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Diskussionsforum 2009: eine Nachlese

25. Januar 2015

Ich habe mich entschieden im Abstand von etwa fünf Jahren die alten Diskussionsforen auszuräumen und in Auszügen in dieser Reihe mit aktuellen Kommentaren neu zu präsentieren. Im Laufe der Zeit sammelt sich zu viel Text an, der durch seine schiere, meist vollkommen irrelevante Masse den einen oder anderen Punkt verschwinden läßt, an den ein Erinnern sich vielleicht verlohnt.

Der erste Leserbrief betraf Islam und Rassismus:

Dieses Land kann nicht lebenswert bleiben, wenn man ständig Angst haben muß, von jungen aggressiven muslimischen Männern angegriffen zu werden. Wer traut sich abends noch ohne innere Anspannung raus und kann guten Gewissens seine Kinder in die Schule schicken?

Darauf mein Leser: „Sowas nennt man auch Paranoia, vieleicht mal einen Arzt aufsuchen!“

Es ist wirklich frappant, daß linke Gutmenschen immer die gleichen beiden „Argumente“ vorbringen:

  1. Du bist dumm, weil du nicht differenzieren kannst. Beispielsweise gäbe es nicht den Islam. Und überhaupt hätte alles Negative, was man vorbringen könne, nichts mit dem Islam zu tun. – Was für eine Logik!
  2. Du bist seelisch krank, weil du Angst vor „Minderheiten“ hast und diese als vermeintlich „seelisch krank“ ausgrenzt.

Damals antwortete ich darauf:

Oder beim nächsten Volksfest Autoskooter fahren!

Zugegeben, ich sollte echt aufhören Jihad Watch Deutschland anzuklicken.

Oder Videos wie das folgende reinzuziehen:

[youtube:https://www.youtube.com/watch?v=t98GAat08gY%5D

Später fügte ich hinzu:

Hier noch ein Bericht aus meinem Hamburg, über einen, der fast genauso aufgewachsen ist wie ich, nur daß ich kein Türke bin:

http://kruppzeuch.wordpress.com/2009/11/09/cem-glay-wir-hassen-euch-ihr-hasst-uns-das-ist-nun-mal-fakt-und-das-hat-grnde/

Cem Gülay sagte damals voraus: „Es werden keine Vorstädte brennen wie in Paris. Nein, die Innenstädte werden brennen.“

Der zweite Leserbrief stammte von dem mittlerweile verstorbenen Berliner Reichianer Heiko Lassek, der Ende 2009 nicht ohne Grund und Berechtigung schrieb:

Bitte, lieber Peter Nasselstein, nicht immer diese Gerüchte um die Berliner Bewegung; in dem ansonsten recht fundierten Arikel immer wieder seltsame Unterstellungen in Bezug auf Berlin (wo Bernd Senf und ich, besonders aber Volker Knapp unterschiedlichste Herangehensweisen vertraten – und vertreten ): wo bitte hat die Wilhelm-Reich-Gesellschaft denn nun das Orgon abgeschafft? Das muss doch nun doch einmal nach zwölf Jahren Vorsitzender und nun Ehrenpräsident und Ehrenmitglied des Wiener Reich-Instituts doch einmal von Ihnen erfahren …
Trotzdem lieben Gruß, ich lese interessiert weiter …

Ich gebe das und das folgende erneut wider, weil es von „historischem“ Interesse ist. Zunächst zitierte ich Auszüge aus dem Protokoll der Vorstandssitzung der Berliner Wilhelm-Reich-Gesellschaft vom 29./30. April 1995:

Während Reichs Erkenntnisse auf biologischen, medizinischen und therapeutischen Gebiet eine zunehmende Evidenz und Bedeutung zukommt, sind Reichs quantitative Formeln als physikalische Definitionen nicht haltbar. Die Begriffe Orgonspannung und Orgonenergie bedürfen einer Korrektur und Neudefinition.

Wir interpretieren den Orgonbegriff Reichs als universelles Lebens- und Liebesprinzip, welches als gemeinsames Funktionsprinzip die Grundlage des gesamten- physikalischen, biologischen, seelischen und geistigen Naturgeschehens bildet.

Und ich fügte hinzu: „Über diese Aussagen wurde abgestimmt – und die ‚Wilhelm Reich Gesellschaft‘ machte mit überwältigender Mehrheit aus der Orgonenergie so etwas wie ein naturphilosophisches Prinzip.“ Ich hätte noch hinzufügen sollen, daß deshalb sich Eva Reich enttäuscht und verärgert zurückzog.

Lassek anwortete:

Lieber Peter Nasselstein,

schade das unser Film Ihnen nicht gefällt!

Aber etwas anderes, wichtigeres:

Nun gebe ich Ihnen Recht, das dieser Protokollauszug falsch verstanden werden kann. Aber in 12 Jahren als erster Vorsitzender und nun Ehrenpräsident der WRG kann man ja auch mal ein Protokoll nicht gänzlich überprüft haben.

