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23. April 2018

Reich und die Physik

5. Oktober 2014

In die Bibliography of Orgonomy, Part Two: Reich’s Library wurde das Lehrbuch der Physik für Mediziner, Biologen und Psychologen von Reichs Physiklehrer an der Universität Wien, Prof. Dr. Ernst Lecher, aufgenommen. 2007 ist ein Reprint beim VDM Verlag Dr. Müller erschienen.

Bemerkenswert sind die ersten Sätze des Buches, wo Lecher ausführt, daß die Physik „die Bewegunglehre der nicht lebenden Körper“ sei. Zu dieser Auffassung hätten von Anfang an die Bewegungen unseres eigenen Körpers „und die dabei in vielen Fällen ausgelösten subjektiven Kräfteempfindungen“ geführt. Es bestehe jedoch die Möglichkeit, daß eines Tages ein anderes Weltbild aufkommen könne, nachdem man tiefer in das Wesen der Elektrizität eingedrungen ist. Vielleicht wäre dann „von einem elektrischen Gesichtspunkte aus“ alles Naturgeschehen übersichtlicher und verständlicher. In einer Fußnote auf der zweiten Seite führt Lecher aus, daß sich alle Materie in Atome zerteilen ließe, die selbst „vielleicht verschiedene Anordnungen ein und desselben Grundbausteins alles Vorhandenen (sind), des Elektrons.“

Dieser „Forschungsplan“ hat sich mit der Entdeckung weiterer Elementarteilchen wenige Jahre später zerschlagen (vgl. Orgonenergie-Kontinuum und atomare Struktur). Reich selbst mußte seine Überlegungen über eine „Bioelektrizität“ aufgeben, doch wird gleichzeitig deutlich, daß Lecher einer von vielen war, die Reich zur Entdeckung des Orgons hinführten (vgl. Chronik der Orgonomie 1897-1939).

Die Hauptlinie der Wissenschaft hat sich in entgegengesetzte Richtung entwickelt (sozusagen „Orgon gegen Atom“) und Reich in die Ecke des „Parawissenschaftlers“ gedrängt… „Mehrheitsentscheidungen“ spielen in der Wissenschaft jedoch keine Rolle! Wir können getrost abwarten, wer am Ende als Scharlatan dastehen wird, d.h. wer die innere Logik der Natur verstanden hat und wer hoffnungslos in die Irre gegangen ist.

Bezeichnenderweise werden Reichs Experimente zur „Kontaktelektrizität“, die er zwischen 1939 und etwa 1944 durchführte und mit deren Hilfe er u.a. die Funktionsweise des Orgonenergie-Akkumulators erklärte, meistens als hoffnungslos dilettantisch belächelt: all diese Phänomene wären doch schon seit dem 19. Jahrhundert mit dem Konzept der „Ladungstrennung“ endgültig geklärt…

Beim raschen Abrollen vom ordinärem Klebeband tritt elektromagnetische Strahlung auf. Im Vakuum kann dabei sogar Röntgenstrahlung entstehen! Im Alltag begegnet uns die sogenannte „Tribolumineszenz“, wenn wir etwa selbstklebende Briefumschläge im Dunklen aufreißen.

Obwohl das Phänomen der Tribolumineszenz bereits seit mehreren Jahrzehnten bekannt ist, können Physiker den Effekt immer noch nicht ganz erklären. Der Knackpunkt dabei ist vor allem ein immenser Anstieg der Energiedichte, die dann das Leuchten auslöst. So produziert Klebeband zum Beispiel schon beim normalen Abrollen bläuliches Licht, obwohl die Bindung an der Oberfläche 100-mal weniger Energie enthält als für ein Photon sichtbaren Lichts benötigt wird – geschweige denn für die viel energiereichere Röntgenstrahlung.

Die Physiker von der Universität von Kalifornien, die dieses Phänomen beschreiben, versuchen das ganze natürlich mit „Ladungstrennung“ und sich beschleunigenden Elektronen zu erklären. Der Student der Orgonomie kann die unbeantwortet bleibende Frage, wo denn die Unmenge an fehlender Energie herkommen soll, denkbar einfach beantworten!

