Posts Tagged ‘Cloudbusting’

Paul Mathews: Die Oranur Research Laboratories, Inc. Ein Bericht zum zehnjährigen Jubiläum

29. März 2022

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Die Oranur Research Laboratories, Inc. Ein Bericht zum zehnjährigen Jubiläum

Paul Mathews: Besprechung REICH – FOR BEGINNERS von David Zane Mairowitz

7. März 2022

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Besprechung REICH – FOR BEGINNERS von David Zane Mairowitz

Die 14. Version der BIBLIOGRAPHIE DER ORGONOMIE, Teil 3

26. Dezember 2021

BibliographiederOrgonomie - Kopie

Bibliography of Orgonomy, PART THREE: Orgonomy after Reich, 14. version

Die Oranur Research Laboratories, Inc. Ein Bericht zum zehnjährigen Jubiläum (Teil 1)

2. Februar 2021

Die Oranur Research Laboratories, Inc. Ein Bericht zum zehnjährigen Jubiläum

Zur Entstehungsgeschichte der Orgonomie

2. November 2020

Diese Arbeit von Klaus Heimann spiegelt die Orgonomie in Deutschland bzw. das orgonomische Wissen in Deutschland Mitte/Ende der 1970er Jahre wider. In diese Zeit reichen die Bemühungen zurück, die Orgonomie in Deutschland, nach der restlosen Zerstörung erster Anfänge auf deutschem Boden, die 1933 erfolgte, erneut zu etablieren. Das damalige orgonomische Wissen ist der Ausgangspunkt des NACHRICHTENBRIEFes und sollte deshalb von jedem, der neu zu unseren Netzseiten stößt, als Einführung gelesen werden, damit wir alle eine gemeinsame Grundlage haben. Klaus Heimanns Arbeit hat den Zauber des Anfangs an sich und möge in einer neuen Generation das Feuer von neuem entzünden:

ZUR ENTSTEHUNGSGESCHICHTE DER ORGONOMIE von Klaus Heimann

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Die Entdeckung des Orgons und die UFO-Forschung

27. Oktober 2020

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Die Entdeckung des Orgons und die UFO-Forschung

Buchbesprechung: REICH – FOR BEGINNERS von David Zane Mairowitz (Teil 1)

11. September 2020

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Besprechung REICH – FOR BEGINNERS von David Zane Mairowitz

Die 15 Orgonomie-Gruppen (Teil 1)

9. Februar 2020

Jeder wird sich über diesen Beitrag aufregen: weil Leute genannt werden und weil Leute nicht genannt werden, weil die Liste zu orthodox und weil sie zu unorthodox ist, etc. Zunächst möchte ich sagen, daß ich mich (mit einer Ausnahme) ausschließlich auf amerikanische Gruppen konzentriert habe und mich bemühe das ganze objektiv und aus weiter Ferne zu betrachten.

1. Elsworth F. Baker war seit Ende der 1940er/Anfang der 1950er Jahre derjenige, der für die Ausbildung neuer medizinischer Orgonomen verantwortlich zeichnete, diese, die meist in New York und Umgebung ihre Praxen hatten, organisierte und beispielsweise zu Reichs Lebzeiten die Zeitschrift Medical Orgonomy herausbrachte. Er war der „Haustherapeut“ der Familie Reich. In vielerlei Hinsicht war er der zweite Mann hinter Reich. Zusammen mit den Orgonomen Robert Ing Duvall und Morton Herskowitz und seinen Schülern Richard Blasband, Paul Mathews, John Bell, Barbara Koopman, Norman Levy, Michael Rothenberg und einigen anderen, darunter Reichs Sekretärin und zeitweise Geliebte Lois Wyvell, führte er 10 Jahre nach Reichs Tod seine alte Zeitschrift unter dem neuen Titel Journal of Orgonomy fort und gründete 11 Jahre nach Reichs Tod das American College of Orgonomy, bei dem die beiden außeramerikanischen Orgonomen Ola Raknes und Walter Hoppe Ehrenmitglieder wurden.

