Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:
Lesebegleitungen zu den späten Schriften Wilhelm Reichs (1995-1997)
Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:
Lesebegleitungen zu den späten Schriften Wilhelm Reichs (1995-1997)
I. Zusammenfassung
II. Die Hauptgleichung
III. Reichs „Freudo-Marxismus“
IV. Reichs Beitrag zur Psychosomatik
V. Reichs Biophysik
VI. Äther, Gott und Teufel
1. Der modern-liberale (pseudo-liberale) Charakter
2. Spiritualität und die sensationelle Pest
3. Die Biologie zwischen links und rechts
4. Der bioenergetische Hintergrund der Klassenstruktur
5. Die Illusion vom Paradies und die zwei Arten von „Magie“
6. Die gesellschaftlichen Tabus
7. Animismus, Polytheismus, Monotheismus
8. Dreifaltigkeit
9. „Ätherströme“, Überlagerung und gleichzeitige Wirkung
10. Die Schöpfungsfunktion
11. Die Rechtslastigkeit der Naturwissenschaft
12. Bewegung und Bezugssystem
13. Der Geist in der Maschine
14. Orgonomie ist Wissenschaft, keine Naturphilosophie!
15. Die Identitätsphilosophie
16. Das Wesen des Marxismus
17. Reichs Auseinandersetzung mit Marx und Freud
18. UFOs und Magie
Peter: James DeMeo hat ein neues Video ins Netz gestellt:
[youtube:https://youtu.be/-PVnS72IIY8%5D
Peter: Auch Flammen wären orgonblau gäbe es die Schwerkraft nicht:
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/314762.html
Peter: Ich komme gerade von einer kleinen Fahrradtour ins Umland Hamburgs zurück. Wirklich frappierend, wie nach dem ersten Herbststurm und dem ersten Regen seit Wochen die Luft plötzlich kristallklar geworden ist. Alles ist wieder dreidimensional und „frisch norddeutsch“. Für die mechanistische Meteorologie sind es einfach die Aerosole, die weggefegt wurden. Sie haben kein Gefühl dafür, daß mit dem Verschwinden des akkumulierten DORs die Atmosphäre wieder „orgonotisch erstrahlt“.
O.: Für mich ist es seit vielen Jahren eine Faszination wie heftig ein Castor-Transport über hunderte bis tausende Kilometer hinweg Oranur produziert. Seit Fukushima gibt es einen Oranur-Vergleich zu einem 3-4fache Super-Gau in ca. 8 bis 9.000 km Entfernung. Auch dies scheint der Castor in den Schatten zu stellen. Der Castor schießt Gamma-Strahlung über 25 Meter und Neutronenstrahlung über 300 Meter vom Zug weg. Der Inhalt von 11 Castoren (ich nehme an, es waren 11 Container) hat die 44 fache Menge von Fukushima an radioaktivem Material an Bord! Das ist nicht nur eine Menge, sondern exorbitant und beantwortet meine Frage, warum er so massiven Oranur-Effekt abstrahlt.
Der Castor oranurisiert über 1.000 – 1.500 Kilometer Luftlinie und darüber hinaus, solange er aufgeladen und bewegt wird. Und das, ohne daß auch nur ein Partikel durch die Luft geblasen wird, vermute ich mal. – Das Bundesamt für Strahlenschutz wird das natürlich anders sehen. So ein wenig Tritium könne doch gar nicht schaden …
Es ist überflüssig zu erwähnen, daß die Nutzung von einem ORAC zu dieser Zeit absolut gefährlich ist!
O. weiter: Wenn man erstmal den Müll angenommen hat, wieso soll er dann wieder zurück? Vermutlich war es ja ein gutes Geschäft. Jedes Atomkraftwerk kann sein eigenes Zwischenlager haben, damit werden die Probleme vor Ort schön sichtbar und wenn es keine sichere Lösung gibt (und die gibt es ja nicht), dann wird das AKW stillgelegt oder besser erstmal nicht gebaut.
Transporte (mit zweifelhafter Legalität) mit bis zu fast 100 km/h (wie 2010) durch die Gegend zu jagen, ist kriminell – aber offenbar nicht strafbar, auch wenn der Zug mal eine defekte Achse hat, war das ja auch egal (ebenso Nov. 2010).