1940 versuchte Reich die Strahlung, die SAPA-Bione emittierten, von der Umgebung zu isolieren. Dazu baute er, konventionellen schulphysikalischen Überlegungen folgend, einen Container aus Stahl, den er mit Isoliermaterial umgab. Es stellte sich jedoch heraus, daß diese Behältnis nicht isolierte, sondern akkumulierte. Siehe dazu Reichs entsprechende Ausführungen in Der Krebs.

65 Jahre später tappt die Schulphysik noch immer im Dunkeln. So schreibt Anton Zeilinger, „einer der bedeutendsten Quantenphysiker der Gegenwart“, im Zusammenhang mit „Schrödingers Katze“: man könne eine Koppelung dieses Quantensystems mit der Umwelt und die damit einhergehende „Dekohärenz“ verhindern, indem man sie so in eine Stahlkammer einschließe, „daß die Außenhaut der Kammer eine exzellente Isolation darstellt.“

Insbesondere wäre es wohl möglich sicherzustellen, daß von diesem gesamten System keinerlei

Wärmestrahlung nach außen abgegeben wird. Das kann man im Prinzip dadurch erreichen, daß man eine sehr gute Wärmeisolation anbringt (…). Auf diese Weise kann man sicherstellen, daß der gesamte Behälter mit dem darin enthaltenen Lebewesen in keinerlei Wechselwirkungen mit der Umgebung tritt. (Zeilinger: Einsteins Schleier, München 2003, S. 102)

Im 1953 veröffentlichten Bericht Das ORANUR-Experiment I beschreibt Reich, wie Radioaktivität auf konzentrierte Orgonenergie einwirkt und sie in einen anderen sozusagen „radioaktiven“ Zustand („ORANUR“) transformiert. 1957 zeigte er in Das ORANUR-Experiment II (Contact with Space), daß diese Beeinflussung wechselweise ist, d.h. im ORANUR-Experiment wurden auch die radioaktiven Stoffe so verwandelt, daß sich ihr radioaktiver Zerfall änderte.

In der mechanistischen Wissenschaft ist für „Orgonenergie“ von vornherein kein Platz und der radioaktive Zerfall gilt als prinzipiell unbeeinflußbar.

2009 wurde in New Scientist gezeigt, daß diese Bastion der mechanistischen Wissenschaft langsam aber sicher zerbröselt.

1986 hatten Dave Alburger und seine Kollegen am Brookhaven National Laboratory auf Long Island, New York die Daten einer vierjährigen kontinuierlichen Messung der Halbwertzeit des radioaktiven Isotops Silicium-32 ausgewertet. Zwar ergab sich die vorausgesagte Halbwertzeit von 172 Jahren, jedoch war die Zerfallsrate unerklärlicherweise am höchsten im Februar und am niedrigsten im August.

1998 wertete ein Team der Physikalisch-Technische Bundesanstalt in Braunschweig die über 15 Jahre hinweg gemessene Zerfallsrate von Radium-226 aus und stellte ebenfalls eine jährliche Abweichung fest.

Weitere Forschungsergebnisse betreffen jahreszeitliche Schwankungen von einem halben Prozent beim Zerfall von Plutonium-238, die der medizinische Physiker Ken Ellis am Baylor College of Medicine in Houston, Texas über neun Jahre hinweg beobachtet hat.

Alvin Sanders, ein Physiker an der University of Tennessee in Knoxville fand, daß wenn man die C-14-Methode der Alterbestimmung, die auf dem radioaktiven Zerfall des Isotops Kohlenstoff-14 beruht, mit dem Abzählen von Baumringen vergleicht, Schwankungen mit einer Periode von 200 Jahren auftreten.

Und schließlich fand man am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt bei den beiden radioaktiven schweren Ionen Praseodym-140 and Promethium-142 Schwankungen in der Zerfallsrate mit einer Periode von 7 Sekunden.

