Posts Tagged ‘Hintergrundstrahlung’

Orgonenergie, Liebe und Raumschiffe (1955) (Teil 6)

28. Mai 2018

von David Boadella, B.A.*

TEIL 3: GESCHWINDIGKEIT UND GERÄUSCHLOSIGKEIT

Ich werde jetzt die dritte Eigenschaft der Untertassen besprechen, die ich heute abend auswähle – ihre Bewegungsgeschwindigkeit und die Tatsache, daß diese Bewegung normalerweise geräuschlos ist. Harold WILKINS gibt ein nützliches Beispiel für dieses Merkmal:

Im April 1949 verfolgte ein Team von Wissenschaftlern und Marineoffizieren den Flug eines Wetterballons nordwestlich des Testgeländes von White Sands. Der Aufstieg wurde mit Teleskop, Theodolit und Stoppuhr überprüft. Der Ballon war hoch oben, als der Mann mit dem Teleskop erschrak. Er drehte sein Teleskop nach Osten und beobachtete eine einzelne Scheibe, die sich dem Aufwärtsweg des Ballons näherte. Während er dies tat, verfolgte ein Wissenschaftler die Scheibe durch einen Theodoliten. Das seltsame Objekt schien ein Ellipsoid zu sein, ungefähr 100 Fuß breit und ungefähr 56 Meilen hoch. Jetzt berechnete ein Ballistikexperte die Geschwindigkeit der Scheibe. Es waren fünf Meilen pro Sekunde. Es ist noch kein Motor auf der Erde erfunden worden, der eine Maschine dazu bringen wird, sich mit dieser fantastischen Geschwindigkeit zu bewegen. Das ist eine Geschwindigkeit von 18 000 Meilen pro Stunde. Dann kam ein weiterer erstaunlicher Vorfall. Das Ding schoß plötzlich nach oben und hatte in zehn Sekunden seine Höhe über der Erde um 25 Meilen erhöht. Wiederum berechneten Mathematiker, Astrophysiker und Ballistikexperten, daß die gewaltige Kraft, die bei dieser ungeheuren Beschleunigung ausgeübt wurde, dem Zwanzigfachen der Anziehungskraft des Erdschwerefeldes entsprach. Kein menschliches Wesen unserer Erde könnte eine derartige Schwerkraft ertragen, ohne daß jede Zelle im Körper zerrissen würde. Die seltsame Scheibe war für ungefähr eine Minute in Sicht. (aus Flying Saucers on the Moon)

Es ist interessant, daß einer der berühmtesten Pioniere auf dem Gebiet der Raketenforschung, Professor Herman Oberth, gesagt haben soll, daß das Verhalten von Fliegenden Untertassen jede uns bekannte Antriebsart ausschließt, einschließlich jeglicher Art von Raketenantrieb.

Bietet die Orgonforschung irgendwelche Tatsachen, die Licht auf die kolossalen Geschwindigkeiten werfen können, die von den Untertassen erreicht werden?

Kann Orgonenergie einen Motor antreiben? Die Antwort lautet ja.

Im Jahre 1947 erwarb Reich einen Geiger-Müller-Zähler, um zu sehen, welche Wirkung, wenn überhaupt, Orgon auf ihn hätte. (Ein Geigerzähler ist das gängige Instrument zur Messung der Intensität von radioaktiven Ablagerungen.) Viele Wochen lang reagierte der Zähler nicht. Es schien, als müsse er für eine beträchtliche Zeit Orgon aufsaugen, bevor er zu reagieren begann. Dann im August kam es zu den ersten starken Reaktionen. Als die Batterie eingeschaltet wurde, zeichnete der Zähler 100 Impulse pro Sekunde oder eine Umdrehung pro Sekunde auf. Im Vergleich beträgt die normale Zählung der Hintergrundstrahlung 25-30 Impulse pro Minute oder ein Impuls alle 2 Sekunden; und die maximale Zählung, die zu jener Zeit von nuklearen Quellen erreicht worden war, lag bei 50 Impulsen pro Sekunde, oder genau der Hälfte, die Reich ohne die Verwendung überhaupt irgendeiner nuklearen Quelle erzielte. Er fand, daß die Impulse aufhörten, sobald er den Geigerzähler aus dem Akkumulator nahm, und wieder anfingen, sobald er ihn wieder hinein setzte.

Reich kaufte nun eine sogenannte „Scaler-Einheit“, die es ermöglichte, jeden 32. Impuls nur zu zählen und damit die Aufzeichnung eines weit größeren Aktivitätsbereichs zu ermöglichen als mit dem normalen Geigerzähler. Gleichzeitig wollte er herausfinden, ob Orgon in einem Vakuum eine höhere oder eine niedrigere Rotationsgeschwindigkeit auf seinem Zähler erzeugen würde. Die maximale Anzahl von Impulsen, die er mit dem gasgefüllten Zähler erhalten hatte, betrug 3200 pro Minute. Mit der Vakuumröhre beschleunigte sich die Impulsrate enorm und verlangte eine weit geringere Anfangsspannung, um die Wirkung auszulösen. Ich muß darauf hinweisen, daß dies vom Standpunkt der Kernphysik aus eine unglaubliche Leistung ist, da der Geiger-Zähler bisher noch nie eine Reaktion ausgelöst hat, wenn kein Gas in der Röhre ist und daher keine Gasteilchen ionisiert werden können. Die Einzelheiten des gesamten Versuchsverlaufs, der in die Entwicklung des Geigerzählers und der Vakuumröhren mündete, würde sich als zu technisch und sehr langwierig erweisen, also werde ich die Geschichte der orgonotischen Motorkraft verkürzen, indem ich sage, daß bis 1951 eine maximale Zählrate der Vakuumröhren die schwindelerregende Zahl von 25 000 Impulsen pro Sekunde unter idealen atmosphärischen Bedingungen erreicht wurde. Die Ungeheuerlichkeit dieser Reaktion sollte uns nicht ungläubig machen. Da Orgon die kosmische Energie ist, da es den gesamten Raum durchdringt, und da es so etwas wie eine Orgonhülle um die Erde gibt, sollte logisch folgen, daß die Orgonenergie im Weltraum auch die Kraft ist, die die Rotation und Umdrehung der Planeten beherrscht.

Solch eine Kraft könnte für die hohen Geschwindigkeiten, die Fliegende Untertassen erreichen, durchaus relevant sein, und verweist auch darauf, warum die Untertassen so oft als geräuschlos beschrieben werden. Das einzige Geräusch, das gehört wird, wenn die Orgonenergie am Werk ist, ist das beabsichtigte des mechanischen Aufzeichnungsgeräts. Orgon selbst ist geräuschlos.

* Abdruck der Übersetzung aus dem Englischen mit freundlicher Genehmigung des Autors, Dr. Boadella. Der Originalaufsatz „Orgone Energy, Love and Space Ships“ findet sich in der von Paul und Jean Ritter in Nottingham, England herausgegebenen Zeitschrift Orgonomic Functionalism, Vol. 2 (1955), No. 5, S. 287-306.

Orgonenergie, Liebe und Raumschiffe (1955) (Teil 5)

22. Mai 2018

von David Boadella, B.A.*

TEIL 2: STRAHLUNG (Fortsetzung)

Es gibt häufige Berichte über magnetische und elektrische Geräte, die in der Nähe von Fliegenden Untertassen nicht funktionieren. In der Tat kann man spekulieren, wie viele unerklärliche Flugzeugabstürze auf einen unbekannten FELD-Effekt von ungesehenen Untertassen zurückzuführen sein könnten. Einer dieser Crash‘ scheint auf diese Art von Dingen zu weisen. Ich meine natürlich Captain Mantells Absturz über Fort Knox, Anfang 1948, nachdem er ein riesiges glänzendes metallisches Zigarrenobjekt verfolgt hatte.

Beobachtungen des Verhaltens von Orgon in dieser Hinsicht gibt es im Moment nur sehr wenige. Aber Reich berichtet, daß in den frühen Tagen, in denen er versuchte, das Orgon in seinem Keller zu isolieren, alle Metallobjekte, wie Scheren, Zangen, Nadeln usw., hochgradig magnetisch wurden. Weiteres kann aus dem Oranur-Experiment gelernt werden.

Dieses Experiment, bei dem Orgon mit Kernmaterial irritiert wurde, erzeugte ein Kraftfeld, das viel größer war, als die Radiummenge erklären konnte, die im Experiment verwendet wurde. Es wurde nur ein Milligramm Radium verwendet und dieses wurde durch einen 1/2 Zoll-Bleibehälter abgeschirmt. Dennoch wurden die Wände des mit Metall ausgekleideten Raumes, in dem das Experiment durchgeführt wurde, sehr bald unerträglich aufgeladen und strahlten, in einer Entfernung von 16 Fuß vom Bleibehälter. Die Luft war schwer und drückend und die Mitarbeiter litten unter Kopfschmerzen und Übelkeit. Doch dieser Effekt hörte auf, sobald das Radium aus dem Akkumulator genommen und in einen normalen Raum gebracht wurde. Offensichtlich hatte das Radium allein, noch in seiner Abschirmung, diesen intensiven Strahlungseffekt nicht erzeugt. Bemerkenswert war, daß selbst nach der Entfernung des Radiums die Reaktion anhielt und sich sogar schnell ausdehnte. Das stark ausgeweitete Orgonfeld konnte auf viele Arten nachgewiesen werden: Die Erstrahlung von fluoreszierendem Gas konnte normalerweise dadurch bewirkt werden, daß man seine Hand der Glasröhre näherte. Nun konnte diese Reaktion in einer Entfernung von zwei Fuß von der Röhre, statt der normalen zwei Zoll erzeugt werden. Der Geigerzähler maß einen starken Anstieg der Hintergrundstrahlung in der Atmosphäre des Orgonraumes, lange nachdem das Radium aus dem Orgonraum entfernt worden war, während der Raum, in dem sich das Radium befand, eine viel schwächere Reaktion gab. Dieses hoch geladene strahlende Orgonfeld erstreckte sich über eine Entfernung von 50 bis 100 Fuß über die Außenwände des Labors hinaus und war mit einem ungewöhnlichen und unerklärlichen Zerfall in den Granitwänden des Labors verbunden.

