Drei Elemente: erstens ich, zweitens ein Klempner und drittens Geld. Der Klempner würde den ganzen Tag auf dem Sofa liegen, wenn nicht Leute wie ich an ihn heranträten und ihm einen Auftrag geben. Ohne Geld könnten wir einfach tauschen: er macht mein Bad und ich erledige dafür gleichzeitig seinen angehäuften Schreibkram. Mit dem dritten Element, dem Geld tritt etwas Zusätzliches in Erscheinung. Er muß mir vertrauen, daß ich ihn für seine erbrachte Leistung wirklich zahle (jeder Handwerker kann ein Lied davon singen!), bei Vorkasse muß ich ähnliches Vertrauen in seine Vertragserfüllung haben. Es kommt also zu einer engen Beziehung, nicht nur zu einer oberflächlichen Begegnung. Es ist ein Unterschied wie der zwischen einer Liebesbeziehung und einem schnellen Fick. Die durch Geld vermittelte Beziehung zum Klempner ist in ein enges weltumspannendes Gewebe eingebunden, die buchstäblich Milliarden von Menschen dazu bringt von ihrem Sofa aufzustehen. Wir könnten nämlich alle ganz gut leben, wenn wir alle auf unseren Sofas sitzen blieben und nur ab und zu etwas tauschten, dann wenn wir etwa etwas essen müssen. Warum in eine Beziehung investieren, wenn man doch ab und zu ins Bordell gehen kann?!
Die besagte Gewebe der wirtschaftlichen Beziehungen ist von drei Faktoren abhängig:
einem Grundvertrauen zwischen den Menschen. Tatsächlich ist, frei nach Nietzsche, ein vollwertiger Mensch nur jemand, der versprechen kann! Alle anderen sind Kinder, Verbrecher (Soziopathen) oder Irre!
der Arbeitsfähigkeit der einzelnen Menschen. Tatsächlich ist ein vollwertiger Mensch nur jemand, der arbeiten kann bzw. will, also kein Kind, Verbrecher, Irrer oder Invalide ist. Die Arbeitsfähigkeit ist individuell und erklärt und rechtfertig die wirtschaftlichen Unterschiede. Alles andere sind Träumereien von arbeitsscheuem Gesocks!
Das Geld garantiert, daß dieses Gewebe erhalten bleibt. Aus diesem Grund ist es so wichtig, daß es stabil bleibt , d.h. ihm vertraut werden kann, etwa durch eine Golddeckung. Des weiteren übt das Geld einen übergroßen Schlüsselreiz aus, weil man alles, wirklich alles gegen es tauschen kann. Alle sind „geldgeil“, was die wirtschaftliche Aktivität weiter anstachelt und die Leute zusätzlich vom bequemen Sofa reißt.
Die sozialistische Utopie ist das genaue Gegenteil. Sie ist der Traum vom Sofa, der Traum vom „direkten Tausch“ ohne, um mit Marx zu sprechen, den „Fetisch der Ware“ und es ist der Traum vom Ende des Geldes. Jeder kriegt das zugeteilt, was er braucht bzw., noch utopischer, er nimmt es sich einfach. Sozialismus ist der Krebstod der Gesellschaft, d.h. die Energieproduktion kommt zum erliegen. Ist der Sozialismus hergestellt, sind es die Schwachen und Schutzbedürftigen, die als erste sterben: die Kinder, die in alptraumhafte Kinderkrippen abgeschoben werden, die Kranken, die man ermordet (in Nordkorea gibt es keine Behinderten!) und die Alten, die man „abschiebt“, wie einst in der „DDR“. Menschen, die versprechen können, die arbeiten können und die in einem stabilen, „reliablen“ System leben, geben mit Freuden an jene, die leider weniger glücklich sind. Sie sind natürlicherweise dankbar für die Vergangenheit (die Alten, Kranken und Bedürftigen) und identifizieren sich mit einer leuchtenden Zukunft (den Kindern).
