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Hilfe, ich sehe überall UFOs! (Eine Ergänzung zum gestrigen Blogeintrag)

1. August 2018

Alien Hunter, wo man außerirdische Lebensaktivitäten auf offiziellen NASA-Photos der Mondoberfläche ausmachen soll, hat den fatalen Einfluß auf mich, daß ich plötzlich überall Zusammenhänge ausmache, die gar nicht vorhanden sind. Hat man erst einmal seinen Geist darauf trainiert, aus jedem Muster, das man zu erkennen glaubt, welterschütternde Schlußfolgerungen zu ziehen, ist nichts mehr vor einem sicher. Beispielsweise sehe ich, wenn ich zum Himmel schaue, gigantische Raumschiffe, die sich in den Wolkenformationen verstecken bzw. hinter den Wolkenformationen stecken. Das ist eine der Gefährdungen des orgonomischen Funktionalismus; man sieht Muster, wo keine sind. Teilweise gemahnt das an die Wahrnehmung des Schizophrenen in einer psychotischen Phase! „Das ist doch kein Zufall, daß wir uns hier begegnen!“ „Hä??!“ – Paranoiker akzeptieren schlichtweg keine Zufälle, also keine sozusagen „Musterlosigkeit“.

Reich selbst wird oft eine paranoide Schizophrenie angedichtet, weil er „überall“ eine kommunistische Verschwörung sah, im Zusammenhang mit seinen „Raumkanonen“ die US-Luftwaffe und das Weiße Haus als heimliche Verbündete betrachtete und gegen treue Mitarbeiter zunehmend mißtrauischer wurde. Zunächst einmal hängt alles von der Einschätzung ab, die man von „Moskau“ und generell der sozialistischen Bewegung hat, davon, ob es UFOs wirklich gibt, davon wie man Reichs Mitarbeiter bewertet, etc. Vor allem zeigt sich hier aber die inhärente Gefahr des unvoreingenommenen Suchens nach gemeinsamen Funktionsprinzipien, also die Gefahr, die im orgonomischen Funktionalismus lauert. Von daher sollte man nochmals Reichs ausführliche Beschreibung eines Falls von paranoider Schizophrenie in Charakteranalyse durcharbeiten, wo es darum geht, daß die betroffene Patientin Dinge bzw. Zusammenhänge sieht, an denen Homo normalis wie blind vorbeigeht.

Wenn man beispielsweise, frei nach Hans Hass, ein Auto als zusätzliches Organ betrachtet, neben Organen wie Leber und Sprache (sic!), wird die Grenze zum Irrsinn fließend. Oder man denke an Reichs Konzept der Emotionellen Pest. Eine der passendsten Allegorien dafür findet sich in dem Science Fiction/Horror-Film Die Invasion der Körperfresser, also einem psychotischen Fiebertraum, der zu einem Drehbuch geronn. Wie etwa die Geschichte des Mesmerismus gezeigt hat, ist es vom Sehen und Manipulieren des organismischen Orgonenergie-Feldes zur spiritistischen Spökenkiekerei nur ein Schritt. Der entscheidende Unterschied zwischen dem Funktionalismus und dem krankhaften Obskurantismus ist, daß der erstere zwar zeitweise sozusagen „entgleisen“ oder dauerhaft mystisch entarten kann, es aber vom letzteren keinen Weg zum ersteren gibt. Schizophrene und Mystiker ertragen das einheitliche Strömen der Energie nicht, ziehen sich ängstlich zurück oder deskompensieren vollends.

Die DOR-Menschen (Teil 1)

27. Mai 2015

2006 hat der Astronom Sean Raymond von der University of Colorado, Boulder, darauf hingewiesen, daß entgegen pessimistischer Einschätzungen die neusten Modelle der Planetenentstehung darauf hinauslaufen, daß jedes dritte bisher entdeckte Planetensystem einen erdähnlichen Planeten beinhalten könnte.

Obwohl es im Laufe der letzten Jahre ein gewisses Auf und Ab in der Einschätzung der Häufigkeit bewohnbarer Planeten gegeben hat, wird unterm Strich das Rätsel immer aktueller, warum wir nicht schon längst von außerirdischen Raumschiffen besucht werden!

