Posts Tagged ‘Gesellschaft’
Vom Nicht-Erkennen des Niedergangs der Politik
14. November 2022Die orgonomische Soziologie, Teil 3: Historischer Funktionalismus
12. November 2022Geschichte ist die Entfaltung der vegetativen Energie, die ihren Ursprung in der kosmischen Orgonenergie hat, zum biologischen Organismus wird, der eine entsprechend „reine“ Charakterstruktur ausbildet, die zu einer „biologischen“ (arbeitsdemokratischen) Gesellschaft führt. An dieser Stelle an es zum „Einbruch der sexuellen Zwangsmoral“ kommen. Gesellschaftliche Konflikte werden verinnerlicht, was die Charakterstruktur „verunreinigt“. Die entsprechend geprägte vegetative Energie führt zu veränderten Charakterstrukturen und so weiter.
Die Soziologie steht dergestalt zwischen der „politischen Psychologie“ (die sich mit der Verformung bzw. „Entformung“, d.h. Neustrukturierung des Charakters beschäftigt) und der sexualökonomischen Biologie bzw. „Lebensforschung“ (bei der es um die Gesetze der besagten vegetativen Energie geht). Man denke etwa an die in Der Mensch in der Falle von Elsworth F. Baker ausgeführte individuelle und soziopolitische Charakterologie und deren biologische Grundlagen als da sind die libidinösen Stufen der psychosexuellen Entwicklung, die Funktion des Orgasmus, die Orgasmusformel, die drei Schichten der Panzerstruktur, die organismische Pulsation, die natürliche Organisation des Lebendigen (von Protozoen bis zur Arbeitsdemokratie), Erstrahlung und Anziehung, die Segmente der Panzerung, Überlagerung, ORANUR etc. (man sieht, daß die Biologie hier langsam in die Physik übergeht!). Das alles bestimmt von den Gesetzen der gleichzeitigen Identität und Gegensätzlichkeit.

Politisierung ist ein Symptom der Emotionellen Pest
1. November 2022Der Platz der Orgonomie im gesellschaftlichen Diskurs
30. Oktober 2022In der autoritären Gesellschaft waren jene die verfolgten Außenseiter, die, wie Reich, für die Freiheit eintraten. Bei Reich war das vor allem die sexuelle Selbstbestimmung von Frauen und Jugendlichen, die „freie Kindererziehung“ und allgemein die Selbstbestimmung. Heute, in der antiautoritären Gesellschaft eckt die Orgonomie ganz im Gegenteil als „erzreaktionär“ an, weil sie auf allen Ebenen für Verantwortung steht.
Die Orgonomen könnten sich der „Emanzipationsbewegung“ („mehr Demokratie wagen“) anschließen, die (ca.) 1960 begann – und damit den weiteren Zerfall der Gesellschaft unterstützen. Das ist die Karte, die diejenigen gezogen haben, die sich weitgehend um das Wilhelm Reich Museum organisieren und die ich in „Reichiansche Bücher“ hier, hier und hier ausgiebig beschrieben habe.
Demokratie ohne Verantwortung ist Diktatur: Die Mehrheit oder sehr aktive Minderheiten („Basisdemokratie“) beuten den produktiven Kern der Gesellschaft aus. Konkret: in der Bundesrepublik sind vielleicht 20% Leistungsträger, die die restlichen 80% Parasiten unterhalten und dafür zum Dank von der Bürokratie gepiesakt und von den Medien beschimpft werden! Freiheit ohne Verantwortung ist Diktatur: z.B. wird die freie Community des Internets von meist „rechten“ emotionalen Plagegeistern, Flacherdlern, Antisemiten und ähnlichem Ungeziefer beherrscht, jede Diskussionsrunde endet in einem abstumpfenden Blablabla, weil jeder faktenfrei seine „Meinung“ zum besten gibt.
















