Archive for Juli 2017

nachrichtenbrief53

31. Juli 2017

nachrichtenbrief52

30. Juli 2017

Der Links-Reichianismus und die Links-„Orgonomie“

29. Juli 2017

Ihr Grundfehler liegt, wie könnte es anders sein, in der Vernachlässigung der soziopolitischen Charakterologie nach Wilhelm Reich, Elsworth F. Baker und Charles Konia. Im Einzelnen:

  1. Die mechanische Übertragung einer Analyse der autoritären Gesellschaft, wie Reich sie bis etwa 1947 vorgelegt hat, auf eine anti-autoritäre.
  2. Die unterschiedslose Vermengung von „Pegida, AfD und Trump“ mit dem Rechtsextremismus (schwarzer Faschismus).
  3. Dabei wird die generelle „Rotverschiebung“ (Konia) der Gesellschaft verkannt, bei der die scheinbare „Mitte“ weit nach links wanderte und deshalb klassisch liberale und traditionell konservative Haltungen plötzlich als „rechtsextrem“ dastehen.
  4. Die Verkennung der heutigen durchweg linksextremen „Rechtsextremismus-Forschung“, die mehr Ausdruck der Charakterstruktur der Autoren ist als „Wissenschaft“. Siehe hier.
  5. Die Verkennung der ökonomischen Gegebenheiten: heute wird die linksextreme Ideologie bzw. die Propaganda für sie von „globalistischen“ Großkonzernen finanziert, die schlichtweg alles tun, um „Pegida, AfD und Trump“ in Schach zu halten. Im Kampf gegen „Pegida, AfD und Trump“ werden ganz konkrete Wirtschaftsinteressen der Superreichen verteidigt. Sie finanzieren und verbreiten den Großteil der „Rechtsextremismus-Forschung“.
  6. Der Verrat an der Arbeiterklasse durch die Intellektuellen, um eigene „psychologische“ (charakterologisch bedingte) Bedürfnisse zu befriedigen: „Ausländerfeindlichkeit“, „Waffengesetze“, „Hate Speech“ stehen für Lohndrückerei und Wohnungsnot, d.h. die Erzeugung willenloser Sklaven für die Reichen und Mächtigen; dafür, daß nur die Bodyguards der Reichen und Mächtigen bewaffnet sind; und schließlich, daß der Protest dagegen, daß das unmittelbare Lebensumfeld der Werktätigen sich zunehmend in eine veritable Hölle verwandelt, durch selbsterhaltende Selbstzensur von vornherein abgewürgt wird.
  7. Es wird nicht zwischen Politik („Staatskunst“, die rational sein kann) und Gesellschaftspolitik unterschieden. Letztere ist immer irrational. Ganz im Gegenteil wird Reich dazu mißbraucht, um im Namen der „Sexualökonomie“ für gesellschaftspolitische Interventionen zu werben bzw. ihnen den Weg zu ebnen.
  8. Das fast schon verächtliche Wegwischen von Reichs Beiträgen über den Roten Faschismus nach ca. 1947. Man lese nur einmal das skandalöse Vorwort zur Korrespondenz von Reich und Neill, Zeugnisse einer Freundschaft. Reichs späte Ausführungen unterscheiden sich prinzipiell in nichts von denen Bakers oder Konias. (Siehe nochmals Punkt 1!)

nachrichtenbrief51

28. Juli 2017

Adolf Hitler aus Sicht der sozio-politischen Orgonomie

27. Juli 2017

Deutschland und die Emotionelle Pest (Teil 31)

nachrichtenbrief50

26. Juli 2017

Der Rote Faden: Der rote Parasit

25. Juli 2017

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Der rote Parasit

nachrichtenbrief49

24. Juli 2017

Verschwörungstheorien

23. Juli 2017

Grundsätzlich ist das Elend von Verschwörungstheorien, daß sie mit mechanistischen Modellen arbeiten („x wirkt auf y, das auf z wirkt, z wirkt auf x zurück und gemeinsam rufen sie a hervor“, etc.pp.). Wie es typisch für den Mechanismus ist, werden solche „Schaltpläne“ immer verwickelter und schließlich wirkt alles auf alles ein. Verschwörungstheoretiker wählen dann nach eigenem Gusto ihre persönliche Kausalkette aus und streiten sich bis aufs Blut mit anderen, die andere Kausalketten ausgewählt haben. Der Student der Orgonomie läßt sich von vornherein nicht auf einen derartigen Unsinn ein, sondern arbeitet mit einfachen Funktionsschemata, die sich stets auf die drei Grundströmungen jeder Gesellschaft zurückführen lassen: Funktionalismus, Mechanismus und Mystizismus.

Da diese funktionellen Prozesse immer von Menschen repräsentiert werden, sind natürlich überall Strategen tätig. Beispielsweise wurde die Occupy Wall Street-Bewegung von der kommunistischen Obama-Regierung und ihren Freunden in Wall Street, der sie Milliarden, sogar Billiarden zugeschanzt hat, ins Leben gerufen, um der Tea Party-Bewegung den Wind aus den Segeln zu nehmen und dafür zu sorgen, daß Obama in einer zweiten Amtsperiode mit seinem Zerstörungswerk fortfahren kann. Nach der vollkommen unerwarteten Niederlage von Killery wird heute der „Widerstand“ gegen Trump organisiert.

