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Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 75

22. Juni 2020

orgonometrieteil12

75. Die fünf Grundfarben unserer Lebenswelt

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Orgonotische Erregungseffekte II (1958) (Teil 2)

28. November 2018

von David Boadella

2. Die Erstrahlung von Isolatoren

In dem Artikel über das Leuchten von Glühbirnen beschrieb ich, wie eine Vielzahl von Materialien ausprobiert wurden und wie die Verwendung dieser Materialien die Erregung durch die Hand zu behindern schien. Seither wurde eine Reihe von Ausnahmen gefunden, bei denen der Kontakt mit bestimmten Materialien eine ebenso starke, wenn nicht manchmal sogar stärkere Erstrahlung erzeugte, als die der Hände. Ich habe versucht, die 25 Watt Glühbirne in einen Gummihandschuh zu stecken und wieder herauszuziehen. Wenn beide trocken waren, leuchtete sie gut. Es war keine heftige Reibung nötig: Wenn der Handschuh über der Birne gehalten wurde und die Finger sich sanft dagegen bewegen konnten, gab es auch Blitze in der Birne. Mit etwas Übung konnte ich die Birne schwach glühen lassen, indem ich sie sehr nahe an den Handschuh bewegte, ohne sie jedoch zu berühren. Bei all diesen Gelegenheiten wurde der Gummihandschuh geladen, indem er zuerst für ein paar Sekunden in der Handfläche zerknüllt wurde, oder indem er ein paarmal über das Haar gestrichen wurde.

Anschließend habe ich versucht, einen Plexiglasbecher und einen Streifen aus einer Ethylenfolie (ein von Designern verwendetes Kunststoffmaterial) zu benutzen. Wenn die Glühbirne in den Becher gegeben und zurückgezogen wurde, leuchtete sie recht gut auf. Ich habe versucht zu verhindern, daß die Birne die Seiten des Bechers berührt. Sie hat ihn an bestimmten Stellen leicht berührt, da der Becher einfach nicht groß genug war, um das zu vermeiden. Aber der tatsächliche Kontakt war sicherlich minimal. Bei dem Ethylenstreifen leuchtete die Glühbirne stark auf bei einem Abstand von einem Zoll oder mehr, wenn der Streifen leicht bewegt wurde. Es sei daran erinnert, daß es der NPL gelungen ist, eine Erstrahlung der Birne zu erhalten, wenn Terylen ruckartig an ihr vorbeigeführt wurde. Wenn ein Nylonstrumpf über meine Hand gelegt wurde und die Birne durch ihn hindurch gestreichelt wurde, war das Leuchten schwächer, als wenn der Strumpf entfernt worden war.

Im Verlauf dieser Experimente bemerkte ich, daß der Gummihandschuh aufleuchtete, als ich ihn handhabte, wenn die Birne nicht benutzt wurde. Dies erforderte wiederum keine starke Reibung, sondern fand nur unter trockenen Bedingungen statt. Es war möglich, den Handschuh am unteren Ende mit den nach unten hängenden Fingern zu halten und die Erstrahlung nach unten zu den Fingern hin zu streichen. Das Licht war wieder bläulich, ziemlich schwach und manchmal leicht zu übersehen. Wenn ich den Handschuh gleichmäßig zwischen zwei Fingern hindurchzog, konnte man einen klar definierten flackernden bläulichen Rand entlang der Kante jedes Fingers beobachten. Durch dieses Licht konnte man in einem ansonsten völlig dunklen Raum sowohl die Position und die Länge dieser beiden Finger als auch den Winkel zwischen ihnen erkennen, wie es der bläuliche Rand zeigte.