Ja, es ist wirklich so, auch wenn uns die populärwissenschaftlichen Medien das Gegenteil weismachen wollen. Wie ich in Ea und die Wellenfunktion ausgeführt habe, ist es aus „streng wissenschaftlicher Sicht“ ein echtes Problem, daß es keine Besucher von fernen Planeten gibt! Oder sind wir doch stärker in die galaktische Realität verwoben, als wir ahnen? Vielleicht sind ja die angeblich „kritischen Geister“ doch nicht so „schlau“, die es fertig gebracht haben, daß im Vergleich zu früher die meisten Menschen über UFOs und Außerirdische nur noch müde lächeln können.

Immerhin gibt es immer wieder Stimmen der Vernunft:

Der britische Kosmologe Stephen Hawking hat erneut vor einer technisch überlegenen Zivilisation im All gewarnt, die mit feindlichen Absichten die Erde unterwerfen könnte. (…) Wenn Außerirdische die Erde besuchen würden, könne man das womöglich mit Columbus‘ Entdeckung Amerikas und der darauf folgenden Kolonialisierung vergleichen (…) „Solche fortschrittlichen Aliens wären vielleicht Nomaden, die darauf aus sein könnten, was immer sie erreichen können, zu erobern und zu kolonisieren“, führte der Physiker seine Warnung aus (…).

Es bedarf danach nur noch eines Schrittes: Leute vergeßt Raumschiff Enterprise und ähnliche „Space Operas“! Wie jeder weiß, der überhaupt irgendetwas mit Technik zu tun hat, sind mechanische und elektronische Systeme aber einem gewissen Grad der Komplexität prinzipiell derartig störfällig, daß es schon einem Wunder gleicht, daß ein einfaches Büro funktioniert – tatsächlich funktioniert praktisch nie alles reibungslos.

Etwas derartig Komplexes wie „intergalaktische Raumfahrt“ kann nur so funktionieren, wie uns das UFO-Phänomen entgegentritt: auf eine Weise, die, wenn überhaupt an irgendetwas, dann an die „Parapsychologie“ gemahnt.

Es wird kein „Independence Day“ a la Hollywood geben, sondern eher etwas, was Reich in Contact with Space (Das ORANUR-Experiment II) beschrieben hat: die schleichende und „unheimliche“ Verwandlung des Planeten in eine Wüste. Oder mit anderen Worten: das, wovor Hawkins warnt, ist vielleicht schon längst eingetreten!

Von dieser Warte aus, kann ich auch Szenarien wie die folgende durchaus ernstnehmen:

Offenbar arbeitet die US-Luftwaffe mit den Außerirdischen zusammen, offenbar benutzt sie die von Reich entwickelte Technologie und offenbar gibt es eine Verschwörung, um all dies geheim zu halten. Reichs aberwitzigsten „Wahnvorstellungen“ aus den letzten Jahren seines Lebens könnten sich als vollkommen realitätsgerecht erweisen. Reichs einziger grundlegender Irrtum lag wohl in der Annahme, daß die US-Luftwaffe vertrauenswürdig ist. Nicht nur, daß sie ihn, Reich, vor die Hunde gehen ließ, sondern offenbar verraten sie bis heute die gesamte Menschheit.

Die Atomskandale in den USA (man denke nur an die seit der Clinton-Zeit publik gewordenen Menschenversuche) und der ehemaligen UdSSR zeigen, wie bestimmte Regierungskreise unter dem Deckmantel der nationalen Sicherheit (Kalter Krieg) sich zu einer regelrechten Mafia entwickelt haben. Am Ende seiner Präsidentschaft warnte Eisenhower das amerikanische Volk vor dem militär-industriellen Komplex, der sich jeder Kontrolle entziehe.

Nachdem sie ein Monopol über die Atomenergie erlangt und mit dem Plutonium alle Menschen und sogar alle zukünftigen Generationen als Geiseln genommen hatten, wandten sie sich der kosmischen Lebensenergie zu, mit der man z.B. die Gravitation überwinden kann. Alle freie Lebensenergie-Forschung wurde behindert, heruntergespielt und lächerlich gemacht, um ein neues Monopol zu erlangen. Genau das gleiche trifft auf die UFO-Forschung zu. Reich ist diesem Machtspiel zum Opfer gefallen.