Ephraim Fischbach und Jere Jenkins von der Purdue University in West Lafayette, Indiana versuchen, diese Forschungsergebnisse in eine einheitliche Theorie zu integrieren: Die drei Schwankungen (eine jahreszeitliche, eine von 200 Jahren und eine von 7 Sekunden) ließen sich möglicherweise mit Hilfe der Sonnen-Neutrinos erklären.

Beim Beta-Zerfall, wie er beispielsweise bei Silicium-32 auftritt, verwandelt sich im Atomkern ein Neutron in ein Proton, indem es ein Elektron und ein Antineutrino abgibt. Fischbach und Jenkins spekulieren nun, daß ein Neutrino, das auf ein Neutron trifft ebenfalls ein Proton und Elektron erzeugen würde, so daß die „Autonomie“ des radioaktien Zerfalls aufgehoben wäre. Dies würde wiederum die jahreszeitliche Fluktuation damit erklären, daß sich im Laufe des Jahres die Erde von der Neutronenquelle Sonne weg und wieder auf sie zu bewegt.

silicon

Entsprechend läßt sich die oben erwähnte Periode von 200 Jahren mit der entsprechenden Schwankung der Sonnenaktivität erklären.

Und was schließlich die 7 Sekunden betrifft, ließe sich das quantenmechanisch mit Hilfe der „Neutrinooszillation“ erklären.

Wie dem auch immer sei: mit jedem Jahr sieht Reichs „absurdes“ ORANUR-Experiment weniger absurd aus!

Kalte Fusion und ORUR

25. Mai 2014

Die „Kalte Fusion“ machte erstmals 1989 in den Medien Furore. Sie läuft heute unter der Bezeichnung low-energy nuclear reactions (LENR). 2009 wurden erstmals Belege dafür beigebracht, daß in der Kalten Fusion Neutronen auftreten. Ein Beweis dafür, daß es tatsächlich zu einer nuklearen Reaktion gekommen ist. Offenbar funktioniert das „theoretisch Unmögliche“ doch und wird schon bald unsere Energieprobleme ein für allemal lösen.

„Unsere Entdeckung ist sehr wichtig“, sagte eine Mitautorin der Studie, die analytische Chemikerin Dr. Pamela Mosier-Boss vom Space and Naval Warfare Systems Center (SPAWAR) der US-Navy in San Diego. „Unseres Wissens, ist das der erste wissenschaftliche Bericht über die Erzeugung hochenergetischer Neutronen in einer LENR-Apparatur.“

Mosier-Boss und ihre Kollegen steckten Nickel- und Goldelektroden in eine mit Deuterium („schwerem Wasser“) vermischte Palladiumdichlorid-Lösung. Elektrischer Strom führte sofort zur Kalten Fusion von Deuterium-Atomen. Die dabei freiwerdenden Neutronen wurden mit Hilfe eines speziellen Plastiks, CR-39, dingfest gemacht. Nach dem Experiment konnten unter dem Mikroskop in diesem Plastik winzige Cluster von drei benachbarten Mulden ausgemacht werden, die jeweils offenbar auf einen gemeinsamen Punkt zurückgehen. Sie entstanden, als subatomare Teilchen durch die ins Plastik eindringenden Neutronen freigesetzt wurden.

Mosier-Boss und ihre Kollegen nennen als weitere Beweise für eine Kernreaktion das Auftreten von Röntgenstrahlung, Tritium und überschüssiger Wärme.

Seit längerem wird behauptet, daß es mit Hilfe der Kalten Fusion auch gelingt, Nuklearabfälle in harmlose, nicht-strahlende Stoffe umzuwandeln. Die „unlösbaren Pobleme“ der Menschheit sind – Scheinprobleme!

