Posts Tagged ‘Schimpansen’

ZUKUNFTSKINDER: 3. Die Entstehung des „Nein“, c. Biopathien

10. Februar 2018

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ZUKUNFTSKINDER:

3. Die Entstehung des „Nein“, c. Biopathien

ZUKUNFTSKINDER: 2. Die Vererbungsfrage, c. Das Menschentier

4. Februar 2018

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ZUKUNFTSKINDER:

2. Die Vererbungsfrage, c. Das Menschentier

Nochmals zu William Steigs Vorwort zu KINDER DER ZUKUNFT (Teil 1)

9. Januar 2018

Das Vorwort von Kinder der Zukunft habe ich bereits besprochen.

Christopher Krupenye und Brian Hare von der Duke University, Durham konnten nachweisen, daß Bonobos antisoziale Schurken, Kriminelle, „pestilente Charaktere“ vorziehen, also „Leute“, die selbstsüchtig sind, andere mobben und schlichtweg gemein und hinterhältig sind.

Im krassen Gegensatz zu Schimpansen verhalten sich Bonobos gemeinhin „altruistisch“, d.h. sie helfen Artgenossen, obwohl sie nicht um Hilfe gebeten wurden und sie selbst keinerlei Vorteil daraus ziehen.

Als die Wissenschaftler den Bonobos jedoch Videos zeigten, in denen einige Charaktere andere daran hinderten, ein Ziel zu erreichen, zogen die Bonobo-Probanden unerwarteter Weise die gemeinen Individuen den hilfreichen vor.

In drei Experimenten betrachteten Bonobos animierte und reale Videos, die Charaktere zeigten, die den Versuch unternahmen eine Aufgabe zu erfüllen. Es gab Charaktere, die halfen und es gab Charaktere, die störten. Nachdem die Bonobos die Videos angesehen hatten, hatten sie die Wahl, eine Belohnung entweder von dem hilfreichen Charakter oder von dem Schädling anzunehmen. Die Mehrheit der Bonobos wählte den Unruhestifter als Überbringer des Leckerbissens aus.

Ein viertes Videoexperiment zeigte den Bonobos eine Konkurrenzsituation zwischen zwei Charakteren, wobei ein dominanter Charakter den Rivalen erfolgreich verdrängte. Als den Bonobos später eine Wahl zwischen den beiden Individuen angeboten wurde, wählten sie, wie die Forscher entdeckten, denjenigen aus, der sich energischer verhalten hatte.

Die übliche evolutionstheoretische Erklärung dieses unvorhergesehenen Verhaltens soll uns hier nicht weiter interessieren. Bedenkenswert ist, daß entsprechende Studien gezeigt haben, daß Menschen weitaus positiver auf altruistisches Verhalten reagieren, d.h. dazu neigen soziales Verhalten zu verstärken und pestilents Verhalten auszugrenzen.

Es ist schlichtweg nicht so, wie William Steig nahelegt und wie es allgemein in der Orgonomie suggeriert wird, daß Tiere und „die Natur“ gut sind und wir uns einfach nur auf unsere tierischen Ursprünge besinnen müßten, damit in der Welt Friede, Freude und Eierkuchen herrschen. Angesichts der extrem gewalttätigen Schimpansen hat sich mittlerweile allgemein herumgesprochen, daß das einfach nur Unsinn ist. Die Bonobos waren ein letzter Rettungsanker, aber jetzt…

So gut wie alles, 99%, dessen, was ich zur Orgonomie ins Netz stelle, ist nicht originell, es ist schlichtweg Plagiat. Das einzige, was wirklich mein geistiges Eigentum ist, sind die Ausführungen über die „orgonogenetische Entwicklung“, die diese Widersprüche beseitigen, die klaffende Lücke im Zentrum der Orgonomie ausbügeln. Eine überragende Leistung!

Nazischimpansen gegen Jesusbonobos

15. November 2017

Das von Nietzsche geplante umfangreiche Hauptwerk am Ende seines Lebens, Der Wille zur Macht, kondensierte schließlich zu Antichrist. Für ihn sagte das schmale Bändchen bereits genug aus. Er hatte realisiert, daß es in dieser Welt nur zwei Lebensanschauungen gibt. Für die eine, d.h. seine, wird das Universum im allgemeinen und das menschliche Leben im besonderen nur von einem Faktor bestimmt: dem Willen zu Macht, d.h. alles ist „unschuldig“. Für die andere, die christliche, ist das Universum durch und durch von Moral bestimmt. Das ist das Lebensempfinden des gepanzerten Menschen: entweder „Mord und Todschlag“ oder „Liebe und Gerechtigkeit“.

