Posts Tagged ‘Leukämie’

Paul Mathews: Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters

22. März 2019

 

Paul Mathews:
Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters

 

nachrichtenbrief122

7. September 2018

Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters (Teil 6)

8. April 2018

 

Paul Mathews: Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters

Philip Steinberg und ORANUR

17. Februar 2014

Zu Reichs ORANUR-Experiment von 1951 siehe den Überblick in Jerome Edens Buch Die kosmische Revolution. Reich glaubte, daß die Übererregung der Orgonenergie durch Radioaktivität, also „ORANUR“, u.a. zu Leukämie führt.

Allgemein bekannt ist die Häufung von Kinder-Leukämie in der Nähe des Kernkraftwerks Krümmel. Es konnte nie eine Beziehung zu einer erhöhten Strahlenbelastung festgestellt werden. Auch in einem 5 km-Umkreis um alle anderen deutschen KKWs wurde statistisch eine derartige Korrelation festgestellt, jedoch weniger eindeutig als in Krümmel. Die entsprechende bereits am 10. Dezember 2007 veröffentlichte epidemiologische Studie des Deutschen Kinderkrebsregisters in Mainz, der zufolge es eine klare Korrelation zwischen der Entfernung des Wohnortes eines Kindes vom nächsten Kernkraftwerk und dessen Risiko an Leukämie zu erkranken gibt, blieb umstritten.

Erstens konnte das nicht sein, da kein Mechanismus bekannt ist, der für die relative Häufung von Leukämie bei Kindern unter 5 Jahren in der Nähe von „sicheren“ KKWs sorgen könnte. Die gemessene Strahlenemission von Kernkraftwerken ist viel zu gering, um für die zusätzlichen Leukämiefälle verantwortlich gemacht werden zu können. Und zweitens wurde dieser Zusammenhang in keinem anderen Land gefunden. Aus diesem Grund unterzog das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) die Ergebnisse einer einjährigen Überprüfung. Es zeigte sich erneut eine zwar nicht sehr ausgeprägte, aber doch statistisch nachweisbare Häufung von Kinder-Leukämie in der Nähe von KKWs.

Es gibt nun zwei Möglichkeiten. Erstens kann man, wie es viele aus der Antiatombewegung tun, auf verheimlichte Unfälle und darauf verweisen, daß der normale Betrieb eines KKWs „schmutziger“ sei, als die Betreiber uns weißmachen wollen. Oder man kann die Technik grundsätzlich infrage stellen: Reich hat gezeigt, daß es nicht um die (zweifellos auch rein „mechanisch“ schädliche) Radioaktivität per se geht, sondern um die Übererregung der atmosphärischen Orgonenergie, die auch „sichere“ KKWs durchdringt. Ihr Antagonist, die Radioaktivität, treibt sie in einen übererregten Zustand (ORANUR), der sich unmittelbar auf die organismische Orgonenergie überträgt. Ein mögliches Symptom dieser „ORANURisierung“ ist die Leukämie.

Im EDEN BULLETIN (Vol. 3, No. 2, April 1976, S. 2-7) wurde Philip A. Steinbergs Arbeit „Radioactive Waste Discharges from the Cyster Creek Nuclear Power Plant and Changes in Infant and Fetal Mortality“ veröffentlicht.

Es ging um ein seit 1969 laufendes Atomkraftwerk an der Atlantikküste New Jerseys. Die Sterblichkeitsraten für Föten und Kleinkinder wurden für alle Landkreise New Jerseys und vier angrenzende Landkreise Pennsylvanias von 1969 (als 7 000 Curie in Form radioaktiver Gase ausgestoßen wurden) mit denen von 1970 (als es 110 000 Curie waren) verglichen.

Die Messungen reichen vom nächstgelegenen Landkreis, Ocean (25 km), bis zum am weitesten entfernten, Sussex (150 km). 17 der 25 Kreise zeigten Steigerungen der fetalen Mortalität, mit beträchtlichen Anstiegen von 4 der nächstgelegenen 6 Kreise. Es gab auch Anzeichen dafür, daß sich der Anstieg der Sterberaten verringerte, wenn man sich vom Reaktor entfernte.

Der gleiche Test betrifft die Überprüfung der Säuglingssterblichkeit. In diesem Fall zeigten nur 8 der 25 Kreise einen Anstieg. Jedoch zeigten 6 der 8 Countys, die dem Reaktor am nächsten sind, deutliche Zuwächse.