Die Beobachtung, daß, wenn ein Seiden- oder Rayon-Kleidungsstück im Dunkeln kräftig über den Kopf gezogen wird, es bläuliche Blitze ausstoßen wird, ist nicht ungewöhnlich und wird wieder leichthin als „Elektrizität in deinem Haar“ erklärt. Ich kannte diesen Effekt in diesem Zusammenhang sehr gut, habe ihn aber nie in Kontakt mit meinen Händen beobachtet. Ich versuchte es mit einem alten Hemd aus Viskosefaser, das zwischen den Händen gerieben wurde. Es flackerte auch, aber etwas schwächer als der Gummihandschuh. Je größer die betroffene Oberfläche, desto stärker schien der Effekt zu sein. Wenn die Vorder- und Rückseite der Hand des Handschuhs zusammengedrückt, gestreichelt und dann getrennt wurden, war es möglich, ziemlich kräftige Blitze zu erhalten. Das Reiben des Handschuhs mit der darin befindlichen Hand erzeugte keinerlei Erstrahlung, wenn der Handschuh hauteng war. Wenn er leicht zerknittert war, so daß eine kleine Lücke zwischen Haut und Handschuh war und der Handschuh dann gestreichelt wurde, erstrahlten die Falten. So war es möglich, die Menge des erzeugten Lichts zu variieren, sowohl durch die Art des verwendeten Materials als auch durch die Handhabung. Es variierte von schwachem Glimmen des Handschuhs, wenn er zwischen den Fingern ‚zerbröselt‘ wurde (mit einer Tätigkeit, als zerbrösele man Tabak), mit nur einer sehr leichten Bewegung von zwei Fingerspitzen, bis zu kräftigen Blitzen, als zwei größere flache Flächen voneinander getrennt wurden.

Anschließend probierte ich verschiedene Arten von Plastikstreifen aus (alte Tischdecken, Mackintoshs [„Mac“, Baumwollstoff, der mit in Gummi löslicher Textilfarbe imprägniert wurde], usw.). Ich versuchte, im Orgon-Akkumulator zu sitzen, mit einem Plastik-Mac, der neben der Metallwand hing. Wenn das Mac einmal fest gegen das Metall gerieben wurde und dann zu mir gezogen wurde, gab es starke Blitze bei der Trennung vom Metall und wieder wenn ich meinen Arm oder meine Hand nahe an das Mac brachte. (Nur ein Mac funktionierte so gut; ein anderer, der versucht wurde, gab nur sehr schwache, minimale Effekte). Wenn ich meinen Handrücken so nahe an den Stoffstreifen hielt, nachdem er auf diese Weise gerieben und weggezogen wurde, konnte man an jedem Fingerknöchel nacheinander einen winzigen blauen Funken erkennen. Dabei trat genausowenig ein Gefühl des Unbehagens auf, wie bei den winzigen Funken, die an den Kontaktbolzen der Glühbirne erhalten wurden, wie zuvor beschrieben.

Es wird akzeptiert, daß es 2 500 Volt benötigt, um einen ½ mm langen elektrischen Funken zu erzeugen.

Ich habe andere Isolatoren, Hartgummi und Glas, ausprobiert. Eine Hartgummistange, die zwischen den Fingern gezogen wurde, ergab eine ähnliche „schimmernde“ Linie wie der Gummihandschuh. Ich versuchte, gewöhnliche Marmeladengläser zu reiben und erhielt keinen Effekt, aber ein Leser des Artikels rief an, um mir zu sagen, daß er an der Außenseite von Glastassen ein Aufleuchten erhielt, wenn er sie rieb.

Ungefähr zu dieser Zeit las ich einen Brief im News Chronik von einer Frau, die sich beschwerte, daß es zu viel „Radioaktivität“ gäbe, da die Plastikrassel ihres Babys in einem dunklen Raum mit einem „seltsamen grünlichen Licht“ glühe. Sie sagte nicht, ob das weiterging, wenn sie unberührt blieb, aber es scheint wahrscheinlich, daß sie die gleiche Art von Phänomen bei einem Isolator beobachtete, der von dem Baby angeregt worden war. Zwei Tage später erschien der folgende Brief im News Chronik, unterschrieben von einem Fellow des Institute of British Physicists unter der Überschrift „Gespeichert“: „Es ist sehr unwahrscheinlich, daß die Rassel von Baby Murkin radioaktiv ist. Viele Substanzen leuchten im Dunkeln aufgrund einer Freisetzung von Energie, die in einer chemischen oder physikalischen Form gespeichert worden sein kann. Einiges, dazu gehören einige Kunststoffe, speichert Energie, wenn Licht auf es fällt, und gibt sie langsam ab, wenn es im Dunklen ist. John Vickers” (22.05.58).

