Posts Tagged ‘Blut’

Der verdrängte Christus: 8. Der Opfertod Christi

25. Mai 2018

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS:

8. Der Opfertod Christi

Peter und die Biene Maya

9. Juni 2017

In meinen Balkonkästen wachsen Wildblumen und blüht alles mögliche Unkraut. Ein Fest für Insekten, doch in diesem Jahr bleiben sie einfach weg. Ich hatte mit einer Invasion gerechnet. Pustekuchen! Früher war die Fahrt über die Autobahn ein grausiges Insektenmassaker, heute bleibt die Windschutzscheibe weitgehend unbefleckt.

In den letzten Jahren ist die Zahl der Fluginsekten in weiten Teilen Deutschlands dramatisch zurückgegangen, um alarmierende 80 Prozent. Klimawandel, Monsanto, die Flurbereinigung, zwangskranke Kleingärtner etc. erklären nicht das Verschwinden der Insekten. Was dahintersteckt, ist der wirkliche „Klimawandel“: das Sterben der Atmosphäre, deren Ver-DOR-ung. Insekten reagieren so empfindlich, weil die Sauerstoffaufnahme direkt erfolgt und nicht vermittelt durch Blut und Lymphflüssigkeit. Sie sind über die Tracheen mit der Atmosphäre direkt verbunden ohne den Puffer durch Orgonenergie-Bläschen = Bione = Rote Blutkörperchen.

Zwei Fragen zu Reichs DER KREBS

23. August 2016

1. Warum bewegen sich T-Bazillen, die doch durch einen Mangel an (Orgon-) Energie, bzw. durch das immobilisierende DOR gekennzeichnet sind, so erratisch und schnell unter dem Mikroskop, verglichen mit gesunden Bionen?

T-Bazillen sind funktionell identisch mit einer Angst- und Panikreaktion, d.h. durch Anorgonie in der Peripherie bei gleichzeitiger, durch die extreme Kontraktion bedingte, Konzentrierung der kläglichen Restenergie auf einen kleinen Punkt, der wie wild gegen den endgültigen Erstickungstod ankämpft.

2. Warum werden bei einer Bestrahlung im Orgonenergie-Akkumulator nur die Erythrozyten (die Roten Blutkörperchen) und nicht auch die pathogenen Mikroorganismen aufgeladen und dadurch resistenter?

Weil die gesamtorganismische Funktion gestärkt wird (Expansion), während die Partikularinteressen (d.h. die Mikroorganismen), die auf Reorganisation auf niedrigerer, primitiverer Ebene zurückzuführen sind (Kontraktion), geschwächt werden.

Der Fehler des Fragestellers ist jeweils darin begründet, daß er auf die „mechanischen“ Einzelphänomene (die „lebendigen“ pathogenen T-Bazillen und die im Orgonenergie-Akkumulator geschwächten pathogenen Mikroorganismen) fixiert bleibt und das „widersprüchliche“ Geschehen nicht primär im Rahmen der gesamtorganismischen Funktionen (in diesem Fall der Pulsation) betrachtet.

Diese mechanistische Sichtweise kennzeichnet sowohl die Argumente der meisten Reich-Kritiker als auch die teilweise wirklich nervtötenden Fragen von wohlmeinenden Studenten der Orgonomie.

Siehe dazu auch Chronik der Orgonomie.