2. Zu Reichs Lebzeiten war der Orgonom Chester M. Raphael der engste Freund Bakers. Das sieht man etwa noch an Bakers Buch Der Mensch in der Falle von 1967, wo das Kapitel über Geburten weitgehend von Raphael stammt. Raphael war kein Psychiater, sondern Gynäkologe, der in der gleichen Klinik gearbeitet hatte, in der Baker, bevor er die Orgonomie zu seiner Karriere machte, Leiter der psychiatrischen Frauenabteilung gewesen war. Baker hatte Raphael auf Reich aufmerksam gemacht. Nach Reichs Tod entfremdeten sich die beiden zusehends, wobei sich Raphael mit den Orgonomen Philip Gold und Charles Oller (anfangs auch Victor Sobey) zusammentat und so etwas wie eine informelle Oppositionsgruppe gegen Baker organisierte. Raphaels Patientin (und Geliebte) Mary Boyd Higgins wurde zur Treuhänderin des Reichschen Nachlasses, womit diese Gruppe nunmehr Orgonon und den schriftlichen Nachlaß Reichs kontrollierte. Higgins und Raphael brachten die Reichschen Schriften auf eine denkbar laienhafte Art und Weise neu heraus. Für eine gewisse Aufregung sorgte 1970 Raphaels „Gegenbuch“ zu Bakers Der Mensch in der Falle, in dem Raphael wirklich kein einziges gutes Haar an Baker ließ. Gerade diese groteske Einseitigkeit nahm der 100seitigen Kritik jedoch jedwede Wirkung. Parallel ging Higgins gerichtlich gegen Baker vor, weil dieser Reich plagiiert habe. Der Prozeß endete praktisch sofort in einem Vergleich.

3. Die Beziehung des bereits erwähnten Orgonomen Victor Sobey zu Baker ist bemerkenswert, denn die beiden Männer waren sich stets sympathisch und Baker war wie selbstverständlich davon ausgegangen, daß Sobey sich seiner Gruppe anschließen würde. Dieser ging aber vollständig eigene Wege und bildete Laien, seine eigenen Patienten, zu „Orgontherapeuten“ aus. Während Baker stets der „Rechtsaußen“ der Orgonomie war, war Sobey der „Linksaußen“ und hob stets hervor, daß neben Freud vor allem Marx der Lehrer Reichs war.

4. Die ersten drei Gruppen hätten jeweils die Orgonomie selbständig fortführen können, was praktisch vor allem die Ausbildung neuer medizinischer Orgonomen umfaßt – auch wenn unbestritten nur Baker dazu von Reich autorisiert worden war. Die Gruppe um die beiden Orgonomen Simeon und Oscar Tropp wäre dazu auch in der Lage gewesen, wären die beiden nicht so früh, bereits Anfang der 1960er Jahre, verstorben. Simeon Tropp war vielleicht der einzige Orgonom, der mit Reich durch eine persönliche Freundschaft verbunden war. Er war schlicht ein Genie des sozialen Umgangs. Das zeigte sich auch im Verhältnis zu seinen Patienten, denen gegenüber er die gewöhnliche Distanz zwischen Patient und Therapeut nie aufkommen ließ. Therapiestunden waren eher eine „Teepartie“. Sehr schnell bildete sich eine groteske sektiererische Gruppe heraus, bei der beispielsweise die Makrobiotik eine große Rolle spielte. Ich werde über diese Tragikomödie demnächst separat und ausführlich berichten.

5. Kommen wir zu einer echten Tragödie: Michael Silvert war in den 1950er Jahren der vielleicht engste Mitarbeiter Reichs, einfach weil er der einzige unter den medizinischen Orgonomen war, der sich auch für Reichs bio-physikalische Arbeit interessierte und hier wirklich aktiv mitwirken konnte. Die Orgonomen, insbesondere Baker, haßten ihn wie die Pest, da sie ihn für einen pestilenten Charakter hielten. Reich mußte Silvert beispielsweise verbieten Frauen zu therapieren, da es immer wieder zu Beschwerden gekommen war. Kurz nach Reichs Tod, für den indirekt Silvert verantwortlich war, der schließlich durch sein Verhalten den schwer herzkranken Reich ins Gefängnis gebracht hatte, beging Silvert Selbstmord. Trotz allem hatte sich um ihn herum eine kleine Gruppe treuer Patienten gebildet, die ohne jedwede Öffentlichkeitsarbeit und losgelöst von allen anderen orgonomischen Gruppen fortwirkte und beispielsweise Cloudbusting-Operationen durchführte.

