
Archive for September 2021
ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: 4. Aktive Galaxien: a. Astronomie und Sexualökonomie (Fortsetzung 1)
9. September 2021Das ultimative Tabu (Teil 3)
7. September 2021Charles Konias Blogeintrag von 2013 findet sich hier (siehe „Das Problem die Emotionelle Pest zu erkennen“).
Dazu mein damaliger Leserbrief, Konias Antwort, gefolgt von dem Leserbrief eines anderen Lesers und Konias abschließender Antwort auf diesen:
Ich zitierte den Sozialpsychologen Richard Königsberg wie folgt [vgl. https://www.libraryofsocialscience.com/ideologies/resources/koenigsberg-genocide-as-immunology/ ]:
„Die Juden stellten in der Vorstellung Hitlers und anderer Naziführer einen fremden Mikroorganismus im Blutkreislauf der Deutschen dar. Da die Juden virulente Mikroorganismen im politischen Körper waren, war es notwendig, jeden einzelnen von ihnen zu vernichten, damit sie sich nicht erneut teilen und vermehren konnten. Die SS-Männer fungierten als ‚Killerzellen‘ innerhalb des nationalen Organismus und hatten die Aufgabe, die gefährlichen Mikroorganismen zu identifizieren, aufzuspüren und zu vernichten. Am Abend des 22. Februar 1942 traf Hitler mit Himmler und einem dänischen SS-Major zusammen und legte seine Überzeugung dar:
Die Entdeckung des Judenvirus ist eine der größten Revolutionen, die in der Welt stattgefunden hat. Der Kampf, den wir heute führen, ist von der gleichen Art wie der Kampf, der im letzten Jahrhundert von Pasteur und Koch geführt wurde. Wie viele Krankheiten haben ihren Ursprung in dem jüdischen Virus! Wir werden unsere Gesundheit nur wiedererlangen, wenn wir den Juden ausrotten.
Hitler konzipierte die Endlösung aus der Perspektive der Immunologie. Als ‚Arzt des deutschen Volkes‘ würde er handeln, um das Leben des Volkes zu retten, indem er die Krankheitserreger vernichtet, die die Quelle der deutschen Krankheit sind.“
Dr. Konia darauf: „Vielen Dank für Ihren wertvollen Kommentar. Aus einer charakterologischen Perspektive war Hitler ein brillanter paranoider Psychopath. Er nahm ein rationales Verständnis der Emotionellen Pest und stellte es auf den Kopf, indem er die Idee von Krankheitserregern auf die Menschen projizierte, die er persönlich haßte, die Juden.“
Ein anderer Kommentator, „Mondrianus“, warf folgendes ein:
„Der Text von Peter Nasselstein und Ihr Kommentar dazu behandeln einen interessanten Aspekt der Nazi-Ideologie und (aus orgonomischer Sicht) die Funktion des Antisemitismus darin.
Wie Dr. Elsworth Baker und Sie herausgearbeitet haben, haben rechte Menschen nach dem ‚Drei-Schichten-Modell der Persönlichkeit‘ viel mehr Kernkontakt als linke Marxisten.
Tatsächlich ist das ‚gemeinsame Funktionsprinzip‘ von beiden Weltanschauungen (in scharfem Gegensatz zu anderen ‚Weltanschauungen‘ wie Sozialismus, Liberalismus, modernem Liberalismus, Judentum und ‚politischer Korrektheit‘), daß sie in den Naturgesetzen verwurzelt sind und sich immer auf diese beziehen. Das bedeutet, daß der Mensch und sein soziales Leben von einem biologischen Standpunkt aus betrachtet werden – und daß diese biologische Dimension wichtiger ist als wirtschaftliche oder rationalistische Fragen.
Daher betrachten sowohl die Orgonomie als auch der Nationalsozialismus (im Gegensatz zum Liberalismus oder Sozialismus) Homosexualität als krank und ‚unnatürlich‘.
Aus diesem Grund waren Hitler, Himmler, Hess usw. sehr angetan von naturheilkundlichen Ansätzen wie Homöopathie, Kräutertherapien usw. Bemerkenswerterweise kamen sie sogar der Anerkennung der Orgonenergie nahe (sie beriefen sich häufig auf Reichenbachs ‚Od‘, auf Mesmers ‚Animalischen Magnetismus‘ usw.). So zynisch es klingen mag, in den Konzentrationslagern führte Himmlers ‚SS‘ sogar medizinische Experimente mit dem durch, was sie ‚Tierwärme‘ (= Orgonenergie) nannten. In einem Versuchsaufbau sollte untersucht werden, ob die Leben von Ostfrontsoldaten, die an extremer und lebensbedrohlicher Unterkühlung litten, durch die körperliche Zuwendung (d.h. Umarmungen, Streicheln, Halten des Soldaten im Arm) von Frauen gerettet werden können.