Von [xyz] wurde dieser Ausschnitt öffentlich und in einer eigenen Übersetzung an den immer empfindlichen James DeMeo geschickt (Jimmi hatte davor an hunderte Personen eine email geschickt, in der er ernsthaft (!) behauptete, ich hätte ihn “Hitler” (!) genannt; sein Sprachcomputer hatte meinen Satz “DeMeo als Führer der Waldheilungsgruppe…” entsprechend übersetzt!), der ihn in eigener Rückübersetzung weiter zirkulierte… Die Formulierung in dem Protokoll stammt von meinem Freund Dr. med. Hanspeter Seiler, früher Chefarzt der Bircher–Benner–Klinik in Zürich. Prof. Dr. Jerszy Miskowski hatte argumentiert, man sollte “die Formeln der Orgonphysik wie einen entzündeten Blinddarm aus der Reichschen Forschung herausschneiden.”

Kennen Sie ein rein orgonphysikalisches Experiment oder eine mathematische Formel Reichs, das oder die im dem Nachvollzug nachhaltig wiederholbar war (Ich rede ausdrücklich nicht von ORAC – Wirkungen auf BIOLOGISCHE Systeme).

Laurence Rockefeller, enger Freund von Dr. Blasband, finanzierte die aufwendigsten Untersuchungen im Privatlabor von Dick UND in Princeton, alle mir bekannten ernsthaften Forscher fanden keine – das natürlich Joachim Trettin immer eine findet, nehme ich beglückend zur Kenntnis…

Auch über M. Fuckerts Anordnung, die er persönlich vorstellte, mache ich hier keinen Kommentar …

Muss ein Genie wie Reich denn wirklich in ALLEM recht gehabt haben?

Wenn Sie eine andere als die aus Ärzten und Naturwissenschaftlern 38 köpfige WRG kennen, die fast ausnahmslos alle Experimente Wilhelm Reichs in den letzten 23 Jahren kritisch nachvollzogen hat, lassen Sie es mich wissen.. Und natürlich gibt es die Orgonenergie.

Herzlichen Gruß aus Berlin.

Darauf ich:

Hallo Herr Lassek,

das Protokoll habe ich aus dem Netz von einer der zahllosen Trettin-Seiten zitiert. Ihre Erklärung muß ich so akzeptieren. Was ansonsten die Geschehnisse betrifft, die Sie beschreiben: wir alle wissen, daß untergründige Animositäten (Gefühle) nach irgendeiner Rechtfertigung suchen, um endlich an die Oberfläche treten zu können. Ob diese Gefühle selbst rational sind, steht auf einem anderen Blatt. Was die quantitative Orgonometrie betrifft muß man zwischen einfachen Meßwerten (etwa To-T) und den Reichschen Formeln (etwa Org = [To-T] t f³) unterscheiden. Ich halte von diesen Formeln nichts, zumal sie nicht-metrische Einheiten enthalten und vom Dimensionsprodukt her sinnlos sind. Nach Reichs Tod hat sie aber auch wirklich niemand (jedenfalls niemand, der etwas veröffentlicht hat) mehr verwendet. Im genannten Beispiel reicht To-T ohnehin vollkommen aus. Was To-T-Messungen betrifft muß man m.E. unterscheiden: dienen sie sozusagen „intern“ dazu beispielsweise den DOR-Index abzugleichen oder soll „extern“ beispielsweise einem Physikprofessor gegenüber eine thermodynamische Absonderlichkeit aufgezeigt und im Anschluß daran das Orgon nachgewiesen werden. Im ersteren Fall reicht insbesondere Manfred Fuckerts Versuchsaufbau vollkommen aus. Er funktioniert und man kann vernünftige Schlußfolgerungen daraus ziehen, die mit anderen gemessenen Parametern vollkommen harmonieren. Reich selbst hat stets auf das harmonische Gesamtgefüge der beobachteten Phänomene und Meßergebnisse verwiesen. Wie Reich in seiner Auseinandersetzung mit Einstein erfahren mußte, beharren Physiker jedoch auf einzelnen Messungen und kommen dann nach einigen Überlegungen mit allen möglichen grundsätzlichen Gegenargumenten daher, die teilweise wirklich haarspalterisch, wenn nicht sogar abwegig sind, aber leider Gottes berücksichtigt werden müssen. Da fängt das Elend an: komplizierte (und teure) Versuchsaufbauten, die den Effekt jedoch nicht ersticken dürfen, und Standortanforderungen („trocken und energetisch gesund“), bei denen sich jeder Physiker verarscht vorkommen muß, weil er nicht abschätzen kann, was da eigentlich abgeschirmt werden soll. Dr. Blasband wollte das leisten, Dr. DeMeo ist gerade dabei.

Mittlerweile hat DeMeo seine Ergebnisse veröffentlicht. Ich verweise auf seinen Artikel Experimental Confirmation of the Reich Orgone Accumulator Thermal Anomaly. Das Problem mit Physikern ist zweierlei. Erstens werden sie darauf insistieren, die Versuche „unter kontrollierten Bedingungen“ im eigenen Labor nachzuvollziehen, d.h. unter energetisch toten, extremen ORANUR-Bedingungen. Das ist ungefähr so sinnvoll, als wollte man Neutrinos im Labor eines physikalischen Instituts nachweisen, statt tief in einem Bergwerk weit weg von der störenden kosmischen Strahlung! Und zweitens werden sie diese Versuche mit einer von Verachtung geprägten Nachlässigkeit durchführen, weil sie den physikalischen Laien Reich, der sich in dieser Hinsicht immer wieder peinliche Schnitzer erlaubt, schlicht nicht ernstnehmen können.

