Man kann ganze Bücher über die psychiatrische und physikalische Orgontherapie lesen, ohne je auf einen Hinweis auf die Kreiselwelle bzw. das Orgonom zu stoßen; alles wird auf Pulsation reduziert. Desgleichen kein Hinweis auf Erstrahlung und Anziehung, sondern immer nur Aufladung und Abziehen von Orgonenergie, was ebenfalls zum Funktionsbereich der Pulsation gehört. Die bleibende Lücke wird meist heimlich, manchmal aber auch offen durch Mystik und Spökenkiekerei gefüllt. Wer nur das Pulsieren kennt, dem fehlen die kosmische Funktionsgesetze. Wer nur Ladung und Entladung kennt, aber nicht Erstrahlung und Anziehung, der muß anfangen rumzuspinnen, um die vermeintliche Lücke in der Orgonomie aufzufüllen.
Betrachten wir dazu die folgende grundlegende orgonometrische Gleichung:
Die Pulsation rechts unten spaltet sich weiter in Expansion und Kontraktion auf. Expansion dann weiter in Spannung und Ladung, Kontraktion in Entspannung und Entladung. Reduzieren wir beispielsweise bei der Beschreibung der physikalischen Orgontherapie mit dem Orgonenergie-Akkumulator und dem Medical DOR-Buster alles auf den Ladungszustand des Organismus (Ladung und Entladung –> Expansion und Kontraktion –> Pulsation –> relative Bewegung) bleibt kein Raum für koexistierende Erregung und damit für Erstrahlung und Anziehung. Das ist aber der eigentliche Mechanismus, mit dem der Orgonenergie-Akkumulator funktioniert. Reich schreibt dazu in Der Krebs:
Geraten (…) zwei orgonotische Systeme in entsprechende Nähe zueinander, so bilden die beiden Orgonenergiefelder einen energetischen Kontakt. Die nächste Folge dieses orgonotischen Kontakts ist gegenseitige Erregung und Attraktion. Sie äußert sich darin, daß die beiden orgonotischen Systeme einander näherrücken. Die roten Blutkörperchen gruppieren sich um das schwerere und daher weniger bewegliche Erdbion. Sind die Blutkörperchen nahe genug gerückt, so bildet sich eine Orgonenergiebrücke mit starker Lichtbrechung aus. Jetzt beginnen die beiden biologischen Kerne der orgonotischen Systeme stärker zu strahlen. Wir nennen die Erscheinung die „orgonotische Erstrahlung“. (…) Sämtliche fundamentalen bioenergetischen Vorgänge wie Sexualerregung, Orgasmus, Zellverschmelzung und Zellteilung gehen mit (…) orgonotischer Erstrahlung einher. Es handelt sich um starke Energieentbindung in der lebenden Materie. Der „sexuelle Kontakt“ zwischen zwei Lebewesen, die zum Geschlechtsakt streben, ist, orgonphysikalisch gesehen, nichts anderes als Orgonbrückenbildung und orgonotische Erstrahlung in beiden Körpern („orgonotischen Systemen“). (…) Wir haben es (…) mit einem und demselben Phänomen bei zwei soweit auseinanderliegenden Beziehungen zu tun, wie der zwischen einem Blutkörperchen und einem Erdbion hier, und der zwischen dem Orgonakkumulator und dem Organismus dort. Während aber im ersten Falle sich eine Orgonerstrahlungsbrücke nur an den Kontaktflächen bildet, umhüllt im Falle des Akkumulators das Orgonenergiefeld des nichtlebenden orgonotischen Systems das Energiefeld des lebenden orgonotischen Systems vollkommen (…). (Der Krebs, Fischer TB, S. 318-320)
Nichts davon in den erwähnten Darstellungen jener, die Reichs Arbeit verbreiten wollen! Bei ihnen wird alles auf letztendlich mechanische „Bestrahlung“ im Orgonakkumulator reduziert. Die eigentlichen lebensenergetischen Vorgänge bleiben ausgespart und die Fehlstelle wird dann durch „energetische Medizin“ und anderer mystischer Unsinn gefüllt.
Das ständige verstrahlte Rumspinntisieren mit irgendwelchen überweltlichen Wirkstrukturen, die sich in der Materie niederschlügen und das Geschwafel um das „Geistige“ bzw. „Geisterhafte“, das in der Orgonomie angeblich vernachlässigt wird: all das ist nur möglich, weil das gemeinsame Funktionsprinzip von Erstrahlung und Anziehung ausgeblendet bleibt und deshalb alles auf Bewegung reduziert werden muß. Kurioserweise lassen diese vermeintlichen „orgonomischen Funktionalisten“ dergestalt das einheitliche Funktionieren, eben die „koexistierende Wirkung“, draußen vor. Diese und die Bewegungs- und Formgesetze, die Reich in Die kosmische Überlagerung beschrieben hat, erklären schlichtweg alles.
