Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „T-Bazillen” und folgende

3. April 2025

Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „T-Bazillen“ und folgende

Max Stirner, Soter (Teil 1)

2. April 2025

Reichs Konzept „Kinder der Zukunft“ war denkbar einfach: die Kinder von Anfang an so erziehen, daß sie freiheitsfähig werden, bzw. bleiben, bis sich die Menschheit nach einigen Generationen ganz von der Unfreiheit, der Unfähigkeit frei zu sein, – befreit hat.

Bereits ein Jahrhundert zuvor hatte Max Stirner dargelegt, daß, während ein Tier sich „realisiert“, „indem es sich auslebt, d.h. auflöst, vergeht“, das Kind nicht es selbst sein darf, sondern „Mensch“ werden und entsprechende Begriffe „realisieren“ soll. Es darf sich nicht „ausleben“, da dies identisch mit der Auflösung eben dieser Ideen wäre (Der Einzige und sein Eigentum, reclam, S. 372). Stirner spricht von der inkorporierten Welt der fixen Ideen, die wir zunächst nicht „auflösen“ dürfen und später nicht wieder „auflösen“ können; es wird ein „Jenseits in Uns“ (Der Einzige, S. 170) errichtet – wir panzern uns ab bzw. bilden ein fremdes „Über-Ich“ heraus; bewirten einen Besatzer.

Ja, selbstverständlich bedarf das Kind aller möglichen intellektuellen Anregungen, also den Kontakt mit „Ideen“, man sollte es ihm jedoch selbst überlassen, was es daraus macht. Zum Denken und Sprechen braucht es die in Worten niedergelegten „Wahrheiten“ der Menschen, die, obwohl sie nur im Geist existieren, genauso vorhanden sind wie die Dinge der Außenwelt (Der Einzige, S. 391). „Das Gedachte ist so gut als das Nicht-Gedachte, der Stein auf der Straße ist und meine Vorstellung von ihm ist auch. Beide sind nur in verschiedenen Räumen, jener im luftigen, dieser in meinem Kopfe, in Mir: denn Ich bin Raum wie die Straße“ (Der Einzige, S. 383). Aber dann hat zu gelten, daß, so wie einst der Mensch die äußere Welt unterwarf und sich dienstbar machte, sich auch die innere Welt, die Welt der Gedanken und Ideen ganz der Macht des Menschen, des einzelnen Menschen, zu unterwerfen hat (Der Einzige, S. 402). Es sind bloße Werkzeuge!

Ja, das Kind braucht die Geborgenheit und Wärme der Familie, – um dann in der Lage zu sein, in der Welt seinen Mann zu stehen, unabhängig zu sein. Genauso müssen wir in einer überkommenen Ideenwelt aufwachsen, allein schon um die Sprache lernen zu können, aber das ist nur die Voraussetzung für das schließliche freie, d.h. selbstherrliche Denken und Handeln. „Wie für die Christen die Wirklichkeit (…), so ist für mich die Wahrheit ‚eitel und nichtig‘. Sie existiert gerade so gut, als die Dinge dieser Welt fortexistieren, obgleich der Christ ihre Nichtigkeit bewiesen hat; aber sie ist eitel, weil sie ihren Wert nicht in sich hat, sondern in Mir. Für sich ist sie wertlos“ (Der Einzige, S. 398f).

„Weder die göttliche noch die menschliche Vernunft, sondern allein deine und jedesmalige Vernunft ist wirklich, wie und weil Du und Ich es sind“ (Der Einzige, S. 225). „Wahr ist, was mein ist, unwahr das, dem Ich eigen bin; wahr z.B. der Verein, unwahr der Staat und die Gesellschaft“ (Der Einzige, S. 400). Für Reich ist Wahrheit Kontakt mit der Wirklichkeit, für Stirner ist Wahrheit bewältigte, zum Eigentum gemachte, „be-griffene“ Wirklichkeit (Der Einzige, S. 396-399). Beiden Anschauungen gemeinsam ist, daß die Wahrheit nicht an und für sich existiert, sondern immer nur in bezug auf (das jeweilige) mich.

