Wilhelm Reich, Physiker: 5. Das Atom und das Orgon, f. Teilchen und Welle
Posts Tagged ‘elektromagnetische Wellen’
Reichs phänomenologische Naturwissenschaft (Teil 3)
17. Februar 2026Reichs Orgon kann man nur vom ungepanzerten Leben her verstehen. Das Orgon funktioniert weder mechanisch (Aktion und Reaktion) noch mystisch (überweltliche „Wirkstrukturen“), also nicht sozusagen „nach Befehl und Gehorsam“, sondern es bewegt sich spontan aus sich selbst heraus, ist sozusagen „eigen“. Darüber hinaus sind das Ich und das Orgon Abstraktionen (Max Stirner: Der Einzige und sein Eigentum, reclam, S. 381; Reich: Äther, Gott und Teufel, S. 146) und gleichzeitig „alles in allem“, „kein bloßer Gedanke, aber Ich bin zugleich voller Gedanken, eine Gedankenwelt“ (Stirner, ebd.). Es geht um Induktion, nicht ums Ableiten. Wenn ich induktiv auf etwas schließe, werde ich immer abstrakter, dabei gleichzeitig aber auch konkreter. Nach einer langen romanhaft-impressionistischen Erzählung schält sich schließlich eine Reihe von Abstraktionen heraus, die zum Täter führen: Mann –> Kaukasier –> Linkshänder –> Bauarbeiter –> Anton Soundso! Wie im Kriminalfall werde ich des leibhaftigen Täters habhaft. Während ich mich beim umgekehrten, deduktiven Vorgehen in begrifflichen, vagen Chimären verfange. Verschwörungstheoretiker gehen so vor und landen schließlich in den formlosen Nebeln eines Wolkenkuckucksheims, in dem sie und ihre Anhänger in alle Ewigkeit folgenlos rumstochern.
Das Orgon ist somit nicht schlichtweg identisch mit irgendwelchen „anderen“ Lebensenergie-Konzepten (Qi, Prana) oder dem „Äther“, also keine mystische Vision, auch kein mechanisches (bzw. „hydrodynamisches“) Modell, sondern nur unmittelbar, unvermittelt in der Beobachtung und im Experiment greifbar. Beispielsweise war der „Äther“ im 19. Jahrhundert bloß der Lückenbüßer für eine Leerstelle im mechanistischen Weltbild (die elektromagnetischen Wellen brauchten ein mechanisches Medium, so wie Wasserwellen Wasser benötigen).
Das letzte, was Reich wollte, war ein weiteres „Weltmodell“ zu präsentieren, genausowenig wie Max Stirner eine weitere „Philosophie“, eine weitere Fiktion neben all die anderen zur bunten Diskussion stellen wollte. Beiden ging es nicht um ein neues „Paradigma“, d.h. um eine neue Sicht auf die Welt oder eine neue „Brille“, sondern eben um das Absetzen aller „Brillen“. Es ging um – Verflüssigung: Bernd A. Laskas „Liquidar Super-Ego Radicalmente“, um das Ausschalten „bloßen Denkens“, d.h. des Über-Ichs = der Panzerung.
Eine Parallele in der Philosophiegeschichte wäre die Phänomenologie. Ähnlich wie Ernst Mach in der wissenschaftlichen Theorie (Stichwort „Ereignis“) erhob Edmund Husserl den Anspruch die gesamte Philosophie neu anzufangen, indem er beim unmittelbar Gegebenen frisch ansetzt und vom gegebenen Phänomen selbst ausging. Es sei auch darauf verwiesen, daß zuvor Goethes naturwissenschaftliche Forschung eine „Phänomenologie der Natur“ war. Er strebte danach die archetypische Struktur des Phänomens durch die menschliche Vorstellungskraft zu offenbaren, entsprechend der Platonischen Ideenschau bzw. der Husserlschen „Wesensschau“ (Brent Robbins: The Delicate Empiricism of Goethe: Phenomenology as a Rigorous Science of Nature, 2015).