Werden wir alle, die gesamte Menschheit, von diesen machtbesessenen Kindsköpfen verraten? Eines der wildesten UFO-Legenden lautet wie folgt:

Die Regierung der USA arbeite mit den Außerirdischen zusammen. Es wäre eine Art „Handelsabkommen“ abgeschlossen worden. Anfang der 1970er Jahre sei man miteinander übereingekommen, daß die Außerirdischen „uns“ ihre Technologie zugänglich machen, wenn wir es im Gegenzug tolerieren, daß sie unsere Entwicklung untersuchen, indem sie Menschen entführen und individuell begutachten. Die US-Regierung habe den Außerirdischen einige unterirdische Militärbasen überlassen, in denen die Außerirdischen ihre Technologie installierten. Um die Erdbevölkerung auf eine enge Zusammenarbeit mit den „Brüdern aus dem All“ vorzubereiten, habe die US-Regierung Publikationen und Filme wie Spielbergs Begegnung der dritten Art heimlich gesponsert.

Doch Anfang der 1980er Jahre sei die Situation der US-Regierung vollkommen aus den Händen geglitten und sie stand vor einem Scherbenhaufen, als sich nicht nur herausstellte, daß von einem „Technologie-Transfer“ keine Rede sein konnte, sondern daß die Außerirdischen weit mehr Menschen entführten, als sie der US-Regierung wie vereinbart namentlich meldeten. Darüber hinaus hätte man festgestellt, daß die Außerirdischen bei vielen Entführungsopfern Sonden in die Nase eingeführt und kleine Kugeln als Aufzeichnungs- wenn nicht sogar Steuerungselemente in das Gehirn ihrer Opfer verpflanzten; daß sie den Menschen posthypnotische Befehle für einen späteren Zeitpunkt eingaben und außerdem auch noch die armen Entführungsopfer für bizarre genetische Kreuzungsexperimente zwischen Außerirdischen, Mensch und Tier mißbrauchten.

Als die US-Regierung gemerkt habe, daß sie einem Täuschungsmanöver aufgesessen war und dadurch das Überleben der Menschheit in Gefahr gebracht hatte, hätte sie das SDI-Projekt in Angriff genommen, das in Wirklichkeit für die Abwehr einer außerirdischen Invasion bestimmt sei. Zum Glück gäbe es aber neben diesen bösen Außerirdischen auch „gute Außerirdische“, die genauso wie Menschen aussehen. Mit ihnen verbündet sei eine andere „sehr große Rasse, die wie Menschen aussehen, aber 2,10 oder 2,40 m groß sind“ (Timothy Green Beckly: MJ-12 & The Riddle of Hangar 18, New Brunswick, N.J. 1989).

Ist es nicht auffallend, daß in Kino und Fernsehen vom lieben „E.T.“ keine Rede mehr war; wir psychologisch nicht mehr auf eine kosmische Verbrüderung, sondern einen interplanetaren Krieg vorbereitet werden? Wie in Zukunft mit der Orgonomie umgegangen werden wird, wird zeigen, ob ein wirklicher Umschwung eingetreten ist oder ob der Verrat anhält.

Vielleicht ist derartiges einfach nur vollständiger Quatsch. Der Punkt ist, daß solche Szenarien eine reale Möglichkeit sind und daß jene, die jetzt hämisch grinsen, die wahren Trottel sein könnten. Ihre Heimat wird erobert und kolonisiert, ohne daß sie auch nur ahnen, wie ihnen geschieht…

Reich hat die Insassen bzw. „Piloten“ von UFOs, die UFOnauten, als „CORE-Menschen“ (Wesen, die ingenieursmäßig mit dem Orgon umgehen) bezeichnet. Jerome Eden hat das später durch einen weniger mißverständlichen Begriff ersetzt. Für ihn waren es „DOR-Menschen“, da, wie Reich entdeckt hat, diese offensichtlich das DOR dem Orgon vorziehen. Sie ähneln darin den Ameisen: ähnlich wie UFOnauten DOR bevorzugen, errichten Ameisen ihre Haufen grundsätzlich über radiästhetischen Reizzonen, die der gesunde Mensch instinktiv flieht.