Und genau in diesem Zusammenhang war – wie Peter Nasselstein hervorhob – in der nationalsozialistischen Ideologie ‚jüdisches‘ Verhalten identisch mit dem, was Reich als ‚sekundäre Triebe in der Mittelschicht‘ bezeichnen würde. In den Augen der Nazis bedeutete ‚jüdisch‘ sein: herumschleichen, lügen, Klatsch und Verleumdung verbreiten, ein pornographisches Sexualleben haben, schwul oder pervers sein, Mädchen verführen, andere erpressen, ein trickreicher und unmoralischer Geschäftsmann sein, andere wirtschaftlich ausbeuten und so weiter. Dieses ‚Jüdischsein‘ wurde dem ‚Arischsein‘ (= ein ‚genitaler Charakter‘ in Reichs Bezugsrahmen) entgegengesetzt, denn ‚arisch‘ bedeutete, ehrlich, aufrichtig, anständig, fleißig, heterosexuell zu sein – und das alles in einem gesunden Körper verwurzelt, wie im alten griechischen Sprichwort ‚Mens sana in corpore sanum‘. Daher waren die Arier laut Hitler in der Natur verwurzelt und gute Sportler – im Gegensatz zu ‚den Juden‘, die als intellektuelle Eierköpfe betrachtet wurde, nie die Wälder durchwanderten, einen schwachen und kranken Körper haben und schlechte Sportler sind.
Hitler war sich auch der mittleren Schicht in sich selbst und in den Deutschen durchaus bewußt, als er sagte, jeder Deutsche müsse ständig ‚das Jüdische in uns‘ bekämpfen und vertreiben – was orgonomisch ausgedrückt hieße: ein echter Arier muß sich immer bewußt sein, daß er leicht vom ‚Jüdischen‘ (oder ‚sekundären Trieb‘) in sich selbst verführt werden kann.
Hitler bezieht sich hier offensichtlich auf den genialen Philosophen Otto Weininger, der in sehr jungen Jahren Selbstmord beging, weil er das ‚Jüdische‘ in sich nicht ertragen konnte, siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Weininger.
Und Hitler bezog sich auch auf den berühmten Ausspruch von Martin Luther (der streng antisemitisch war): ‚Indem ich mich des Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn‘, was bedeutet: ‚Indem ich mich des Judentums erwehre, kämpfe ich für das Werk Gottes‘. In orgonomische Begriffe übersetzt hieße das: ‚Im Kampf gegen (die Verführung durch) die teuflischen Nebentriebe kämpfe ich für die Genitalität, Gott, die Natur, die Gesundheit und das Orgon!‘
Dies alles zeigt zwei Dinge:
a) daß rechtsgerichtete Menschen tatsächlich mehr Kernkontakt haben als Marxisten oder moderne Liberale,
b) aber daß dieser Kernkontakt stark verzerrt ist. Und wegen dieser Verzerrung haben die Nazis ihre Naturwahrnehmung falsch etikettiert. Sekundäre Triebe wurden falsch benannt und fälschlicherweise echten jüdischen Menschen zugeschrieben und auf sie beschränkt. Die Wahrnehmung der Orgonenergie durch die Nazis führte zu grausamen KZ-Experimenten, und ihr Verständnis der Natur führte zu Rassismus (was ihr Verständnis der Biologie deutlich von dem der Orgonomie unterscheidet).
Aufgrund des oben gesagten wird klar, warum sich die Nazis so provoziert fühlten, als – nur wenige Wochen nachdem Hitler Kanzler geworden war – das Judentum 1933 seine Kriegserklärung an Deutschland abgab: [https://www.h-ref.de/feindbilder/juedische-kriegserklaerungen/daily-express.php PN]
Und 1945 betrachteten die Nazis den ‚Morgenthau-Plan‘, der die körperliche Kastration aller deutschen Männer vorsah, als den letzten Versuch der ‚teuflischen Juden‘, Gott und die Genitalität der Arier zu vernichten.“
Konia zu Mondrianus: „Ihr Kommentar zeigt deutlich, wie wichtig die Unterscheidung der drei Schichten der menschlichen bio-psychischen Struktur ist. Dies war einer von Reichs wichtigsten Beiträgen.“
ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: 4. Aktive Galaxien: a. Astronomie und Sexualökonomie (Fortsetzung)
6. September 2021Das ultimative Tabu (Teil 2)
5. September 20211986 führte Charles Konia in seinem epochalen Artikel „Cancer and Communism“ (Journal of Orgonomy) folgendes über den Nationalsozialismus aus:
„Die Ideologie des schwarzen Faschismus (Nationalsozialismus) als soziale Bewegung schöpfte im Deutschland der 1930er Jahre aus zwei Quellen ihre ungeheure Kraft, und zwar aus der Defensive heraus:
1. Sie war eine Reaktion auf den Zusammenbruch der Panzerung und das Erwachen der natürlichen sexuellen Sehnsucht in den Massen nach dem Ersten Weltkrieg. Dies war die Bewegung, der sich Reich in den 1920er Jahren anschloß.