Es geht darum, zu den „Sachen selbst“ zu gelangen, ohne daß sie durch Vorentscheidungen oder Vorurteile verzerrt werden. Aber was sind „Vorentscheidungen oder Vorurteile“ anderes als letztendlich das „Über-Ich“ bzw. die Panzerung? Entsprechend hätte Reich zu allen Phänomenologen gesagt, diese wären schlichtweg „gepanzert“ und hätten entsprechend gar keinen Zugang zu den „Phänomenen“. Husserl selbst attestierte er „Zwangsgrübelei“ (Äther Gott und Teufel, S. 43). Ohne die Berücksichtigung der Panzerung muß jedwede Art von Phänomenologie Illusion bleiben. Das impliziert natürlich auch eine hypothetische Kritik an Stirner selbst, wobei umgekehrt natürlich jeder Stirnerianer darauf hinweisen wird, daß die „essentielle oder archetypische Struktur des Phänomens“ doch auf die Welt der bloßen Begriffe verweist, die Stirner überwinden wollte.
Anhang zu NACHTRAG zu „Reflektionen über Max Stirner von konservativer Warte (Teil 151)“, oder: Gedanken zur Esoterik (Teil 1)
27. August 20241. Matrix
Der Gedanke, daß wir in einer Simulation leben, wird immer populärer, spätestens seit dem Film Matrix von 1999. Dabei war Rainer Werner Fassbinders zweiteiliger Fernsehfilm Welt am Draht weitaus beeindruckender und tiefgründiger. Bei mir hat er jedenfalls einen bleibenden Eindruck hinterlassen. An einem Institut wird mit Hilfe von Supercomputern eine Kleinstadt simuliert, die, so Wikipedia, von „Identitätseinheiten“ bevölkert wird, „die in etwa dasselbe Leben führen wie normal lebende Menschen und ein Bewußtsein besitzen“. Der Clou des Films ist, daß die Macher dieser Simulation schließlich den begründeten Verdacht haben, daß sie seinerseits ebenfalls Teil einer Simulation sind.
Hiermit sind bereits die beiden Probleme einer Matrix-Welt angeschnitten, ihre „Ultraviolettkatastrophe“. Um 1900 sah sich die Physik gezwungen bei Wechselwirkungen sozusagen einen Boden in Gestalt der Quanten einzuziehen, da ansonsten die Gesetze der Thermodynamik dazu führen würden, daß die Welt in einem Ultraviolett-Blitz (heute würde man von Gamma-Blitz sprechen) instantan zerstrahlt, weil elektromagnetische Wellen unendlich klein werden können – von daher die Quantelung. Die Frage bzw. das Problem der Unendlichkeit stellt sich auch in einer „Welt am Draht“, denn wer sagt uns, daß die Macher einer Simulation nicht ebenfalls eine Simulation darstellen und so weiter ad infinitum?
Die zweite Ultraviolettkatastrophe ergibt sich mit den „Bewußtseinseinheiten“, denn jedes einzelne Bewußtsein ist eine Welt für sich. Wir selbst simulieren ja ständig ganze Welten, wenn wir nachts träumen. Man stelle sich mal vor, Oma Käthe und Tante Helga würden in unserem Traum selbst ein Bewußtsein entwickeln und ihrerseits träumen…
2. Verschwörungstheorien
Das Problem des unendlichen Regresses (Stichworte „Welt am Draht“ und Träumen) bringt mich zum zweiten Aspekt der gegenwärtigen Esoterik: alles ist geplant, es gibt keinen Zufall. Formal entspricht dieses Gedankenfeld der wahnwitzigen Vorstellung, man könne ein ganzes Universum mitsamt von unendlich vielen Beobachtern dieses Universums simulieren. Es ist purer Mystizismus so einen allwissenden und allkönnenden Gott zu postulieren, einen omnipotenten, mir fällt spontan kein anderer Name ein, „Klaus Schwab“. Man muß im Gegenzug nur wirklichen „Verschwörern“ zuhören, etwa Ex-Mitgliedern des amerikanischen National Security Council, die von ineffizienter und saublöder Bürokratie berichten und darüber, daß ständig „Geheimnisse“ durchsickern. Oder man nehme die Berichte von Ex-Mafiabossen: es stimmt, daß die „fünf Familien“ New York City kontrolliert haben, aber Filme wie Don Siegels Der große Coup (1973) mit Walter Matthau, wo die Mafia als überweltlich effizient phantasiert wird, sind weltfremd. Die Realität war, daß ein abtrünniger Mafioso für sein legales Geschäft ein Büro in einem von der Mafia (via die Gewerkschaften) gebautes und kontrolliertes Bürogebäude unter seinem Klarnamen mieten konnte und sie erst auf ihn aufmerksam wurden, als ein Associate ihm zufällig auf dem Parkdeck über den Weg lief. Mörderisch, aber trotzdem „eine Bande von Idioten“. Heute ein verängstigter Schatten ihrer selbst.