Versteinerte Muskeln und gefrierendes Blut

23. März 2015

Anfang der 30er Jahre entdeckte Reich, daß der charakterliche Panzer (stereotype Verhaltensmuster, die selbst beibehalten werden, wenn sie denkbar unpassend sind), sein Korrelat in chronischen muskulären Verspannungen findet, die der Patient kaum willentlich beeinflussen kann. Man verkrampft sich, um seine Gefühle unter Kontrolle zu halten, bis sich dieser Mechanismus verselbständigt und man die betreffenden Gefühle gar nicht mehr zulassen kann, so sehr man sich auch anstrengt. „Man wird nicht mehr locker.“

Später, in Der Krebs (Fischer TB, S. 191), wies Reich auf den Zusammenhang zwischen den emotionell verursachten Muskelspasmen und den Orten hin, an dem Krebs-Metastasen auftreten. Tumoren entwickeln sich dort, wo der Körper sich am meisten gegen bioenergetische Erregung mit Muskelpanzerung wehrt (Der Krebs, S. 189), das Gewebe deshalb schlecht mit Sauerstoff versorgt wird und so am ehesten krebsartig zerfällt, also insbesondere an der sich besonders einfach abpanzernden Ringmuskulatur wie im Hals, im Magen und im Anus, aber auch an den Brüsten und am Genital (siehe auch Der Krebs, S. 172).

In neuro aktuell, dem „Informationsdienst für Neurologen und Psychiater“ wies Dezember 2010 der Neurologe Dr. med. Frank Erbel darauf hin, wie schwer es ist, Patienten davon zu überzeugen, daß Kopfschmerzen eine denkbar einfache Ursache haben können: Nackenverspannungen. Teil dieser Aufklärungsarbeit sei es auch, dem Patienten zu verdeutlichen, daß ein ständig angespannter Muskel nicht ausreichend durchblutet ist und seinen Stoffwechsel nur schwer aufrechterhalten kann. Beispielsweise wird der Patient seinen Arm nur wenige Minuten gestreckt halten können, weil der Stoffwechsel der Schultermuskeln zusammenbricht. Genauso ist es mit ständig angespannten Nackenmuskeln.

Eigene Experimente hätten gezeigt, daß jede Muskelanspannung zu einer Minderdurchblutung des betreffenden Muskelgewebes führt:

Dazu wird eine Kanüle mit einem winzigen Thermistor in den Muskel eingestochen. Der Thermistor ist ein elektrischer Widerstand, dessen Wert sich temperaturabhängig verändert. Das Gerät wir durch einen elektrischen Strom aufgeheizt und gibt Wärme an das umliegende Gewebe ab. Dadurch kühlt der Thermistor ab und ändert entsprechend seinen Widerstandswert. Je stärker die Durchblutung des Muskels, um so leichter kann das Blut die Wärme vom Thermistor abführen. Die gemessenen Effekte der Muskelkontraktion sind höchst beeindruckend. Kräftige Kontraktionen bringen die Durchblutung auf null, doch bei jeder Muskelerschlaffung schießt das Blut erneut in die Blutgefäße.

Für Reich war der Muskelpanzer nur ein Teilaspekt einer umfassenden energetischen Kontraktion des Organismus, der „Sympathikotonie“. Dies wird beispielsweise daran sichtbar, daß nicht nur die Blutzufuhr gedrosselt, sondern auch das „flüssige Organ“ Blut selbst betroffen ist. In der Sympathikotonie „gefriert“ das Blut buchstäblich in den Adern!

Ängstliche Menschen neigen zu einer erhöhten Blutgerinnung mit dem Risiko einer Thrombose. Entsprechend besteht ein bis zu viermal so großes Risiko, an einer Herzerkrankung zu sterben. Forscher der Universität Bonn (Franziska Geiser et al.) haben 2008 erstmals das Blut von Patienten, die unter Panikstörung oder sozialer Phobie leiden, mit Blut einer gesunden Kontrollgruppe verglichen.

Normalerweise halten sich im Gerinnungssystem zwei gegenläufige, lebensnotwendige Mechanismen in etwa die Waage: Bei der Koagulation verdickt das Blut, ein Blutpfropf entsteht, und der dichtet etwaige Verletzungen ab. Die so genannte Fibrinolyse dagegen macht das Blut flüssig und löst den Blutpfropf wieder auf. Bei den Angstpatienten beobachteten die Forscher bei genauerer Analyse aber eine Aktivierung der Koagulation bei gleichzeitiger Hemmung der Fibrinolyse. (…) So gerät das Gerinnungssystem in eine Schieflage, und die Gerinnungsneigung erhöht sich, möglicherweise mit gefährlichen Folgen, die im Extremfall bis zur Verstopfung einer Herzkranzarterie reichen können.

