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EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Die DOR-Menschen (Teil 1)

7. April 2021
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EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Die DOR-Menschen

Hilfe, ich sehe überall UFOs! (Eine Ergänzung zum gestrigen Blogeintrag)

1. August 2018

Alien Hunter, wo man außerirdische Lebensaktivitäten auf offiziellen NASA-Photos der Mondoberfläche ausmachen soll, hat den fatalen Einfluß auf mich, daß ich plötzlich überall Zusammenhänge ausmache, die gar nicht vorhanden sind. Hat man erst einmal seinen Geist darauf trainiert, aus jedem Muster, das man zu erkennen glaubt, welterschütternde Schlußfolgerungen zu ziehen, ist nichts mehr vor einem sicher. Beispielsweise sehe ich, wenn ich zum Himmel schaue, gigantische Raumschiffe, die sich in den Wolkenformationen verstecken bzw. hinter den Wolkenformationen stecken. Das ist eine der Gefährdungen des orgonomischen Funktionalismus; man sieht Muster, wo keine sind. Teilweise gemahnt das an die Wahrnehmung des Schizophrenen in einer psychotischen Phase! „Das ist doch kein Zufall, daß wir uns hier begegnen!“ „Hä??!“ – Paranoiker akzeptieren schlichtweg keine Zufälle, also keine sozusagen „Musterlosigkeit“.

Reich selbst wird oft eine paranoide Schizophrenie angedichtet, weil er „überall“ eine kommunistische Verschwörung sah, im Zusammenhang mit seinen „Raumkanonen“ die US-Luftwaffe und das Weiße Haus als heimliche Verbündete betrachtete und gegen treue Mitarbeiter zunehmend mißtrauischer wurde. Zunächst einmal hängt alles von der Einschätzung ab, die man von „Moskau“ und generell der sozialistischen Bewegung hat, davon, ob es UFOs wirklich gibt, davon wie man Reichs Mitarbeiter bewertet, etc. Vor allem zeigt sich hier aber die inhärente Gefahr des unvoreingenommenen Suchens nach gemeinsamen Funktionsprinzipien, also die Gefahr, die im orgonomischen Funktionalismus lauert. Von daher sollte man nochmals Reichs ausführliche Beschreibung eines Falls von paranoider Schizophrenie in Charakteranalyse durcharbeiten, wo es darum geht, daß die betroffene Patientin Dinge bzw. Zusammenhänge sieht, an denen Homo normalis wie blind vorbeigeht.

Wenn man beispielsweise, frei nach Hans Hass, ein Auto als zusätzliches Organ betrachtet, neben Organen wie Leber und Sprache (sic!), wird die Grenze zum Irrsinn fließend. Oder man denke an Reichs Konzept der Emotionellen Pest. Eine der passendsten Allegorien dafür findet sich in dem Science Fiction/Horror-Film Die Invasion der Körperfresser, also einem psychotischen Fiebertraum, der zu einem Drehbuch geronn. Wie etwa die Geschichte des Mesmerismus gezeigt hat, ist es vom Sehen und Manipulieren des organismischen Orgonenergie-Feldes zur spiritistischen Spökenkiekerei nur ein Schritt. Der entscheidende Unterschied zwischen dem Funktionalismus und dem krankhaften Obskurantismus ist, daß der erstere zwar zeitweise sozusagen „entgleisen“ oder dauerhaft mystisch entarten kann, es aber vom letzteren keinen Weg zum ersteren gibt. Schizophrene und Mystiker ertragen das einheitliche Strömen der Energie nicht, ziehen sich ängstlich zurück oder deskompensieren vollends.

Die UFO-Verschwörung

9. Oktober 2011

Ich schlage vor, ein PLANETARY PROFESSIONAL CITIZENS COMMITTEE mit ausreichender arbeitsdemokratischer, organisatorischer und gesetzgeberischer Macht ins Leben zu rufen, das die Verantwortung für und die Leitung des sozialen Wiederaufbaus des Planeten Erde und der Ea-Operationen der Zukunft übernehmen kann. (Wilhelm Reich, 1956)

Hier ein Beispiel für einen Standpunkt der dem von mir gestern vertretenen diametral entgegengesetzt ist – aber da es klares (= funktionelles) Denken ist, fällt es schwer Ron Paul viel entgegenzuhalten:

Gestern habe ich mit Vehemenz das Projekt „USA“ verteidigt. Es ist kaum zu bezweifeln, daß dies im Sinne Reichs war. Nicht zu bezweifeln ist aber auch, daß die Kritiker dessen, wofür der Name „Lincoln“ steht, in einem wohlverstandenen Sinne Recht haben. Das Problem ist, wie stets in solchen Fällen, daß sie nicht wissen in welchem Sinne sie Recht haben. Es geht darum, daß der Staat ab einer bestimmten Größe vom Diener der Gesellschaft zu einem Parasiten und Todfeind derselben wird. Ab einem gewissen Punkt geht es den regierenden Cliquen nur noch um den Staat selbst, losgelöst von seinen arbeitsdemokratischen Grundlagen.