Auch ansonsten gibt es viel, was die Insekten mit DOR verbindet. So geht man davon aus, daß einige Insektenarten zusammen mit verwandten Arten wie den Skorpionen im Gegensatz zu den Wirbeltieren einen weltumspannenden Atomkrieg überleben würden. Außerdem entsprechen die Insekten ganz dem von Reich beschriebenen sekundären Leben, das unter dem ständigen Druck von DOR entsteht. Reichs Beschreibung der Kakteen in „Die emotionale Wüste“ (Ausgewählte Schriften), mit ihrer lederartigen äußeren Panzerung, ihrer röhrenförmigen Morphologie und ihren Stacheln entspricht ganz dem chitingepanzerten Insekten mit ihren stacheligen Fortsetzen (Fühler, Beine, Kauwerkzeuge und Stacheln). Auch die UFOnauten, bzw. DOR-Menschen hat man ihrem inneren Aufbau nach und auch etwas von ihrer äußeren Gestalt her mit Insekten verglichen.

Das rätselhafte Größerwerden des Menschen in aufeinanderfolgenden Generationen seit dem Zweiten Weltkrieg zeigt, daß offensichtlich schon heute ORANUR so stark auf uns einwirkt, daß sich unsere körperliche Struktur verändert und die Kinder in die Höhe schießen. Theoretisch müßte auf diese Reaktion auf ein übererregtes Orgon das genaue Gegenteil folgen. Wenn sich ORANUR immer mehr in DOR umwandelt, werden die Menschen immer kleiner, bis wir Zwerge mit übergroßen Köpfen vor uns haben: die typischen UFOnauten.

Bei den DOR-Menschen scheint es viele unterschiedliche Formen, bzw. „Rassen“ zu geben, wobei sich zwei Hauptformen herauskristallisieren: eine kleinere gedrungenere und eine größere langgestreckte schlanke. Der schlankere Typ der DOR-Menschen ist etwa 1,50 Meter groß, die kleineren zwischen 1,00 und 1,40 Meter. Das Körpergewicht beträgt etwa 25 Kilogramm. Sie besitzen zwei lange und zwei kurze Finger, keinen Daumen. Sie haben spitze, dolchartige Fingernägel. Zwischen den Fingern tritt so etwas wie „Schwimmhäute“ auf. Wie man sagt, wirken sie wie „gutentwickelte Menschenembryonen“.

Interessanterweise sieht entsprechend auch der Mensch wie ein „gutentwickeltes Affenembryo“ aus. Hauptmerkmal unserer Entwicklung vom Affen zum Menschen war natürlich die Zunahme an Hirnvolumen. Die mit diesem quantitativen und qualitativen (steigende Komplexität) Wachstum des Gehirns einhergehende höhere Energieladung scheint bei den DOR-Menschen ins Extrem gegangen zu sein. Den Beschreibungen zufolge haben die UFOnauten riesige überproportionale Köpfe mit „hochenergetischen Augen“. Jerome Eden schreibt dazu folgendes:

Der Kopf der Außerirdischen wurde als „nach menschlichen Maßstäben groß beschrieben, verglichen mit der Größe von Körper und Gliedern“. Er macht den Eindruck, wie man so schön sagt, eines typischen „Eierkopfes“, mit einem enormen Schädel, was darauf hinweist, daß sich der Kopf zu einen Kraftspeicher entwickelt hat, der die biologische Energie aus dem schwachen Körper, Hals und Armen abzieht. Die Augen, die eine direkte Verlängerung des Gehirns sind, sind ebenfalls sehr groß, tiefsitzend und schrägliegend. Die Fähigkeit ihre Gehirn- und Kopfenergie zu benutzen, um Energie von einem Erdenmenschen abzuziehen, wurde reichlich dokumentiert. Viele Augenzeugen berichteten, sie wären fast sofort in Hypnose gefallen, nachdem sie in die machtvollen Augen der Außerirdischen geblickt haben. (EDEN Bulletin 6[2])

Eden fährt fort:

Diese Außerirdischen sind im Grunde „Gehirnmenschen“, denen es an allen natürlichen Gefühlsäußerungen fehlt, wie wir sie kennen. Man hat sie nie Lachen, Weinen, bei der Äußerung unverfälschter Liebe oder von rationaler Wut gesehen. Kurz gesagt sind sie vollkommen bar jedes emotionalen Lebens und drücken sozusagen die kalt berechnende Haltung der typischen Robot-Maschine aus. Wie sie diese körperlichen Merkmale entwickelt haben oder warum, ist ein großes Rätsel. Sie vermitteln den Eindruck von fast künstlichen Organismen, einem Amalgam von etwas einst „Menschlichem“, das künstlich in eine Entwicklung gepreßt wurde, die entfernt menschlich aber insgesamt mechanisch ist – der mechanische Herren-Geist, der durch den anhaltenden Kontakt mit dem Mechanischen selber zur Maschine geworden ist.