Mit anderen Worten, die Erstrahlung wird hier mit Phosphoreszenz erklärt. Das Licht hat die Rassel angeregt (wenn es das Licht war, und nicht die Handhabung, die für die Anregung sorgte), und als Ergebnis strahlt die Rassel. Wenn wir fragen, warum sie strahlen sollte, beginnt das Problem, denn wir finden, daß bei der Phosphoreszenz „es nicht viel gibt, was weniger gut verstanden wird“. Im wissenschaftlichen Sinne ist ein phosphoreszierender Gegenstand etwas, das, nachdem es dem Licht ausgesetzt worden war, im Dunkeln scheint. Offensichtlich kann er Licht speichern und es wieder abgeben, aber wie das geschieht, weiß niemand“ (2, S. 525). In einem Buch über fluoreszierende Beleuchtung lesen wir, daß „die verschiedenen Phänomene (der Fluoreszenz bei Festkörpern) so komplex sind, daß die Erklärungen noch nicht vollständig bekannt sind” (6, S. 13).

 

Literatur

2. Taylor, Sherwood: THE WORLD OF SCIENCE, Heinemann, 1936

6. Zwikker, C. (ed.): FLUORESCENT LIGHTING, Philips Technical Library, Eindhoven, Holland, 1952

 

* Abdruck der Übersetzung aus dem Englischen mit freundlicher Genehmigung des Autors, Dr. Boadella. Der Originalaufsatz „Orgonotic Excitation Effects II“ findet sich in der von Paul und Jean Ritter in Nottingham, England herausgegebenen Zeitschrift Orgonomic Functionalism, Vol. 5 (1958), No. 4, S. 211-232.

Zur Entstehungsgeschichte der Orgonomie (Teil 9)

23. September 2018

Klaus Heimann (Philipps-Universität Marburg/Lahn 1977, gepostet mit der freundlichen Genehmigung des Autors)

II. Die Entdeckung der Orgonenergie: 5. Experiment XX1

Die Bionversuche haben gezeigt, daß die Bione ein Energiefeld besitzen, d.h. sie strahlen eine Energie aus, sie haben ein Orgonenergiefeld. Auch Menschen bilden ein Orgonenergiefeld um sich herum, das mit Hilfe des Orgonenergiefeld-Messers nachgewiesen werden kann. Dieser Orgonenergiefeld-Meßapparat beruht auf folgendem Prinzip: Die Sekundärspule eines Induktionsapparats entwickelt ein Orgonenergiefeld, das durch Erstrahlung eines Edelgases ohne direkten Kontakt durch einen Draht nachgewiesen werden kann. Wird nun ein Kontakt hergestellt zwischen menschlichem Energiefeld und Energiefeld der Sekundärspule, so wird das Glühen einer zwischengeschalteten Glühbirne verstärkt und ist mit Hilfe einer Photozelle meßbar.2

Das Experiment XX diente ursprünglich dazu, die Erstrahlung verschiedener Orgonenergie haltiger Flüssigkeiten zu messen. Reich verwendete für diesen Versuch Erdbion-Wasser, das aus gesiebter Gartenerde gewonnen wurde. Die Gartenerde wurde eine Stunde lang in Wasser gekocht. Anschließend wurde das Wasser kristallklar abgefiltert. Die Erstrahlung dieses so gewonnenen Bion-Wassers wurde mit einem Apparat zur quantitativen Bestimmung der Fluoreszenz von Flüssigkeiten gemessen. Reich wies ausdrücklich darauf hin, daß die elektrisch gemessenen Werte nichts über die eigentlichen Kräfte der Orgonenergie aussagen, da diese nicht elektrischer Natur seien. Das Bionwasser erstrahlte im Durchschnitt etwa 45 mal stärker als vor dem Kochen.

„Durch das Kochen hat sich die Materie der Erde in bewegte bionöse Materie verwandelt. Aus der Materie wurde Energie befreit. Das ist mikroskopisch an der inneren Bewegtheit, am langsamen Pulsieren und an der Kontraktilität der Orgonenergie-Bläschen (im Gegensatz zur Unbewegtheit derselben Partikel derselben Erde vor dem Kochen) eindeutig festzustellen. Es haben sich im Prozesse des Kochens nicht nur die Erdpartikel in Bione verwandelt, es ist nicht nur Energie in den Partikeln frei geworden, so daß sie innerlich bewegt wurden, sondern mehr: Diese Energie gelangt auch ins Wasser, denn Wasser zieht Orgon an sich wie auch umgekehrt So erhöht sich die orgonotische Potenz des Wassers von ihrem Eigenwert auf den biochemischer Flüssigkeiten von hohem orgonotischen Wert.3