Islam und Rassismus

20. September 2014

Kaum brennt irgendwo eine Moschee, gibt es einen Kurzschluß in einem Wohnhaus mit „Südländern“ oder wird auf einem Moscheebauplatz etwas Schweinefleisch entdeckt, reisen Vertreter höchster Staatsämter an, um ihre Betroffenheit zum Ausdruck zu bringen. So jetzt wieder Sigmar Gabriel anläßlich des ungeklärten Brandes der Mevlana-Moschee in Berlin-Kreuzberg. pi-news berichtete darüber. In einem PI-Leserkommentar dazu, wird alles Notwendige gesagt:

Brandanschläge auf Moscheen, Synagogen und Kirchen seien immer auch „ein Anschlag auf das Zentrum der Gesellschaft“, sagte der Vizekanzler am Sonnabend.

Dummes Zeug. Blödes Phrasengedresche. Moscheen sind nicht das Zentrum der Gesellschaft.

Gerade angesichts des Konflikts im Irak gelte es, ein Zeichen des friedvollen Zusammenlebens der Religionen zu setzen, es dürfe keinen Kampf der Kulturen geben.

Hier in Deutschland war fast 70 Jahre alles ruhig und friedlich, bis Moslems ununterbrochen und penetrant damit begannen, unsere Gesellschaft in genau den Moslemkäse umzuformen, der für islamische Gesellschaften typisch ist. Dazu gehört auch das pausenlose Beschwören von “Christen, Juden und Moslems”.

Unsere Gesellschaft ist weitgehend säkular mit christlicher Geschichte! Mit geht dieses Religionsgejaule auf die Nerven. Und Gabriel, übrigens: Wenn Anschläge auf Kirchen Anschläge auf das “Zentrum der Gesellschaft” sind, warum höre ich von dir nie was, wenn z.B. Antifanten, Satanisten, Moslems, Linke, Gelangweilte Kirchen anzünden und sich darüber öffentlich ein Loch in die Mütze freuen?

Hier: Auf der Seite der Freiburger Antifa wird am Heiligen Abend 2013 triumphierend folgende Bilanz gezogen:

In Südbaden wurden dieses Jahr in der Vorweihnachtszeit gleich zwei Kirchen angezündet. In Eimeldingen wurde beim Brand am 26. November die Orgel vollständig zerstört, ohne dass der zündelnde Schlingel erwischt worden wäre. In Ühlingen-Birkendorf verursachte ein sympathischer Brandstifter einen Riesenschaden an der Orgel der katholischen Pfarrkirche St. Margareta. Im mittelbayerischen Beilngries brannte am 7. Dezember die Stadtpfarrkirche St. Walburga lichterloh und farbenfroh, ein Beichtstuhl und die Orgel wurden schwer beschädigt. Ob der Brand am 22. Dezember in der Herz-Jesu-Kirche in Aschaffenburg vorsätzlich gelegt wurde, ist zwar leider noch unklar, jedoch liegt der Verdacht erfreulich nahe, da bereits am 9. Dezember der Opferstock in der Kirche angezündet worden war. Die segensreichen Taten wurden ganz im Geiste von Papst Johannes XXIII. verübt, der einst sagte: „Tradition heißt: Das Feuer hüten, nicht die Asche aufbewahren.“

Dieser unverhohlen gefeierte “Spaß”, Kirchen und ihr Inventar abzufackeln, findet nach Bekunden jener Antifa-Gruppe seit 2009 alljährlich in der Adventszeit statt – mit verheerenden Folgen.

Kam da je was von Siggi? NEIN!

Mehr angezündete Kirchen: Garbsen. Wuppertal. Müggelheim. Eimeldingen. Ühlingen-Birkendorf.

Und noch mehr Kirchenbrandstiftungen, allein in den letzten drei Monaten 2014:
9. August:
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/feuer-in-kalkumer-kirche-brandstiftung-vermutet-aid-1.4441870
3 x Geilenkichen, 1 x Kohlscheidt, Juni:
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/geilenkirchen/brandstiftung-in-kirchen-taeter-weiter-auf-freiem-fuss-1.853446
Greifswald, Juli:

http:// www. nordkurier. de/greifswald/kirche-in-greifswald-in-flammen-298688707.html

Diese Schauveranstaltung war widerlich! Aber Maizeck hat den Bruder im Geiste und Kumpel im Leibe ja schon zum Fastengebrechen eingeladen…

Was soll man noch zum absurden Affentheater „NSU“ sagen? Esther Saoub (ARD-Studio Kairo) hatte vor einigen Jahren folgendes zum „Marwa-Prozeß“ (offenbar ein stehender Begriff!) zu sagen:

Wer in Deutschland eine Muslimin beschimpft, muß bestraft werden, und wer einen kaltblütigen und heimtückischen Mord begeht sowieso.

Demnach macht es also einen Unterschied, wen ich beschimpfe? Ich würde dieses Selektieren „Rassismus“ nennen, wenn denn Islam eine „Rasse“ wäre.

Aber zurück zum Kommentar:

Gefahr kann von allen Seiten ausgehen. Doch wer sich in Deutschland negativ über Minarette oder Kopftücher äußert, muß damit rechnen, daß eines Tages auf diese Worte Taten folgen.

