Posts Tagged ‘hyperaktive Kinder’

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 75

22. Juni 2020

orgonometrieteil12

75. Die fünf Grundfarben unserer Lebenswelt

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ZUKUNFTSKINDER: 6. Das sexuelle Elend der Jugend, c. Der Antiautoritarismus

28. März 2018

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

ZUKUNFTSKINDER:

6. Das sexuelle Elend der Jugend, c. Der Antiautoritarismus

John Ott und ORANUR

18. Februar 2014

Im folgenden präsentiere und ergänze ich Jerome Edens Besprechung des 1973 veröffentlichten Buches Health and Light (Effects of Natural and Artificial Light on Man and Other Living Things) von John Ott aus dem EDEN BULLETIN (Vol. 3, No. 3, July. 1976, S. 18).

Health and Light von Dr. John Ott gehört zu den wichtigsten Büchern, das uns seit langem untergekommen ist. Dr. Otts Forschung über die biologischen Auswirkungen der Qualität des Lichts hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Orgonomie. Durch Wilhelm Reichs Forschung wissen wir, daß die primordiale, masse-freie, prä-atomare Orgonenergie, die in der Atmosphäre normalerweise gräulich-blau ist, ihre Farbe in Abhängigkeit von ihrem Ladungszustand (Intensität) ändert. Die Qualität und Intensität der atmosphärischen und organismischen Orgonenergie sind funktionell identisch.

Ott’s Untersuchungen belegen, daß durch künstliche Farbänderungen beim Licht, sich gleichzeitig die Qualität des Lichts (der Orgonenergie) ändert. Zum Beispiel produzieren Farbglasfilter, die in das Lichtsystem eines Phasenmikroskops eingeführt werden, radikale Veränderungen in den plasmatischen Strömungen von lebenden Zellen. Die Bewegung der Zelle kann stimuliert oder unterdrückt werden oder die Zelle getötet werden, wenn unterschiedliche farbige Filter verwendet werden.

So zeigt Dr. Ott durch seine Forschungen, ohne es zu wissen, daß, ebenso wie Energiequalität funktionell identisch mit Farbe ist, Farbe selbst funktionell identisch ist mit Energiequalität!

Angefangen hat Ott mit der Zeitrafferphotographie, bei der man das unsichtbare, da viel zu langsame Wachstum von Pflanzen, verfolgen kann. „Man kann dem Gras beim Wachsen zusehen!“ Dabei sind Ott unter dem künstlichen Filmlicht, aber auch in Gewächshäusern, die beispielsweise das ultraviolette Licht abschirmen, einige Besonderheiten aufgefallen. Teilweise mußte er feststellen, daß manche Pflanzen unter unnatürlichen Lichtverhältnissen einfach nicht gedeihen wollten.

Das Buch verfolgt Dr. Otts Pionierarbeit in der Zeitrafferphotographie, die er zunächst als Hobby, später kommerziell in Verbindung mit Walt Disney‘s Motion Pictures betrieb. Ott bemerkte, daß die Einführung verschiedener Arten von künstlichem photographischem Licht das Wachstum, die Entwicklung und das Verhalten von Pflanzen und Tieren beeinflußt. Unter verschiedenen Arten von Kunstlicht (Glühlampen und Leuchtstofflampen) konnten sich Pflanzen und Tiere nicht natürlich entwickeln.

Das fiel Ott das erste Mal auf, als er für einen Wald Disney-Film die Entwicklung einer Kürbispflanze vom sprießenden Keimling bis zum Kürbis aufnehmen sollte. Unter Kunstlicht wollte sich die Frucht einfach nicht bilden bzw. erst, als er Neonröhren benutzte, die weitgehend dem Tageslicht entsprechen. Das konnte Ott auch direkt unter dem Mikroskop beobachten, wenn er verschiedene Farbfilter benutzte: die Bewegung der Zellorganellen wurde teilweise drastisch durch verschiedene Wellenlängen verändert. Das gilt nicht nur für pflanzliche, sondern auch für tierische Zellen. Als besonders lebenspositiv hat sich „Schwarzlicht“, also langwelliges ultraviolettes Licht erwiesen. Ott spricht in diesem Zusammenhang von „Mangelbelichtung“, die genauso verheerend wäre wie „Mangelernährung“.

