Posts Tagged ‘Arabien’

Die Psyche der Kopftreter

8. Mai 2017

Saharasia greift nach Deutschland über. James DeMeo, der Schöpfer der Saharasia-Theorie, wurde von der linksliberalen („Reichianischen“) Emotionellen Pest aus Deutschland vertrieben, als er genau das zu thematisieren begann und nicht nur über Assyrer und Azteken sprach.

Zur Ausbreitung Saharasias bin ich neulich auf zwei Artikel in der BILD-Zeitung gestolpert, die einfach nur symptomatisch sind. In einem nordindischen Dorf haben die Ältesten beschlossen, daß Frauen keine Handys mehr außerhalb des Hauses benutzen dürfen. Frauen könnten per Handy Kontakt zu einem Liebhaber aufnehmen! Bei Zuwiderhandlung kostet das 30 EUR, ein mehrfacher Monatslohn.

Zweiter Bericht: Maximillan Wolf, Inhaber der Firma „Autoteile Wolf“, hatte den Telekom-Mitarbeiter Mehmet Y. dabei erwischt, als dieser den Privatparkplatz der Firma benutzen wollte. Darauf Herr Y. wutentbrannt: „Bei Ihnen wird das Internet auch ausfallen.“ Und tatsächlich waren eine halbe Stunde später alle Telefon- und Internetanschlüsse unterbrochen. Bei 300 telephonischen Bestellungen am Tag eine veritable Katastrophe! Eine IT-Firma mußte bis spät in die Nacht eine neue Leitung legen, Kosten 1700 EUR. Am nächsten Tag stellten dann Telekom-Techniker fest, daß im Verteilerkasten an der Straße der Stecker von „Autoteile Wolf“ gezogen war.

Im allgemeinen stehen die Menschen in Saharasia wegen der extremen Sexualunterdrückung unter einer unglaublichen inneren Spannung. Eine Kultur, die immer kurz vor der Explosion steht, weswegen nur die harte Hand eines Saddam Hussein für Ruhe sorgen kann. Bricht das weg, etwa wenn sie nach Deutschland kommen, bricht die Hölle hervor.

Im speziellen handelt es sich in Saharasia, anders als bei uns, um keine Schuld-, sondern um eine Schamkultur. Bei Europäern wird Wut und Frustration in der Muskulatur gebunden (Schuldgefühle entsprechen einer expansiven Energie, die in der Muskulatur gebunden wird). Entsprechend haben wir uns unter Kontrolle. In Saharasia wird die gleiche Energie in der Peripherie gebunden („vor Scham erröten“). In Europa geht die energetische Dynamik mit Individualismus einher, d.h. die Menschen können auf eigenen Beinen stehen, in Saharasia gibt es in diesem Sinne keine Individuen, d.h. keine „Selbst-Kontrolle“, sondern nur Menschen, die in ständiger Todesangst vor dem sozialen Tod leben, da die Gesellschaft durch die Kontrolle stabil gehalten wird. Beschämen führt deshalb nicht zur Selbstreflektion, sondern unmittelbar dazu, daß der „Angreifer“ als existentielle Gefahr ausgeschaltet und beseitigt werden muß. Sein anklagender Blick, sein anklagender Mund müssen – zertreten werden.

Annals of the Institute for Orgonomic Science (1984)

6. Februar 2017

Bücherlogo

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

Annals of the Institute for Orgonomic Science (1984)

Nationalismus und Globalismus

10. Oktober 2016

Im US-Wahlkampf geht es gegenwärtig weniger um Links und Rechts, sondern um Nationalismus und Globalismus. Wie neulich ein „kapitalistischer“ Nadelstreifen-Heini vor Verachtung sagte: „Die Fremdenfeindlichkeit der Leute im Osten ist so irrational. Kein Land der Welt profitiert so sehr von der Globalisierung!“ Und daneben bettelte ein Punker mit seinem „No Borders!“-Sticker.