Wer sich „negativ über Minarette oder Kopftücher äußert“, muß damit rechnen, daß rechtsradikale Psychopathen Muslime niedermetzeln! Wer sich negativ äußert!

Damit gehört jedwede auch noch so milde Islamkritik verboten: Volksverhetzung, Aufruf zum „Rassenhaß“ und Mord!

Tatsächlich muß ich Frau Saoub sogar teilweise Recht geben. Wie in Der politische Irrationalismus aus orgonomischer Sicht dargelegt, war der Nationalsozialismus eine Reaktion auf die scheinbar unaufhaltsame Ausbreitung des Roten Faschismus. Ähnlich ist heute zu befürchten, daß es von neuem zu einem Ausbruch von wildgewordenem Kleinbürgertum kommt („Nationalsozialismus“). Wenn sich der Islam weiter ausbreitet, wird man das Aufflackern der „rassistischer“ Emotionellen Pest bald überall in der nicht-islamischen Welt beobachten können.

Das wird dem Islam letztendlich dienlich sein, ähnlich wie der Nationalsozialismus im Endeffekt die Ausbreitung des Kommunismus beschleunigt hat. Genauso hat der Angeklagte im „Marwa-Prozeß“, Alex W., ungewollt die Islamisierung Deutschlands vorangebracht wie kaum ein anderer.

Mit dem nach außen Tragen von sekundären Trieben kann man die Emotionelle Pest nicht bekämpfen. Man stärkt sie eher, weil nur noch zusätzlich Irrationalismus in den sozialen Organismus getragen wird. Das einzige, was hilft, ist kontaktvolles Denken und Handeln: das Gegenteil des „Rassismus“ einer Esther Saoub und eines Alex W., der heute vorherrscht!

Der Mörder von Fort Hood konnte trotz seines seit Jahren andauernden offen islamistischen Auftretens nur deshalb 13 Soldaten töten, weil er gemäß der kontaktlosen Political Correctness als Moslem, d.h. als Mitglied einer „potentiell verfolgten Minderheit“, sakrosankt war. Wäre er ein WASP gewesen, der sich in rechtsradikalen Kreisen bewegte und durch Nazi-Gerede auffiel, wäre er sofort aus dem Verkehr gezogen worden. Rassismus.

rassenhaß

James DeMeos Blog wurde von den Betreibern wiederholt aus dem Netz genommen, nachdem sich Moslems beschwert hatten: es würde durch die Saharasia-These Haß und Rassismus verbreitet!

Wenn hier irgendjemand „rassistisch“ ist, dann die Moslems, die sich verzweifelt bemühen, wie Araber aufzutreten, von der Kleidung bis hin zu Manierismen. Die Araber selbst wollen ihre „Rasse“ „rein“ halten, indem es für einen Nichtaraber unmöglich ist, eine arabische Frau zu heiraten. Man nenne mir nur ein Beispiel, wo ein nichtarabischer Moslem (von „Ungläubigen“ ist hier erst gar nicht die Rede!), eine arabische Muslima geheiratet hat!

In Ägypten wurde 2007 der Blogger Kareem Amer, ein 22jähriger Moslem, zu vier Jahren Gefängnis verurteilt wegen „Aufstachelung zum Haß gegen den Islam“. Anläßlich der antichristlichen Ausschreitungen in Alexandria im Oktober 2005 hatte er geschrieben:

Die Moslems haben die Maske abgenommen, um ihr wahres haßerfülltes Gesicht zu zeigen und sie haben der Welt gezeigt, daß sie auf dem Gipfel ihrer Brutalität, Unmenschlichkeit und Kriminalität angelangt sind. Einige mögen denken, daß die Handlungen der Moslems nicht den Islam repräsentieren und nichts mit den islamischen Lehren zu tun haben, die von Mohammed vor vierzehn Jahrhunderten eingeführt wurden, aber die Wahrheit ist, daß sich ihre Handlungen nicht von den Lehren des Islam in seiner ursprünglichen Form unterscheiden.

Die Politisch Korrekten wollen auch im Westen derartige „Islamophobie“ strafbar machen! Dabei hatte Amer untertrieben: der „Islamische Staat“ hat in Syrien und im Irak haben gezeigt, daß es immer noch eine Steigerung der islamischen Barbarei gibt.

Bezeichnenderweise sind auch die linksliberalen Verteidiger der „Rechte“ der Moslems voll von Rassismus. Dazu nochmal zurück nach Fort Hood. Damals redete sich die Doppelfrau an der Spitze der deutschen Justizverwaltung um Kopf und Kragen:

Im Rahmen des Sonntagsstammtisches des Bayerischen Rundfunks sprach sich Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger angesichts des Anschlages von Fort Hood dafür aus, daß Muslime nicht eingesetzt werden sollten, wenn sie dabei gegen ihre Glaubensbrüder „agieren“ müßten – und dort nicht eingesetzt werden wollen.

Wie einer der Leser von Politically Incorrect anmerkte, bedeutet das nichts anderes, als daß, Frau Leutheusser-Schnarrenberger zufolge, Moslems prinzipiell nicht in diese Gesellschaft zu integrieren sind! Die letztendliche Loyalität von Moslems gilt, wenn man Frau Leutheusser-Schnarrenbergers Einwurf zuende denkt, immer und überall einzig dem Islam.