Der Atommüll ist weder am WAA Frankreich, noch am ursprünglichen AKW (Abklingbecken) noch in der Blechhalle Gorleben oder in der Gammel-Asse (unterirdisch) sicher untergebracht und strahlungsfrei. Mit der Bewegung kommen vermehrt – und das weiß keiner warum – Oranurreaktionen vor, die mit der Geschwindigkeit offensichtlich noch zunehmen (letzteres ist meine Meinung). Nach unzureichender herkömmlicher „wissenschaftlicher” Meinung gibt es ja praktisch keine Strahlung und alles ist super sauber und verträglich.
Doch letztere Propaganda-Meinung können wir uns sparen.
Selbst in der Anti-AKW Bewegung wird langsam klar, daß die Strahlung deutlich unterschätzt wird.
Proteste der Anwohner haben bisher nicht Gorleben verhindern können. Je mehr daran teilnehmen und sich trotzallem zusammenschlagen – das ist nämlich kein Volksfest – und verstrahlen lassen, um so eher ist das Projekt nicht mehr durchführbar. Das einzig brauchbare Zwischenlager ist das Kanzleramt in Berlin. Da gibt es dann auch eine physikalisch kompetente Betreuung. – Um mir nicht sagen zu lassen, ich hätte keine Idee für ein evtl. sogar brauchbares „Endlager”. Der Betonkeller des Kanzleramtes ist hervorragend dafür geeignet, solange da kein Spreewasser eindringt.
Peter: ORANUR nach Fukushima: es geht munter weiter und die Vollidioten debattieren über „Treibhausgase”:
Peter: Hier der helle Wahnsinn, der in Amerika heutzutage mit dem „Orgon” verbunden ist:
[youtube:https://youtu.be/zMsQB5nrcmY%5D
Diese Irre kämpft gegen diese Irre:
http://orgoneblasters.com/
Psychopathen, paranoid Schizophrene und pestliente Charaktere wohin man sieht…
Wir sind vom Wahnsinn umzingelt!
Peter: Um erfassen zu können, unter welchem unfaßbaren Druck Reich zwischen 1953 und 1957 stand, was er für sich selbst angerichtet hat, als er offen über UFOs sprach und darüber veröffentlichte… Man schaue sich folgenden Vortrag an: das ist die Welt, in der Reich in seinen letzten Jahren lebte. Das ist die Welt, in der wir alle leben – nur 99% wissen nichts davon, bzw. wollen es nicht wahrhaben.
[youtube:https://www.youtube.com/watch?v=b3EVhZf7FtA%5D
Zur Ergänzung der Vortrag des orgonomischen UFO-Forschers Peter Robbins:
[youtube:https://youtu.be/ZOCBfdsggfE%5D
Science mit einer Generalkritik an Peter: Selten einen solch diffusen, wissenschaftlich unhaltbaren Unsinn gelesen.
Es ist zwar einerlei Behauptungen aufzustellen und diese als belegt zu betiteln, aber aus wissenschaftlicher Sicht erscheint mir dies doch arg dilettantisch.
Sollte diese „Energie“, von der die ganze Zeit die Rede ist, nachweisbar sein, mit welchen Methoden läßt sie sich dann messen, woraus besteht sie und welche Effekte auf den Menschen wurden bereits unter geeigneten Laborbedingungen nachgewiesen? Ich vermute mal die Antwort lautet in allen drei Fällen „nicht nachweisbar / durchführbar” und damit wären wir beim Grundproblem jeglichen Glaubens angekommen: Fehlen die Beweise handelt es sich lediglich um Glauben, nicht Wissen 😉
Dazu Sebastian: Oft einen solch unsachlichen, wissenschaftlich unhaltbaren Unsinn wie Ihren Kommentar gelesen, Mr. „Science”.
Wenn Sie Behauptungen lesen, die als belegt betitelt werden, dann ist es Ihre Aufgabe als Wissenschaftler diese zu überprüfen, ansonsten erscheint mir dies doch arg dilettantisch!
Ihre Fragen werden in Reichs Büchern ausführlich beantwortet, aber anscheinend interessieren Sie sich sowieso nicht für die Antwort, weil Sie sie schon vorwegnehmen. Voreingenommenheit ist das Grundproblem jeglicher Wissenschaft. Es liegt an Ihnen Ihre Vermutung zu überprüfen, damit Sie nicht glauben müssen.
Erst nachdem man sich ausführlich mit einem Gegenstand beschäftigt hat, kann man ihn beurteilen.
Viel Erfolg!