In diesem Zusammenhang ist insbesondere die Arbeit von Vladimir Vysotskii (Shevchenko-Universität in Kiev) von Interesse, hat er doch experimentelle Belege dafür vorgebracht, daß in Bakterien (Bione?) eine Art von Kalter Fusion abläuft, eine „Transmutation“ von einem chemischen Element ins andere, die bei der Beseitigung von Nuklearabfällen benutzt werden könnte, ähnlich wie man mit Hilfe von Bakterien chemisch verseuchte Böden reinigt.

Der Physiker Claus Rolfs (Universität Bochum) hat 2006 (ein Jahr vor seiner Emeritierung) versucht, Kernfusionsvorgänge im Inneren von Sternen in einem Teilchenbeschleuniger nachzuvollziehen. Als er leichte Atomkerne mit Protonen und Deuteronen beschoß, war die Fusionsrate (also die Einbettung dieser Teilchen in den jeweiligen Atomkern) deutlich höher, wenn die beschossenen Kerne in Metall, statt in Isolatormaterialien, eingebettet waren und nahe an den absoluten Gefrierpunkt abgekühlt wurden. In weiteren Experimenten konnte die Gruppe um Rolfs bei den beschriebenen Bedingungen eine verkürzte Halbwertszeit für radioaktive Idotope beobachten. Sie hoffen, daß man auf diese Weise in Zukunft radioaktiven Abfall entschärfen kann.

Die Rolle, die bei diesen Experimenten das Metall (im Gegensatz zu „Isolatormaterialien“) und die Einschränkung der „mechanischen“ Wärmebewegung spielt, stimmt mit den in Orgonenergie-Kontinuum und atomare Struktur erläuterten orgon-physikalischen Zusammenhängen überein und ist eine weitere unabhängige Bestätigung von Reichs ORANUR-Experiment.

Rolfs‘ Erklärung ist natürlich eine andere:

Bei Temperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt näherten sich die freien Elektronen [die sich im Metall wie ein Plasma frei bewegen] dem Atomkern an. Ihre Zugkraft beschleunigt positiv geladene Teilchen – und zwar in zwei Richtungen. Zum einen ziehen sie den Beschuß in Richtung Atomkern, was die gewünschten Fusionsreaktionen wahrscheinlicher macht. Zum anderen schien es aber auch möglich, so Rolfs, daß positiv geladene Teilchen durch die nahen Elektronen aus einem Atomkern herausgelöst werden. Dies würde die Halbwertszeit beim Alpha- und Beta+-Zerfall verkürzen.

Im ORANUR-Experiment bestrahlte Reich Radium-Nadeln mit hochkonzentrierter Orgonenergie, um das radioaktive Material „unschädlich“ zu machen. Das unmittelbare Ergebnis war ganz im Gegenteil, daß die Orgonenergie „schädlich“ wurde, d.h. übererregt (ORANUR) und schließlich sogar abstarb (DOR). Nach einigen Jahren, in denen die Radiumnadeln weiterhin einer, wenn auch schwachen, ORANUR-Reaktion ausgesetzt waren, stellte sich heraus, daß sie sich tatsächlich so verwandelt hatten, wie Reich es sich in etwa am Anfang des Experiments vorgestellt hatte.

Im ORANUR-Experiment (ORgone Against NUklear Radiation) hatte sich radioaktives Material so verwandelt, daß aus der NUR-Reaktion des Radiums eine OR-Reaktion geworden war: ORUR.

orur

John Ott und ORANUR

18. Februar 2014

Im folgenden präsentiere und ergänze ich Jerome Edens Besprechung des 1973 veröffentlichten Buches Health and Light (Effects of Natural and Artificial Light on Man and Other Living Things) von John Ott aus dem EDEN BULLETIN (Vol. 3, No. 3, July. 1976, S. 18).

Health and Light von Dr. John Ott gehört zu den wichtigsten Büchern, das uns seit langem untergekommen ist. Dr. Otts Forschung über die biologischen Auswirkungen der Qualität des Lichts hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Orgonomie. Durch Wilhelm Reichs Forschung wissen wir, daß die primordiale, masse-freie, prä-atomare Orgonenergie, die in der Atmosphäre normalerweise gräulich-blau ist, ihre Farbe in Abhängigkeit von ihrem Ladungszustand (Intensität) ändert. Die Qualität und Intensität der atmosphärischen und organismischen Orgonenergie sind funktionell identisch.