Hierher gehören auch der etwa vom Bertelsmann-Konzern finanzierte „Kampf gegen Rechts“ und die „multikulturelle Gesellschaft“. Projekte, in denen „Rockefeller“ und die Kommunisten Hand in Hand marschieren, um Völker in formbare Massen zu verwandeln. Kritischen Geistern werden Dinge wie „JFK“, „9/11“, „HAARP“ oder beispielsweise „Chemtrails“ vor die Füße geworfen, damit sie mit Unsinn beschäftigt sind und sich vollständig diskreditieren. Die Massen sollen gefälligst David Icke studieren, statt etwa Wilhelm Reich!

Aber trotz der erwähnten „Strategen“: es ist ein grundsätzlicher Fehler rationalistisch an Verschwörungen heranzugehen. Verschwörungen sind in erster Linie „emotionale Verschwörungen“, die größtenteils auf nonverbalen Übereinkünften beruhen und auf gemeinsamen (charakter-) strukturellen Zwängen. Man denke nur ans alltägliche Mobbing oder die heimliche Kumpanei weiter Kreise, insbesondere in den Medien, mit linksterroristischen Bestrebungen. Man versteht sich!

Es ließe sich einwenden, daß doch gerade Christopher Turner in seinem Buch Adventures in the Orgasmatron die Rolle der Rockefeller Foundation dargestellt habe. Ausgerechnet er als Feind Reichs! Wie passe das denn zusammen? Verschwörungen funktionieren schlichtweg nicht so, daß alles zusammenpaßt wie die Zahnräder in einem Uhrwerk. Es geht um gesellschaftliche Funktionen und ihre Repräsentanten. Verschwörungstheoretiker sind hingegen, ja, mechanistische Reduktionisten.

Steve Picenick warnt davor, die globalistischen Verschwörer allzu ernst zu nehmen und dem kindischen Wahn anzuhängen, sie würden keine Fehler machen. They are not very sophisticated! Beispielsweise sprach beim CIA, als das Ganze mit Syrien aktuell wurde, kaum jemand Französisch (die eigentliche Landessprache Syriens), niemand wußte, was „Aleviten“ sind und welche Rolle sie in Syrien spielen und keiner konnte etwas mit den wirtschaftlichen Notwendigkeiten Syriens anfangen. Verschwörungstheoretiker, die nur zuhause rumsitzen und nie wie Picenick an CIA-Operationen teilgenommen haben und die ganzen Mitspieler persönlich kennen, stellen sich das natürlich anders vor in ihrer ödipalen Kindlichkeit: Papa (die Elite) weiß und kann alles!

Eine Ergänzung zu „nachrichtenbrief48“: Koexistierende Wirkung und die moderne Physik

22. Juli 2017

Ich wollte im gestrigen Video auch den Zusammenhang zwischen moderner Physik und der koexistierenden Wirkung erläutern, hatte es aber schlichtweg vergessen. Was im Nachhinein aber gut ist, da eine schriftliche Darstellung weitaus praktischer ist.

Die klassische Physik bewegt sich ganz im Bereich der relativen Bewegung. Die Lichtgeschwindigkeit ist bei ihr abhängig von der Bewegung des Mediums (dem Äther) in dem sich das Licht bewegt und von der Geschwindigkeit der Objekte, die das Licht aussenden bzw. registrieren. Aus der Sicht eines Autos, das mit 80 km/h über die Autobahn fährt, ist die Geschwindigkeit eines anderen Autos, das ebenfalls mit 80 km/h neben ihm fährt, gleich null. Einsteins Frage war schlichtweg, was geschieht, wenn man „auf einem Lichtstrahl reitet“. Er konnte nur konstatieren, daß die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit für jeden Beobachter physikalisch eine Notwendigkeit ist. Darauf beruht nicht zuletzt die Quantenelektrodynamik, d.h. jene physikalische Theorie, die (außer Radioaktivität und Gravitation) schlichtweg alles in unserer Umwelt erklärt!

  • Relativitätstheorie: Die Lichtgeschwindigkeit ist unveränderbar. Um die Bewegung des Lichts (L/t) konstant zu halten, schrumpft und dehnen sich Raum und Zeit (t → L, L → t). In der Allgemeinen Relativität wird so die Gravitation erklärt.

In der klassischen Physik sind Strukturen willkürlich unterteilbar. Beispielsweise kann ein Planet in beliebigem Abstand um die Sonne kreisen. Anders ist das im Mikrokosmos: ein Elektron, das sich um einen Atomkern bewegt, kann dies nur in bestimmten Abständen tun. Zwischen den Elektronenbahnen ist das Elektron nicht definiert, es ist dort schlichtweg inexistent. Im Mikrokosmos gibt es nur Ganzheiten, die durch das extrem kleine Wirkungsquantum h bestimmt werden. Sind etwa zwei Quantenobjekte in diesem Sinne miteinander „verschränkt“, d.h. bilden eine Quanteneinheit, ist es irrelevant wie weit man sie voneinander räumlich trennt: sie werden sich weiterhin als Einheit verhalten, d.h. instantan, so als gäbe es den Raum zwischen ihnen nicht (EPR-Paradoxon).

  • Quantenmechanik: Das Wirkungsquantum h ist unveränderbar, was gemäß der beiden Heisenbergschen Unschärferelationen dazu führt, daß bei Festlegung des Zeitverlaufs (bzw. der Geschwindigkeit bzw. des Impulses) der Ort des Quantenobjekts unbestimmt wird (und umgekehrt) und bei Festlegung des Energiezustandes die Zeit verschwimmt (und umgekehrt): t → L und L → t.