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Orgonenergie, Liebe und Raumschiffe (1955) (Teil 11)

5. Juni 2018

von David Boadella, B.A.*

Es bleibt eine letzte reizvolle Möglichkeit. Wir wissen nichts Sicheres von den Außerirdischen, die auf der Erde gelandet sind. Ich sage das mit gebührendem Respekt für die Berichte von Adamski, Allingham und anderen. Wir sind von daher nicht berechtigt, irgendwelche Schlußfolgerungen über die Art des Lebens zu ziehen, das die Insassen leben mögen. Gerald Heard hat vorgeschlagen, daß die einzige Art von Leben, die sich auf anderen Planeten entwickelt haben werde, von der Art sehr intelligenter Bienen sei. Andere Fachleute scheinen zu denken, daß eine einigermaßen menschliche Art von Wesen durchaus möglich ist.

Wenn sie denn Menschen sind, ist die erste Frage, die wir ihnen stellen müssen, was ihre Absichten sind, ob sie uns schaden oder uns helfen wollen. Bis jetzt, nach acht Jahren an Sichtungen, ist nichts vorgefallen, was als vorsätzliche Feindseligkeit interpretiert werden könnte. Unwillkürlich drängt sich einem die Frage auf, ob sie viele der besonderen „menschlichen“ Eigenschaften mit uns teilen, die wir entwickelt haben – Sachen wie der kleine Streit zwischen Nationen und die großen Brutalitäten auf den Schlachtfeldern, unsere emotionale Krankheit, unsere Apathie angesichts von Katastrophen, und die harte, enge Art, wie wir unsere Kinder behandeln. In einem Wort zusammengefaßt all das, was Reich meinte, als er die Panzerung beschrieb, die das Leben in den Menschen davon abhält frei zu fließen. Werden die Weltraum-Menschen auch gepanzert sein wie wir? …und drucken sie Karikaturen von uns in ihren Comics, mit grünen Hörnern und teuflisch verzerrten Zügen?

Die große Hoffnung ist, daß sie nicht gepanzert sind und daß die Wasserstoffbombe ihrer Lebensweise so fremd ist wie bisher die Orgonenergie der unseren. Wenn sie wissen, wie man mit Orgon im Weltraum umgeht, können wir dann annehmen, daß sie auch von seinen anderen Eigenschaften, die für uns nicht weniger wichtig sind, wissen werden – seine Verwendung als sanfte Heilenergie, sein langsames Wachstum und seine Entwicklung als Lebensenergie in den Körpern der Jungen? Wenn das der Fall ist, könnten sie uns eines Tages sehr viel darüber beibringen, wie man den öden Tod in der Atmosphäre bekämpfen kann und wie man den öden Tod im Herzen effektiver verhindert. Sie könnten das tun, weil sie verstünden, was die Orgon-Forschung so zwingend gezeigt hat – die grundlegende Einheit, die der lebendigen, emotionalen Qualität der Menschen und den nichtlebenden physikalischen Eigenschaften von Materie und Raum zugrundeliegt. Die Energie, die jede Zelle und jedes Gewebe des lebenden Körpers durchdringt, ist die gleiche Energie, die das Universum selbst antreibt. Die Entdeckung des Orgons hat also die Barriere aufgehoben, die fast immer zwischen einem menschlichen Organismus und der kosmischen Umwelt existierte, in der er verwurzelt ist und in der er seinen Ursprung hat.

 

BIBLIOGRAPHIE ÜBER FLIEGENDE UNTERTASSEN [aus einem Sonderdruck des obigen Artikels von Ende der 1950er Jahre, hier stark gekürzt und aus technischen Gründen anders gesetzt]

zusammengestellt von David Boadella

Diese Bibliographie wurde ursprünglich in Verbindung mit dem Artikel „Orgonenergie, Liebe und Raumschiffe“ (siehe [oben]) erstellt. Die Orgone Institute Press bat um die Erlaubnis zur Veröffentlichung in CORE Vol. 7, Nos. 3-4, aber der Verweis auf diese Zeitschrift [d.h. Ritters Orgonomic Functionalism] in der Bibliographie war aus den Druckfahnen gestrichen worden. Da die [Orgone Institute] Press die Bibliographie nicht vollständig abdrucken wollte, wurde ihr die Erlaubnis zur Benutzung verweigert und sie wird hier zum ersten Mal veröffentlicht:

  1. Frank Scully: Behind the Flying Saucers. Gollancz, 1950
    – Le mytere des Soucoupes Volantes. Paris: Editions Mondiales, 1951
  2. Gerald Heard: The Riddle of the Flying Saucers. Carroll and Nicholson, 1950
    – Is another world watching us? (American edition)
    – Les Soucoupes Volantes Paris: Editions de Fiore, 1951
  3. Donald Keyhoe: The Flying Saucers are Real. Hutchinson, 1950
    – Les Soucoupes Volantes Existent Paris: Editions Correa, 1951
  4. Kenneth Arnold und Ray Palmer: The Coming of the Saucers. Ray Palmer, 1952
  5. Donald Menzel: Flying Saucers. Putnam, 1953
  6. Donald Keyhoe: Flying Saucers from Outer Space. Hutchinson, 1953
  7. Desmond Leslie und George Adamski: The Flying Saucers have Landed. Werner Laurie, 1953
  8. Truman Betherum: Aboard a Flying Saucer. De Worse & Co. Los Angeles
  9. Daniel Fry: The White Sands Incident. New Age Publishing Co.
  10. Daniel Fry: Alan’s Message to Men of Earth. New Age Publishing Co.
  11. George Van Tassel: I Rode a Flying Saucer. New Age Publishing Co.
  12. George Williamson und Alfred Bailey: The Saucers Speak. New Age Publishing Co., 1954
  13. Harold Wilkins: Flying Saucers on the Moon. Peter Owen, 1954
    – Flying Saucers on the attack (American edition)
  14. Cedric Allingham: Flying Saucer from Mars. Muller, 1954
  15. Leonard Cramp: Space, Gravity and the Flying Saucer. Werner Laurie, 1954
  16. Jimmy Guieu: Les Soucoupes Volantes viennent d’un autre monde. Paris: Editions Fleuve Noire, 1954
    – Flying Saucers come from another world. Hutchinson, 1956
  17. Aime Michel: Lueurs sur les Soucoupes Volantes. Paris, 1954
    – Light on the Flying Saucers. Robert Hale (angekündigt)
  18. Waveney Girvan: Flying Saucers and Common Sense. Muller, 1955
  19. M.K. Jessup: The Case for the U.F.O. Citadel Press, 1955; Arco 1955
  20. Orfeo Angelucci: The Secret of the Saucers. Ray Palmer, 1955
  21. Donald Keyhoe: Flying Saucer Conspiracy. New York: Holt, 1955; Hutchinson (angekündigt)
  22. Jean Plantier: La Propulsion des Soucoupes Volantes. Paris, 1955
  23. Harold Wilkins: Flying Saucers Uncensored. New York: Citadel Press, 1955
  24. George Adamski: Inside the Space-ships. Arco, 1956
  25. Gray Barker: They knew too much about Flying Saucers. New York: University Books, 1956
  26. Edward J. Ruppelt: Report on the U.F.O. Gollancz, 1956

