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David Holbrook, M.D.: MEDIZINISCHE ORGONTHERAPIE IN DER KONVENTIONELLEN PSYCHIATRISCHEN PRAXIS (Teil 1)

12. April 2020

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Medizinische Orgontherapie in der konventionellen psychiatrischen Praxis

 

Die moderne Medizin: ein weiterer Grund, warum heutzutage kein Hahn mehr nach der Orgonomie kräht

1. Oktober 2018

Es wird beklagt, daß Reich angesichts seiner schweren Herzerkrankung (beängstigende Tachykardien seit spätestens 1947, Herzinfarkt 1953, Herztod 1957) nie zum Facharzt gegangen ist. Dabei wird vergessen, daß es bis zu Reichs Tod so etwas wie Medizin im heutigen Sinne noch gar nicht gab! (Heute würde man beispielsweise ohne viel Aufhebends routinemäßig und nebenwirkungsfrei einen Stent setzen.) Eine vernünftige Bildgebung und zielgerichtete Medikation hat sich erst in den letzten fünfzig Jahren entwickelt. Man nehme nur Reichs ureigenstes Fach, die Psychiatrie. Die Ära der Psychopharmaka fing erst kurz vor Reichs Tod an und erst seit den 1980er, wenn nicht sogar 1990er Jahren kann man sie guten Gewissens verschreiben. Ich kann mich noch erinnern, daß hier in der Psychiatrie Ochsenzoll nur roboterartig erstarrte Gespenster durch das Krankenhausgelände staksten, während man den Schizophrenen heute den Gebrauch der modernen Antipsychotika gar nicht mehr ansieht.

In den 1940er und 1950er Jahren waren Allgemeinärzte echt verzweifelt, da sie Krebspatienten allenfalls „Radiumnadeln“ in den Tumor rammen konnten (Radiumnadeln, wie Reich sie im ORANUR-Experiment verwendete); Psychiater waren ebenfalls hilflos, weil sich die damals dominierende Psychoanalyse als praktisch wirkungslos erwies. Hier waren Reichs Orgonenergie-Akkumulator und die psychiatrische Orgontherapie für junge Ärzte eine echte Alternative. Heute winken die gleichen Leute angesichts der medizinischen Orgonomie nur gelangweilt ab, – ähnlich wie Reich über die damaligen „Kardiologen“ nur lächeln konnte.

Schrumpfungsbiopathie: Schizophrenie und Diabetes

24. Juni 2017

„Patienten mit beginnender Psychose zeigen häufig Zeichen einer Glukoseintoleranz und Insulinresistenz. Offenbar erhöht bereits die Erkrankung das Diabetesrisiko und nicht erst die Therapie.“ So die ÄrzteZeitung für Neurologen und Psychiater (Juni 2017).

Es geht darum, daß Schizophrene im Durchschnitt 15 Jahre, wenn nicht sogar 30 Jahre, früher sterben als Normale. Gut, sie bewegen sich weniger, rauchen viel, gehen weniger zum Arzt, aber das erklärt nicht alles. Beispielsweise deutet einiges auf einen gestörten Blutzuckerhaushalt mit Insulinresistenz hin und zwar vor der Gabe von Antipsychotika, die das Problem weiter verschärfen. Es spreche viel für einen gemeinsamen Hintergrund von Schizophrenie und Diabetes. Beispielsweise läßt sich bei Menschen, die während oder kurz nach einer Hungersnot zur Welt kommen, ein vermehrtes Auftreten sowohl von Schizophrenie als auch von Diabetes nachweisen. Vermehrter Streß und ein erhöhter Kortisolspiegel gehen ebenfalls mit einem gesteigerten Risiko für Schizophrenie und Diabetes einher. Und schließlich gebe es, wie könnte es anders sein, auch gemeinsame genetische Prädispositionen, denn Verwandte von Schizophrenie-Patienten erkranken vermehrt an Typ-2-Diabetes.

Aus orgonomischer Sicht drängt sich die Erklärung von vornherein auf, denn beide Erkrankungen sind Schrumpfungsbiopathien, bei denen der Organismus seine Orgonität nicht aufrechterhalten kann. Nicht nur die Welt und das eigene Ich des Schizophrenen zerfällt, sondern auch sein Körpergefühl und nicht zuletzt der Körper selbst. Typisch ist eine extrem schlechte Atmung, eine klamme, kalte, blasse, teigige Haut und ein schwaches und vor allem diffuses Orgonenergie-Feld. Bei Diabetes ist das Gewebe energetisch so schwach, daß es die Nährstoffe, insbesondere aber den Zucker nicht mehr aus dem Blut gemäß dem orgonomischen Potential abziehen kann, sondern ganz im Gegenteil gemäß dem mechanischen Potential sie ins Blut abgibt. Diabetiker verdauen sich praktisch selbst und pissen ihr aufgelöstes Fleisch aus.