Das Denken hört auf ein kontaktloses Eigenleben zu führen, das uns tyrannisiert, d.h. dem Denken geht nicht mehr der Gedanke voraus, sondern der Eigner des Denkens (Der Einzige, S. 394f). Die freien bioenergetischen Strömungen gehen den Strukturen voraus, lösen sie wieder auf und bilden neue. Auf diese Weise stehen die heiligen „fixen Ideen“ (Der Einzige, S. 225) ständig zur Disposition, genauso wie uns die äußeren Dinge zur Disposition stehen, es sind, wie gesagt, nur unsere Werkzeuge – statt umgekehrt. Das bedeutet, daß dieser Mensch realitätsgerecht denken und entsprechend handeln kann, während denen, die nur ständig „Ideen realisieren“ wenig an den Realitäten liegt (Der Einzige, S. 408f). Sie sind blind gegen die Unmittelbarkeit der Dinge und unfähig sie zu meistern.

Gegen den infantilen Glauben, daß man von Begriffen ausgehend quasi autistisch die Welt „begreifen“ und beherrschen könne, setzt Stirner die unwiederholbare, der jeweiligen Situation angepaßte Vernunft des erwachsenen Individuums (Der Einzige, S. 225). Laßt die Kinder in der Geborgenheit der natürlichen „Gesellschaft“ Familie aufwachsen und dann als unabhängige Individuen sich vereinen („Verein“), um die Ideen als bloße Werkzeuge benutzen können, so wie man Hammer, Schraubenzieher und Granatwerfer benutzt! Niemand und nichts wird jemals mehr emanzipierte Menschen benutzen können. Das ist kein Spiel, sondern die radikale, endgültige Kampfansage gegen die Reaktion.

Orgonomie im Schnelldurchlauf (Teil 3)

1. April 2025

Die orgonomische Wissenschaft setzt sich aus fünf Bereichen zusammen: 1. Medizin, 2. Soziologie, 3. Biologie, 4. Physik und 5. Kosmologie.

  1. MEDIZIN: Zwischen 1919 und 1927 war Reich Psychoanalytiker und nichts außerdem. Er entwickelte die Orgasmustheorie und arbeitete die Charakteranalyse heraus. Der Organismus des Neurotikers ist krank, weil sich dem natürlichen Trieb, der entladen werden will, die Triebabwehr entgegenstellt. Das dynamische Gleichgewicht zwischen Trieb und Triebabwehr konstituiert den Charakterpanzer, der in der Charakteranalyse aufgebrochen werden soll, um eine ungestörte Triebökonomie zu ermöglichen („orgastische Potenz“). Der Panzer ist (abgesehen von Erbkrankheiten, Vergiftungen, Unfällen, etc.) für sämtliche psychologischen, psychiatrischen und medizinischen Leiden verantwortlich.
  2. SOZIOLOGIE: Zwischen 1928 und 1933 beschäftigte sich Reich neben der Medizin vor allem mit der sozialen Verursachung der Triebabwehr. Wie entstand die sexualfeindliche, „gepanzerte“ Gesellschaft? (Studie über die Trobriander) Wie ist eine sexualbejahende, „ungepanzerte“ Gesellschaft wieder herzustellen? (Studien über Sexualreform, den Faschismus und die Sowjetunion)
  3. BIOLOGIE: Zwischen 1934 und 1939 untersuchte Reich neben seinen medizinischen und soziologischen Studien den Trieb der Trieb-Triebabwehr-Dichotomie. Als Ergebnis einer erfolgreich verlaufenden Charakteranalyse hatten seine Patienten über „vegetative Strömungen“ berichtet, die Reich objektivieren wollte. In seinen „bio-elektrischen Untersuchungen über Sexualität und Angst“ maß er den Potentialunterschied zwischen der Hautoberfläche und dem Gewebe unterhalb der Haut. Er entdeckte, daß bei Lustempfindungen die Lebensenergie nach außen hin expandiert, während sie bei Unlustempfindungen (insbesondere Angst) nach innen hin kontrahiert. In einer zweiten Versuchsreihe versuchte er diese „Plasmabewegung“ unmittelbar unter dem Mikroskop bei durchsichtigen Mikroorganismen, insbesondere Amöben, direkt zu beobachten. Bei den entsprechenden Experimenten entdeckte er, daß nicht Zellen, sondern einfache Energiebläschen die kleinste Lebenseinheit darstellen. An diesen „Bionen“ entdeckte er schließlich eine Strahlung, die „Orgonstrahlung“, die sozusagen die Substanz der vegetativen Strömung ausmacht: es handelt sich um das Fließen von „Orgonenergie“ durch den Körper.
  4. PHYSIK: Zwischen 1940 und 1950 beschäftigte sich Reich neben seinen medizinischen, soziologischen und biologischen Studien mit den physikalischen Eigenschaften der von ihm entdeckten neuen Energieform Orgon. In erster Linie ging es dabei um die Untersuchung des von ihm konstruierten „Orgonenergie-Akkumulators“, der beispielsweise in seinem inneren wärmer ist als die Umgebung und in dem sich ein aufgeladenes Elektroskop langsamer entlädt als außerhalb des Akkumulators.
  5. KOSMOLOGIE: Zwischen 1951 und 1957 beschäftigte sich Reich neben seinen medizinischen, soziologischen, biologischen und physikalischen Studien mit einem Bereich, den er als „cosmic orgone engineering“ bezeichnete. Dabei ging es prinzipiell um zwei Forschungsrichtungen: die „kosmische Überlagerung“ und das ORANUR-Experiment, die sich jeweils damit beschäftigen, wie sich die Orgonenergie bei Erregung verhält. Verkürzt ausgedrückt, kommt es im kosmischen Orgonenergie-Ozean zur spiralförmigen Überlagerung von Orgonenergie-Strömen, die sich gegenseitig anziehen und erregen. Man denke in diesem Zusammenhang an eine typische Spiralgalaxie. Aus dieser Überlagerung geht Materie hervor. Diese Materie kann einen „Störfaktor“ im Orgonenergie-Ozean darstellen, insbesondere wenn sie wieder zerfällt („Radioaktivität“), wodurch es zu einer Übererregung der ursprünglichen Orgonenergie kommt, an deren Ende eine abgestorbene, toxische Form der Orgonenergie („OR“) steht, das „DOR“ (deadly orgone energy). Der OR-DOR-Metabolismus und die kosmische Überlagerung sind Inhalt des besagten Cosmic Orgone Engineering (CORE) und umfassen die vier anderen Bereiche der orgonomischen Wissenschaft.