Dies war signifikant. Es bestätigt auch vorangegangene Forschungen, daß der Fötus sehr viel empfindlicher gegenüber der Strahlenwirkung ist, als das Kind. (…)

Als wir die fetale Mortalität untersuchten, fanden wir, daß die 7 entferntesten Kreise einen kombinierten prozentualen Anstieg um durchschnittliche 6,6 % aufwiesen, während die 7 am nächsten gelegenen Kreise eine durchschnittliche Steigerung von 12,7 % hatten.

Die Säuglingssterblichkeit der 7 entferntesten Kreise ist im Durchschnitt 10,5 % niedriger, während die 7 am nächsten liegenden Kreise eine Erhöhung um 7,5 % aufwiesen.

Wieder zeigte sich, daß die nächstgelegenen Kreise eine höhere Rate der Sterblichkeit hatten, während die Sterblichkeit in den entfernteren Kreisen kleiner war oder sogar abnahm.

Es ist bemerkenswert, daß die 7 nächsten Kreise im wesentlichen eher ländlich geprägt sind und die Luftverschmutzung und andere gesundheitliche Probleme minimal sind. Die 7 entferntesten Countys hingegen befinden sich im industrialisierten Norden des Staates in der Nähe von New York City. Von daher würde man diese unterschiedlichen Raten nicht erwarten. (…)

Eine Analyse der Sterbeziffern für Kleinkinder und Ungeborene für die vier dem Reaktor am nächsten liegenden Kreise in Pennsylvania (…) ergab keinen nennenswerten Anstieg bei den Sterbeziffern von Kleinkindern, jedoch überraschenderweise einen Anstieg der Sterberate bei Ungeborenen: die vier Kreise zeigten für 1970 einen Anstieg der Sterbeziffern um 19.4 %! Im Kreis Philadelphia allein stieg die Rate um fast 50% (…). Das ist sehr bemerkenswert. (Anmerkung: In Pennsylvania werden tote Föten nur nach ihrer zwanzigsten Lebenswoche registriert.) (…)

Eden führt dazu aus:

Reich stellte fest, daß man sich bei der Benutzung eines ORAC keiner Behandlung mit Röntgenstrahlen oder radioaktiver Strahlung unterziehen darf. Die beiden sind auf gefährliche Weise feindselige, tödliche „Antagonisten“. Ein Fötus, der innerhalb seiner Mutter (einem lebendigen ORAC) lebt und mit ihr interagiert, wird dadurch dem zusätzlichen Einfluß der Bioenergie seiner Mutter plus der Kernenergie ausgesetzt. Dies ist wahrscheinlich der Grund, warum der Fötus „empfindlicher“ als das Kind auf radioaktive Strahlung reagiert.

steinbergpest

Daß Philip Steinberg in den USA aktueller denn je ist, zeigt folgendes Video über den Wahnsinn der KKWs:

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=smAeAbseLto%5D

The Journal of Orgonomy (Vol. 24, No. 1, May 1990)

24. Mai 2012

Reichs ursprüngliche Theorie der Leukämie war, daß sich als Antwort auf die krebsige T-Reaktion die Weißen Blutkörperchen im Übermaß entwickeln (Der Krebs, Fischer-TB, S. 246f). Man spricht ja auch von einer „autoimmunen Leukämie“. Nach Reichs neuerer Theorie sind die Leukämie-Zellen genauso Neuschöpfungen wie alle anderen Krebszellen auch („The Leukemia Problem: Approach“, Orgone Energy Bulletin, 3(2), April 1951, S.76-80).

Auf jeden Fall sind zunächst nicht die Weißen Blutkörperchen von der Krankheit betroffen, sondern die Roten, zumal es ja auch eine „aleukämische Leukämie“ gibt, bei der keine Leukämiezellen im Blut nachweißbar sind. Die kranken Roten Blutkörperchen provozieren das kanzeröse Wachstum der Weißen Blutkörperchen. Bei Leukämie sehen die Roten Blutkörperchen extrem überladen aus, so als hätten sie „Fieber“. Sie zerfallen jedoch schnell in T-Bazillen (ebd.). Siehe auch Chester M. Raphael: „DOR Sickness – A Review of Reichs Findings“, CORE, 7(1,2), March 1955, S. 20-28.