Das Verschwinden der Psychiatrie

17. April 2016

Die Psychiatrie ist wohl die einzige Fachdisziplin, die wirklich alles tut, um sich selbst überflüssig zu machen. 2011 fragte sich Dr. med. Oliver Biniasch in NeuroTransmitter, dem offiziellen Organ gleich dreier Berufsverbände, dem der Nervenärzte, dem der Neurologen und dem der Psychiater, „Schafft sich die deutsche Psychiatrie ab?“ Im Rahmen einer umfassenden „Deprofessionalisierung“ in der Psychiatrie, seien Psychiater zunehmend nur noch „für das Grobe“ zuständig, nämlich das Verabreichen von Psychopharmaka und die Entscheidung, ob eine Einweisung notwendig ist. Der „Rest“, d.h. die eigentliche Betreuung der Patienten, fällt zunehmend in den Zuständigkeitsbereich von Psychologen und Sozialpädagogen.

Neben der Fokussierung auf die pharmakologische Behandlung schreibt der Psychiater Dr. Biniasch diese Entwicklung auch dem Einfluß der Kostenträger zu, die beispielsweise von Sozialpädagogen betriebene „sozialpsychiatrische“ Dienste zunehmend als „Therapie“ qualifizieren. Auch die absurde Gestaltung des ambulanten psychiatrischen Honorarsystems degradiere Psychiater zunehmend zu bloßen Ausstellern von Rezepten und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen. Um dieser Tendenz entgegenzuwirken, sollten sie, so Biniasch, „auf der Basis eines biopsychosozialen Krankheitskonzeptes“ für die Patienten die „Lotsenfunktion“ im Psychobereich übernehmen.

Man stelle sich das mal bei Internisten oder Orthopäden vor! Zwar übernehmen auch dort nicht-akademische Hilfskräfte wichtige Funktionen (Krankenschwestern, Physiotherapeuten, etc.), aber die eigentliche Behandlung, insbesondere Operationen, obliegt immer noch dem Arzt. Daß Psychiater die Therapie ihrer Patienten Psychologen oder gar Sozialpädagogen überantworten und sich dabei selbst auf eine „Lotsentätigkeit“ beschränken – und darauf auch noch stolz sind, ist an Absurdität kaum zu überbieten.

In einer überzeugenden Argumentationskette führt der Orgonom Charles Konia, selbst Psychiater, diese fatale Entwicklung bis auf das Jahr 1934 zurück, d.h. dem Jahr als Reich aus der Psychoanalyse ausgeschlossen wurde („The Decline and Fall of Modern Psychiatry“, The Journal of Orgonomy, Vol. 41, No. 2, Fall/Winter 2007). In der Folgezeit begann dann die Psychoanalyse die Psychiatrie zu dominieren, bis sich schließlich, spätestens Anfang der 60er Jahre, herausgeschälte, daß sie nicht das zu bieten in der Lage war, was sie versprochen hatte. Die zu dieser Zeit entwickelten Psychopharmaka versprachen eine gangbare Alternative. Das Problem war nur, daß dadurch das Berufsbild des Psychiaters zunehmend verödete: eine sich zwar ab und an erneuernde aber doch geradezu absurd eingeschränkte Palette von Medikamenten waren zu verabreichen.

Wäre Reichs damals sich entwickelnder Ansatz einer „charakteranalytischen Vegetotherapie“ (die für ihn nichts anderes war als „biophysische Chirurgie“, in der Psychologen oder gar nichtakademische Hilfskräfte nichts, aber auch rein gar nichts zu suchen haben) von der psychiatrischen Profession aufgegriffen worden, könnten heute Psychiater tatsächlich ihrem Beruf nachgehen! (Daß Psychopharmaka in vieler Hinsicht ein absoluter Segen sind – geschenkt!)

Man nehme etwa die Behandlung von Schizophrenen, an der psychoanalytische Ansätze kläglich gescheitert sind: hier ist Reichs „biopsychiatrischer“ Ansatz die Methode der Wahl.