Diese Dichotomie spiegelt auf verzerrte Weise den biologischen und bioenergetischen Ursprung des Menschseins wider. Auf der einen Seite haben wir die Schimpansen, deren Leben sich, überspitzt gesagt, um nichts anderes dreht als den selbstsüchtigen Willen zur Macht, auf der anderen die Bonobos, die im Vergleich wie Jesus-Freaks wirken: „Make love, not war!“ Betrachtet man Schimpansen, bei denen selbst die Sexualität von Macht und Unterwerfung gekennzeichnet zu sein scheint, bleibt nicht viel von Reichs Sexualökonomie. Bei den Bonobos hingegen dreht sich alles um Sexualität, Spannungsabbau, Zuwendung, „Altruismus“.

Jingzhi Tan, Dan Ariely und Brian Hare von der Duke University, North Carolina konnten zeigen, daß Bonobos sich wie „gute Christen“ verhalten. Bonobos helfen anderen Bonobos, wenn sie selbst keinen Vorteil davon haben und sogar Nachteile davontragen. Das erstreckt sich sogar auf Bonobos, die anderen Gruppenverbänden angehören, zu denen vorher kein Kontakt bestand. Das ist ein Verhalten, das man bei den aggressiven und „fremdenfeindlichen“ Schimpansen niemals finden wird.

Ich verweise ausdrücklich auf folgendes Video!

Der biologische Rechenfehler des multikulturellen Experiments

11. Oktober 2017

Unser Leben wird immer bizarrer und komplizierter. Gerade flattert eine Einladung zu einer Veranstaltung über „transkulturelle und globale Medizin“ auf meinen Schreibtisch. U.a.:

  • Diversity (sic!) – Herausforderung im ärztlichen Alltag
  • Interkulturelle Kommunikation in der somatischen Medizin
  • Der Fremde – zwischen Neu-Gier und Neu-Angst – Kommunikative Aspekte der transkulturellen Medizin
  • Mitteilung einer lebensbedrohenden Diagnose – Kontroversen zwischen Tradition und leitliniengerechter Medizin in der Frauenheilkunde
  • Versorgung von Säuglingen und Kleinkindern – Kontroversen zwischen Tradition und leitliniengerechter Medizin

Eine Veranstaltung, eine Fortbildung dieser Art folgt der anderen, als wenn es gegenwärtig in der medizinischen Versorgung des deutschen Volkes keine anderen Probleme gäbe! Das Leben ist schon schwierig genug. Wer braucht das? Wer will das? Was soll das? Wie abwegig ist es, daß sich das System an „Einwanderer“ anpaßt! Lebe ich im IRRENHAUS? Zumal: Wie viele dieser Leute bezahlen im Endeffekt für ihre Behandlung bzw. für ihre Versicherung?!

Zwei Szenen: Deutsche Psychiatrie, therapeutisches Gruppengespräch mit Patienten aller Herrgottsländer und einem Psychologen. Es bricht die Hölle los, als der Italiener in einer hitzigen Diskussion zum Ungarn sagt, man wisse ja, daß alle Ungarn „Katzenficker“ seien. Der Ungar kontert und andere Nationalitäten greifen ein. Tohuwabohu! Schulklasse in New York mit Negern und Puerto-Ricanern. Der verpeilte weiße Lehrer will einen „lebensnahen Unterricht“ gestalten und fordert die Schüler auf, Schimpfwörter für die jeweils andere Gruppe zu nennen. Nach wenigen Minuten gerät die Situation außer Kontrolle und wird lebensbedrohlich. In den „multikulturellen“ USA können schon kleinste Unbedachtsamkeiten einen „Rassenkrieg“ auslösen.