Reich beschreibt diese Wände wie folgt:

In ein und demselben Gestein, das vor wenigen Monaten noch glatt und grau war, sieht man schwarze runde oder gestreifte Flecken, die sich entweder vom Rand zur Mitte oder umgekehrt ausbreiten. Bei vielen Steinen haben die Oberflächen ihre Glätte verloren; die Gesteinsoberfläche sieht schwammig aus, als ob in das Gestein gebohrt worden wäre und unzählige Löcher von einem Durchmesser und einer Tiefe von ungefähr 1/16 oder 1/8 Zoll in die Oberfläche gearbeitet worden wären.

Lassen Sie uns jetzt hören, was Leonard Cramp über den Mantell-Crash zu sagen hat:

Das Wrack von Captain Mantells Maschine ging über ein weites Areal nieder und Gerüchten zufolge wurden bei der Untersuchung der Teile ziemlich unerklärliche Schnitte entdeckt, sehr winzig und von sehr kleinen Löchern begleitet. Dies war nicht nur ein Fall von gewöhnlichem Versagen der Struktur; es war möglicherweise Versagen auf molekularer Ebene aufgrund eines Zusammenbruchs der natürlichen Kohäsion, verursacht durch das Eindringen in das Randgebiet eines Kraftfeldes, das weit jenseits unserer Vorstellungskraft liegt. (Space, Gravity and the Flying Saucer, S. 94)

Ich werde das, was ich über die Strahlenwirkung von Untertassen und von Orgon zu sagen habe, mit einigen Worten über die Wirkung der Strahlung auf photographische Platten abschließen. Die Ausgabe der britischen Zeitschrift Flying Saucer News vom März 1955 enthält einen höchst interessanten Artikel mit dem Titel „Fuzzy Photos – radiation?“, in dem auf drei Fotografien von Untertassen aus Delft, Helsinki und Neuseeland Bezug genommen wird. Jedes dieser Fotos zeigt einen sehr deutlichen unscharfen Ring bzw. eine Halo, der die Untertasse umgibt.

Dies entspricht sehr genau der Tatsache, daß Reich ähnliche nebel- bzw. wolkenartige Schatten gefunden hat, als er zum Beispiel eine photographische Platte dem Einfluß von Bionkulturen oder dem Orgonfeld zwischen den Handflächen aussetzte. Das angeregte Orgonfeld scheint die Eigenschaft zu haben, den Durchgang von normalen Lichtstrahlen zu behindern, und dies könnte wohl die Wurzel vieler rätselhafter Effekte auf Untertassenfotos sein.

* Abdruck der Übersetzung aus dem Englischen mit freundlicher Genehmigung des Autors, Dr. Boadella. Der Originalaufsatz „Orgone Energy, Love and Space Ships“ findet sich in der von Paul und Jean Ritter in Nottingham, England herausgegebenen Zeitschrift Orgonomic Functionalism, Vol. 2 (1955), No. 5, S. 287-306.

Elektrische Ströme in Orgongeräten. Der Weg zum REICH-Orgonmotor? Stand der Technik (Teil 2)

16. September 2017

von Roberto Maglione

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors; übersetzt durch Robert (Berlin). Der Aufsatz wurde aus Zweckmäßigkeitsgründen in fünf Teile aufgeteilt.

Während der ersten Experimente, die 1947-1948 durchgeführt wurden, stellte Reich fest, dass der Geiger-Müller-Zähler, mit dem die Radioaktivität kontrolliert wurde, zunächst normal reagierte, die Hintergrundzählung registrierte und die Gammastrahlung des Gebietes. Allerdings hörte das Gerät auf zu funktionieren, wenn es in der Nähe von Orgonakkumulatoren platziert wurde. Es reagierte nicht mehr auf die Hintergrundstrahlung und nicht einmal auf kleine Röntgenquellen. Die Vorrichtung war für einige Wochen praktisch nicht reaktionsfähig geblieben, als sich der Zeiger des Impulszählers mit einer Rate von einer vollen Umdrehung pro Sekunde drehte, was etwa 100 Impulsen pro Sekunde entspricht, ein sehr hoher Wert im Vergleich zum normalen Hintergrund mit 10 bis 15 Zählungen pro Minute. Bei weiteren Messungen erhielt Reich eine Lesung von etwa sechs- bis achttausend Zählungen pro Minute. Reich erkannte, dass er möglicherweise Zeuge einer motorischen Kraft war (9). Irgendwie wurde die Orgonenergie durch den Geiger-Müller-Zähler (10) in elektromagnetische und mechanische Energie umgewandelt. Er argumentierte, dass der motorische Effekt aufgetreten sei, weil das Rohr des Geiger-Müller-Zählers, das im Laboratorium ständig einer hohen orgonotischen Ladung ausgesetzt war, die Energie aufgesogen hatte. Da das gasgefüllte Zählrohr aus einem inneren zylindrischen Metallrohr und einer äußeren nichtmetallischen Schutzschicht, üblicherweise aus beschichtetem Glas, besteht, verhält sich das Zählrohr im Wesentlichen wie ein kleiner Orgonakkumulator (11).

Später ersetzte er das Zählrohr durch eine besonders konstruierte Vakuumröhre (Vacor-Röhre genannt). Es wurde mit inneren parallelen Aluminiumplatten ausgestattet, die jeweils mit der Kathode bzw. Anode verbunden waren. Die Platten wurden in die Röhre (in der Regel aus Borosilikatglas) in 4-6 cm Entfernung voneinander eingeführt. Jede Platte war 16 cm lang und 4 cm breit. Das Vakuum hatte einen Druck von 0,5 Micron, was ausreicht, um das Vorhandensein von Gas auszuschließen. Diese Anordnung funktionierte wie eine Art Orgonenergieakkumulator im Vakuum. Reich erhielt, durch die Verwendung dieser verbesserten Anordnung, eine viel leistungsfähigere Reaktion, die kurz darauf in der Lage war, einen kleinen Drehmotor zu betreiben. In einer anderen Anordnung benutzte er einen kleinen Orgonakkumulator, der an einen Rotor angeschlossen war. Er erregte die konzentrierte Orgonenergie im Inneren des Akkumulators, um den Rotor mit einem halben Volt Strom zu betreiben. Tatsächlich stellte Reich fest, dass elektrische Energie die Orgonenergie erregen kann (12):

ELEKTRISCHE ENERGIE ERREGT OR-ENERGIE UND VERANLASST SIE DAZU, SICH AUS EINEM ZUSTAND DER WOLKIGER FLECKEN IN EINEM ZUSTAND SCHNELLER, WEISSLICHER STRAHLEN ZU VERWANDELN. (…)

Nun wurde es sehr wahrscheinlich, dass es nur EINE Art von OR-Energie gibt, die ihre Form und Erscheinung bei unterschiedlichen Bedingungen verändert.

Elektrische Energie war jedoch nicht der einzige Weg, Orgonenergie zu erregen. Reich fand verschiedene Methoden, konzentrierte Orgonenergie zu erregen (13):

  1. Die Entwicklung von Konzentrationen zu einzelnen abgrenzbaren Einheiten erfolgt auf verschiedenerlei Erregung des OR-Energieozeans hin: durch Gegenwart anderer orgonotischer Systeme, durch elektromagnetische Funken, durch metallische Begrenzung sowie insbesondere durch Kernenergie (vgl. S. 267ff).

Mai 1950.

In der Praxis konnte Reich mit all diesen Untersuchungen ein erregtes konzentriertes Orgonenenergiefeld in nutzbare elektrische Energie umwandeln, um Arbeit zu erzeugen (14):

„Ich habe einfach Orgon in elektrische Energie umgewandelt.“

Jedoch hat Reich, trotz dieser wichtigen Entdeckung, nie die grundlegende Theorie, das Design und die experimentellen Einstellungen offengelegt, durch die er den kleinen Drehmotor laufen ließ und mechanische Arbeit direkt von der kosmischen Orgonenergie lokal verfügbar machte (15). Er schrieb kurz nach der Entdeckung eine sehr kurze Mitteilung, die in dem Buch The Cancer Biopathy (16) enthalten ist und einen kurzen Bericht ein Jahr später, der in der ersten Ausgabe des Orgone Energy Bulletins (17) aufgenommen wurde. Die darin enthaltenen Informationen waren zu gering, um die Experimente zu verstehen und zu reproduzieren, die zur Entwicklung des Motors führten. Nichtsdestotrotz finden sich in Reichs letztem Buch, Contact with Space, einige Hinweise darauf, wie man einen Orgonmotor entwickeln und vielleicht die Bedeutung des geheimnisvollen und unerklärlichen Y-Faktors verstehen kann, der nach Reich bei der Entwicklung des Orgonmotors wesentlich war. Von ihnen kann man ableiten, dass Reich in der Lage war, Orgonenergie in mechanische Energie durch erregte konzentrierte Orgonenergie umzuwandeln und dass einer der Kernpunkte einer solchen Umwandlung die Verwendung von Radioaktivität war. Er konstatierte außerdem eine radioaktive Mindeststrahlung, um einen Motor zu betreiben.