Mit dem Bion-Wasser wurden verschiedene Versuche durchgeführt. Zu seiner eigenen Überraschung stellte Reich fest, daß sich in eingefrorenem, kristallklarem, partikelfreiem Bion-Wasser dichte Flocken bildeten, die sich mikroskopisch als außerordentlich stark strahlende, bionöse Materiepartikel erwiesen. Die steril aufbewahrten Präparate mit dem aufgetauten Bion-Wasser und den darin entstandenen Flocken zeigten nach einigen Tagen eine deutliche Vermehrung der Flocken durch Teilung sowie durch Substanzansatz. Im Verlauf mehrerer Wochen veränderten sich die Flocken, es bildeten sich stark blauschimmernde, kreisförmige Bione, die sich allmählich streckten und Bohnenform annahmen. Aus diesen „Bohnenformen“ entwickelten sich schließlich ruckend und zuckend fortbewegte Protozoen, die rein weiter gezüchtet werden können. Aus diesem Versuch zog Reich folgende Schlüsse:

  1. Erdhumus enthält Orgonenergie. Durch Verwandlung des Erdhumus in Erdbione steigert sich die orgonotische Potenz des Wassers…
  2. Orgonenergie in hoher Konzentration färbt Flüssigkeiten gelblich.
  3. Die bei Zimmertemperatur in der Flüssigkeit gleichmäßig verteilte Orgonenergie kontrahiert unter Kälteeinfluß zu einem gelben Kern im Eis.
  4. Protoplasmatische Flocken oder Materie entsteht aus konzentriertem masse-freiem Orgon.
  5. Hohe orgonotische Potenz von Flüssigkeiten führt zur Entwicklung von Protozoen über die Bildung von Orgonenergiebläschen.
  6. Die Bildung von plasmatischer Materie aus konzentrierter Orgonenergie deutet einen allgemeinen Prozeß an, durch den Materie aus Energie entstand, wenn man in der Orgonenergie die primordiale kosmische Energie erblickt.
  7. Nach unseren Ergebnissen in Experiment XX ging auf unserem Planeten die Entwicklung des lebenden Plasmas der Organisation von Kohlesubstanz und Kohlehydraten voraus. Kohle ist ein Produkt des Zerfalls lebender Materie. Biochemische Moleküle existierten nicht vor der Entwicklung plasmatischer Substanz, sondern traten als einer der mechanischen Bestandteile im Prozeß der plasmatischen Organisation auf.4

Nach übereinstimmender Auskunft von Raknes5 und Kelley6 wurde das Experiment XX von mehreren Wissenschaftlern in den USA wiederholt und die Ergebnisse bestätigt.7 Widerlegt wurden diese Untersuchungen, die ja den lebensspezifischen Charakter der Orgonenergie nachweisen, von niemandem.

 

Fußnoten

  1. Vgl. Reich, W., Die Entdeckung… Der Krebs a.a.O. S. 80–93
  2. Vgl. ebenda S. 162–165
  3. ebenda S. 84f
  4. ebenda S. 92f
  5. Vgl. Raknes, W. Reich und die Orgonomie, a.a.O. S. 98
  6. Vgl. Kelley, What is orgone energy? a.a.O. S. 66
  7. Besonders genannt sei hier der Biochemiker Grad, der von Raknes und Kelley zitiert wird. Originalliteratur lag mir von ihm leider nicht vor.

Die Entdeckung des Orgons

13. August 2014

1. 1939 beobachtete Reich, daß die dazu fähigen metallischen Instrumente in der Nähe von SAPA-Bion-Präparaten magnetisch wurden. Später entdeckte er, daß ein ORAC (Orgonenergie-Akkumulator) sein eigenes magnetisches Feld erzeugt.

2. Im gleichen Jahr entdeckte Reich, daß die Strahlung der SAPA-Bione photographische Platten schwärzt. Im Herbst 1940 gelang es ihm die SAPA-Strahlung zu photographieren. 1944 macht Reich eine Röntgen-Photographie des erregten Orgonenergie-Feldes zwischen seinen Händen. (Halte deine Handflächen so zueinander, als wolltest du Beten und bewege sie sanft gegeneinander vor und zurück, bis du das Orgonenergie-Feld zwischen deinen Händen spürst: Gott.)
Es sei auch auf die sogenannten Lichtenberg-Figuren verwiesen, die auf Film erscheinen, den man zwischen an hohe Spannung angeschlossenen Elektroden plaziert.