* Abdruck der Übersetzung aus dem Englischen mit freundlicher Genehmigung des Autors, Dr. Boadella. Der Originalaufsatz „Orgone Energy, Love and Space Ships“ findet sich in der von Paul und Jean Ritter in Nottingham, England herausgegebenen Zeitschrift Orgonomic Functionalism, Vol. 2 (1955), No. 5, S. 287-306.

Die DOR-Menschen (Teil 2)

28. Mai 2015

Wie Arbeitsameisen scheinen die Außerirdischen keinerlei Geschlechtsmerkmale und Geschlechtsorgane zu besitzen. Im wahrsten Sinne des Wortes sind es also vollkommen „vergeistigte“ Wesen. Man denke nur an ihre „hypnotischen Augen“.

Es deutet alles darauf hin, daß es sich auch bei den Außerirdischen nicht um selbstbestimmte Individuen handelt, sondern um bloße unselbstständige Glieder an einem telepathisch verknüpften „Gruppenorganismus“ nach Art der Termiten-, Bienen- und Ameisenstaaten. Vielleicht sind sie „ein Geist“ ohne individuelle Differenzierung.

Die Außerirdischen müssen eine sehr große Angst vor uns haben, weil wir so fremdartig sind und durch unsere Spontaneität und Produktivität unberechenbar und unkontrollierbar. Daß wir die DOR-Menschen auf der Basis „von Mann zu Mann“ nicht zu fürchten brauchen – ja, daß wir es irgendwie mit ziemlich lächerlichen Gestalten zu tun haben, zeigt der bekannte UFO-Fall von Cisco Grove in Kalifornien. Ein Geschehen, das in seiner ganzen Absurdität archetypisch für das ganze UFO-Phänomen ist:

Übers Wochenende waren Donald S., Tim T. und Vincent A. in den Bergen Kaliforniens auf einem Jagdausflug. Am Abend des 4.9.1964 trennten sie sich bei der Jagd, um einzeln zu ihrem Camp zurückzukehren. Bei Sonnenuntergang hörte S. ein Geräusch und kletterte auf einen hohen einzelnstehenden Baum, weil er Angst vor Bären hatte. Da er sich verlaufen hatte, feuerte er dreimal seine Signalpistole ab, um Hilfe zu rufen. Daraufhin sah er am Horizont ein Licht auftauchen, das immer näher kam und schließlich wie ein Kugelblitz um die Baumkrone tanzte. Danach sah S. wie 400 Meter entfernt ein großes kugelförmiges Objekt landete. Zwei DOR-Menschen kamen aus unterschiedlichen Richtungen auf ihn zugeschritten. Sie waren mit einer Art von silberweißer Uniform bekleidet und als sie zu ihm aufblickten, konnte S. ihre großen dunklen Augen erkennen. Jetzt kam aus der Richtung des gelandeten UFOs ein Roboter auf den Baum zu. Er war grauschwarz und hatte zwei glänzende Lichter dort, wo bei einem Menschen die Augen zu erwarten waren.

Inzwischen versuchten die beiden kleinen Humanoiden unbeholfen den Baum zu erklimmen und an S. zu gelangen, indem einer auf den anderen stieg. Als dies zu nichts führte, öffnete der Roboter so etwas wie einen rechteckigen „Mund“, aus dem ein weißes Gas aufstieg. S. fiel in Ohnmacht. (Er hatte sich mit einem Gürtel an den Baum festgeschnallt.) Als er wieder erwachte, versuchten die beiden DOR-Menschen noch immer den Baum zu erklimmen, wenn auch vergebens. Im Laufe der Nacht mußte S. sie immer wieder vertreiben, indem er brennende Kleidungsfetzen und ähnliches auf sie warf. Zwischendurch fiel er immer wieder durch den weißen Rauch in Ohnmacht, den der Roboter ausstieß. Gegen morgen erschien ein zweiter Roboter und die beiden DOR-Menschen zogen sich zurück. Die beiden Roboter „schauten sich an“ woraufhin eine große weiße Gaswolke aufstieg. Als S. wieder aus der Ohnmacht erwachte, hatten sich die Angreifer entfernt. Und als er schließlich wieder mit seinen Jagdkameraden zusammenkam, erklärte Vincent A., auch er habe am Nachthimmel ein seltsames Licht gesehen.

Wegen ihrer eigenen Unbeholfenheit und, wie Reich vermutete, „Geistesgestörtheit“ setzen sie alles daran, unsere Spontanität und Intelligenz zu brechen: durch eine alles Leben erstickende DOR-Atmosphäre und durch die Kontrolle unserer Gefühle und Gedanken. Whitley Strieber beschreibt folgende DOR-Effekte nach einer Begegnung mit ihnen: Untertemperatur, Schwächegefühl, „das unangenehme Gefühl, von der Realität abgeschnitten zu sein“, Müdigkeit.