 

Hinweise:

9. Bald darauf informierte Reich im April 1948 den Direktor des NYC Technical Advisers Office der Atomic Energy Commission über die motorische Wirkung der Orgonenergie auf den Geiger-Müller-Zähler (Eden J, Planet in Trouble. The UFO Assault on Earth, Exposition Press, New York, 1973, Seite 154).

10. Reich W, The Geiger-Muller Effect of Cosmic Orgone Energy, Orgone Energy Bulletin, 3(4), 1951, New York.

11. Im Allgemeinen besteht eine mit einer Mischung aus Argon, Neon und entweder Chlor- oder Bromgasen gefüllte Geiger-Müller-Röhre aus einer Anode (positive Elektrode), die sich in der Mitte einer röhrenförmigen Kathode (negative Elektrode) befindet. Die Kathode ist ein dünnwandiger metallischer Zylinder, der an jedem Ende mit einer isolierenden Scheibe versiegelt ist, um das Gas einzuschließen. Die Anode ist ein Draht, der sich in dem Zylinder erstreckt. Eine Hochspannung wird an die Elektroden angelegt, um ein elektrisches Feld innerhalb der Kammer zu erzeugen. Wenn Strahlung die Kammer passiert und das Gas ionisiert, erzeugt das einen Stromimpuls. Das Gerät verarbeitet diese Impulse, um die Strahlungshöhe anzuzeigen.

12. Reich W, The Oranur Experiment: First Report (1947-1951), The Wilhelm Reich Foundation, Rangeley, Maine, 1951, Seite 213.

13. Reich W, ebd., Seite 199 und 200.

14. Reich W, American Odyssey. Letters and Journals 1940-1947, edited by Mary B Higgins, Farrar, Straus and Giroux, New York, 1999, Seite 401.

15. Es sollte jedoch geschildert werden, dass Reich im Juli 1948 den Vorsitzenden der Atomic Energy Commission über die motorischen Qualitäten der Orgonenergie und der Tatsache, dass eine solche motorische Kraft von totalitären Ländern missbraucht werden könnte, informiert hat (Eden J, Planet in Trouble. The UFO Assault on Earth, Exposition Press, New York, 1973, Seite 154).

16. Reich W, The Discovery of the Orgone. Volume Two: The Cancer Biopathy, Orgone Institute Press, 1948, New York, Seite 150.

17. Reich W, A Motor Force in Orgone Energy. Preliminary Communication, Orgone Energy Bulletin, 1(1), Orgone Institute Press, January 1949, New York, Seiten 7-11.

Orgonometrie (Teil 2): Kapitel VI.12.

24. Mai 2016

orgonometrieteil12

I. Zusammenfassung

II. Die Hauptgleichung

III. Reichs „Freudo-Marxismus“

IV. Reichs Beitrag zur Psychosomatik

V. Reichs Biophysik

VI. Äther, Gott und Teufel

1. Der modern-liberale (pseudo-liberale) Charakter

2. Spiritualität und die sensationelle Pest

3. Die Biologie zwischen links und rechts

4. Der bioenergetische Hintergrund der Klassenstruktur

5. Die Illusion vom Paradies und die zwei Arten von „Magie“

6. Die gesellschaftlichen Tabus

7. Animismus, Polytheismus, Monotheismus

8. Dreifaltigkeit

9. „Ätherströme“, Überlagerung und gleichzeitige Wirkung

10. Die Schöpfungsfunktion

11. Die Rechtslastigkeit der Naturwissenschaft

12. Bewegung und Bezugssystem

Das Ende der Urknalltheorie

31. Juli 2015

Die beiden Astronomen John D. Barrow und Joseph Silk stellten in den 1980er Jahren fest:

Die Entdeckung der Expansion des Kosmos war die wohl einschneidendste in der Geschichte der Naturwissenschaften überhaupt. (Die asymmetrische Schöpfung, München 1986)

Die Expansion wird darauf zurückgeführt, daß die Welt einen Anfang hat, d.h. bei einem „Urknall“ aus dem Nichts hervorgegangen ist und noch heute wie ein Hefeteig im Backofen aufgeht!

Es läßt sich aufzeigen, daß der „Urknall“ durch die vorgelegten wissenschaftlichen „Beweise“ nicht belegt wird und daß sich die angeblich „einschneidenste wissenschaftliche Entdeckung“ nicht auf die „Expansion des Kosmos“ bezieht, sondern auf das kosmische Orgonenergie-Kontinuum.

Nicht von ungefähr stand an der Wiege des szientistischen Dogmas vom „Urknall ex nihilo“ ein katholischer Priester. 1927 erfuhr der belgische Mathematiker Abbé Georges Lemaître, den man später „Vater des Urknalls“ nannte, in einem Seminar des Astronomen Edwin Hubble, daß in den Spektren der Galaxien eine Rotverschiebung auftritt, die um so größer wird, je lichtschwächer, also je weiter entfernt die Galaxien sind.

Lemaître interpretierte die Erscheinung sofort als „Doppler-Effekt“. Rast an uns ein Rennauto vorbei, wird die Tonfrequenz immer länger, der Ton tiefer. Genauso wird das Licht der Galaxien mit zunehmender Entfernung, röter, – da sie sich vom Beobachter entfernen. Das ist genauso wie in einem aufgehenden Rosinenkuchen, wo sich auch alle Rosinen, egal welche Rosine man als Beobachtungspunkt wählt, voneinander fort bewegen.

Auf diese Weise schloß Lemaître von der Rotverschiebung auf die Expansion des Kosmos, die er wiederum auf einen „Urknall“ zurückführte, wobei er an eine Interpretation der Allgemeinen Relativitätstheorie durch den russischen Mathematiker Alexander Friedmann von 1922 anknüpfte.

Lemaìtre machte den Big Bang zu einem festen Bestandteil des wissenschaftlichen Sprachgebrauchs. (Nigel Calder: Einsteins Universum, Frankfurt 1980)

Die Urknalltheorie verliert zusehends an Boden. So meinte der inzwischen verstorbene Carl Friedrich von Weizsäcker in einem ZDF-Interview anläßlich seines 75ten Geburtstages, daß der

Urknall wahrscheinlich schon wieder ein Mythos [ist]. Und zwar ein Mythos der ausdrückt, daß sich die Menschen des 20sten Jahrhunderts die Wirklichkeit nicht anders als explosiv vorstellen können. Das ist eine Aussage über den Menschen. Und zwar über den Menschen einer ganz bestimmten Zeit, die ihre absurde Hoffnung auf die Explosion setzt. Das ist eine Aussage über uns.

Der Urknall hat so weniger mit den Sternen als mit unserer sadistischen (mechano-mystischen) Charakterstruktur zu tun.

Wann ereignete sich der Urknall? Den Urknalltheoretikern bieten sich drei Methoden zur Beantwortung dieser Frage an:

  1. die nukleare Chronologie, bei der von den Halbwertzeiten der radioaktiven Isotope ausgegangen wird, die beim „Urknall“ entstanden sein müssen;
  2. wird das Alter der ältesten Objekte im Universum bestimmt; und
  3. wird die Expansion bis zum „Urknall“ zurückgerechnet.

Die Werte, die man dergestalt erhalten hat, schwanken zwischen 8 und 20 Milliarden Jahren, so daß alles gegen eine gemeinsame Ursache (den „Urknall“) spricht.

Wie sehr die Urknalltheorie faktenlos in der Luft hängt und so mehr ins Gebiet der Religion gehört, sieht man z.B. am folgenden Problem: Nach dem Urknall und vor den ersten Supernovae sollte sich eine Generation von Sternen der „Population III“ gebildet haben, die ausschließlich aus den Elementen Wasserstoff, Deuterium, Helium und Lithium besteht. Diese Sterne der ersten Generation, die sich aus dem primordialen kosmischen Gas allein gebildet haben sollten, sind aber nicht aufzufinden.

Stimmt die Urknalltheorie, müßten wir am Rande des Universums die Welt so sehen, wie sie genau nach dem „Urknall“ war. Vorausgesetzt die bisherige Interpretation ihrer Rotverschiebung ist richtig, findet man dort draußen die „Quasare“, die aus jenem Material bestehen sollten, das direkt aus dem Urknall hervorgegangen ist. Dann stellt sich aber die Frage, woher die schweren Elemente wie Kohlenstoff, Stickstoff und Sauerstoff kommen, die man in den Spektren der Quasare fand. Im Urknall selbst können sie nicht entstanden sein.