3. Reich beobachtete mit Hilfe des Elektroskops, daß organische Materialien elektrostatisch aufgeladen wurden.
Zwischen 1933 und 39 untersuchte der Franzose P. Cody mit dem Elektroskop die permanente Bettstelle Krebskranker und stellte dort eine deutlich schnellere Entladungsgeschwindigkeit (geringere Orgonenergie-Konzentration) fest, als an zwei Meter entfernten Kontrollpunkten. Bei über 10 000 Messungen im Laufe der Jahre fand er auch, daß zwischen 10 und 14 Uhr sich das Elektroskop am langsamsten entlud und am schnellsten in der Nacht. Entsprechendes stellte Reich in den 40er Jahren fest (vgl. Reichs Der Krebs).

4. 1940 beobachtete Reich, objektiviert mit dem „Orgonoskop“, daß das Funkeln, das er in ORACs beobachtet hatte, dem gleichen Phänomen in der Atmosphäre entspricht. Später entdeckte er dann die von West nach Ost gerichtete Strömung der atmosphärischen Orgonenergie.
Fast alle hier aufgezählten Reaktionen treten als Funktionen der Relativen Luftfeuchtigkeit (und anderer weniger einflußreicher meteorologischer Parameter) auf. (Aus dem Physikunterricht sei an den Van-de-Graaf-Generator erinnert, der ja auch bei hoher Luftfeuchtigkeit schlecht funktioniert.) Es müßte noch viel gesagt werden zur Beziehung zwischen orgonotischen Parametern und dem Wetter. Man hat es halt nicht mit abschirmbaren Elektromagnetischen Feldern und Teilchenstrahlung zu tun, sondern mit der kosmischen alles durchdringenden Urenergie.

5. Reich entdeckte, daß im ORAC ständig eine höhere Temperatur herrscht als außerhalb, also es (bei geringer Luftfeuchtigkeit) nie zu einem Temperaturausgleich kommt. (Die von Penzias und Wilson entdeckte 2.7 K-Hintergrundstrahlung ist letztlich auf das gleiche Phänomen rückführbar. Die beiden Wissenschaftler hätten also nicht den Urknall, bzw. dessen Reststrahlung, nachgewiesen, sondern die kosmische Existenz der Orgonenergie.) Reich entdeckte auch, daß sich im ORAC das Elektroskop langsamer entlädt als außerhalb.
In den frühen 70ern demonstrierte der Geowissenschaftler James DeMeo, daß Wasser im ORAC langsamer verdampft als außerhalb.
Es sei auch erwähnt, daß im ORAC im allgemeinen mit einem orgonotisch aufgeladenen Zählrohr höhere Geiger-Müller-Zählraten zu verzeichnen sind.

6. Reich baute einen Orgonenergie-Meßapparat, der hauptsächlich aus einem Induktionsgerät und zwei parallel gegeneinander angeordneten ORAC-Schichten besteht. Es sei hier an die Kirlian-Photographie erinnert (vgl. auch Punkt 2).

7. Die Orgonenergie provozierte ein Aufleuchten bei fluoreszierenden Materialien. 1944 maß Reich eine höhere Fluoreszenz bei orgonotisch aufgeladenem Wasser im Vergleich zu destilliertem.

8. Mit Orgonenergie aufgeladene evakuierte Vakuumröhren leuchteten bei Stimulierung blau auf. Da es sich hier offensichtlich um ein „Erregungsphänomen“ handelt, sei auch erwähnt, daß die Körpertemperatur ansteigt, wenn man sich in einem funktionierenden ORAC befindet. Außerdem „erblüht“ das Menschentier, bildlich gesprochen, genauso wie Orgonenergie-Felder erstrahlen, wenn sie mit einem anderen Orgonenergie-Feld oder einem elektromagnetischen Feld in erregenden (durchaus sexuell gemeint) Kontakt kommen.
Elektromagnetische Strahlung regt die Orgonenergie zur Erstrahlung an, bis hin zur „ORANUR-Reaktion“.
Deshalb sei hier auch die Theorie erwähnt, die kosmische Rotverschiebung sei auf die Wechselwirkung zwischen der elektromagnetischen Strahlung und ihrem Medium, der kosmischen Orgonenergie, zurückzuführen, womit der modernen Astronomie die Grundlagen entzogen wären. (vgl. Punkt 5).