Das sind die kleineren Reibereien zwischen Volksgruppen, die überall zu finden sind. Kratzt man ein wenig an der Oberfläche, tun sich Abgründe auf, die sporadisch in Szenen wie den folgenden kulminieren:

Der ungarische Halbjude Sandor Kovacs, der das KZ der Nazis überlebte und bei seinem Heimmarsch nach Budapest durch Prag kam, gab zu Protokoll:
„Im hitlerischen KZ sah ich Sachen, die ich nicht für möglich gehalten hätte, daß sie von Menschen anderen Menschen angetan würden. Als ich im Mai 1945 auf dem Rückmarsch in meine Heimat in Prag vom Ausbruch des tschechischen Wahnsinns überrascht wurde, erlebte ich ein Inferno menschlicher Armseligkeit und moralischer Tiefe, gegen das meine KZ-Zeit fast eine Erholung gewesen war. Frauen und Kinder wurden bei lebendigem Leib mit Petroleum übergossen und angezündet, Männer unter unvorstellbaren Qualen ermordet. Dabei mußte ich ausdrücklich feststellen, daß sich die gesamte Bevölkerung an diesem Verbrechen beteiligte, nicht nur der übliche Mob. Ich sah hochelegante junge Tschechinnen, die vielleicht noch vor kurzem mit den deutschen Offizieren geflirtet hatten, und die nun mit Revolver und Hundspeitschen durch die Straßen liefen und Menschen quälten und mordeten, ich sah offensichtlich höhere tschechische Beamte gemeinsam mit tschechischem Straßenmob johlend Frauen vergewaltigen und qualvollst umbringen. Ich fürchtete mich vor einem deutschen Wiedererwachen. Denn was den Deutschen geschah, ist unbeschreiblich!“

Ein beliebiges, vollkommen zufälliges Beispiel, über das ich soeben im Weltnetz gestolpert bin.

Wer sich auch nur etwas in Primatologie auskennt, weiß, daß entsprechende Szenen in Ruanda oder bei den Massakern an den Chinesen in Indonesien zu Zeiten Suhartos, verhaltensbiologisch nichts besonderes sind. Was Schimpansenhorden, und Menschen sind nichts anderes als nackte und schwächliche Schimpansen, in freier Wildbahn den Mitgliedern anderer Schimpansenhorden antun, läßt jedem Beobachter das Blut in den Adern gefrieren.

Linke Traumtänzer, wie der naive Psychologe in der bundesdeutschen Psychiatrie oder der idealistische Lehrer in New York, wollen das nicht sehen. Sie wollen nicht sehen, daß das, was Hamburger Kindern bei der Kinderlandverschickung während des Krieges von bayrischen Kindern in Passau angetan wurde (meine Mutter könnte erzählen…) zur menschlichen Natur gehört. Fremde werden ausgesondert, sadistisch gequält und in letzter Konsequenz physisch vernichtet und das mit einem kaum kontrollierbaren Affekt sadistischer Genugtuung.

Man betrachte nur die Besiedlung Nordamerikas: die Indianer empfingen die ersten armseligen Siedler, von denen noch keine Bedrohung ausging, mit freundlichem Interesse als potentielle Handelspartner. Eine kulturelle Bereicherung! Aber kaum wurde klar, daß das keine Gäste waren, sondern es um territoriale Ansprüche ging, versuchten sich beide Parteien – gegenseitig auszurotten.

Das ist unsere Natur, unsere Haut, aus der wir nicht heraus können. Die linken Traumtänzer wollen dem entgegenarbeiten, indem sie die „Einheimischen“ mit den „Fremden“ möglichst gut „vermischen“. Eine rein abstrakte Kopfgeburt. Tatsächlich steigt der Streßpegel, wenn wir nicht ständig von unseres Gleichen umgeben sind. Zum ohnehin vorhandenen Druck aufgrund der orgastischen Impotenz der gepanzerten Menschen, die die archaischen Triebe energetisch besetzt, kommt noch die künstliche zusätzliche Belastung von außen. Das pestilente Projekt „Multikulti“ bewirkt also das Gegenteil dessen, was angestrebt wird. Am Ende wird ein blutiges Inferno stehen.

Schon mal was von Selbststeuerung gehört? Wenn die Regierung, d.h. das Organ der linken Traumtänzer, nicht eingreift, bleiben die Leute unter sich. Beispielsweise gibt es in den USA, wo Religionsfreiheit das höchste Gebot ist, „schwarze“ und „weiße“ Kirchen. Ohne den Eingriff irgendwelcher „Städteplaner“ bilden sich von ganz alleine homogene Nachbarschaften. Kein Schwarzer käme auf die Idee sich in Chinatown niederzulassen und umgekehrt. Nur so können sich die Menschen ENTSPANNEN! Entsprechend ist das rotgrüne Multikulti nichts anderes als eine besonders schlimme Form der gesellschaftlichen PANZERUNG!

