

Dieses Experiment ist von Interesse, da es das mechanistische Äquivalent des Orgonenergie-Akkumulators darstellt. Wenn man das orgonomische Potential wirklich ernst nimmt, muß es die „Maxwells Dämonen“ tatsächlich geben. Sicherlich nicht in Gestalt kleiner „Toyabes“, sondern als Entsprechung jener Lebensenergie, die Toyabe lebendig macht und ihn zu seinem Experiment befähigt.

Es stellt sich die grundsätzliche Frage nach der Natur der Wärmebewegung, ungefähr so, wie sich die Frage stellt, ob „Hitzewellen“ wirklich nur auf unterschiedlich erwärmte Bereiche der Luft zurückgehen oder auch die atmosphärische Orgonenergie eine Rolle dabei spielt. Zweifellos gibt es die Wärmebewegung, aber selbst der Entdecker der chaotischen Molekularbewegung, der sogenannten „Brownschen Bewegung“, Robert Brown, war ursprünglich davon überzeugt, es mit lebendigen (quasi „lebensenergetischen“) Vorgängen zu tun zu haben: lebendige Bewegung auf der kleinstmöglichen Ebene, die schließlich in der Bewegung der Lebewesen mündet.

Was ist „SMB6“? Ein topologischer Isolator! Was das ist? Etwas, was jeden Studenten der Orgonomie hellhörig machen sollte: ein chemisch homogener Isolator, der an seiner Oberfläche elektrischen Strom leitet. Es ist, als wäre ein Stück Gummi mit Metall überzogen: Reichs Akkumulatorprinzip! Samariumhexaborid („SMB6“) ist der bisher robusteste topologische Isolator und könnte von daher den Weg in neue Technologien weisen, insbesondere den „Quantencomputer“, der die gegenwärtigen Computer wie Steinzeitwerkzeuge aussehen lassen wird.

SMB6 funktioniere deshalb, so die Physiker, weil seine Oberfläche von „Dirac-Elektronen“ beherrscht wird. Das sind Elektronen, denen ein breites, praktisch kontinuierliches „Band“ an möglichen Energien zur Verfügung steht und die deshalb mit der relativistischen Dirac-Gleichung beschrieben werden können, d.h. so, als hätten sie keine Ruhemasse – seien „massefrei“ („masselose Fermionen“). Sie bewegen sich in einer zweidimensionalen „Fermioberfläche“, in der die Freiheitsgrade extrem eingeschränkt sind (kein Widerspruch zum vorherigen Satz!), es also kein „entropisches Rauschen“ mehr gibt, was, wie in Orgonenergie-Kontinuum und atomare Struktur im Zusammenhang mit der Supraleitung erläutert, sie zu einem perfekten Äquivalent der Orgonenergie macht.

Krebs, Chromosomen und Orgonenergie (Teil 1)

11. April 2014

In Der Krebs (Fischer TB, S. 241f) erklärt Reich ausgehend von der Orgasmustheorie den „Reichtum an Kernteilungsfiguren“ bei Krebszellen („Kernreichtum“, „Kerndichte“, „Chromophilie“).

Ende der 90er Jahre hat der durch seine Kritik an der HIV-AIDS-Theorie bekanntgewordene Molekular- und Zellbiologe Peter Duesberg eine ähnliche Krebstheorie vorgebracht: Krebs beruht nicht auf Genmutationen, sondern auf „Aneuploidie“ (eine numerische Abweichung vom normalen Chromosomensatz). Entsprechend sollten in der Krebsvorsorge, so die Forderung Duesbergs, Substanzen nicht auf ihre mutagene Wirkung, sondern auf ihre Fähigkeit hin getestet werden, Aneuploidie hervorzurufen, d.h. den Spindelapparat zu schädigen.

Wie für Reich ist auch für Duesberg die Krebszelle ein parasitärer Organismus, der sich vollkommen vom Wirtsgewebe unterscheidet, d.h. eine andere Spezies darstellt. Im Gegensatz zu isolierten Genmutationen verändert nämlich eine abweichende Anzahl von Chromosomen den Phänotypus des betreffenden Organismus (also der Krebszelle im Vergleich zum gesunden Ausgangsgewebe) so drastisch, daß es sich um eine neue, eigenständige Spezies handelt.

2002 hat das Max Planck Institut für Biochemie ein Kontrollelement des sogenannten „Spindel-Checkpoints“ identifiziert, das bei Krebszellen beeinträchtigt ist. Bei einer Schädigung kommt es zu dramatischen Zellteilungsfehlern. Die Forscher glaubten, damit einen Ansatzpunkt für neue Krebstherapien gefunden zu haben.

Spätestens seit das Genom des Menschen entschlüsselt ist, mehren sich die Zweifel, daß allein die DNA-Sequenz das Funktionieren des Organismus bestimmt. Vielmehr scheinen auch die Chromosomen eine Rolle zu spielen. Für Thomas Cremer, Professor für Anthropologie und Humangenetik der Universität München, ist die DNA selbst inert, sie wird erst durch Eiweiße belebt, die die Informationen ablesen und umsetzen. Dirigiert werden sie durch das Chromosom. Erst wenn sich diese Verpackung der DNA-Fäden über einem DNA-Abschnitt lockert, werden die Gene dieses Bereichs für Proteine zugänglich. Dieser Vorgang wird wiederum durch die räumliche Anordnung der Chromosomen untereinander bestimmt.

Ich nehme mir die Freiheit folgendes einzufügen: – Und Dirigent der räumlichen Anordnung der Chromosomen ist die organismische Orgonenergie, was man z.B. bei der Zellteilung unmittelbar unter dem Lichtmikroskop beobachten kann.

Neil Ganem (Dana-Farber Cancer Institute in Boston, Massachusetts) et al. konnten mit Hilfe einer neu entwickelten Mikroskopietechnik, mit der man lebende Zellen mehr als eine Woche hinweg kontinuierlich beobachten kann, eine seit Ende des 19. Jahrhunderts herrschende Theorie wiederlegen. Dieser Theorie zufolge beruht der fehlerhafte Chromosomensatz von Krebszellen auf ihrer ungeordneten Teilung, bei der, statt wie normal zwei, beispielsweise drei oder vier Tochterzellen aus einer Mutterzelle hervorgehen können.

Am Dana-Farber Cancer Institute fand man nun, daß diese abnormalen Zellteilungen verhältnismäßg selten auftreten und die resultierenden Tochterzellen aufgrund der ungeordneten Chromosomensätze nur wenige Tage überlebensfähig sind. Vielmehr fanden die Forscher bei der Langzeitbeobachtung lebender Krebszellen, daß es zwar zu einer normalen Zweiteilung kommt, die Chromosomensätze aber nicht gleichmäßig auf die beiden Tochterzellen verteilt werden. Es käme zu einer Art „Tauziehen“ um die Chromosomen. Dieses Tauziehen wird durch das Vorhandensein zusätzlicher Zentrosome hervorgerufen, die zwar seltener als früher angenommen zu Mehrfachteilungen führen, aber doch den normalen Zellteilungsvorgang empfindlich stören.

Offenbar hat man es hier mit so etwas wie „Panzerung“ auf zellulärer Ebene zu tun, die die orgastische Entladung der Zelle (= Zellteilung) behindert.

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