Danilo Marchesini von der Tufts University in Massachusetts und Forscher anderer Universitäten haben herausgefunden, daß einige der größten Galaxien (fünf bis zehnmal so groß wie unsere Milchstraße) möglicherweise Milliarden von Jahren früher entstanden sind, als das Urknallmodell vorausgesagt hat, d.h. bereits eineinhalb Milliarden Jahre nach dem angeblichen „Urknall“.

Die Galaxien sind so weit entfernt, daß sie vor allem im infraroten Bereich leuchten.

Mehr als 80 Prozent dieser Galaxien leuchten sehr stark, was darauf hinweist, daß sie extrem aktiv sind und sich in einer Wachstumsphase befinden, ganz im Gegensatz zu den großen Galaxien in unserer Umgebung, die ruhig sind und in denen sich kaum neue Sterne bilden.

Dieser Befund unterstützt natürlich wieder die Urknalltheorie und deutet ansonsten „nur“ darauf hin, daß an der gängigen Theorie der Galaxienbildung etwas nicht stimmen kann, derzufolge solche großen Galaxien so kurz nach dem Urknall unmöglich sind.

Das ganze könnte aber auch auf etwas zurückzuführen sein, auf das ich in Überlagerung und Teilung in galaktischen Systemem hingewiesen habe: daß Galaxien, in denen sich Materie bildet, nicht wegen einer großen Distanz eine hohe Rotverschiebung aufweisen, sondern weil sich die Materie in ihnen erst bildet, deshalb die Elektronenbahnen um die Atomkerne größer sind und entsprechend das emittierte Licht „röter“ ist. (Was man wiederum nicht mit dem „ORANUR-Rot“ alter Materie verwechseln darf!)

Der Urknalltheorie zufolge müßte das Universum denkbar einfach strukturiert sein: in unserer Umgebung die ältesten Galaxien und je weiter wir ins Universum blicken (d.h. „zurückblicken“) desto jünger und primitiver sollten die Galaxien sein, die wir sehen. Ein Blick ins Universum sollte zeigen, wie sich die Galaxien entwickelt haben. Das ist eindeutig nicht der Fall, schon gar nicht sollte man die eingangs erwähnten gigantischen Galaxien nur eineinhalb Milliarden Jahre nach dem Urknall beobachten können!

Bereits 1951 war der Astronomin Vera C. Rubin aufgefallen, daß die gerade mal hundert Galaxien, die damals bekannt waren, nicht einfach „der Expansionsbewegung des Universums“ folgten, sondern zusätzlich „merkwürdige Bewegungen im Weltraum“ vollführten. Heute weiß man, daß Ströme von 10 000 bis 20 000 Galaxien das Weltall durchfließen. Seit dem „Urknall“ ist einfach noch nicht genug Zeit verstrichen, als daß sich derartig großräumige Bewegungen hätten ausbilden können.

Ein weiteres Indiz gegen den „Urknall“ ist der hohe Grad an Strukturierung, den das Universum aufweist. Die Galaxien ordnen sich wie in einem Schweizer Käse um Löcher freien Raumes an, in denen normalerweise tausende von Galaxien vorhanden sein sollten. Außerdem hätten sich die großen kosmischen Strukturen aus anfänglichen Dichteschwankungen im „Urknall“ entwickeln müssen. Dies wiederspricht aber der gemessenen Gleichförmigkeit der kosmischen Hintergrundstrahlung, die bislang als definitiver Beweis für den „Urknall“ galt. Wären nach dem Urknall Dichteschwankungen des notwendigen Ausmaßes aufgetreten, müßten sich diese in entsprechenden Dichteschwankungen der Hintergrundstrahlung widerspiegeln.

Die Hintergrundstrahlung wurde vollkommen zufällig 1965 entdeckt und als Restwärme des „Urknalls“ interpretiert, den man sich als „expandierenden Feuerball“ vorstellen kann. Die Isotropie der Hintergrundstrahlung widerspricht dieser Interpretation, auch läßt sich das Spektrum dieser Strahlung beispielsweise mit der „Eisennadel-Theorie“ von Fred Hoyle und Chandra Wickramasinghe erklären.

Nach deren Theorie ist die Hintergrundstrahlung auf das Licht der Sterne zurückzuführen, das durch winzige Staubteilchen und schließlich durch „Eisennadeln“ in längerwellige Mikrowellenstrahlung umgewandelt wird. Diese Eisennadeln mit einem Durchmesser von etwa zehn Mikrometer und einer Länge von etwa einem Millimeter sollen in Folge von Supernovas entstehen.

Alle Aspekte des beobachteten Mikrowellen-Hintergrundes wie seine Temperatur von 2,7 K, seine Isotropie (Richtungsunabhängigkeit) und seine Gleichförmigkeit lassen sich also mit einem Modell erklären, das sich überhaupt nicht auf den Ursprung des Universums bezieht. Sind alle diese Überlegungen richtig, so bringen sie die Hauptstütze der Urknalltheorie ins Wanken – wenn nicht gar zu Fall.

Der Orgonom Charles Konia hat vor 35 Jahren im Journal of Orgonomy die Hintergrundstrahlung als Äußerungsform der kosmischen Orgonenergie interpretiert und dabei auf Reichs Werk Äther, Gott und Teufel zurückgegriffen, welches 30 Jahre vorher veröffentlicht worden war. Während Hoyles und Wickramasinghes Hypothese von den Sternen ausgeht, deren freigesetzte Energie zuerst von den winzigen Staubteilchen in den Galaxien in Infrarotstrahlung und später von den Eisennadeln in Wärmestrahlung größerer Wellenlänge umgewandelt wird, interpretiert Konia die Hintergrundstrahlung schlicht als – Wärmestrahlung.

Die Hintergrundstrahlung ist demnach ein Phänomen, das man im Labor nachvollziehen kann. Innerhalb eines Orgonenergie-Akkumulators (ORAC) ist es wärmer als außerhalb, weil in ihm die Orgonenergie in einer höheren Konzentration vorliegt. Genauso ist, Konia zufolge, die kosmische Hintergrundstrahlung

einfach eine Messung von überschüssiger Wärme. Obwohl die Beziehung zwischen dieser Messung überschüssiger Wärme im Weltraum zur Temperaturdifferenz beim ORAC noch nicht ganz verstanden ist, gibt es anscheinend keinerlei tieferen Gründe, die Annahme in Frage zu stellen, daß das Phänomen eine unmittelbare Äußerungsform der kosmischen Orgonenergie im Weltraum ist, genauso wie die Temperaturdifferenz beim ORAC eine direkte Messung dieser Energie auf der Erde darstellt.

Unterstützt wird diese Interpretation durch einen Effekt, den vor 45 Jahren die beiden Physiker Rashid Sunyaev und Yakov Zel’dovich vorausgesagt hatten. Beim „Sunyaev-Zel’dovich-Effekt” oder „Schattenphänomen” handelt es sich darum, daß die „heißen Gase“ in Galaxienhaufen die Hintergrundstrahlung ein wenig energiereicher machen.

Zunächst wurden diese „Schatten“ bei bereits bekannten Galaxie-Clustern entdeckt. Nun sucht man nach solchen „Schatten“, um bisher unbekannte, d.h. im sichtbaren Licht nur sehr schwer beobachtbare Cluster ausfindig zu machen.

Galaxiehaufen sind nichts anderes als Orgonenergie-Konzentrationen, aus denen heraus sich Materie (die Galaxien) kondensiert hat. Die höhere Energiekonzentration äußert sich in der höheren Temperatur der Hintergrundstrahlung. (In der Abbildung unten steht blau ausnahmsweise für wärmer = energiereicher = „blauere“ Strahlung.)

Als letzte Stütze der Urknalltheorie bleibt die Interpretation der Rotverschiebung als Doppler-Effekt, die auch von Fred Hoyle und Chandra Wickramasinghe nicht in Frage gestellt wurde. Dieser Interpretation ist Courtney F. Baker 1970 im Journal of Orgonomy (unter dem Pseudonym Frederick Rosenblum) entgegengetreten.

Schon 1929 hatte Fritz Zwicky seine „Müdes-Licht-Hypothese“ vorgebracht, wonach das Licht auf seinem langen Weg durch das Universum an Energie verliert, „ermüdet“, und deshalb röter wird. Gegen Zwickys Theorie führt Edward R. Harrison (Kosmologie, Darmstadt 1983) jedoch folgende vier Einwände an:

  1. Es gibt in der bisherigen Wissenschaft keine erfolgreiche Erklärung dafür, warum das Licht ermüden sollte. Wäre z.B. die Wechselwirkung mit intergalaktischem Gas die Ursache, würde das Licht gestreut und punktförmige Lichtquellen verwischt werden. Und hypothetische Mechanismen, die man hier erfinden könnte, „sind selten ein attraktiver Ersatz für ein bekanntes Gesetz“.
  2. Für Harrison ist es merkwürdigerweise eine „seltsame Vorstellung“, daß das Universum nicht expandiert“ „Es ist unwahrscheinlich, daß dies stimmt, denn sie muß erklären, warum das Universum statisch ist und warum die Rotverschiebung (…) dieselbe für einen weiten Bereich von Wellenlängen ist.“
  3. Eine alternative Hypothese müßte genauso wie die Urknalltheorie auch die kosmische Hintergrundstrahlung erklären können.
  4. „In einem statischen Universum, in dem Strahlung ermüdet und mit wachsendem Alter röter wird, nimmt die Entropie ab, und noch niemandem ist es bisher gelungen zu sagen, wohin sie geht.“

Wie steht es nun um Bakers Theorie angesichts dieser Einwände? Durch den Komplex von Reichs ORANUR-Experimenten wissen wir, daß die Orgonenergie mit elektromagnetischer Strahlung wechselwirkt. Wir haben es also nicht nötig, irgendwelche Mechanismen zu erfinden! Und auch „die moderne theoretische Physik füllt in der Tat das Vakuum gern mit merkwürdigen Partikeln wie dem Higgs-Boson, so daß es nachgrade erstaunlich ist, daß man in einer klaren Nacht die Sterne sehen kann“ (Spektrum der Wissenschaft, Jan. 1987).

