Posts Tagged ‘Gedankenkontrolle’

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Die DOR-Menschen (Teil 1)

7. April 2021
Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist jeromeedenseite.jpg.

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Die DOR-Menschen

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Die Emotionelle Pest aus dem Weltraum und der DOR-Notstand auf der Erde

22. März 2021

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist jeromeedenseite.jpg.

 

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Die Emotionelle Pest aus dem Weltraum und der DOR-Notstand auf der Erde

 

Über Telepathie

19. Dezember 2015

Lois Wyvell, einst Sekretärin von Theodore Wolfe und Reich sowie Elsworth F. Bakers Assistentin bei der Herausgabe des Journal of Orgonomy, hat folgendes über Telepathie und ähnliche Phänomene zu sagen:

Yoga, Meditation und Kontrolle der Gedankentätigkeit sind Prozesse der entspannten Konzentration, die die vegetativen Funktionen (Atmung, Herz, etc.) verlangsamen, wodurch intuitive und telepathische Prozesse angezapft werden. Sie funktionieren nachweislich trotz der mystischen Ummantelung, die sie in der Regel auszeichnet. Bei den meisten vermindern sie jedoch den Kontakt mit ihrer direkten Organwahrnehmung. Das traf auf mich zu, als ich Kurse für Gedankenkontrolle und Meditation nahm, wie auch für einige meiner Mitschüler. Wenn diese orgonotischen Sinne jedoch spontan und auf natürliche Weise verwendet werden, haben sie keine Nebenwirkungen. Dr. Elsworth Baker sagt, daß er gewöhnlich diese Art von Kontakt bei der Behandlung von Patienten verwendet, aber er hält seinen Atem nicht an und verlangsamt nicht seinen Herzschlag. Wenn ich, in seltenen Fällen, spontan telepathische und intuitive Erfahrungen gemacht habe, gingen sie nicht mit nachweisbaren Änderungen in anderen Funktionen einher. Das ist kein abschließendes, aber doch ziemlich gutes Indiz, daß Kontrolle der Gedankentätigkeit, Meditation und Yoga künstliche, erzwungene Wege sind, das zustandezubringen, was dem Ungepanzerten naturgemäß ist. Orgonotische Sinneswahrnehmungen durch bewußte Anstrengung zu erlangen, geht in der Regel fehl oder hat, im Vergleich zum großen Aufwand, zumindest kaum Ergebnisse, wahrscheinlich, weil man eine orgonotische Funktion erzwingen will, und das funktioniert kaum besser als der Versuch Liebe oder menschlichen Kontakt erzwingen zu wollen – es sind rein spontane Ereignisse, die aus dem freien Energiefluß hervorgehen. (Loi Wyvell: „Orgone and You“, Offshoots of Orgonomy, No. 1, S. 19f)

E.F. Baker selbst schrieb über Reich:

Bei ein paar Gelegenheiten verblüffte er mich, indem er mir Wort für Wort sagte, was ich dachte. Dies gab mir das Gefühl, daß ich nichts vor ihm geheimhalten konnte, selbst wenn ich wollte, was sich auch weitgehend als wahr erwies, und ich habe festgestellt, daß meine eigenen Patienten vor mir nichts auf unbestimmte Zeit geheimhalten können. Ich habe auch bei einigen Gelegenheiten Reichs Kunststück wiederholen können die Gedanken des Patienten zu lesen. („My Eleven Years with Reich, Part 1“, The Journal of Orgonomy Elsworth F. Baker Commemorative Issue, Feb. 1986, S. 49)

Selbst „in der Literatur der Psychoanalyse (wimmelt) es von Anekdoten über offenbar telepathische Verständigungen zwischen Analytikern und Patienten, die meist entdeckt wurden, wenn sich bei der Analyse eines Traumes herausstellte, daß der Patient einen unausgesprochenen Gedanken des Analytikers aufgenommen hatte“ (Jerome D. Frank: Die Heiler.Wirkungsweisen psychotherapeutischer Beeinflussung, Stuttgart 1993, S. 190). Solche Berichte hätten von Freud selbst die „Imprimatur“ erhalten.

Reich hat geschrieben: „Jeder lebende Organismus ist ein Teil der ihn umgebenden Natur und mit ihr funktionell identisch“ (Der Krebs, Fischer TB, S. 117). Der mechanistische Mystizismus geht hingegen von einer von der Umwelt unabhängigen „Essenz“, einer „Geistseele“ aus (Mystizismus), die auf die Umwelt einwirkt (Mechanismus). Dies ist eine zutiefst beschränkte, einengende Sichtweise, die ausgerechnet für „sprirituelle“ Phänomene (= Phänomene des bioenergetischen Kontakts, z.B. Telepathie) denkbar ungeeignet ist.