Ott’s Untersuchungen belegen, daß durch künstliche Farbänderungen beim Licht, sich gleichzeitig die Qualität des Lichts (der Orgonenergie) ändert. Zum Beispiel produzieren Farbglasfilter, die in das Lichtsystem eines Phasenmikroskops eingeführt werden, radikale Veränderungen in den plasmatischen Strömungen von lebenden Zellen. Die Bewegung der Zelle kann stimuliert oder unterdrückt werden oder die Zelle getötet werden, wenn unterschiedliche farbige Filter verwendet werden.

So zeigt Dr. Ott durch seine Forschungen, ohne es zu wissen, daß, ebenso wie Energiequalität funktionell identisch mit Farbe ist, Farbe selbst funktionell identisch ist mit Energiequalität!

Angefangen hat Ott mit der Zeitrafferphotographie, bei der man das unsichtbare, da viel zu langsame Wachstum von Pflanzen, verfolgen kann. „Man kann dem Gras beim Wachsen zusehen!“ Dabei sind Ott unter dem künstlichen Filmlicht, aber auch in Gewächshäusern, die beispielsweise das ultraviolette Licht abschirmen, einige Besonderheiten aufgefallen. Teilweise mußte er feststellen, daß manche Pflanzen unter unnatürlichen Lichtverhältnissen einfach nicht gedeihen wollten.

Das Buch verfolgt Dr. Otts Pionierarbeit in der Zeitrafferphotographie, die er zunächst als Hobby, später kommerziell in Verbindung mit Walt Disney‘s Motion Pictures betrieb. Ott bemerkte, daß die Einführung verschiedener Arten von künstlichem photographischem Licht das Wachstum, die Entwicklung und das Verhalten von Pflanzen und Tieren beeinflußt. Unter verschiedenen Arten von Kunstlicht (Glühlampen und Leuchtstofflampen) konnten sich Pflanzen und Tiere nicht natürlich entwickeln.

Das fiel Ott das erste Mal auf, als er für einen Wald Disney-Film die Entwicklung einer Kürbispflanze vom sprießenden Keimling bis zum Kürbis aufnehmen sollte. Unter Kunstlicht wollte sich die Frucht einfach nicht bilden bzw. erst, als er Neonröhren benutzte, die weitgehend dem Tageslicht entsprechen. Das konnte Ott auch direkt unter dem Mikroskop beobachten, wenn er verschiedene Farbfilter benutzte: die Bewegung der Zellorganellen wurde teilweise drastisch durch verschiedene Wellenlängen verändert. Das gilt nicht nur für pflanzliche, sondern auch für tierische Zellen. Als besonders lebenspositiv hat sich „Schwarzlicht“, also langwelliges ultraviolettes Licht erwiesen. Ott spricht in diesem Zusammenhang von „Mangelbelichtung“, die genauso verheerend wäre wie „Mangelernährung“.

Ott’s Arbeit ist sehr wichtig in Bezug auf die Gesundheit des Menschen. Der Mensch braucht eine bestimmte Menge an natürlichem Sonnenlicht (Orgonenergie), um seine Gesundheit aufrechtzuerhalten. Er lebt meistens unter Kunstlicht, abgeschirmt vom Vollspektrum-Tageslicht durch Fenster und Wände und durch das Tragen von Brillen und Sonnenbrillen, die verhindern, daß die Erstrahlung der Orgonenergie die Sehnerven erreicht (und, wir können hinzufügen, die Haut durchdringt). Entsprechend leidet die Gesundheit des Menschen.