Das psychische Einbinden ins „Neue Zeitalter“ erstreckt sich nicht nur auf eine äußerliche Beeinflussung, sondern auch auf eine „innerpsychische“: die direkte telepathische Manipulation von psychisch labilen, „medial begabten“ Menschen, die „Stimmen“ hören. Die diversen New Age-UFO-Kulte mit ihren telepathisch „gechannelten“ Botschaften von Außerirdischen sind das aktuellste und auch eindeutigste Beispiel. Es sei auch an jene Massenmörder, Amokläufer, etc. erinnert, die behaupten, nur den Befehlen von „Dämonen“ gefolgt zu sein.

Nicht von ungefähr ist auch bei Whitley Strieber ein mystischer Unterton unverkennbar – er erstrebt so etwas wie die „heilige Kommunion“ (Communion) mit den DOR-Menschen. So gefährlich dieser mystische New Age-Aspekt auch sein mag, hat man nicht ganz zu Unrecht das UFO-Phänomen oft mit der Parapsychologie in Zusammenhang gebracht – wie ja auch die Orgonenergie selber. Und was ist „Geist“ schon anderes als eine Äußerungsform der Orgonenergie – und angesichts extrem hoher Orgonkonzentrationen, wie sie mit den UFOs, bzw. Ea (Energie alpha) verbunden sind, ist es nicht verwunderlich, wenn Strieber schreibt:

Jedesmal, wenn man sich entscheidet, [irgendein UFO-Phänomen] sei entweder psychologisch oder real, findet man bald eine Theorie, die dazu zwingt, den Fall zugunsten der entgegengesetzten Vorstellung neu zu beurteilen.

Diese beiden Elemente (die „Vergeistigung“ der UFOnauten und die extrem hohen Orgonenergie-Konzentrationen [ORANUR] mit ihren „psychischen“ Begleiterscheinungen) erklären vieles von dem, was so manchen UFO-Forscher dazu gebracht hat, von „parallelen Wirklichkeiten“, „psychischen Projektionen“, „geistigen Entitäten, die vor uns eine ‚UFO-Show abziehen’“ und ähnlichem zu phantasieren. Gefährlich wird dies dadurch, daß sich die DOR-Menschen hinter diesem mystischen Vorhang verstecken und ihre Ziele unerkannt verfolgen können.

Zusammenfassen schreibt Eden über die DOR-Menschen:

Male dir (…) eine Rasse von menschenähnlichen „Wesen“ aus, die die Atomkraft entwickelt haben (der Tunguska-„Meteor“ beweist, daß die Außerirdischen Atomenergie lange vor uns besessen haben) und die diese zerstörerische Kraft in einem Krieg auf ihrem eigenen Planeten benutzt haben, dadurch alles Dasein in Gefahr gebracht haben und derartig gefährliche energetische Zustände (ORANUR und DOR) erzeugten, daß das gegenwärtige und zukünftige Leben gefährdet wurde. (…) Die Kinder starben in einem immer jüngeren Alter an Krebs. (Heute ist auf dem Planeten Erde Krebs die führende Todesursache bei den Kindern im Alter von 3 bis 15 Jahren!) Dann wurde die Fortpflanzung unmöglich. Die gefährlich hohe Radioaktivität zerstörte allmählich alles Leben auf dem Planeten. Ei- und Samenzellen mußten in besonderen Kellergewölben aufbewahrt werden. Krampfhaft suchten die Herren-Mechaniker nach neuen Wegen, um „am Leben“ zu bleiben – und verwendeten künstliche Teile, Nieren, Herzen, Lungen, synthetisches Blut. Außerdem gab es das wachsende Problem, was mit dem radioaktiven Abfall zu geschehen habe. Eine neue Heimat mußte gefunden, ein anderer Planet vorbereitet werden.

Die Herren-Mechaniker, jetzt selber Herren-Maschinen, waren über die Entdeckung eines Energiekontinuums gestolpert, einer Energie die sich weit in den interstellaren Raum ausdehnt und ihn ausfüllt, einer Energie die mächtiger als das Atom ist. Aber jetzt war diese „Lebensenergie“ (das Orgon) für sie zum genauen Gegenteil dessen geworden, was sie für uns ist – für sie war sie eine Todesenergie geworden, die sie einfach nicht länger aushalten konnten, genauso wie Regen für Wüstenkreaturen, die in den Tropen nicht überleben können, den Tod bedeutet. Die Außerirdischen haben viele Männer und Frauen der Erde entführt, sie untersucht und viele für zukünftige Aufgaben programmiert (…) Sie haben jetzt die Kontrolle. Täglich werden sie kecker, setzen sich mehr fest, werden stärker. Wird der Wirt erwachen, bevor der Parasit ihn zerstört?

Nachdem in den 1950er Jahren die UFO-Forschung durch die „Kontaktler“, die von „Venusianern“ und Reisen auf den Mond berichteten, der sich kaum von der Erde unterschied, der Lächerlichkeit preisgegeben worden war, galten über zwei Jahrzehnte hinweg Geschichten über „UFOnauten“ als Tabu. Seit Anfang der 1980er Jahre zwang die schiere Masse der Berichte jedoch zu einem Umdenken. Was in den 50er Jahren die Kontakler waren, wurden nun die „Entführungsopfer“, die von „kleinen grauen Männchen“ (greys) aus ihren Betten entführt wurden. Diese neuen „Kontaktler“ sprachen jedoch nicht aus freien Stücken über ihre Erfahrungen, sondern ausschließlich unter Hypnose.

Ging es in den 50er Jahren bei den (vermeintlichen) Kontakten vor allem um den „interkulturellen Austausch“ mit unseren „Sternenbrüdern“, die uns vor dem bevorstehenden Atomkrieg warnten, handelt es sich bei den neuen Entführungsfällen fast ausschließlich um gynäkologische bzw. andrologische Unternehmungen, bei der es um die Entnahme von Keimzellen und „test tube babies“ geht.