Die Geschichte des AMERICAN COLLEGE OF ORGONOMY

19. März 2019

Wiederholt wurde ich aufgefordert einen ausführlichen Artikel über die Entwicklung der Orgonomie im allgemeinen und des American College of Orgonomy (ACO) im besonderen zu schreiben. Das kann ich aus zwei Gründen nicht machen: zu wenig und zu viel Information. Wie sich die American Association of Medical Orgonomy (AAMO) genau aufgelöst hat, wie das mit dem Cloudbusting Anfang der 1960er Jahre genau war, warum Levy das ACO genau verlassen hat, warum die Abspaltung des Institute for Orgonomic Science (IOS) nun genau erfolgte und was Baker damals genau vorgeworfen wurde… Die, die darüber (noch!) reden könnten, hüllen sich in Schweigen oder verbreiten einseitige Gerüchte, in denen es keine Zwischentöne mehr gibt – und heutige Orgonomen zucken glaubhaft mit den Schultern: „Keine Ahnung!“ Und wenn ich die Histörchen, die ich per Zufall aus erster, zweiter und dritter Hand habe, ausmale, kann nur ein schiefes Bild entstehen – und außerdem möchte ich niemanden in die Pfanne hauen, u.a. weil mir dann berechtigterweise niemand mehr was erzählen würde.

Weitaus wichtiger ist sowieso das Grundsätzliche. Wofür steht eigentlich das Wort „College“ in „ACO“? Es ist ein „Kollegium“, ein Verbund von „Kollegen“, die primär Ausbildung (das zunächst von Baker und dann von Konia geleitete Seminar für Orgontherapie) und Forschung (Orgon-Biophysik im Elsworth F. Baker Oranur Research Laboratory) betreiben. Zunächst erfolgte das in den Praxen und „ausgebauten Scheunen“ von Orgontherapeuten. Seit Ende der 1980er Jahre in einem größeren ehemaligen Farmhaus und einem kleinen Nebengebäude auf einem großen Grundstück in einem mehr oder weniger ländlichen Vorort von Princeton, New Jersey. Der Name „College“ zeigt bereits, daß das keine „Organisation“ oder gar ein „Verein“ im üblichen Sinne ist. Mit wenigen Ausnahmen am Anfang des ACO können sowieso nur Promovierte Mitglied werden und das auch nur bleiben, solange sie aktiv mitarbeiten.

Die Struktur des ACO richtete sich stets nach dem Modell der USA aus: souveräne Staaten (nicht bloße „Bundesländer“ wie in Deutschland!) und doch eine starke Zentralregierung. Jeder Orgonom ist vollkommen frei auf seine eigene Weise die Orgonomie zur Entfaltung zu bringen (beispielsweise kann er eine „Organisation“ gründen), solange er einige wenige Kompetenzen (im Grunde aber nur eine) vollständig der Zentralregierung überläßt: in den USA ist das die Landesverteidigung, beim ACO die Ausbildung und „Lizensierung“ von Orgontherapeuten. Vielfalt in Einheit! Schaut man genauer hin, war das nicht nur zu Reichs Zeiten genauso (das Orgone Institute und drum herum die Wilhelm Reich Foundation, das AAMO, etc.), sondern es ist so durchweg bei allen akademischen und handwerklichen Verbänden weltweit.

Und woher nimmt das ACO seine Legitimation? Es ist unumstritten, daß Elsworth F. Baker, der Gründer des ACO, Ende der 1940er Jahre vom Orgone Institute (= Wilhelm Reich) den Auftrag erhalten hatte, zukünftige Orgonomen auszubilden, was er denn auch bis zu seinem Tode 1985 getan hat. Er war zu Reichs Lebzeiten der unumstrittene Führer der amerikanischen Orgontherapeuten im Großraum von New York City und wie selbstverständlich Herausgeber der Zeitschrift Medical Orgonomy, die zu Reichs Lebzeiten erschien und die der unmittelbare Vorläufer des Journal of Orgonomy war. Hätte Baker direkt nach Reichs Tod die Zügel in die Hand genommen, hätte es niemals irgendeinen Zweifel hinsichtlich „Legitimation“ gegeben!

Baker hat sich aber anders entschieden. Die Orgonomie war krachend gescheitert bzw. den Orgonomen war es nicht gelungen Reich zu schützen. Es wäre der helle Wahnsinn gewesen, einfach so weiterzumachen, als wäre nichts gewesen! Reich habe Baker persönlich bei ihrem letzten Treffen unmittelbar vor seinem Haftantritt erklärt, daß alle Organisationen eingestellt werden sollten, Baker sich von den restlichen Orgonomen distanzieren sollte, da diese ihn sonst „umbringen“, er solle stattdessen eine neue Generation von Orgonomen ausbilden und mit denen zusammen ein „College of Orgonomy“ gründen. 11 Jahre später hat Baker genau das getan.

Die 13. Version der BIBLIOGRAPHIE DER ORGONOMIE, Teil 3

4. Februar 2019

BibliographiederOrgonomie - Kopie

Bibliography of Orgonomy, PART THREE: Orgonomy after Reich, thirteenth version