Eine Ergänzung zu „nachrichtenbrief47“: Schimpansenbabys und OROP Desert Ea

19. Juli 2017

Nach Fertigstellung des Videos ist mir heute ein Gedanke gekommen, der bereits seit vielen Jahren in mir gärt. Es geht um zwei Stränge:

  1. Es wird immer wieder vorgebracht, daß die gängigen UFO-Geschichten, die ja hauptsächlich aus den USA stammen, an eine ganz andere amerikanische Besessenheit gemahnen: Abtreibungen. Nächtliche Besucher, „Operationssäle“, Manipulationen am Unterbauch und den Geschlechtsorganen und vor allem „Außerirdische“, die aussehen wie „wandelnde Embryonen“.
  2. Häufig wird die Theorie vorgebracht, bei den „Außerirdischen“ handele es sich gar nicht um „Raumreisende“, sondern um Zeitreisende aus einer fernen Zukunft. Wir würden also von unseren fernen Nachfahren besucht, die sich entsprechend evolutionsbiologisch weiterentwickelt hätten. Das würde zwanglos erklären, warum sie „nicht einfach auf dem Rasen vor dem Weißen Haus“ landen. Sie dürfen nicht in ihre eigene Vergangenheit eingreifen! Vielleicht erklärt das sogar, daß wir von uns aus keinen Kontakt aufnehmen können und alles so verschwommen und schimärenhaft bleibt. Ein solcher Kontakt ist mit den Naturgesetzen schlichtweg nicht vereinbar und deshalb unmöglich!

Wir sehen wie unreife Schimpansen aus, „sie“ wie unreife Menschen. Ich verweise auf meine Ausführungen im Video. Es schmeichelt mir als „treuer Reichianer“, daß unsere Nachfahren wissen, was das ORANUR-Experiment bedeutet, und sie Reich in Orgonschiffen („Ea“) besucht haben. Wildeste Spekulationen, die alles in Frage stellen, was ich zum Thema je gesagt habe, aber was soll‘s…

nachrichtenbrief47

17. Juli 2017

Sexnotstand bei musel-manischen Killerschimpansen!

3. Februar 2017

Unsere Vettern die Schimpansen können liebevoll, empathisch, voller Mitgefühl sein, aber auch brutale Bastarde, was fremde Affenhorden betrifft. Bei den Bonobos, deren Motto „Make love, not war!“ zu sein scheint, ist das letztere zwar schwächer ausgeprägt, aber auch sie sind in dieser Hinsicht nicht ohne. Nun haben Forscher beobachtet, wie ein ehemaliges Alphatier, das fünf Jahre außerhalb einer Schimpansenhorde bzw. an deren äußersten Rand lebte und nur Kontakt zu zwei ehemaligen Verbündeten hatte, brutal ermordet und sein Leichnam kannibalisch geschändet wurde, als er versuchte in die Gruppe zurückzukehren. „Reichianer“ brechen bei so etwas weinend zusammen, weil eine derartig fiese Natur nicht dem „Weltbild“ entsprechen will, das Reich etwa in Äther, Gott und Teufel angeblich gezeichnet hat.

Immerhin gibt es einen „Reichianischen“ Aspekt bei dieser Sache, denn durch den Einfluß des Menschen gibt es bei der betreffenden Horde unnatürlicherweise mehr Männchen als Weibchen. (Weibchen werden von Wilderern weggefangen und getötet, um deren Babies als Schmusetiere verkaufen zu können.) Entsprechend ist die Sozialstruktur aus den Fugen geraten und von übermäßiger Konkurrenz um die wenigen verbliebenen Weibchen geprägt. Wenn man so will, ist es zu einer sexualökonomischen Katastrophe gekommen, die den Aggressionspegel ins unerträgliche gesteigert hat. Genau das gleiche beobachtet man gegenwärtig in menschlichen „Großhorden“, nämlich China, Indien und dem moslemischen Kulturkreis. Bereits in vorislamischer Zeit wurden weibliche Babys sofort nach der Geburt ermordet, indem man sie bei lebendigem Leib in der Wüste verscharrte. Mohammed hat das zwar verboten, doch trotzdem war die Kindersterblichkeit bei Mädchen durch Vernachlässigung in Saharasia stets signifikant höher als bei Buben. Das hat sich in den letzten Jahren dramatisch verschärft und mittlerweile durch die muselmanische Invasion auch Auswirkungen auf das Geschlechtergleichgewicht in Europa. Es wird immer einfacher das Geschlecht von Ungeborenen zu ermitteln und entsprechend als minderwertig erachtetes weibliches Leben auszumorden. „Reichianer“ kämpfen fanatisch für dieses Recht auf Mord, der zynischerweise „Schwangerschaftsunterbrechung“ genannt wird. Der Planet wird sich in eine mörderische Hölle voll musel-manischer Killerschimpansen im Sexnotstand verwandeln!