2. Es war eine Reaktion gegen die mächtige destruktive sekundäre Schicht, die bei diesem Durchbruch in Form der linken Ideologie mobilisiert wurde. Der Erste Weltkrieg hatte ein Erbe der Verzweiflung hinterlassen. Die alte Welt war zusammengebrochen, und viele Menschen hatten ihre Hoffnungen und Ideale verloren. Diese Menschen sahen die Rettung im Kommunismus.
Der erste Aspekt machte den Nationalsozialismus zu einem Feind der gesamten freien Welt, während der zweite Aspekt ihn zu einem Feind der Linken und der kommunistischen Welt machte.
Der letztere Aspekt des Nationalsozialismus stellt einen gewaltsamen, aber verzweifelten Versuch dar, die sekundäre Schicht des gesellschaftlichen Lebens des Menschen zu zerstören, aber da der Nationalsozialismus selbst eine irrationale soziale Kraft ist, war er von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Wären die linke Ideologie und der Kommunismus in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg nicht von Anfang an besonders gut entwickelt gewesen, hätte die Reaktion des schwarzen Faschismus dieses Land gar nicht erst so stark erfassen können. (…) Neurotische Rebellion stimuliert notwendigerweise die politische Reaktion.“
Als weiteres Beispiel führt Konia die Armenier und die Reaktion der Jungtürken an. Hier hat sich Konia, genau wie Reich, nur mit den Anfängen des Nationalsozialismus beschäftigt – und das übrigens ganz im Sinne Ernst Noltes. Aber was ist mit dem Holocaust? Hierzu erschienen 2013 zwei Leserbriefe auf Konias Blog, mit denen wir uns im 3. Teil beschäftigen werden.
Das ultimative Tabu (Teil 1)
4. September 2021Woodrow Wilson, Präsident der USA von 1913 bis 1921, war der mit Abstand schlimmste Mensch, der je gelebt hat. Die anderen Bösewichter des 20. Jahrhunderts waren nur Folge des einen Menschheitsverbrechens: dem Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg. Ohne den hätte es keinen Lenin, Stalin, Mao und keinen Hitler gegeben. Der Krieg war am 6. April 1917, als die USA eintraten, so gut wie zuende. Die Achsenmächte waren mehr als willens, endlich dem vollkommen sinnlosen Massensterben ein Ende zu setzen. England und Frankreich waren ebenfalls erschöpft, aber der „Idealist“ Wilson wollte, daß die „Demokratien“ gewinnen…
Wilson war durch und durch ein Sozialist, der nicht, wie die Gründerväter der USA, den Staat als notwendiges Übel betrachtete, das durch eine bewaffnete Bürgerwehr in Schach gehalten werden muß, sondern ganz im Gegenteil als die Lösung aller menschlichen Probleme.
Für Wilson ist „die Allmacht der Gesetzgebung das erste Postulat jeder gerechten politischen Theorie“. Unter der Annahme, daß „keine Grenze zwischen privaten und öffentlichen Angelegenheiten gezogen werden kann, die der Staat nicht nach Belieben überschreiten darf“, entwickelt er eine dem Sozialismus entlehnte progressive politische Theorie, „daß jeder Gedanke an eine Begrenzung der öffentlichen Gewalt durch individuelle Rechte zu überwinden ist“.
Das Regierungssystem der USA und letztendlich die gesamte Welt (Stichwort „Völkerbund“) sollten den Herausforderungen der neuen Zeit angepaßt werden, durch Zentralisierung. Wilson war sozusagen der Klaus Schwab von vor hundert Jahren. Schon damals ging es um einen „Great Reset“ (und übrigens schon damals gab es eine rätselhafte Weltseuche, die „Spanische Grippe“ – inklusive „Impfung“, die möglicherweise erst das bis heute rätselhafte millionenfache Massensterben verursacht hat).