Die Verbindung zum gehirnzentrierten mechanistischen Charakter (der modern liberal [siehe Der politische Irrationalismus aus orgonomischer Sicht]) ist offensichtlich, insbesondere was das Überwiegen von Sensationen gegenüber Emotionen betrifft. Eine seiner Grundcharakteristiken ist seine Flucht vor der Genitalität, die sich gerade darin ausdrückt, daß er die Sexualität leicht nimmt. Oberflächlich macht es einen sexualbejahenden Eindruck, in Wirklichkeit ersetzt aber sein Gehirn immer mehr das Genital. Reichs Schüler Elsworth F. Baker schreibt hierzu:

Sein Gehirn ist sein Ersatz für genitale Potenz; es gibt ihm eine Grundlage dafür, sich überlegen zu fühlen, ähnlich wie der Mensch mit einem phallischen Charakter seinen erigierten Penis benützt, um sich überlegen zu fühlen. (…) Anstelle der phallischen Verachtung benützt der Liberale intellektuelle Verachtung, Arroganz und geschickte verbale Kastration.

Und weiter:

Man kann sein Interesse an Pornographie verstehen, die im Grunde ein intellektualisiertes Ventil für Sexualität ist. (Der Mensch in der Falle)

Sein Gehirn wird zum „intellectualiced sexual outlet“ – zum Ersatz für das Genital. Man betrachte dazu das Orgonom, bei dem es zwei „Ausgänge“ für die Energie gibt: die Kreiselwelle verläßt den Körper am Kopfende („intellektualisiertes Ventil“) oder am Schwanzende („genitales Ventil“) (siehe Reichs Darstellung des „lebendigen Orgonoms“ in Die kosmische Überlagerung, S. 63).

Die UFO-Verschwörung

9. Oktober 2011

Ich schlage vor, ein PLANETARY PROFESSIONAL CITIZENS COMMITTEE mit ausreichender arbeitsdemokratischer, organisatorischer und gesetzgeberischer Macht ins Leben zu rufen, das die Verantwortung für und die Leitung des sozialen Wiederaufbaus des Planeten Erde und der Ea-Operationen der Zukunft übernehmen kann. (Wilhelm Reich, 1956)

Hier ein Beispiel für einen Standpunkt der dem von mir gestern vertretenen diametral entgegengesetzt ist – aber da es klares (= funktionelles) Denken ist, fällt es schwer Ron Paul viel entgegenzuhalten:

Gestern habe ich mit Vehemenz das Projekt „USA“ verteidigt. Es ist kaum zu bezweifeln, daß dies im Sinne Reichs war. Nicht zu bezweifeln ist aber auch, daß die Kritiker dessen, wofür der Name „Lincoln“ steht, in einem wohlverstandenen Sinne Recht haben. Das Problem ist, wie stets in solchen Fällen, daß sie nicht wissen in welchem Sinne sie Recht haben. Es geht darum, daß der Staat ab einer bestimmten Größe vom Diener der Gesellschaft zu einem Parasiten und Todfeind derselben wird. Ab einem gewissen Punkt geht es den regierenden Cliquen nur noch um den Staat selbst, losgelöst von seinen arbeitsdemokratischen Grundlagen.

Die EU-Agrarpolitik kann sich nur ein Geistesgestörter ausgedacht haben, der mit aller Gewalt unsere Umwelt, unsere Sozialstrukturen und Kulturen sowie unseren Geschmackssinn, unsere ganze Zukunft zerstören will. Vom Euro will ich gar nicht erst anfangen! Wer hat dem Staat das Recht gegeben, von uns Steuern einzuziehen, mit denen eine Bürokratie finanziert wird, die, während sie die Gesellschaft zerstört, nur sich selbst und z.B. der monopolistischen Strom- und Wasserwirtschaft, den Atom-, Chemie-, Agrar- und Pharmamultis dient. Wozu brauchen wir überhaupt ein gesetzgeberisches Parlament (gibt es denn nicht wahrhaftig genug Gesetze?), wozu eine Regierung, die doch sowieso nur das Aushängeschild der Bürokratie ist und wozu brauchen wir Bürokraten, wenn wir unsere Angelegenheiten selbst in die Hände nehmen? Es geht darum, daß wir unser eigenes Leben wieder in Besitz nehmen. Unser eigenes Land. Unseren eigenen Planeten.