Und Jonas: „Sollte diese ‚Energie‘ von der die ganze Zeit die Rede ist, nachweisbar sein, mit welchen Methoden läßt sie sich dann messen, woraus besteht sie und welche Effekte auf den Menschen wurden bereits unter geeigneten Laborbedingungen nachgewiesen?“
Als Einstieg ist zu empfehlen:
Gebauer, Rainer und Stefan Müschenich:
Der Reichsche Orgonakkumulator. Naturwissenschaftliche Diskussion. Praktische Anwendung. Experimentelle Untersuchung, Frankfurt am Main 1987.
Enthält eine Zusammenfassung zu diesem Zeitpunkt (1987) bereits stattgefundener Untersuchungen; außerdem eine ausführliche Beschreibung eines an der Universität Marburg durchgeführten Doppelblindversuchs über die psychophysiologischen Wirkungen des Orgonakkumulators. Es handelt sich um eine koordinierte Diplomarbeit.
Das Buch gibt es z.B. in der Universitätsbibliothek in Frankfurt am Main, deutschlandweit auch über Fernleihe.
An neueren Veröffentlichungen unter Peer-Review-Bedingungen wäre etwa zu nennen:
http://www.waterjournal.org/volume-3/demeo
Vom gleichen Autor, zwar in einem möglicherweise nicht ganz reputablen Journal, aber trotzdem lesenswert:
Klicke, um auf DeMeoToTSubtleEnergies.pdf zuzugreifen
O an @ Science: Letztlich handelt es sich weniger um Glauben als um Meinungen. Wer jemanden kennt, der eine Meinung äußert, weiß diese einzuschätzen, besser ist es jedoch sich ein eigenes Bild zu machen und sich selber zu bemühen. Gegebenenfalls darf man auch selbst sich mal mit Experimenten versuchen, warum sollten dies andere für einen machen?
Ich lese dann auch gerne Ihre oder andere Experimente und würde auch einen Kommentar verfassen, falls ich einen Betrag zu leisten vermag, wovon ich zunächst ausgehe.
Jonas: Der Beschreibung nach mutet dieser neue Roboter schon fast orgonomisch an:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,800390,00.html
In dem Video wirkt die Bewegung allerdings noch sehr mechanisch. Nichtsdestotrotz zeigt sich, daß komplexe Aufgaben mit einfachen Mitteln zu lösen sind – wenn man sich ein Stückweit von der mechanistischen Denkweise löst und sich an die funktionelle Natur anlehnt.
Peter:
Noch so ein Kunstprojekt: hier geht es um den Orgasmus!
Chefin der Wiener Sex-Schule ist die Schwedin Ylva-Maria Thompson, eine Künstlerin, die in den 80ern und 90ern als Moderatorin einer erotischen TV-Show Bekanntheit erlangte. In dieser provozierte sie die Schweden, indem sie pornographische Filme zeigte und offen über Sex und Lust diskutierte. Auch ihre Kunstwerke sind polarisierend: Von eingerahmten Vagina-Skulpturen bis zu fliegenden, nackten Frauen ist alles mit dabei. „Sie ist eine seeeeehr erfahrene Lehrerin“, versichert uns Mitarbeiterin Melody Kirsch mit einem Lachen, als wir sie auf ihre Chefin ansprechen.
http://www.news.at/articles/1148/845/313157/erste-sexschule-wien-hauptfach-erotik
Jonas: Eine Kritik an der „Occupy”-Bewegung aus Sicht der linken „Jungle World”:
http://jungle-world.com/artikel/2011/48/44440.html
Prof. Bernd Senf wird auch erwähnt.
Dazu Peter: Alles schön und gut, aber Gesell als „Antisemiten” hinzustellen. Ich glaube, er hat irgendwo mal „jüdische Banker” oder so erwähnt, aber daraus gleich den „Antisemiten Gesell” zu machen… Hier http://de.wikipedia.org/wiki/Silvio_Gesell wird das eingehend diskutiert.
Wenn irgendwer Antisemit war, dann Marx (ihn, den Sohn christlicher Eltern, als „Juden” zu bezeichnen, ist selbst antisemitisch!) und natürlich Engels! Überhaupt jeder Vordenker der Linken!
Einfach nur ein Todschlag-„Argument“, um mißliebige Konkurrenz loszuwerden.
Aber das mit der Occupy-Bewegung stimmt so alles – jedenfalls von dem ausgehend, was ich über die US-Bewegung in Erfahrung gebracht habe.
