Posts Tagged ‘Rote Faschisten’

Über den Terrorismus (Ende)

23. Oktober 2019

von Paul Mathews, M.A., M.A.C.O.
 

Diese ironische Situation trifft besonders auf eine in sich freiere Gesellschaft zu, die den Ausdruck ihres subversiven Hasses toleriert. Dieser Hass auf die freiere Gesellschaft ist der Hass auf eben diese Freiheit, die für gepanzerte Strukturen so unerträglich ist, insbesondere für intellektuell gepanzerte Charaktere, die noch weniger Bereiche der Entladung haben als muskulär abwehrende Menschen. Wenn man ein Individuum nimmt, das hochenergetisch ist und intellektuell abwehrt, besteht ein großes Potenzial für emotionelles Pestverhalten oder Sympathie für ein solches Verhalten, z.B. Bewunderer von Roten Faschisten und Kriminellen. Es gibt in der Tat einen doppelten Hass: auf die Vater-Staat-Institution (verantwortlich für die quälende Freiheit) und auf die Freiheit selbst (ersehnt, unerreichbar und damit quälend).

Zum Abschluss ihres Artikels (12) im New York Times Magazine, der die Verflechtung der sowjetischen Unterstützung und der verschiedenen Terrorkräfte in Kuba, Libyen usw. dokumentiert, berichtet Claire Sterling:

Die Führer der Zielländer beginnen die Notwendigkeit zu erkennen, hinsichtlich der größeren Gruppen gesetzestreuer Bürger zu handeln, die die Terroristen unterstützen – die Komplizen, unter denen die Terroristen wie Fische im Wasser schwimmen können, wie Mao es ausdrückte. Die Technik des Aufbaus einer solchen zweistufigen Struktur wie in Italien hat unter europäischen Terroristen eine breite Anwendung gefunden . . . Der linke Terrorismus gründet nicht auf authentischen revolutionären Zielen von Gerechtigkeit und Gleichheit für die Arbeiterklasse auf. Er versucht überall, freie Gesellschaften zu demontieren und die verfassungsmäßigen Regierungen dazu zu zwingen, sich wie Polizeistaaten zu verhalten [Bekämpfung der Pest mit ihrer eigenen Taktik]. Und Zivilisten, die mit den Terroristen zusammenarbeiten, sind der Manipulation durch den sowjetischen Sponsor des Netzwerks besonders ausgesetzt.

Diese funktionale Identität zwischen Terroristen, die die Unschuldigen in der ganzen Welt ausnutzen und ermorden und den „Terroristen im grauen Flanell“, die ihre Aktivitäten tolerieren, unterstützen und vernetzen, ist eine tragische, nicht nur für die Sache der Freiheit, sondern auch für das Überleben der Welt selbst.

 

Literatur

12. Sterling, C.: „Terrorism“, New York Times Magazine, March 1, 1981

 

Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Charles Konia.
Journal of Orgonomy, Jahrgang 16 (1982), Nr. 2, S. 235-243.
Übersetzt von Robert (Berlin).

Die soziopolitische Diathese

19. Juli 2019

 

Paul Mathews:
Die soziopolitische Diathese

 

Über Panzerung, Krieg und Frieden

6. Juni 2019

 

Paul Mathews:
Über Panzerung, Krieg und Frieden

 

Paul Mathews: Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters

22. März 2019

 

Paul Mathews:
Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters

 

Die soziopolitische Diathese (Teil 6)

11. November 2018

Paul Mathews: Die soziopolitische Diathese

Über Panzerung, Krieg und Frieden (Teil 6)

26. August 2018

Paul Mathews: Über Panzerung, Krieg und Frieden

Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters (Teil 6)

8. April 2018

 

Paul Mathews: Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters

Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters (Teil 2)

27. März 2018

 

Paul Mathews: Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters

Warum etablieren die Roten Faschisten in Europa eine schwarz-faschistische Kultur?

15. November 2013

Warum sorgen die Kommunisten in Deutschland („Sozialdemokraten“ und sogenannte „Grüne“), Frankreich, England, den skandinavischen Ländern, etc. dafür, daß sich immer mehr Türken, Araber, Nordafrikaner in Europa niederlassen, deren Lebenseinstellung extrem konservativ ist und deren Feindbilder Neger, Schwule und Kommunisten sind. Wenn irgendwo „Nazigesinnung“, einschließlich Antisemitismus und „Antifeminismus“, zu finden ist, dann dort!

Was überführt den naturgegebenen antagonistischen Gegensatz, in den derartig widernatürlichen einfachen Gegensatz?

linksrechtswiderspruch

  1. Der Linke identifiziert sich mit dem Underdog, insbesondere den „kleinen braunhäutigen Opfern des Kolonialismus“. Das ist nur mit dem Ödipus-Komplex zu erklären. Während der Rechte, beispielsweise so gut wie alle Türken, seinen Ödipus-Komplex dadurch verarbeitet, indem er sich mit dem Vater auf einer erwachsenen Ebene auseinandersetzt, d.h. mit ihm in Augenhöhe in Konkurrenz tritt, bleibt der Linke das ewige rebellische Kind, daß „gegen die da oben“ protestiert und sich mit anderen vermeintlichen Opfern des Establishments solidarisiert.
  2. Der Linke ist von seinem bioenergetischen Kern vollständig abgeschlossen und lebt ausschließlich in der sozialen Fassade und in seiner destruktiven mittleren Schicht. Das äußert sich u.a. in seiner Naturferne. Der moderne „Ökologismus“ ist nur eine Möglichkeit den Kapitalismus (den Vater!) zu untergraben und sich mit der „ausgebeuteten Kreatur“ zu solidarisieren, ist also ausschließlich eine Funktion der sozialen Fassade und der destruktiven mittleren Schicht. Kaum wird es konkret, d.h. betrifft das soziale Leben und damit den eigenen bioenergetischen Kern, ist sofort von „Biologismus“, „Rassismus“, etc. die Rede! In vieler Hinsicht verbindet dieser Punkt den Linken mit dem „Südländer“, der ebenfalls ein gebrochenes Verhältnis zur Natur hat. Zwar sieht er die naturgegebenen Unterschiede zwischen den Geschlechtern und Altersgruppen, doch wer ist schon einmal einem Südländer im deutschen Wald begegnet? Beide leben in einer emotionalen Wüste, sind in DOR und ORANUR verliebt und haben eine tiefsitzende Aversion gegen OR.
  3. Der rote Faschist und der schwarze Faschist haben einen gemeinsamen Todfeind. Diese Todfeindschaft überstrahlt zeitweise alle Gegensätze zwischen diesen beiden Parteien und macht aus ihnen eine Partei. Dieser Todfeind ist die freie Marktwirtschaft (der Kapitalismus), die westliche Freiheit und Demokratie. Der Linke haßt sie, weil er gegen den Vater, den „Kapitalisten“, rebelliert und alles ablehnt, was aus dem bioenergetischen Kern kommt, also auch nur ansatzweise an die Arbeitsdemokratie erinnert. Der südländische Rechte haßt Kapitalismus und Freiheit, weil sie die (sexuelle) „Unmoral“ fördern und traditionelle Autoritären unterminieren. Beide, rote und schwarze Faschisten, können das Lebendige nicht ertragen und tun alles, um es zu strangulieren und zu vernichten.