Dazu nur ein Zitat aus dem Facharztmagazin Ärztliche Praxis Neurologie Psychiatrie ebenfalls von 2011:

Bislang ging man davon aus, daß die bei Schizophrenie beobachteten fortschreitenden Veränderung des Hirnvolumens eine Auswirkung der Krankheit sei. „Aktuelle Tierstudien deuten jedoch darauf hin, daß Antipsychotika ebenfalls zur Abnahme des Hirnvolumens beitragen könnten“, berichten Dr. Beng-Choon Ho und Kollegen vom University of Iowa Carver College of Medicine. Da Antipsychotika Schizophreniepatienten über lange Zeiträume verschrieben und zunehmend auch bei anderen psychischen Störungen eingesetzt würden, sei es unumgänglich, die langfristigen Effekte auf das menschliche Gehirn zu ergründen, so die Mediziner.

(…) Hos Arbeitsgruppe bestimmte [bei Schizophreniekranken], inwiefern vier Prädikatoren zu Veränderungen des Hirnvolumens beitrugen: Erkrankungsdauer, Behandlung mit Antipsychotika, Erkrankungsschwere und Drogenmißbruch. So fanden sie, daß Patienten, die länger beobachtet wurden, eine größere Reduktion des Hirnvolumens aufwiesen. Eine Behandlung mit Antipsychotika ging ebenfalls mit einer Verminderung des Hirngewebes einher. Die anderen beiden Variablen – Erkrankungsschwere und Drogenmißbrauch – hatten dagegen keinen Einfluß auf das Hirnvolumen.

Symptome (d.h. sich auf chaotische Weise entladende Energie) werden von der mechanistischen Psychiatrie beseitigt, indem die Energiezufuhr des gesamten Organismus gedrosselt wird. Eine allgemeine energetische Schrumpfung (ähnlich der Krebsschrumpfunsbiopathie) wird initialisiert, die sich teilweise sogar in schrumpfendem Geweben niederschlägt. Die Symptome werden sozusagen „zugekleistert“, ihre eigentlichen Ursachen bleiben unangetastet. Generell kann man sagen, daß die Psychiatrie, zuerst mit der Psychoanalyse (die Verlagerung und Bindung der Symptome hervorrufenden Energie im Gehirn) und dann mit der Psychopharmakologie (generelle Senkung des Energie- und damit des Angstniveaus), sich genau entgegengesetzt zur einzig gangbaren, d.h. wissenschaftlichen Methodik entwickelt hat: die Befreiung blockierter Energien im Körper und ihre geordnete Entladung. Es ist tatsächlich so, daß es heute vielleicht gerade mal zweidutzend Psychiater auf dem gesamten Globus gibt – die medizinischen Orgonomen. Der Rest hat sich vor acht Jahrzehnten sektiererisch von der wissenschaftlichen Entwicklung abgekoppelt und ist gerade dabei sich als Profession ganz abzuschaffen.

Siehe auch Charles Konias Blogeintrag über den Niedergang der modernen Psychiatrie von 2011.

Tatsächlich ist alles noch weitaus schlimmer, als oben dargestellt, denn die Psychiatrie tut gegenwärtig alles, um seelische Gesundheit (Genitalität), die ganz natürlichen Emotionen zu pathologisieren und gleichzeitig das Pathologische, insbesondere aber die sexuellen Perversionen für normal zu erklären:

The Journal of Orgonomy (Vol. 15, No. 1, May 1981)

11. Januar 2012

Hinsichtlich Charles Konias Aufsatz „The Schizophrenic Biopathy“ (S. 108-126) möchte ich zwei Problembereiche diskutieren: die Schizophrenie als „Vererbungskrankheit“ und als „internistische Krankheit“.

Was die Diskussion über Umwelt und Vererbung betrifft verweist Konia auf das naheliegende Gemeinsame Funktionsprinzip: die pulsatorische Störung. Wie Reich und Elsworth F. Baker ausgeführt haben, ist Schizophrenie auf eine sehr frühe okulare Panzerung zurückzuführen („okularer Charakter“). Wie sind aber Erbfaktoren konkret mit der spezifischen pulsatorischen Störung in der Schizophrenie verknüpft? Beruht es auf einer Panzerung im mütterlichen Organismus (Einschränkung der orgonotischen Pulsation), Anorgonie (eine bedenkliche Senkung des Energiepegels) oder eine bisher unbekannte energetische Funktion?