Es gibt tatsächliche Verschwörungen noch und nöcher, aber sie werden durchweg von MENSCHEN betrieben. Und das gilt auch in einer zweiten Hinsicht: Wir glauben allzugern an das absolut Böse. Moloch wurden Kinder geopfert und werden es heute noch, etc. Alles römische und jüdische Greuelpropaganda, die mit der abenteuerlich hohen Kindersterblichkeit in der Antike zusammenhängt. Hinzu kommt das Aussetzen von ungewollten Neugeborenen, das noch heute bei Naturvölkern gang und gäbe ist. Mit „Satanismus“ hat das nichts zu tun!
Wer will ausschließen, daß es irgendwo Durchgeknallte gibt, die ähnlich wie Richard Ramirez den Katholizismus einfach auf den Kopf stellen, und unaussprechliche Dinge tun, um im Jenseits von Satan belohnt zu werden? Genuine „Satanisten“ wie Kenneth Anger mögen zwar Schwarze Magie betreiben, aber erstens wurde keiner je irgendeines Kapitalverbrechens „auf materieller Ebene“ überführt und überhaupt: Anger hat Zeit seines Lebens am Hungertuch genagt und auch alle anderen Großen der Szene konnten allenfalls bei amerikanischen Trash-Talkern im Fernsehen reüssieren. Traurige Gestalten, die entweder einem, mir fällt kein besserer Begriff ein, „verquasten Pseudo-Atheismus“ anhängen oder mit Hilfe der Magie selber zu „Göttern“ werden wollen. Jeder amerikanische Fernsehprediger ist hundertmal mehr sinister!
Wie die Matrix sind auch die gängigen Verschwörungstheorien – bodenlos.
ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: 9. Antischwerkraft. d. Der funktionelle Raum (Fortsetzung)
4. Januar 2022ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: 8. Teilungs-Kosmologie. b. Intrinsische Rotverschiebung (Fortsetzung 1)
3. Dezember 2021nachrichtenbrief174
11. Oktober 2020
Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 68
25. Mai 2020Elektrische Ströme in Orgongeräten. Der Weg zum REICH-Orgonmotor? Stand der Technik (Teil 5)
27. September 2017von Roberto Maglione
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors; übersetzt durch Robert (Berlin). Der Aufsatz wurde aus Zweckmäßigkeitsgründen in fünf Teile aufgeteilt.
Reich glaubte, dass diese Art von Motor verwendet werden könnte, um Raumschiffe anzutreiben. Dass sie durch Orgonenergie angetrieben werden und im Weltraum enorme Geschwindigkeiten erreichen können, bis zu 10.000 – 15.000 Meilen pro Stunde (rund 16.000 – 25.000 km/h). Sie könnten auch Orgonströme im Universum verwenden, um sich viel schneller fortzubewegen. Er kam zu diesen Schlussfolgerungen, als er die auffallende Ähnlichkeit betrachtete zwischen den Erscheinungen bei Raumschiffen, die in der Literatur von vielen Autoren bei unidentifizierbaren Flugobjekte beschrieben werden, und von Erscheinungen, wie sie in der Natur auftreten sowie bei der Anwendung hoher Orgonenergie-Konzentrationen produziert werden. Er schreibt in einem Papier, das sich in CORE (32) findet:
Tatsachen, die diese Abstraktionen untermauern könnten, schienen nunmehr vorzuliegen, und zwar in einem merkwürdig praktischen Zusammenhang. Die Dinge fügten sich weiter zusammen. Eine Funktion nach der anderen paßte mit dem zusammen, was ich über die „unidentifizierten Flugobjekt“ gelesen hatte. Das vollständige Bild, wie es sich heute darbietet, sieht folgendermaßen aus:
- Die „CORE-Menschen“ (CORE = Cosmic Orgone Engineering), wie ich sie genannt habe, waren offensichtlich mit den kosmischen OR[gon]-Ozean herrschenden Funktionsgesetzen völlig vertraut, insbesondere mit der Gravitation als einer Funktion der Überlagerung.