Fick mich!

17. Dezember 2016

Die irre Welt der „Flüchtlingshelfer“

Der Flüchtling ist vor allem männlich. 80 Prozent! Der Flüchtlingshelfer ist vor allem weiblich. 75 Prozent! Das ist allein schon evolutionsbiologisch erklärbar, denn Schimpansenmännchen pflegen herumstreunende Männchen, die sich an die eigenen Weibchen heranmachen wollen (sonst wären es keine Männchen!), einzukreisen und gemeinschaftlich bei lebendigen Leib in Stücke zu reißen. Ganz anders ist das bei Schimpansenweibchen, die natürlicherweise die Horde verlassen und sich fremden Horden anschließen: ihr Territorialgefühl geht gegen null, weshalb sie auch in der Politik nichts zu suchen haben. In einer genitalen Welt, d.h. in einer Welt, in der die meisten Menschen orgastisch potent sind und deshalb solche atavistischen Instinkte nicht energetisch besetzt sind, wäre das anders, aber so wie die Welt nun mal aktuell gestrickt ist…

In der gepanzerten Welt sind praktisch alle Frauen, mit denen man es im Alltag zu tun hat, hysterische Charaktere und so gut wie alle Männer, 80 Prozent, sind phallische Charaktere. Entsprechend sexualisieren Frauen wirklich alles – und laufen gleichzeitig ständig vor der Sexualität davon, während bei Männern sich alles um Macht, Imponiergehabe und gefühlloses „Ficken“ (genitale Rache) dreht.

In der anti-autoritären Ära der gepanzerten Welt, die etwa 1960 anfing, wird die weibliche Hysterie geradezu kultiviert, während im Zuge des Kampfes gegen die Autorität (den Vater, „das Patriarchat“) den Männern immer mehr ihrer Männlichkeit genommen wird, was der hysterischen Frau einerseits zupaß kommt (sie braucht keine Angst mehr zu haben), sie andererseits aber erst recht frustriert. Im oben verlinkten Artikel heißt es paßgenau: „Die kruden Machos aus dem Morgenland scheinen weibliche Bedürfnisse anzusprechen, für die den sorgfältig feminisierten und genderisierten deutschen Männern mittlerweile der Sinn oder der Mumm fehlt.“

Ein weiterer Aspekt der anti-autoritären, „liberalen“ Epoche ist der Kult der Schuld. Der konservative Charakter findet Trost und Vergebung durch seinen wie auch immer verzerrten Kontakt zum bioenergetischen Kern, d.h. in sich selbst (bzw. natürlich in seiner Beziehung zu einem imaginären „Gott“). Dem liberalen Charakter ist diese Vergebung verschlossen. Er muß auf pestilente Weise die ganze Welt auf den Kopf stellen, um „das Unrecht“ wiedergutzumachen, auf magische Weise ein imaginäres „Gleichgewicht“ wiederherzustellen. Deshalb auch die Fixierung auf das „ökologische Gleichgewicht“, eine „gerechte Gesellschaft“, eine „gerechte Weltwirtschaftsordnung“, etc.)

Entsprechend ist es bei den Refugees-Welcome-Tanten nicht nur die Fixierung auf das Ficken:

Viele erzählen von ihrem schlechten Gewissen, sogar wenn sie besonders plumpe und brutale Annäherungsversuche männlicher Asylbewerber zurückweisen. Ist Frau jetzt etwa doch eine Rassistin? Manche versuchen gar, deutsche Schuld aus zwölf Jahren Nationalsozialismus irrsinnige 70 Jahre später in einer ganz persönlichen Sühneaktion abzutragen, etwa durch eine „Schutzehe“, dem „Heiraten zum Zweck der Aufenthaltsgenehmigung“, wie es eine Broschüre harmlos formuliert.