Das ist eine bioenergetischer Blick auf die Welt. Linke verkörpern den Tod und handeln und denken entsprechend. Sie sind der „Todestrieb“ in der Geschichte. Sie lieben nicht etwa die Kranken, sondern sie liebe das Kranke! Man schaue sich die Kunst dieser widerlichen Kreaturen an!
Ende 2011 stellte Dr. Konia folgende Blogeinträge ins Netz. Angesichts von Andreas Peglaus von mir besprochenem Buch Rechtsruck ein Beispiel dafür, wie Massenpsychologie nach Wilhelm Reich im 21. Jahrhundert wirklich aussehen muß:
In meinem Blogeintrag Weder links noch rechts hätte ich einen vierten Punkt anführen können: In der heutigen Orgonomie haben liberale Charaktere nichts verloren! Zu Reichs Lebzeiten ging es darum das Alte zu überwinden und etwas revolutionär Neues zu schaffen. Das ist die natürliche Agierfeld der Linken. Heute kann es nur darum gehen das Erreichte zu bewahren. Wie vermeintlich „Weiterentwicklungen“ der Orgonomie aussehen, zeigt der Reichianismus, der gleichbedeutend ist mit der systematischen Unterminierung und Zerstörung der Orgonomie. Er wird vollständig von liberalen Charakteren bestimmt. Man schaue sich nur an was sogenannte Progressive gegenwärtig ganz allgemein in bzw. mit der westlichen Gesellschaft anrichten. Sie zerstören alles, auch das, was erhaltenswürdig ist. Das sieht man auch am Zionismus: Früher war er ein linkes, geradezu kommunistisches Unterfangen. Es waren liberale und sozialistische Charaktere, die das moderne Israel aufgebaut haben. Heute sind linke Israelis eine zerstörerische Kraft, die alles tun, um den israelischen Staat im Namen einer vermeintlichen „Gerechtigkeit“ zu zerstören.
So kann man auch den Untergang des Ostblocks erklären, dessen wirtschaftliche und gesellschaftliche Agonie sich noch hätte lange hinziehen können, wie etwa auf Cuba oder in Nordkorea, der aber in Gestalt des liberalen Reformers Gorbatschow Selbstmord beging. Der Westen zeigt eine umgekehrte Dynamik: Im Kalten Krieg wurden geheime Militärstrukturen in der „Zivilgesellschaft“ aufgebaut, die bei einem Überrennen durch die Rote Armee den Besatzungstruppen, insbesondere aber Kollaborateuren eine blutige Überraschung bereitet hätten. Man denke nur an „Gladio“. Derartige Stay-Behind-Todesschwadronen professioneller Killer und Terroristen mit militärischer Einzelkämpfer-Ausbildung gab und gibt es bis zum heutigen Tag sogar in den USA selbst. Es ist aber eine Illusion, daß diese Strukturen sich vom tiefen Staat und den globalistischen Großkonzernen (Reichs Hoodlums in Government) instrumentalisieren lassen werden, um den Nationalisten Trump auszuschalten. Es gehört zur Natur der Sache, daß Militärs, jedenfalls in den unteren Rängen, praktisch durchweg konservative Charaktere sind. Die linksliberalen Massenmedien in den USA bereiten die Bevölkerung zwar täglich auf die heißersehnte Ermordung Trumps vor (sic!), normalisieren den Gedanken an seine „Beseitigung“, doch wird sich aus rein charakterologischen Gründen die Geheimarmee kaum dafür hergeben.
Das American College of Orgonomy (ACO), insbesondere aber Charles Konia werden immer wieder angegriffen, weil ihr „Neither Left nor Right“ doch verlogen sei. Zweifellos wären sie rechts, hätten nie George W. Bush angegriffen und die Republikaner allenfalls dann kritisiert, wenn diese zu links waren. Dazu ist dreierlei zu sagen:
Die Leute, die das ACO geformt haben, wurden durchweg von einem „Post-1947-Wilhelm-Reich“ sozialisiert. Sie, teilweise ehemalige Trotzkisten, die nicht nur von Reichs kommunistischer Periode wußten, sondern sie auch persönlich nachvollziehen konnten (jedenfalls besser als so mancher „Reichianische“ Pseudo-Linker, der nur dem linksversifften Zeitgeist folgt), erlebten einen Reich, der für Eisenhower warb und ständig vor der roten Gefahr warnte. Es gibt also keinen Bruch oder „Verrat“ an „Reichs Prinzipien“, sondern sie haben nach 1957 einfach wie vorher weitergemacht.