- Sie nutzen für den Antrieb ihrer Maschinen die kosmische OR-Energie.
- Ihr „blaues Licht“ paßte zur blauen Farbe, wie sie für alle sichtbaren OR-Phänomene charakteristisch ist, für den Himmel, das Protoplasma, das Polarlicht, die Sonnenflecken, für die in der Abenddämmerung erkennbaren Mondgebirgstäler, die Farbe des orgonotischen Leuchtens in „Vacor-Röhren“ usw.
- Die Farbveränderungen von blau nach weiß oder rot usw. kannte ich gut aus verschiedenen Untersuchungen von OR-Phänomenen und hatte sie einige Male in Vacor-Röhren direkt vor mir beobachtet.
- Die CORE-Menschen „ritten“ offensichtlich mit ihren Raumschiffen auf den großen OR-Strömen des Universums (siehe Die kosmische Überlagerung über „galaktische und Äquatorialströme“).
- Die ungeheuren Geschwindigkeiten, die sie erreichten, standen keineswegs im Gegensatz zu den ungeheuren Größenordnungen, auf die ich bei meinen Berechnungen zu den OR-Strömen des Universums in den Jahren 1940 bis 1944 gekommen war. (Es herrschen hier noch viele Lücken und Ungewißheiten. Die Tabellen mit den krx-Zahlensystem befinden sich in meinem Besitz.)
- Geschwindigkeiten von 15 000 – oder – 25 000 km/h schienen in Anbetracht dieser Zahlen nicht unmöglich; im Gegenteil: sie schienen geradezu selbstverständlich.
- Sie ließen ihre Scheiben im Einklang mit den OR-Wellen rotieren, auf denen sie „ritten“. Rotierende Scheiben beschreiben exakt jene Bewegung, die ich schon vor zehn Jahren als „Kreiselwellen“ (KRW) berechnet hatte, ohne damals irgendeine Ahnung von Raumschiffen zu haben, die auf kosmischen OR-Wellen reiten. Aus diesen Wellen leitete ich damals meine Gleichung für massefreie Energie ab:
Alles passte gut ineinander, fast zu perfekt für meinen Geschmack. Ich zögerte daher, irgendjemandem etwas davon zu erzählen. Ich machte mir lediglich Sorgen darüber, was mit den Erkenntnissen und Gleichungen geschehen sein mochte, die einer meiner Schüler [William Washington] 1947 bis 1949 angeeignet hatte. Er hatte am OR-Energie-Motor gearbeitet und war 1949 unter rätselhaften Umständen verschwunden.
- Ebenso wie der Raum nicht leer ist, kommt das Licht nicht „von den Sternen und der Sonne zu uns“. Es ist vielmehr eine Folge des Erstrahlens der OR-Hülle des Planeten. Es ist ein lokales Phänomen. Daher gibt es in kosmischen Räumen theoretisch keine Grenze für die Geschwindigkeit, allenfalls eine technische. Dies stimmt mit der scheinbar grenzenlosen quantitativen Steigbarkeit von Energiefunktionen überein, die die geometrischen Proportionen des orgonometrischen „krx-Systems“ charakterisiert. Diese orgonometrischen Berechnungen sind, so scheint es, auf die technologischen Probleme der kosmischen OR-Ströme anwendbar.
Und am 20. November 1953 schreibt Reich in sein Tagebuch (33):
Nach dem Lesen des Keyhoe-Berichts [Donald Keyhoe, The Flying Saucer are Real, New York, Fawcett, 1950]
Zusammenfassung: Stand der Dinge:
- Die fliegenden Untertassen sind echt, nach dem Bericht Keyhoes zu urteilen.
- Sie verwenden OR[gon]-Energie als Antrieb und zur Beleuchtung: Geschwindigkeit, Farben, Geräuschlosigkeit [eines der grundlegenden Merkmale des Orgonmotors war die Geräuschlosigkeit]
- Höchstwahrscheinlich wurden sie im fernen Weltall durch die Atomexplosionen in Unruhe versetzt: Oranur-Effekte.