reichswegfunf

Orgonomie im Schnelldurchlauf (Teil 2)

31. März 2025

1927 erschien das Buch Die Funktion des Orgasmus, das die Grundlage der spezifischen Lebensarbeit Reichs darstellt. In den folgenden Jahren arbeitete Reich in fünf Bereichen die Grundlagen dessen aus, was wir heute als „Orgonomie“ kennen.

1. Er wurde zu einem militanten Marxisten, der im Anschluß, angefangen mit der 1934 erschienen Schrift Was ist Klassenbewußtsein? sich das Konzept erarbeitete, das er später als „Arbeitsdemokratie“ bezeichnete.

2. Er engagierte sich in der Sexualreformbewegung und erarbeitete im Rückgriff auf die Arbeit von Bronislaw Malinowski die theoretischen Grundlagen seines späteren Konzepts „Kinder der Zukunft“.

3. Er baute die Psychoanalyse zur Charakteranalyse aus, um diese dann ab 1934 zur „charakteranalytischen Vegetotherapie“ zu erweitern.

4. Auf der Grundlage der damaligen biomedizinischen Forschung, insbesondere der von Friedrich Kraus („vegetative Strömung“), legte er die theoretischen Grundlagen dessen, was er ab1934 als „sexualökonomische Lebensforschung“ bezeichnete.

5. Mit der Ausarbeitung und Weiterentwicklung des auf Marx und Engels zurückgehenden Dialektischen Materialismus legte er die Grundlagen des späteren „orgonomischen Funktionalismus“.

Bemerkenswerterweise wurden diese fünf Stränge nicht nur zwischen 1927 und 1934 zu Zeiten seines sehr zeitaufwendigen und lebensgefährlichen politischen Engagements ausgeformt, sondern lassen sich jeweils auf seine Formations- und Selbstfindungsjahre zwischen 1919 und 1926 zurückverfolgen. Sein starkes soziales Engagement zeigte sich bereits in seiner Arbeit am von ihm angeregten psychoanalytischen Ambulatorium für Mittellose in Wien. Eine Arbeit, die sich in seinem ersten Buch, Der triebhafte Charakter (1925), niederschlug, das sich hauptsächlich mit dem „Lumpenproletariat“, sozusagen „den Wilden“ der Neuzeit, beschäftigte und das seine ersten charakteranalytischen Formulierungen enthält. Es sei auch auf seine beiden Artikel über „Eltern als Erzieher“ (1926) und seine frühen naturphilosophischen Studien (insbesondere Henri Bergson und F.A. Lange) verwiesen. Nach 1927 (Die Funktion des Orgasmus) kondensierten sich diese Anfänge zu den genannten fünf Strängen.