Benutz mich, beschmutz mich!

Kritik an Wilhelm Reich

20. August 2016

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Kritik an Wilhelm Reich
 

 

Eva Reich in Makavejevs Drecksfilm:

Robert 2011: Reichs Tochter, Lore-Reich Rubin, hat sich auch so ihre Gedanken zu Makavejev´s Film gemacht (im letzten Zehntel der Seite):

Um nun zum Film zu kommen: Ich persönlich schätze den Film trotz etlicher gravierender Verdrehungen der Reichschen Ideen. In dieser erfundenen, in Jugoslawien handelnden Geschichte von Vladimir und Milena, verdeutlicht Makavejev sowohl Reichs Konzepte zur Charaktertypologie, als auch seine Vorstellung, dass es in autoritären Staaten durch Unterdrückung der Sexualität zu einer Unterwerfung und Idealisierung des Staates kommt.
Wenn wir aber auf das Thema Sexualität zu sprechen kommen, erkennen wir, dass Makavejev selbst die Ideale entstellt. In einem Interview bezeichnete er Reichs sexuelle Revolution als zahm. Er verherrlicht die Revolution der 60er und 70er Jahre mit allen ihren Extremen. Ein paar Beispiele:
1) Gleich in der ersten Szene des Films wird der Geschlechtsakt ei-nes Paares gezeigt und ist als Original-Filmmaterial aus der Sex-Pol-Zeit deklariert. Durch die unmittelbare Nähe zu anderen Szenen ist damit der Geschlechtsakt meiner Eltern, Wilhelm und Annie Reich, gemeint. Reich hätte diese Szene aber niemals gefilmt. Er glaubte an die Intimität des sexuellen Aktes. Tatsächlich wurde dieser Filmab-schnitt 1969 beim Hippie-Musikfestival in Woodstock aufgenommen. Wollte sich hier Makavejev über Reich, sein bewundertes Idol, lustig machen?
So können wir sagen, dass Makavejev Reich bewundert, sich für seine Vorstellungen und Theorien einsetzt und uns für seine ungerechte Inhaftierung trauern lässt. Gleichzeitig aber fühlt er sich als Rivale und möchte selbst ein berühmter Mann sein. Das gipfelt darin, dass er sich über Reich und seine Theorien lustig zu machen beginnt, obwohl er gerade in seinem Film aufgezeigt hat, wie großartig und einzigartig er die Theorien findet.
Trotzdem: Als Ganzes gesehen ist „Wilhelm Reich und die Mysterien des Organismus“ ein starker und bewegender Film, zeitweise brillant, Einblicke gewährend, manchmal schockierend und manch-mal amüsant. Er ist auch eine wunderbare Erinnerung an das Ethos der 1970er Jahre und eine eindringliche Warnung vor bedrohlichen Zeiten, in denen wir uns gegenwärtig befinden.

http://www.heikolassek.de/39994.html

Peter dazu: Danke für den Hinweis! Hier noch eine interessante Stelle:

Die Reichsche Therapie – das Lösen des Muskelpanzers mit tiefem Atmen und anderen Übungen – wird in Alexander Lowens Bioener-getik-Therapie in Hyperventilation und Übungen in Stresspositionen umgewandelt, bis Muskelzuckungen und Schüttelkrämpfe erfolgen, was das Ideal, den Panzer zu lösen, anstatt noch mehr Spannung aufzubauen, verfälscht. Während sich die Gruppensitzungen in ein Schreien, Stampfen und in einen aggressiven Tumult kehren, was bestenfalls Sadomasochisten ertragen würden. (Reich hat einmal zu seinem Sohn gemeint, dass er diese Art von Behandlung verabscheue.)

Peter: Das logische Resultat der „Revolution der 60er und 70er Jahre mit allen ihren Extremen“:
http://www.pi-news.net/2011/08/dalrymple-die-frivolitat-des-bosen-1

Robert: Während sich die Gruppensitzungen in ein Schreien, Stampfen und in einen aggressiven Tumult kehren,…
Genau dass habe ich in meiner Bioenergetikgruppe vor 30 Jahren erlebt.