Darüberhinaus fallen aber auch Harrisons Einwände weg, daß Licht der Sterne würde durch ein hypothetisches Medium verwischt und daß ferner eine unterschiedliche Wirkung auf verschiedene Wellenlängen vorliegen müßte, denn die Orgonenergie besteht ja eben nicht aus Partikeln, die das Licht bei unterschiedlichen Wellenlängen brächen, sondern es ist ein ununterbrochenes Kontinuum.

Nicht die „Müdes-Licht-Hypothese“ ist wissenschaftlich inkonsistent, sondern die herkömmliche Erklärung der Rotverschiebung: das expandierende Universum, das durch die Rotverschiebung „entdeckt“ wurde, „erklärt“ die Rotverschiebung!

Das vierte Gegenargument entpuppt sich als größte Stütze der Bakerschen Erklärung: Die Rotverschiebung ist jener Prozeß, bei dem sich die sekundäre Energie in primordiale Energie zurückverwandelt! Dabei nimmt die Entropie ab und kehrt in den kosmischen Orgonenergie-Ozean zurück, aus dem sie im Verlauf des kosmischen Orgonenergie-Metabolismus hervorgegangen ist. Die Sterne nehmen das kosmische Orgon auf, wandeln es in sekundäre Energie um, die in Form von Licht abgestrahlt wird. Und während sich diese elektromagnetische Strahlung durch das Orgonenergie-Medium ausbreitet, fließt langsam die dem kosmischen Orgonenergie-Ozean entnommene Energie in diesen zurück. Dies äußert sich als Rotverschiebung.

Formell läßt sich das mit folgender Gleichung von Baker ausdrücken:

Dabei steht E für die Energie des auf der Erde registrierten Photons, E0, für die ursprüngliche Energie, die es bei der Ausstrahlung noch hatte, a für die Entfernung des abstrahlenden Objekts und K für die Konstante, die die Energieabsorption durch das kosmische Orgon ausdrückt.

Die Rotverschiebung z selbst kann man dann wie folgt ausdrücken:

Hier steht λ0 für die Wellenlänge, bzw. die Spektrallinie eines Elements im Laboratorium und λ im Licht der betreffenden Galaxie.

Aus Gleichung 1 und 2 ist ersichtlich, daß die Energieabsorption, und damit die Rotverschiebung, unabhängig von der Wellenlänge, bzw. der Frequenz des Lichts ist. Es ist jedoch die Frage, ob es sich bei K wirklich durchgehend um eine feststehende Konstante handelt.

Die Quasare haben sehr große Werte für die Rotverschiebung, die sogar über z = 1 und z = 2 liegen. Was deshalb so erstaunlich ist, weil ein Objekt mit z = 1 sich eigentlich mit Lichtgeschwindigkeit von uns fortbewegen müßte, was natürlich unmöglich ist. Die Physiker haben ihre Tricks, die unmöglichen Werte nachträglich zu normieren, aber das bedeutet immer noch, daß die Quasare extrem weit von uns entfernt liegen. Und das macht die Sache noch irrealer, als die z-Werte ohnehin schon sind. Denn diese angeblich so bannig weit entfernten Objekte sind einerseits sehr klein, was aus ihren extrem kurzen Perioden bei Strahlungsschwankungen ersichtlich ist, haben aber eine sehr große Strahlungsintensität: tausendfach stärker als tausendmal größere Galaxien! Es ist kein physikalischer Prozeß bekannt, der auf so kleinem Raum derartig alle Grenzen sprengende Energiemengen erzeugen könnte. Man kann sich kaum etwas bizarreres vorstellen als Quasare!

Aber bedeuten die sehr großen z-Werte unbedingt, daß die Quasare auch sehr weit entfernt liegen? K gibt an, wie stark die Energie des Lichts absorbiert wird, folglich müssen Objekte, die von einer sehr starken Orgonenergie-Konzentration umgeben sind, nach Gleichung 2 weiter entfernt erscheinen, als sie es in Wirklichkeit sind. Das könnte die Lösung des Quasar-Rätsels sein. Oder natürlich der oben angeschnittene Mechanismus, der aufgrund der Überlagerungsfunktion junge Materie intrinsisch rotverschoben macht.

Hier eine Darstellung, in der eine optische Hubble-Aufnahme eines Quasars mit der Radioaufnahme seines Jets zusammengefügt wurde:

Für die Urknalltheoretiker sehen wir hier, wenn man so sagen kann, den „Todesschrei“ von Materie, die in ein Schwarzes Loch im Zentrum des Quasars hineinstrudelt und dabei „zerstrahlt“. Der Student der Orgonomie sieht ganz im Gegenteil die Schöpfung von Materie, die ins Weltall hinausgeschleudert wird. Sozusagen den wahren „Urknall“!

Sehen wir vom Spezialfall der Quasare ab, kann man K natürlich einen bestimmten Wert geben. Bei Bakers Konstante K handelt es sich einfach um den Kehrwert der Hubble-Länge L, die sich wie folgt errechnet:

Dabei steht c für die Lichtgeschwindigkeit und H für die „Hubble-Konstante“, die die Beziehung zwischen der Entfernung a und der angeblichen Fluchtgeschwindigkeit v angibt:

Aus der Gleichung 3 und 4 ist zu ersehen, daß es sich bei der Hubble-Länge L, nach klassischer Vorstellung, um den „Radius des Universums“ handelt. Für uns ist es eine grundlegende Eigenschaft des kosmischen Orgonenergie-Ozeans.

Drückt man Hubble-Länge L in der natürlichen Längeneinheit Fermi (10-13 cm) aus, erhält man einen Wert von etwa 1040. An dieser „kosmischen Zahl“ N wäre nichts außergewöhnliches, würde sie nicht in 20 Gleichungen auftreten, die zusammengenommen den Aufbau des Universums bestimmen.

N entspricht nicht nur beispielsweise dem Verhältnis der Hubble-Länge zum klassischen Elektronenradius, sondern findet sich beispielsweise auch in dem Verhältnis des klassischen Elektronenradius zum Gravitationsradius eines Nukleons oder dem des Gravitationsradius eines Sterns zur Planck-Länge.

Zusammen mit dem Wert der Hintergrundstrahlung (2.7 K) und den Gleichungen 1 bis 4 drückt die kosmischen Zahl N grundlegende Eigenschaften der kosmischen Orgonenergie aus.

Interessant ist, was der österreichische Wissenschaftsredakteur Robert Czepel zum Urknall schreibt:

Daß es einen definitiven Anfang der Welt gegeben hat, entspricht unseren Intuitionen eher als die Vorstellung von einem ewig existierenden Universum. Unendlichkeiten sind nicht faßbar, ein Punkt Alpha als Beginn aller Dinge schon eher. Und drittens scheint sich dieses Szenario auch besser mit christlichen Schöpfungslehren zu vertragen. Sofern man den Urknall für jenen Punkt hält, wo die Physik in die Metaphysik übergeht, kann man sich auch auf einen unbewegten Beweger berufen, ohne territoriale Streitigkeiten mit den Kosmologen zu riskieren.

Der amerikanische Physiker Eric Lerner, einer der vielen Kritiker der Urknall-Theorie, halte den Urknall sogar „für nichts anderes als einen ‚altertümlichen Kataklysmus‘ – eine biblische Sintflut im wissenschaftlichen Gewand also“.

Als Beispiel für einen kosmologischen Ansatz ohne Urknall referiert Czepel die Studie „Cosmological Models with No Big Bang“ des Astrophysikers Wun-Yi Shu von der Tsing Hua Nationaluniversität in Taiwan.

In seinem sozusagen „asiatischen“ Weltmodell hätten wir ein ewiges Universum vor uns, in dem sich Perioden von Expansion (in einer solchen befinden wir uns gerade) mit Perioden der Kontraktion ständig abwechselten.

In diesem Universum wären Raum, Zeit und Masse miteinander verschränkt, d.h. Zeit und Raum sowie Länge und Masse könnten ineinander umgewandelt werden. Shu zufolge hingen diese beiden Prozesse von der Lichtgeschwindigkeit und der Gravitationskonstante ab, die keine „kosmischen Konstanten“ seien, sondern Variablen.