Wenn wir (mit Blick auf Fort Hood) nicht mal Soldaten islamischen Glaubens trauen können, wie können wir dann überhaupt irgendeinem Moslem vertrauen?

Dieses Land ist noch kein Polizei-, sondern ein Rechtsstaat, der sich weitgehend darauf verlassen muß, daß sich die Bürger an die Gesetze halten und beispielsweise nicht systematisch die Sozialkassen ausplündern. Dieser Staat kann nicht liberal und freiheitlich bleiben, wenn sich eine ständig wachsende Gruppe in dieser Gesellschaft diesem Land gegenüber im Grundsatz nicht verpflichtet fühlt, sondern es nur ausnutzt.

Wie viele radikale Moslems sind mittlerweile Bürger dieses Landes mit allen Rechten? Bürger, deren Interessen dieses Land auch im Ausland vertreten muß!

Ich erinnere nur an das „CIA-Opfer“ Khaled el-Masri. Die ganze haarsträubende Geschichte findet man bei Wikipedia.

Wenn es überhaupt einen Skandal gab, dann ist er darin zu suchen, daß dieser Mann deutscher Staatsbürger werden konnte. Unser deutscher Mitbürger Khaled el-Masri war seit Jahren regelmäßiger Besucher der Moschee im „Multikulturhaus“ (!) in Neu-Ulm und des Islamzentrums in Ulm, zwei Hochburgen des radikalen Islam („Islamismus“) in Deutschland. Auch pflegte er enge Kontakte zum Al-Kaida-Aktivisten Reda Seyam. Und was machte Frau Leutheusser-Schnarrenberger? Unter dem Stichwort „Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit (Art. 2 I)“ schrieb sie über Der Fall Khaled el Masri. Regierungen im Zwiespalt zwischen Terrorbekämpfung und Menschenrechten. Die Herausgeber des Bandes Grundrechte-Report 2006 meinten damals:

Nichts geändert hat sich auch an der Grundthese der Herausgeber, Jahr für Jahr durch die Realität bestätigt, daß ernsthafte Gefahren für unseren freiheitlichen, demokratischen Rechtsstaat mit seinen Bürger- und Menschenrechten weniger ausgehen von sog. Verfassungsfeinden und verfassungsfeindlichen Bestrebungen, sondern in erster Linie vom Staat und seinen Institutionen, und daher der Schutz der Verfassung nicht etwa in den Händen der Verfassungsschutzbehörden liegt, sondern Aufgabe der Bürgerinnen und Bürger ist.

Bürger wie Khaled el-Masri, der sich wirklich sehr aktiv für die Grundrechte einsetzt?! Wie gesagt, man lese den Wikipedia-Eintrag über el-Masri! Man überfliege auch die Titel weiterer Beiträge zum Grundrechte-Report 2006:

Gesinnungstest für Muslime Diskriminierende Einbürgerungspraxis in Baden-Württemberg

Moscheegänger unter Kontrolldruck Repressionen gegen Muslime auf zweifelhafter Grundlage

Wenn Fundamentalisten Toleranz fordern

Gericht bricht Kirchenmonopol Das Ende der Diskriminierung von Weltanschauungsgemeinschaften an öff. Schulen

Der lange Weg zur Gleichbehandlung Islamischer Religionsunterricht an öffentlichen Schulen

Abschiebegegner ohne Rechte

Auftrag Menschenjagd Kommandosoldaten der Bundeswehr im schmutzigen Krieg am Hindukusch

Aufklärung und Prävention Die offenen Aufgaben der Bundesregierung im Kampf gegen den Terrorismus mit Blick auf die Menschenrechte

Die Folterungen in Abu Ghraib und das deutsche Völkerstrafgesetzbuch

Die Zelle im zweiten Stock Grundrechtsverletzungen durch die Ausländerbehörde

Dieses Land kann nicht lebenswert bleiben, wenn man ständig Angst haben muß, von jungen aggressiven muslimischen Männern angegriffen zu werden. Wer traut sich abends noch ohne innere Anspannung raus und kann guten Gewissens seine Kinder in die Schule schicken? Nicht nur Schüler, sondern auch Lehrer, insbesondere die Lehrerinnen, leben in panischer Angst. Sogar die Polizei hat Angst vor jungen Türken und Arabern. Die mutige Islam-Kritikerin Frau Leutheusser-Schnarrenberger deutet an, daß Soldaten Angst haben müssen, von ihren muslimischen „Kameraden“ in den Rücken geschossen zu werden.

Wie soll sich nach Ihrer Meinung, Frau Leutheusser-Schnarrenberger, der Bürger im Alltag gegenüber dem potentiell meuchelmörderischen Feind verteidigen? Pfefferspray, Arbeitsschuhe mit Stahlkappen, Münzen in einem Strumpf, wie von Charles Bronson in Ein Mann sieht rot? Sollen wir uns die Mühe machen Krav Maga zu betreiben, Frau Leutheusser-Schnarrenberger?