Seit frühester Kindheit wurden wir von den Agenten der Parasiten freiheitsunfähig und verantwortungslos gemacht. Richtig abgerichtet lassen wir dann für die Illusion von „sozialer Sicherheit“ und Freiheit Untreuhänder unseres Eigentums an die Macht, die Anmaßung mit bürokratischer Unfähigkeit verbinden und alles daran setzen, unser heruntergewirtschaftetes Eigentum an den nächstbesten zu verschleudern. Daß wir von geistig nicht normalen, größenwahnsinnigen Menschen regiert werden, zeigen immer wieder sinnlose Prestige-Projekte.

Es regiert die dummdreiste Gefühllosigkeit jener impotenten Männer, die nur die nekrophile Lust der Macht kennen, wie Reich es für das amerikanische Establishment in seiner Rede an den Kleinen Mann mit unerbittlicher Härte bloßgestellt hat:

Du hast die Welt in deinen Händen gehabt, und am Ende hast du deine Atombombe über Hiroshima und Nagasaki abgeworfen (…) als Probe aufs Exempel! (…) Du hast deine ganze Klasse und Rasse mit dieser einen Bombe ins ewige, stumme Grab gebombt! Denn du hattest nicht die Menschlichkeit, die Männer und Frauen und Kinder und Mädchen und Jungen in Hiroshima und Nagasaki zu warnen! Du brachtest nicht die Größe auf, menschlich zu sein! (S. 96)

Deshalb werde die amerikanische Oberschicht zusammen mit ihren „idiotischen Generälen“ untergehen.

Das Militär besteht ohnehin aus zu groß geratenen Halbstarken. Jeder, der einmal als Ordonnanz dienen mußte, kennt diese unreifen Kindsköpfe Marke Dr. Uwe Barschel. Besonders deutlich wird der systematische Wahnsinn dieser Idioten in Ländern, die nicht so zusammengestaucht wurden wie das Land der Henker, z.B. Frankreich. Das Moruroa-Atoll wurde für die lächerlichen Großmachtambitionen kleiner Napoleons verseucht. Von den Sauereien in der ehemaligen Sowjetunion braucht man gar nicht erst reden. In den folgenden Jahrtausenden haben wir Zeit genug, uns mit den etwa 120 Tonnen Plutonium auseinanderzusetzen, die die Sowjets innerhalb von 40 Jahren unter katastrophalen Sicherheitsbedingungen erbrütet haben. In Dutzenden von meist sowjetischen Atomsonden kreisen aus Gewichtsgründen vollkommen ungeschützte 1500 Kilo Atommüll um die Erde. Seit 1945 gab es weltweit über 1200 Nuklear-Tests. Wozu?! In den USA gibt es Tausende von Quadratkilometern, die zu „national sacrificed zones“ erklärt wurden; Gebiete, die so radioaktiv verseucht sind, daß sie praktisch auf ewig abgesperrt und bewacht werden müssen. Der Atomkrieg hat bereits stattgefunden – und das eigene Land war das Ziel!

Die Atomskandale in der USA (z.B. Hanford), der ehemaligen UdSSR und jetzt Japan zeigen, wie bestimmte Regierungskreise unter dem Deckmantel der nationalen Sicherheit (Kalter Krieg, Energieversorgung) sich zu einer regelrechten Mafia entwickelt haben. Nur im Krieg war ja z.B. auch der Holocaust möglich. Am Ende seiner Präsidentschaft warnte Eisenhower vor dem militärisch-industriellen Komplex, der sich jeder Kontrolle entziehen würde.

Zu dieser Welt der vollkommen abgeschotteten militärischen Geheimdienste gehört die Regierungsmafia, die unter Code-Bezeichnungen wie „Majestic-12“ und „PE 40“ zwei Geheimhaltungsklassen über der Wasserstoffbombe seit Ende der 1940er Jahre das UFO-Phänomen zu kontrollieren sucht. Man kann sich diese Kreise ungefähr so vorstellen wie Licio Gellis kindische pseudofreimaurerische Loge Propaganda Due (P2) mit ihren 900 Mitgliedern aus den herrschenden Kreisen Italiens. Dies sind die Männer, die als Kinder zu viele Spionage und Science Fiction-Romane gelesen haben, die sich an infantilen Allmachtphantasien ergötzen, ihre Kinder beschlafen und zu Dominas gehen.