Drei Forscher, die teilweise Bestseller schrieben, haben sich auf diesem Feld hervorgetan: Budd Hopkins, David Jacobs und John Mack. Für Hopkins handelt es sich bei dem Phänomen um eine Art „Forschungsprogramm“ der Außerirdischen. Jacobs hingegen betrachtet das ganze im Sinne eines Invasionsszenarios, bei dem es darum geht Hybride zwischen Menschen und Außerirdischen zu erzeugen, die eine vollkommene Integration der beiden Zivilisationen ermöglicht – wobei natürlich wir integriert werden. Mack sieht das Phänomen im Rahmen einer vom östlichen Mystizismus geprägten Theorie.

Kritiker haben darauf hingewiesen, daß auffälligerweise die Zeugen, die unter Hypnose aussagen, jeweils eine der drei Theorien bestätigen. Wobei jene, die das ganze als wissenschaftliche Untersuchung erfahren haben, bei Hopkins landen, jene, die eine letztendlich schreckliche Erfahrung gemacht haben, bei Jacobs und jene, denen es um ihre „spirituelle Entwicklung“ zu tun ist, bei Mack. Das deutet darauf hin, daß die Erwartungshaltung des Hypnotiseurs das prägt, was der Hypnotisierte sagt.

Ohnehin sind die drei Theorien widersinnig, denn was gäbe es schon groß zu erforschen? Und vor allem auf diese absurde Art und Weise!

Ein Indiz, das Jacobs für die Authentizität der Entführungsgeschichten anführt, sind die Beschreibungen der Außerirdischen: es handelt sich (ziemlich „phantasielos“) ausschließlich um „Greys“, neuerdings auch um menschliche Hybride (was eine logische Entwicklung aufzeige). Ein weiteres Indiz sei das Verfrachten der Opfer durch geschlossene Fenster hindurch. Wären das alles nur Träume und Phantasien, würde das naheliegende beschrieben: daß die Fenster geöffnet werden. Zumindest würde dies in einigen Fällen geschehen. Es geschieht aber nie. Dies sei, so Jacobs, ein untrügliches Indiz dafür, daß wir es nicht mit bloßen Hirngespinsten zu tun haben.

Das Problem ist nur, ob es nicht auch für die Aliens bequemer wäre, die Fenster zu öffnen. Oder zumindest manchmal! Warum der ungemeine Aufwand für solche paranormalen Kunststückchen, wenn sie nicht nötig sind?

Jacobs‘ Szenario beinhaltet die Züchtung der erwähnten Hybriden. Dies sei der eigentliche Sinn der Entführungen: die Mischung der außerirdischen mit der menschlichen Spezies. Dazu würden den Opfern Spermien bzw. Ovarien entnommen, Schwangerschaften abgebrochen und die Entführungsopfer mit der Betreuung ihrer „Sternenkinder“ beauftragt. Am Ende stünden dann Wesen, die genauso aussehen wie normale Menschen, nur daß sie eine zentrale Fähigkeit der Aliens besitzen: Telepathie und Gedankenkontrolle.

Da frägt man sich doch, ob die Aliens es nicht einfacher haben könnten. Wir selbst stehen kurz davor, aus Hautschuppen ganze Menschen kreieren zu können! Besonders absurd wird es aber, wenn die Entführungsopfer den Hybriden beibringen sollen, wie man sich als Mensch verhält. Beispielsweise wie man ein Zimmer einrichtet: nicht indem man die Möbel alle in eine Ecke stellt. Aber um so etwas zu wissen, bräuchten die Aliens nur unseren Alltag betrachten, Fernsehen anschauen und schlicht logisch denken. (Man denkt dabei unwillkürlich an Bronislaw Malinowskis funktionalistische Ethnologie, der zufolge die Funktionen Gestalt und Handhabe unserer Werkzeuge bestimmen. Löffel, Stühle, Tische, etc. werden überall unabhängig voneinander entwickelt. Und das gilt sicherlich auch für Wesen mit Kopf und vier Gliedmaßen überall im Universum! Die Funktion bestimmt die Form und Handhabe der Dinge.)

Die ganze Geschichte, die uns Jacobs erzählt, ist von vorne bis hinten vollständig absurd. Und genau hier führt uns eine seiner Beobachtungen in die richtige Richtung: für die Aliens reduziert sich alles auf Form, vollkommen unabhängig von Funktion. Beispielsweise insistieren sie darauf, daß die Mütter der Hybriden ihre Kinder an die Brust halten, egal ob sie Laktieren oder nicht. Die Aliens haben gesehen, „daß man das so macht“! Wahrscheinlich erklärt sich ähnlich ihr gesamtes absurdes Verhalten, etwa die Sache mit den geschlossenen Fenstern oder die „Trainingsprogramme“ für Hybride. „Es gehört sich so“, unabhängig davon, ob es sinnvoll ist oder nicht.

Wir scheinen es mit einer Art von Ritualen zu tun zu haben, bei denen es um die genaue Abfolge der Handlungen geht, nicht um die Handlungen selbst. Es ist, als würden wir bedrängt nicht von einer technischen Zivilisation, sondern von einer Gruppe von Schamanen oder tantrischen Adepten des Dalai Lama oder von Aleister Crowley. Der Dalai Lama okkupiert Länder auf magische Weise durch das nach außen hin sinnleere Legen von aufwendigen Sandmandalas, die sofort wieder zerstört werden. Crowley träumte von einem goldenen Zeitalter, das von der Kommunion mit den „Göttern“ geprägt sei. Er wollte es mit Hilfe von „Sex-Magick“ heraufbeschwören.