Im Gegensatz zu den üblichen Kampfsportarten, meistens fernöstlicher Provenienz, geht es hier ausschließlich um effektive Selbstverteidigung ohne viel Brimborium. Krav Maga wurde im Zweiten Weltkrieg von Juden entwickelt, die sich gegen islamophile Nationalsozialisten zur Wehr setzen mußten und wurde später kontinuierlich von den Israelis im Kampf gegen sogenannte „Palästinenser“, d.h. nahöstliche Nazis, weiterentwickelt.

Warum etablieren die Roten Faschisten in Europa eine schwarz-faschistische Kultur?

15. November 2013

Warum sorgen die Kommunisten in Deutschland („Sozialdemokraten“ und sogenannte „Grüne“), Frankreich, England, den skandinavischen Ländern, etc. dafür, daß sich immer mehr Türken, Araber, Nordafrikaner in Europa niederlassen, deren Lebenseinstellung extrem konservativ ist und deren Feindbilder Neger, Schwule und Kommunisten sind. Wenn irgendwo „Nazigesinnung“, einschließlich Antisemitismus und „Antifeminismus“, zu finden ist, dann dort!

Was überführt den naturgegebenen antagonistischen Gegensatz, in den derartig widernatürlichen einfachen Gegensatz?

linksrechtswiderspruch

  1. Der Linke identifiziert sich mit dem Underdog, insbesondere den „kleinen braunhäutigen Opfern des Kolonialismus“. Das ist nur mit dem Ödipus-Komplex zu erklären. Während der Rechte, beispielsweise so gut wie alle Türken, seinen Ödipus-Komplex dadurch verarbeitet, indem er sich mit dem Vater auf einer erwachsenen Ebene auseinandersetzt, d.h. mit ihm in Augenhöhe in Konkurrenz tritt, bleibt der Linke das ewige rebellische Kind, daß „gegen die da oben“ protestiert und sich mit anderen vermeintlichen Opfern des Establishments solidarisiert.
  2. Der Linke ist von seinem bioenergetischen Kern vollständig abgeschlossen und lebt ausschließlich in der sozialen Fassade und in seiner destruktiven mittleren Schicht. Das äußert sich u.a. in seiner Naturferne. Der moderne „Ökologismus“ ist nur eine Möglichkeit den Kapitalismus (den Vater!) zu untergraben und sich mit der „ausgebeuteten Kreatur“ zu solidarisieren, ist also ausschließlich eine Funktion der sozialen Fassade und der destruktiven mittleren Schicht. Kaum wird es konkret, d.h. betrifft das soziale Leben und damit den eigenen bioenergetischen Kern, ist sofort von „Biologismus“, „Rassismus“, etc. die Rede! In vieler Hinsicht verbindet dieser Punkt den Linken mit dem „Südländer“, der ebenfalls ein gebrochenes Verhältnis zur Natur hat. Zwar sieht er die naturgegebenen Unterschiede zwischen den Geschlechtern und Altersgruppen, doch wer ist schon einmal einem Südländer im deutschen Wald begegnet? Beide leben in einer emotionalen Wüste, sind in DOR und ORANUR verliebt und haben eine tiefsitzende Aversion gegen OR.
  3. Der rote Faschist und der schwarze Faschist haben einen gemeinsamen Todfeind. Diese Todfeindschaft überstrahlt zeitweise alle Gegensätze zwischen diesen beiden Parteien und macht aus ihnen eine Partei. Dieser Todfeind ist die freie Marktwirtschaft (der Kapitalismus), die westliche Freiheit und Demokratie. Der Linke haßt sie, weil er gegen den Vater, den „Kapitalisten“, rebelliert und alles ablehnt, was aus dem bioenergetischen Kern kommt, also auch nur ansatzweise an die Arbeitsdemokratie erinnert. Der südländische Rechte haßt Kapitalismus und Freiheit, weil sie die (sexuelle) „Unmoral“ fördern und traditionelle Autoritären unterminieren. Beide, rote und schwarze Faschisten, können das Lebendige nicht ertragen und tun alles, um es zu strangulieren und zu vernichten.

Am deutschen Wesen wird die Welt genesen!

23. Juli 2013

Laura Robertson et al. (Imperial College London) haben in einer Studie die Auswirkungen von Direktzahlungen mit und ohne Konditionen bei Entwicklungshilfe-Programmen untersucht. Es ging um die Registrierung von Geburten, Teilnahme an Impfprogramme und den Schulbesucht von Kindern in Zimbabwe. Die eine Gruppe von armen Haushalten mit Kindern erhielt alle zwei Monate Direktzahlungen, die andere Gruppe erhielt die gleichen Zahlungen, es wurde aber darauf geachtet, daß das Geld auch wirklich den Kindern direkt oder indirekt zugute kam. Alle Haushalte hatten Zugang zu Elternschulen und erhielten Maissaaten und Dünger. Am Ende wurde abgeglichen, wie viele der Kinder jünger als fünf Jahre eine Geburtsbescheinigung hatten, wie viele an Impfprogrammen teilgenommen hatten und wie viele der Kinder zwischen 6 und 12 zumindest zu 80% der Zeit am Schulunterricht teilgenommen hatten.

Die Direktzahlungen ohne Auflagen erhöhten lediglich die Schulbesuchsquote, während Zahlungen, die mit Auflagen verbunden waren, zusätzlich auch den Anteil an Kleinkindern erhöhte, für die eine Geburtsurkunde ausgestellt wurde. Keine der beiden Zahlungsmodalitäten verbesserte das Impfverhalten.