Ott’s Arbeit ist sehr wichtig in Bezug auf die Gesundheit des Menschen. Der Mensch braucht eine bestimmte Menge an natürlichem Sonnenlicht (Orgonenergie), um seine Gesundheit aufrechtzuerhalten. Er lebt meistens unter Kunstlicht, abgeschirmt vom Vollspektrum-Tageslicht durch Fenster und Wände und durch das Tragen von Brillen und Sonnenbrillen, die verhindern, daß die Erstrahlung der Orgonenergie die Sehnerven erreicht (und, wir können hinzufügen, die Haut durchdringt). Entsprechend leidet die Gesundheit des Menschen.

Ott’s Forschungen an Krebsmäusen ist von besonderer Bedeutung: „Der C3H-Stamm von Mäusen, die unter rosa fluoreszierendem Licht gehalten wurden, entwickelte spontan Tumoren und starb im Durchschnitt nach 7½ Monaten. Die Tiere unter verschiedenen Arten von Licht mit einem immer breiteren Spektrum zeigten eine Lebensverlängerung, die sich bis zu mehr als 16 Monate erstreckte. Mehr als 2 000 Mäuse wurden in diesem Experiment verbraucht.“

Das damals diskutierte Phänomen des „Tired Child Syndrome“ schien unmittelbar vom Fernsehkonsum abhängig zu sein. Ott hatte den Verdacht, daß weniger die psychologische Wirkung der Fernsehserien, als vielmehr die direkte Einwirkung der geringen Röntgenstrahlung, die von (hauptsächlich defekten) Apparaten ausgeht, für die Symptome verantwortlich sein könnte. Zur Überprüfung plazierte er einfach Bohnenpflanzen vor Fernseher über den gleichen täglichen Zeitraum, an dem Kinder in die Röhre starren. Jene Pflanzen, die durch Bleiplatten vor der Fernsehstrahlung geschützt wurden, entwickelten sich normal, während die exponierten Pflanzen Wachstumsschäden aufwiesen. Das gleiche Experiment wiederholte er mit Ratten: während sich die abgeschirmten Ratten normal verhielten, benahmen sich die nur durch schwarze Pappe von der Fernsehrstrahlung geschützten Ratten erratisch und aggressiv – hyperaktiv! (Die Autopsie zeigte Schädigungen des Hirngewebes!) Ott berichtet, daß hyperaktive Kinder (heute spricht man von „ADHS“) sich nach einigen Monaten normalisierten, nachdem die Fernseher aus ihren Haushalten beseitigt worden waren. Experimente mit Pflanzen zeigten Ott, daß offenbar auch Leuchtstoffröhren an ihren Kathoden geringe Mengen von biologisch schädlicher Röntgenstrahlung abgeben. Ott fand heraus, daß wenn man in Schulklassen Leuchtröhren benutzt, bei denen die Kathoden keine Röntgenstrahlung mehr abgeben, weil sie mit Bleifolie umwickelt sind, das Problem „hyperaktive Kinder“ verschwindet.

Dr. Ott‘s Forschung hinsichtlich der schädlichen Strahlenemission von Fernsehgeräten und Leuchtstoffröhren ist von besonderer Bedeutung. Die Emissionen von Fernsehern brachten die Fortpflanzung von Ratten vollständig zum erliegen. „Würfe von Ratten, die vorher durchschnittlich acht bis zwölf Junge hatten, fielen sofort auf ein oder zwei ab, und viele von ihnen haben nicht überlebt.“ (Dies geschah, wenn ein Farbfernseher in einer Entfernung von 15 Metern von einem Raum zur Tierzucht plaziert wurde.) Ott zieht die Verbindung zwischen Verhaltens- und Gesundheitsproblemen bei Schüler und längerem Fernsehkonsum. Er weist darauf hin, wie schädlich es ist, einen Fernseher hinter einer Wand zu haben, vor der eine Kinderkrippe gestellt wird, da die Strahlenemission eines Fernsehers eine Mauer leicht durchdringen kann.

Es ist bedauerlich, daß sich Dr. Ott nicht mit Wilhelm Reichs Entdeckung der Orgonenergie auseinandergesetzt hat, insbesondere mit Reichs Buch Der Krebs, da Kenntnisse über die Funktionen dieser spezifischen biologischen Energie ihm bei seiner bahnbrechenden und lebenswichtigen Forschung sehr zugute gekommen wären. Die Folgen von Ott‘s Forschung sind jedoch tiefgreifend. Man fragt sich, welche Auswirkungen verschiedenfarbige Materialien und unterschiedliches Licht auf einen Orgonenergie-Akkumulator oder DOR-Buster hätten? Und das vom Akkumulator auf den Menschen übertragen. Die Möglichkeiten sind vielversprechend. Dr. Ott gebührt großes Lob für die Eröffnung eines völlig neuen Felds für funktionelle wissenschaftliche Untersuchungen.

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