- Sie kommen, um die Störung Ihres Lebens durch Atom
Oranur zu untersuchen.
- Sie werden von intelligenten Wesen gesteuert, die in Frieden kommen.
- Alle DOR-Effekte begannen mit dem Äquinoktium: fliegende Untertassen reiten auf dem galaktischen Strom.
- Das Melanor wurde von den galaktischen Wesen auf die Erde gebracht. Nennen wir sie „CORE Menschen“
- Sie kennen Oranur und E
- Da sie OR benutzen, können sie nicht gepanzert sein
- Melanor saugt O2 und H2O auf, das Gestein zerfällt; das Lebendige wird bedrängt.
Nach Reichs Tod wurden keine bedeutenden Forschungsanstrengungen unternommen, um den ursprünglichen Orgonmotor und seine Funktionsweise, einschließlich der Funktion Y, wieder zu entdecken. In der orgonomischen Literatur sind in den letzten Jahren nur sehr wenige Papiere erschienen, und sie konzentrierten sich hauptsächlich darauf, weitere Informationen und Details zu bereits bekannten Themen wie Besonderheiten des von Reich verwendeten elektrischen Motors zu liefern (Western Electric KS-9154) und Hypothesen über die Beschaffenheit des Faktors Y (34).
Die einzige veröffentlichte Forschung, die diesen Weg weiter verfolgte, stammt von Correa und Correa (35). Sie griffen bei der Entwicklung eines, wie es von den Autoren nannten, Energieumwandlungssystems von masseloser Energie in elektrische oder kinetische Energie auf die Arbeit von Tesla, Aspden, De Broglie und Thom zurück und nur teilweise auf die Arbeit von Reich. Sie stellen im US-Patenttext von 2007 die Philosophie ihrer Erfindung dar (36):
Zum Verständnis ist entscheidend, dass die Implikation daraus, dass – abgesehen von lokaler elektromagnetischer Strahlung und thermischer Strahlung, die mit den Bewegungen der Moleküle (thermo-mechanische Energie) verbunden ist –,es wenigstens eine weitere Form der Energiestrahlung gibt, die überall vorhanden ist, sogar im Weltraum in Abwesenheit von Materie … Und zweifellos ist auch diese Strahlung allgegenwärtig und unterliegt nicht relativistischen Transformationen (d.h. Lorentz-Invariante). Es handelt sich nicht um elektromagnetische Strahlung, die aus zufälligen Phasen von transversalen Wellen besteht.
Um das richtig zu verstehen, … diese Energie, die weder elektromagnetisch noch thermisch an sich ist (und sicherlich nicht bloß thermomechanisch), hat dennoch identifizierbare Eigenschaften, die sowohl auf Subtypen, oder Varianten, verteilt sind als auch allen gemeinsam sind.
Im Wesentlichen besteht der erste Subtyp bzw. die erste Variante aus longitudinalen, massefreien Wellen, die elektrische Energie formieren. Sie könnten auch Tesla-Wellen genannt werden, da tatsächlich experimentell gezeigt werden kann, dass Transformatoren vom Tesla-Typ massefreie elektrische Energie in Form von longitudinalen magnetischen und elektrischen Wellen abstrahlen können, die Eigenschaften aufweisen, die nicht auf Photonenenergie oder auf „elektromagnetische Wellen“ reduzierbar sind, …
Man kann den zweiten Subtyp durch die Benennung als massefreie Wärmestrahlung gut kennzeichnen, da er zu Temperaturänderungen beiträgt – und, wie offensichtlich durch die Unmöglichkeit, einen absoluten Nullpunkt der Temperatur zu erreichen, angezeigt, tritt dieser Beitrag unabhängig von der Anwesenheit von Materie bzw. Masse/Energie im Weltraum auf. …
Schließlich kann der dritte Subtyp als latent massefreie Energiestrahlung bezeichnet werden – da er weder Ladung noch thermische oder baroskopische Effekte entfaltet und dennoch für „wahre latente Hitze“ oder für die „intrinsische potentielle Energie“ eines Moleküls verantwortlich ist.