Der deutsche Orgonom Walter Hoppe führt zur Leukämie aus:

Die Entstehung des Blutkrebses der Leukämie bedarf noch genauerer Erforschung. Nach orgonomischer Auffassung ist die Leukämie nicht eine Erkrankung des weißen, sondern des roten Blutsystems. Die Leukozytose hat hierbei die Funktion der Abwehr der Erkrankung im roten Blutsystem. Die Erythrozyten erweisen sich als bioenergetisch überladen. Sie zeigen einen stark leuchtenden Rand und sind im Zentrum vielfach rötlich. Beim Autoklavieren werden die Erythrozyten stark geschwächt, was mit der gleichzeitigen bioenergetischen Überladung in einem Widerspruch zu stehen scheint. Doch mag sich dieser Widerspruch auflösen, wenn man an das hohe Fieber bei einer Sepsis oder schweren Infektion denkt. In diesem Zusammenhang mag es von Interesse sein, daß die Hiroshimabombe zahlreiche Leukämien zur Folge hatte. Bei dem sogenannten Oranurexperiment, des Zusammenstoßes von kleinsten Radiummengen mit hochkonzentrierter Orgonenergie, wird die Orgonenergie der Atmosphäre übererregt und läuft Amok. Das Radium der Atombombe ruft offenbar in der Atmosphäre die entsprechenden Wirkungen hervor. Diese Übererregung teilt sich wie beim Oranurexperiment den lebenden Organismen mit und bringt das rote Blutsystem zum Überladen von Bioenergie bei gleichzeitiger Schwächung. Das Entstehen von Leukämien infolge starker Radioaktivität wird damit verständlich. (Biopsychische und biophysische Krebsentstehung im Lichte der Orgonomie & Die Behandlung eines malignen Melanoms mit Orgonenergie, Kurt Nane Jürgenson, Broschüre o.J.)

Richard A. Blasband, Roseann Cappella, Peter A. Crist, Steve Dunlap, Alberto Foglia, Charles Konia, Eva Reich, John Schleining führen in „Radiation Victims and the Reich Blood Test“ (S. 13-25) aus, wie die Roten Blutkörperchen auf ORANUR reagieren:

Oben wird gezeigt, wie das gesunde Rote Blutkörperchen in physiologischer Kochsalzlösung zunächst unter dem Mikroskop aussieht (a) und wie nach einigen Minuten, wenn der bionöse Zerfall einsetzt (b). Das gesunde Rote Blutkörperchen hat ein starkes blaues Orgonenergie-Feld, der Rand ist wohldefiniert und dick, das Zentrum ist bläulich. Insgesamt vermittelt das Rote Blutkörperchen einen dreidimensionalen, „prallen“ Eindruck. Das ORANUR-geschädigte, „leukämie-ähnliche“ Rote Blutkörperchen (c) hingegen ist flach, hat einen verhältnismäßig schmalen Rand, es leuchtet stark und das Zentrum ist rötlich. Energetisch schwache Rote Blutkörperchen (d), wie sie insbesondere bei Krebspatienten anzutreffen sind, zerfallen sehr schnell in Bione und Bion-Bildung findet sich auch im Zentrum des Roten Blutkörperchens.

Reich hatte nach dem ORANUR-Experiment beobachtet, daß infolge der atmosphärischen ORANUR-Reaktion die Bluttests allgemein länger dauerten. Wegen der ORANUR-bedingten unnatürlichen Überladung der Roten Blutkörperchen verlief ihr bionöser Zerfall langsamer. Nach Reichs Tod hat sich dieser Trend generell bestätigt. Was die Forschergruppe nicht bestätigt fand, war die rötliche Färbung der ORANUR-geschädigten Roten Blutkörperchen. Aber das kann damit zusammenhängen, daß Reich die rezente Einwirkung von ORANUR untersuchte, während die Forschergruppe Strahlenopfer vor sich hatte, deren Exposition länger zurücklag.

Insgesamt wurde bei 34 Strahlenopfern, darunter 8, die an Krebs erkrankt waren, und an 21 normalen Testpersonen der Reich-Bluttest durchgeführt. Das Ergebnis zeigt folgende Graphik:

Bei normalen Menschen zerfallen die Roten Blutkörperchen am langsamsten, bei Krebskranken extrem schnell (imgrunde beginnt der Zerfall bereits im Körper!). Man beachte auch, daß bei den ORANUR-Kranken, der Zerfall ungefähr auf dem gleichen Niveau wie bei Normalen beginnt, dann aber rapide ansteigt und sich dem Niveau der Krebskranken angleicht, was Reichs Beschreibung von „Blutkrebs“ (Leukämie) entspricht.