Auch Reich plädierte von Anfang bis Ende seiner Karriere für den Globalismus. Wie sollte er auch anders reagieren als Heimatloser, der durch den nationalistischen Irrsinn des Ersten Weltkrieges gegangen ist und schon bald von einem Exil ins andere fliehen mußte, sich Europa aber in eine Ansammlung von landesgroßen Festungen verwandelt hatte. Er wußte noch, daß es vor dem Ersten Weltkrieg keine Paßpflicht gab. Angesichts der biologischen bzw. bioenergetischen Funktionen, die er entdeckt hatte, waren die Unterschiede zwischen Völkern und „Rassen“ vollkommen nebensächlich und verloren jedwede Bedeutung. Die Arbeitsdemokratie sei inhärent internationalistisch und die willkürlichen politischen Grenzen zwischen den Ländern (man denke nur an den Zerfall Österreich-Ungarns!) wären in dieser Hinsicht zerstörerisch.

Ist dieser Blog aber nicht anti-globalistisch und, oh Schreck, nationalistisch? Dazu ist dreierlei zu sagen:

  1. Was früher eine Wahrheit war, ist heute eine Lüge und wird in Zukunft wahrscheinlich wieder eine Wahrheit sein. Wir mögen einen Vorteil durch offenen Warenverkehr haben, aber Menschen ohne jedes Hindernis ins Land zu lassen, bringt fast ausschließlich Probleme mit sich, zumal es wohl kaum ein Land gibt, daß für zuwanderungswillige Fachkräfte (Ärzte, Ingenieure, Wissenschaftler, etc.) derartig unattraktiv ist – und durch die Einwanderung des Lumpenproletariats Südosteuropas, Arabiens und Afrikas auch immer unattraktiver wird. Und überhaupt: der globalisierte Kapitalismus mag zwar von den Wirtschaftsdaten Deutschlands her betrachtet sehr gut aussehen, doch tatsächlich zerstört er die Mittelschicht, mittelständische und Kleinstunternehmen, die Familienbetriebe in der Landwirtschaft und nicht zuletzt unsere gesamte Kultur. Mit anderen Worten: er zerstört die Arbeitsdemokratie in Deutschland. Auch wenn die von der vaterlandslosen Großindustrie bestimmten Medien das Gegenteil verkünden!
  2. Es ist unstreitig, man denke nur an die „Ethno-Medizin“, daß es gewichtige Unterschiede zwischen Rassen und Völkern gibt. Wie sollte das auch anders sein, schließlich ist der Mensch ein Tier und unterschiedliche Tierpopulationen verhalten sich unterschiedlich, sind unterschiedlich. Beispielsweise kann man indische Elefanten zähmen, afrikanische prinzipiell nicht. Es macht in dieser Beziehung wenig Sinn, auf tiefere Funktionen oder gar auf „den Elefanten an sich“ zu verweisen! Daß etwa weltweit und so gut wie ohne Ausnahme sich ostasiatische Einwanderer (etwa Chinesen und Koreaner) sehr gut einpassen und spätestens in der zweiten Generation erfolgreich sind, während Schwarzafrikaner nur selten auf einen grünen Zweig kommen, ist der Biologie zu schulden, etwa dem angeboren geringeren Testosteronspiegel der Asiaten, der die Anpassung an die fremde Gesellschaft erleichtert, verbunden mit einem angeborenen höheren IQ. Reichs anti-genetische und „anti-faschistische“ Argumentation mag zwar sehr sympathisch sein, doch aus heutiger Sicht ist sie mehr Ideologie als Wissenschaft!
  3. Reich hatte vollkommen recht. Man muß nur die unterschiedlichen Ebenen auseinanderhalten. Er sprach von der bioenergetischen Ebene unterhalb der Genetik und der biosozialen („arbeitsdemokratischen“) Ebene unterhalb der Ökonomie. Das bedeutet aber nicht, daß man deshalb der Ideologie von Frau Merkel, der Grünen und der Bertelsmann-Stiftung folgen muß, die überall „Rassismus“ wittert, den Nationalstaat abschaffen will und die totale Globalisierung preist. Diese Ideologie ist genau jene Wahrheitskrämerei, die Reich so verabscheut hat. Manchmal muß man mit allen Mitteln die Gegenwahrheit, d.h. die oberflächliche Ebene, gegen die Wahrheit, d.h. die tiefere Ebene, verteidigen.