Wilson hat neben Deutschland vor allem die USA selbst vernichtet. Von seiner Regierungszeit an zerfraßen Agencies, wie etwa die FDA, die amerikanische Gesellschaft wie ein Krebsgeschwür. Hätte man die Verfassung der USA ernstgenommen, wäre beispielsweise das Vorgehen der FDA gegen Wilhelm Reich schlichtweg undenkbar gewesen. Am verheerendsten war jedoch die Auslieferung des Landes an die Federal Reserve 1913, die sich anmaßte „Geldpolitik“ (sic!) zu machen, und die Einführung von etwas so schlichtweg Wahnsinnigem wie einer „Einkommensteuer“ (sic!), ebenfalls 1913. Die Arbeitsdemokratie wird kontrolliert, abgeschnürt und ganz ganz langsam erdrosselt. 100 Jahre später ist der Dollar nur noch ein Zombie und der Great Reset, d.h. die Einführung einer kommunistischen Diktatur, die letzte Option.
Alles, was geschehen ist, beruhte darauf, daß die Welt der Charakterstruktur des modern-liberalen bzw. pseudo-liberalen Charakters (Woodrow Wilson und Konsorten) angepaßt wurde. Wahre (lokale!) Autorität, Bewegung und Konkurrenz sind diesem Charakter unerträglich (siehe Elsworth F. Bakers Der Mensch in der Falle), deshalb „zentralisiert“ er die Welt. Am Ende steht, wie bei allem, was dieser Charakter unternimmt, der Kommunismus. Die USA, d.h. die wirklichen USA der Verfassung, und das Deutsche Reich sind schicksalhaft miteinander verbunden. Die Patrioten der beiden Länder bilden eine Schicksalsgemeinschaft!
ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: 4. Aktive Galaxien: a. Astronomie und Sexualökonomie
3. September 2021DIE SITUATIONISTISCHE INTERNATIONALE: Ein Angriff der radikalen Linken: Ein Bericht (Teil 3)
2. September 2021
John M. Bell: Ein Angriff der radikalen Linken: Ein Bericht (Teil 3)
Was du ererbt von deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen
1. September 2021Beim Linken dreht sich alles um Gerechtigkeit und wenn der Rechte darauf verweist, daß einem die Güter und Privilegien schließlich nicht zugewiesen werden, sondern daß man sie erarbeiten müsse, d.h. Leistung belohnt wird, verweist der Linke triumphierend auf die Erben, die ihre Stellung und ihren Reichtum sich eben nicht erarbeitet haben.
Dagegen ist natürlich kaum etwas einzuwenden, aber im Grunde ist das ein moralisches Argument. Was sagt die Bioenergetik dazu?
Zunächst einmal: in Der Mensch in der Falle führt Elsworth F. Baker aus, daß der Linke auf subversive Weise gegen den Vater rebelliert, während der Rechte in offener Konkurrenz mit ihm steht. Dabei müsse es, so Baker, natürlich nicht in jedem Fall um den wirklichen Vater gehen, sondern ganz allgemein um das Vaterimago bzw. „das von den Vätern überkommene“.
Wegen seiner Rebellion sagt sich der Linke von der Generationenfolge los: vom Vater und seinem eigenen Vatersein, d.h. von „den Vätern“. Das ist seine Art zu sagen: „Ich bin kein Tier“! (Der Rechte bringt dieses Diktum des gepanzerten Menschen weitaus direkter mit seiner tiefsitzenden Sexualverneinung, die sich in den diversen überkommenen Religionen und „philosophischen Lebensanschauungen“ organisiert hat, zum Ausdruck.) Wenn der Linke also gegen das Erben wettert, geht es in Wirklichkeit gar nicht um Gerechtigkeit (ist ein Lottogewinn gerecht?), sondern im obigen Sinne um seine grundsätzliche Verneinung des „Vätererbes“. Der Rechte sieht sich als Teil einer Generationenfolge, die seinem Leben auf der einen Seite Sicherheit (Vergangenheit) und auf der anderen Seite Sinn (Zukunft) verleiht. Der Linke hingegen ist der geborene „Existentialist“, unglücklich, verbiestert, voller Ressentiment und durch und durch nihilistisch.
Bevor wir über die soziale Frage des Erbens überhaupt diskutieren können, haben wir uns mit der charakterlichen Frage auseinanderzusetzen! Im übrigen sollten wir alle von tiefster Dankbarkeit durchdrungen sein, denn wirklich ALLES haben wir leistungslos ererbt: uns selbst, unsere Sprache, unsere Umwelt und unsere Werkzeuge.