Von dieser Warte aus gesehen macht vielleicht sogar Macks Theorie noch am meisten Sinn. Ich beschäftige mich damit in Ea und die Wellenfunktion: Wir haben es mit etwas zu tun, das sich außerhalb unserer üblichen Denkweise bewegt, in einem Grenzbereich zwischen Physik und Psychologie, den die Parapsychologen untersuchen.

ufo

Die DOR-Menschen (Teil 1)

27. Mai 2015

2006 hat der Astronom Sean Raymond von der University of Colorado, Boulder, darauf hingewiesen, daß entgegen pessimistischer Einschätzungen die neusten Modelle der Planetenentstehung darauf hinauslaufen, daß jedes dritte bisher entdeckte Planetensystem einen erdähnlichen Planeten beinhalten könnte.

Obwohl es im Laufe der letzten Jahre ein gewisses Auf und Ab in der Einschätzung der Häufigkeit bewohnbarer Planeten gegeben hat, wird unterm Strich das Rätsel immer aktueller, warum wir nicht schon längst von außerirdischen Raumschiffen besucht werden!

Ja, es ist wirklich so, auch wenn uns die populärwissenschaftlichen Medien das Gegenteil weismachen wollen. Wie ich in Ea und die Wellenfunktion ausgeführt habe, ist es aus „streng wissenschaftlicher Sicht“ ein echtes Problem, daß es keine Besucher von fernen Planeten gibt! Oder sind wir doch stärker in die galaktische Realität verwoben, als wir ahnen? Vielleicht sind ja die angeblich „kritischen Geister“ doch nicht so „schlau“, die es fertig gebracht haben, daß im Vergleich zu früher die meisten Menschen über UFOs und Außerirdische nur noch müde lächeln können.

Immerhin gibt es immer wieder Stimmen der Vernunft:

Der britische Kosmologe Stephen Hawking hat erneut vor einer technisch überlegenen Zivilisation im All gewarnt, die mit feindlichen Absichten die Erde unterwerfen könnte. (…) Wenn Außerirdische die Erde besuchen würden, könne man das womöglich mit Columbus‘ Entdeckung Amerikas und der darauf folgenden Kolonialisierung vergleichen (…) „Solche fortschrittlichen Aliens wären vielleicht Nomaden, die darauf aus sein könnten, was immer sie erreichen können, zu erobern und zu kolonisieren“, führte der Physiker seine Warnung aus (…).

Es bedarf danach nur noch eines Schrittes: Leute vergeßt Raumschiff Enterprise und ähnliche „Space Operas“! Wie jeder weiß, der überhaupt irgendetwas mit Technik zu tun hat, sind mechanische und elektronische Systeme aber einem gewissen Grad der Komplexität prinzipiell derartig störfällig, daß es schon einem Wunder gleicht, daß ein einfaches Büro funktioniert – tatsächlich funktioniert praktisch nie alles reibungslos.

Etwas derartig Komplexes wie „intergalaktische Raumfahrt“ kann nur so funktionieren, wie uns das UFO-Phänomen entgegentritt: auf eine Weise, die, wenn überhaupt an irgendetwas, dann an die „Parapsychologie“ gemahnt.

Es wird kein „Independence Day“ a la Hollywood geben, sondern eher etwas, was Reich in Contact with Space (Das ORANUR-Experiment II) beschrieben hat: die schleichende und „unheimliche“ Verwandlung des Planeten in eine Wüste. Oder mit anderen Worten: das, wovor Hawkins warnt, ist vielleicht schon längst eingetreten!

Von dieser Warte aus, kann ich auch Szenarien wie die folgende durchaus ernstnehmen:

Offenbar arbeitet die US-Luftwaffe mit den Außerirdischen zusammen, offenbar benutzt sie die von Reich entwickelte Technologie und offenbar gibt es eine Verschwörung, um all dies geheim zu halten. Reichs aberwitzigsten „Wahnvorstellungen“ aus den letzten Jahren seines Lebens könnten sich als vollkommen realitätsgerecht erweisen. Reichs einziger grundlegender Irrtum lag wohl in der Annahme, daß die US-Luftwaffe vertrauenswürdig ist. Nicht nur, daß sie ihn, Reich, vor die Hunde gehen ließ, sondern offenbar verraten sie bis heute die gesamte Menschheit.

Die Atomskandale in den USA (man denke nur an die seit der Clinton-Zeit publik gewordenen Menschenversuche) und der ehemaligen UdSSR zeigen, wie bestimmte Regierungskreise unter dem Deckmantel der nationalen Sicherheit (Kalter Krieg) sich zu einer regelrechten Mafia entwickelt haben. Am Ende seiner Präsidentschaft warnte Eisenhower das amerikanische Volk vor dem militär-industriellen Komplex, der sich jeder Kontrolle entziehe.

Nachdem sie ein Monopol über die Atomenergie erlangt und mit dem Plutonium alle Menschen und sogar alle zukünftigen Generationen als Geiseln genommen hatten, wandten sie sich der kosmischen Lebensenergie zu, mit der man z.B. die Gravitation überwinden kann. Alle freie Lebensenergie-Forschung wurde behindert, heruntergespielt und lächerlich gemacht, um ein neues Monopol zu erlangen. Genau das gleiche trifft auf die UFO-Forschung zu. Reich ist diesem Machtspiel zum Opfer gefallen.

Werden wir alle, die gesamte Menschheit, von diesen machtbesessenen Kindsköpfen verraten? Eines der wildesten UFO-Legenden lautet wie folgt:

Die Regierung der USA arbeite mit den Außerirdischen zusammen. Es wäre eine Art „Handelsabkommen“ abgeschlossen worden. Anfang der 1970er Jahre sei man miteinander übereingekommen, daß die Außerirdischen „uns“ ihre Technologie zugänglich machen, wenn wir es im Gegenzug tolerieren, daß sie unsere Entwicklung untersuchen, indem sie Menschen entführen und individuell begutachten. Die US-Regierung habe den Außerirdischen einige unterirdische Militärbasen überlassen, in denen die Außerirdischen ihre Technologie installierten. Um die Erdbevölkerung auf eine enge Zusammenarbeit mit den „Brüdern aus dem All“ vorzubereiten, habe die US-Regierung Publikationen und Filme wie Spielbergs Begegnung der dritten Art heimlich gesponsert.