9. Da ohne die Pulsationsfunktion der Orgonenergie das Bild schief wäre, sei erwähnt, daß Reich zufolge unter guten orgonotischen Bedingungen ein Pendel, gefüllt mit einem Gemisch aus metallischen und organischen Stoffen, in der unmittelbaren Nähe einer Metallkugel deren Orgonenergie-Feldpulsation folgt und dabei anfängt zu schwingen. Durch Beobachtung (vgl. Punkt 4) und mittels eines Oszillographen konnte Reich die orgonotische Pulsation auch in der Atmosphäre feststellen.

10. Verschiedene Quellen berichten, es würde ein kleiner Strom fließen, wenn man das vollkommen isolierte Innere des ORACs erdet. EDEN Bulletin, Jan. 1979:

(undatierter Zeitungsausschnitt verfaßt von Bruce Hertz, Skowhegan, Maine NEWS Bureau) In Ripley, Maine behauptet Neil Kaber, daß er aus Orgonenergie Energie erzeugen und Lebensmittel konservieren [vgl. Punkt 5] kann, Indem er einen 2000 Mikrofarad-Kondensator unter zwei 15 cm hohen Pyramiden aus Pappe und Stahl [d.i. ein ORAC in Pyramidenform, JE] plaziert, kann Kaber 25 Mikroampere, gemessen mit einem Multimeter, über eine halbe Stunde produzieren. Wenn dieselbe Verbindung außerhalb des ORAC hergestellt wird, wird die Energie nicht übertragen. Kaber zufolge zeigt dies, daß die Orgonenergie gesammelt und verbraucht werden kann. Er benötigt $ 7800, um einen größeren 3,7 mal 3,7 m ORAC, der 2,7 m hoch ist, zu konstruieren und so einen Motor anzutreiben oder einen Akku aufzuladen.

11. Da seit Reichs Zeiten die Meßtechnik überwältigende Fortschritte gemacht hat, wird uns die Zukunft noch viele andere Punkte (unsere Aufzählung ist natürlich nicht auch nur annähernd vollständig) bescheren, die zumindest unser Verständnis der Orgonenergie-Funktionen vertiefen werden. Beispielsweise assoziieren viele Menschen mit der Orgonenergie sogar einen bestimmten Geruch.
Bereits jetzt muß gesagt werden, daß die Existenz der Orgonenergie über jeden Zweifel erwiesen ist. Halten wir uns noch bestimmte Messungen und Beobachtungen beim ORANUR-Experiment und den Cloudbuster-Experimenten vor Augen (zusammen mit denen, die spezifisch biologisch und medizinisch sind), müssen wir kategorisch sagen, daß es einfach kaum eine zweite wissenschaftliche Theorie gibt, die eine breitere und fundiertere empirische Basis besitzt, als eben die Orgon-„Theorie“.
Dies ist besonders eindrucksvoll, wenn man dieses Faktum mit den vergleichsweise geringen wissenschaftlichen (d.h. instrumentell-organisatorischen) und finanziellen Ressourcen in Beziehung setzt, die bis jetzt der Orgonomie gedient haben. Was seit spätestens 1939 passiert, ist eine der größten Errungenschaften und gleichzeitig der größte wissenschaftliche und soziale Skandal der Menschheitsgeschichte. Wie kann sich heute jemand als ernstzunehmender Wissenschaftler betrachten, der, ein halbes Jahrhundert nach ihrer Entdeckung, nichts von der Orgonenergie weiß?!

12. Nur die Orgon-„Theorie“ kann zufriedenstellend Phänomene wie die Heilwirkung von Schlammpackungen, Moorbädern etc. (Bione!) und z.B. all die parapsychologischen Phänomene (die eben nichts mit „Geist“ und dem übrigen „Übernatürlichen“ zu tun haben) erklären. Oder auch verständlich machen, warum ein bestimmtes Niveau an Radioaktiver Strahlung Lebensprozesse anregt.
Spätestens seit den 80er Jahren weiß man, daß bei geringer Strahlung Wunden schneller heilen; bestrahlte Tiere ziehen sich seltener Infektionen zu; sie wachsen schneller. (Es wäre zu fragen, ob die rätselhafte Hypertrophie, die in den industrialisierten Ländern bei den nach dem Kriege Aufgewachsenen auftritt, auf ORANUR zurückzuführen ist.) Bakterien, die von der natürlichen Hintergrundstrahlung isoliert werden, pflanzen sich langsamer fort. Die Lebensenerwartung ist bei Strahlung höher.
Diese „Erregungsfunktion der Nuklearstrahlung auf orgonotische Systeme, ist der Orgonomie natürlich seit dem ORANUR-Experiment vor fast 60 Jahren bekannt.