Ott’s Forschungen an Krebsmäusen ist von besonderer Bedeutung: „Der C3H-Stamm von Mäusen, die unter rosa fluoreszierendem Licht gehalten wurden, entwickelte spontan Tumoren und starb im Durchschnitt nach 7½ Monaten. Die Tiere unter verschiedenen Arten von Licht mit einem immer breiteren Spektrum zeigten eine Lebensverlängerung, die sich bis zu mehr als 16 Monate erstreckte. Mehr als 2 000 Mäuse wurden in diesem Experiment verbraucht.“

Das damals diskutierte Phänomen des „Tired Child Syndrome“ schien unmittelbar vom Fernsehkonsum abhängig zu sein. Ott hatte den Verdacht, daß weniger die psychologische Wirkung der Fernsehserien, als vielmehr die direkte Einwirkung der geringen Röntgenstrahlung, die von (hauptsächlich defekten) Apparaten ausgeht, für die Symptome verantwortlich sein könnte. Zur Überprüfung plazierte er einfach Bohnenpflanzen vor Fernseher über den gleichen täglichen Zeitraum, an dem Kinder in die Röhre starren. Jene Pflanzen, die durch Bleiplatten vor der Fernsehstrahlung geschützt wurden, entwickelten sich normal, während die exponierten Pflanzen Wachstumsschäden aufwiesen. Das gleiche Experiment wiederholte er mit Ratten: während sich die abgeschirmten Ratten normal verhielten, benahmen sich die nur durch schwarze Pappe von der Fernsehrstrahlung geschützten Ratten erratisch und aggressiv – hyperaktiv! (Die Autopsie zeigte Schädigungen des Hirngewebes!) Ott berichtet, daß hyperaktive Kinder (heute spricht man von „ADHS“) sich nach einigen Monaten normalisierten, nachdem die Fernseher aus ihren Haushalten beseitigt worden waren. Experimente mit Pflanzen zeigten Ott, daß offenbar auch Leuchtstoffröhren an ihren Kathoden geringe Mengen von biologisch schädlicher Röntgenstrahlung abgeben. Ott fand heraus, daß wenn man in Schulklassen Leuchtröhren benutzt, bei denen die Kathoden keine Röntgenstrahlung mehr abgeben, weil sie mit Bleifolie umwickelt sind, das Problem „hyperaktive Kinder“ verschwindet.

Dr. Ott‘s Forschung hinsichtlich der schädlichen Strahlenemission von Fernsehgeräten und Leuchtstoffröhren ist von besonderer Bedeutung. Die Emissionen von Fernsehern brachten die Fortpflanzung von Ratten vollständig zum erliegen. „Würfe von Ratten, die vorher durchschnittlich acht bis zwölf Junge hatten, fielen sofort auf ein oder zwei ab, und viele von ihnen haben nicht überlebt.“ (Dies geschah, wenn ein Farbfernseher in einer Entfernung von 15 Metern von einem Raum zur Tierzucht plaziert wurde.) Ott zieht die Verbindung zwischen Verhaltens- und Gesundheitsproblemen bei Schüler und längerem Fernsehkonsum. Er weist darauf hin, wie schädlich es ist, einen Fernseher hinter einer Wand zu haben, vor der eine Kinderkrippe gestellt wird, da die Strahlenemission eines Fernsehers eine Mauer leicht durchdringen kann.

Es ist bedauerlich, daß sich Dr. Ott nicht mit Wilhelm Reichs Entdeckung der Orgonenergie auseinandergesetzt hat, insbesondere mit Reichs Buch Der Krebs, da Kenntnisse über die Funktionen dieser spezifischen biologischen Energie ihm bei seiner bahnbrechenden und lebenswichtigen Forschung sehr zugute gekommen wären. Die Folgen von Ott‘s Forschung sind jedoch tiefgreifend. Man fragt sich, welche Auswirkungen verschiedenfarbige Materialien und unterschiedliches Licht auf einen Orgonenergie-Akkumulator oder DOR-Buster hätten? Und das vom Akkumulator auf den Menschen übertragen. Die Möglichkeiten sind vielversprechend. Dr. Ott gebührt großes Lob für die Eröffnung eines völlig neuen Felds für funktionelle wissenschaftliche Untersuchungen.