Doch Anfang der 1980er Jahre sei die Situation der US-Regierung vollkommen aus den Händen geglitten und sie stand vor einem Scherbenhaufen, als sich nicht nur herausstellte, daß von einem „Technologie-Transfer“ keine Rede sein konnte, sondern daß die Außerirdischen weit mehr Menschen entführten, als sie der US-Regierung wie vereinbart namentlich meldeten. Darüber hinaus hätte man festgestellt, daß die Außerirdischen bei vielen Entführungsopfern Sonden in die Nase eingeführt und kleine Kugeln als Aufzeichnungs- wenn nicht sogar Steuerungselemente in das Gehirn ihrer Opfer verpflanzten; daß sie den Menschen posthypnotische Befehle für einen späteren Zeitpunkt eingaben und außerdem auch noch die armen Entführungsopfer für bizarre genetische Kreuzungsexperimente zwischen Außerirdischen, Mensch und Tier mißbrauchten.

Als die US-Regierung gemerkt habe, daß sie einem Täuschungsmanöver aufgesessen war und dadurch das Überleben der Menschheit in Gefahr gebracht hatte, hätte sie das SDI-Projekt in Angriff genommen, das in Wirklichkeit für die Abwehr einer außerirdischen Invasion bestimmt sei. Zum Glück gäbe es aber neben diesen bösen Außerirdischen auch „gute Außerirdische“, die genauso wie Menschen aussehen. Mit ihnen verbündet sei eine andere „sehr große Rasse, die wie Menschen aussehen, aber 2,10 oder 2,40 m groß sind“ (Timothy Green Beckly: MJ-12 & The Riddle of Hangar 18, New Brunswick, N.J. 1989).

Ist es nicht auffallend, daß in Kino und Fernsehen vom lieben „E.T.“ keine Rede mehr war; wir psychologisch nicht mehr auf eine kosmische Verbrüderung, sondern einen interplanetaren Krieg vorbereitet werden? Wie in Zukunft mit der Orgonomie umgegangen werden wird, wird zeigen, ob ein wirklicher Umschwung eingetreten ist oder ob der Verrat anhält.

Vielleicht ist derartiges einfach nur vollständiger Quatsch. Der Punkt ist, daß solche Szenarien eine reale Möglichkeit sind und daß jene, die jetzt hämisch grinsen, die wahren Trottel sein könnten. Ihre Heimat wird erobert und kolonisiert, ohne daß sie auch nur ahnen, wie ihnen geschieht…

Reich hat die Insassen bzw. „Piloten“ von UFOs, die UFOnauten, als „CORE-Menschen“ (Wesen, die ingenieursmäßig mit dem Orgon umgehen) bezeichnet. Jerome Eden hat das später durch einen weniger mißverständlichen Begriff ersetzt. Für ihn waren es „DOR-Menschen“, da, wie Reich entdeckt hat, diese offensichtlich das DOR dem Orgon vorziehen. Sie ähneln darin den Ameisen: ähnlich wie UFOnauten DOR bevorzugen, errichten Ameisen ihre Haufen grundsätzlich über radiästhetischen Reizzonen, die der gesunde Mensch instinktiv flieht.

Auch ansonsten gibt es viel, was die Insekten mit DOR verbindet. So geht man davon aus, daß einige Insektenarten zusammen mit verwandten Arten wie den Skorpionen im Gegensatz zu den Wirbeltieren einen weltumspannenden Atomkrieg überleben würden. Außerdem entsprechen die Insekten ganz dem von Reich beschriebenen sekundären Leben, das unter dem ständigen Druck von DOR entsteht. Reichs Beschreibung der Kakteen in „Die emotionale Wüste“ (Ausgewählte Schriften), mit ihrer lederartigen äußeren Panzerung, ihrer röhrenförmigen Morphologie und ihren Stacheln entspricht ganz dem chitingepanzerten Insekten mit ihren stacheligen Fortsetzen (Fühler, Beine, Kauwerkzeuge und Stacheln). Auch die UFOnauten, bzw. DOR-Menschen hat man ihrem inneren Aufbau nach und auch etwas von ihrer äußeren Gestalt her mit Insekten verglichen.

Das rätselhafte Größerwerden des Menschen in aufeinanderfolgenden Generationen seit dem Zweiten Weltkrieg zeigt, daß offensichtlich schon heute ORANUR so stark auf uns einwirkt, daß sich unsere körperliche Struktur verändert und die Kinder in die Höhe schießen. Theoretisch müßte auf diese Reaktion auf ein übererregtes Orgon das genaue Gegenteil folgen. Wenn sich ORANUR immer mehr in DOR umwandelt, werden die Menschen immer kleiner, bis wir Zwerge mit übergroßen Köpfen vor uns haben: die typischen UFOnauten.

Bei den DOR-Menschen scheint es viele unterschiedliche Formen, bzw. „Rassen“ zu geben, wobei sich zwei Hauptformen herauskristallisieren: eine kleinere gedrungenere und eine größere langgestreckte schlanke. Der schlankere Typ der DOR-Menschen ist etwa 1,50 Meter groß, die kleineren zwischen 1,00 und 1,40 Meter. Das Körpergewicht beträgt etwa 25 Kilogramm. Sie besitzen zwei lange und zwei kurze Finger, keinen Daumen. Sie haben spitze, dolchartige Fingernägel. Zwischen den Fingern tritt so etwas wie „Schwimmhäute“ auf. Wie man sagt, wirken sie wie „gutentwickelte Menschenembryonen“.