Peter: Zum Zerfall der Gesellschaft:
Reich sagt, daß man die Emotionelle Pest u.a. daran besonders gut erkennt, daß sie wie blind für prägenitale Perversionen ist, jedoch bei genitaler Liebe unerbittlich zuschlägt.
Dazu der „Politskandal“ in Schleswig-Holstein um einen CDU-Politiker und eine 16jährige (die ihn im übrigen ausdrücklich in Schutz genommen hat, man könne nichts Schlechtes über ihn sagen) und der passende Kommentar aus dem TAGESSPIEGEL.
Vor diesem Hintergrund ist es zwar nicht seltsam, aber ein ethisches Armutszeugnis unserer Gesellschaft, daß sie den Betrügern eher verzeiht als den Liebenden.
siehe http://www.steinhoefel.de/blog/2011/08/16-jahr-blondes-haar.html

Peter: Darauf hat sich ja auch Charles Kelley berufen („education in felling and purpose“): Reich hätte einseitig auf die Befreiung der Emotionen geschaut und dabei die „Kopfseite“ vernachlässigt: Motivation und Zielgerichtetheit, die (auch) geschult werden müsse.
Das Problem dabei ist, daß die Motivation am Anfang steht. Ohne Motivation von vornherein ist jede Therapie vollkommen aussichtslos. Aber wo kommt die her?
Meines Erachtens aus der Erziehung. Wird die hintertrieben, wie in „Wohlfahrtsfamilien“ und bei manchen dekadenten Superreichen, dann ist der Mensch rettungslos verloren. Motivation ist eine Angelegenheit des Überlebenskampfes. Im Zoo und im Wohlfahrtsstaat stirbt sie ab. Das sozialistische Paradies auf Erden wäre das Ende der Menschheit.

Klaus 2013: „Fakten, um Wahrheit und Nichtwahrheit“
Was Fakt ist, hängt außer von der Welt von der Weise, wie man sie beschreibt, ab. Da steckt der Teufel im Detail – u.a. im Detail der von Reich gewählten Ausdrücke.

Robert 2013: Es war schon immer mein Kommentar, dass die Orgonomie sich mit der Evolutionsbiologie im Einklang befinden muss, um Ernst genommen zu werden. Die utopischen Elemente der Orgonomie, die Reste von Reichs kommunistischer Periode sind, müssen langsam abgelegt werden.
Das menschliche Territorialverhalten würde in einer Genitalen Welt (was für eine irre Wortschöpfung) berücksichtigt werden müssen und durch Bevölkerungsabbau in einem vernünftigen Maß reduziert.
Nebenbei: man sollte sich immer klar machen, das die
Orgonomie eine vollkommen unbedeutende Sekte ist mit vielleicht einigen hundert bis tausend Gläubigen weltweit. Solche Artikel wie die von Mathews erinnern mich an die von kommunistischen Splittergruppen, die darüber spekulieren, wie die Welt nach ihrer Machtergreifung aussehen wird.

Markus: Man muss sich fragen, bei welchen Arten die organismische Pulsationsfunktion durch zb. ein Alphamännchen unterdrückt wurde?
Was ist mit Hunden? Hunde werden durch ihr Herrchen (Alphatier) unterdrückt und entwickeln auch einen Muskelpanzer. Genauso Rinder oder Hühner die in Ställen eingesperrt sind entwickeln einen Muskelpanzer und werden desktruktief, bzw neurotisch!
Autoimunerkrankungen entstehen nur bei unterdrückten Lebewesen. Das sollte doch wohl zu denken geben.
Schaut Euch doch die ganzen humpelnden Lebewesen an!
Die Menschen übertragen ihre Neurosen auf ihre Haustiere,..
ich wil gar nicht weiter schreiben, das geht tief, sehr tief.
Mans right to know! der letzte Abschnitt, Reich spricht genau das an was passiert ist!!!
Die Orgonomie verflacht und verwässert…