Nach Reichs Tod ist es langsam aber sicher zu einer Verschiebung der politischen Mitte nach links gekommen. Das brauche ich nicht weiter zu erklären. In den USA steigert sich mittlerweile der Kampf gegen die Südstaaten-Sklaverei (sic!) in pure Massenhysterie. In Deutschland ist es der Kampf gegen Hitler-Deutschland (sic!). Trump, ein klassischer New Yorker Liberaler, ist schlimmer als Hitler und ein Glas Milch gilt als Symbol weißen Überlegenheitswahns. Buchstäblich! Das ist keine Satire! – Von daher wäre es mehr als verwunderlich, wenn das ACO nicht als „rechts“ gelten würde.
„Weder links noch rechts“ bedeutet nicht, daß man in jedem Fall neutral („apolitisch“) ist und sich bei jeder Frage in der Mitte bewegt. Im Zusammenhang mit der orgonomischen Funktionalismus bedeutet „weder links noch rechts“, daß man politische bzw. gesellschaftliche Fragen nicht politisch („von links her oder rechts her“) betrachtet, sondern ausschließlich wissenschaftlich. Theoretisch kann das bedeuten, daß man durchweg eine „linke“ bzw. durchweg eine „rechte“ Position einnimmt! Das heißt, man nimmt die Umwelt nicht aus der Warte einer linken (intellektuelle Abwehr) oder rechten (muskuläre Abwehr) Gesinnung her wahr, sondern von der Sache her.
Im September 2011 stellte Dr. Konia folgende Blogeinträge ins Netz. Angesichts von Andreas Peglaus von mir besprochenem Buch Rechtsruck ein Beispiel dafür, wie Massenpsychologie nach Wilhelm Reich im 21. Jahrhundert wirklich aussehen muß:
Warum sind Atheisten im Durchschnitt klüger als religiöse Menschen? Zunächst einmal ist das eine gesicherte Korrelation und Edward Dutton, Hauptautor einer neuen Studie zum Thema, hat eine Erklärung parat, die frappant an Sigmund Freud und dessen Argumente gegen Reich erinnert:
Intelligenz – das rationale Lösen von Problemstellungen – kann so interpretiert werden, daß es dabei um die Überwindung von Trieben geht, intellektuell neugierig zu sein und damit offen für nicht triebbedingte Möglichkeiten.
Die „Triebhaftigkeit“ der Religion zeige sich beispielsweise daran, daß wir „zu Gott finden“, wenn wir extremem Streß ausgesetzt sind. All diese Überlegungen wirken ziemlich an den Haaren herbeigezogen, dabei ist die Erklärung aus orgonomischer Sicht so naheliegend:
Es gibt in der gepanzerten Gesellschaft prinzipiell zwei Gruppen von Menschen: die mystischen, religiösen Konservativen, die vor allem im orgonotischen System leben, das sich um den Solar plexus gruppiert, auf der einen und die mechanistischen, atheistischen Linken, die vor allem im energetischen Orgonom leben, das im Zentralen Nervensystem Struktur geworden ist, auf der anderen Seite. Gefühlsbetonte „Bauchmenschen“ mit einer überwiegend muskulären Abwehr gegen rationalistische „Kopfmenschen“ mit einer überwiegend intellektuellen Abwehr. Die Einzelheiten finden sich bei Reich, Baker und Konia.
Zunächst wird Reichs Stalinistischer (d.h. in der damaligen Zeit extrem linksradikaler) Fanatismus Ende der 1920er und Anfang 1930er Jahre kleingeredet. Das wird getan, um aus Reich einen charakterstrukturellen Linksliberalen zu machen. Dieser auf den ersten Blick für linke Verschwörer etwas absonderliche Schritt ist notwendig, um einen zweiten vorzubereiten, nämlich glaubwürdig zu machen, daß Reich in Amerika nicht etwa aus grundsätzlichen, sondern aus opportunistischen Gründen sich vom Marxismus distanziert hat.