Eine Folgestudie liefere erste Hinweise darauf, daß sich die Blutgerinnung bei den Patienten nach einer erfolgreich verlaufenden Therapie verbessere.

Vor einiger Zeit berichtete ich, daß, einer klinischen Studie zufolge, eine feindselige Haltung gegen die Mitmenschen zu einem höheren Herzinfarktrisiko führt als Fettleibigkeit, Rauchen oder hohe Blutfettwerte. Die Rede von „verhärteten Herzen“ kann man wörtlich nehmen!

1995 haben Forscher der Columbia University das Glücksniveau von mehr als 1700 Kanadiern ermittelt, die zu der Zeit (noch) keine Herzprobleme hatten. Nach einem Jahrzehnt untersuchten sie 145 der Probanden, bei denen mittlerweile eine Herzerkrankung vorlag. Auf diese Weise fanden sie heraus, daß glücklichere Menschen mit geringerer Wahrscheinlichkeit kardiovaskulär erkranken.

Die Forscher verwendeten eine Fünf-Punkte-Skala, um das Glück zu messen. Für jeden Punkt auf der Glücksskala ergab sich eine um 22 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit später ein Herzproblem zu entwickeln.

Was die Ursache für diesen Zusammenhang betrifft, spekulieren die Forscher darüber, daß glücklichere Menschen mit größerer Wahrscheinlichkeit einem gesünderen Lebensstil frönen. Es könnte auch einen unbekannten genetischen Zusammenhang zwischen Glück und geringerer Anfälligkeit für Herzkrankheiten geben. Schließlich wird spekuliert, daß das Glück direkt auf das Herz wirkt, denn bei Streß und Depressionen werden Hormone ausgeschüttet, die den Herzmuskel angreifen und es kommt zu Ablagerung in den Arterien. Selbst wenn man von Natur aus kein glückliches Gemüt habe, solle man deshalb im Interesse seiner Gesundheit sozusagen Glück simulieren.

Aus orgonomischer Sicht geht es einfach darum, offen und „unverkrampft“ (vagoton) zu sein. Das betrifft insbesondere ein möglichst ungepanzertes Brustsegment. Glück bedeutet einfach seinem Herzen zu folgen. So erübrigt sich auch die absurde Frage, ob die Korrelation zwischen Glück und Herzgesundheit auf die gesündere Lebensweise von glücklichen Menschen oder auf eine direktere Verbindung zwischen Glück und Herzgesundheit zurückzuführen ist. Verhalten und Charakterstruktur sind nicht zu trennen.

Reich war seit den 40er Jahren schwer herzkrank, erlitt 1951 einen Herzinfarkt und erlag schließlich 1957 im Gefängnis seinem buchstäblich „gebrochenem Herzen“. Seinen Sohn ermahnte er kurz vor seinem Tod, Glück sei das wichtigste im Leben.

Die fünf Grundfarben unserer Lebenswelt

22. November 2014

Blau ist nicht nur meine persönliche Lieblingsfarbe (wie die der meisten Deutschen), sondern auch die Farbe der Orgonenergie. Man schaue aus dem Fester: wir leben in einem Ozean aus blauer Orgonenergie – und sollten im Interesse der Kinder der Zukunft entsprechend leben.