Man betrachte etwa Enten im Winter. Alles ist naßkalt. Trotz passender Winterkleidung frierst du dir den Arsch ab, die Hände kannst du kaum noch bewegen und die Füße sind Eisklumpen – und vor dir verbringen diese Viecher 24/7 im Wasser! Sie sind quietsch vergnügt und agil, während der Himmel bedeckt ist, es nieselig ist und der Baker-DOR-Index seit Tagen bei satten 10 liegt. Rein orgonenergetisch ist das nicht zu erklären, d.h. „nackte Orgonsäcke“ müßten ihre orgonenergetische Umwelt getreulich widerspiegeln. Bei Warmblütern sorgen Bione (Rote Blutkörperchen), die aufgrund ihres Eisenkerns (Hämoglobin) wie kleine Orgonenergie-Akkumulatoren funktionieren, für ein hohes konstantes Energieniveau, so daß sie weitgehend unabhängig von ihrer Umgebung sind. Hinzu kommt, daß die Biochemie und die Biomechanik dafür sorgen, daß die Organismen wie Roboter sich weitgehend vom Orgon emanzipieren können. Beim Menschen setzen sich diese natürlichen Organe in den künstlichen Organen (Kleidung, Häuser, Infrastruktur, etc.) fort.
Wenn du im Winter nackt irgendwo in der Pampa ausgesetzt wirst, wirst du unmittelbar erfahren, wovon ich hier rede! Der nächste Schritt wäre die Beseitigung der „natürlichen Organe“ – der Tod. Deine „Seele“ wird vollkommen nackt und schutzlos sein – wenn sie denn überhaupt „ist“. Glaubst du wirklich, du wirst dich umstandslos in einem wohligen Energiemeer auflösen? Oder entspricht das, was dir wirklich bevorsteht, nicht eher den „Luftmauthäusern“ (Telonia) der christlich-orthodoxen Theologie? Nach dem Tod würden wir ein von Dämonen bevölkertes „Luftreich“ durchqueren, die alles versuchen, um uns ins Verderben zu ziehen, d.h. in die Hölle der Gottferne.
Vermeintliche Esoteriker erzählen dir von einer Existenz nach dem Leben in einer „höherdimensionalen“ (was immer das auch bedeuten mag!) Welt des Lichts, der Schönheit, der Güte, des Friedens, der Freiheit und der Liebe, wo du auf überweltliche weise Lichtwesen triffst, auf deren liebevolle Führung du vertrauen kannst. Nun, ähh, schau dir deren irdische Vertreter, all die „Lichtarbeiter“ an, d.h. beschäftige dich mit Sekten: am Ende wird dich immer das ultimative Böse anstarren!
Ich bin darauf an anderer Stelle und in einem ganz anderen Zusammenhang eingegangen: siehe „Außerirdische Seelenfänger“ hier, S. 93.
Wie gesagt, schwieriges Thema… Wie bei den besagten Enten im Winter: unser Organismus schützt uns, hält uns auf einem hohen Niveau. Was ist, wenn das wegbricht – und unsere „Seele“ nach dem Tod des Körpers plötzlich auf eine nichttriviale Art und Weise energetisch „nackt“ dasteht?
Wenn man ältere nachrichtenbrief-Videos von mir anschaut, kann man (vom Zuschauer aus gesehen) rechts am Hals einen Knubbel ausmachen. Ich hatte Krebs! Lymphdrüsenkrebs. Das, was nicht dorthin gehörte, wurde Anfang 2020 rausoperiert, gefährlich knapp an wichtigen Nerven vorbei, und dann vier Wochen lang täglich Bestrahlung mit Röntgenstrahlen an der Grenze von Gammastrahlen. Alles der ultimative Horror insbesondere AUSGERECHNET für einen „Reich-Anhänger“. Aber komischerweise habe ich in der Strahlenpraxis, bzw. im futuristischen „Atombunker“ tief unter der Erde, kaum ORANUR gespürt und mich auch in keinster Weise durch die Strahlen selbst beeinträchtigt gefühlt. Das ist mir bis heute ein Rätsel, da ich ansonsten sehr sensitiv in dieser Hinsicht bin. Ehrlich gesagt, habe ich auch von der ganzen potentiell tödlichen Krebserkrankung subjektiv kaum etwas mitbekommen – eher gar nichts, außer der Gewißheit, „daß wir doch eh alle sterben müssen“.
Jetzt haben wir den Reich-Bluttest bei mir gemacht. Mein Blut ist laut einem medizinischen Orgonomen gesund. Keine Krebsbiopathie, keine T-Spitzen, etwas ORANUR-Überladung (wie bei fast jedem heutzutage), große Peripherie der Blutkörperchen, die dreidimensional („drall“) sind. Unten ein Film, der 1 1/2 Stunden nach der Blutentnahme aufgenommen wurde. Keine „Armband-Bione“ (Bione, die beim Zerfall das Rote Blutkörperchen einfassen wie eine Perlenkette) – und in den wenigen Erythrozyten, wo sie auftreten, sind die Bione sehr groß, was auf eine hohe Energieladung deutet. Vitaler geht es einfach nicht!
Von Krebsbiopathie ist da definitiv keine Spur zu finden und auch mein konventioneller Onkologe meint, ich könne die Sache abhaken. Offenbar nur ein lokaler Krebs oder die Histologen waren bei der lymphatischen Wucherung übervorsichtig. Auf jeden Fall: Leute, wenn ihr sowas habt, geht BITTE zum Arzt und gefährdet nicht, wegen irgendwelcher IDEOLOGISCHER Gründe, gar „orgonomischer“, Euer Leben! Ich erinnere nur an Tim Kellner, der eine ähnliche Krebserkrankung hatte, und kostbare Zeit mit einem vollkommen nutzlosen Naturheilverfahren verplemperte, um sich dann, ob des Zeitverlusts, einer um so mörderischeren Chemo unterziehen zu müssen.