All diese Maßnahmen mögen ja löblich sein, aber erstens sind die Erfolge minimal und kaum von Dauer und zweitens ist es von vornherein extrem fragwürdig, Menschen einfach so Geld in die Hand zu drücken, selbst wenn man sie danach auch noch betreut. Kann damit wirklich die Bewältigung des Lebens, die Selbststeuerung verbessert werden? Schließlich geht es hier ja nicht um die Opfer von Naturkatastrophen, wo eine solche Hilfe selbstverständlich wäre, sondern um Menschen in ihrem Alltag.

Um wirkliche Veränderungen zu erreichen und den Menschen wirklich zu helfen, muß sich der Charakter der Menschen, d.h. ihr stereotypes Verhalten verändern. Konkret kann das natürlich nicht bedeuten, daß jedem Einzelnen eine Psychotherapie zuteil wird, was prinzipiell unmöglich ist. Auch die individuelle Betreuung durch Sozialarbeiter wird, so hilfreich sie im Einzelfall auch sein mag, kaum weiterhelfen. Was den Menschen in Afrika und weltweit wirklich helfen wird und was auch praktisch möglich ist, ist eine Änderung der Kultur, d.h. „des Charakters der Gesellschaft“.

Solange das Clan- und Stammesdenken, der Aberglaube, das Machotum und die Mentalität von „Jägern und Sammlern“, die nicht an morgen denken, Schwarzafrika beherrschen, wird es kaum Hoffnung geben. Das gleiche gilt für das alles zersetzende geistige Gift des Islam, des Hinduismus und des Katholizismus in anderen Weltgegenden.

Tatsächlich hat es erst vor kurzem eine denkbar drastische Veränderung der gesamten Kultur in einer Gesellschaft gegeben. Ich spreche natürlich von der westlichen Gesellschaft und deren tiefgreifenden Transformation von einer autoritären zu einer antiautoritären Kultur. Es braucht hier nicht erläutert werden, daß diese Umwandlung fast ausschließlich negativ war und langfristig unsere Ökonomie derartig zerstören wird, daß „Zimbabwe“ nicht weit entfernt liegt. Was in diesem Zusammenhang bemerkenswert ist, ist das größte Tabu dieser antiautoritären Gesellschaft. Ein Tabu, das das weltweite Elend verewigen wird. Es lautet: Du darfst andere Kulturen nicht hinterfragen! Wer das tut, ist ein „Rassist“ und er wird dem gesellschaftlichen Tod überantwortet.

Wenn im Leben eines einzelnen Menschen etwas grundsätzlich falsch läuft, dann liegt das nicht an den „Umständen“, sondern einzig und allein an seinem Charakter. Es ist immer der Charakter. Schicke einen Selfmade-Millionär nackt in die Wüste: nach fünf Jahren wird er in einem Ferrari zurückkommen. Laß einen Hartz-IV-Empfänger den Jackpot im Lotto knacken: nach fünf Jahren wirst du ihn unter den obdachlosen Bahnhofspennern wiederfinden. Dementsprechend ist Afrika nicht mit immer neuer Entwicklungshilfe gedient. Der Kontinent hat die größten Naturressourcen des Planeten. Da dort der Ursprung unserer Art liegt, ist er auf die Bedürfnisse des Menschen perfekt zugeschnitten. Ändert die afrikanische Kultur und alles wird gut.

Es hat in diesem Land schüchterne Ansätze, nein, nicht mal das: schüchterne Andeutungen gegeben, daß Menschen, die sich hier dauerhaft niederlassen, sich doch bitte an der deutschen Leitkultur ausrichten sollten. Das wurde vom rotgrünen linksfaschistischen Gesindel sofort niedergemacht. Jeder, der das Thema auch nur leise andeutet, wird von diesem „progressiven“ Dreckspack verbal todgetreten. Wegen dieser antiautoritären Gesinnung gibt es für diesen Planten keine Hoffnung. Deutschland ist bereits verloren dank der verkommenen Höllenbrut der 68er und ihren übelriechenden Nachgeburten.

Deutschpest1

The Journal of Orgonomy (Vol. 30, No. 1, Spring/Summer 1996)

15. August 2012

Der medizinische Orgonom Gary A. Karpf hat mit „Reactionary Socio-Political Traits in a Paranoid Schizophrenic Character“ eine Fallgeschichte präsentiert, die an den 15 Jahre später zu trauriger Berühmtheit gelangten norwegischen Terroristen Anders Behring Breivik gemahnt.

Der rechte Reaktionär sei, so Karpf, der sich wiederum auf Elsworth F. Baker und Reich bezieht, geprägt von stark mystischen Tendenzen, einem ausgeprägten Moralismus und er bewältige starke Ängste mit sadistischer kontraphobischer Aggression.