Die Zeit zwischen 1927 und 1934 ist kaum zu überschätzen und man reibt sich die Augen, was der Mann in diesen sieben Jahren alles geleistet hat. Nicht nur, daß er die Psychoanalyse zur Charakteranalyse weiterentwickelte, kreierte er auch eine eigenständige Massenpsychologie und das nicht nur in der bequemen Schreibstube, sondern im aktiven politischen Kampf. Sowohl in Wien als auch in Berlin baute er eine sexualpolitische Organisation auf. Quasi nebenbei schrieb er ein Buch zur Ethnographie, das selbst Bronislaw Malinowski selbst beeindruckte, und verfaßte eine sexualsoziologische Studie. Später wurden sie bekannt als Der Einbruch der sexuellen Zwangsmoral und als Die sexuelle Revolution. Und er bereitete spätestens mit seiner bahnbrechenden Studie über den masochistischen Charakter, die Anlaß des endgültigen Bruchs mit Freud war, den „Einbruch ins biologische Fundament“ vor.

Orgonomie im Schnelldurchlauf (Teil 1)

30. März 2025

Es gibt eine lückenlose und vor allem detaillierte Darstellung der europäischen Periode der Arbeit Reichs:

  1. Fritz Erik Hoevel: Wilhelm Reichs Beitrag zur Psychoanalyse (2001)
  2. Karl Fallends Darstellung von Reichs politischem Wirken in Wien: Wilhelm Reich in Wien (1988)
  3. Andreas Peglaus Darstellung der Sexpol in Berlin: Unpolitische Wissenschaft? (2013)
  4. Christiane Rothländers Biographie von Karl Motesiczky (2010), die eine ausführliche Darstellung der Sexpol in Skandinavien beinhaltet
  5. James Stricks Wilhelm Reich, Biologist über Reichs sexualökonomische Lebensforschung in Skandinavien

Für die Kontiuität sorgt Reichs wissenschaftliche Autobiographie Die Funktion des Orgasmus von 1942. Reichs erste Jahre werden von ihm in Leidenschaft der Jugend (1994) beschrieben.

Was die Entwicklung der Orgontherapie aus der charakteranalytischen Vegetotherapie und Reichs amerikanischer Periode betrifft, sieht die Lage weniger rosig aus. Als Übergang bis etwas besseres vorliegt, sozusagen „Wilhelm Reich, Physicist“, kann ich nur auf das Buch Wilhelm Reich von Ilse Ollendorff verweisen, die Reichs Entwicklung in den 1940er Jahren hautnah miterlebt hat. Sodann Ola Raknes‘ Wilhelm Reich und die Orgonomie und schließlich Jerome Edens Die kosmische Revolution. Reichs letzte Jahre werden ausführlich von Jerome Greenfield in USA gegen Wilhelm Reich beschrieben.

Orgonomie ist die Wissenschaft von der kosmischen Lebensenergie. Diese Energieform ist durch zwei Charakteristika gekennzeichnet: ihren Energiemetabolismus und die Bewegungsformen, die ihr eigen sind.

Aufgrund des ihr inhärenten „orgonomischen Potentials“, durch das Energie spontan von niedrigeren zu höheren Konzentrationen fließt, kommt es zu lokalen Energieansammlungen, die sich ebenso spontan wieder entladen („mechanisches Potential“).

Das zeigt sich insbesondere anhand der Funktion des Orgasmus: die als extrem lustvoll empfundene Entladung überschüssiger Energie. Nur so kann der Organismus sein hohes Energieniveau und seinen entsprechend hohen Energieumsatz (= Gesundheit) aufrechterhalten.

In den Konvulsionen des Orgasmus zeigen sich besonders eindeutig die beiden Bewegungsformen, die der Orgonenergie eigen sind: die Pulsation und die Kreiselwelle.

Die orgastische Plasmazuckung ist nichts weiter als eine beschleunigte Pulsation, bei der die Kontraktion überwiegt, während in der normalen organismischen Pulsation die Expansion überwiegt. Das wird insbesondere in der Zellteilung (Kontraktion) evident, die am Ende einer langen Wachstumsphase (Expansion) steht.

Bei Vertebraten erfolgt die orgastische Entladung im Zusammenhang mit einer Überlagerung (Kontraktion).