Man hat festgestellt, daß Tiefseefische, die in blauem Licht aufgezogen werden, kleinere, d.h. „weitsichtigere“ Augen haben, als ihre Artgenossen, die unter Rotlicht aufwuchsen und entsprechend „kurzsichtig“ sind. Das läßt sich auf den Menschen übertragen. Bei Sehtests stellte man fest, daß beim Lesen unter blauem Licht die Linsenbewegung zur Scharfstellung des Bildes („Akkommodation“) weniger ausgeprägt ist, als bei rotem Licht. Das liegt daran, daß der Brennpunkt von Rotlicht hinter der Netzhaut liegt. Leider ist es so, daß Bücher heute auf Papier gedruckt werden, das rotes Licht stärker reflektiert. Wenn man stattdessen leicht bläuliches Papier benutzen würde, verschöbe sich der Brennpunkt beim Lesen so nach vorne, daß der Kurzsichtigkeit, die vor allem durch Lesen in früher Kindheit entsteht, effektiv vorgebeugt würde.

Außerdem zeigen diverse Studien, daß helles Blau, insbesondere als Wandfarbe, ideal ist zur Beruhigung von hyperaktiven Kindern, den Blutdruck sinken läßt und allgemein die soziale Atmosphäre bessert.

Bei einer blauen Beleuchtung reagiert das Gefühlszentrum wesentlich stärker auf Emotionen in der Stimme eines anderen als etwa bei grünem Licht. Da bläuliches Licht zudem die Aufmerksamkeit verbessert und Müdigkeit entgegenwirkt, könnten auch Menschen ohne depressive Verstimmungen von einem höheren Blauanteil im Umgebungslicht profitieren.

Tatsächlich ist blaues Licht der Taktgeber unserer Existenz:

Im Auge wurde Anfang des Jahrtausends ein System der Lichtmessung entdeckt, das die Pulsation des gesamten Organismus steuert. Selbst wenn in der Netzhaut keine Stäbchen und Zapfen vorhanden sind, also aus klassischer Sicht vollkommene Blindheit vorliegt, reagieren die Pupillen und die biologischen Rhythmen verändern sich. Der dafür verantwortliche „circadiane Melanopsin-Sensor“ spricht auf blaues Licht an. Man denke auch an die chronisch geweiteten Pupillen bei Schizophrenen, die getreulich die Kontraktion des gesamten Organismus widerspiegeln (siehe E.F. Baker: Der Mensch in der Falle).

Ein österreichisch-britisches Forscherteam um Simone Moser (Universität Innsbruck) hat herausgefunden, daß Bananen unter UV-Licht blau zu leuchten beginnen, wenn sie reif werden, d.h. ihre Farbe von Grün zu Gelb wechseln. Schließlich entwickeln sich braune Flecken, deren Ränder ganz besonders stark leuchten. Im Todeskampf („Apoptose“ bzw. „programmierter Zelltod“) würden die absterbenden Zellen blau aufleuchten. „Wie die Forscher nun zeigen konnten, leuchten immer diejenigen Zellen vermehrt, die als nächstes absterben werden.“ Mit der einsetzen der Fäulnis hört das blaue Leuchten der Bananen dann ganz auf.

Für den Studenten der Orgonomie ist das blaue Leuchten der reifen Bananen Ausdruck der Orgonenergie und das Erstrahlen der Ränder der braunen Flecken nichts anderes als Ausdruck des bionösen Zerfalls, bei dem besonders viel Orgonenergie freigegeben wird.

Für den Mechanisten handelt es sich hingegen um fluoreszierende Abbauprodukte des grünen Chlorophylls („FCCs“). Tiere, die UV-Licht wahrnehmen können, beispielsweise Affen, werden von dem Leuchten angelockt und so die Pflanzensamen verbreitet. „Außerdem vermuten die Forscher, daß die fluoreszierenden Stoffe vorteilhafte Eigenschaften für die Pflanzenzellen haben. Wissenschaftler fanden bereits bei Säugetieren verwandte Moleküle, wo sie als Zellschützer wirken.“

Die mechanistische Wissenschaft stolpert ständig über jene Phänomene, die Reich in den 1930er Jahren des letzten Jahrhunderts zu entdecken begann, bleibt aber immer an irgendwelchen stofflichen Details („fluoreszierende Abbauprodukte“) hängen und in einem letztendlich mystischen Weltbild verfangen, in dem alles mit einem Zweck „erklärt“ wird. Die Forschungsergebnisse sind natürlich nicht falsch. Es ist nur schade, daß die Forscher in einer mechano-mystischen Betrachtungsweise gefangen sind, die steril ist und nicht wirklich weiter führt.