Karpf beschreibt einen Patienten weitgehend ohne soziale Fassade, d.h. er kümmerte sich kaum um andere, lebte sozial zurückgezogen und glaubte, daß andere ihn nicht mögen, weil er so „direkt“ sei. Er war voller Komplexe und Selbstzweifel und träumte davon, an der Seite „großer Heerführer“ sich bewähren zu können. Auch war sein „Denken“ vom Primärprozeß geprägt (beispielsweise „Neger = schwarz = schlecht = Schmutz“) und er hing mystischen Theorien an. Er glaubt an die Wiedergeburt und daß er beispielsweise einst an der Seite von Julius Cäsar kämpfte. Was seine Sexualität betrifft bevorzugte er das Masturbieren mit Phantasien von Dominanz. Geschlechtsverkehr konnte er nur ertragen, wenn er von hinten in die Partnerin eindrang, so daß er dominant und „im Kopf“ bleiben konnte. Seine Frau, die beiden Kinder und die gesamte Familie betrachtete er nicht als Individuen, sondern als bloße narzißtische Ausläufer seiner selbst. Jede Form von Zärtlichkeit war ihm fremd.

[Seine] Symptome und sein Auftreten stimmten mit der charakterologischen Diagnose einer paranoiden Schizophrenie überein. Obzwar er emotional sadistisch war, gab es keine Hinweise auf das Manipulieren von Menschen oder sozialen Systemen für lebensnegative Ziele, weshalb er kein pestilenter Charakter bzw. Faschist war. Das Vorliegen und die Schwere des Rassismus, Moralismus und Mystizismus rechtfertigte die zusätzliche Diagnose eines reaktionären soziopolitischen Charakters.

Nachdem er Vertrauen gefaßt hatte, gestand der Patient gegenüber Karpf seinen gegen Juden und Schwarze gerichteten Rassismus und seine mit diesem einhergehenden Phantasien, die um Folter, Erniedrigung und Mißhandlung kreisten. Gleichzeitig war sein Leben geprägt von Reinlichkeitsritualen, um nicht von der Umwelt „kontaminiert“ zu werden.

Beim Patienten hätte es, so Karpf, zwei Zustände gegeben: im ersten wäre die okulare Panzerung sehr ausgeprägt, was mit einem falschen Gefühl der Expansion und „rassischen Überlegenheit“ einherging; wenn diese okulare Panzerung nachließ, stiegen depressive Gefühle auf, die innere Konfusion wurde evident und sein Leben wurde desorganisiert. Entsprechend schwer, langwierig und für den Patienten gefährlich war die Auflösung des okularen Panzers!

Die soziale Isolation, der verschrobene „Kriegerkult“, der Mystizismus, der Narzißmus, die Gefühlskälte, der hohe moralischen Anspruch, die überwertige Idee „Rassenreinheit“ und nicht zuletzt die Diagnose einer paranoiden Schizophrenie verbinden Karpfs Patienten mit Breivik, der sein von Mißerfolgen und Versagen geprägtes Leben nur zusammenhalten konnte, indem er immer mehr „in den Augen wegging“ und ganz in einer Phantasiewelt aus „Tempelrittern“ und verwickelten Verschwörungstheorien aufging.

Breivik ist nur Extrembeispiel der allgemeinen sozialen Tragödie, die mit der Panzerung des Menschen einhergeht. Je mehr sich die Menschen den politischen Rändern nähern, desto gepanzerter sind sie, insbesondere aber okular gepanzert. Sie werden zusehends unfähig klar und folgerichtig zu denken. Was gemeint ist, wird unmittelbar evident, wenn man in Internetforen, „dem engagierten Volk aufs Maul schaut“ (in diesem Fall „auf die Finger“): der nackte, sinnleere Wahnsinn grinst einen an. Karpf:

Am Ende der Analyse, d.h. mit einem Verstehen des einzelnen Menschen aus einer orgonomischen sozio-politischen Perspektive heraus, wird deutlich, daß das irrationale soziale Funktionieren während der gesamten Geschichte Ergebnis des gemeinsamen sozialen Funktionierens von Menschen mit Augen- (Gehirn-) Panzerung ist und weiterhin sein wird. Bis das beim Massenindividuum rückgängig gemacht wird durch eine verbesserte Betreuung von Säuglingen und Kindern, kann es keine umfassende Verbesserung im sozialen Verhalten und Funktionieren geben. Die Gesellschaft reproduziert sich, indem sie ihre Werte im Charakter des Einzelnen verankert. Umgekehrt verewigt der Einzelne die Gesellschaft.

Was die beiden, Karpfs Patient und Breivik, trennt, ist Breiviks Versuch andere zu manipulieren. Etwas, was bei Karpfs Patient fehlt. Breiviks Bluttaten sollten in Norwegen eine „Hetzjagd auf Kulturkonservative und Nationalisten provozieren“, deren Gegenwehr dann schließlich in der von Breivik ersehnten nationalistischen Revolution münden würde. Diese boshafte Hinterhältigkeit erweist ihn als pestilenten Charakter. Beispielsweise versuchte Breivik vergebens das Gericht und die Medien in seinen grandiosen Plan einzuspannen. Für einen derartigen manipulativen Pestcharakter und Faschisten ist Orgontherapie keine Option. Er ist prinzipiell untherapierbar ist.

Karpfs Patient hatte immerhin eine eigene Familie und eine Berufslaufbahn aufzuweisen, während Breivik, ähnlich fast der gesamten Führungsmannschaft des Nationalsozialismus, allen voran Hitler selbst, eine gescheiterte, berufslose Existenz ohne Kontakt zu Frauen fristete.