Als Beweis für seine Theorie führt Shu die Rotverschiebung bestimmter Supernovae an, die zur Postulierung der „dunklen Energie“ führte – und in seinem Modell überflüssig wird. Ich habe mich in Unbeantwortete Fragen der mechanistischen Wissenschaft bereits damit befaßt. Dort habe ich auch zum Ausdruck gebracht, was ich von derartigen Weltmodellen halte.

Was Shus Theorie für uns interessant macht, ist zunächst sein „pulsierendes Universum“.

Der Orgonom Charles Konia bot 1989, neben der Einwirkung der Orgonenergie auf das Licht, als zweite Erklärungsmöglichkeit für die Rotverschiebung der Galaxien einen Doppler-Effekt aufgrund eines als ganzem pulsierenden und sich gegenwärtig in einer Expansionsphase befindlichen kosmischen Orgonenergie-Ozeans an („The Creation of Matter in Galaxies: Part 2“, Journal of Orgonomy, May 1989). In einer kurzen Einführung in die Orgonomie gab zuvor Elsworth F. Baker die Theorie eines pulsierenden Universums sogar als den Beitrag der Orgonomie zur Kosmologie an (Was ist Orgonomie?).

Noch interessanter ist die von Shu postulierte Umwandlung von physikalischen Größen ineinander.

Reich hat die entsprechenden orgonometrischen Transformationen für Länge und Masse formuliert. Siehe dazu Das ORANUR-Experiment II.

In den letzten Jahren haben die beiden Orgonomen Robert Harman und Charles Konia das entsprechende für Zeit und Raum geleistet. Siehe dazu im IV. Kapitel von Orgonometrie: Teil 1: „Das Wesen von Raum und Zeit“ den Abschnitt „Jenseits der Bewegung“.

Das Geheimnis der dunklen Materie (Teil 1)

15. November 2014

Der Begriff „Dunkelmaterie“ bezeichnet einen Lückenbüßer, ohne den die mechanistische Astronomie nicht auskommen könnte. Für sie werden nämlich die kosmischen Körper einzig und allein von der Gravitation beherrscht. Da diese jedoch mehr Dynamik und Struktur aufweisen, als die Astronomie mit der beobachteten Masse erklären kann, muß es zusätzliche (bis heute) unbeobachtbare, also „dunkle“ Massen geben, die das Übermaß an Dynamik und Struktur im Kosmos erklären.

comagalaxienDunkelmaterie tauchte zum ersten Mal 1933 auf, als Zwicky die Gestalt des Coma-Galaxienhaufens mit Hilfe der Gravitationsgesetze Newtons erklären wollte. Dabei stellte sich heraus, daß die Masse dieses Haufens zehnmal größer sein muß, um ihn zusammenzuhalten, als aus den sichtbaren Sternen abzuleiten ist. Mittlerweile, nachdem man bei umfassenden Rotverschiebungs-Durchmusterungen der Galaxien ein Übermaß an Struktur und Dynamik im Weltall gefunden hat, braucht man die Dunkelmaterie mehr denn je: Unsere Galaxie gehört zusammen mit dem Andromeda-Nebel und etwa dreißig kleineren Galaxien zur „Lokalen Gruppe“, die wiederum ein kleines Anhängsel des „Virgo-Superhaufens“ ist. Als Ganzes betrachtet ordnen sich die diversen Galaxienhaufen im Kosmos zu einem Blasenmuster mit leeren Vakuolen an, in denen normalerweise Tausende von Galaxien vorhanden sein müßten. Auch gibt es, so schließt man jedenfalls aus der Galaxienbewegung, im Universum z.B. einen „Großen Attraktor“, der „notwendigerweise“ etwas sehr Massenreiches (10 000 große Galaxien) sein muß, die größte Struktur, die wir kennen. Leider können wir den Großen Attraktor nicht sehen, weil er auf der Ebene der Milchstraße liegt. Er scheint einen großen Teil des Weltalls in sich aufzusaugen. Auch unser Virgo-Superhaufen fliegt mit 600 Kilometern pro Sekunde in ihn hinein.

Das Standardmodell kommt auch wegen der Isotropie der Hintergrundstrahlung, die die Massenverteilung 300 000 Jahre nach dem Urknall als gleichförmig erweist, nicht ohne Dunkelmaterie aus. Diese exotische Materie hätte, da sie, anders als die damals ionisierte gewöhnliche Materie, nicht mit der elektromagnetischen Strahlung wechselgewirkt hat (bzw. sich früher als gewöhnliche Materie von ihr entkoppelt hat), sich bereits vor diesem Zeitpunkt verklumpen und so die Keime für die späteren Galaxien und Galaxienhaufen zur Verfügung stellen können, ohne die Isotropie des Mikrowellenhintergrundes zu stören.

Das sind jedoch müßige Spekulationen, da die Schulphysik über die gravitative Wirkung hinaus recht wenig zur Dunkelmaterie sagen kann. Offensichtlich wird ein verschwindend kleiner Anteil aus dem bestehen, was wir auch in unserem Sonnensystem vorfinden (Planeten, Monde, Staub, etc.). Darüber hinaus könnte man an „Braune Zwerge“, d.h. Sterne die nicht „gezündet“ haben, und deshalb wie Planeten unsichtbar sind, und an ausgebrannte Sterne (Pulsare, Neutronensterne, erloschene Weiße Zwerge und Schwarze Löcher) denken. (Hinzu kommen hypothetische, vom Urknall übriggebliebene „ursprüngliche“ Schwarze Löcher planetarer Masse.) Aber der weitaus überwiegende Teil, d.h. mehr als 90 Prozent, muß eine der Schulphysik noch vollkommen unbekannte, exotische „nicht-baryonische“ Art von Materie sein.

Als bereits bekannter Kandidat könnten allenfalls großräumige Konzentrationen von Neutrino-Gas genannt werden, da Neutrinos sich bereits einige Sekunden nach dem Urknall von der elektromagnetischen Strahlung entkoppelt haben. Um als Dunkelmaterie tauglich zu sein, müßten die Neutrinos jedoch Ruhemasse besitzen, was bis heute nicht zweifelsfrei feststeht. Da man mit den Neutrinos zwar die großen Strukturen, jedoch nur sehr unbefriedigend die Galaxien erklären kann, die dann nachträglich aus diesen Strukturen hätten entstehen müssen, ist man zunehmend von der „heißen Dunkelmaterie“ (den Neutrinos) abgekommen und hat sich der „kalten Dunkelmaterie“ zugewandt, deren massereiche Teilchen sich weitaus langsamer als Neutrinos bewegen. Bei dieser Dunkelmaterie würden sich zunächst Galaxien und dann erst die großen Strukturen gebildet haben. Genannt werden hypothetische Gebilde wie „WIMPS“, „Inos“, „Axionen“ und „Quark-Klumpen“, die uns vielleicht genauso wie die Neutrinos durchdringen, ohne das wir, bzw. unsere Detektoren etwas davon merken. Da stellt sich natürlich die Frage, ob man sich nicht gleich der wohl ebenfalls „exotischen“, aber im Gegensatz zu diesen Gebilden immerhin experimentell nachgewiesenen Orgonenergie zuwenden soll.

Immerhin wurden neuerdings möglicherweise „Axionen“ zumindest indirekt nachgewiesen. George Fraser (University of Leicester, England) et al. haben die Röntgen-Hintergrundstrahlung des Universums, nach orgonomischer Vorstellung also sozusagen den „ORANUR-Hintergrund”, untersucht. Nach Subtraktion aller hellen Quellen wirkt er ebenmäßig und konstant, wäre da nicht ein konventionell schlichtweg unerklärbares jahreszeitliches, also ein vom Orbit der Erde um die Sonne, abhängiges Signal. Das wird nun von Fraser und seinen Kollegen so erklärt, daß die erwähnten „Axionen“ der Dunkelmaterie von der Sonne abgestrahlt werden und im magnetischen Feld der Erde eine Rötgenstrahlung erzeugen. Der Student der Orgonomie muß dabei natürlich an Reich denken, der ursprünglich davon ausging, daß die „Orgonstrahlung“ von der Sonne ausgeht (siehe Der Krebs).

Wie immer dem auch sei, der kritische Astronom Hans Jörg Fahr hat darauf hingewiesen, daß ohnehin eine wie auch immer aufgefaßte Dunkelmaterie kaum die Lösung sein kann,

denn das Problem der „fehlenden Massen“ tritt ja in der Astronomie an unterschiedlichen Stellen und dort jeweils mit unterschiedlicher Schärfe auf. Der jeweilige „Bedarf“ an dunkler Materie im Vergleich zur sichtbaren Form ist dabei sehr variabel. Das aber heißt, es würde gar nichts bringen, die normale Materie einfach nach einem festen Verhältnis überall mit exotischen Materieformen zu ergänzen! Man müßte dann schon dafür sorgen, daß unterschiedliche Verhältnisse von exotischer Materie zu normaler Materie bei unterschiedlichen astronomischen Hierarchien auftreten! Wie aber sollte so etwas in der kosmischen Natur veranlaßt worden sein, wenn doch ein allgemeines Naturgesetz die Verhältnisbildung zu regeln hat, uneingedenk der Strukturen, die später daraus hervorgehen sollen? (Fahr: Zeit und kosmische Ordnung. München 1995, S. 151)

Aus derartigen Erläuterungen können wir ablesen, daß es sich bei der Dunkelmaterie nicht um tote Materie, sondern nur um „lebendige“ Energie, eben die kosmische Orgonenergie handeln kann. Entsprechend hat C.F. Baker darauf hingewiesen, daß die ungeheure Dynamik und Struktur des Universums auf den verschiedenen Ebenen nur mit spontan sich bewegenden kosmischen Energieströmen erklärt werden kann (Baker: „The Orgone Energy Continuum“, Journal of Orgonomy, May 1980).