Ich verweise auf Reichs Studien mit dem Fluoroskop, die er in Der Krebs beschreibt.

Unsere Umwelt wird durch fünf Farben bestimmt: das Orgonblau des Himmels, das Grün der Flora, das Gelb/Braun des Bodens, und das Schwarz des Mutterbodens. Es fehlt die Fauna, deren charakteristische Farbe das Rot ist – jedenfalls, wenn man sie „aufschneidet“. Tiere sind die orgonotischten Einheiten in unserer Umgebung. Das Blut ist rot, da Rot für hocherregtes Orgon steht. Blut außerhalb des Körpers wird schnell braun, weil es seinen Orgongehalt verliert. Das entspricht dem Verwelken von Pflanzen, die von ihrer Energiequelle abgelöst werden: sie werden gelb-braun, weil sie Orgon verlieren. Die „Matrix“ des Lebens, der „Lebenssaft“ ist gelb. Braun wird sie durch Beimengung mit „schwarzem Orgon“, Melanor – das Produkt abgestorbenen Lebens. In reiner Form haben wir es bei tiefschwarzem Humus vorliegen. Wie aus Tod und Verfall neues Leben hervorgeht, hat Reich in Der Krebs beschrieben.

Die mechanistische Wissenschaft hat natürlich jeweils andere Erklärungen, etwa für das Oxidieren („Verrosten“) des Blutes. Betrachten wir die Fauna etwas ausführlicher. Die heutige Wissenschaft hat dazu folgende Erklärungsmodelle entwickelt:

  • Biochemie: im Herbst nimmt das Chlorophyll ab, wodurch andere Farbstoffe, etwa gelbe, sichtbar werden. Zusätzlich wird Anthocyane produziert, das für die Rotfärbung sorgt.
  • Anpassung an die Witterung: die neugebildeten Stoffe schützen die alternden Blätter vor dem Licht an kühlen Tagen.
  • Anpassung an die Freßfeinde: im Herbst legen Läuse ihre Eier bevorzugt auf grünblättrige Bäume.

Für die letzte These spricht eine Arbeit des britischen Forschers Marco Archetti, derzufolge sich kultivierte Apfelbäume, die sich über die Generationen vor Läusen weitgehend geschützt entwickeln konnten, im Herbst weniger verfärben als die Wildformen.

Zur weiteren Erhärtung untersuchte Archetti den ebenfalls von Läusen verursachten und von Landwirten gefürchteten Feuerbrand. Seine Vermutung: Sorten, die empfänglicher für diese Krankheit sind, müßten sich eher rot verfärben als weniger gefährdete Arten. Auch diesen Zusammenhang bestätigt die aktuelle Studie.

Außerdem haben die Apfelbäume mit sich rot verfärbenden Blättern laut dem Forscher deutlich kleinere Früchte. Ein Indiz dafür, daß sie noch viel näher mit ihren wilden Vorfahren verwandt sind.

Hier schließt sich der Kreis zu einer tieferen Ebene, die von der mechanistischen Wissenschaft beharrlich ausgeblendet wird:

  • Bioenergetik: die generelle Kontraktion der blauen Orgonenergie im Herbst geht mit entsprechenden Prozessen in den Lebewesen einher.