O.: Paßt ja hierher, wie die „linke Jungle World” sich präsentiert – als Hetzblatt auf BILD Niveau. Aber auch dies sind nur Meinungen von Schreiberlingen, die selbst sich nur dafür entschuldigen wollen, warum sie ihren Allerwertesten nicht hochbekommen und etwas Konstruktives beitragen.
Peter: Ein Bericht aus Peters unmittelbarer Nachbarschaft:
Die Kleingärtner argumentierten, daß sich Migranten trotz vieler Versuche nicht in die Kolonie eingefügt hätten, keine Vorstandsarbeit übernähmen, gar nicht erst zu den Versammlungen kämen. „Wir haben alles versucht, um die Kleingärtner mit Migrationshintergrund zu integrieren, wurden jedoch immer wieder enttäuscht“, sagt Gerd Kühl, Vorsitzender der Kleingärtner am Kringelkrugweg. „Die wollen nichts mit uns zu tun haben”, so die Meinung der alteingesessenen Kleingärtner. „Wir haben Angst, daß uns die Integration nicht gelingt und unsere Gemeinschaft deshalb auseinanderbricht“, sagt Kühl.
Die systematische Zerstörung Deutschlands (seiner Arbeitsdemokratie und Sexualökonomie) sozusagen unter dem Mikroskop! Alles, wirklich alles, macht das kommunistische Gesindel der CDU/FDP/SPD/Grüne/Linke kaputt – im Namen des Guten und Schönen und „Solidarischen”.
Peter: Und damit es nicht immer gegen die Mohammedaner geht – es geht auch anders:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/albanien/
Manuel: Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen als Kleingärtner (und auch sonst…) vermute ich mal, das es nicht generell die Kleingärtner mit „Migrationshintergrund” sind, die Probleme machen, sondern eine bestimmte Gruppe mit einem bestimmten Religionsbekenntnis, das ihnen vorschreibt keine Freunde unter den Christen und Juden zu haben…
Es ist also nicht fair das hier alle Kleingärtner mit Migrationshintergrund über einen Kamm geschoren werden. Wir sollten als Gesellschaft lernen, Probleme mit Moslems auch direkt als solche anzusprechen – das haben unsere holländischen, dänischen, italienischen, spanischen, japanischen, russischen, kamerunischen etc. Migranten verdient!
PS: Die bei PI gezeigte Schweinehaltung ist in deutschen Kleingärten unzulässig!
Erlaubt ist aber die Haltung von Meerschweinen 😉
Christopher: Ich empfinde Reichs Schilderung zur gemeinsamen orgastischen Entladung als Überforderung, zumindest bezogen auf meine jetzige Beziehung. Meine Partnerin ist schnell erregt, kommt auch zügig, und bevor ich komme. Es fühlt sich jedesmal wunderschön an. Dieses Gefühl des Kribbelns und Strömens, nachdem mein Körper gezuckt hat, empfinde ich jedes Mal, da wir oft, wenn es die Zeit erlaubt, über den Tag verteilt miteinander schlafen. Mitunter flüstern wir uns auch „Schweinerein“ ins Ohr. Wir liegen danach lange beinander und ich spüre Liebe und Dankbarkeit zu dieser Frau. Sie sagt mir immer, wie gern sie es mit mir macht, únd daß es sich wunderschön anfühlt.
Was ich sagen will, ist; nur weil es nicht 1:1 Reichs Erfahrung und Empfindung entspricht, kann ich nicht jeden, bei dem es anders ist, wie bei uns z.B., als orgastisch impotent bezeichnen. Vielleicht muß die Liebe noch wachsen, (sind beide in der Verliebtsein-Phase) damit wir beide gemeinsam kommen. Aber wie würde sie reagieren, wenn ich ihr versuchte, entgegen ihrer Empfindung, ihren Orgasmus, ihre „Explosion”, als gestaut, gebremst, unvollendet etc. vorzuhalten. Oder wenn ich mich in diesem Lichte betrachtete, so könnte ich mich niemals derart fallenlassen.
Btw: Was sagt die Orgonomie zu Verliebtheit? Von psychatrischer Seite sagt man ja, die Leute wären wie krank und auf Drogen.