Die Entdeckung des Orgons

13. August 2014

1. 1939 beobachtete Reich, daß die dazu fähigen metallischen Instrumente in der Nähe von SAPA-Bion-Präparaten magnetisch wurden. Später entdeckte er, daß ein ORAC (Orgonenergie-Akkumulator) sein eigenes magnetisches Feld erzeugt.

2. Im gleichen Jahr entdeckte Reich, daß die Strahlung der SAPA-Bione photographische Platten schwärzt. Im Herbst 1940 gelang es ihm die SAPA-Strahlung zu photographieren. 1944 macht Reich eine Röntgen-Photographie des erregten Orgonenergie-Feldes zwischen seinen Händen. (Halte deine Handflächen so zueinander, als wolltest du Beten und bewege sie sanft gegeneinander vor und zurück, bis du das Orgonenergie-Feld zwischen deinen Händen spürst: Gott.)
Es sei auch auf die sogenannten Lichtenberg-Figuren verwiesen, die auf Film erscheinen, den man zwischen an hohe Spannung angeschlossenen Elektroden plaziert.

3. Reich beobachtete mit Hilfe des Elektroskops, daß organische Materialien elektrostatisch aufgeladen wurden.
Zwischen 1933 und 39 untersuchte der Franzose P. Cody mit dem Elektroskop die permanente Bettstelle Krebskranker und stellte dort eine deutlich schnellere Entladungsgeschwindigkeit (geringere Orgonenergie-Konzentration) fest, als an zwei Meter entfernten Kontrollpunkten. Bei über 10 000 Messungen im Laufe der Jahre fand er auch, daß zwischen 10 und 14 Uhr sich das Elektroskop am langsamsten entlud und am schnellsten in der Nacht. Entsprechendes stellte Reich in den 40er Jahren fest (vgl. Reichs Der Krebs).

4. 1940 beobachtete Reich, objektiviert mit dem „Orgonoskop“, daß das Funkeln, das er in ORACs beobachtet hatte, dem gleichen Phänomen in der Atmosphäre entspricht. Später entdeckte er dann die von West nach Ost gerichtete Strömung der atmosphärischen Orgonenergie.
Fast alle hier aufgezählten Reaktionen treten als Funktionen der Relativen Luftfeuchtigkeit (und anderer weniger einflußreicher meteorologischer Parameter) auf. (Aus dem Physikunterricht sei an den Van-de-Graaf-Generator erinnert, der ja auch bei hoher Luftfeuchtigkeit schlecht funktioniert.) Es müßte noch viel gesagt werden zur Beziehung zwischen orgonotischen Parametern und dem Wetter. Man hat es halt nicht mit abschirmbaren Elektromagnetischen Feldern und Teilchenstrahlung zu tun, sondern mit der kosmischen alles durchdringenden Urenergie.

5. Reich entdeckte, daß im ORAC ständig eine höhere Temperatur herrscht als außerhalb, also es (bei geringer Luftfeuchtigkeit) nie zu einem Temperaturausgleich kommt. (Die von Penzias und Wilson entdeckte 2.7 K-Hintergrundstrahlung ist letztlich auf das gleiche Phänomen rückführbar. Die beiden Wissenschaftler hätten also nicht den Urknall, bzw. dessen Reststrahlung, nachgewiesen, sondern die kosmische Existenz der Orgonenergie.) Reich entdeckte auch, daß sich im ORAC das Elektroskop langsamer entlädt als außerhalb.
In den frühen 70ern demonstrierte der Geowissenschaftler James DeMeo, daß Wasser im ORAC langsamer verdampft als außerhalb.
Es sei auch erwähnt, daß im ORAC im allgemeinen mit einem orgonotisch aufgeladenen Zählrohr höhere Geiger-Müller-Zählraten zu verzeichnen sind.

6. Reich baute einen Orgonenergie-Meßapparat, der hauptsächlich aus einem Induktionsgerät und zwei parallel gegeneinander angeordneten ORAC-Schichten besteht. Es sei hier an die Kirlian-Photographie erinnert (vgl. auch Punkt 2).

7. Die Orgonenergie provozierte ein Aufleuchten bei fluoreszierenden Materialien. 1944 maß Reich eine höhere Fluoreszenz bei orgonotisch aufgeladenem Wasser im Vergleich zu destilliertem.

8. Mit Orgonenergie aufgeladene evakuierte Vakuumröhren leuchteten bei Stimulierung blau auf. Da es sich hier offensichtlich um ein „Erregungsphänomen“ handelt, sei auch erwähnt, daß die Körpertemperatur ansteigt, wenn man sich in einem funktionierenden ORAC befindet. Außerdem „erblüht“ das Menschentier, bildlich gesprochen, genauso wie Orgonenergie-Felder erstrahlen, wenn sie mit einem anderen Orgonenergie-Feld oder einem elektromagnetischen Feld in erregenden (durchaus sexuell gemeint) Kontakt kommen.
Elektromagnetische Strahlung regt die Orgonenergie zur Erstrahlung an, bis hin zur „ORANUR-Reaktion“.
Deshalb sei hier auch die Theorie erwähnt, die kosmische Rotverschiebung sei auf die Wechselwirkung zwischen der elektromagnetischen Strahlung und ihrem Medium, der kosmischen Orgonenergie, zurückzuführen, womit der modernen Astronomie die Grundlagen entzogen wären. (vgl. Punkt 5).

9. Da ohne die Pulsationsfunktion der Orgonenergie das Bild schief wäre, sei erwähnt, daß Reich zufolge unter guten orgonotischen Bedingungen ein Pendel, gefüllt mit einem Gemisch aus metallischen und organischen Stoffen, in der unmittelbaren Nähe einer Metallkugel deren Orgonenergie-Feldpulsation folgt und dabei anfängt zu schwingen. Durch Beobachtung (vgl. Punkt 4) und mittels eines Oszillographen konnte Reich die orgonotische Pulsation auch in der Atmosphäre feststellen.

10. Verschiedene Quellen berichten, es würde ein kleiner Strom fließen, wenn man das vollkommen isolierte Innere des ORACs erdet. EDEN Bulletin, Jan. 1979:

(undatierter Zeitungsausschnitt verfaßt von Bruce Hertz, Skowhegan, Maine NEWS Bureau) In Ripley, Maine behauptet Neil Kaber, daß er aus Orgonenergie Energie erzeugen und Lebensmittel konservieren [vgl. Punkt 5] kann, Indem er einen 2000 Mikrofarad-Kondensator unter zwei 15 cm hohen Pyramiden aus Pappe und Stahl [d.i. ein ORAC in Pyramidenform, JE] plaziert, kann Kaber 25 Mikroampere, gemessen mit einem Multimeter, über eine halbe Stunde produzieren. Wenn dieselbe Verbindung außerhalb des ORAC hergestellt wird, wird die Energie nicht übertragen. Kaber zufolge zeigt dies, daß die Orgonenergie gesammelt und verbraucht werden kann. Er benötigt $ 7800, um einen größeren 3,7 mal 3,7 m ORAC, der 2,7 m hoch ist, zu konstruieren und so einen Motor anzutreiben oder einen Akku aufzuladen.

11. Da seit Reichs Zeiten die Meßtechnik überwältigende Fortschritte gemacht hat, wird uns die Zukunft noch viele andere Punkte (unsere Aufzählung ist natürlich nicht auch nur annähernd vollständig) bescheren, die zumindest unser Verständnis der Orgonenergie-Funktionen vertiefen werden. Beispielsweise assoziieren viele Menschen mit der Orgonenergie sogar einen bestimmten Geruch.
Bereits jetzt muß gesagt werden, daß die Existenz der Orgonenergie über jeden Zweifel erwiesen ist. Halten wir uns noch bestimmte Messungen und Beobachtungen beim ORANUR-Experiment und den Cloudbuster-Experimenten vor Augen (zusammen mit denen, die spezifisch biologisch und medizinisch sind), müssen wir kategorisch sagen, daß es einfach kaum eine zweite wissenschaftliche Theorie gibt, die eine breitere und fundiertere empirische Basis besitzt, als eben die Orgon-„Theorie“.
Dies ist besonders eindrucksvoll, wenn man dieses Faktum mit den vergleichsweise geringen wissenschaftlichen (d.h. instrumentell-organisatorischen) und finanziellen Ressourcen in Beziehung setzt, die bis jetzt der Orgonomie gedient haben. Was seit spätestens 1939 passiert, ist eine der größten Errungenschaften und gleichzeitig der größte wissenschaftliche und soziale Skandal der Menschheitsgeschichte. Wie kann sich heute jemand als ernstzunehmender Wissenschaftler betrachten, der, ein halbes Jahrhundert nach ihrer Entdeckung, nichts von der Orgonenergie weiß?!