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=bw6hcTGND3c%5D

ORANUR und Immunisierung

25. August 2011

Das ORANUR-Experiment sollte ursprünglich zeigen, daß die Orgonenergie auch hinsichtlich radioaktiver Strahlung als heilendes Agens wirkt, d.h. den Auswirkungen der Radioaktivität, wenn nicht sogar dieser selbst, entgegenwirkt. Die unmittelbaren Resultate erwiesen das Gegenteil. Es zeigte sich, daß, beispielsweise bei Strahlenkrankheit, die Orgonenergie den Zustand des Patienten weiter verschlechtert und die Radioaktivität das Orgon selbst toxisch macht („ORANUR-Reaktion“).

Immerhin gab es nach einiger Zeit Anzeichen, daß Reichs Arbeitshypothese doch ihre Berechtigung hatte:

Zuletzt brachte das ORANUR-Experiment doch einige Hoffnungsschimmer mit sich, die Wirkung der Kernstrahlung neutralisieren zu können. Reich und seine Mitarbeiter fanden, daß nach den anfänglichen Auswirkungen das ORANUR Immunisierungseffekte hatte: sie konnten besser damit fertigwerden, wenn sie dem ORANUR erneut ausgesetzt wurden. So weist das ORANUR-Experiment in Richtung auf einen gewissen Schutz gegen Nuklearstrahlung. Bevor jedoch eine Nutzanwendung möglich wird, muß die Menschheit auf die Orgonenergie selbst und die Gefahren des ORANUR, das durch die Wechselwirkung von Kernstrahlung und dem Orgon erzeugt wird, hingewiesen werden.

Gian Luigi Russo et al. vom Italian National Research Council CNR in Pisa und Avellino haben entdeckt, daß Körperzellen als Reaktion auf eine kontinuierliche, milde Bestrahlung eine Art Immunität entwickeln können.

Bei ionisierender Strahlung, inklusive Röntgenstrahlung, galt bisher, je höher die Strahlendosis desto höher das Krebsrisiko. Nun wurden vom italienischen Forscherteam die Auswirkungen einer ständigen Exposition mit einer vergleichsweise niedrig dosierten Röntgenstrahlung getestet, wie sie insbesondere Kardiologen ständig ausgesetzt sind. Bereits Paracelsus habe die Hypothese aufgestellt, daß geringe Dosen von Giften sich positiv auf den Organismus auswirken können.

Ein Vergleich von Blutproben der Kardiologen und einer Vergleichsgruppe ergab folgendes Bild:

Das zu den reaktiven Sauerstoffspezies (ROS), bzw. „freien Radikalen“, gehörende Wasserstoffperoxid und die Caspase-3, ein Enzym, das eine Schlüsselrolle beim Auslösen des „Zellselbstmordes“ (Apoptose = bionöser Zerfall) spielt, spiegeln beide unmittelbar den Streß durch die ionisierende Strahlung wider. Das Antioxidans Glutathion schützt hingegen die Zelle vor Schäden durch Radioaktivität. Bei den Kardiologen war nun nicht nur die Konzentration des schädlichen Wasserstoffperoxids höher als bei der Vergleichsgruppe, sondern auch die des schützenden Glutathion. Außerdem war bei den Kardiologen die Caspase-3 vor allem in den Lymphozyten übermäßig aktiv. Die sich dadurch ergebende erhöhte Anfälligkeit der Lymphozyten für Apoptose, könne, so die mechanistische Denkweise, dazu dienen, Zellen mit beschädigtem Erbgut zu beseitigen und so deren „krebsige Entartung“ zu verhindern.

Funktionell betrachtet haben wir auf der einen Seite den bionösen Zerfall, d.h. nicht nur die Apoptose, sondern auch die Oxidation, eine Art „inneres Verrosten“ (= bionöser Zerfall), auf der anderen Seite das Glutathion, das diesem Zerfall entgegenwirkt.