Interessanterweise sieht entsprechend auch der Mensch wie ein „gutentwickeltes Affenembryo“ aus. Hauptmerkmal unserer Entwicklung vom Affen zum Menschen war natürlich die Zunahme an Hirnvolumen. Die mit diesem quantitativen und qualitativen (steigende Komplexität) Wachstum des Gehirns einhergehende höhere Energieladung scheint bei den DOR-Menschen ins Extrem gegangen zu sein. Den Beschreibungen zufolge haben die UFOnauten riesige überproportionale Köpfe mit „hochenergetischen Augen“. Jerome Eden schreibt dazu folgendes:

Der Kopf der Außerirdischen wurde als „nach menschlichen Maßstäben groß beschrieben, verglichen mit der Größe von Körper und Gliedern“. Er macht den Eindruck, wie man so schön sagt, eines typischen „Eierkopfes“, mit einem enormen Schädel, was darauf hinweist, daß sich der Kopf zu einen Kraftspeicher entwickelt hat, der die biologische Energie aus dem schwachen Körper, Hals und Armen abzieht. Die Augen, die eine direkte Verlängerung des Gehirns sind, sind ebenfalls sehr groß, tiefsitzend und schrägliegend. Die Fähigkeit ihre Gehirn- und Kopfenergie zu benutzen, um Energie von einem Erdenmenschen abzuziehen, wurde reichlich dokumentiert. Viele Augenzeugen berichteten, sie wären fast sofort in Hypnose gefallen, nachdem sie in die machtvollen Augen der Außerirdischen geblickt haben. (EDEN Bulletin 6[2])

Eden fährt fort:

Diese Außerirdischen sind im Grunde „Gehirnmenschen“, denen es an allen natürlichen Gefühlsäußerungen fehlt, wie wir sie kennen. Man hat sie nie Lachen, Weinen, bei der Äußerung unverfälschter Liebe oder von rationaler Wut gesehen. Kurz gesagt sind sie vollkommen bar jedes emotionalen Lebens und drücken sozusagen die kalt berechnende Haltung der typischen Robot-Maschine aus. Wie sie diese körperlichen Merkmale entwickelt haben oder warum, ist ein großes Rätsel. Sie vermitteln den Eindruck von fast künstlichen Organismen, einem Amalgam von etwas einst „Menschlichem“, das künstlich in eine Entwicklung gepreßt wurde, die entfernt menschlich aber insgesamt mechanisch ist – der mechanische Herren-Geist, der durch den anhaltenden Kontakt mit dem Mechanischen selber zur Maschine geworden ist.

Die Verbindung zum gehirnzentrierten mechanistischen Charakter (der modern liberal [siehe Der politische Irrationalismus aus orgonomischer Sicht]) ist offensichtlich, insbesondere was das Überwiegen von Sensationen gegenüber Emotionen betrifft. Eine seiner Grundcharakteristiken ist seine Flucht vor der Genitalität, die sich gerade darin ausdrückt, daß er die Sexualität leicht nimmt. Oberflächlich macht es einen sexualbejahenden Eindruck, in Wirklichkeit ersetzt aber sein Gehirn immer mehr das Genital. Reichs Schüler Elsworth F. Baker schreibt hierzu:

Sein Gehirn ist sein Ersatz für genitale Potenz; es gibt ihm eine Grundlage dafür, sich überlegen zu fühlen, ähnlich wie der Mensch mit einem phallischen Charakter seinen erigierten Penis benützt, um sich überlegen zu fühlen. (…) Anstelle der phallischen Verachtung benützt der Liberale intellektuelle Verachtung, Arroganz und geschickte verbale Kastration.

Und weiter:

Man kann sein Interesse an Pornographie verstehen, die im Grunde ein intellektualisiertes Ventil für Sexualität ist. (Der Mensch in der Falle)

Sein Gehirn wird zum „intellectualiced sexual outlet“ – zum Ersatz für das Genital. Man betrachte dazu das Orgonom, bei dem es zwei „Ausgänge“ für die Energie gibt: die Kreiselwelle verläßt den Körper am Kopfende („intellektualisiertes Ventil“) oder am Schwanzende („genitales Ventil“) (siehe Reichs Darstellung des „lebendigen Orgonoms“ in Die kosmische Überlagerung, S. 63).

Fußnote zu Jerome Edens DIE KOSMISCHE REVOLUTION (Teil 1)

9. März 2014

Jerome Eden im EDEN BULLETIN (Vol. 3, No. 4, Oct. 1976, S. 13):

Nachdem [ich, Eden] am 23. Dezember 1971 durch ein UFO-Lichtstrahl erfaßt wurde und eine Woche im Bett mit einer DOR-Krankheit (siehe Die kosmische Revolution) verbrachte, schrieben einige Skeptiker und fragten, warum das UFO mich nicht einfach gleich getötet habe, – wenn es „wirklich feindlich gesinnt“ gewesen wäre. Wie zum Teufel soll man eine solche Frage beantworten? Vielleicht war ihr Artillerist betrunken und schoß daneben! Vielleicht werde ich „langfristig“ noch an einer Leukämie sterben! Würde das die Skeptiker überzeugen? Und wenn man meinen verkohlten Körper auf dem Feld gefunden hätte – wäre das „Beweis genug“ für Feindseligkeit? Ich wage zu behaupten, nein. Die skeptischen Briefschreiber würde einfach sagen: „Es war wahrscheinlich ein Unfall.“ Oder: „Vielleicht ist Eden einem Fall von selbstinduzierter ‚Photophobie‘ erlegen!“ (Und woher stammt das „Photo“, um die Phobie hervorzurufen – etwa aus dem Inneren meines Kopfes?)

Wie auch immer – die Skeptiker können nun dieselben Fragen dem Polizeibeamten George Wheeler aus Elmwood (Wisconsin) stellen. Der Midnight (12. Juli 1976) zufolge, fand die UFO-Begegnung des Polizisten „in einer klaren April-Nacht“ um 23 Uhr während eines Polizeieinsatzes statt. Wheeler untersuchte ein „oranges Blendlicht über einem Steinbruch“. Er entdeckte ein seltsames Fluggerät und dessen Insassen. Wheeler:

Ein bläulich-grünes Licht umhüllte ihr Schiff, als es am Abheben war. Ich hörte ein zischendes Geräusch. Dann traf mich dieses Blitzlicht und ich sackte ohnmächtig zusammen. Ich wollte gerade das Büro des Sheriffs anfunken und um Hilfe bitten. Danach erinnere ich mich an nichts, bis ich am nächsten Tag mittags wieder zu mir kam.