Was das letztere betrifft hat Barbara G. Koopman im Editorial des Journal of Orgonomy vom Nov. 1990 (Vol. 24, No. 2) erwähnt, daß die organismische Orgonenergie in der Lage zu sein scheint, auf irgendeine Weise zu speichern, was dem Organismus widerfährt. Beispielsweise erwähnt sie, daß bei der Auflösung der somatischen Panzerung Erinnerungen aus frühesten Kindertagen auftauchen, als das Gehirn noch nicht weit entwickelt war. Und sie erwähnt in diesem Zusammenhang Reichs Überlegungen aus Die kosmische Überlagerung, daß die Orgonenergie selbst „wahrnehmungsfähig“ ist.

In Der Krebs hat sich Reich ausführlich mit der Vererbung bei der Krebsschrumpfungs-Biopathie befaßt. Er führt aus, daß sich der Hang zur Anorgonie, der der Krebsbiopathie zugrundeliegt, sehr weit in die Kindheit zurückverfolgen läßt. Reich weiter:

Der Ursprung der Anorgonie kann nicht früh genug angesetzt werden. Es ist wahrscheinlich, daß die Funktionen des Körperorgons im Verlauf der Keimentwicklung ihre Eigenart erwerben. (S. 382)

Konkret übertrage sich die „Ladungsfähigkeit des mütterlichen Gewebes (…) auf die des Embryos, der ja nur einen Funktionsteil der Uterusschleimhaut bildet“ (ebd., S. 396).

Da die Schizophrenie ebenfalls eine Schrumpfungsbiopathie ist, lassen sich diese Überlegungen sicherlich auch auf sie übertragen. In der Schizophrenie zerfällt die Welt des Schizophrenen und schließlich sogar sein eigener Körper in zusammenhanglose Einzelteile. In der „Kunst“ von Schizophrenen kann man das unmittelbar ablesen. Die Köperteile (Ohren, Beine, etc.) werden typischerweise so dargestellt, als gehörten sie gar nicht zum Körper, und die äußeren Gegenstände so, als gäbe es keinerlei Beziehungen zwischen ihnen. Es ist, als wenn von Anfang an es der organismischen Orgonenergie an innerem Zusammenhalt gemangelt hätte.

Was die Anorgonie des „Keims“ betrifft, differenziert Reich weiter in eine ursprüngliche Anorgonie des Keims und eine, die dieser sich sekundär infolge der Anorgonomie im Uterus zugezogen hat (ebd., S. 397). In diesem Zusammenhang muß man natürlich an die immer weiter um sich greifende In-vitro-Vertilisation denken, die einen medizinischen Großversuch am Menschen darstellt. Welche Auswirkung die so künstlich hervorgerufene primäre Anorgonie der Keime auf zukünftige Generationen hat, wird sich eines Tages an der Medizinstatistik ablesen lassen.

Konia unterstreicht, daß die medizinische Forschung angesichts zahlloser Befunde, die bei Schizophrenen auf einen tiefgehenden somatischen Verfall hinweisen, verwirrt ist, denn diese Befunde deuten nicht auf eine greifbare zugrundeliegende Pathologie wie bei anderen Krankheiten. Das ist so, weil der mechanistischen Medizin die spezifische orgonotische Pulsationsstörung, die der Schizophrenie zugrundeliegt, nicht zugänglich ist.

Daran hat sich in den letzten 30 Jahren nichts geändert. In der Studie METEOR wurden die Untersuchungs- und Befragungsdaten von 2270 erwachsenen, klinisch stabilen Schizophrenen ausgewertet. Gleichgültig ob die Patienten mit Antipsychotika der ersten oder zweiten Generation („Typika“ oder „Atypika“) behandelt wurden: in beiden Gruppen zeigten sich im Vergleich zur übrigen Bevölkerung hohe, nahezu identische Raten metabolischer Störungen. 28,4% hatten erhöhte Blutzuckerwerte und fast 70% einen gestörten Fettstoffwechsel. Nahezu 30% waren stark übergewichtig (BMI über 30) (Neuro-Depesche, 3/2011).

Man führt das auf „krankheitsbedingten“ Bewegungsmangel und Fehlernährung zurück. Man führt die Krankheit auf die Krankheit zurück! Der energetische Hintergrund all der Symptome, die mit der Schizophrenie einhergehen, ist der modernen Medizin grundsätzlich unzugänglich.