Nachdem sie ein Monopol über die Atomenergie erlangt haben und mit dem Plutonium alle Menschen und sogar alle zukünftigen Generationen als Geiseln genommen haben, wandten sie sich der kosmischen Lebensenergie zu, mit der man z.B. die Gravitation überwinden kann. Alle freie Lebensenergie-Forschung wurde behindert, heruntergespielt und lächerlich gemacht, um ein neues Monopol zu erlangen. Genau das gleiche trifft auf die UFO-Forschung zu, die man genauso behandelte, damit nicht auch andere Staaten auf die Suche nach dem neuen Antrieb gehen. Über ein halbes Jahrhundert hinweg hat man den UFO-Absturz vom 7. Juli 1947 in der Einöde New Mexicos nordwestlich des Stützpunktes Roswell Army Air Base als „Radarreflektor eines Wetterballons“ heruntergespielt. Natürlich konnte man nicht wirklich geheimhalten, daß man UFO-Wracks samt Insassen besaß. Schon 1950 veröffentlichte Frank Scully praktisch alle „Geheimnisse“ in seinem Buch Behind the Flying Saucers. Doch all das Aufdecken brachte nichts, da alles sofort von offizieller Seite ins Lächerliche gezogen wurde.

Zu den Früchten dieser Geheimforschungen gehört z.B. der B2-Bomber, bei dessen offizieller Vorstellung im November 1988 Thomas V. Jones, der Vorstandsvorsitzende des Herstellers Northrop, sagte, die Maschine sei „ein revolutionäres Flugzeug (…) mit Technologien, die wir gerade zu verstehen beginnen, und Fertigungstechniken, die wir bisher nicht kannten“ (Spiegel, 27/89, S. 125). In Nevada wurden über der Edwards Air Force Base „Flugflundern“, „fliegende Dreiecke“, „bauchige Surfbretter“ und UFO-ähnliche Lichtpunkte am Himmel gesichtet. Der Spiegel beschreibt diese Geheimflugzeuge der USA wie folgt:

Ein wie ein Triangel gestaltetes Flugzeug mit abgerundeten Ecken; es ist platt wie ein Teufelsrochen, gleitet fast lautlos und mit mäßiger Geschwindigkeit durch die Luft. Unter seiner Schwinge blinken bernsteinfarbene Lichter.
Ein etwa 30 Meter langes Fluggerät nicht näher definierter Form: Es gibt enorm laute pumpende Geräusche von sich. Die Triebwerkdämpfe treten in Segmenten aus und hängen wie eine in Scheiben geschnittene Wurst am Himmel. Fachleute nennen das Flugzeug „Pulser“.
Ein glitzernder, über 17 Kilometer hoch fliegender Jet, der über 5000 Stundenkilometer schnell sein muß. Ein nächtlicher Beobachter erlebte das Vehikel als „weißen Lichtpunkt“, der kaum 20 Sekunden nach dem Start bereits 70 Grad über dem Horizont stand. (47/90, S. 293f)

Die neuen geheimen Maschinen hätten „exotische Antriebe und aerodynamische Formen, die bisher nicht richtig erklärt werden können“. Das war vor 20 Jahren!

In diesem Zusammenhang muß man auch Reichs Beziehung zur US-Luftwaffe sehen. Jerome Eden hat beschrieben, wie sehr sich die Air Force um einen Mitarbeiter Reichs, William Moise, bemüht hat. Es war alles andere als abwegig, wenn Reich davon ausging, daß ihm selbst ein noch besserer Empfang in den höchsten Militär- und Regierungskreisen bereitet werden würde. Er hat sich darauf verlassen und ist entsprechend unrealistisch mit, angesichts von Problemen der „nationalen Sicherheit“ nichtigen, Behörden wie der FDA umgegangen.

Jahrzehnte zuvor hatte er jenen Charakterzug bei sich erkannt, der ihm zum Verhängnis werden sollte:

So ging es mir noch lange in meinem Leben. Man propagierte sehr ernst eine Sache. Ich nahm sie ernst. Immer wieder entdeckte ich, daß ich sie ernster genommen hatte als der verantwortliche Vertreter. (Leidenschaft der Jugend, S. 76)