Der Polizeibeamte Wheeler war für drei Tage nach dem UFO-Vorfall im Krankenhaus und wurde später wieder für weitere 14 Tage hospitalisiert, als er anfing beunruhigende Träume zu haben und starke Kopfschmerzen zu entwickeln. Er sagte: „Wir sollten diese Wesen fürchten.“

EDEN BULLETIN (Vol. 5, No. 1, Jan. 1978, S. 13):

Einer der wichtigsten Aspekte der UFO-Forschung sind die subjektiven Reaktionen des Betrachters: was fühlt der Beobachter während oder nach einer UFO-Sichtung? Während die meisten UFOlogen sich mit quantitativen Daten beschäftigen (Zeit und Ort, Höhe des UFOs, Flugbahn, Winkel, etc.), wird wenig Aufmerksamkeit dem gewidmet, wie genau die Zeugen biophysisch auf das UFO reagiert haben, ihre emotionalen Reaktionen. Der funktionelle Beobachter ist sich bewußt, daß die gleiche kosmische, atmosphärische Orgonenergie innerhalb des lebendigen Organismus als biologische Energie arbeitet. Deshalb sind Störungen des atmosphärischen energetischen Mediums (in denen die UFOs operieren) durch einen Organismus nachweisbar, der in Kontakt mit dem Orgon in sich selbst ist.

Am Donnerstag, dem 7. Oktober 1976 las ich, nachdem ich ein Feuer in unserem Kamin entzündet hatte, die Abendzeitung, als ich plötzlich anfing, mich sehr „müde“ und schwach zu fühlen. Die Schwäche betraf meinen gesamten Körper, als ob ein riesiger Magnet Energie von mir abzöge. Ich legte die Zeitung nieder, schloß die Augen und lehnte mich im Stuhl zurück. Vielleicht, so dachte ich, stammt das ORANUR von der neuesten rot-chinesischen atmosphärischen Atomexplosion. Jedoch gab es ein definitives Gefühl des „Abziehens“ in meinem Körper – das überhaupt nicht unangenehm war und einige Augenblicke lang gab ich mich der Strömung der Energie hin, die meinen Körper verließ. Dann riß ich mich mit dem Gedanken hoch, daß wegen dem Feuer im Zimmer vielleicht nicht genügend Sauerstoff vorhanden sei. Ich stand auf und überprüfte die Fenster, aber die waren geöffnet. Jetzt bemerkte ich, daß das Feuer Rauch entwickelte, der ins Wohnzimmer zog. Ich arbeitete ein paar Minuten am Feuer, aber es zog immer noch schlecht ab. Unsere drei Hunde und unsere zwei Katzen schliefen. Die andere Katze, Julius, war auf seiner üblichen nächtlichen Erkundungstour im Freien. Es war 20:30 und Julius würde nicht vor 22 Uhr oder später nach Hause kommen. Ich entschloß mich, noch einen Blick auf den Nachthimmel zu werfen und ein „Gefühl“ für die Atmosphäre zu gewinnen.

Es war Vollmond. Der Himmel war im Westen und Norden etwas diesig. Den Bergrücken fehlten ihre scharfen Konturen. Ein großer „Stern“ am westlichen Himmel pulsierte und wechselte seine Farben. Plötzlich erschien ein glühendes Licht über dem westlichen Horizont und begann sich langsam Richtung Nordost zu bewegen. Das Licht war größer als alle Sterne. Es hatte eine orange Farbe. Ich rief meine Frau und sie betrachtete es durch ein Fernglas, beschrieb es als „Masse von Licht, bei der es schwierig ist, eine klare Form zu erkennen“. Plötzlich „verschwand“ das Licht. Innerhalb von zwei bis drei Minuten, nachdem dieses Objekt verschwunden war, erschien ein zweites Objekt im Westen und zog über den Himmel in ungefähr der gleichen Richtung wie das erste Objekt. Keines der beiden Objekte gab ein Geräusch von sich.

Um etwa 21:45 klingelte unser Telefon. Eine Bekannte, die am Pend Oreille-Fluß (hier in Nord-Idaho) lebt, war im Freien gewesen und hatte den Himmel mit ihrem neuen Teleskop beobachtet, als sie mehrere orange-farbige Objekte entdeckte, die sich direkt über den Bergkämmen jenseits des vor ihrem Haus liegenden Flusses bewegten. Ich sagte ihr, daß wir in unserer Gegend gerade ähnliche Objekte beobachtet hatten, die sich zu ihrem Standort hinbewegten. Sie sagte, das Seltsame an den Objekten wäre, daß sie einfach „ausgingen“. Sie hätte Angst vor den Objekten gehabt und sei ins Haus zurückgekehrt, um ihrem Mann von ihnen zu berichten, bevor Sie uns anrief.

Fünf Minuten später ging ich wieder nach draußen. Der große pulsierende „Stern“ im Westen bewegte sich jetzt langsam und verschwand schließlich hinter dem Horizont. Ein niedrig hängender, milchiger Dunst durchdrang die Atmosphäre. Nachdem jedoch dieser „Stern“ unsere Gegend hinter sich gelassen hatte, fühlte ich mich sofort stärker. In Das ORANUR-Experiment II beschreibt Reich das subjektive Gefühl der Schwäche in Zusammenhang mit UFOs. Er stellte fest, daß diese Raumschiffe von unserem Planeten die Lebensenergie abziehen und ihr tödliches Abgas, DOR, in unsere Atmosphäre ausstoßen. Es ist daher äußerst wichtig, in Zusammenhang mit UFO-Sichtungen mit seinen Gefühlen in Kontakt zu bleiben.

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