O.: Kritik an Reich wird wenig geübt innerhalb der „Reichszene“, da es oft an eigener Kompetemz fehlte und man sich dies nicht zutraute oder weil man eher sich am Positiven berauschen möchte – eine esoterische Sicht der Dinge hat und Reich für seine eigenen (mystischen) Bedürfnisse nützen will.
Reich hatte zwei Arten von Gegner: 1. hassefüllte Gegner, die ihn sehr wohl verstanden haben und 2. blinde Mitläufer, die sich mit ihm berauschen. Mischtypen zwischen diesen beiden Positionen sind auch denkbar.
Die Mitläufer – oft als „Nachfolger“ tituliert – sabotieren ihn von innen heraus.
Eine ernsthafte Beschäftigung mit Reich wird von beiden Gegnertypen aktiv verhindert. Die organisierte und institutionalisierte Gegnerschaft (emotionelle Pest) geht von beiden Typen aus und beide agieren Hand in Hand.
Nicht selten sind begeisterte Anhänger zunächst Reich gegen über positiv bestimmt und spüren im Verlauf der Beschäftigung mit ihm, dass sie strukturell keine Chance haben aus ihrer neurotischen Charakterstruktur herauszukommen – kein Orgontherapeut kann ihnen helfen (oder sie finden keinen) – auch kein Psychotherapeut wird ihnen hier heraus helfen können. Sie hassen sich und Reich für seine Entdeckung und klarere Sicht über ihre neurotische Struktur und werden ihm gegenüber von Hass erfüllt, sie müssen ihn zerstören, um selbst nicht an ihr Elend erinnert zu werden. Oft kaschieren sie ihren Hass in dem sie als „Reichianer“ ihn nicht so ernst nehmen, ihn uminterpretieren oder esoterisch weiterentwickeln. Sie verflachen und verwässern die Orgonomie. Reich wird für alle kommenden Generationen zerstört. Keiner soll haben, was sie gefunden haben und nicht für sich haben konnten.
_____________________________
Eine Kritik an Wilhelm Reich kann wohlwollend und systemimmanent geführt werden, wenn man sich von den oben geschilderten neurotischen Reaktionen frei machen kann. Doch wem gegenüber möchte man sie äußern? Wer kann damit sorgsam umgehen, ohne sie destruktiv zu nutzen?

O.: Bernd SENF meets Don CROFT:
Zu einer „orgonomischen Verschwörung“ wird hier folgende Theorie geboten: Bernd Senf distanziert sich in „neutraler“ Weise von der Verschwörung von Don Croft. Nun das mag man vielleicht noch informativ finden, wird doch alles Wissenswerte auf 19 Seiten zusammengepresst (danit es kein anderer sagt), doch was macht Senf so sicher, dass das Publikum so unfähig ist, seine Darstellung zu durchschauen? Geht es nicht um eine Rechtfertigung für die eigenen Taten, die zur Don Crofts „Werk“ führten? DeMeo wieder in der Position des „Aufklärers“, auch unfähig sich zu reflektieren, und Senf als Mittler und „objektiver Beobachter“.
Diese ganze Inszenierung ist eine Verschwörung, kaum schwer zu erkennen und eine „paranoide Beweiskette“ kann man sich auch sparen: Pseudo-Reichianer und originalste Reichianer treffen auf Pseudo-pseudo-Reichianer. Bei dieser Besetzung ist der Verschwörungsthriller garantiert, es fehlt nur noch die Verfilmung dazu, die gibt es dann auf youtube.
So wird suggeriert, dass „Reichianer“ die Guten in völliger Unschuld seien.
http://www.berndsenf.de/pdf/OrgonOrgonitCloudbusterChembuster.pdf

O. 2015: Reich macht auf eines aufmerksam: Die psychovegetative Panzerung; – ich brauchte heute mal wieder einen neuen Begriff.
Und diese zeigt, wie sehr er von emotioneller Pest und von Idioten umringt war. Reich hoffte hieran etwas ändern zu können. Die Hoffnung hieß „Orgontherapie“.
Die einzige Kritik an der Orgonomie wäre die, dass ihr mehr als eine Person angehöre. – Sicherlich gab es um Reich nette und anständige Menschen, die ihn auch emotionell unterstützt haben.
Doch alle sind zwangsläufig gepanzert und limitiert im Nutzen für eine Orgonomie. Auch Reich stand sich emotionell oft selbst im Weg, doch für Selbstzweifel fand er keine Zeit.
Unter der Bedingung der psychovegeativen Panzerung, ist ein Fach, wie die Orgonomie, nicht etablierbar. Nicht eine Konferenz würde Sinn machen.