Darauf verwies Peter auf https://nachrichtenbrief.wordpress.com/2015/02/13/die-orgonometrie-von-liebe-und-sex/
O.: Liebe ist das, worum sich alles dreht in der „Psyche“ …
Was die Psyche ist, bleibt ja auch in der Psychologie mehr oder weniger ein Rätsel. Und Reich hat dies auf die Funktion des Orgasmus zugespitzt – wovon man seiner Freundin wohl nichts erzählen sollte. 😉
Verliebtsein muß hiervon aber nochmals abgegrenzt werden, da dieser Zustand doch mehr „irrational” und emotional anmutet. Hier passieren alle emotionalen Aspekte, die eine charakterliche Panzerung wieder herausfordern werden, von daher sei (nach dem Verliebtsein) mal die Charakteranaylse empfohlen.
Für mich konnte und wollte Reich eine Verliebtheitsphase nicht beschreiben. Das kann man jetzt sehen, wie man will – evtl. bedauern oder nicht, wer es ohnehin nicht selbst erleben kann, dem nützt Reichs schriftliche Beschreibung ja auch nichts. Ebenso nützt eine Beschreibung der Orgastischen Potenz dem „normal-erkrankten” Neurotiker nichts.
Liebe ist etwas, was zum Scheitern verurteilt ist, weil zwei Menschen eben (charakter-) neurotisch sind. Mit dem Scheitern kann man sich danach noch lange genug befassen, meinetwegen dann auch mit dem Therapeuten.
Die „theoretische” Betrachtung und eigene kritische Reflexion über die eigene „orgastische Potenz” ist wohl mehr als störend beim Sex. Die orgastische Potenz kann durch Gedanken nicht verbessert sondern nur gestört werden.
Ich halte die Atomdebatte für ziemlich blödsinnig. Da wäre zunächst einmal die Frage nach dem Endlager. In spätestens hundert Jahren werden wir in der Lage sein, radioaktive Stoffe in nichtradioaktive umzuwandeln. Und was die Castor-Transporte angeht: also ich würde die Polizei zurückziehen und den Demonstranten viel Spaß mit den Castoren wünschen!
Das Problem der Kernkraft sind weder Endlagerung noch die Gefahr eines Supergaus ausgerechnet in Deutschland, sondern schlicht die Radioaktivität selbst. Kurzfristig sind beispielsweise Castor-Transporte „ORANUR“-Ereignisse, die die atmosphärische Orgonenergie in einen Zustand krankhafter Überexpansion versetzt, während um die Atomkraftwerke und Zwischenlager selbst langsam aber sicher die Orgonenergie abstirbt, d.h. sich in DOR umwandelt.
Ich möchte in diesem Zusammenhang auf eine 25 Jahre zurückliegende Arbeit von Günther Reichelt und Roland Kollert verweisen: Waldschäden durch Radioaktivität (Karlsruhe 1985).
Den beiden Autoren zufolge geht die hohe Waldsterbensrate um kerntechnische Anlagen nicht direkt auf die radioaktive Emission zurück, sondern auf eine akkumulative synergistische Wechselwirkung mit konventionellen Schadstoffen wie SO2 oder NOx.
In diesem Zusammenhang ist die Untersuchung der Walschäden in der Umgebung der früheren Kobalt-Silbermine „Sophia“ bei Wittichen besonders aufschlußreich. Die Grube war zwischen 1703 und 1856 in Betrieb. Die Abraumhalden sind uranhaltig und heute noch radioaktiv. Gleichwohl wuchsen in der Umgebung mindestens 150 Jahre lang berühmte gute Fichten und Tannen. 1962 wurden die ersten Schadsymptome der Forstbehörde gemeldet. Heute gibt es in der Gegend von Wittichen kaum noch eine über 60jährige gesunde Fichte oder Tanne, selbst die Jungwuchsbestände sind schwer geschädigt.
Die Autoren vermuten, daß die Kombination der jeweils alleine nicht wirksamen Faktoren, also Radioaktivität und Luftschadstoffe, zu den Waldschäden geführt hat. Daß also „die Radioaktivität der Halden zwar eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung“ für die auftretenden Waldschäden ist.
Aus orgonomischer Sicht ist auf den allgemeinen DOR-Notstand zu verweisen, der sich, ähnlich wie ein Krebsgeschwür im Organismus, an schon vorgeschädigtem „Gewebe“ fokal manifestiert, bevor es letztendlich zu einem umfassenden atmosphärischen Desaster kommt.