12. Nur die Orgon-„Theorie“ kann zufriedenstellend Phänomene wie die Heilwirkung von Schlammpackungen, Moorbädern etc. (Bione!) und z.B. all die parapsychologischen Phänomene (die eben nichts mit „Geist“ und dem übrigen „Übernatürlichen“ zu tun haben) erklären. Oder auch verständlich machen, warum ein bestimmtes Niveau an Radioaktiver Strahlung Lebensprozesse anregt.
Spätestens seit den 80er Jahren weiß man, daß bei geringer Strahlung Wunden schneller heilen; bestrahlte Tiere ziehen sich seltener Infektionen zu; sie wachsen schneller. (Es wäre zu fragen, ob die rätselhafte Hypertrophie, die in den industrialisierten Ländern bei den nach dem Kriege Aufgewachsenen auftritt, auf ORANUR zurückzuführen ist.) Bakterien, die von der natürlichen Hintergrundstrahlung isoliert werden, pflanzen sich langsamer fort. Die Lebensenerwartung ist bei Strahlung höher.
Diese „Erregungsfunktion der Nuklearstrahlung auf orgonotische Systeme, ist der Orgonomie natürlich seit dem ORANUR-Experiment vor fast 60 Jahren bekannt.

Der Infrarothintergrund und das Olbersche Paradoxon

15. Juni 2012

In Überlagerung und Teilung in galaktischen Systemen habe ich mich bereits mit der „kosmischen 2,7-Kelvin-Hintergrundstrahlung“ beschäftigt (kurz „kosmische Hintergrundstrahlung“). Wir interpretieren sie als orgonotische Wärmestrahlung („To-T“), die Reich Anfang der 1940er Jahre entdeckt hat. Weniger bekannt ist die infrarote Hintergrundstrahlung.

Anfang der 90er Jahre hatte der Cosmic Background Explorer (COBE) der NASA den ganzen Himmel wieder und wieder mit Teleskopen abgetastet, die für den fernen Infrarotbereich, eine Übergangszone zwischen Licht und Radiostrahlung, empfindlich waren. Was sie vornehmlich sichteten, war warmer Staub, den Sterne aufgeheizt haben, Sterne, die derselbe Staub dem Blick im sichtbaren Licht entzieht. Sofort sichtbar geworden war auf den Himmelskarten des DIRBE-Instruments Staub in unserem eigenen Sonnensystem und in der Milchstraße. Es dauerte sieben Jahre, um all diese Staubkomponenten zu verstehen – und sie sorgfältig abzuziehen. Anfang 1998 waren sich mehrere unabhängig voneinander arbeitende Astronomenteams sicher: Auch wenn man allen bekannten Staub abzieht, bleibt immer noch ein „Hintergrundleuchten“ übrig, nämlich bei Wellenlängen ab 140 Mikrometern (0,14 mm). Noch ist völlig unklar, wo im Weltraum der Staub sitzt, der dieses Infrarotleuchten verursacht. (Daniel Fischer, Hilmar Duerbeck: Das Hubble-Universum, Basel 1998, S. 54f)

Der Großteil der elektromagnetischen Strahlung der Sterne wird im sichtbaren Bereich abgestrahlt. Könnte es sein, daß das „infrarote Restleuchten“ ein „rotverschobenes Leuchten“ weit entfernter Sterne ist?

Die Urknall-Theoretiker sind mit dem Problem konfrontiert, daß alle bisher bekannten Sterne schwere Elemente wie Kohlenstoff, Sauerstoff, Stickstoff und Eisen enthalten, die nicht direkt im Urknall entstanden sein können, aus dessen Materie sich die Galaxien gebildet haben. Deshalb schaltet man vor die jetzige Sternengeneration (Population I- und II-Sterne) eine ältere mittlerweile ausgestorbene Generation sehr massereicher reiner Wasserstoff- und Helium-Sterne (Population III-Sterne), die sich nach dem Urknall in den frühsten Galaxien gebildet haben sollen. Diese Sterne hätten die schweren Elemente erbrütet und der extragalaktische Infrarothintergrund sei ihr mittlerweile ins Infrarote verschobenes Licht.

Aus Sicht der im eingangs verlinkten Artikel erläuterten Müdes-Licht-Theorie kann man natürlich auch daran denken, dieser Infrarothintergrund sei das Produkt von ganz normalem Sternenlicht, das uns aus den Weiten eines unendlichen Universums erreicht. Dann müßte sich dieser Hintergrund natürlich auch kontinuierlich im Mikro- und Radiowellenbereich fortsetzen. Das Problem ist nur, daß er dort vom 2,7-K-Mikrowellenhintergrund überlagert wird, dessen Spektralkurve bis weit in den Radiobereich hinabreicht. Da die Strahlungsenergie der 2,7-K-Hintergrundstrahlung die aller anderen Wellenlängen zusammengenommen bei weitem übertrifft und damit alle anderen Effekte hoffnungslos überstrahlt (in diesem Frequenzbereich ist das Universum in gleißendes „Tageslicht“ getaucht), läßt sich der „Müdes-Licht-Infrarothintergrund“ natürlich nicht weiter in den Mikrowellen- und Radiobereich verfolgen.

Ohnehin ist es wahrscheinlich, daß ab einer bestimmten zurückgelegten Wegstrecke im kosmischen Orgonenergie-Medium die sekundäre Energie des Sternenlichts diskontinuierlich, sozusagen etappenweise in die primäre Orgonenergie übergeht. In diesem Zusammenhang kann man auf Courtney F. Bakers „Schalentheorie der Energiefelder“ verweisen. Bei seiner Erforschung des „elektrostatischen“ Feldes ist er auf eine Schalenstruktur gestoßen, die der Schulphysik entgangen ist. Als weitere Beispiele gibt er die Struktur der Atomhülle, die gesetzmäßige Verteilung der Planeten im Sonnensystem (die Titius-Bodesche-Reihe), die menschliche Aura mit ihren diversen Schichten und die Struktur der Erdatmosphäre an (C. Frederick Rosenblum: „The Electroscope: Part 2“, The Journal of Orgonomy, May 1970).

Entsprechend müßte die Rotverschiebung „gequantelt“ sein. Tatsächlich hat William G. Tifft Mitte der 1970er Jahre festgestellt, daß die Rotverschiebung nicht kontinuierlich über die verschiedenen Objekte verteilt ist, sondern Sprünge in Abständen des Mehrfachen eines bestimmten Wertes auftreten. Gleichzeitig war Geoffrey Burbidge auf eine gröbere Struktur in der Verteilung der Rotverschiebung gestoßen. Bereits 1967 hatte er gezeigt, daß bei der Rotverschiebung 1.95 ein Gipfel in der Galaxienverteilung lag. Im folgenden Jahrzehnt fand er die „Gipfelreihe“ z = 0.061, 0.30, 0.60, 0.96, 1.41 und 1.96. (Jenseits von 1.96 scheint es keine weiteren Gipfel zu geben, obwohl die größte bisher gemessene Rotverschiebung bei 4.9 liegt.) Das deutet natürlich eher auf die Gesetzmäßigkeiten der intrinsischen Rotverschiebung, unterstützt aber die Vorstellung von einer diskontinuierlichen Natur orgonotischer Vorgänge. Vielleicht ist es wirklich so, daß ab einer bestimmten Wegstrecke das kosmische Orgonenergie-Medium beginnt, die Photonen endgültig zu verschlucken.

Damit wäre auch das Olbersche Paradoxon gelöst, nach dem in einem in Raum und Zeit unendlichen Universum der Nachthimmel mindestens so hell sein müßte, wie die Sonnenoberfläche, da in jeder denkbaren Blickrichtung eine Sonne läge. Kosmischer Staub als Barriere für das Licht wäre keine Lösung, da er sich im Laufe der Zeit so aufheizen würde, daß er ebenfalls sonnenhell strahlte. In der Urknalltheorie löste man das Olbersche Paradoxon anfangs mit dem Dopplereffekt, doch neuere Berechnungen haben gezeigt, daß er viel zu klein ist, um die Strahlung ausreichend abzuschwächen. Statt dessen spricht man heute davon, daß das Weltall noch zu jung sei, als daß sich der ganze Raum mit Licht hätte füllen können.

In den letzten Jahren wurde der Infrarothintergrund mit dem Spitzer-Raumteleskop der NASA mit bisher unbekannter Präzision vermessen. Astronomen um Alexander Kashlinsky vom Goddard Space Flight Center der NASA in Greenbelt, Maryland, nehmen an, es sei das Nachglühen der „ersten Objekte“, gigantische Sterne und unersättliche Schwarze Löcher, die zwar enorm hell leuchteten, aber zu weit entfernt lägen, um individuelle Galaxien ausmachen zu können. Immerhin habe Spitzer aber ein allgemeines Muster in dieser Hintergrundstrahlung sichtbar gemacht.

Oben ein Himmelsausschnitt im unbearbeiteten Infrarotbereich, darunter das gleiche Gebiet, nachdem man alle bekannten Quellen subtrahiert (graue Flecken) und den verbleibenden Rest hervorgehoben sowie den Kontrast verstärkt hat: der Infrarothintergrund mit seinem Muster wird sichtbar.