Reich:

Die Blätter vertrocknen und werden gelb, weil das Blau aus dem Grün schwindet. Schließlich verlieren die Blattstiele ihren Halt an den Zweigen und fallen ab. Die „Saftigkeit“ weicht einem trostlos wirkenden, trockenen, winterlichen Aussehen. (OROP Wüste, S. 25)

Ariettis Arbeit weist darauf hin, daß die kultivierten Apfelbäume, die von den Obstbauern gezielt so gezüchtet wurden, daß sie größere Früchte tragen, orgonotischer („saftiger“) sind als die Wildformen und deshalb im Herbst länger dem „anorgonotischen“ Trend der Umwelt widerstehen können.

apfel

Zum Abschluß meine aus Spaß zusammengezimmerte „Flagge der Orgonomie“, eine Apotheose des Lebens:

orgonflag

Das Gelb steht für die Matrix des Lebens, das Blau für die atmosphärische Orgonenergie. Beide zusammen ergeben das Grün der Flora (Chlorophyll). Das Rot steht für die Fauna (Hämoglobin), die hochenergetische Form des Lebens. Der weiße Hintergrund (als zusätzliche, sechste Farbe) steht für, man verzeihe mir die Wortwahl, „das höchste Prinzip“ des Lebens. Es wird durch das Orgonit (die Farbe der höchsten Erstrahlung der Atmosphäre zur Mittagszeit) und das weiße Orin (sozusagen geronnene Lebensenergie) verkörpert. Das rote Symbol des orgonomischen Funktionalismus steht für den Kampf für das Leben: die medizinische Orgonomie, die naturwissenschaftliche Orgonomie und das Cosmic Orgone Engineering.

The Journal of Orgonomy (Vol. 15, No. 2, November 1981)

13. Januar 2012

Courtney F. Baker, Robert A. Dew, Michael Ganz, Louisa Lance: „The Reich Blood Test“ (S. 184-218).

Der Reich-Bluttest untersucht die „biologische Stärke“ des Blutes und besteht aus drei Teilen, wobei sich der erwähnte Artikel auf den ersten Teil konzentriert:

  1. mikroskopischer Bluttest: der bionöse Zerfall in physiologischer Kochsalzlösung wird untersucht;
  2. Autoklavierungs-Bluttest: die Blutprobe wird in Bouillon und Kaliumchlorid autoklaviert, wobei gesünderes Blut besser erhalten bleibt als z.B. Krebsblut;
  3. Kultur-Bluttest: die Blutprobe wird in Bouillon und Kaliumchlorid auf Bakterienkultur geprüft.

Es muß angemerkt werden, daß in einigen Fällen gesundes Blut und schwaches Blut nach außen hin gleich wirken, den gleichen Hämoglobin-Gehalt haben und sich nur in der biologischen Kraft unterscheiden. So konnten mit Hilfe dieses Verfahrens zwei anscheinend identische Blutproben als gesund bzw. krebsartig identifiziert werden. (Doug Marett: „Blood Tests for Biological Vigor and Cancer Determination“, International Journal of Life Energy, Vol. 3, No. 1-2, Spring/Summer 81, S. 85)

Reich hat seinen Bluttest im Zusammenhang mit der Erforschung der Krebsbiopathie entwickelt. Der Krebstumor ist nur das Endsymptom einer zugrundeliegenden Schrumpfungsbiopathie, die bereits lange vor der Tumorbildung im Bluttest sichtbar wird und damit eine gewisse Krebsvorsorge ermöglicht. Am Blut erkennt man die Krebsschrumpfungs-Biopathie des Gesamtorganismus, da das Blut ein Gesamtorgan des Organismus ist (Der Krebs, S. 246).

Bei der Krebserkrankung kann entsprechend auch von der „’Sympathikotonie‘ der roten Blutkörperchen“ die Rede sein. Im Vergleich mit normalen Blutkörperchen sind sie eingeschrumpft („Sulfa-Form“) (ebd., S. 245). „Im Blutsystem ist charakteristisch die Schrumpfung der Erythrozyten, die bis zur Poikilozytose führen kann“ (Walter Hoppe: Biopsychische und biophysische Krebsentstehung im Lichte der Orgonomie).