Genitalität ist die Vereinigung aller Teilpulsationen, Bewußtsein die Vereinigung aller Teilwahrnehmungen. Diese Vereinheitlichung wird gefolgt von einer Erstrahlung des Orgonenergie-Feldes und dem überlagernden Kontakt mit dem Feld eines anderen Organismus.

telepathieüberer

Die Natur des Cloudbusting

23. April 2014

Um das Cloudbusting richtig einordnen zu können, darf man nicht aus den Augen verlieren, um was es eigentlich geht. Es geht nicht (jedenfalls nicht primär) um die Atmosphäre, sondern um die Menschen. Menschen können in einer DOR-verseuchten Umwelt nicht frei leben („nicht frei atmen“, wie man so schön sagt), da zu ihrer individuellen Panzerung die atmosphärische Panzerung hinzutritt.

Dieser Gedanke ist so alt wie die Umweltverschmutzung. Man denke nur an den Arzt Paracelsus und seine „Fünf-Seins-Lehre“: 1. Ens dei, die Kraft Gottes; 2. Ens astrale, die Sternenwelt; 3. Ens veneni, der Gifthauch; 4. Ens spirituale, die seelischen Kräfte; und 5. Ens naturale, die körperlichen Kräfte. Der „Gifthauch“ oder das „Miasma“ (mal aria = schlechte Luft) entspricht dem atmosphärischen und organismischen DOR. Im Mittelalter konnte ein Kohleverbrenner gestreckt, gehenkt und gevierteilt werden; eine derartige Angst hatte man vor der „schlechten Luft“. Im Unterschied zu Koks erzeugt Kohle nämlich Unmengen an Rauch und Gestank.

Daß das mit dem Ens veneni nicht so abwegig ist, zeigt sich an der Greifbarkeit des organismischen DOR. Reich wies darauf hin, „daß wenn man stark ‚DOR-befallen‘ ist und ein Bad nimmt, sich das Wasser ausgesprochen schwarz oder schwarzblau verfärbt, egal wie sauber der Betroffene ist“ (Charles R. Kelley: „DOR and Bathing“, The Creative Process, 2(4), 1962, S. 123).

Vielleicht wegen des gegenwärtigen atmosphärischen DOR-Notstandes die moderne Obsession mit den Begriffen „fresh“ und „light“?

Cloudbusting ist atmosphärische Heilung. DOR wird aus der Atmosphäre abgezogen, deren integraler Bestandteil nicht zuletzt der Mensch ist. Wenn der DOR-Index in der Umgebung fällt, kommt es zu Rissen in der Panzerung. Der Cloudbuster war für Reich in erster Linie ein Werkzeug der „Sozialpsychiatrie“. Ich bin überzeugt, daß etwa der Islam in Saharasia und den Innenstädten eine Funktion der hohen DOR-Konzentration ist. Zum Beispiel könnte man mit EntDORen des Himmels über Iran eine demokratische Revolution provozieren. Entsprechend liegt das Stichwort „Gedankenkontrolle“ gar nicht so daneben.

Daher auch das Mißverständnis des Cloudbusting-Konzepts durch Mystiker und Verschwörungstheoretiker. Man denke nur an „Montauk“. Kenn Thomas hat in seinem Buch Mind Control, Oswald & JFK darauf hingewiesen, daß die Kolumnistin Dorothy Kilgallen 1964 in einem ihrer Artikel Lyndon B. Johnson bat, sich „beim Außenministerium (…) den Führern der Teilstreitkräfte oder unseren führenden Wissenschaftlern zu erkundigen, um herauszufinden, was wir, wenn überhaupt, unternehmen, um die Auswirkungen des ‚Cloudbusting‘, das in seiner entwickelten Form Gedankenkontrolle bedeutet, zu erkunden (…).“

Jerome Greenfield berichtet:

[Im August 1955 veranstaltete Reich] seine letzte orgonomische Konferenz in Orgonon. Auf der Tagesordnung standen Berichte über das Arizona-Projekt, die Diskussion der aktuellen Rechtslage und die Vorstellung des Konzepts einer „atmosphärischen Medizin“. Letzteres bestand aus zwei Teilen: einmal dem Gedanken, daß nach dem Muster des Cloudbusters, der der Atmosphäre DOR entziehen konnte, eine kleinere Version dieses Gerätes, die Reich entwickelt hatte und die er als „medizinischen DOR-Buster“ bezeichnete, eingesetzt werden konnte, um den menschlichen Organismus von DOR zu reinigen; zum zweiten der Vorstellung, daß eine mit DOR verseuchte Atmosphäre die Gesundheit ganzer Völker gefährden konnte. Die Grippeepidemie, die zu dieser Zeit in den Vereinigten Staaten grassierte und einem Virus zugeschrieben wurde, das nicht identifiziert werden konnte und daher „Virus X“ genannt wurde, war in den Augen Reichs ein konkretes Beispiel für eine durch die Verseuchung der Atmosphäre verursachte epidemische DOR-Krankheit. „Atmosphärische Medizin“ bedeutete also auch die Suche nach Methoden, die Gesundheit der Menschen durch die Dekontaminierung der Atmosphäre positiv zu beeinflussen. (USA gegen Wilhelm Reich, S. 218)

Elsworth F. Baker notierte in seinen Erinnerungen zum Stichwort „atmosphärische Medizin“:

Krankheiten können behandelt werden, indem die abgestandene Energie mit dem DOR-Buster abgezogen wird und durch Sauberhalten der Atmosphäre mit dem Cloudbuster. (“My Eleven Years with Wilhelm Reich”, Journal of Orgonomy, 18(1), 1984, S. 11-28)

Der Orgonom Morton Herskowitz fühlte sich nach der Orgontherapie bei Reich auf dem Heimweg immer wie gereinigt, auch ohne daß Reich zu diesem Zeitpunkt den DOR-Buster bereits benutzt hatte („Recollections of Reich”, Journal of Orgonomy, 12(2), 1978, S. 185-200). Dieser war einfach nur die Fortführung von Reichs therapeutischem Ansatz: den Menschen von seiner „dreckigen“ Mittleren Schicht (DOR) zu befreien.

Bezeichnenderweise entdeckte Reich den Medical DOR-Buster durch Selbstanwendung, als er versuchte, eine schwere Heiserkeit zu überwinden (Baker: „My Eleven Years with Wilhelm Reich“, Journal of Orgonomy, 17(1), 1983, S. 28-55). Danach ist wenig über den Medical DOR-Buster veröffentlicht worden. Ich verweise auf Eva Reichs Bericht „I was the Strange Doctor“ (International Journal of Life Energy, Vol. 1, No. 1 (o.J.), S. 31-42) und eine kurze Notiz von Baker, wo er beschreibt, wie er eine Herpesinfektion erfolgreich mit dem Gerät behandelt hat (Journal of Orgonomy, 16(2), 1982, S. 159f).

Der zweite Aspekt der sozialen Seite des Cloudbusting hat mit der Arbeitsdemokratie zu tun. Es geht nicht an, daß (buchstäblich) über die Köpfe der Menschen hinweg nicht nur das Wetter modifiziert wird, sondern gewisserweise auch ihre Charakterstruktur. Entsprechend muß die Bevölkerung im Gebiet, das unmittelbar vom Coudbusting betroffen ist, in die arbeitsdemokratische Zusammenarbeit eingebunden werden. Letztendlich ist es eine Aufgabe der gesamten Menschheit, da die Atmosphäre keine Grenzen kennt. Damit erübrigen sich alle aufgeregten Debatten um die „Ethik“ von Cloudbuster-Operationen.

Elsworth F. Baker erinnert sich:

Am 1. Februar [1955] schrieb Reich aus Arizona, um mir zu sagen, daß er ein sehr angenehmes Treffen mit mehreren Köpfen diverser Organisationen – Landwirtschaft, Viehzucht, Industrie- und Handelskammer – und mit zwei Physikern von der Universität von Arizona hatte. Das Treffen dauerte zwei Stunden und der Kontakt sei sehr gut gewesen. Reich schlug die Bildung eines „Bürgerkomitees“ vor, um seine Arbeit fortzusetzen. („My Eleven Years with Wilhelm Reich (Part XIV)”, Journal of Orgonomy, 17(1), May 1983, S. 31)

Eine Operationsbasis wurde bei Jacumba errichtet, wo (…) Moise blieb und weiterhin abzog (…). Der Bauer, auf dessen Land die Cloudbuster stationiert waren, wurde im Cloudbusting unterrichtet und bekam die Verantwortung für die Fortsetzung der Arbeiten übertragen, um die [atmosphärische] Blockierung offen zu halten. (ebd., S. 33)

cloudbustnatur