Dazu muß man zunächst die zweite Art der orgonotischen Bewegung betrachten, die Kreiselwelle:

Höhere Organismen sind nach der Kreiselwelle, bzw. einem „Wellenzug“ der Kreiselwelle, geformt:

Entsprechend sieht die genitale Überlagerung aus:

Wird die Orgonenergie in ihrer natürlichen Bewegung behindert, insbesondere durch die toxische Wirkung von Kernstrahlung, kommt es zunächst zu einem „Wutanfall“ (ORANUR), der schließlich in „Resignation“ (DOR) endet. Dazu muß man wissen, daß Emotionen der unmittelbarste „psychische“ Ausdruck der Orgonenergie sind.

Die funktionelle Identität subjektiver (qualitativer) und objektiver (quantitativer) Gegebenheiten hat Reich mit Hilfe der „Orgonometrie“ beschrieben, die wiederum mit den nichtlokalen sozusagen „geistigen“ Eigenschaften der Orgonenergie zusammenhängen. Siehe dazu meine Ausführungen in Orgonometrie (Teil 2): Kapitel 2.i..

Anhand der Orgonometrie wird auch deutlich, wie es zu einer Störung kommen kann: sie tritt immer dann auf, wenn die natürliche Entwicklung von „links nach rechts“ sich umkehrt und ein höherer („rechterer“) Funktionsbereich einen tieferen („linkeren“) Funktionsbereich beeinflussen will. Beispielsweise geschieht das, wenn Kernstrahlung frei wird, also eine hochenergetische Ausdruckform der („sekundären“) Materie, die aus der („primären“) Orgonenergie hervorgegangen ist.

Im menschlichen Bereich (Medizin, Psychologie, Soziologie, Ökonomie) ist diese Wendung gegen den eigenen Ursprung identisch mit Panzerung.

Das deutsche Volk ist Opfer der organisierten und schwerbewaffneten Emotionellen Pest

29. März 2025

Zwischen 2015 und heute haben wir alles in allem (direkte und indirekte Kosten) mehr als 1000 Milliarden Euro denkbar kontraproduktiv für unsere Goldstücke ins Klo geworfen. Ohne Modju Merkel hätten wir heute vergleichsweise keine Probleme! Wichtiger ist aber, daß sie dem deutschen Volk den definitiven demographischen Todesstoß verabreicht hat. Vom immateriellen Schaden wollen wir gar nicht erst anfangen. Deutsche Kinder wachsen in einer Atmosphäre ständigen Mikroterrors auf, Frauen fühlen sich zusehends als gehetztes Freiwild und allgemein wird dem deutschen Volk der öffentliche Raum genommen. Das fängt beim Supermarkt und in den öffentlichen Verkehrsmitteln an, setzt sich im Park fort und endet auf Weihnachtsmärkten und Volksfesten, die wie Hochsicherheitstracks wirken – wenn sie überhaupt noch stattfinden können. Der Wohnraum wird knapp und Freibäder unbenutzbar… Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen und wo ich enden soll, um die Umvolkung adäquat darstellen zu können!

Spätestens mit dem Melanor-SchMerz beginnt, ebenfalls mit 1000 Milliarden Euro, nunmehr die zweite Phase: das systematische Vergraulen der deutschen Leistungsträger. Das Kapital, vor allem aber das geistige Kapital, verläßt fluchtartig dieses Höllenloch. Steuern, Abgaben, Kreditkosten, die Immobilie nichts mehr wert.

Wer tut uns das an und warum? Zunächst einmal gilt, daß der eine Grundkonflikt jedweder gepanzerten Gesellschaft der Gegensatz von Arbeitsdemokratie (Selbststeuerung, Selbstorganisation, Arbeit) und Emotioneller Pest (Autoritarismus, Kontrollwahn, Parasitismus) ist. „Überproduktive“ Menschen wie Wilhelm Reich und ganze Nationen wie das Deutsche Reich bedrohen den Status quo, der von der Emotionellen Pest mühsam aufrecht erhalten wird, und diese schlägt erbarmungslos zurück. Es ist wirklich so, wie in der ursprünglichen Star Wars-Triologie!