Beides ist vollständig abwegig: in Wien und Berlin hat Reich sein Linksradikalismus die Karriere zerstört und ihn in akute Lebensgefahr gebracht, während in New York seine explizite Distanzierung von der UdSSR und den Linken ihm im alles entscheidenden Milieu der Intellektuellen nur Probleme beschert hat.
Reich soll zu dem umgelogen werden, was er in wirklich jeder seiner Phasen wahrhaftig nicht war: zu einem windelweichen, aggressionsgehemmten, opportunistischen Linksintellektuellen a la Otto Fenichel!
Reich hat den Verschwörern ungewollt in die Hände gearbeitet, als er selber in Amerika einerseits seine ehemalige Militanz herunterspielte, andererseits aber partout nicht von Marx und selbst nicht von Lenin lassen wollte. Das eine, wie das andere ist nur allzu verständlich, da es fast unmöglich war, Reichs ehemalige Militanz zu erklären, und andererseits Reich verständlicherweise auch nicht aufgeben wollte, was er in Wien und Berlin erarbeitet hatte. Tragischerweise können die Verschwörer heute durch bloße Akzentverschiebungen daraus eine ganz andere Geschichte machen. Eine, die Reich in den sozialistischen Befreiungskampf „zurückholt“, indem er sozusagen politisch gemainstreamt wird.
Warum interessiert sich niemand für Wilhelm Reich und die Orgonomie? Der verstorbene Heiko Lassek hatte es erfaßt, als er den schlauen Plan faßte, Reich populärer zu machen, indem er die Sexualität draußen vor ließ. Sie ist es, die Reich unmöglich macht. Wegen ihr wird die Orgonomie nie auf einen grünen Zweig kommen. Die Rechten, d.h. die muskulär gepanzerten Menschen, lehnen Reich ab, weil sie die Sexualität aus moralischen Gründen ablehnen. Diese Ablehnung ist heutzutage fast nie explizit, wird aber deutlich an überwertigen Anliegen wie etwa dem Kampf gegen die Abtreibung oder die diversen „Phobien“, die von Linken so gerne diagnostiziert werden. Bei den Linken, den intellektuell gepanzerten Menschen, kommt die Sexualablehnung durch die vollständige Entwertung zum Ausdruck. Als sie etwa die Pornographie freigaben, ging es tatsächlich um die Verhöhnung der Sexualität. Ähnliches kann man über die ganze Gender-Kackscheiße sagen. Für die Orgonomie (die Orgasmustheorie und die Orgasmusenergie) gibt es in der gepanzerten Gesellschaft schlicht keinen Ort!
Linke, die ja so viel auf ihre ökonomischen und gesellschaftlichen Analysen geben, haben seit Marx, Lenin und Stalin tatsächlich immer nur eins getan: Rufmord oder wie es so viel vielsagender im Englischen heißt „character assassination“ – Charaktermord. Das sieht man an Trump und sah man an Kohl („Birne“). Linke sind generell immer persönlich geworden, wollten „Charaktermasken“ herunterreißen, insbesondere die sexuellen Verfehlungen von konservativen Politikern, die für „Werte und Familie“ eintraten. Jedwede Hemmung verlieren sie, wenn es um vermeintliche „Nazis“ geht. Sie schütten ganze Ozeane voller Jauche über dir aus, nur eins wird niemals kommen: ein vernünftiges Argument. Ich kann in diesem Zusammenhang nur immer wieder an die Sarrazin-Diskussion vor wenigen Jahren erinnern!