Erinnert sei an die Akkumulation von DOR-Wolken über Orgonon Monate nachdem der ORANUR-Versuch abgebrochen worden war! Erinnert sei auch an Reichs Gleichung aus Das ORANUR-Experiment II (Contact with Space):
Großstädte + chemische Abfallprodukte + sterbende Natur + Ea + DORisierte Gesundheitsbeamte (…).
Interessant ist in diesem Zusammenhang die aktuelle Diskussion über Fracking, bei dem große Mengen an giftigem und radioaktivem Schlamm anfallen. Generell geht die Förderung von Erdöl mit einer horrenden radioaktiven Belastung einher!
Es geht dabei um mit Radium 226, Polonium 210 und anderen gefährlichen Stoffen versetzte Schlämme, die bei der Öl- und Gasförderung mit an die Oberfläche gelangen. Man bezeichnet sie auch als „NORM-Stoffe“ (naturally occurring radioactive material). Diese radioaktiven Stoffe finden sich in den Tiefen der Erde, aber an der Erdoberfläche sind sie alles andere als „natürlich“ und schon gar nicht in diesen Konzentrationen!
Im Gegensatz zum Uran selbst ist Radium leicht wasserlöslich. Zusammen mit dem Wasser, das bei jeder Öl- oder Gasförderung zwangsläufig an die Oberfläche gelangt, wird das Radium aus der Tiefe der Erdkruste geholt. Es lagert sich in Form von Krusten, sogenannten Scales, in den Förderrohren ab und sammelt sich als Schlamm in Filtern, Pumpen, Kesseln und anderen Produktionsanlagen.
Aus orgonomischer Sicht ist dazu das gleiche zu sagen wie bei Unfällen in Atomkraftwerken, bei denen radioaktive Stoffe entweichen: Bis auf das Radon-Gas, (ein Zerfallsprodukt von Radium 226, das sich in Kellergewölben gefährlich konzentrieren kann), sind die radioaktiven Stoffe gut im Erdinneren aufgehoben. Im Laufe der Jahrmillionen ist es zu einem Gleichgewicht zwischen der frei beweglichen atmosphärischen Orgonenergie (OR) und dem immobilen, in tiefen Gesteinsschichten gefangenen Nuklearmaterial (NUR) gekommen. Indem diese Materialien an die Erdoberfläche befördert werden, dazu noch in künstlich angereicherter Form, verschiebt sich das Gleichgewicht zu Ungunsten der Orgonenergie und es kommt zu einer ORANUR-Reaktion (OR Against NUR).
Dies verschlimmert insbesondere in den Hauptfördergebieten des Nahen Ostens (dem Kern Saharasias!) die ohnehin schon horrende DOR-Belastung und führt global zu einer Verschlimmerung des DOR-Notstandes – ganz ohne Atomindustrie.
Die meisten RET-Geräte (Raum-Energie-Technik), also Geräte, die die „Raum-Energie“ nutzen, gemahnen auf die eine oder andere Weise an Reichs Entdeckungen. Manche erinnern sogar an Reichs eigene Erfindungen. Ein Beispiel dafür ist die PAGD-Entladungsröhre, die so aussieht wie Reichs „VACOR-Röhre“. Diese Plasmavorrichtung, die, wie auch die von Ken Shoulders, Energie aus dem Raum abzieht, verweist auf Reichs Parallelführung von Orgonenergie und elektrostatischer Ladung.
Wingate Lambertsons „Elektronen-Damm“ aus „Cermet“, ein hitzebeständiger Keramik-Metall-Verbundstoff, läßt sich energetisch vielleicht mit dem Prinzip des Orgonenergie-Akkumulators erklären.