Die Emotionelle Pest ist beispielsweise BlackRock, das einst Reich in enger Kooperation mit der totalitären amerikanischen Linken (Fellow Traveller, Mildred Brady, The New Republic) in den Tod getrieben und die florierende Orgonomie fast vernichtet hatte. (Ja, damals existierte die Firma „BlackRock“ noch nicht – damals war das Melanor „Rockefeller“, d.h. die Pharmaindustrie, die schon zu dieser Zeit die „Kulturrevolution“ finanzierte, etwa das „Kinsey Institute“.) Heute versucht Melanor-SchMerz in engster Verzahnung mit der sterbenden bundesdeutschen Linken das gleiche mit Deutschland zu machen und das Werk des DDR-Auswurfs Merkels von vor 10 Jahren zu vollenden. Deutschland wird zum leergefegten „bunten“ Siedlungsraum, in dem die Arbeitsdemokratie auf ein Minimum gedrosselt wird. In Stalins Sowjetunion wurde den Angehörigen der Opfer von Massenerschießungen die Rechnung für die Munition zugeschickt. Der deutsche Steuerzahler darf seinen eigenen Untergang finanzieren und wird bedroht, wenn er so frech ist und sich wehrt („Volksverhetzung“)!

BlackRock wird durch die vollkommen sinnlose Rüstung (die fast ausschließlich im Ausland produziert werden wird) und durch die Finanzierung dieses Wahnsinns Abermilliarden einnehmen und dabei gleichzeitig einen entscheidenden Störfaktor auf dem Weg zum globalen Monopolkapitalismus beseitigt haben. Erst wird der deutsche Mittelstand vernichtet, dann Deutschland selbst. Aber lassen wir Markus Krall das Wort:

Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „Der Sündenfall” und folgende

28. März 2025

Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „Der Sündenfall“ und folgende

Der Islam in der antiautoritären Gesellschaft

27. März 2025

Religion ist, so Reich, fast unverzichtbar für die Existenz der gepanzerten Menschen.

Ohne sie verlören sie Gleichgewicht, Orientierung und Hoffnung, die Stützen ihrer unglücklichen Seelen. Der Teufel, der nun zwar herrscht, aber durch Moralgesetze eingeschränkt wird, würde sonst unangefochten herrschen. (Christusmord, Freiburg 1978, S. 86)

Was nun speziell den Islam betrifft hat Reich die Herausforderung, vor der Mohammed stand, mit jener von Paulus verglichen: gegen die „heidnischen“ sekundären Triebe vorzugehen, die ein gedeihliches gesellschaftliches Miteinander unmöglich zu machen drohten (ebd., S. 187).

Nun betrachte man die gegenwärtige antiautoritäre Gesellschaft, in der alle Orientierung droht verloren zu gehen. In der selbst das Christentum sich in Beliebigkeit verliert. Die Linke hat erfolgreich die Evangelische Kirche unterwandert und im Kern ausgehöhlt. Und die Katholische Kirche – ist seit dem Zweiten Vatikanum kaum mehr als ein schlechter Witz. Priester, die sich nicht mehr Gott, dem Altar, zuwenden, sondern den Menschen, machen sich zum Affen – zu „Humanisten“.

Menschen, insbesondere Jugendliche, die nach Halt suchen, finden ihn dort, wo noch Gott und seine Gebote im Mittelpunkt stehen. Dort wo klare Regeln gelten, die sich seit 1400 Jahren nicht geändert haben und sich bis zum Ende der Zeit nicht ändern werden. Vor allem wenden sie sich jener Lehre und Kultur zu, in der der Mann noch ein MANN sein kann, d.h. in erster Linie ein Krieger, und die Frau noch eine FRAU, d.h. in erster Linie Ehefrau und Mutter. Das finden sie in reinster Form im Islam.

Der antiautoritäre Deutsche macht sich nicht bewußt, durch was für ein autoritäres Stahlgewitter der durchschnittliche Moslem gehärtet wurde:

  1. ein strenge patriarchale Pyramide mit Allah an der Spitze und abwärts nur Sklaven, die nach oben buckeln und nach unten treten und sei es der ältere Bruder, der den jüngeren Bruder tyranisiert;
  2. wegen der strikten Geschlechtertrennung, gibt es kaum einen Mann, der keine, teilweise drastischen, homosexuellen Erfahrungen gemacht hat – in einer Gesellschaft, in der für (passive) Homosexualität die Todesstrafe gilt (wenn nicht offiziell, dann doch „sozial“);
  3. ein unglaublicher Machismo und eine alles erstickende Ehrpusseligkeit – die ewige Angst sein Gesicht und seine „Männlichkeit“ zu verlieren;
  4. da es sich fast durchweg um Stammesgesellschaften handelt, herrscht selbst in Friedenszeiten ständig ein unterschwelliger Bürgerkrieg mit Blutrache;
  5. massenhaft arrangierte Ehen, darunter ein Gutteil unter Familienangehörigen („Cousinen“);
  6. Leute, die sich genetisch sehr eng stehen, können sich buchstäblich nicht riechen – es ist eine ekelerregende Tortur mit einem Verwandten sexuell verkehren zu müssen, ein sexuelles Unglück unbeschreiblichen Ausmaßes;
  7. Gewalt in der Familie unterstützt durch eine zynische Religion, die von den arabischen Machthabern im Mittelalter künstlich geschaffen wurde, um ihre Perversionen zu rechtfertigen;
  8. die Unfähigkeit sich selbst zu beschäftigen, d.h. es muß immer die Familie anwesend sein oder diese Leute drehen buchstäblich durch – gleichzeitig bedingt das eine durchgehende soziale Kontrolle: man kann nicht allein sein und man kann niemals wirklich frei sein;
  9. durch die Inzucht über Generationen ein unglaubliches Ausmaß von angeborenen körperlichen und geistigen Behinderungen und Auffälligkeiten – klingt „rassistisch“, aber jeder, der in entsprechenden Einrichtungen arbeitet, wird das bestätigen können;
  10. das ständige Bewußtsein betrogen und VERARSCHT worden zu sein: man hat den einzig richtigen Glauben, einem wurde die Erde versprochen, doch den anderen geht es um so viel besser – zwangsläufige Erklärung: es sind Betrüger, Verschwörer, Diebe, absolut unmoralische Menschen, die die islamische Nation grausam unterdrücken;
  11. ein für deutsche Verhältnisse unfaßbar brutales nationales Selbstbewußtsein als Türke, Kurde, Araber, Perser, etc., vor allem aber als Moslem – etwas, was man nur als „Herrenmenschentum“ bezeichnen kann.

Gegenwärtig werden wir Zeugen eines bemerkenswerten Vorgangs: die Leute, die für die Verschwuchtelung unserer jungen Männer sorgen (was nicht unbedingt etwas mit Homosexualität zu tun hat!) und aus unseren jungen Frauen frigide Emanzen machen, holen gleichzeitig islamische Autoritäre ins Land, die die tradierten Rollenmuster der Geschlechter geradezu karikaturhaft verkörpern. Gerade jene, die den Antiautoritarismus mit allen Mitteln durchdrücken wollen, holen Millionen Repräsentanten des Autoritarismus ins Land.

Diese gewollte und aktiv beförderte „Migration“ ist Teil des antiautoritären Kampfes gegen die „alte Ordnung“. Als Neurotiker kämpfen die Antiautoritären die Gefechte der persönlichen Vergangenheit auf der gesellschaftlichen Bühne aus. Daß sie dabei die Zukunft verspielen, kommt ihnen nicht in den Sinn.

Das Fatale an der ganzen Angelegenheit, etwas, was keiner der rechten sogenannten „Islamkritiker“ begreift, ist, daß die Mohammedaner nicht etwa das im weitesten Sinne „Böse“ verkörpern, sondern ganz im Gegenteil die letzte Rettung vor dem totalen Zusammenbruch. Die einzige gesellschaftliche Kraft, die den endgültigen Triumph der Hölle verhindert.

Wie eingangs erwähnt sah Reich so die Rolle von Paulus im römischen Kaiserreich und die Rolle von Mohammed im heidnischen Arabien. Das macht die ungeheure Kraft des Islam in unserer Mitte aus.

Der grün-rote Abschaum hört sich John Lennons atheistische und kommunistische Schwuchtelhymne Imagine an. Übrigens wurde dieses Lied vor vier Tagen im bunten Staatsakt für die acht türkischen Mordopfer gesungen. Was für eine abgrundtiefe Demütigung für einen Moslem! Was für ein Mißverständnis auf beiden Seiten! Es war, als hätte die Kanzlerin der bunten Republik jedem der ermordeten türkischen MÄNNER, Märtyrer des Türkentums, einzeln posthum ins Gesicht gespuckt!

Leserbrief in PSYCHOLOGIE HEUTE, 1980

26. März 2025

Leserbrief in PSYCHOLOGIE HEUTE, 1980

Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „Der Staat” und folgende

25. März 2025

Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „Der Staat“ und folgende