Die EU-Agrarpolitik kann sich nur ein Geistesgestörter ausgedacht haben, der mit aller Gewalt unsere Umwelt, unsere Sozialstrukturen und Kulturen sowie unseren Geschmackssinn, unsere ganze Zukunft zerstören will. Vom Euro will ich gar nicht erst anfangen! Wer hat dem Staat das Recht gegeben, von uns Steuern einzuziehen, mit denen eine Bürokratie finanziert wird, die, während sie die Gesellschaft zerstört, nur sich selbst und z.B. der monopolistischen Strom- und Wasserwirtschaft, den Atom-, Chemie-, Agrar- und Pharmamultis dient. Wozu brauchen wir überhaupt ein gesetzgeberisches Parlament (gibt es denn nicht wahrhaftig genug Gesetze?), wozu eine Regierung, die doch sowieso nur das Aushängeschild der Bürokratie ist und wozu brauchen wir Bürokraten, wenn wir unsere Angelegenheiten selbst in die Hände nehmen? Es geht darum, daß wir unser eigenes Leben wieder in Besitz nehmen. Unser eigenes Land. Unseren eigenen Planeten.

Seit frühester Kindheit wurden wir von den Agenten der Parasiten freiheitsunfähig und verantwortungslos gemacht. Richtig abgerichtet lassen wir dann für die Illusion von „sozialer Sicherheit“ und Freiheit Untreuhänder unseres Eigentums an die Macht, die Anmaßung mit bürokratischer Unfähigkeit verbinden und alles daran setzen, unser heruntergewirtschaftetes Eigentum an den nächstbesten zu verschleudern. Daß wir von geistig nicht normalen, größenwahnsinnigen Menschen regiert werden, zeigen immer wieder sinnlose Prestige-Projekte.

Es regiert die dummdreiste Gefühllosigkeit jener impotenten Männer, die nur die nekrophile Lust der Macht kennen, wie Reich es für das amerikanische Establishment in seiner Rede an den Kleinen Mann mit unerbittlicher Härte bloßgestellt hat:

Du hast die Welt in deinen Händen gehabt, und am Ende hast du deine Atombombe über Hiroshima und Nagasaki abgeworfen (…) als Probe aufs Exempel! (…) Du hast deine ganze Klasse und Rasse mit dieser einen Bombe ins ewige, stumme Grab gebombt! Denn du hattest nicht die Menschlichkeit, die Männer und Frauen und Kinder und Mädchen und Jungen in Hiroshima und Nagasaki zu warnen! Du brachtest nicht die Größe auf, menschlich zu sein! (S. 96)

Deshalb werde die amerikanische Oberschicht zusammen mit ihren „idiotischen Generälen“ untergehen.

Das Militär besteht ohnehin aus zu groß geratenen Halbstarken. Jeder, der einmal als Ordonnanz dienen mußte, kennt diese unreifen Kindsköpfe Marke Dr. Uwe Barschel. Besonders deutlich wird der systematische Wahnsinn dieser Idioten in Ländern, die nicht so zusammengestaucht wurden wie das Land der Henker, z.B. Frankreich. Das Moruroa-Atoll wurde für die lächerlichen Großmachtambitionen kleiner Napoleons verseucht. Von den Sauereien in der ehemaligen Sowjetunion braucht man gar nicht erst reden. In den folgenden Jahrtausenden haben wir Zeit genug, uns mit den etwa 120 Tonnen Plutonium auseinanderzusetzen, die die Sowjets innerhalb von 40 Jahren unter katastrophalen Sicherheitsbedingungen erbrütet haben. In Dutzenden von meist sowjetischen Atomsonden kreisen aus Gewichtsgründen vollkommen ungeschützte 1500 Kilo Atommüll um die Erde. Seit 1945 gab es weltweit über 1200 Nuklear-Tests. Wozu?! In den USA gibt es Tausende von Quadratkilometern, die zu „national sacrificed zones“ erklärt wurden; Gebiete, die so radioaktiv verseucht sind, daß sie praktisch auf ewig abgesperrt und bewacht werden müssen. Der Atomkrieg hat bereits stattgefunden – und das eigene Land war das Ziel!

Die Atomskandale in der USA (z.B. Hanford), der ehemaligen UdSSR und jetzt Japan zeigen, wie bestimmte Regierungskreise unter dem Deckmantel der nationalen Sicherheit (Kalter Krieg, Energieversorgung) sich zu einer regelrechten Mafia entwickelt haben. Nur im Krieg war ja z.B. auch der Holocaust möglich. Am Ende seiner Präsidentschaft warnte Eisenhower vor dem militärisch-industriellen Komplex, der sich jeder Kontrolle entziehen würde.

