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EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Funktionelle Betrachtungen zu Verbrennung und Erstrahlung (Teil 3)

6. November 2020

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Funktionelle Betrachtungen zu Verbrennung und Erstrahlung

nachrichtenbrief111

23. April 2018

ULAS J1120+0641, die kosmische Überlagerung, Quantenmechanik und ORANUR

2. Juli 2011

Daniel Mortlock (Imperial College London) et al. haben in 12,9 Milliarden Lichtjahren Entfernung (was 700 Millionen Jahre nach dem Urknall entspricht) etwas entdeckt, was es gar nicht geben kann: einen Quasar (ULAS J1120+0641), der derartig hell leuchtet, daß er von einem Schwarzen Loch angetrieben werden muß, das die Masse von sage und schreibe zwei Milliarden Sonnen enthält. Und das gerade mal 200 Millionen Jahre nachdem sich überhaupt die ersten Sterne gebildet haben!

Nachdem, so die Astronomen, sich im Urknall Protonen und Elektronen gebildet hatten, vereinigten sie sich zu neutralem Wasserstoff. Mit der Strahlung der ersten Sterne wären jedoch die Elektronen von den Protonen wieder fortgerissen worden, so daß durch diese „Reionisierung“ heute im Universum fast ausschließlich „Wasserstoff“ in Form von einzelnen Protonen und Elektronen vorhanden ist. Der neu entdeckte Quasar schickte sein Licht in einer Epoche zu uns, als, wie die Analyse seines Lichts ergibt, noch immer 10 Prozent des Wasserstoffs nicht ionisiert war.

Es paßt demnach alles hervorragend zusammen – nur mit dem Problem, daß ein solches Objekt vollkommen absurd ist. Wie soll innerhalb von 200 Millionen Jahren solch ein gigantisches Schwarzes Loch entstanden sein? Des Rätsels Lösung ist darin zu suchen, daß uns das Licht derartig weit entfernter Objekte nur im Bereich des Infraroten erreicht. Die Urknalltheorie besagt, daß dies an der extremen Rotverschiebung liegt, also nichts mit dem Objekt selbst zu tun hat. Wenn man jedoch die extreme Langwelligkeit dieses Lichts als dem Quasar selbst zugehörig („intrinsisch“) interpretiert, ändert sich das Bild drastisch. Dann haben wir es nämlich nicht mehr mit einem Effekt der angeblichen Expansion („Explosion“) des Universums zu tun, sondern ganz im Gegenteil mit einem Effekt der Kontraktion („Überlagerung“) der kosmischen Orgonenergie. Reich hat das zumindest ansatzweise in Die kosmische Überlagerung beschrieben:

Quasare (von deren Existenz man zu Zeiten Reichs noch nicht einmal eine vage Ahnung hatte) stehen demnach am Anfang der Entwicklung von Materie. Ich habe das in Überlagerung und Teilung in galaktischen Systemen wie folgt ausgeführt:

Um die Vorgänge in Quasaren (…)verstehen zu können, müssen wir uns zunächst nochmals Reichs Beschreibung der Erzeugung von Massepartikeln aus der Überlagerung von masselosen Orgonenergie-Strömen vergegenwärtigen, wie er sie in Die kosmische Überlagerung beschrieben hat. In der Überlagerung verwandelt sich die Vorwärtsbewegung der Orgonenergie in eine immer enger werdende Kreisbewegung. Entsprechend umrunden die Elektronen, solange die Kondensation der Materie aus der masselosen Orgonenergie noch nicht ganz abgeschlossen ist, den Atomkern in größeren Radien als bei fertiger Materie, was in einer entsprechenden Verschiebung der Spektrallinien zum Ausdruck kommt. (…) Wenn die intrinsische Rotverschiebung eine Folge der Umwandlung von primärer Energie in Materie ist, folglich tatsächlich bei der Entwicklung von Proto-Materie hin zu regulärer Materie so etwas wie eine „Blauverschiebung“ (Schrumpfung der Elektronenbahnen) erfolgt, dann muß die Distanz-Rotverschiebung entsprechend das Ergebnis des umgekehrten Vorgangs sein (eine Streckung der elektromagnetischen Wellen). Man halte sich nur vor Augen, daß das Sternenlicht eine Folge der Quantensprünge zwischen regulären Elektronen-Radien ist. Die Distanz-Rotverschiebung, d.h. die „Streckung“ der elektromagnetischen Wellen, kann dann nichts anderes sein als die tendenzielle Rückkehr der „geschrumpften“ Größendimensionen der normalen Atome, die Resultat der kontraktilen Überlagerung sind, zu den originalen Dimensionen der Orgonenergie-Bewegung. Diese Expansion geschieht aufgrund des Umstandes, daß die sekundäre Energie sich wieder in ihrem ursprünglichen primordialen Kontext befindet. Diese Erklärung vergleiche man mit derjenigen der gängigen Astronomie, die gleich das gesamte Universum expandieren lassen muß, nur um so etwas Simples wie die Rotverschiebung erklären zu können.

Wenn diese Theorie richtig ist, könnte ULAS J1120+0641 uns so nah sein, daß wir für die Leuchtstärke des Quasars keine Energiemenge mehr postulieren müßten, die von einem Schwarzen Loch von zwei Milliarden Sonnenmassen stammt.

Auch der nichtionisierte Wasserstoff würde ins Bild passen, denn es deutet alles darauf hin, daß entgegen der mechanistischen Theorie eben nicht zuerst „Elementarteilchen“ entstanden sind, sondern, wie Reich in Die kosmische Überlagerung nahelegt hat, fertige Atome, die dann erst nachträglich zu „Elementarteilchen“ zerfallen („ORANUR“). Demnach ist es nur natürlich, daß um ein Objekt wie ULAS J1120+0641 herum der Anteil des „Urstoffs“ neutraler Wasserstoff verhältnismäßig hoch ist.

Entsprechend glauben die Urknalltheoretiker, daß am Anfang der Entwicklung, also während und kurz nach dem Urknall die Gesetze der Quantemechanik vorherrschend waren. Von orgonomischer Warte aus betrachtet, ist es jedoch eher umgekehrt: am Anfang stehen verhältnismäßig einfache und vor allem anschauliche physikalische (quasi „biophysikalische“) Prozesse, wie Reich sie in Die kosmische Überlagerung beschrieben hat. Beispielsweise lassen sich große Elektronenbahnen im Atom weitgehend „klassisch“ beschreiben. Es wird erst mit der weiteren „Schrumpfung“ der Materie und ihrem Zerfall unanschaulich und „quantenmechanisch“. Quantenmechanik und ORANUR sind eng miteinander verschränkt.