Man kann sich gar nicht ausmalen, was für eine Provokation Reich darstellte, als er damit anfing, die Linke charakteranalytisch zu betrachten. Auch ist der Haß von „Reichianern“ auf Elsworth F. Baker und Charles Konia so maßlos, weil beide diese Herangehensweise noch weiter verschärft haben. Und dabei geht es ja nicht um Rufmord und Niedertracht, worin etwa die Pestratte Karl Marx ein Meister war, sondern ganz im Gegenteil um wirkliche Charakteranalyse. Linken ins Gesicht zu sagen, daß sie ganz und gar nicht so heilig sind, wie sie immer tun, und daß der ganze Mummenschanz ums „Soziale“, um „Gleichberechtigung“ und „Gerechtigkeit“ nichts weiter ist als Ausdruck ihrer persönlichen Neurose, mit der sie andere behelligen – das treibt sie in die Raserei. Sie sind schlichtweg nicht daran gewöhnt, persönlich infrage gestellt zu werden, während Konservative dem nonstop ausgesetzt sind.
Daß Reich sich in den 1950er Jahren manchmal recht merkwürdig verhalten hat, wird auf die unterschiedlichste Weise erklärt.
Beispielsweise damit, daß es hier gar keinen Wandel gegeben hat. Er habe schon zu seiner Inhaftierung auf Ellis Island merkwürdig paranoid reagiert und wollte Absonderliches tun. Beispielsweise konnte ihn Theodore P. Wolfe davon abhalten, Leuten Mitteilungen zu schicken wie: „Sie sind ein Feind der Lebensenergie!“ In den 1950er Jahren ist Elsworth F. Baker diese Rolle zugefallen, aber er hatte weder die Autorität von Wolfe noch dessen Nähe zu Reich.
Man muß auch berücksichtigen, daß fast alle in seiner Umgebung extreme Atheisten waren, Linke und Mechanisten. Reich entwickelte sich zunehmend von ihnen weg, was ganz natürlich zu Spannungen führte. Er konnte schlichtweg seine Umgebung nicht mehr ausstehen. Beispielsweise beschrieb seine Sekretärin Lois Wyvell Reichs Enttäuschung und Wut, als er erfuhr, daß die Leute, die auf Orgonon tätig waren, abends einen Lehrgang bei einem der Orgonomen nahmen und dort an elektronischen Schaltkreisen bastelten. Leute, die tagsüber behaupteten mangels Vorbildung Reichs naturwissenschaftlichen und orgonometrischen Ausführungen nicht folgen zu können und ein demonstratives Desinteresse zur Schau trugen. Oder sitze mal mit pseudointellektuellen Arschgesichtern zusammen, die grundsätzlich nichts mit Religion anfangen können und ständig linksliberale Platitüden von sich geben!
Ilse Ollendorff hat den zeitweise exzessiven Alkoholkonsum ihres Ehemanns zu dieser Zeit angeführt. Reich hatte das Schicksal fast aller Emigranten, die es nach Skandinavien verschlug. Es war da fast unmöglich kein Alkoholiker zu werden. Man denke nur an „Weinbrandt Willy“, Willy Brandt!
Reichs Tochter Eva hat sich zu der merkwürdigen Theorie verstiegen, daß die Ölfarben, die sie ihm geschenkt hatte und die zum Hobby seiner letzten Jahre wurden, ihn mit ihren Gasen vergiftet hätten.
All das kann Reichs selbstzerstörerisches Verhalten erklären, seine Aggressivität, seine Ungerechtigkeiten gegenüber Leuten, die ihm nahestanden, etc. Die naheliegendste Erklärung hat m.W. aber noch niemand vorgebracht. Was auf den ersten Blick auffällt, ist, wie unglaublich schnell Reich gealtert ist. Mit Mitte 50 sah er schon aus wie Leute normalerweise erst mit Mitte 70 oder 80. Und das kann nicht nur an seinem aufreibenden Leben und Raubbau an der Gesundheit gelegen haben, sondern muß vor allem genetische Gründe gehabt haben. Man schau sich seine Tochter Eva an, die bereits in den 1980er Jahren, also in etwa dem gleichen Alter, erste Zeichen von Demenz zeigte, was bestimmte Leute gnadenlos ausgenutzt haben… Was im Alter generell als erstes flötengeht, ist das Urteilsvermögen. Zur Demenz gehört dann Aggressivität, Weinerlichkeit, Vergeßlichkeit, Ungeduld und Paranoia. Jeder kennt das von den eigenen Eltern.