Zu dieser Welt der vollkommen abgeschotteten militärischen Geheimdienste gehört die Regierungsmafia, die unter Code-Bezeichnungen wie „Majestic-12“ und „PE 40“ zwei Geheimhaltungsklassen über der Wasserstoffbombe seit Ende der 1940er Jahre das UFO-Phänomen zu kontrollieren sucht. Man kann sich diese Kreise ungefähr so vorstellen wie Licio Gellis kindische pseudofreimaurerische Loge Propaganda Due (P2) mit ihren 900 Mitgliedern aus den herrschenden Kreisen Italiens. Dies sind die Männer, die als Kinder zu viele Spionage und Science Fiction-Romane gelesen haben, die sich an infantilen Allmachtphantasien ergötzen, ihre Kinder beschlafen und zu Dominas gehen.

Nachdem sie ein Monopol über die Atomenergie erlangt haben und mit dem Plutonium alle Menschen und sogar alle zukünftigen Generationen als Geiseln genommen haben, wandten sie sich der kosmischen Lebensenergie zu, mit der man z.B. die Gravitation überwinden kann. Alle freie Lebensenergie-Forschung wurde behindert, heruntergespielt und lächerlich gemacht, um ein neues Monopol zu erlangen. Genau das gleiche trifft auf die UFO-Forschung zu, die man genauso behandelte, damit nicht auch andere Staaten auf die Suche nach dem neuen Antrieb gehen. Über ein halbes Jahrhundert hinweg hat man den UFO-Absturz vom 7. Juli 1947 in der Einöde New Mexicos nordwestlich des Stützpunktes Roswell Army Air Base als „Radarreflektor eines Wetterballons“ heruntergespielt. Natürlich konnte man nicht wirklich geheimhalten, daß man UFO-Wracks samt Insassen besaß. Schon 1950 veröffentlichte Frank Scully praktisch alle „Geheimnisse“ in seinem Buch Behind the Flying Saucers. Doch all das Aufdecken brachte nichts, da alles sofort von offizieller Seite ins Lächerliche gezogen wurde.

Zu den Früchten dieser Geheimforschungen gehört z.B. der B2-Bomber, bei dessen offizieller Vorstellung im November 1988 Thomas V. Jones, der Vorstandsvorsitzende des Herstellers Northrop, sagte, die Maschine sei „ein revolutionäres Flugzeug (…) mit Technologien, die wir gerade zu verstehen beginnen, und Fertigungstechniken, die wir bisher nicht kannten“ (Spiegel, 27/89, S. 125). In Nevada wurden über der Edwards Air Force Base „Flugflundern“, „fliegende Dreiecke“, „bauchige Surfbretter“ und UFO-ähnliche Lichtpunkte am Himmel gesichtet. Der Spiegel beschreibt diese Geheimflugzeuge der USA wie folgt:

Ein wie ein Triangel gestaltetes Flugzeug mit abgerundeten Ecken; es ist platt wie ein Teufelsrochen, gleitet fast lautlos und mit mäßiger Geschwindigkeit durch die Luft. Unter seiner Schwinge blinken bernsteinfarbene Lichter.
Ein etwa 30 Meter langes Fluggerät nicht näher definierter Form: Es gibt enorm laute pumpende Geräusche von sich. Die Triebwerkdämpfe treten in Segmenten aus und hängen wie eine in Scheiben geschnittene Wurst am Himmel. Fachleute nennen das Flugzeug „Pulser“.
Ein glitzernder, über 17 Kilometer hoch fliegender Jet, der über 5000 Stundenkilometer schnell sein muß. Ein nächtlicher Beobachter erlebte das Vehikel als „weißen Lichtpunkt“, der kaum 20 Sekunden nach dem Start bereits 70 Grad über dem Horizont stand. (47/90, S. 293f)

Die neuen geheimen Maschinen hätten „exotische Antriebe und aerodynamische Formen, die bisher nicht richtig erklärt werden können“. Das war vor 20 Jahren!

In diesem Zusammenhang muß man auch Reichs Beziehung zur US-Luftwaffe sehen. Jerome Eden hat beschrieben, wie sehr sich die Air Force um einen Mitarbeiter Reichs, William Moise, bemüht hat. Es war alles andere als abwegig, wenn Reich davon ausging, daß ihm selbst ein noch besserer Empfang in den höchsten Militär- und Regierungskreisen bereitet werden würde. Er hat sich darauf verlassen und ist entsprechend unrealistisch mit, angesichts von Problemen der „nationalen Sicherheit“ nichtigen, Behörden wie der FDA umgegangen.

Jahrzehnte zuvor hatte er jenen Charakterzug bei sich erkannt, der ihm zum Verhängnis werden sollte:

So ging es mir noch lange in meinem Leben. Man propagierte sehr ernst eine Sache. Ich nahm sie ernst. Immer wieder entdeckte ich, daß ich sie ernster genommen hatte als der verantwortliche Vertreter. (Leidenschaft der Jugend, S. 76)