Correa und Correa entwickelten ein Konzept der massenfreien Energie frei von Trägheit, ähnlich dem von Reichs Orgonenergie, und sie könne überall im Weltraum gefunden werden. Sie fanden, daß ihre Eigenschaften zu drei massefreien Energie-Subtypen oder Varianten gehören könnten, die im Einzelnen als strahlende massefreie elektrische Energie, strahlende massefreie thermische Energie und für die latente Wärme verantwortlich definiert sind. Allerdings wurden von den Autoren in ihrem physikalischen Modell zwei andere wichtige Subtypen der kosmischen Orgonenergie nicht erwähnt, nämlich die Variante des Gravitationsfeldes und vor allem des nuklearen Feldes, das Reich für die Entwicklung einer Motorkraft extrem wichtig erschien (37).
Ausgehend von den obigen Annahmen haben Correa und Correa bei der Reproduktion von Reichs Experimenten festgestellt, dass ein Wechselstrominduktionsmotor effizient aus dem Ausgang eines modifizierten Thytraton-Pulsverstärkers des Impulszählers CMB-3A GM von Herbach & Rademan lief; während sie bei der Rekonstruktion der Archäologie der Funktion Y zu dem Schluss gelangten, dass sie einem thermionischen Vollwellenteiler der Delon-, Greibacker- und Latour-Schaltung entsprechen könnte, die nach Art einer Dual-Dioden-Sensorschaltung in RF-Leistungsmessern verwendet wird (38). Jedoch wurde von den Erfindern niemals eine öffentliche Demonstration der Energieumwandlungssysteme und des arbeitenden Äthermotors geliefert.
Hinweise:
32. Reich W, OROP Galactic Stream (Hancock, October 22, 1953), CORE, Orgone Institute Press, Vol. VI, No 1-4, July 1954, New York, Seiten 103 und 104.
33. Reich W, Where’s the Truth? Letters and Journals 1948-1957, edited by Mary B Higgins, Farrar, Straus & Giroux, New York, 2012, Seite 134.
34. Reiter AN, Examination of the Western Electric KS-9154 Motor, Pulse of the Planet #5, Natural Energy Works, Ashland, 2002; siehe auch DeMeo J, The Orgone Energy Motor, Pulse of the Planet #5, Natural Energy Works, Ashland, 2002.
35. Correa PN, Correa AN, Experimental Aetherometry, Volume 3: The Orgone Motor and the Aether Motor, Akronos Publishing, Canada, July 2006; siehe auch Correa PN, Correa AN, Energy Conversion Systems, Patent US 7,053,576, 30. Mai 2006; und Energy Conversion Systems, Patent US 7,235,945, 26. Juni 2007.
36. Correa PN, Correa AN, Energy Conversion Systems, Patent US 7,235,945, 26. Juni 2007.
37. Für weitere Informationen über die sekundären Qualitäten der Orgonenergie siehe Maglione R, Methods and Procedures in Biophysical Orgonometry, Gruppo Editoriale l’Espresso, Milan, 2012.
38. Correa PN, Correa AN, Experimental Aetherometry, Volume 3: The Orgone Motor and the Aether Motor (chapters abstracts), Akronos Publishing, Kanada, Juli 2006.
Roberto Maglione – schrieb 2 Beiträge im Journal of Psychiatric Orgone Therapy.
Wissenschaftler und Autor in der Orgonomie. Italien
http://www.orgonenergy.org
E-Mail: robert_jumper@yahoo.it.
Abschluss in Bergbautechnik.
Erstrahlung, Überlagerung und Relativität
5. Dezember 2013Ursprünglich hatte ich vor, den Text Erstrahlung, Überlagerung und Relativität vollkommen neu zu schreiben, weil ich die Dinge mittlerweile etwas anders sehe, insbesondere was die Funktion der Erstrahlung betrifft. Bei der erneuten Lektüre mußte ich jedoch einsehen, daß der Text so steht, ich ihn noch immer zu rechtfertigen vermag und er kaum sinnvoll auf grundlegende Weise umgebaut werden kann. Er wurde deshalb nur leicht verändert und sozusagen „endgültig“ ins Netz gestellt.




