Dieses krebsige Blut zerfällt vollständig in T-Bazillen (Der Krebs, S. 245).

Gesundes Blut gibt keine Kulturen von Bakterien in Bouillon. Krebsiges Blut gibt Fäulnisbakterien und T-Bazillen-Wuchs. Fäulnisstäbe und T-Bazillen kann man im Krebskrankenblut auch mikroskopisch beobachten (nicht unter 2000 x). (ebd, S. 246)

Der T-Typ des Zerfalls, der sich bei Krebs stets findet, kann auch bei anderen biopathischen Zuständen gefunden werden, d.h. Krankheiten, die auf einer Störung der bioenergetischen Pulsation beruhen. (Chester M. Raphael und Helen E. MacDonald: „II. The Reich Blood Test“,Orgonomic Diagnosis of Cancer Biopathy, Rangeley, Maine: The Wilhelm Reich Foundation, 1952, S. 83)

C.F. Baker et al. fanden im ersten Teil des Bluttests generell weitaus längere Zerfallszeiten des Bluts als sie Reich selbst noch beobachtet hatte. Ob dies ein Artefakt aufgrund veränderter Labormaterialien ist oder tatsächlich auf das ORANUR zurückzuführen ist, dem die Menschen seit den 1950er Jahren ausgesetzt sind, ist die Frage. Der eine hat mir gegenüber apodiktisch das eine behauptet, der andere das andere. Kann ein Leser dazu etwas sagen?

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Arthur Nelson: „Acute Depression“ (S. 224-228).

Zunächst referiert Nelson kurz die psychoanalytische Sichtweise der Depression, der auch die Orgonomie noch folge, insbesondere was die Rolle der oralen Libido und die Rolle der nach innen gewendeten Wut betrifft. Nelson fährt fort:

Von einem orgonomisch-biophysikalischen Gesichtspunkt aus betrachtet, können wir den Mechanismus der Depression fundamentaler würdigen. Es kommt zu einer massiven Kontraktion (die physiogische Entsprechung der oben genannten unterdrückten Wut), die die Hemmung des Organismus aufrecht erhält. Wenn dies in einem biologisch anfälligen Säugling auftritt, der einer orgonotischen Deprivation unterworfen ist, wird eine starke Intoleranz für Expansion, sowie ein Hang zur Kontraktion hervorgerufen. Das letztere könne das biologische Substrat der anekdotischen Beobachtung sein, daß Depressive „sensibel“, d.h. leicht verletzbar sind. Andererseits vertreten einige die Ansicht, daß ein Hang zur Entwickelung von Depressionen einem Organismus entspricht, der mit einem äußerst „sensiblen“ Nervensystem geboren wurde, d. h. mit einer starken negativen Reaktion auf Streßfaktoren in der Umgebung.

Nelsons Sichtweise der Depression wird durch neuste Forschungen bestätigt. William Copeland (Duke University Medical Center) et al. haben eine zentrale Debatte innerhalb der gegenwärtigen Psychiatrie untersucht: Führen Entzündungen im Körper zu Depressionen oder führen umgekehrt Depressionen zu Entzündungen? Depression wurde nämlich mit dem Entzündungsmarker C-reaktives Protein (CRP), der sich in der Blutbahn findet, in Zusammenhang gebracht. Die Forscher verfolgten die Entwicklung von Kindern ins junge Erwachsensein hinein und glichen die beiden Parameter „Depression“ und „CRP“ miteinander ab. Ergebnis: erhöhte CRP-Werte im Blut sagen keine spätere Depression voraus, jedoch korreliert die Anzahl der aufeinanderfolgenden depressiven Episoden mit einem steigenden CRP-Niveau.