Die „Patterson-Zelle“ des amerikanischen Physikers James Patterson soll „kalte Fusion“ bewerkstelligen, außerdem sollen bei Durchleitung durch die Zelle radioaktive Isotope zu stabilen Isotopen transmutieren. Die „Zelle“ besteht aus einer dichten Packung aus metallbeschichteten Mikrokugeln bzw. „Mikrosphären“ aus organischem Material, die in einer Salzlösung schwimmen, durch die elektrischer Strom geschickt wird. Hier gibt es drei Berührungspunkte zu Reichs Orgonenergie-Forschung:
Was die Transmutationen in der Patterson-Zelle betrifft, gibt es wiederum drei orgonomische Aspekte:
Die letzte Form der Transmutation führt mich zum Bereich der „Überlagerung“, so bezeichnete Reich den Vorgang, bei dem aus der masselosen kosmischen Orgonenergie Materie hervorgeht. Zwei Orgonenergie-Ströme ziehen sich an, „überlagern“ sich spiralförmig und durch diese extreme Kontraktion „kondensiert“ Materie aus dem Orgonergie-Medium. Zum Beispiel glaubte Reich, daß die Erdatmosphäre (Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff, etc.) durch eine solche „kalte Fusion“ aus der Orgonenergie-Hülle des Planeten kontinuierlich hervorgeht. Ein Vorgang, den wir auf allen Ebenen der Natur beobachten: von Spiral-Galaxien über Wirbelstürme bis zur genitalen Überlagerung. In abgeschwächter Form können wir die Überlagerung auch im „primordialen“ Bereich selbst sehen: bei der atmosphärischen Orgonenergie, die jedermann jederzeit „in der Luft“ sehen kann (man muß seinen Blick nur auf die Luft selbst fokussieren und nicht ständig durch die atmosphärische Orgonenergie hindurchblicken). Besonders klar im Orgonenergie-Raum (ein besonders großer Orgonenergie-Akkumulator) kann man wahrnehmen, wie sich aus dem Orgonenergie-Substrat Orgonenergie-Einheiten lösen, die sich kreiselwellenartig („verlängerte Zykloide“) fortbewegen und dabei wiederum in sich pulsieren: Vorwärtswelle plus Expansion, „Schleife nach hinten“ plus Kontraktion.
Diese Kontraktion, bei der die masselose Orgonenergie eine „materieartige“ Kraft („F = m × a“) entwickelt, „die motorische Kraft in der Orgonenergie“, ist der Schlüssel zu Reichs „Orgonenergie-Motor“. Imgrunde gibt es drei Orgonenergie-Motoren und die sind alle denkbar unspektakulär: das Radiometer, also die gewöhnliche „Lichtmühle“ (die nicht nach den mechanischen Gesetzen funktioniert, wie die klassische Physik behauptet), ein Geigerzähler, der durch konzentrierte Orgonenergie „betrieben“ wird und schließlich ein ganz gewöhnlicher Elektromotor, der ganz gewöhnlich mit elektrischem Strom in Betrieb gesetzt wird. Das einzige besondere war, daß Reich auf unbekannte Weise ihn zusätzlich mit Orgonenergie betrieb.
Die Funktionsweise des Motors hängt sicherlich engstens mit den Magneten zusammen, was den Orgonmotor mit vielen RET-Geräten verbindet. Reich fand nämlich heraus, daß sich die orgonotische Kraft zur elektrischen genauso verhält, wie die magnetische Kraft zur elektrischen. Zusammenhänge, die er so beschreibt, daß man unmittelbar an den Casimir-Effekt denken muß, dessen orgonomische Interpretation unmittelbar auf der Hand liegt: Metall erregt bzw. „konzentriert“ die Orgonenergie und Orgonenergie-Konzentrationen ziehen sich gegenseitig an. Und wenn Hal Puthoff von der Schwerkraft als einer „Weitbereichs-Casimir-Kraft“ spricht, deckt sich dies ebenfalls weitgehend mit Reichs Überlegungen. Bei der van der Waals-Anziehung dielektrischer Körper ist diese Casimir-Anziehung noch zwangloser orgonomisch erklärbar, zumal bei den Metallplatten nach orgonomischer Theorie an sich nach einer maximalen Annäherung eine abstoßende Kraft hinzukommen sollte.
Steve K. Lamoreaux vom Los Alamos National Laboratory führt aus, daß „unter praktischen Gesichtspunkten die Casimir- und Van-der-Waals-Kräfte ziemlich verschieden sind: Die Van-der-Waals-Kraft ist immer eine der Anziehung, wohingegen die Richtung der Casimir-Kraft von der Geometrie abhängt. Wenn zum Beispiel eine dünne kugelförmige leitende Schale in zwei Hälften geteilt wird, werden die zwei Halbkugeln eine gegenseitige abstoßende Kraft erfahren“ (S.K. Lamoreaux: „Demonstration of the Casimir Force in the o.6 to 6 µm Range“, Physical Review Letters, Jan. 1997). Dieser Gegensatz von Isolatoren (nur Anziehung) und Metall (Anziehung und Abstoßung) liegt auch dem Funktionsprinzip des Orgonenergie-Akkumulators zugrunde.